DE2135565C3 - Schaltungsanordnung zur zeitlich stabilisierten Verzögerung von Impulsen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur zeitlich stabilisierten Verzögerung von ImpulsenInfo
- Publication number
- DE2135565C3 DE2135565C3 DE2135565A DE2135565A DE2135565C3 DE 2135565 C3 DE2135565 C3 DE 2135565C3 DE 2135565 A DE2135565 A DE 2135565A DE 2135565 A DE2135565 A DE 2135565A DE 2135565 C3 DE2135565 C3 DE 2135565C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- signal
- circuit
- time
- pulse
- tunnel diode
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims description 9
- 238000012937 correction Methods 0.000 claims description 7
- 230000006641 stabilisation Effects 0.000 claims description 6
- 238000011105 stabilization Methods 0.000 claims description 6
- 230000003111 delayed effect Effects 0.000 claims description 4
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 8
- 230000002123 temporal effect Effects 0.000 description 7
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 description 5
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 description 5
- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 4
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 4
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 4
- 230000008569 process Effects 0.000 description 4
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 2
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 2
- 230000001934 delay Effects 0.000 description 2
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 2
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000006243 chemical reaction Methods 0.000 description 1
- 230000009194 climbing Effects 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000006872 improvement Effects 0.000 description 1
- 230000010354 integration Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03L—AUTOMATIC CONTROL, STARTING, SYNCHRONISATION OR STABILISATION OF GENERATORS OF ELECTRONIC OSCILLATIONS OR PULSES
- H03L7/00—Automatic control of frequency or phase; Synchronisation
- H03L7/06—Automatic control of frequency or phase; Synchronisation using a reference signal applied to a frequency- or phase-locked loop
- H03L7/08—Details of the phase-locked loop
- H03L7/081—Details of the phase-locked loop provided with an additional controlled phase shifter
- H03L7/0812—Details of the phase-locked loop provided with an additional controlled phase shifter and where no voltage or current controlled oscillator is used
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K5/00—Manipulating of pulses not covered by one of the other main groups of this subclass
- H03K5/22—Circuits having more than one input and one output for comparing pulses or pulse trains with each other according to input signal characteristics, e.g. slope, integral
- H03K5/26—Circuits having more than one input and one output for comparing pulses or pulse trains with each other according to input signal characteristics, e.g. slope, integral the characteristic being duration, interval, position, frequency, or sequence
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Nonlinear Science (AREA)
- Pulse Circuits (AREA)
- Fire Alarms (AREA)
- Analogue/Digital Conversion (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung
is zur zeitlich stabilisierten Verzögerung von Impulsen,
insbesondere zur Stabilisierung eines vorgegebenen Zeitabstandes zwischen auslösendem und ausgelöstem
Signal eines Impulsgenerators. Auslösendes und ausgelöstes Signal können dabei beliebige Er.rgmsse
ao sein, was bedeutet, daß auch der Impulsgenerator beliebiger
Art sein kann.
Es ist bereits bekannt, daß Wirkungsweise und Brauchbarkeit von Schaltungen und Systemen weitgehend
von einer stabilen zeitlichen Beziehung zwi-
sehen einem auslösenden Ereignis und der ausgelösten
Reaktion abhängt. Getaktete Systeme, Impulsgeneratoren, Oszillographei · usw. erfordern die bestmögliche
Zeitstabilität zwischen Eingang und Ausgang. Gleichzeitig muß diese Zeitstabilität in einem mog-
liehst stetigen und üßerschwingfreien Vorgang sichergestellt
werden. Als Systeme, bei denen eine extrem stabile Wirkungsweise Voraussetzung ist, sind beispielsweise
Prüfschaltungen, Radar- und Fernmeldungseinrichtungen zu nennen.
Um eine stabile Wirkungsweise zu gewährleisten, sind Vorkehrungen r.u treffen und Mittel einzusetzen,
mit denen der Zeitunterschied zwischen dem Aufl roten zweier Signale abgefühlt und sofort ein diesen
Zeitunterschied eliminierendes Koirektursignal erzeugt
werden kann. Bekannte Schallungen zum Feststellen sehr geringer Zeitunterschiede haben sich für
viele, hohe Geschwindigkeiten erfordernde Anwendungen als ungeeignet erwiesen. Außerdem /eigen
diese bekannten Schaltungen zu große Ausgleichsvor-
gänge im Stabilisicrungsvorgang. Als Folge davon sind
relativ ungenaue und instabile Zeitbeziehungen zwischen den Signalen festzustellen. Elin zusatzliches Problem
erwächst bei den bekannten Anordnungen aus der Temperaturabhängigkeit der Sehaltungskompo-
nenten. Um dieses Problem auszuschalten, mußten
zeitkompensierende Schaltungen oder Schaltkompo-
nenten, wie beispielsweise Thermistoren, zusammen
mit den übrigen Steuerschaltungen eingesetzt werden.
Es ist die der Erfindungzugrundcliegende Aufgabe,
bei den genannten Einrichtungen eine extreme Stabilität des Zeitunterschiedes zwischen zwei aufeinanderfolgenden
Ereignissen, also beispielsweise den auslösenden und ausgelösten Signalen beliebiger Impulsgencratoren,sicherzustellen,
und zwar auch dann,
wenn mit extrem hohen Geschwindigkeiten ablaufende Vorgänge betroffen sind.
