DE2241105C3 - Siebdruckzylinder - Google Patents
SiebdruckzylinderInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F15/00—Screen printers
- B41F15/14—Details
- B41F15/34—Screens, Frames; Holders therefor
- B41F15/38—Screens, Frames; Holders therefor curved
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Screen Printers (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Sieodruckzylinder
aus einer dünnwandigen dicht perforierten Zylinderschablone an deren Enden je ein zur Zylinderachse
koaxialer Endring angebracht ist und die mittels eines Spannrohrs, auf dem die Endringe über Lager drehbar
abgestützt sind, axial nach außen vorgespannt ist.
Die Zylinderschablone besteht aus einsm Rohr aus
dünnem Nickelblech, in dem dicht beieinander beispielsweise auf galvanischem Wege kleine Perforationen
angebracht worden sind, durch die beim Umlauf der Zylinderschablone die von innen aufgerakelte Farbe
nach außen hindurchgedrückt und von dem äußeren Zylinderumfang auf die Bahn übertragen wird.
Eine derartige Zylindersuhablone ist besonders bei großen Arbeitsbreiten über 2 Meter ein sehr empfindliches
und wenig formstabiles Gebilde. Sie besitzt eine große Ausdehnung und muß trotz ihrer Dünnwandigkeit
und der vielen Perforationen selbsttragend sein. Das kann zu Problemen bei der Übertragung des an
den Endringen angreifenden Antriebsmoments führen. Häufig wird die Zylinderschablone auch bei der Handhabung
durch Einknicken oder Beulen beschädigt, so daß sie zum Drucken nicht mehr zu gebrauchen ist.
Aus der österreichischen Patentschrift 276 443 ist ein Siebdruckzylinder der eingangs genannten Art bekannt,
die zur Vermeidung der mit Verformungen der Zylinderschablone verbundene Nachteile axial nachgiebig
vorspannbar ist. In die Endringe greifen Büchsen ein, die außen an dem Spannrohr gelagert sind und die
Endringe innen hintergreifen, wobei zwischen Endring und Büchse innen eine Feder oder ein in einer Druckkammer
nach Art eines hydraulischen Kolbens eingesperrtes Druckmittel vorgesehen sind. Bei der Ausfüh-
Je „neu "- »- der den Teile" deS j|Pann.^hrs erteilten gegenseitigen Bewegung kann die axiale Zug-
,c sDannung der Zylinderschablone bedarfsweise e.ngestellt
werden, wobei die Gegenkräfte von dem Spannrohr rufRenommen werden. Der Zylinder, der ja nur
eine dünne Wandung aufweist, kann zwar im ungesoannten
Zustand nur geringe Kräfte senkrecht zu sei-
ao ner Wandungsfläche aufnehmen, wohl aber recht erhebliche
Zugkräfte parallel zu se.ner Wandunr »nrf den
axialen Erzeugenden. Es wird durch die Zugspannung membranartig gespannt und versteift und sowohl im
Betrieb beim Arbeiten gegen die Rakel als auch in der
a5 Handhabung in und außerhalb der Druckmaschine,
beim Belichten usw. wesentlich stabiler. Die dünnwandige
Zylinderschablone ist nicht mehr selbsttragend, sondern gegen ein äußeres Element, nämlich gegen das
Spannrohr, aufgespannt, das somit eine teilweise Ir.ig-
funktion übernimmt. ....„.,
In einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Teile
des Spannrohrs zwei axiale, über ein Gewinde verstellbare Rohrelcmente. die sich an dem dem Gewinde abgelegenen
Ende jeweils an einem der Endringe abstüt-
zen, wobei insbesondere vorgesehen sein kann, daß an
dem Spannrohr mindestens an einem Ende eine Gewindebüchse
einschraubbar oder aufschraubbar ist, die das dem entsprechenden Endring zugeordnete Lager trägt
und axial nach außen abstützt.
Durch Herausdrehen der Gewindebuchse aus dem Spannrohr bewegt sich der betreffende Endring von
dem anderen Endring hinweg, so daß die gewünschte Zugspannung in der Zylinderschablone entsteht.
