DE2006997A1 - Zählsystem zur Messung der Differenz zwischen den Frequenzen zweier Signale - Google Patents
Zählsystem zur Messung der Differenz zwischen den Frequenzen zweier SignaleInfo
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Description
DIPL.-PHYS. ROBERT MÜNZHUBER
. PAfENTANVyALTE
A 207O
1 SMONCHENQa WIDENMAYERSTRASSEB
T-t. l6t
Ml/Bi
Firma IViASAKI TSUSHINKI KABUSHIKI KAISHA, L-1Ml, Kugayama,
Suginami-Ku, Tokyo-To, Japan
Zählsysteni zur Messung der Differenz zwischen
den Frequenzen zweier Signale
Die Erfindung-betrifft" ein Zählsystem zur Messung einer
Differenz zwischen den Frequenzen zweier Signale.
Auf dem Gebiete der automatischen Regelung oder Messung
in der Industrie -usw. ist "es häufig nötig.,; den Wert der Differenz
zwischen- zwei Vierten zu messen. Sind diese beiden Vierte
Fre.rquenzinformationen öder Informationen, die in Frequenzinformationen
umsetzbar sind, so wird diese Messung der Differenz
zwischen den beiden Vierten üblicherweise nach folgendem Prinzip durchgeführt. ■
Bei einem dieser herkömmlichen Systeme wird die Schwingungszahl
oder Frequenz eines Interferenzsignals gezählt, das
009836/ UBB
enkhnu» Merck, FlncK * Co., München, Nr. 95 404 I Bankhaus H. Aufhftuser, MUnohan, Nr. αβιβοο Postscheck! München aoao* ,
Frequenz hat, Vielehe gleich der Differenz zwischen den
beiden Frequenzen F, und Fp ist. In einem solchen System wird
ein Frequenzmischer, ein Detektor für das Interferenzsignal, ein Tiefpassfilter und v/erden Verstärker benötigt zusätzlich
zu dem Frequenzzähler. Außerdem ist der Frequenzbereich der beiden Eingangsfrequenzen F. und F2 durch die Störfrequenz
des Tiefpassfilters begrenzt. Ist die Differenz zwischen den beiden Eingangsfrequenzen F.,Fp außerdem sehr klein, so muß
der Verstärker ein Signal sehr niedriger Frequenz verstärken, das nahezu einem Gleichstrom gleichkommt.
Bei einem anderen herkömmlichen System v/ird ein umkehrbarer
Zähler verwendet, der die Differenzfrequenz auf die Weise erzählt, daß er zunächst die eine Frequenz (z.B. F,)
der beiden Eingangssignale in der Plusrichtung zählt und dann die andere Frequenz (z.3. Fp) der beiden Eingangssignale in
der Iiinusrichtung. Als Ergebnis dieser beiden Zähloperationen kann die Differenz zwischen den beiden Frequenzen F, und F
der beiden Eingangssignal erhalten werden. Es ist jedoch bei
einem derartigen System ein umkehrbarer Zähler erforderlich.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Zählsystem zu schaffen,
das die Differenz zwischen zvjei Frequenzen zweier Signale messen
kann und dabei lediglich einen einfachen Zähler benötigt, der die Ein^angsimpulse der Signale in einer Richtung zählt.
Entsprechend eines Merkmals der Erfindung v/erden Ausgangs-
_ 3 . 009836/US6
BAD ORIGINAL
it deren Pulszahl der Differenz zwischen den beiden
F?eQuenzen zweier Eingangssignale entspricht, in einem ein-
< fachen Signal—Umsetzer erzeugt* So kann dann die Differenz
.;. zwischen den Frequenzen der beiden Eingangssignale einfach
durch ZHhlen der Anzahl der Ausgangsimpulse gemessen werden,
wobei nur ein einfacher Zähler benötigt wird. Da ein umkehrbarer Zähler bei dem System nach der Erfindung nicht benötigt
wird im Gegensatz zu den herkömmlichen Systemen, ist der
Schaltungsaufbau bei der Erfindung vergleichsweise einfacher. t>a auch ein Filter, wie es in den bekannten Systemen angewendet^wird,
bei der Erfindung nicht erforderlich ist, kann mit dem erfindungsgemäßen System die Differenz zwischen zwei
Eingangssignalen in einem weiten Frequenzbereich gemessen werden.
An Hand der nun folgenden Beschreibung von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen wird die .Erfindung
nochmals deutlich offenbar, wobei gleiche Teile in der Zeichnung
mit gleichen Symbolen und Bezugsziffern bezeichnet sind. Es zeigen:
Fig« 1 Ein Blockschaltbild, das den Aufbau des erfindungsgemäßen Zählsystems wiedergibt;
Fig. 2 und j Erläuterungsschemata der Arbeitsweise"
.einer logischen Folgeschaltung, die in dem erfindungs^emäßen System verwen-
. det wird; .
Fig. 4 ein Blockschaltbild, .das ein Aus führ *u ng sbeispiel
der logischen Folgeschaltunr darstellt, wie sie in Fig. 2 benutzt ;»Tird;
Fig. i: ein Zeitdiacram ::ur Srlt'utervav; der Ar">citc-
009836/US6
weise der logischen Folgeschaltung
gemäß Fig. 4;
Flg. 6 ein Blockschaltbild, das der Erläuterung
eines bei dem erfindungßgemäßen System verwendeten Signalwandlers dientj und
Fig. 7 Zeitdiagramme zur Erläuterung der Arbeitsweise
des Signalwandlers nach Fig. 6.
In Fig. 1 ist ein Signalwandler 1, ein logischer Polgeschaltkreis und ein Zähler 3 dargestellt.
' Der Signalwandler 1 wandelt ein erstes Eingangssignal
A und ein zweites Eingangssignal B in eine erste Impulskette
j Aa um, deren Impulse von jeder Sehv/ingung des ersten Eingangssignals A zeitgesteuert sind, und in eine zweite Impulßkette
Ba, deren Impulse von jeder Schwingung des zweiten Eingangß-
: signals B zeitgesteuert sind. Die EingangsSignale A und B
sind z.3. Sinusschwingungen. Die Bedingungen der ersten und
. zweiten Impulrkette Aa und Ba sind im Hinblick auf die logischen
ί
Elemente, die die logische Felgeschaltung 2 bilden, welche
deiö Signalwandler 1 nach^eschaltet 1st, ausgerichtet.
