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DE2138480B - Maschine zum Planschleifen von Steinplatten. nm: Henke Maschinenfabrik GmbH, 4951 Holtrup - Google Patents

Maschine zum Planschleifen von Steinplatten. nm: Henke Maschinenfabrik GmbH, 4951 Holtrup

Info

Publication number
DE2138480B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
grinding wheel
machine
grinding wheels
wheels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
August 4921 Talle Henke

Links

Description

  • Eine weitere bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß mindestens der ersten Bearbeitungsstation zwei Stirnschleifscheiben zugeordnet und diese beiden Schleifscheiben gegenüber den übrigen Schleifscheiben seitlich versetzt angeordnet sind. Dadurch ist die Möglichkeit gegeben, die Hauptschleifleistung, die bisher allein von der ersten Schleifscheibe ausgeführt werden mußte, annähernd gleichmäßig auf die drei ersten Scheiben der Maschine zu verteilen, die somit auch einer annähernd gleichmäßigen Abnutzung unterliegen und demzufolge stets gleichzeitig gegen neue Schleifscheiben ausgetauscht werden können. Demzufolge ist ein durch den Schleifscheibenwechsel bedingtes Stillsetzen der Maschine nur in erheblich größeren Zeitabständen als bisher erforderlich und somit eine erheblich größere Schleifleistung erzielbar.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an drei Ausführungsbeispielen veranschaulicht. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Draufsicht auf eine Schleifmaschine mit sieben Schleifscheiben und nur einer auf einem endlosen Förderband unter den Schleifscheiben hindurchbewegten Plattenreihe, F i g. 2 eine schematische Draufsicht auf eine Schleifmaschine mit der Schleifscheibenanordnung nach F i g. 1, jedoch mit zwei auf einem Förderband liegenden Plattenreihen, F i g. 3 eine schematische Draufsicht auf die drei ersten Bearbeitungsstationen einer Schleifmaschine, bei der die den beiden ersten Bearbeitungsstationen zugeordneten Schleifscheiben gegenüber den ihnen nachgeordneten Schleifscheiben seitlich versetzt sind.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. ist auf einem horizontal verlaufenden, mit gleichförmiger Geschwindigkeit in RichtungA angetriebenen Förderband 1 eine Reihe dicht hintereinanderliegender quadratischer plattenförmiger Werkstücke 3 gelagert, während bei den Ausführungsbeispielen nach den F i g. 2 und 3 auf dem Förderband 1 zu beiden Seiten einer Führungsschiene 2 je eine Reihe dicht hintereinanderliegender rechteckiger Werkstücke 3 angeordnet ist.
  • Gemäß F i g. 1 und 2 sind über dem Förderband 1 insgesamt sieben um senkrechte Achsen drehbare Schleifscheiben 4 bis 10 angeordnet. Diese Schleifscheiben sind mit Siliciumcarbid-Schleifringen unterschiedlicher Körnung ausgestattet, und zwar weisen die Schleifringe der Schleifscheiben 4 bis 6 eine grobe Körnung, die Schleifringe der Schleifscheiben 7 und 8 eine etwas feinere Körnung, die Ringe der Scheibe 9 eine noch feinere Körnung und der Ring der letzten Schleifscheibe 10 eine sehr feine Körnung auf.
  • Während die Achsen der Schleifscheiben 6 bis 10 in üblicher Weise über der Mitte des Förderbandes 1 liegen, sind die beiden ersten Schleifscheiben 4 und 5 gegenüber der Förderbandmitte und den Schleifscheibein 6 bis 10 derart seitlich versetzt angeordnet, daß die ideellen Verlängerungen ihrer Achsen die Werkstücke 3 nicht treffen, so daß durch diese Scheiben nur ein teilweiser Anschliff der rauhen Werkstückoberflächen erfolgt. Der Abschiiff der restlichen Werkstückoberflächen erfolgt durch die über der Förderbandmitte angeordneten dritten Schleifscheiben 6.
  • Auf diese Weise wird die Arbeit des Grobschlgens gleichmäßig auf die Schleifscheiben 4 bis 6 verteilt, da diese Schleifscheiben durch die aus der Oberfläche der Werkstückrohlinge herausragenden Kornspitzen immer wieder aufgerauht werden und einer gleichmäßigen Abnutzung unterliegen.
  • Die Schleifringe der übrigen Schleifscheiben 7 bis 10 bewirken in bekannter Weise den Fein- und Feinstschliff der Werkstückoberflächen.
  • Bei der Ausführungsform nach F i g. 3 weist die erste Bearbeitungsstation zwei vorzugsweise mit grobkörnigen Diamant-Schleifringen ausgestattete Schleifscheiben 11, 11' auf, die gegenüber den ihnen nachgeordneten Schleifscheiben derart seitlich versetzt angeordnet sind, daß ihr Achsabstand a größer ist als der Abstand b der äußeren Ränder der auf dem Förderband 1 zweireihig liegenden Werkstücke 3. Ferner ist der Achsabstand c der ebenfalls mit grobkörnigen Diamant-Schleifringen ausgestatteten Schleifscheiben 12, 12' der zweiten Bearbeitungsstation größer als der lichte Abstand der ihnen vorgeschalteten Schleifscheiben 11, 11' der ersten Bearbeitungsstation.
  • Die die dritte Bearbeitungsstation bildende Schleifscheibe 13 ist vorzugsweise mit einem grobkörnigen Siliciumcarbid-Schleifring ausgestattet und in üblicher Weise über der Mitte des Förderbandes 1 gelagert.
  • Ferner ist der Durchmesser dieser Schleifscheibe 13 größer bemessen als der Abstand b der äußeren Ränder der auf dem Förderband 1 zweireihig angeordneten Werkstücke 3. Diese Anordnung bewirkt, daß die rauhen Oberflächen der Werkstücke 3 in der ersten Bearbeitungsstation durch die Diamant-Schleifringe der Schleifscheiben 11, 11' nur etwa zur Hälfte grob geschliffen werden. In der zweiten Bearbeitungsstation erfolgt durch die Diamant-Schleifringe der Schleifscheiben 12, 12' ein weiterer Teilgrobschliff, so daß nur an den einander zugekehrten Längsrändern der beiden Werkstückreihen schmale Reststreifen 3' der rauhen Plattenoberfläche stehenbleiben, die von dem grobkörnigen Siliciumcarbid-Schleifring der mitten über dem Förderband 1 angeordneten Schleifscheibe 13 weggeschliffen werden.
  • Um insbesondere die der ersten Bearbeitungsstation zugeordneten Schleifscheiben 11, 11' den unterschiedlichen Werkstückgrößen anpassen zu können, sind die Achsen 111, 111' dieser Schleifscheiben quer zur Laufrichtung des Förderbandes verstellbar angeordnet, wie es in F i g. 3 der Zeichnung veranschaulicht ist.
  • Der Schleifscheibe 13 nach F i g. 3 sind ebenso wie bei den Ausführungsformen nach Fig. 1 und 2 weitere Schleifscheiben mit fein- und feinstkörnigen Schleifringen nachgeordnet.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Maschine zum Planschleifen von Steinplatten, bei welcher die Werkstücke in einer oder zwei nebeneinanderliegenden Reihen auf einem mechanisch angetriebenen Förderband liegen und nacheinander unter mindestens drei mit je einer um eine senkrechte Achse rotierenden und in gerader Linie hintereinander angeordneten Stirnschleifscheiben ausgestatteten Bearbeitungsstationen hindurch bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die der ersten Bearbeitungsstation der Maschine zugeordnete Stirnschleifscheibe (4) gegenüber den übrigen Schleifscheiben (6 bis 10) seitlich versetzt angeordnet ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Versatz der der ersten Bearbeitungsstation zugeordneten Stirnschleifscheibe (4) so groß ist, daß die ideelle Verlängerung der Schleifscheibenachse das Werkstück (3) nicht trifft.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens der ersten Bearbeitungsstation zwei Stirnschleifscheiben (4, 5 oder 11, 11,) zugeordnet und gegenüber den übrigen Schleifscheiben seitlich versetzt angeordnet sind.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei versetzter Anordnung der Stimschleifscheibe(n) (12, 12') der zweiten Bearbeitungsstation (und gegebenenfalls weiterer Bearbeitungsstationen) der Versatz dieser Schleifscheibe(n) (jeweils) so groß ist, daß die ideelle Verlängerung ihrer Achse(n) das Werkstück (3) auf der von der (jeweils) vorhergehenden Stirnschleifscheibe geschaffenen Fläche trifft.
  5. 5. Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die versetzt angeordnete(n) Stirnschleifscheibe(n) (4, 5, 11, 11', 12, 12') bezüglich ihres Versatzes einstellbar ist (sind).
    Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Planschleifen von Steinplatten, bei welcher die Werkstücke in einer oder zwei nebeneinanderliegenden Reihen auf einem mechanisch angetriebenen Förderband liegend und nacheinander unter mindestens drei mit je einer um eine senkrechte Achse rotierenden und in gerader Linie hintereinander angeordneten Stirnschleifscheiben ausgestatteten Bearbeitungsstationen hindurch bewegt werden.
    Bei den bekannten Schleifmaschinen dieser Art (deutsches Gebrauchsmuster 1 778 931) liegen die Achsen der Stirnschleifscheiben ortsfest über der Mitte des Förderbands, und die Durchmesser der Stirnschleifscheiben sind größer bemessen als der Abstand der beiden äußeren Werkstückkanten voneinander.
    Es hat sich nun gezeigt, daß bei diesen Maschinen der weitaus größte Teil der Schleifleistung, und zwar bis zu 90 O/o der gesamten Abschliffquote von der der ersten Bearbeitungsstation zugeordneten grobkörnigen Schleifscheibe geleistet wird, weil dieser Schleif- scheibe stets Platteurohlinge zugeführt werden und die aus der Oberfläche der Rohlinge herausragenden Koruspitzen die Schleifscheibe immer wieder aufrauhen. In den nachfolgenden Bearbeitungsstationen dagegen wird nur eine relativ geringe Schleifleistung erzielt, weil die diesen Stationen zugeordneten Schleifscheiben durch die bereits grob geschliffene und daher von vorstehenden Koruspitzen freie Werkstückoberfläche nicht wieder aufgerauht werden.
    Infolgedessen unterliegt die erste Schleifscheibe einer außerordentlich starken Abnutzung und muß daher stets nach relativ kurzer Betriebszeit gegen eine neue ausgewechselt werden. Jedes Auswechseln einer Schleifscheibe erfordert aber ein Stillsetzen der gesamten Maschine und bedingt daher eine erhebliche Verminderung der Maschinenleistung.
    Um nun das häufige Auswechseln der ersten Schleifscheibe zu vermeiden, hat man zum Planschleifen der zementgebundenen Marmorschichten von Marmor-Mosaikplatten schon Schleifwerkzeuge mit Diamant-Schleifringen eingesetzt, die eine erheblich längere Standzeit haben als die gebräuchlichen Siliciumcarbid-Schleifscheiben. Ferner ist mit den Diamant Schleifringen eine weitaus höhere Grobschleifleistung erzielbar als mit Siliciumcarbid-Schleifscheiben.
    Beim Einsetzen von Schleifscheiben mit Diamant-Schleifringen kann es jedoch vorkommen, daß beim Austritt der Ringe an den quer zur Bewegungsrichtung der Förderbahn verlaufenden Plattenkanten infolge des in horizontaler Ebene wirkenden Druckes der Schleifringe diese Plattenkanten leicht ausbrechen. Außerdem neigen Diamant-Schleifringe großen Durchmessers leicht zum Flattern, wodurch der Schliff unsauber wird und ebenfalls die Werkstückkanten beschädigt werden können. Aus diesem Grunde ist man bestrebt, Diamant-Schleifringe mit möglichst geringem Durchmesser zu verwenden.
    Der - Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine zum Planschleifen von Steinplatten zu schaffen, die beim Einsatz von Schleifscheiben aus Siliciumcarbid od. dgl. eine vorschnelle Abnutzung der ersten Schleifscheibe gegenüber'den nachfolgenden Schleifscheiben und beim Einsatz von Scheiben mit Diamant-Schleifringen ein Abbrechen der quer zur Bewegungsrichtung der Förderbahn verlaufenden Plattenkanten vermeidet.
    Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemaß darin, daß mindestens die der ersten Bearbeitungsstation der Maschine zugeordnete Schleifscheibe gegenüber der übrigen Schleifscheiben seitlich versetzt angeordnet ist, so daß in dieser Station nur ein teilweiser Anschliff der rauhen Werkstückoberfläche erfolgt.
    Vorzugsweise ist der seitliche Versatz der der ersten Bearbeitungsstation zugeordneten Stirnschleifscheibe so groß, daß die ideelle Verlängerung der Schleifscheibenachse das Werkstück nicht trifft.

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