Es empfiehlt sich, daß zwischen dem Endring und
einem^Lagerteil ein Zwischenring vorgesehen ist. der
das Lagerteil aufnimmt und mit dem Endring axial unverschieblich verbunden werden kann.
Die Mittel zum Festlegen des Spannrohrs an dem Endring bzw. dem Lager brauchen auf diese Weise
nicht unmittelbar an dem Lagerteil bzw. dem Lagerring anzugreifen, so daß dieser in der normalerweise erhältlichen
Form verbleiben kann und die konstruktiven Maßnahmen zur Verbindung mit dem Endring auf den
Zwischenring verlegt werden können.
in der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
schematisch dargestellt.
F i g. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Siebdruckzylinders;
F i g. 2 zeigt einen Längsschnitt durch die Achse des Siebdruckzylinders,
Der in F i g. 1 als Ganzes mit 1 bezeichnete Siebdruckzylinder besteht aus der eigentlichen Zylinderschablone
2, der an beiden Enden Endringe 3 aufweist, mit denen er beim Drucken in der Druckmaschine ge-
führt wird und über die er angetrieben wird. Die Zylinderschablone
2 besteht aus einem dünnen Blech mit sehr vielen dicht nebeneinander angeordneten Perforationen.
Die Druckfarbe wird durch den Anschlußstut-
Jen 4 in das Innere des Siebdruckzylinders eingeleitet end dort mittels einer gegen den Innenumfang der Zy-Bnderschablone
2 wirkenden, in den Zeichnungen nicht dargestellten Rakel durch die Perforationen der Zy-Bnderschablone
2 nach außen hindurchgedrückt, soweit lliese nicht durch die auf der Außenseite der Zylindcrichablone
2 angebrachten mustermäßigen Abdeckungen verschlossen sind. Die Zylinderschablonc läuft auf
tier zu bedruckenden Bahn, so daß die nach außen austretende Druckfarbe direkt auf die Bahn übertragen
wird.
Der Siebdruckzylinder 1 enthält ein Spannrohr 5, das clic Endringe 3 auseinanderdrückt und auf die Zylinderschablone
2 eine axiale Zugspannung ausübt. Das Spannrohr5 ist in F i g. 2 dargestellt. Es besteht aus
einem zylindrischen Rohr, in das an einem Ende ein Rohrabschnitt 4 eingesetzt ist, der verlängert und an
die Farbzuführung angeschlossen ist, durch die Druckfarbe in das Spannrohr 5 hineingepumpt wird. Das
Spannrohr 5 weist Farbauslaßöffnungen 8 auf, durch ao clic die Druckfarbe im Innern des Siebdruckzylinders 1
austreten und von der nicht dargestellten Rakel erfaßt werden kann.
Das Spannrohr 5 wirkt mit seiner in F i g.." linken
Stirnseite über einen Stellring 9 gegen den Innenring |0 eines Schulterkugellagers 11, das auf dem in das
Spannrohr 5 eingesetzten Rohrabschnitt 4 in Höhe des Endrings 3 vorgesehen ist. Der Außenring 12 des Schulterkugellagers
11 sitzt in einem Zwischenring 13, der uuf der äußeren, dem Spannrohr 5 abgewandton Seite
einen Bund 14 aufweist, mil dem er an dem Außenring 12 des Lagers 11 angreift. Der Zwischenring 13 ist in
dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit dem Endring 3 durch Querstifte 15 verbunden, die die axiale
Spannung übertragen, Die Verbindung mittels Querstiften 15 ist nur ein Ausflihrungsbeispiel und könnte auch
anders vorgenommen werden.
Auf der rechten Seite weist das Spannrohr 5 ein Innengewinde 17 auf, in das eine Gewindebuchse 18 eingeschraubt
ist. Das Gewinde 17 nimmt nur einen bestimmten Teil der Lange der Gewindebuchse 18 ein. An
dem im Ende des Spannrohrs 5 sitzenden Ende der Gewindebuchse 18 befindet sich kein Gewinde, sondern
liegt die Gewindebüchse mit einem glatten zylindrischen
Teil am Innenumfang des Spannrohrs 5 an, so daß sich eine gute Führung ergibt. Auf der anderen Seite
des Gewindes 17 weist die Gewindebüchse 18 einen radialen Bund 19 auf, der gegen den Innenring 10 des
dortigen Lagers 11 anliegt. Die Gewindebuchse 18 setzt sich auf der bezüglich des Bundes 19 dem Gewinde
17 abgelegenen Seite in einen zylindrischen Teil 20 fort, der den Innenring 10 des Lagers 11 trägt und der
an der Außenseite in nicht dargestellter Weise so gestaltet ist, daß ein Drehangriff erfolgen und die Gewindebüchse
18 gegenüber dem Spannrohr 5 verdreht werden kann.