Die lo^irj'.vie Fol-c-schaltunc P hat drei moeliche Zustände
1,11 irid III, ;;ic -Jio;· 1:. Ti-. 7. :-..;;edeutet ist. Fig. 2 stellt
ein Diagramm dar, das Jio lc^isciiC..-. Or-eraticncn des logischen
Polgeschaltkrelsc.-j erir.'i^ert, v/oloi öle c.roi kleinen Kreise
drei nicgliche r:u:;tiiadc des locicchen Fclgeschaltkreisec 2 andeuten
seilen, 'die derr. Fachmann bekannt sind und mit den Bezugs-
- 5 - 009836/H56
' - 0AD OWQlNAL
■hi:
* ι
zeichen I, II und III gekennzeichnet sind. Die Richtung des
Übergangs zwischen zwei Zuständen I, II und III ist durch
Pfeile'angedeutet. Die Zustände der beiden Impulsketten Aa
und Ba und die Zahl ζ eines Ausgangsimpulses, die die Faktoren jedes Übergangs sind, sind zur linken und rechten Seite
eines Schrägstriches an die Pfeile herangeschrieben.
In diesem Fall ist der Zustand I ein Rücksteilzustand
oder ein Zustand,, in welchem ein Ausgangs impuls oder mehrere
Ausgangsimpulse, deren Anzahl der Differenz zwischen der Zahl
der erhaltenen Impulse der Impulsketten Aa und Ba entspricht, (d.h.: Frequenzdifferenz zwischen den beiden Eingängssignalen
A und B) erzeugt worden sind. Der Zustand II ist ein Zustand, in welchem, wenn die Zahl der erhaltenen Impulse der Impulskette
Aa größer ist als die Zahl der aufgenommenen Impulse
der Impulskette Ba, nur ein Impuls, der von den Ausgangsimpulsen
erhalten würde, deren Anzahl der Differenz zwischen der erhaltenen Pulszahl der Impulskette Aa und Ba entspricht, gehalten
wird, nachdem alle anderen Ausgangsimpulse ausgesendet
wurden. Der Zustand III ist ein Zustand, der.angenommen wird,
wenn die Zahl der Impulse der Impuls-kette Ba größer ist als
die Impulszahl der Impulskette Aa. Die übrigen Bedingungen des Zustands III sind die-selben wie diejenigen des Zustands ;II.
• Mit anderen Worten ist die Differenz zwischen den Impulszahlen
der Impulsketten Aa und Ba, die in einer bestimmten Zeit
^win^* " : " 009036/U56
ankommen, gleich einem Wert d, und ist die Anzq$& der Auef
gangsimpulse C, die dabei erzeugt werden, gleioh der Zahl
z, so gelten die folgenden Gleichungen (1) und (2) für die
*. Zustände I und II und III:
_< . Zustand I d - ζ = 0 τ....... ·■·(!}
Zustand II und ...I
V III d - ζ = 1 (2)
V III d - ζ = 1 (2)
An Hand der Fig. 2 soll der Arbeitsablauf der logischen
^ Folgeschaltung 2 nun beschrieben werden. In Zustand I der
logischen Folge schaltung 2 ist, wenn die Impulsketten Aa und Ba die Zustände " 1" und "1" annehmen (mit anderen Worten
in jeder Impülskette Aa und Ba zu gleicher Zeit ein Impuls
ankommt), die Anzahl ζ der Ausgangsimpulse null (d.h. es tritt kein Ausgangsimpuls C auf), und dieser Zustand I än-
?li- dert sich nicht, da die Differenz d zwischen den ankommenden
Impulsen der Impulskette Aa und Ba weiterhin null bleibt, wie dies Gleichung (1) darlegt. Nehmen im Zustand I die Impulsketten
Aa und Ba die Zustände in "1" und in "O" ein, so geht
der Zustand I in den Zustand II über, da nur von der Implus-
kette Aa ein Impuls angenommen wird. In diesem Fall ist die i
t
Differenz d = 1. Wird nun angenommen, daß die Zahl ζ der
AusgangsImpulse null ist, so ist die Gleichung (2) erfüllt.
.. Nehmen nun die Impulsketten Aa und Ba die Zustände "0" und
"1" an, während die logische Folgeschaltung 2 im Zustand I sich befindet, so ist die Zahl ζ der Auseangsimpulse ebenfalls
009Ö36/U56 -,7 - OWQlNAL INSPECTED
null,' damit die Gleichung (2) erfüllt ist.
Im Zustand II der logischen Folgeschaltung 2 wird,
wenn die Impulsketten Aa und Ba die Zustände "1" und "1" annehmen, kein Ausgangsimpuls-erzeugt, und der Zustand II
wird nicht geändert, weil die Bedingung der Gleichung {2)
nicht geändert wird. Im gleichen zustand II erhält man, wenn die Impulsketten Aa und Ba die Werte "1" und tt0" haben, einen
Ausgangsirapuls G^ damit die Bedingung der Gleichung (2) erfüllt
ist, jedoch wird der Zustand II nicht geändert, da die Differenz d um 1 ansteigt. Nehmen außerdem die impulsketten\Aa
und Ba die Werte wQn und "1" an, während sich die
logische Polgeschaltung Z im Zustand II befindet, so verändert
die logische Fölgescftaltung 2 ihren Zustand II in den
Zustand I1, ohne c£a£.e±n Jtosgangs&igKal auftritt.. Der Grund
hierfür ist, daß, da der Zustand Ix. einen Impuls hält, den
die Schaltung von den Ausgangsimpulsen erhalten hat, welche
der Differenz zwischen den ankommenden Impulsen der Impulsketten
Aa und Ba zugegangen ist, nachdem alle 'ande-ren Ausgangsimpulse abgegeben worden' sind, der ankommende Impuls
der Impulskette Ba vom gehaltenen Impuls, abgeglichen wird,
wenn die Impulsketten Aa und Ba die Zustände "o" und "1"
haben. Als Ergebnis davon nimmt die Differenz d nach Gleichung
(2) um 1 ab, so das der 2ustar-ä II der logsichen Folgeschaltung
2 in den Siistand I ,Übergeht,- ohne daß ein Ausgangssägnal
abgegeben wird, da die Gleichung (1) erfüllt ist.
009836/1456
Die Arbeitsweise der logischen Folgeschaltung II in
Zustand III kann leicht verstanden werden, wenn im Zustand II lediglich die Impulsketten Aa und Ba ausgetauscht werden.
Es ist also nicht nötig, v/eitere Einzelheiten auszuführen.
Fig. 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Zustandsdiagramms der logischen Folgeschaltung 2. In diesem
Zustandsdiagrarnm gehen die Zustände II und III in den Zustand
I über, nachdem ein Ausgangsimpuls C erzeugt worden ist, wenn
die beiden Impulsketten Aa und Ba den VJert "1" haben, was
durch die Markierung (11/0) angedeutet ist, während die Zustände
II und III sich nicht ändern, ohne daß ein Ausgangssignal C
bei denselben Eingangsbedingungen abgegeben wird, was im Zustandsdiagramm der Fig. 2 durch die Bezeichnung (11/0) wiedergegeben
ist. Die in Fig. 2 und 3 gezeigten Zustandsdiagramme haben gleichwertige Funktion, so da5 sie Schritte durchführen,
bei denen Ausgangsimpulse C von der Zahl ζ abgegeben werden, die der Differenz zwischen den Impulsen der beiden Eingangssignalketten
Aa und Ba entsprechen.
In beiden. Zustandsdiagrammen der Fig. 2 und J>
werden die zustände I, Il und III nicht geändert, und es tritt kein
Ausgangsimpuls auf, wenn die beiden Eingangsimpulsketten Aa
und Ba den V,rert "O" haben (d.h. wenn kein Eingangsimpuls vorhanden
ist). Dies liegt ganz in der Natur der Sache, wenn die Eigenheiten der logischen Folgeschaltung 2 beachtet werden.
009836/US6
Der logische Folgeschaltkreis 2 kann als Signalwandler
• angesehen werden, der die Differenz d zwischen den Impulsen
der beiden Impulsketten., welche den beiden Eingangsklemmen zugeführt werden, in die Zahl z,der Ausgangsimpulse umwandelt*..
In diesem Fall ist der Umwandlungsfehler (d - z) der folgende.
In einem Fall, bei dem der Ablauf der logischen Folgeschaltung
2 aus dem Zustand I beginnt, ist der Umwandlungs<fehler
in der Umwähdlüngzeit null, wenn der letzte Zustand der
Schaltung ebenfalls der Zustand 1 war, wie dies die· Gleichung
(1) zeigt* (d - ζ = 0). Ist jedoch der./letzte Zustand der
Schältung der Zustand II oder ΪΪΙ, so ist der ümwandlüngsfeh-*
ler in dieser Umwandlungszeit gleich 1, wie dies die Gleichung
(2) zeigt;(d - Z = 1), Dieser Fehler wird in der logischen
Folgesehaltung 2 gehalten, wie dies bereits ausgeführt wurde.
Beginnt die Arbeit der lOgischen Folgesehaltung 2 aus
dem Zustand II oder III, so hangt der Umwandlungsfehler von ■
dem letzten Zustand,1 von den folgend angenommenen Zuständen
in der Umwandlungszeit und den Weiten der Impulse der Impulszüge
Aa und Ba ab;;(speziell beim Übergang vom Zustand II oder
Zustand III in den Zustand I des in Fig. J gezeigten Zuständsdiagramms).
Dieser Umwandluhgsfehler kann nicht so einfach bestimmt
werden wie in-dem FaIl4 in dem die Arbeit bei dem Zu-
·■ ,-stand I;;beginnt* Der IJmwandlungsfehler (d - z) ist jedoch null,
plus eins oder minus eins. Ein BeispdJelj bei welchem der Um-
.; , wandluhgsfehler (d - -z) iiiinüs "eins ist, ist der Fall, wo -die
- ίο ·"
Impulsketten Aa und Ba, die dem logischen Folgeschaltkreis 2 zugeleitet werden, während dieser den Zustand II innehat, zuerst
den Wert "1" und V und dann die Werte "Onund "1" annehmen.
In dem Fall erzeugt die logische Folgeschaltung 2 zuerst einen Impuls (d.h. ζ = 1), ohne daß sich der Zustand II
ändert, worauf dann der Zustand II in dem Zustand I übergeht, ohne daß ein A us gangs impuls abgegeben v/ird (d.h. ζ = 0). Während
die Differenz d in dieser Umwandlungszeit null ist, da die Eingangsgrößen "1 0" und "0 1" sind, wird der Umwandlungsfehler
(d - z) minus eins, da die Zahl der Ausgangsimpulse in dieser Umwandlungszeit eins ist. Ein weiteres Beispiel für
einen Fall, in welchem der Umwandlungsfehler (d - z) minus
eins ist, ist der, v/o beide Eingangsimpulsketten Aa und Ba denselben Wert (l) bei einem Startzustand II im Zustandsdiagramm
nach Fig. 5 annehmen. In diesem Fall wechselt der Zustand II in dem Zustand I über, nachdem ein Eins-Impuls (d.h. ζ = 1)
örzeugt worden ist. Sind die Eingangsimpulsketten Aa und Ba dann von den Werten "1" und "0" im Startzustand II, so ist
die Zahl ζ der Ausgangsimpulse C eins, so daß der Umwandlungsfehler (d - z) null ist. Nehmen jedoch die Impulsketten Aa und
Ba die Werte "0" und "l" bei demselben Startzustand II an, so
ist die Zahl ζ der Ausgangsimpulse C null, so daß der Umwand- t
lungsfehler (d - z) eins ist.
In einem Fall, in dem die logische Folgeschaltung 2 immer vom Startzustand I zu arbeiten beginnt, ist es möglich, den
oben genannten Umwandlungsfehler (d - ζ = 1) in null zu
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X
. U _
wandeln. In dem im Zustandsdiägranim nach Fig. 5 beschriebenen
logischen Polgeschaltkreis 2 werden künstliche Eingangssignale
der Vierte "1" und "1" zugeführt, um den umwandlungsfehler zu
eliminieren, nachdem die Eingangsimpulsketten Aa und Ba von diesem Schaltkreis 2 abgetrennt worden sind, wenn die Messung
der Differenz d beendet ist. Hat der Schaltkreis2 dann den
Zustand II oder III inne, sowird dieser Zustand in denZustand·
I umgewandelt, und der gehaltene Eins-Impuls wird zum Ausgang
abgegeben. Hat jedoch der Schaltkreis II den Zustand I inne, so wird dieser Zustand I nicht geändert und kein Ausgangsimpuls
erzeugt. Als Ergebnis davon .ergibt es sich, daß der Umwandlungjsfehler
(d - z) im logischen Polgeschaltkreis S, wie
er im Zustandsdlagramm nach Fig. j? gezeigt ist, ausgeschaltet
werden kann. In diese , Fall ist ein Rückstellvorgang auch
nioht nötig, um für die nachfolgenden Arbeitsvorgänge vorzusorgen.
Bei dem im Zustaiidsdiagramm nach Fig. 2 beschriebenen
logischen Folgeschaitkreis 2 ist für das Abtrennen der Impulsketten
Aa und Ba nach Beendigung der Differenzmessung d eine
andere Maßnahme erforderlich* um einen Ausgangsimpuls zu erhalten, wenn der Zustand der logischen Folgeschaltung 2 II oder
III ist.
Wie bereits ausgeführt, hat die logische Folgeschaltung drei mögliche Zustände ί, II und III und erzeugt Ausgangsimpulse
abhängig von jedem ankommenden Impuls von wenigstens
einer der beiden Impulsketten Aa und Ba in vorbestimmter Weise,
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/I
was durch den augenblicklichen Zustand (1,11 oder III) der
logischen Folgeschaltung 2 und den augenblicklichen Wert (O 1; 1 0; und 11) der beiden Impulsketten Aa und Ba bestimmt
wird. Mit anderen Worten der Betzieb der logischen Folgeschaltung 2 beginnt beim Zustand I, und die logische
Folgeschaltung 2 nimmt den Zustand I ah, wenn die Differenz
zwischen den Zahlen der empfangenen Impulse der ersten und zweiten Impulskette Aa und Ba gleich der Zahl der erzeugten
Ausgangsirnpulse ist, den Zustand II, wenn die Differenz
größer ist als die Zahl der erzeugten Ausgangsimpulse und
wenn die Zahl der erhaltenen Impulse der ersten Impulskette Aa größer ist als die Zahl der erhaltenen Impulse der zweiten
ImpuJäkette Bai und den Zustand III, wenn die Differenz größer
ist als die Zahl der erzeugten Ausgangsimpulse und wenn die Zahl der erhaltenen Impulse der ersten Impulskette Aa kleiner
1st als die Zahl der ankommenden Impulse der zweiten Impulskette Ba. Die Zahl der erzeugten Ausgangsimpulce beim Übergang
zum Zustand II oder Zustand III ist um 1 kleiner als die Differenz.
Entsprechend diesen Bedinjungen erzeugt die logische
.Folreschaltung 2 Ausgangsimpulse, deren Zahl der Differenz
zwischen den Zahlen der ankommenden Impulse der ersten Impulckette
Aa und der zweiten Impulskette Ba entspricht.
Ein Aurjführungsbeispiel für die ir; Fig. 2 im Zustandsdiagramm
wiedergesehene logische Fclgeschaltung 2 soll nun
an Hand der Fi.^. k beschrieben werden. Dieses Ausführungsbei-
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ßAD ORIGINAL
.spiel enthält vier . ■UND-Gatter 10, 11, I^ und Ik, von denen
,jedes einen Ausgangsimpuls abgibt, wenn alle Eingänge des
jeweiligen UND-Gatters sich in Pluszustand.(d.h. im Werte "1")
befinden, weiterhin zwei bistabile Kreise 12a und 12b, etwa Flip-Flop-KreiseV und einen ODBR-Kreis 15, der ein Ausgangssignal
hat, wenn an einem seiner Eingänge ein Positivsignal
(d.h. Wert "1") auftritt. Ba drei discrete Zustände I, ll
und III entsprechend dem oben beschriebenen Zustandsdiagramm
nach Pig. 2 erforderlich sind, werden die beiden bistabilen Kreise 12a und 12b so eingesätEt# äaß sie zwei Bits eines
Speiaherelements darstellen, Bei diesem Beispiel werden zwei
Eingangssignale.üa und Ba, die die zugehörigen NICHT-Signale
zu den Irapulsketten Aa und Ba slnd? den Eingangsklemmen 21 und
24 zugeführt. Diese Eingangsgrößen Ja und Ba können erhalten
werden, indem die Polaritäten der Impulsketten Aa und Ba umgekehrt
werden. Der Zustand 1 der logischen Folgeschaltung 2 entspricht den gelöschten Zuständender beiden bistabilen
Kreise 12a und 12b, der Zustand II dem gesetzten Zustand des bistabilen Kreises 12a und dem gelöschten Zustand des bistabilen
Kreises 12bj. und der Zustand III dem gelöschten Zustand des
bistabilen Kreises 12a und im gesetzten Zustand des bistabilen Kreises 12b/ '
Der Signalwandler 1, der mit.der logischen Polgeschaltung
2 verbunden ist, erzeugt die Impulssignale "Ka und Ba, deren
Einzelimpulse von den Schwingungen der Eingangssignale' A und B
- If-
009 836/1A56
zeitlich gesteuert werden, sowie Steuerimpulse CP, die entsprechend
dem Zeitdiagramm (4) nach Pig. 5 erzeugt werden, jederder Steuerimpulse CP wird nach einer konstanten Verzögerungszeit
vom Beginn eines jeden Minusimpulses der Eingangsimpulse Xa und Ba der logischen Impulsschaltung 2
erzeugt. Darüberhinaus wird das Ende eines jeden Steuerimpulses CP durch das Ende eines jeden Impulses der Impulssignale
Xa und Ba bestimmt, was auch mit einer konstanten Verzögerung erfolgen kann, wie dies durch gestrichelte Linie
in Pig. 5 angedeutet ist. Außerdem dürfen sich die Werte der Impulssignale Xa und Ea während der Dauer eines jeden
Steuerimpulses CP nicht verändern. Diese Bedingungen der Steuerimpulse CP sind nötig für de;; normalen Ablauf und die
normale Arbeitsweise der bistabilen Kreise 12a und 12b, die in der Schaltung nach Fig. 4 verwendet werden. Die Dauer eines
jeden Impulses der Impulssignale Aa und B"a muß kürzer sein
als die Dauer der Impuls mit der höchsten Frequenz der Eingangssignale
A und B, damit der Bedingung genügt ist, daß
nicht mehr als zv/ei Steuerimpulse CP innerhalb der Dauer eines
jeden Impulses der Impulssignale Aa und 3a vorhanden sind.
An Hand der Pig, 5 soll nun die Wirkungsweise des in
Fig. 4 gezeigten Ausführungsbeispiels der logischen Folgeschaltung
beschrieben werden. Zunächst wird, zu Beginn einer Zeitspanne t die Schaltung durch ein Löschsignal CL, wie es
in Zeile 1 des Zeitdiagramms naah Fig. 5 gezeigt ist, in den
.ιή:0^.-..·.- ooseae/us«3*00"^
Zustand I rUckgestellt. Dieses Rückstellen ist nicht von
ausschlaggebender Bedeutung, soll jedoch, vorgenommen werden/
wenn der vorstehend genannteUmwandlungsfehler (d τ· ζ) aus.-'geschaltet
werden soll. In der Zeit t, nehmen die erste Impulskette
Aa und die zweite Impulskette Ba die Werte "1" bzw.
MO" an, was durch die Werte "O" und ul" der Impulssignale 'Aa
und Ba in Fig. 5 sezeigt ist. Der Ausgang X des bistabilen
Kreises 12a wird auf hohes Potential umgewandelt (nachstehend mit dem Wert "1" benannt), wenn am Ende der Zeitspanne t^ ein
Steuerimpuls "φ 1 erzeugt wird* Zur gleichen Zeit wird ein
anderer Ausgang X des bistabilen Kreises- 12a auf niedriges
Potential umgestellt (nachstehend mit dem Wert "θ" bezeichnet).
Dieser Zustand wird als gelösciiter Zustand des bistabilen
Schaltkreises 12a bezeichnet* Werm nun in diesem Fall an.
beiden Eingängen Y und Ba des UMD-Kreises 10 der Wert "l" '
zu Beginn des Steuerimpulses^1 vorhanden ist, nimmt der
J-Eingang der bistabilen Schaltung 12a, der am Ausgang 12a-1
des UND-Kreises 10 abgenommen «erden kann, auch, den wert "1"
an. Da außerdem der K-Eingang der bistabilen Schaltung 12a
entsprechend dem Impulssignal Aa den Wert "0" annimmt am Ende der Zeitspanne t., so ist der bistabile Schaltkreis-12a am
Ende des Steuerimpulses#1 in den gesetzten Zustand überführt.
Wird andererseits der Ausgang des UND-Kreises 11 auf den J-Eingang
der bistabilen Schaltung 12b gegeben undnimmt diese
den Wert "O" an, weil das Impulssignal Aa den Wert "o" hat,
und tritt am K-Eingang der bistabilen Schaltung 12b entsprechend. dem Impulssignal Ba der Wert "1" auf, so verbleibt die bistabile
009836/14 56
4#-
Schaltung 12b im gelöschten Zustand. Die beiden UND-Kreise
IjJ und 14 erzeugen, da die Ausgänge X und Y der bistabilen
Schaltungen l2a*und 12b den Wert "O" zur Zeit t. haben,
kein Ausgangssignal, so daß auch am Ausgang des ODER-Kreises 15 der Wert "θ" auftritt. Wie bereits erwähnt, wird der Zustand dieses Kreises in den'Zustand II umgewandelt am Ende der Zeitspanne t·^ aus den Zustand I, da der bistabile Schaltkreis 12b sich im gelöschten Zustand befindet.
kein Ausgangssignal, so daß auch am Ausgang des ODER-Kreises 15 der Wert "θ" auftritt. Wie bereits erwähnt, wird der Zustand dieses Kreises in den'Zustand II umgewandelt am Ende der Zeitspanne t·^ aus den Zustand I, da der bistabile Schaltkreis 12b sich im gelöschten Zustand befindet.
Innerhalb der Zeitspanne tp nimmt die erste Impulskette
Aa den Wert "O" und die zweite Impulskette Ba den Wert "l"
an (dies bedeutet Wert "l" und "O" der Impulssignale Aa und Ba
bei Zustand II des logischen Polgeschaltkreises 2). Da der J-Eingang der bistabilen Schaltung 12a entsprechend dem Ausgang
des UND-Kreises 10 den Wert "θ" erhält, weil der Eingang
(Ba) des UND-Kreises 10 den Wert "0" erhält, während am K-Eingang der bistabilen Schaltung 12a entsprechend dem
Impulssignal Aa der Wert "1" auftritt, wird im diesem Fall der bistabile Schaltkreis 12a am Ende der Zeitspanne t? in
den gelöschten Zustand überführt. Da überdies am J-Eingang
des bistabilen Schaltkreises 12b entsprechend dem Ausgang
(12b-l) des UlID-Kreises 11 der Wert 11O" auftritt, da am Ausgang X des bistabilen Schaltkreises 12a der Wert "0" herrscht, während der K-Eingang der bistabilen Schaltung 12b in Folge des Impulssignals Ba den Wert "0" annimmt, wird der Zustand der bistabilen Schaltung 12b aus dem gelöschten Zustand nicht
(12b-l) des UlID-Kreises 11 der Wert 11O" auftritt, da am Ausgang X des bistabilen Schaltkreises 12a der Wert "0" herrscht, während der K-Eingang der bistabilen Schaltung 12b in Folge des Impulssignals Ba den Wert "0" annimmt, wird der Zustand der bistabilen Schaltung 12b aus dem gelöschten Zustand nicht
" 1^- 009836/1456
8AD ORIGINAL
4* - ■
geändert. Es wird also der Zustand der logischen Folgeschaltung
2 vom Zustand II in den Zustand I. am Ende der Zeitspanne
t2 überführt. Da der Eingang ($a) des USD-Kreises 13 und
der Eingang (Y) des ÜND-Kreises 14 alle den Wert f(0" -haben,
tritt an keinem der UND-Kreise 1>
und 14 ein Ausgangs impuls auf, -so daß auch am Ausgang.des ODER-Kreises I5 der Zustand
"0" herrscht*
In einem Zeitinterval t., haben die Impulsketten Aa und
Ba die Werte "itt und "0" (d.h. die ImpulsSignale Aa und Ba
haben die Größen "0" und *'!"), während die logische.Folge*
schaltung 2 im Zustand I ist* Dies ist das Gleiche· wie im
Zeitinterval t-.., so daß der Zustand· I der logischen Folgeschaltung
2 in den Zustand II .übergeht, ohne daß ein Ausgangsimpuls
C erzeugt wird.
In einem zeitinterval tu nehmen die impulsketten Aa
und Ba die Größen "1" und "Q" an (d.h. die Impulssignale Aa
und Ba haben die Werte Mö" und tfl"j, während die logische
Folgeschaltung 2 im Zustand II sich befindet* in diesem Fall
nimmt der bistabile Kreis 12a am Ende des zeitintervals tj,
den gesetzten Zustand an, da der j-Eingang der bistabilen
Schaltung 12a den Viert "1" erhält wegen der Werte "1" an
beiden Eingangsleitungen des ÜND-Kreises 10, während der K-Eingang
der bistabilen Schaltung l2a den Zustand "o" annimmt.
Da der·j-Eingang der bistabilen Schaltung ISb den Zustand "0"
" 1^" ÖÖ9836/U56
41-
annimmt, weil am Eingang Aa des UMD-Kreises 11 der Wert "θ"
vorhanden ist., während der K-Eingang des bistabilen Kreises
12b den Wert "l", wird die bistabile Schaltung im gelöschten
Zustand gehalten. Polglich wird die logische Folgeschaltung
2 im Zus-tand II gehalten. Da jedoch sowohl der Ausgang X der bistabilen Schaltung 12a und das Impulssignal Sa den
Wert "1" annehmen, hat auch der UliD-Kreis 1>
an seinem Ausgang den Wert "1" jedoch nur für die Dauer des Schaltimpulses
Φ 4, der am Ende des Zeltlntervals t^ erzeugt wird, so daß
ein Ausgangsimpuls C an den Ausgangsklemmen 25 des ODER-Krelses
15 erzeugt wird.
Während eines Zeitintervals t,- nehmen die Impulsketten
Aa und Ba die. Werte "1" und "1" (d.h. die Impulssignale Aa und Ba haben die Werte "O" und nOn), während die logische
Folgeschaltung 2 im Zustand II ist. Da der J-Eingang und der K-Eingang der bistabilen Kreise 12a und 12b die Werte "O"
haben, weil die Impulssignale Aa und B*a die v/erte "o" haben,
bleibt der Zustand der logischen Folgeschaltung 2 derselbe wie Im Zeitinterval t^, nämlich der Zustand II. Es wird kein
Ausgangsimpuls C während dieser Zeitspanne erzeugt, da an den Eingängen (Aa und Ba) der UND-Kreise IJ und 14 die Werte "θ"
vorhanden sind.
Während der Zeitspannen t< und t„ nehmen di© Impulsketten
Aa und Ba die Werte "1" bzw. HOff an (d.h. die Impulasignale
Aa und Ba sind nOn bzw. nln)f während die logisch©
Folgeschaltung 2 sich im Zustand II befindet. Dies ist genau so wie im Zeitinterval tj,^ so daß ein Ausgangsimpuls C-am
Ende eines jeden Zeitihteryals tg und t~ erzeugt wird,
während die logische Folgeschaltung 2 ohne Veränderung den Zustand II beibehält.
In einer Zeitspanne tg haben die Impulsketten Aa und. Ba
die Werte "0" bzw. "1" (d.h. die Impulssignale Aa und Ba haben
die Werte nl" und"0") bei einem;Zustand II der" logischen Folgeschaltung
2. Dies ist dasselbe wie im Interval tp,außer daß
kein Ausgangsimpuls C erzeugt wird, während der Zustand der
logischen Folgeschaltung 2 vom Zustand II in den Zustand I
tiberwechselt.
In einem Zeitinterval t„ haben die Impulsketten Aa und
Ba die· Werte "1" bzw, "0" (die Impulssignale Aa und Ba also
, die Werte "0" bzw. Ml"), während die logische Folgeschaltung
2 in Zustand I steht. Dies ist vergleichbar mit dem Zeitinterval t, oder t,, so daß kein Ausgangsimpuls· C erzeugt wird, ,
während der Zustand I der logischen Folgeschaltung 2 in den Zustand II iibergeht.
Entsprechend der Arbeitsschritte, die von der Rückstellzeit
T beginnen, ist. der Umwandlungsfehler (d - z) der Reihe
- nach eins,-null, eins, eins eins, eins,eins, null und eins
•"':- am Ende der zeitinterval t-*t ,t^t^t,.,^,^ ,tg und t .
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90-
Die Zahl der Ausgangsimpulse der logischen Folgeschaltung 2 wird durch den Zähler J>
gezählt. Wenn die Zählzeit des Zählers ^ eine Sekunde beträgt, ergibt das Zählergebnis
des Zählers Z> unmittelbar die Prequenzdifferenz zwischen
den beiden Eingangssignalen A und B. Ist die Zählzeit des Zählers 5 dagegen 10 Sekunden, so zeigt das Zählergebnis
des Zählers 3 das Zehnfache der Frequenzdifferenz zwischen den beiden Eingangssignalen A und B. Die Zählzeit des Zählers
5 kann je nach den Bedürfnissen der Genauigkeit der Messung eingestellt werden.
In Fig. 6 und 7 ist ein Ausführungsbeispiel des Signalwandlers 1 gezeigt, das nun beschrieben wird. Die Eingangssignale
A und B, die den Eingangsklemmen j5l und ]32
zugeführt werden, werden in Impulssignale P^& und P. (siehe
Fig. 7) an Impulsgeneratoren 4a und 4b umgewandelt. Jeder
der Impulsgeneratoren 4a und 4b enthält einen Wonostabilen Multivibrator oder einen Blockoszillator, der einen Ausgangs-Impuls
von konstanter Dauer bei jeder Schwingung des Eingangssignals A oder B «erzeugt. Die Dauer jedes Ausgangs impulses
P^a und P2^ muß kürzer sein als eine halbe Periode der Eingangssignale
A und B.bei der höchst auftretenden Frequenz. Die Ausgänge P2^ und P2^ werden auf einen ODER-Kreis 5 "gegeben
sowie auf die Setzeingänge 9a-1 und 9b-l der bistabilen
Kreise 9a und 9b über UND-Kreise Sa und 8b. Der Ausgang P1-
-A-
009836/H56
des QDER-Kreises 5 triggert einen Steuerimpulsgenerator 6
(clock pulse,, generator) durch den Steuerimpuls CP an
einer Klemme JJ synchron mit def. Ende eines jeden Impulses
des Ausgangs P1- erzeugt werden. Der Steuerimpulsgenerator 6
verwendet einen monostabilen Multivibrator oder einen Blockoszillator.
Die Steuerimpulse CP werden über einen NICHT-Kreis
7 auf beide UND-Kreise 8a und 8b gegeben, wodurch die
Ausgänge P^ und P^, der Impulsgeneratoren ha. und hb während
der Dauer eines jeden Steuerimpulses CP abgeblockt werden. Der Ausgang des NICHT-Kreises 7 ist außerdem auf die Löschanschlüsse
9a-2 und 9b-2 der bistabilen Kreise 9a und, 9b
über einen Differenzierkondensator 38 geschaltet, so daß die
bistabilen Kreise 9& und 9b synchron.am Ende eines jeden
Steuerimpulses CP gelöscht werden.
. An Hand der Fig. 7 soll nun die Arbeitsweise des Signalwandlers
1 nach Fig. 6 beschrieben werden.. Wie auf den" Zeitdiagrammen der Fig. 7 ersichtlich ist, sind die Bedingungen
erfüllt, die für die Steuerimpulse CP und die Ausgangsimpulssignale Aa und Ba benötigt v/erden. Das höhere Potential entspricht
dem Wert "1", das niedriger^Potential dem Wert "O"
bei jedem Zeitdiagramm der Fig. 7· So nehmen die Impulssignale
Aa und Ba die Werte "1" und "O" (nachfolgend als Werte
"1 O" bezeichnet) für die Dauer des ersten Impulses T 1 des
Steuerimpulses CP. Die Impulssignale Aa und Ba nehmen die
Werte "0. 1", "1 0" und "G 1" während der Dauer der Impulse
und JtK der Steuerimpulse CP an. Da der UND-Kreis 8a
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bei jedem Steuerimpuls CP geschlossen ist, ist der bistabile
Kreis 9a nicht gelöscht, bevor die Steuerimpulse CP beendet sind. Danach nehmen die Impulssignale Aa und Sa die Werte
11I 0", "1 1" und "1 1" an entsprechend den Impulsen j£ 5,
6 und ^7 der Steuerimpulskurve CP.
Der bistabile kreis 9a und 9b wird dazu verwendet, das
Ende eines jeden Impulses der Irapulssignale Aa und Ba mit dem Ende des Steuerimpulses CP zu synchronisieren. Um
diese Forderung erfüllen zu%önnen, werden die Ausgangs impulse
Pj, und P2^ vorübergehend in den bistabilen Kreisen 9a und 9b
gespeichert und am Ende eines jeden Steuerimpulses CP wieder gelöscht.
Der ODER-Kreis 5 dient dazu, die Erzeugung der Steuerimpulse
CP zu steuern abhängig davon^ob Impulse an den Ausgängen
P2^ und P2^ der Impulsgeneratoren 4a und 4b gleichzeitig
erzeugt werden. Mit anderen Worten, wenn zwei Impulse der Ausgänge Pk und P2,. gleichzeitig erzeugt werden, werden
diese Impulse zu einem Impuls am Ausgang des ODER-Kreises 5 zusammengefaßt, so daß einer der Steuerimpulse CP im Steuerimpulsgenerator
6 am Ende des vom Ausgang des ODER-Kreises 5 /
erhaltenen Impulses erzeugt wird. Werden jedoch die Ausgänge Pj, und P2,. der Impulsgeneratoren 4a und 4b zeitlich voneinander
getrennt erzeugt, so treten am Ausgang des ODER-Kreises
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t '■ ftf ι
t t t r. ι
Λ - » r. -
auch zwei getrennte Ausgangsimpulse auf, so daß nacheinander
. zwei Steuerimpulse GP vom Steuerimpulsgenerator 6 jeweils
am Ende der beiden vom Ausgang des ODER-Kreises 5 erhaltenen
Impulse erzeugt werden. Um dies bewirken zu können, muß die
Dauer eines jeden Ausgangsimpulses P^a und P^ der Impulsgeneratoren
4a und 4b kürzer sein als eine Halbperiode der Eingangs signale A und B bei der höchsten auftretenden Frequenz.
Entsprechend dieser Bedingung ist einer Forderung genügt, bei welcher der eine der. AusgangP1, oder P2,. nicht
gleichzeitig mit zwei anderen Ausgängen P^- und P^ erzeugt
wird. Ist jedoch dieserBedingung nicht^^ genügt, so daß der
eine Ausgangs impuls Ph gleichzeitig mit zwei anderen Ausgangsimpulsen
PjI^ örz^ugt wird, so tritt sim Ausgang des ODER-kreises
5 nur ein jänpuls auf, so daß am Steuerimpulsgenerator
6 nur ein Steuerimpuis erzeugt wird, entsprechend des einen
vom Ausgang des ODER-Kreises 5 zugeführten Impulses. Folglich
erhält man am Ausgang des bistabilen Kreises 9b einen Impuls» auch wenn die Zahl der Ausgangsimpulse des Impulsgenerators
4b zwei ist>
Wie oben dargelegt fc^nn die DiffereiK zwischen zwei
Frequenzen zweier Eingängssignale ohne Verwendung eines Umkehrzählers,
welcher ■ -.fetti" den bekannten Systemen verwendet
:■ ;, wird, gemessen werden. !)a außerdem kein Filter nötig ist wie
bei den herkömmlichen Systemen, kann das erfindungsgemäße
009836/1456
inspected
System auch Differenzen zwischen Frequenzen zweier Eingangssignale in einem weiten Frequenzbereich messen bis hinauf
zu den Frequenzen, die die logischen Elemente des erfindungsgemäßen
Systems noch zu verarbeiten zu vermögen.
Wenn zwei Werte, deren Differenz gemessen werden soll, in eine Frequenzinformation umwandelbar sind, kann diese
Erfindung verwendet werden, um diese beiden Werte zu messen. Es ist verständlicherweise auch möglich, daß einer der beiden
dem System zugeführten Werte konstant .ist oder daß beide Werte konstant sind.
009836/U56
INSPECTED
Claims (1)
- » · t I tP A T E N T A N. SPRUCH EflJ Zählsystem für die Messung der Differenz zwischen zwei Frequenzen eines ersten Eingangssignals(A)und eines zweiten Eingangssignals(Β)mit Hilfe eines Zählers, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und das zweite Eingangssignal (AjB) in eine erste Impulskette (AaUmgewandelt wirdj, deren Impulse in ihrer zeitlichen Folge durch jede Schwingung des ersten Eingangssignals(A)bestimmt sind, und eine, zweite Impulskette (Ba), de.ren Impulse in ihrerzeitlichen Folge durch jede Schwingung des zweiten Eingangssignals (B)bestimmt sind, *in einem Signalwandler (Ϊ) und daß die erste Impulskett.e (Aa) und die zweite Impulskette Ba einer logischen Fo Ige schaltung (2.) zugeführt werden, die drei mögliche Zustände (&, II und III) hat, zur Erzeugung eines Ausgangsimpulses (C).auf jeden empfangenen Impuls bei wenigstens einem der ersten Impulskette (Aa) und der zweiten Impülskette Ba in einem vorbestimmten Zustand, der vorbestimmt ist abhängig vom jeweiligen Zustand (I, II,, III) der logischen Folgeschaltung(2)und dem augenblicklichen .Wert der ersten Impulskette (Aa)und dor zweiten Impulskette (Ba) so :daß die logische Folgesuhaltunij (2)einen ersten Zustand I annimmt, wenn die Differei-zzahl (d) zwischen den009836/U56,Zahlen der ankommenden Impulse der ersten und zweiten Impulskette (Aa und Ba)gleich der Zahl (z) der erzeugten Ausgangsimpulse (C) ist, einen zweiten Zustand (II), wenn die Differenzzahl (d)größer ist als die Zahl (z) der erzeugten Ausgangsimpulse (C)und wenn die Zahl der erhaltenen Impulse der ersten Impulskette (ka)größer ist, als die Zahl der erhaltenen Impulse der zweiten Impulskette (Ba), und einen dritten Zustand (III), wenn die Differenz(d)größer ist als die Zahl (zs- der erzeugten Ausgangsimpulse (C)und wenn die Zahl der erhaltenen Impulse der ersten Impulskette (Aa) kleiner ist als die Zahl der erhaltenen Impulse der zvieiten Impulskette (Ba), wobei die Auogangsimpulse der logischen Folgesohaltung (2) einem Zähler (5) zugeführt werden.2. Zählsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die logische Folgeschaltung (2)in den ersten Zustand (I) rückgestellt wird, bevor das Zählen des Zählers (3) beginnt.J. Zählsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalwandler (1) einen ersten Impulsgenerator (4a) enthält, der das erste Eingangssignal (A) erhält und einen ersten Setzii.ipuls (Pt. ) auf jede SchT.;in^unr; des ersten Eingangssignal (A) hin erzeugt, einen zweiten Impulsgenerator (4b), der das zweite Eingangssignal (E) erhält und auf jede Schwingung des zweiten EingangsSignalc (B) hin einen zweiten Setzimpuls (Ph1,) erzeugt, einen ODER-Kreis (5) mit8AD ORIGINAL009836/U56t t * ι ■zwei Eingängen* die mit den Ausgängen des ersten und zweiten Impulsgenerators (4a,4b) verbunden sind, einen Steuerimpulsgenerator (6), der an den Ausgang des QDER-Kreises (5) angeschlossen ist und Steuerimpulse (CP) von konstanter Dauer erzeugt, die am Ende eines jeden Ausgangsimpulses (P1-) des ÖDER-Kreises (5) ausgelöst werden, einen NICHT-Kreis (7)# der mit dem Ausgang des Steuerimpulsgenerators (6) verbunden ist, einen ersten üND-Kreis (8a) mit zwei Eingängen, die mit dem Ausgang des ersten Signalgenerators (4a) und des NICHT «-Kreises (7) verbunden sind, einenf zweiten ÜND-Generator (8b) mit zwei Eingängen; die mit den Ausgängen des zweiten Unpulsgenerators (4b) und des NICHT-Kreises (7) verbunden sinä^ einen ersten bi-, stabilen Kreis (9^5* öe^ vom Ätisgangsimpuls des ersten UND-Kreises (8a) gesetzt'und vomÄusgangsirapuls des NICHT-Kreises gelöscht wird, und einen zweiten bistabilen Schaltkreis (9b), der vom Ausgang des zweiten UHB-Kreises (8b) gesetzt und vom Ausgang des NICHT-Kreises (7) gelöscht wird, wodurch die erste Impulskette(Aa) am Ausgang des ersten bistabilen Kreises (9a) und die zweite Impulskette (Ba) am Ausgang des zweiten bistabilen Kreises (9b) abnehmbar ist. (Fig. 6)4. Zählsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die logische Folgeschaltung (2) eine erste Eingangs-009836/1456klemme (21) aufweist, der ein erstes Impulssignal (Aa) zuceführt wird, welches durch Umkehrung des Wertes der ersten Impulskette (Aa) erhalten wird, eine zweite Eingangsklemme (24), der ein zweites Impulssignal (Ba) zugeführt wird, welches durch Umkehrung des Wertes der zweiten Impulskette (Ea) gewonnen wird, eine dritte Eingangsklemme (2J-) zur Aufnahme von Steuerimpulsen (CP), die mit den Enden eines jeden Impulses synchronisiert sind, die von einem ODER-Kreis der ersten Impulskette (Aa) und der zweiten Impulskette (Ba) zugeführt werden, ein dritter UIID-Kreis (IC) mit zwei Eingängen, von denen einer mit dem zweiten Eingang (2k) verbunden ist, ein vierter UND-Kreis (11) mit ζ v/ei Eingängen, von denen einer mit dem ersten Eingang (21) verbunden ist, ein dritter bistabiler Kreis (12a), der vom Ausgang des dritten UMD-Kreises (10) gesetzt und vom ersten Impulssignal (A~a) gelöscht wird, welches auf der ersten Eingangsklernme (21) zugeführt wird, ein vierter bistabiler Kreis (12b), der vom Ausgang des vierten UIID-Kreises (11) gesetzt und vom zweiten Impulssignal (Ea) gelöscht wird, welches über die zweite Eingangsklemne (Z-4 ) zugeführt wird, ein fünfter UijD-Kreis (IJ) mit drei Eingängen, die mit der zweiten Eingangsklemme (24) einem Ausgang (X) der dritten bistabilen Schaltung (12a) und der dritter. Eingangcklenme (2;) verbunden sind, einen sechsten UUE-Krois (14) mit drei Kin'jängen, die mit der ersten Einoangsklemmo (25), einem Ausgang (S) des vierten009836/U56SAD ORiGJNALbistabilen Kreises (12b) und der dritten Eingangsklerame
(25) verbunden sind, während der andere:.· Ausgang (X)
des dritten bistabilen Kreises (12) mit dem anderen Eingang des vierten UND-Kreises (11) verbunden ist, der
anderen Ausgang (Y) des vierten bistabilen Kreises (12b) mit dem anderen Eingang des dritten UND-Krelses (10) verbunden ist und ein QDER-Kreis (15) mit zwei Eingängen
vorhanden ist, die mit den Ausgängen des. fünften IJHD-*
Kreises (Ij5) und des sechsten UND-Kreises (14) verbunden sind, so daß die- Ausgangsimpulse (G) der logischen Folgeschaltung (2) am Ausgang (25) des ODER-Krelses (I5) auftreten. (Fig. 4) :;ÖMiiXL iNSPECTEB009836/U56
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 |