Diese Aufgabe wird für eine Einrichtung zur Stabilisierung eines vorgegebenen Zeitabstandes zwischen
auslösendem und ausgelöstem Signal eines Impulsgc-
ncrators dadurch gelöst, daß das auslösende Signal über einen festen Verzögerungskreis auf den ersten
Eingang eines Zcit-Analogwandlcrs und über einen variablen Verzögerungskreis auf den Eingang des Im-
P g It b d ν a
pulsgenerator geführt ist und daß das ausgelöste Signal
auf den zweiten Eingang des Zeit-Analogwandlers geführt ist, dessen dem Zeitunterschied der seinen
beiden Eingängen zugeführten Signale entsprechendes Korrcktursignal über die Verzögerungszeit des
variablen Verzögerungskreises den Zeitunterschied
ausgleicht.
Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel besteht darin, daß der Zeit-Analogwandler aus einem Impulsformer
am ersten Eingang, dem das vom festen Verzögerungskreis verzögerte auslösende Signal zugeführt
wird, einem Zeit-Koinzidenz-Detektor am zweiten Eingang, dem das ausgelöste Signal zugeführt
wird und der die zeitliche Beziehung zwischen diesem Signa! und dem Ausgangsimpuls des Impulsformer
feststellt und ein entsprechendes Ausgangssignal liefert und einen aus den Ausgangsimpulsen des Koinzidenz-Detekfors
und des Impulsformer da«, Korrektursiyiial
bildenden Schaltkreis hcsieht. Als vorteilhaft
erweist es sich, wenn der Schaltkreis ein V'errieuclungskreis ist.
Eine weitere Verbesserung kann dadurch erzielt werden, daß dem Verriegelungskreis eine Integrator
und ein Verstärker zur Bildung des Korrektursignals nachgeschaltet ist. I Herbei ist es von Vorteil, daß der
Verstarker einen zusätzlichen Eingang aufweist, an den eine die Ausgangssignale auf den'Nullwert s\minetrierende
Referenzspannung angelegt ist.
Eine spezielle, vorteilhafte Ausführungsform des Impulsformers bestehl darin, daß er eine vom un.eren
in den oberen Betriebszustand umschaltbare Tunneldiode enthalt, daß der das beim Umschalten erzeugte
Schaltsignal führende Anschluß der Tunneldiode an eine uusgangsseitig kurzgeschlossene Verzögerungsleitung
angeschlossen ist. deren Verzögerungszeit so gewählt ist. daß als Schaltsignal ein kurzer Nadelimpuls
entsteht. Eine vorteilhafte Weiterbildung dieses Impulsf rmers besteht darin, daß mit der Tunneldiode
tin automatischer, sie vom oberen in den unteren Betriebszustand zurückschaltender Ruckstellkreis verbunden
ist.
Eine vorteilhafte Ausbildung des Koinzidenz-Delektors besteht darin, daß er eine vom unteren in den
oberen Betriebszustand umschaltbare Tunneldiode lind einen automatischen Rückstellkreis enthalt und
daß die Tunneldiode so vorangestellt ist. daß sie bei gleichzeitigem Auftreten des Ausgangsimpulses des
Impulsformers und -:k-s auslösenden Signals umschallet.
Schli-ßlich besteht ein wesentlicher Vorteil darin,
«laß zur automatischen Temperaturstabilisation sowohl
der Impulsformer als auch der Koinzidenz-Detektor als eigentliches Schaltelement jeweils eine
Tunneldiode enthalten. Die Tcmperaturstabilisalion ivird damit ohne zusätzliche Mittel sichergestellt.
Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus tier nachstehenden Beschreibung des in den Zeichnungen
dargestellten Ausführungsbeispicls. Es zeigt
Fig. 1 das Blockschaltbild einer erfindungsgemäßcn
Schaltungsanordnung.
Fig. 2 das Blockschaltbild eines bei der erfindimgsgcmäßcn
Einrichtung verwendeten Zeit-Analogwandlers,
Fig. 3 ein ausführliches Schaltbild des Zcit-Analogwandlcrs,
F i g. 4 A, 4 B, 4 (' die den in der erfindungsgemäßen
Einrichtung verwendeten Impulsformer kennzeichnenden Signal verlaufe,
Fig. 5 eine erläuternde Darstellung für den Fall der
Koinzidenz zweier Signale,
Fig. 6 A und 6B die Wirkungsweise eines eine Tunneldiode aufweisenden Diskriminator und einer
automatischen Temperaturkompensation,
Fig. 7 eine die automatische Rückstellung betreffende
Darstellung und
Fig. 8 die Schaltung eines variablen, elektronischen
Verzögerungskreises.
ίο Es sei zunächst der Aufbau der zettstabilen, «.rfindungsgemäßen
Einrichtung gemäß Fig. 1 beschrieben. Die Signalquellen, also die Taktquelle 2 und die
Impulsgeneratoren 16 und 16', entsprechen den gebräuchlichen Schaltungen. Diese Schaltungen liefern
zwischen den Punkten A und B bzw. A' und B' keine
genau eingehaltenen Zeitbeziehungen. Außerdem besteht keine Gewißheit darüber, daß wenn die Signale
bei Λ und A' gleichzeitig auftreten, daß dann auch
die Signale bei B und B' gleichzeitig vorhanden sind.
Aus diesem Grunde sind ii, Jer erfindungsgemäßen
Einrichtung zusätzlich Zeit-Andlogwandler 10 und
10'. feste Verzögerungskreise 12 und LT und variable Verzögerungskreise 14 und 14' vorgesehen. Die variablen
Verzögerungskreise 14 und 14' und die Impuisgeneratoren
16 und 16' sind jeweils zwischen Taktquelle 2 und den Ausgangsknoten B und B' eingeschaltet.
Parallel zu diesen Signalwegen liegt jeweils die Serienschaltung des fesien Verzögerungskreises
12bzw. 12'und des Zeit-Analogwandlers lObzw. 10'.