Der Außenring 12 des in F"i g. 2 rechten Lagers 11
sitzt wieder in einem Zwischenring i3, der mittels Querstiften 15 mit dem in F i g. 2 rechten Fndring 3
verbunden ist.
Zum Spannen werden beide Endringe 3 mit den zugehörigen Zwischenringen 13 verstifiei oder auf andere
Weise axial schubfest verbunden. Sodann wird die Gewindebüchse 18 aus dem Spannrohr 5 herausgeschraubt,
wodurch der Innenring 10 dos rechten Lagers 11 und damit der Endring 3 gemäß F i g. 2 nach rechts
verlagert und somit auf die Zylinderschablone 2 der gewünschte Zug ausgeübt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Siebdruckzylinder bestehend aus einer dünnwandigen,
dicht perforierten Zylinderschablone, an deren Enden je ein zur Zylinderachse koaxialer
Endring angebracht ist und die mittels eines Spannrohrs, auf dem die Endringe über Lager drehbar abgestützt
sind, axial nach außen vorgespannt ist, d a durch gekennzeichnet, daß das Spannrohr
(5) aus zwei axial auseinander beweglichen Teilen besteht, die zwecks Einstellung der Axialspannung
verstellbar sind.
2. Siebdruckzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile des Spannrohrs (5)
zwei axiale über ein Gewinde (17) verstellbare Rohrelemente sind, die sich an dem dem Gewinde
(17) abgelegenen Ende jeweils an einem der Endringe (3) abstützen.
3. Siebdruckzylinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Spannrohr (5) an mindestens
einem Ende ?ine Gewindebüchse (18) einschraubbar
oder aufschraubbar ist, die das Lager (11) eines Endrings (3) trägt und axial nach außen
abstützt.
4. Siebdruckzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daü zwischen Endring (3) und einem Lagerteil (12) ein Zwischenring
(13) vorgesehen ist, der den Lagerteil (12) aufnimmt und mit dem Endring (3\ axial unverschieblich verbunden
ist.
pci der ..«. c-~ -v,
cummer w.m die Einstellbarkeit mit einem cri
baulichen Aufwand erkauft.
Die Erfindung hat die Aufgabe, einen S.ebdruckzylmder
der eingangs genannten Art mit einfachen Mitteln so auszugestalten, daß die Spannung an der iertig monierten
Schablone eingestellt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe besteht das Spannrohr
x. erfindungsgemäß aus zwei axial auseinander bewegli-
chen Teilen, die zwecks Einstellung der Axialspannung
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722241105 DE2241105C3 (de) | 1972-08-22 | 1972-08-22 | Siebdruckzylinder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722241105 DE2241105C3 (de) | 1972-08-22 | 1972-08-22 | Siebdruckzylinder |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2241105A1 DE2241105A1 (de) | 1973-12-20 |
| DE2241105B2 DE2241105B2 (de) | 1974-06-20 |
| DE2241105C3 true DE2241105C3 (de) | 1975-01-30 |
Family
ID=5854145
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19722241105 Expired DE2241105C3 (de) | 1972-08-22 | 1972-08-22 | Siebdruckzylinder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2241105C3 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT363439B (de) * | 1975-09-08 | 1981-08-10 | Zimmer Johannes | Einrichtung an schablonendruckmaschinen zur auswechselbaren aufnahme und zum laengsspannen von rundschablonen |
| DE4322438C2 (de) * | 1993-07-06 | 1995-05-18 | Martin Hoersting | Vorrichtung für einen Siebdruck |
-
1972
- 1972-08-22 DE DE19722241105 patent/DE2241105C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2241105B2 (de) | 1974-06-20 |
| DE2241105A1 (de) | 1973-12-20 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |