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DE2241105C3 - Siebdruckzylinder - Google Patents

Siebdruckzylinder

Info

Publication number
DE2241105C3
DE2241105C3 DE19722241105 DE2241105A DE2241105C3 DE 2241105 C3 DE2241105 C3 DE 2241105C3 DE 19722241105 DE19722241105 DE 19722241105 DE 2241105 A DE2241105 A DE 2241105A DE 2241105 C3 DE2241105 C3 DE 2241105C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping tube
screen printing
printing cylinder
ring
axially
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19722241105
Other languages
English (en)
Other versions
DE2241105B2 (de
DE2241105A1 (de
Inventor
Hans-Ulrich 4060 Viersen Kesper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19722241105 priority Critical patent/DE2241105C3/de
Publication of DE2241105A1 publication Critical patent/DE2241105A1/de
Publication of DE2241105B2 publication Critical patent/DE2241105B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2241105C3 publication Critical patent/DE2241105C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F15/00Screen printers
    • B41F15/14Details
    • B41F15/34Screens, Frames; Holders therefor
    • B41F15/38Screens, Frames; Holders therefor curved

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Screen Printers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Sieodruckzylinder aus einer dünnwandigen dicht perforierten Zylinderschablone an deren Enden je ein zur Zylinderachse koaxialer Endring angebracht ist und die mittels eines Spannrohrs, auf dem die Endringe über Lager drehbar abgestützt sind, axial nach außen vorgespannt ist.
Die Zylinderschablone besteht aus einsm Rohr aus dünnem Nickelblech, in dem dicht beieinander beispielsweise auf galvanischem Wege kleine Perforationen angebracht worden sind, durch die beim Umlauf der Zylinderschablone die von innen aufgerakelte Farbe nach außen hindurchgedrückt und von dem äußeren Zylinderumfang auf die Bahn übertragen wird.
Eine derartige Zylindersuhablone ist besonders bei großen Arbeitsbreiten über 2 Meter ein sehr empfindliches und wenig formstabiles Gebilde. Sie besitzt eine große Ausdehnung und muß trotz ihrer Dünnwandigkeit und der vielen Perforationen selbsttragend sein. Das kann zu Problemen bei der Übertragung des an den Endringen angreifenden Antriebsmoments führen. Häufig wird die Zylinderschablone auch bei der Handhabung durch Einknicken oder Beulen beschädigt, so daß sie zum Drucken nicht mehr zu gebrauchen ist.
Aus der österreichischen Patentschrift 276 443 ist ein Siebdruckzylinder der eingangs genannten Art bekannt, die zur Vermeidung der mit Verformungen der Zylinderschablone verbundene Nachteile axial nachgiebig vorspannbar ist. In die Endringe greifen Büchsen ein, die außen an dem Spannrohr gelagert sind und die Endringe innen hintergreifen, wobei zwischen Endring und Büchse innen eine Feder oder ein in einer Druckkammer nach Art eines hydraulischen Kolbens eingesperrtes Druckmittel vorgesehen sind. Bei der Ausfüh-
Je „neu "- »- der den Teile" deS j|Pann.^hrs erteilten gegenseitigen Bewegung kann die axiale Zug-
,c sDannung der Zylinderschablone bedarfsweise e.ngestellt werden, wobei die Gegenkräfte von dem Spannrohr rufRenommen werden. Der Zylinder, der ja nur eine dünne Wandung aufweist, kann zwar im ungesoannten Zustand nur geringe Kräfte senkrecht zu sei-
ao ner Wandungsfläche aufnehmen, wohl aber recht erhebliche Zugkräfte parallel zu se.ner Wandunr »nrf den axialen Erzeugenden. Es wird durch die Zugspannung membranartig gespannt und versteift und sowohl im Betrieb beim Arbeiten gegen die Rakel als auch in der
a5 Handhabung in und außerhalb der Druckmaschine, beim Belichten usw. wesentlich stabiler. Die dünnwandige Zylinderschablone ist nicht mehr selbsttragend, sondern gegen ein äußeres Element, nämlich gegen das Spannrohr, aufgespannt, das somit eine teilweise Ir.ig-
funktion übernimmt. ....„.,
In einer vorteilhaften Ausführungsform sind die Teile des Spannrohrs zwei axiale, über ein Gewinde verstellbare Rohrelcmente. die sich an dem dem Gewinde abgelegenen Ende jeweils an einem der Endringe abstüt-
zen, wobei insbesondere vorgesehen sein kann, daß an dem Spannrohr mindestens an einem Ende eine Gewindebüchse einschraubbar oder aufschraubbar ist, die das dem entsprechenden Endring zugeordnete Lager trägt und axial nach außen abstützt.
Durch Herausdrehen der Gewindebuchse aus dem Spannrohr bewegt sich der betreffende Endring von dem anderen Endring hinweg, so daß die gewünschte Zugspannung in der Zylinderschablone entsteht.
Es empfiehlt sich, daß zwischen dem Endring und
einem^Lagerteil ein Zwischenring vorgesehen ist. der das Lagerteil aufnimmt und mit dem Endring axial unverschieblich verbunden werden kann.
Die Mittel zum Festlegen des Spannrohrs an dem Endring bzw. dem Lager brauchen auf diese Weise
nicht unmittelbar an dem Lagerteil bzw. dem Lagerring anzugreifen, so daß dieser in der normalerweise erhältlichen Form verbleiben kann und die konstruktiven Maßnahmen zur Verbindung mit dem Endring auf den Zwischenring verlegt werden können.
in der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
F i g. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Siebdruckzylinders;
F i g. 2 zeigt einen Längsschnitt durch die Achse des Siebdruckzylinders,
Der in F i g. 1 als Ganzes mit 1 bezeichnete Siebdruckzylinder besteht aus der eigentlichen Zylinderschablone 2, der an beiden Enden Endringe 3 aufweist, mit denen er beim Drucken in der Druckmaschine ge-
führt wird und über die er angetrieben wird. Die Zylinderschablone 2 besteht aus einem dünnen Blech mit sehr vielen dicht nebeneinander angeordneten Perforationen. Die Druckfarbe wird durch den Anschlußstut-
Jen 4 in das Innere des Siebdruckzylinders eingeleitet end dort mittels einer gegen den Innenumfang der Zy-Bnderschablone 2 wirkenden, in den Zeichnungen nicht dargestellten Rakel durch die Perforationen der Zy-Bnderschablone 2 nach außen hindurchgedrückt, soweit lliese nicht durch die auf der Außenseite der Zylindcrichablone 2 angebrachten mustermäßigen Abdeckungen verschlossen sind. Die Zylinderschablonc läuft auf tier zu bedruckenden Bahn, so daß die nach außen austretende Druckfarbe direkt auf die Bahn übertragen wird.
Der Siebdruckzylinder 1 enthält ein Spannrohr 5, das clic Endringe 3 auseinanderdrückt und auf die Zylinderschablone 2 eine axiale Zugspannung ausübt. Das Spannrohr5 ist in F i g. 2 dargestellt. Es besteht aus einem zylindrischen Rohr, in das an einem Ende ein Rohrabschnitt 4 eingesetzt ist, der verlängert und an die Farbzuführung angeschlossen ist, durch die Druckfarbe in das Spannrohr 5 hineingepumpt wird. Das Spannrohr 5 weist Farbauslaßöffnungen 8 auf, durch ao clic die Druckfarbe im Innern des Siebdruckzylinders 1 austreten und von der nicht dargestellten Rakel erfaßt werden kann.
Das Spannrohr 5 wirkt mit seiner in F i g.." linken Stirnseite über einen Stellring 9 gegen den Innenring |0 eines Schulterkugellagers 11, das auf dem in das Spannrohr 5 eingesetzten Rohrabschnitt 4 in Höhe des Endrings 3 vorgesehen ist. Der Außenring 12 des Schulterkugellagers 11 sitzt in einem Zwischenring 13, der uuf der äußeren, dem Spannrohr 5 abgewandton Seite einen Bund 14 aufweist, mil dem er an dem Außenring 12 des Lagers 11 angreift. Der Zwischenring 13 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit dem Endring 3 durch Querstifte 15 verbunden, die die axiale Spannung übertragen, Die Verbindung mittels Querstiften 15 ist nur ein Ausflihrungsbeispiel und könnte auch anders vorgenommen werden.
Auf der rechten Seite weist das Spannrohr 5 ein Innengewinde 17 auf, in das eine Gewindebuchse 18 eingeschraubt ist. Das Gewinde 17 nimmt nur einen bestimmten Teil der Lange der Gewindebuchse 18 ein. An dem im Ende des Spannrohrs 5 sitzenden Ende der Gewindebuchse 18 befindet sich kein Gewinde, sondern liegt die Gewindebüchse mit einem glatten zylindrischen Teil am Innenumfang des Spannrohrs 5 an, so daß sich eine gute Führung ergibt. Auf der anderen Seite des Gewindes 17 weist die Gewindebüchse 18 einen radialen Bund 19 auf, der gegen den Innenring 10 des dortigen Lagers 11 anliegt. Die Gewindebuchse 18 setzt sich auf der bezüglich des Bundes 19 dem Gewinde 17 abgelegenen Seite in einen zylindrischen Teil 20 fort, der den Innenring 10 des Lagers 11 trägt und der an der Außenseite in nicht dargestellter Weise so gestaltet ist, daß ein Drehangriff erfolgen und die Gewindebüchse 18 gegenüber dem Spannrohr 5 verdreht werden kann.
Der Außenring 12 des in F"i g. 2 rechten Lagers 11 sitzt wieder in einem Zwischenring i3, der mittels Querstiften 15 mit dem in F i g. 2 rechten Fndring 3 verbunden ist.
Zum Spannen werden beide Endringe 3 mit den zugehörigen Zwischenringen 13 verstifiei oder auf andere Weise axial schubfest verbunden. Sodann wird die Gewindebüchse 18 aus dem Spannrohr 5 herausgeschraubt, wodurch der Innenring 10 dos rechten Lagers 11 und damit der Endring 3 gemäß F i g. 2 nach rechts verlagert und somit auf die Zylinderschablone 2 der gewünschte Zug ausgeübt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche;
1. Siebdruckzylinder bestehend aus einer dünnwandigen, dicht perforierten Zylinderschablone, an deren Enden je ein zur Zylinderachse koaxialer Endring angebracht ist und die mittels eines Spannrohrs, auf dem die Endringe über Lager drehbar abgestützt sind, axial nach außen vorgespannt ist, d a durch gekennzeichnet, daß das Spannrohr (5) aus zwei axial auseinander beweglichen Teilen besteht, die zwecks Einstellung der Axialspannung verstellbar sind.
2. Siebdruckzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile des Spannrohrs (5) zwei axiale über ein Gewinde (17) verstellbare Rohrelemente sind, die sich an dem dem Gewinde (17) abgelegenen Ende jeweils an einem der Endringe (3) abstützen.
3. Siebdruckzylinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Spannrohr (5) an mindestens einem Ende ?ine Gewindebüchse (18) einschraubbar oder aufschraubbar ist, die das Lager (11) eines Endrings (3) trägt und axial nach außen abstützt.
4. Siebdruckzylinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daü zwischen Endring (3) und einem Lagerteil (12) ein Zwischenring (13) vorgesehen ist, der den Lagerteil (12) aufnimmt und mit dem Endring (3\ axial unverschieblich verbunden ist.
pci der ..«. c-~ -v,
cummer w.m die Einstellbarkeit mit einem cri baulichen Aufwand erkauft.
Die Erfindung hat die Aufgabe, einen S.ebdruckzylmder der eingangs genannten Art mit einfachen Mitteln so auszugestalten, daß die Spannung an der iertig monierten Schablone eingestellt werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe besteht das Spannrohr
x. erfindungsgemäß aus zwei axial auseinander bewegli-
chen Teilen, die zwecks Einstellung der Axialspannung
DE19722241105 1972-08-22 1972-08-22 Siebdruckzylinder Expired DE2241105C3 (de)

Priority Applications (1)

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DE19722241105 DE2241105C3 (de) 1972-08-22 1972-08-22 Siebdruckzylinder

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DE19722241105 DE2241105C3 (de) 1972-08-22 1972-08-22 Siebdruckzylinder

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2241105A1 DE2241105A1 (de) 1973-12-20
DE2241105B2 DE2241105B2 (de) 1974-06-20
DE2241105C3 true DE2241105C3 (de) 1975-01-30

Family

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DE19722241105 Expired DE2241105C3 (de) 1972-08-22 1972-08-22 Siebdruckzylinder

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT363439B (de) * 1975-09-08 1981-08-10 Zimmer Johannes Einrichtung an schablonendruckmaschinen zur auswechselbaren aufnahme und zum laengsspannen von rundschablonen
DE4322438C2 (de) * 1993-07-06 1995-05-18 Martin Hoersting Vorrichtung für einen Siebdruck

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Publication number Publication date
DE2241105B2 (de) 1974-06-20
DE2241105A1 (de) 1973-12-20

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