Die Verzögerungszeit des festen Verzögerungskreises 12 entspricht etwa der Summe der vom variablen Verzögenmgskreis
und vom Impulsgenerator herrührenden Verzögerungszeiten. Das bedeutet, daß bezuglich
der Signale an den Eingängen Jl und Jl des Zeit-Analogwandlers
10 etwa zeitliche Koinzidenz der Signale vorhanden ist. Die Ausgange 0 bzw. 0' der
Zeit-Analogwandler 10 bzw 10' sind mit den variablen
Verzögerungskreisen 14 bzw. 14' verbunden. Die zeitlich stabilisierten bzw. synchronisierten Signale
stehen an den Ausgangsknc-ten B und B' zur
Verfugung.
Fig. 2 zeigt ein ausführlicheres Blockschaltbild des
Zeit-Analogwandlers 10. Ein- und Ausgänge sind entsprechend Fig. 1 bezeichnet. Der Zeit-Analogwandler
10 besteht aus einem Koinzidenz-Detektor 20, einem Impulsformer 40, einem Verriegelungskreis
60. einem Integrator 70 und einem OperationsverstärkerSO.
Impulsformer 40 weist zwei Ausgänge auf. wovon tier e.ne mit dem Verriegelungskreis 60 und
der andere über einen Koppelwiderstand Ä6 mit dem Koinzidenz-Detektor 20 verbunden ist. Der Koinzidenz-Detektor
20 weist einen auf seine zwei Eingange ansprechenden Ausgang auf, der mit dein Verriegelungskreis
60 verbunden ist. Der Ausgang des Verriegclungskreiscs
60 ist zu dem Integrator 70 gefuhrt. Dasinlegri rtc Signal wird im Verstärker 80 verstärkt.
Dieser Operationsverstärker 80 weis! einen zusätzlichen
Referenzeingang auf, über den eine Gleichspannungzugeführt
wird, so daß der Ausgang symmetrisch zu etwa 0 Volt liegt. Der Verstärker 80 weist beispielsweise
einen Verstärkungsfaktor in der Größenordnung von 120 auf.
Fig. 3 zeigt ein ausführliches Schaltbild des Zeit-Analogwandlcrs
10. Um die Beziehung zum Blockschaltbild gemäß Fig. 2 herzustellen, sind die einzelnen
Schaltungskomplcxe gestrichelt eingerahmt und entsprechend Fig. 2 bezeichnet. Das Eingangssignal
des Impulsformers 40 wird über die Eineanasklcmme
/1 zugeführt. Die Amplitude des Signals wird durch
Widerstände R9 und RIO begrenzt. Widerstand RIO ist an eine Tunneldiode TDS angeschlossen, die eii
erscits an Masse und andererseits an den gemeinsamen Verbindungsputikt der Widerstände iR7und R13
und der Induktivität L2 angelegt ist. Der Widerstand R7 ist außerdem über eine Verzögerungsleitung Dl
mit Masse verbunden. In entsprechender Weise ist der andere Anschluß des Widerstandes R13 über eine
Verzögerungsleitung Dl an Masse gelegt. Schließlich sind die Widerstände Rl und Λ13 zusätzlich mit Koppelwiderständen
R6bzw. Λ14 verbunden. Die Induktivität Ll steht mit einem variablen Widerstand Λ11
und einer Diode Bl in Verbindung, wobei die Diode Dl über eine Diode Bl mit parallelgeschalteter
Kapazität Cl an Masse und über einen Widerstand R12 an ein negatives Potential gelegt ist. Der veränderliche
Widerstand RIl ist über einen Widerstand R15 mit positivem Potential und gleichzeitig über eine
Kapazität Cl mit Masse verbunden. r
Der Koinzidenz-Detektor 20 empfängt sein Eingangssignal am Eingang Jl, der über eine durch einen
Widerstand R16 abgeschlossene Übertragungsleitung
Tl und über zwei in Serie geschaltete, strombegrenzende Widerstände R17 und Λ18 weiter verbunden
ist. Die Aufgabe der beiden strombegrenzenden Widerstände besteht darin, das gewünschte Frequenzverhalten
bei hohen Frequenzen sicherzustellen. Bei hohen Frequenzen werden die gestrichelt angedeuteten
Kapazitäten wirksam. Die Verwendung zweier in Serie geschalteter Widerstände hat den Vorteil, daß
der gewünschte Widerstandswert erreicht und gleichzeitig der Einfluß der Kapazitäten vermindert werden
kann, da auch die beiden Kapazitäten in Serie geschaltet sind. Diese Technik könnte natürlich auch beim
Widerstand RIO im Impulsformer 40 angewandt werden. Der Widerstand R18 ist über eine Tunneldiode
TD2 mit Masse und außerdem jeweils mit dem einen Anschluß einer Induktivität Ll, eines Koppelwiderstandes
R6 und eines Widerstandes R19 verbunden. Der andere Anschluß der Induktivität Ll ist über eine
Rückwärts-Diode ßDl an ein Potential V, beispielsweise
Massepotential, und gleichzeitig über die Reihenschaltung eines veränderlichen Widerstandes R20
und eines Widerstandes RIl mit einem positiven Potential verbunden.
Der Verriegelr.ngskreis 60 enthält den Widerstand R19, der über eine Rückwärts-Diode BD2 mit dem
einen Anschluß einer Tunneldiode ΓΟ4 und über eine
Induktivität L3 mit Masse verbunden ist. Der andere Anschluß der Tunneldiode TD4 ist jeweils mit einem
Anschluß eines veränderlichen Widerstandes i?22, eines Widerstandes R23 in der nachfolgenden Stufe und
des Widerstandes R14 des Impulsformers 40 verbunden.
Der andere Anschluß des veränderlichen Widerstandes R22 ist an eine positive Spannung und über
eine Kapazität Ci an Masse gelegt.
Der Integrator 70 enthält in seiner einfachsten Ausführung den bereits erwähnten Widerstand R23,
dessen anderer Anschluß zum Zwecke der Integration über eine Kapazität C4 mit Masse verbunden ist. Der
Verbindungspunkt zwischen Widerstand R23 und Kapazität C4 ist an einen Eingang des Operationsverstärkers
80 gelegt. Um einen zu etwa 0 Volt symmetrischen Ausgang zu erhalten, ist an einem zweiten Eingang
des Verstärkers 80 eine geeignete Gleichspannung angelegt. Diese Gleichspannung entspricht etwa
der mittleren Ausgangsspannung des Integrators 70.
Es sei nunmehr wieder auf das Blockschaltbild gemäß Fig. I Bezug genommen, das zusätzlich zum
Zcil-Analogwandlcr 10 die Taktqucllc 2, den festen
Vcrzögcrungskrcis 12, den veränderlichen Verzöge
rungskreis 14 und den Impulsgenerator 16 enthält. Diese einzelnen Bestandteile der Einrichtung können
in üblicher Ausführung verwendet werden und sind nicht Gegenstand der Erfindung. Der veränderliche
Verzögerungskreis 14 ist dabei so aufgebaut, daß das
»ο vom Knoten A zum Impulsgenerator 16 gelangende
Signal in Abhängigkeit von der Amplitude und der Polarität der Spannung am Ausgang 0 des Zeit-Analogwandlers
verzögert wird.
Der Ausgang Odes Zeit-Analogwandlers 10 ist, wie aus dem Ausführungsbeispiel eines in Fig. 8 dargestellten
variablen Verzögerungskreises 14 zu ersehen ist, über einen Widerstand 141 mit dem variablen
Verzögerungskreis 14 verbunden. Die Hochfrequenzkomponenten des Signals werden durch eine In-
»o duktivität 142 aufgefiltert, bevor das Signal einer
Schaltdiode 143 zugeführt wird. Die Kombination des Signals aus dem Zeit-Analogwandler 10 und der von
der Spannungsquelle —V über einen Widerstand 144 gelieferten Spannung bilden die Vorspannung für die
»5 Schaltdiode 143. Dem variablen Verzögerungskreis wird über eine Eingangsklemme, die über einen Widerstand
145 mit Masse verbunden ist, ein zweites, von der Taktquelle 2 geliefertes Signal zugeführt.
Dieses Signal wird über eine Kapazität 146 ebenfalls an die Schaltdiode 143 gelegt. Der Anschluß A entspricht
dem entsprechend bezeichneten Knoten A in Fig. 1. Der Ausgang zum Impulsgenerator 16 wird
über eine Diode 147 hergestellt. Das am Eingang A zugeführte Signal wird demnach in Abhängigkeit von
der vom Zeit-Analogwandler 10 gelieferten Vorspannung verzögert.
Im folgenden sei die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung näher beschrieben. Das von der
Taktquelle 2 (F ig. 1) oder einer anderen Signalquelle
gelieferte Signal wird den Knoten A und A' zugeführt.
Dieses Signal kann ganz allgemein als das erste Ereignis betrachtet werden, auf das nachfolgende Ereignisse
exakt zeitlich bezogen werden sollen. Es sei darauf hingewiesen, daß nur die aus den Blöcken 10, 12,
14 und 16 bestehende Einrichtung benötigt wird, um die angestrebte, exakte zeitliche Synchronisation zwischen
den Knoten A und B erfindungsgemäß herbeizuführen. Die entsprechende, zwischen den Punkten
A' und B' eingefügte Einrichtung ist lediglich zusätzlieh
vorgesehen, um zu zeigen, daß an eine Taktquelle 2 mehrere derartige Synchronisiereinrichtungen
anschaltbar sind. Das am Knoten A zugeführte Signal wird über den variablen Verzögerungskreis 14
zum Impulsgenerator 16 weitergeleitet. Der Impulsgenerator 16 kann ein Impulsgenerator im eigentlichen
Sinne sein oder aber auch eine andere Schaltung, die eine bestimmte Verzögerung des zugefühirten Signals
bewirkt und am Ausgang B ein entsprechendes Signal erzeugt. Es sei zunächst angenommen, der variable
Verzögerungskreis 14 weise eine Verzögerung auf, die nahezu 0 Sekunden betrage, dann wird die
Verzögerung, die das Signal vom Knoten A bis zum Knoten B erfährt, in erster Linie von der Verzögerung
des Impulsgenerators 16 und den von den Übertragungswegen herrührenden Verzögerungen bestimmt.
Die feste Verzögerung des Verzögerungskreises 12 wird so eingestellt, daß die beiden Signale an den Eingängen
/1 und Jl des Zeiit-Analogwandlers nahezu
,leichzeitig ankommen. Der Zeit-Analogwandler 10
erzeugt dann eine analoge Spannung am Ausgang, die die Verzögerung des veränderlichen Vcr/.og«.
ngskreS; llso eLte.lt, daß die anzunehmen*:.,
Schwankungen in den Parametern sowohl durch E
höhung als auch durch Ern.cdr.gung de_ Vuvngc
rungs^l ausgeglichen werden können Es a so
festzuhalten, daß die wesentlichste Funkt, des
Zeit-Analogwandlers 10 dann besteht d'.. /eiehe
Differenz der beiden, in den Eingängen 711 um\ 2
-,ugeführten Signale zu analysieren und derr. vcran
derhchen Verzöger^gskreis 14 eine cnjgj.^
dedichen Verzögerungskreis "
Korrekturspannung zuzuführen. Der ν »na gerungskreis 14 verlangsamt oder beschleunig. d. m die Abgabe des Ausgangssignals des Impulgenators 16, sobald der Zeit-Analogwandler 10 te se It da seine beiden Eingangssignalc nicht synchron untrü fen. Das bedeutet, daß das Signal im,^f^, ten ß, das das zweite Ereignis darstellt, ι te s in cxak festgelegter zeitlicher Beziehung zum S.ghal am Kno
Korrekturspannung zuzuführen. Der ν »na gerungskreis 14 verlangsamt oder beschleunig. d. m die Abgabe des Ausgangssignals des Impulgenators 16, sobald der Zeit-Analogwandler 10 te se It da seine beiden Eingangssignalc nicht synchron untrü fen. Das bedeutet, daß das Signal im,^f^, ten ß, das das zweite Ereignis darstellt, ι te s in cxak festgelegter zeitlicher Beziehung zum S.ghal am Kno
ten /1 steht. Da die Signale in den Knoten X und >|
gleichzeitigerscheinen, treffen auch de Signa Ie in den
Knoten B und B' gleichzeitig ein, so ange d.ej- £"
Vcrzüecruneskreise Hund 12' eine identische Vcrzo
gVrungTzeU aufweisen und die Zeit-Analogwandler 10
und 10' entsprechend aufgebaut sind.
Es erfolgt nunmehr an Hand der F. g. 2 und 3 eine
genaue Beschreibung der Wirkungsweise ds Ze,-Analogwandlers
10. Zunächst se. flrap»·
2Äi
und der Spannungsquclle tV |t ,^h,- γη5 so
liefert einen Strom durch ^J"^1^:^, Ein
daß sie sich im unteren Betriebszustand bef ηdcL hin
über die Leitung Π zugeführtes und d hW ,der
stand RIO strombegrenztes Signal schalt t d.: Tun
neldiode TDS. Dadurch wird über Widerstand K7
und Verzögerungsleitung Dl und ebenso übe W de
der son den Verzögerungsleitungen
S5sS«i5S
«wünschten Impulsform ergibt sie.a g J
Fig. 4 A zeigt den gewünschten an den Knote„υ
und £ zu erzeugenden Impuls. Sind *e ^oge
run2sleitungen zu lang, so erg.bt s.ch e.ne "iP«1sf°rm :
i"iinFiß 4 Bdurch die ausgezogene Linie clarge
tst Ein8an den Knoten D ""d ^ ankommend s
l wandert über die gesamte Lange de
ergeben sich die durch die gestrichelten
Aus diesem Grunde wird während des Abgleichs der Verzögerungsleitung der Kurzschluß am Ende aufgehoben,
mit dem Ergebnis, daß eine Impulsform entsprechend der ausgezogenen Linie in Fig. 4 C erzeugt
wird. Durch Verkürzung der Verzögerungsleitung ergeben sich Impulsformen entsprechend der gestrichelten
Linien, bis eine nicht abgesetzte Impulsflanke erzeugt wird. Wird jetzt die Verzögerungsleitung an.
Ende kurzgeschlossen, so erhält man die gewünschte to Impulsform gemäß Fig. 4 A.
Die Aufgabe des Impulsformers 40 besteht demnach darin, auf Grund eines Eingangssignals einen
Nadelimpuls zu erzeugen. Die Tunneldiode TDS wird, ausgehend von der Gleichstrom-Voreinstellung,
durch ein über den Eingang 71 zugeführtes Signal vom unteren in den oberen Betriebszustand umge« :haltet.
Dabei wird über die Widerstände Rl und Λ13 cine
steile Impulsflanke zudem Knoten D und E übertragen,
auf Grund dessen an diesen Knoten durch die »o von den Verzögerungsleitungen Dl und D2 reflektierten
Signale ein Nadelimpuls erzeugt wird. Die gebildeten Nadclimpulse werden über die Koppelwiderstände
/?6 und R14 zum Koinzidenz-Detektor 20 und
zum Vcrriegelungskreis 60 weitergeleitet. Nach der Bildung des Nadelimpulses wird die Tunneldiode
TDS durch den Rückstellkreis automatisch in ihren anfänglichen, unteren Betriebszustand zurückgestellt.
Dieser Rückstcllkreis besteht aus der Induktivität Ll, den Dioden ßl und ß2, der Kapazität Cl und dem
Widerstand RM.
Um den Zeitunterschied zwischen den an den Eingängen
71 und 72 des Zeit-Analogwandlers 10 ankommenden Signalen zu ermitteln, ist der Koinzidenz-Detektor
20 vorgesehen. Der dort eingesetzten Tunneldiode TD2 müssen drei Signale gleichzeitig
zugeführt werden, um sie von ihrem unteren Betriebszustand
in ihren oberen Betriebszustand umzuschalten. Das erste dieser Signale besteht aus einer Vorspannung,
die von der positiven Potentialque'le +V und der Serienschaltung der Widerstände R'll und
RIO gebildet wird. Über diesen Strompfad fließt ein Gleichstrom durch die Tunneldiode 7D2, der den Pegel
des der Klemme 72 zugeführten Eingangssignais bestimmt, bei dem der Nadelimpuls des Impulsformers
40 die Tunneldiode 7D2 umschaltet. In Fig. 5 sind die drei möglichen, auf die Tunneldiode 7D2 anwendbaren
Bedingungen dargestellt. Dabei ist zu berücksichtigen, daß die erwähnte Gleichstrom-Vorbelastung
über den veränderlichen Widerstand RlQ auf ■ 50 den erforderlichen Wert eingestellt ist. Das Signal gelangt
über die Leitung 72, die durch Widerstand R16
nach Masse abgeschlossen ist, und über die strombegrenzenden Widerstände RVJ und /?18 zur Tunneldiode
7D2. Gelangt das Signal erst nach dem Nadelimpuls des Impulsformers an die Tunneldiode 7D2,
was dem Fall 1 in F i g. 5 entspricht, so wird die Diode nicht in ihren höheren Betriebszustand umgeschaltet.
Treffen das Signal und der Nadelimpuls gleichzeitig ein, so wird die Diode in ihren höheren Betriebszustand
umgeschaltet. Dies entspricht dem Fall 2 in Fig. 5. Im Fall 3 der Fig. 5 gelangt der Nadelimpuls
des Impulsformers erst nach dem Signal an die Tunneldiode, so daß diese wiederum nicht in ihren höheren Betriebszustand umgeschaltet wird. Das von der
65 Tunneldiode 7D2 gelieferte Signal wird ebenso wie der Nadelimpuls des Impulsformers 40 zum Verriete lungskreis
60 weitergeleitet.
Bevor die Wirkung der beiden dem Verrieeelunes-
kreis 60 zugeführten Signale beschrieben wird, sei zunächst
die Funktion des Rückstellkreiscs im Koinzidenz-Detektor 20 kurz erläutert. Dieser Rückstellkreis
besteht aus der Rückwiirts-Diode BDI und der Induktivität Ll. Selbstverständlich könnte der Tunneldiode
TDl ein Rückstellimpuls auch direkt zugeführt werden. Ein derartiger Rückstellimpuls ist jedoch
nicht erforderlich, da die Rückwärts-Diode BDI eine in Fig. 7 dargestellte Kennlinie aufweist. Durch
Anlegen einer geeigneten Vorspannung V knapp unterhalb dem Minimum in der Kennlinie der Tunneldiode
TDl kann diese Tunneldiode nicht langer in ihrem oberen Betriebszustand gehalten werden, als
die Energie in der Induktivität Ll gespeichert bleibt. Wie aus der Fig. 7 zu ersehen ist, wird die Tunneldiode
nach einer von der Größe der Induktivität LX bestimmten in ihren unteren Betriebszustand zurückgestellt.
Es sei nunmehr die Wirkungsweise des Verriegelungskreises 60 aus der F i g. 3 beschrieben. Es sei beispielsweise
zunächst der Fall 1 von Fig. 5 angenommen, bei dem die Tunneldiode TDl in ihrem unteren
Betriebszustand verharrt, so daß der Verriegelungskreis 60 lediglich vom Impulsformer 60 einen Nadelimpuls
empfängt. Dieser Nadelimpuls schaltet zusammen mit dem über die Spannungsquelle +V, den
Widerstand RIl und die Kapazität C3 gelieferten Strom die Tunneldiode TD4 in ihren oberen Betriebszustand,
so daß ein positiver Impuls zum Integrator 70 übertragen wird. In den Fällen 2 und 3 der
Fi g. 5 empfängt der Verriegelungskreis 60 zusätzlich einen Nadclimpuls vom Koinzidenz-Detektor 20.
Dieser Nadclimpuls wird über den Widerstand R19 und die Rückwärts-Diode BDI übertragen. Der Tunneldiode
TDA werden an Anode und Kathode deshalb gleichzeitig Nadelimpulse zugeführt, so daß sie nicht
in den oberen Betriebszustand umgeschaltet wird. Das bedeutet, daß kein Impuls zum Integrator 70 übertragen
wird. Die Rückwärts-Diode BDI verhindert, daß die durch das Schalten der Tunneldiode TDA hervorgerufene
Spannung die Vorspannung an der Tunneldiode TDl beeinflußt. Der Integrator 70 zeigt die übliche
Wirkungsweise. Der Grund für seine Verbindung ist darin zu sehen, daß die angestrebte
Zeitkorrektur durch Phasenungleichheit zwischen Ausgangssignal des Verstärkers 80 und dem Eingangssignal
des Verzögerungskreises verhindert werden könnte. Der Integrator 70 trägt zur Klettung des
Ausgangssignals des Verriegelungskreises 60 bei. Der Integrator 70 empfängt beim Schalten der Tunneldiode
TDA ein höheres Signal als beim Nichtschalten. Das Ausgangssignal des Integrators ist einem Eingang
des Verstärkers 80 zugeleitet, an dessen weiteren Eingang eine Referenzspannung angelegt ist, die bewirkt,
daß die Ausgangssignale des Verstärkers 80 symmetrisch zu 0 Volt verlaufen. Wird die Tunneldiode TDA
nicht zurückgestellt und verbleibt während eines relativ langen Zeitraumes in ihrem oberen Betriebszustand,
so nähert sich das Ausgangssignal des Verstärkers 80 seinem Sättigungswert von etwa —10 V0It
(der Verstärkerausgang ist invertiert). In entsprechender Weise erreicht das Ausgangssignal des Verstärkers
den Wert von +10 Volt, wenn die Tunneldiode TDA über einen längeren Zeitraum im unteren
Betriebszustand verbleibt. In einem Normalzustand, bei dem die Anzahl der Zyklen, in denen die Tunneldiode
geschaltet wird, gleich der Anzahl der Zyklen ist, in denen sie nicht geschaltet wird, liegt das Ausgangssignal
des Verstärkers 80 etwa bei 0 Volt. Erscheint das Signal am Eingang Jl etwas vor dem Ausgangssignal
des Impulsformcrs 40, was durch Fall 1 in Fig. 5 angedeutet ist, dann erscheint am Ausgang
iles Verstärkers eine negative Spannung, die eine größere
Verzögerungszeit des variablen Verzögerungs-
kreises 14 bewirkt. Hinkt umgekehrt das Signal am Eingang Jl etwas nach, was durch Fall 3 in Fig. 5
angedeutet ist, dann schaltet die Tunneldiode TDl und die Tunneldiode TDA schaltet nicht, so daß am
Ausgang des Verstärkerseine negative Spannung her-
vorgerufen wird. Diese negative Spannung bewirkt
eine entsprechend größere Verzögerung des variablen
Verzögerungskreises 14, so daß die Signale in den
Eingängen 71 und Jl zeitlich synchronisiert werden.
An Hand der Fig. 6 A und 6B wird nunmehr die
a° Wirkungsweise der in die Einrichtung eingebauten
Temperaturkompensation beschrieben. Fig. 6 A zeigt die Kennlinie einer der in der Einrichtung verwendeten
Tunneldioden bei einer ersten Temperatur, beispielsweise Raumtemperatur, und bei einer zwei-
a5 ten, höheren Temperatur Tl. Es ist zu ersehen, daß
die Tunneldioden bei einer höheren Temperatur bereits bei einem niedrigeren Stromwert in ihren höheren
Betriebszustand umschalten. Das bedeutet, daß die Tunneldiode TDS im Impulsformer 40 bei einer
höheren Temperatur den Nadelimpuls in einer kürzeren Zeit abgibt. In Fig. 6B ist angedeutet, daß der
durch eine höhere Temperatur Tl bewirkte Zeitunterschied beispielsweise 25 Picosekunden betragen
kann. Neben der zeitlichen Verschiebung des Nadel-
impulses ist auch bei einer höheren Temperatur eine Verkleinerungder Impulsamplitude festzustellen. Das
bedeutet, daß der Tunneldiode TDl nur eine geringere Energie zugeführt wird. Um die Λ unneldiode
zum Schalten zu bringen, muß daher über den Eingang
71 ein Signal höherer Energie zugeführt werden. Geschieht
dies, so kann auch bei der höheren Temperatur Tl eine Schaltzeit entsprechend der niedrigeren Temperatur
Tl erreicht werden. Daselbstverständlich die Tunneldiode TDl ebenfalls bei der höheren Temperatur
betrieben wird und damit bei einem niedrigeren Strom schaltet, ist es möglich, daß die Temperaturkompensation nicht im Verhältnis 1:1 erfolgt. Eine
Temperaturkompensation wiird in jedem Falle zumindest teilweise dadurch erreicht, daß alle bei einer höheren
Temperatur betriebenen Tunneldioden zu einem früheren Zeitpunkt schalten und daß damit die
gleiche zeitliche Koinzidenz wie bei tieferen Temperaturen erreicht wird.
Zusammenfassend kann festgestellt werden, daß die beschriebene Einrichtung eine zeitliche Stabilisierung
bei überschwingfreiem Betrieb bewirkt. Die Einrichtung ist unabhängig von der Folgefrequenz. Es
werden keine Eingangsimpulse mit steilen Impulsflanken benötigt. Die erfindungsgemäße Einrichtung
hat gegenüber bekannten Schaltungen außerdem den Vorteil, daß bei ihr keine ständigen Ausgleichsvorgänge
erforderlich sind, um die Stabilisierung zu erwirken. Das heißt, zwischen einem zweiten und einem
ersten Ereignis wird stets eine genaue zeitliche Beziehung aufrechterhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Schaltungsanordnung zur zeitlich stabilisierten Verzögerung von Impulsen eines Impulsgenerators,
dadurch gekennzeichnet, daß das auslösende Signal über einen festen Verzögerungskreis
(12) auf den ersten Eingang (Jl) eines Zeit-Analogwandlers (10) und über einen variablen
Verzögerungskreis (14) auf den Eingang des Impulsgenerators (16) geführt ist und daß das
ausgelöste Signal auf den zweiten Eingang (Jl) des Zeit-Analogwandlers (10) geführt ist, dessen
dem Zettunterschied der seinen beiden Eingängen
zugeführten Signale entsprechendes Korrektursignal über die Verzögerungszeit des variablen Verzögerungskreises
(14) den Zeitunterschied ausgleicht.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeit-Analogwandler
(10) besteht aus einem Impulsformer (40) am ersten Eingang (Jl), dem das vom festen Verzogerungskreis
(12) verzögerte auslösende Signai zugeführt wird, einem Zeil-Koinzidenz-Detektor
(20) am zweiten Eingang (Jl), dem das ausgelöste
Signal zugeführt wird und der die zeitliche Beziehung zwischen diesem Signal und dem Ausgangsimpuls
des Impulsformers (40) feststellt und ein entsprechendes Ausgangssignal liefert, und einem
aus den Ausgangyimpulsen des Koinzidenzdetektors
(20) und des Impulsformers (40) das Korrektursignal bildenden Schallkreis (f)).
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadun η gekennzeichnet, daß der Scha.'kreis (60) ein
Verriegelungskreis ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß dem Verriegelungskreis (60) ein Integrator (70) und ein Verstärker
(80) zur Bildung des Korrektursignak nachgeschaltet ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärker (80) einen
zusatzlichen Eingang aufweist, an den eine die Ausgangssignale auf den Nullwert symmetrierende
Referenzspannung angelegt ist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsformer (40)
eine vom unteren in den oberen Betriebszustand iimschaltbare Tunneldiode (TDS) enthalt, daß der
das beim Umschalten erzeugte Schaltsignal führende Anschluß der Tunneldiode an eine ausgangsseitig
kurzgeschlossene Verzögerungsleitung (Dl) angeschlossen ist,deren Verzögerungszeit so
gewählt ist, daß als Schaltsignal ein kurzer Nadelimpuls entsteht.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Tunneldiode
(TDS) ein automatischer, sie vom oberen in den unteren Betriebszustand zurückschaltender
Rückstellkreis (Ll, Bl, Bl, Cl, RIl) verbunden
ist.
8. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
Koinzidenz-Detektor (20) eine vom unteren in den oberen Betriebszustand umschaltbare Tunneldiode
(TDl) und einen automatischen Rückstellkreis enthält und daß die Tunneldiode so voreingestellt
ist,daß sie bei gleichzeitigem Auftreten des Ausgangsimpulses des Impulsformers (40)
und des auslösenden Signals umschaltet.
9. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen
2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur automatischen Temperaturstabilisierung sowohl der
Impulsformer (40) als auch der Koinzidenz-Detektor (20) als eigentliches Schaltelement jeweils
eine Tunneldiode (TDl1 TDS) enthalten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US6121170A | 1970-08-05 | 1970-08-05 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2135565A1 DE2135565A1 (de) | 1972-02-10 |
| DE2135565B2 DE2135565B2 (de) | 1974-01-31 |
| DE2135565C3 true DE2135565C3 (de) | 1974-08-22 |
Family
ID=22034351
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2135565A Expired DE2135565C3 (de) | 1970-08-05 | 1971-07-16 | Schaltungsanordnung zur zeitlich stabilisierten Verzögerung von Impulsen |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3644756A (de) |
| CA (1) | CA935884A (de) |
| DE (1) | DE2135565C3 (de) |
| FR (1) | FR2101493A5 (de) |
| GB (1) | GB1340216A (de) |
| SE (1) | SE368313B (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2951677C2 (de) * | 1979-12-21 | 1982-08-05 | Fa. Dipl.-Ing. Bruno Richter, 8602 Stegaurach | Verfahren bzw. Einrichtung zur Erzeugung eines Auslösesignales |
| GB2071943B (en) * | 1980-03-10 | 1984-06-27 | Control Data Corp | Delay lock loop |
| GB2129634B (en) * | 1980-03-10 | 1984-10-31 | Control Data Corp | A self-adjusting delay device |
| US4518998A (en) * | 1982-06-03 | 1985-05-21 | Klimsch/Optronics, Inc. | Method and apparatus for producing a time advanced output pulse train from an input pulse train |
| DE19845121C1 (de) * | 1998-09-30 | 2000-03-30 | Siemens Ag | Integrierte Schaltung mit einstellbaren Verzögerungseinheiten für Taktsignale |
-
1970
- 1970-08-05 US US61211A patent/US3644756A/en not_active Expired - Lifetime
-
1971
- 1971-06-15 FR FR7122147A patent/FR2101493A5/fr not_active Expired
- 1971-06-30 GB GB3061171A patent/GB1340216A/en not_active Expired
- 1971-07-16 DE DE2135565A patent/DE2135565C3/de not_active Expired
- 1971-07-30 SE SE09779/71A patent/SE368313B/xx unknown
- 1971-08-04 CA CA119728A patent/CA935884A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1340216A (en) | 1973-12-12 |
| DE2135565A1 (de) | 1972-02-10 |
| CA935884A (en) | 1973-10-23 |
| SE368313B (de) | 1974-06-24 |
| DE2135565B2 (de) | 1974-01-31 |
| US3644756A (en) | 1972-02-22 |
| FR2101493A5 (de) | 1972-03-31 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2643520C3 (de) | Schaltungsanordnung zur Zeilensynchronisation in einem Fernsehempfänger | |
| DE2735642C2 (de) | Phasenverriegelungsschleife | |
| DE2006997A1 (de) | Zählsystem zur Messung der Differenz zwischen den Frequenzen zweier Signale | |
| DE2216123A1 (de) | Verfahren und Anordnung zur Analog Digital Umsetzung unter mehrfacher Inte gration | |
| DE2853927C3 (de) | Fernsehempfänger mit einer Horizontal-Synchronschaltung | |
| DE2343128C3 (de) | R-S-Flip-Flop-Schaltung mit komplementären Isolierschicht-Feldeffekt-Transistoren | |
| DE2364866A1 (de) | Automatische belichtungszeit-steuerschaltung | |
| DE2135565C3 (de) | Schaltungsanordnung zur zeitlich stabilisierten Verzögerung von Impulsen | |
| DE2558258A1 (de) | Analogspeicherschaltung und mit dieser ausgestattete schaltungsanordnung | |
| DE2646737C3 (de) | Hilfstraeger-regenerationsschaltung fuer einen farbfernsehempfaenger | |
| DE2448533A1 (de) | Schaltungsanordnung fuer einen phasendiskriminator mit unbegrenztem fangbereich | |
| DE2412966C3 (de) | Digitale Einrichtung zum Überwachen der Synchronisation bei Trägerfrequenzeinrichtungen | |
| DE2638809A1 (de) | Saegezahnschwingungs-oszillatorschaltung | |
| DE4132999A1 (de) | Photokoppler | |
| DE2642239C2 (de) | Richtimpulsgeber | |
| DE1548545A1 (de) | Protonen-Praezessions-Magnetometer | |
| DE2949066C2 (de) | Schaltungsanordnung zum Erzeugen einer Sägezahnspannung | |
| DE2620341C3 (de) | Belichtungssteuerschaltung | |
| DE1293205B (de) | Schaltungsanordnung zum Erzeugen kurzer Impulse mit steilen Flanken und veraenderbarer Breite | |
| DE2654700C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Vergleich einer zunehmenden oder abnehmenden elektrischen Größen mit einem Bezugspegel | |
| EP0069888A2 (de) | Elektronisch geregeltes Zündsystem | |
| DE2047357C (de) | Schaltungsanordnung zur Synchronisa tion eines Oszillators | |
| DE975535C (de) | Impulsgesteuerter, aus Triggerkreisen bestehender Zaehler | |
| DE4003501C2 (de) | ||
| DE1913140C (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zum Triggern einer den Betrieb einer Ablenkgeneratorschaltung auslösenden Einrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |