DE2951677C2 - Verfahren bzw. Einrichtung zur Erzeugung eines Auslösesignales - Google Patents
Verfahren bzw. Einrichtung zur Erzeugung eines AuslösesignalesInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung zur Erzeugung eines Auslösesignales
abhängig vom Auftreten eines Ereignisses, welches im wesentlichen periodisch innerhalb periodisch aufeinanderfolgender
Zeitintervalle auftritt und ein bestimmtes Unterscheidungsmerkmal relativ zu den übrigen innerhalb
desselben Zeitintervalls auftretenden Ereignissen besitzt.
In bestimmten Anwendungsfällen wird ein Auslösesignal in Abhängigkeit vom Auftreten eines Ereignisses
benötigt, dessen Bedeutsamkeit nicht unmittelbar beim Auftreten, sondern erst zu einem späteren Zeitpunkt,
etwa zu Ende des betreffenden Zeitintervalls, erkennbar ist. Soll beispielsweise ein Auslösesignal immer dann
erzeugt werden, wenn innerhalb im wesentlichen periodisch jeweils in den Zeitintervallen auftretender
Folgen von Impulsen jeweils wechselnder Anzahl oder wechselnder Amplitude der jeweils letzte Impuls bzw.
der jeweils höchste Impuls aufgetreten ist, so kann naturgemäß erst zu Ende der Impulsfolge oder zu Ende
des betreffenden Zeitintervalls die Feststellung getroffen werden, welcher der Impulse derjenige war, welcher
die Erzeugung eines Auslösesignales bewirken sollte.
Bekannte Schaltungen der vorliegend interessierenden Art zur Erzeugung eines Ausiösesignales konnten
dieses somit nur mit bestimmter zeitlicher Verzögerung zu demjenigen Ereignis liefern, we^hes für die
Erzeugung des Auslösesignales bestimmend ist So hat man beispielsweise die Dauer einer sich im wesentlichen
periodisch wiederholenden Impulsfolge in der Weise bestimmt, daß die Einzelimpulse einen Zähler in Lauf
setzen, dessen Zählerstand jeweils zu Ende der Einzelimpulse auf einen Speicher übertragen wurde,
während der Zähler in den Impulspausen weiterzählte. Zu Ende des Periodentaktes enthielt dann der Speicher
einen Zählerstand, welcher der Dauer der Impulsfolge entsprach.
Außer der zeitlichen Verzögerung eines das Impulsfolgenende anzeigenden Signals gegenüber dem tatsächlichen
Ende der Impulsfolge ist bei der bekannten Schaltung nachteilig, daß die Übertragung von Zählerstandssignalen
zwischen dem Zähler und dem Speicher in vielen Fällen nicht mit ausreichender Geschwindigkeit
durchgeführt werden kann, so daß die Schaltung in ihrem Frequenzbereich beschränkt ist.
Aus der deutschen Auslegeschrift 25 35 722 ist eine der zuvor beschriebenen Schaltung ähnliche Schaltung
bekannt, bei der ein Signal mit einer verzögerten Wiederholung seiner selbst während eines vorbestimmten
Prüfintervalls verglichen wird, um Änderungen des Signales festzustellen. Jede Signaländerung löst ein
neues Prüfzeitintervall aus. Tritt innerhalb eines Prüfzeitintervalls keine Signaländerung ein, so deutet
dies bei der bekannten Schaltung auf eine störungsfreie Übertragung dieses Signales hin, so daß das Signal,
welches zuvor für die weitere Verarbeitung gesperrt war, nunmehr weitergegeben wird. Auch bei dieser
Schaltung ergibt sich der in manchen Fällen unzuträgliche Nachteil einer zeitlichen Verzögerung zwischen
dem Auftreten eines Ereignisses und der Abgabe eines von dem Auftreten dieses Ereignisses abhängigen
Auslösesignales, nachdem bei der bekannten Schaltung für den Zeitpunkt der Weitergabe oder Sperrung eines
geprüften Signales nicht das Auftreten eines bestimmten Signalereignisse sondern der Ablauf des Prüfzeitintervalls
bestimmend ist.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, ein Verfahren bzw. eine Einrichtung der eingangs
definierten Art so auszugestalten, daß die Auslösesignalerzeugung mit hoher Frequenz und im wesentlichen
ohne Verzögerung mit Bezug auf das bestimmende Ereignis erfolgen kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des anliegenden Anspruches 1
angegebenen Merkmale gelöst. Die Erfindung umfaßt auch eine Einrichtung zur Durchführung des hier
vorgeschlagenen Verfahrens. Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der
übrigen Ansprüche, deren Inhalt hierdurch ausdrücklich zum Bestandteil der Beschreibung gemacht wird, ohne
an dieser Stelle den Wortlaut zu wiederholen.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel unter Bezugnahme auf die anliegende Zeichnung erläutert. Es
stellt dar
F i g. 1 ein stark vereinfachtes Blockschaltbild einer Einrichtung zur Auslösesignalerzeugung,
Fig. 2 ein mehr ins einzelne gehendes Schaltbild einer Einrichtung gemäß F i g. 1 und
Fig.3a bis 3h Diagramme zur Erläuterung der Wirkungsweise der Schaltung nach F i g. 2.
In der in F i g. 1 gezeigten Schaltung ist eine Taktsignalleitung mit 1 und eine Signalleitung mit 2
bezeichnet. Auf der Signalleitung 2 treten zu untersuchenden Ereignissen entsprechende Signale im wesentliehen
periodisch im Takt der pericxlischen Taktsignale der Leitung 1 auf. Abhängig von einem bestimmten
Ereignis innerhalb des durch den periodischen Takt auf der Leitung 1 vorgegebenen Zeitintervalls, beispielsweise
also abhängig von dem Auftreten der jeweiligen
η Maximalamplitude der Signale der Leitung 2 oder
abhängig vom zeitlich innerhalb bestimmter Grenzen innerhalb der Periode verschieblichen Beginn oder
Ende der Signale der Leitung 2 soll ein Auslösesignal erzeugt werden.
Hierzu werden die bezüglich eines Unterscheidungsmerkmals zu untersuchenden Signale der Leitung 2
eiaer Vergleichs- und Zeitmeßschaltung 3 zugeführt, welche die Merkmale der Signale innerhalb der
periodisch aufeinanderfolgenden Zeitintervalle miteinander vergleicht und durch den Vergleich das Ereignis
mit demjenigen Merkmal bestimmt, welches für die Erzeugung des Auslösesignales bestimmend sein soll.
Die Vergleichs- und Zeitmeßschaltung 3 liefert an einem Ausgang 4 ein Signal, das den Zeitpunkt des
Auftretens des interessierenden Ereignisses bzw. Signalmerkmals relativ zu einem zeitlichen Bezugspunkt
des betreffenden Zeitintervalls signalisiert. Ist der zeitliche Bezugspunkt der Beginn des Zeitintervalls, so
ist die Vergleichs- una Zeitmeßschaltung 3, wie in F i g. 1
3c durch eine strichlierte Linie 5 angedeutet ist, mit der Taktsignalleitung 1 verbunden. Ist der zeitliche Bezugspunkt
ein von dem für die Erzeugung des Auslösesignales bestimmenden Signalmerkmal verschiedenes Signalmerkmal,
so kann die Leitungsverbindung 5 entfallen und die Vergleichs- und Zeitmeßschaltung
enthält Schaltungsmittel zur Ableitung eines Bezugssignales von den Signalen der Leitung 2.
Der Vergleichs- und Zeitmeßschaltung 3 ist eine Halteschaltung 6 nachgeschaltet, welche von den
periodischen Taktsignalen der Leitung 1 gesteuert wird und das Ausgangssignal auf der Leitung 4 für die Dauer
einer Periode hält, so daß dieses Signal auch während des nächsten Zeitintervalls auf der Leitung 7 zur
Verfügung steht.
Eine Änderungsschaltung 8 nimmt an dem Signal der Leitung 7, welches die Zeitdauer zwischen einem
zeitlichen Bezugspunkt eines ausgewerteten Zeitintervalls einerseits und dem Auftreten eines die Erzeugung
des Auslösesignales bewirkenden Signalmerkmals andererseits signalisiert, eine Änderung im Sinne einer
geringen Zeitvoreilung vor. Das Ausgangssignal der Änderungsschaltung 8 wird in einem Freigabesignalgeber
9 mit einem von der Vergleichs- und Zeitmeßschaltung 3 über die Leitung 10 bezogenen Zeitanzeigesignal
in Beziehung gesetzt, welches die jeweils innerhalb eines augenblicklichen Zeitintervalls von dem gewählten
zeitlichen Bezugspunkt ab verstrichene Zeit signalisiert. Ergibt sich eine Übereinstimmung des
Signals auf der Leitung 10 mit dem Ausgangssignal der
Änderungsschaltung 8, so liefert der Freigabesignalgeber 9 an seinem Ausgang 11 ein Freigabesignal, das in
einer Verknüpfungsschaltung 12 mit den Signalen der Leitung 2 im Sinne der Erzeugung des Auslösesignals an
dem Ausgang 13 verknüpft wird.
Man erkennt, daß die Schaltung gemäß Fig, I von
der Voraussetzung ausgeht, daß innerhalb der periodisch aufeinanderfolgenden Zeitintervalle das die
Erzeugung des Auslösesignales bestimmende Si-
gnalmerkmal nicht streng periodisch stets zum selben Zeitpunkt auftritt, — in diesem Falle wäre die
Erzeugung eines gleichzeitig auftretenden Auslösesignales
ohnedies kein Problem — , wohl aber periodisch innerhalb eines gewissen Toleranzbereiches zu erwarten
ist. Die Schaltung nach Fig. 1 benutzt demgemäß ein vorausgehendes Zeitintervall zur Bestimmung des
Zeitpunktes, in welchem das interessierende Signalmerkmal auftritt. Im darauffolgenden Zeitintervall
wird dann zu einem gegenüber dem ermittelten Zeitpunkt um einen Toleranzbetrag zeitlich vorverlegten
Zeitpunkt ein Auslösesignalkreis freigegeben, welcher bei Auftreten des interessierenden Signalmerkmals
in diesem folgenden Zeitintervall unmittelbar anspricht.
F i g. 2 zeigt eine praktische Ausführungsform der prinzipiellen Schaltung nach Fig. 1, wobei in den
F i g. 3a bis 3h Zeitdiagramme von Signalen an denjenigen Schaltungspunkten der Schaltung nach
Fig. 2 aufgezeichnet sind, welche in Fig. 2 mit entsprechenden Kleinbuchstaben gekennzeichnet sind.
Auf der Leitung 1 treten, wie aus F i g. 3a ersichtlich,
periodische Taktsignale auf, deren Impulsdauer bestimmten, periodisch aufeinanderfolgenden Zeitintervallen
entspricht.
Auf der Leitung 2 stehen im wesentlichen periodisch auftretende Impulsfolgen gemäß F i g. 3b an. Bei diesen
Impulsen kann es sich um die Detektorausgangsimpulse einer Laserstrahl-Abtastmeßeinrichtung handeln, bei
welcher ein Laserstrahl periodisch einen Prüfling, etwa einen Glasstab abtastet und die Unterbrechung des
Laserstrahls auf dem Abtastweg für die Messung ausgewertet wird. Entspricht in der Darstellung nach
F i g. 3b die Unterbrechung des Laserstrahls durch den Prüfling dem Vorhandensein einer Impulsamplitude, so
kommen beispielsweise bei der Abtastung eines Glasstabes Impulspausen innerhalb der Abtastzeit
dadurch zustande, daß das Laserlicht den Prüfling stellenweise durchdringt. Die einer bestimmten Abmessung
des Prüflings entsprechende Information ist also nicht die Dauer eines geschlossenen Impulses, sondern
bei den im wesentlichen periodisch auftretenden Impulsfolgen gemäß Fig. 3b die Dauer dieser Impulsfolge
von der Anstiegsflanke des ersten Impulses bis zum Abfall des letzten Impulses.
Von zwei mit einem Eingang und dem Ausgang jeweils kreuzweise verbundenen WEDER-Schaltelementen
14 und 15 gelangen die Signale der Leitung 2 zu einem Rampengenerator 16, welcher innerhalb der
periodischen Zeitintervalle nach Fig. 3a jeweils genau zu Beginn des ersten Impulses jeder Impulsfolge
eingeschaltet wird und eine linear ansteigende Ausgangsspannung liefert. Diese Spannung wird nach Ende
der periodischen Zeitintervalle wieder auf Null zurückgeführt Dies kann durch eine selbständige Rückstellung
17 oder in Abhängigkeit von den Taktsignalen auf der
Leitung 1 geschehen.
Die Ausgangssignale des Rampengenerators 16 beaufschlagen einen Tast- und Haltekreis 18, welchem
außerdem die Impulse der Leitung 2 über die Leitung 19 zugeführt werden. Der Tast- und Haltekreis 18 ist so
ausgebildet, daß er an seinem Ausgang gemäß F i g. 3d eine Spannung darbietet, welche der Ausgangsspannung
des Rampengenerators gemäß Fig.3c während
des Vorhandenseins eines Impulses der Impulsfolgen nach F i g. 3b folgt, jedoch während des Nichtvorhandenseins
die zuletzt erreichte Spannung hält.
Der Ausgang des Tast- und Haltekreises 18 ist an einen weiteren Tast- und Haltekreis 19 angeschlossen,
welcher der Halteschaltung 6 gemäß Fig. 1 entspricht.
Der Tast- und Haltekreis 19 übernimmt die Ausgangsspannung des Tast- und Haltekreises 18 aufgrund der
Steuerung von der Leitung 1 aus jeweils zu Ende der
ίο Taktsignale gemäß F i g. 3a und hält diese Spannung für
die Dauer einer Periode dieser Taktsignale fest, bis die Übernahme des im nächstfolgenden Zeitintervall von
dem Tast- und Haltekreis 18 gebildeten Spannungssignal stattfindet. Das Ausgangssignal des Tast- und
is Haltekreises 19 ist also ein Spannungssignal, welches
jeweils zu Ende der periodischen Zeitintervalle auf den aktuellen Stand des Ausgangssignales des Tast- und
Haltekreises 18 gebracht wird und für die Dauer einer Periode anzeigt, zu welcher Zeit relativ zum Beginn der
Impulsfolge der Leitung 2 das Ende dieser Impulsfolge in der vorausgegangenen Periode aufgetreten ist. Das in
F i g. 3e gezeigte Spannungssignal wird in der Signaländerungsschaltung 8, welche die Gestalt eines einstellbaren
Spannungsteilers hat, um einen geringen Betrag von beispielsweise 5% bis 10% erniedrigt, was einer
entsprechenden zeitlichen Vorverlegung der durch das Ausgangssignal des Tast- und Haltekreises 19 signalisierten
Zeit entspricht.
Das Ausgangssignal der Signaländerungsschaltung 8 wird ebenso wie das Ausgangssignal des Rampengenerators
16 einem Vergleicher 20 zugeführt, welcher, wie aus F i g. 3f ersichtlich ist, an seinem Ausgang dann ein
Signal darbietet, wenn die Spannung am Ausgang des Rampengenerators 16 den Wert der Spannung am
Ausgang der Signaländerungsschaltung erreicht hat. Dieses Signal des Vergleichers dient zur Freigabe der
Verknüpfungsschaltung 12, welche bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 außer der WEDER-Schaltung
15 zwei weitere, an deren Ausgang angeschlossene, hintereinander geschaltete WEDER-Schaltungen 21
und 22 enthält, deren letztere aufgrund der in der vorliegend betrachteten Schaltung verwendeten Logik
als Inverter dient. In der Verknüpfungsschaltung 12 wird ein jeweils bei Nichtvorhandensein eines Impulses der
Impulsfolge auftretendes Signal mit dem Ausgangssignal des Vergleichers 20 verknüpft, derart daß der
Vergleicher 20 die Verknüpfungsschaltung 12 zur Erzeugung eines Auslösesignales aufgrund des Beginns
einer nicht von einem Impuls eingenommenen Phase
so von demjenigen Zeitpunkt ab freigibt welcher durch das Spannungssignal der Signaländerungsschaltung in
dem betreffenden Zeitintervall verzeichnet ist.
Das am Ausgang der WEDER-Schaltung 15 auftretende Signal in der Verknüpfungsschaltung 12 ist
aufgrund der verwendeten Logik gemäß Fig.3g ein
Sperrsignal, welches mit dem Auftreten des Ausgangssignales des Vergleichers entsprechend Fig.3f verschwindet
Die Länge des am Ausgang 13 der Verknüpfungsschaltung auftretenden Impulses gemäß
Fig.3h ist wegen der Verbindung des anderen
Einganges des WEDER-Schaltelementes 21 mit der
Leitung 2 genauso lang wie die Impulsfolge gemäß F ig. 3b.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Verfahren zur Erzeugung eines Auslösesignales
abhängig vom Auftreten eines Ereignisses, welches im wesentlichen periodisch innerhalb periodisch
aufeinanderfolgender Zeitintervalle auftritt und ein bestimmtes Unterscheidungsmerkmal relativ zu den
übrigen innerhalb desselben Zeitintervalls auftretenden Ereignissen besitzt, dadurch gekennzeichnet,
daß aus einem Vergleich der Merkmale der Ereignisse des Zeitintervalls das das
Unterscheidungsmerkmal aufweisende Ereignis ermittelt und ein Signal gebildet wird, welches den
Zeitpunkt des Auftretens dieses Ereignisses relativ zum Zeitpunkt des Auftretens anderer Ereignisse
innerhalb desselben Zeitintervalls signalisiert und daß in einem folgenden, insbesondere dem nächstfolgenden
Zeitintervall ein auf das Auftreten der E-eignisse ansprechender Auslusesignalkreis abhängig
von dem genannten Signal kurz vor dem diesem Signal entsprechenden Zeitpunkt des folgenden
Intervalls zur im wesentlichen unverzögerten Abgabe des Auslösesignals freigegeben wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitpunkt relativ zum Auftreten
eines bestimmten, innerhalb der Zeitintervalle dem interessierenden Ereignis vorangehenden Ereignisses
bestimmt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Zeitpunkt relativ zu dem
ersten Ereignis im Zeitintervall bestimmt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte Zeitpunkt relativ zum
Beginn des Zeitintervalls bestimmt wird.
5. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekennzeichnet
durch eine Vergleichs- und Zeitmeßschaltung (3), der eingangsseitig im wesentlichen periodisch auftretende
Eingangssignale entsprechend den zu untersuchenden Ereignissen zuführbar sind und welche
ausgangsseitig das den Zeitpunkt des Auftretens des interessierenden Ereignisses signalisierende Signai
abgibt, ferner durch eine an die Vergleichs- und Zeitmeßschaltung angeschlossene Halteschaltung
(6), welche von einem den periodischen Zeitintervallen entsprechenden Taktsignal gesteuert ist, weiter
durch eine das Ausgangssignal der Halteschaltung im Sinne einer kurzen Zeitvoreilung verändernde
Signaländerungsschaltung (8), sowie durch einen Freigabesignalgeber (9), welcher einerseits das
Ausgangssignal der Signaländerungsschaltung und andererseits ein Zeitanzeigesignal entsprechend
einem augenblicklichen Zeitintervall oder Zeitintervallabschnitt zuleitbar ist und der ausgangsseitig ein
Freigabesignal an eine den Auslösesignalkreis bildende Verknüpfungsschaltung (12) abgibt, welcher
auch die Eingangssignale zuführbar sind und welche ausgangsseitig das Auslösesignal liefert.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß zur Erzeugung eines Auslösesignales beim Auftreten des letzten Impulses von jeweils
innerhalb periodischer Zeitintervalle im wesentlichen periodisch auftretenden Impulsfolgen die
Vergleichs- und Zeitmeßschaltung einen Rampengenerator (16) enthält, welcher jeweils zu demjenigen
Zeitpunkt eingeschaltet wird, relativ zu welchem der genannte Zeitpunkt des Auftretens des interessierenden
Ereignisses bestimmt werden soll, daß der Ausgang dieses Rampengenerators an einen Tast-
und Haltekreis (18) angeschlossen ist, dessen Ausgangsspannung der Spannung des Rampengenerators
folgt, solange ein Impuls der Impulsfolgen vorhanden ist, jedoch auf dem zuletzt innegehabten
Wert gehalten wird, sobald kein Impuls der Impulsfolge vorhanden ist, daß weiter das Ausgangssignal
des Tast- und Haltekreises einem die genannte Halteschaltung bildenden, weiteren Tast- und
ίο Haltekreis (19) zugeführt wird, welcher den von dem
erstgenannten Tast- und Haltekreis übernommenen Spannungswert für die Dauer einer Periode hält und
den Spannungswert an die Änderungsschaltung (8) weitergibt, welche den Spannungswert geringfügig
erniedrigt, und durch einen den Freigabesignalgeber (9) bildenden, einerseits an den Ausgang des
Rampengenerators und andererseits an den Ausgang der Änderungsschaltung angeschlossenen
Vergleicher (20), dessen Ausgangssignal auftritt, sobald die Ausgangsspannung des Rampengenerators
die Ausgangsspannung der Änderungsschaltung erreicht hat, derart, daß durch Verknüpfung des
Ausgangssignals des Vergleichers mit den Impulsen der Impulsfolgen bzw. diesen entsprechenden
Signalen das Auslösesignal erzeugbar ist.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Rampengenerator (16) außerhalb
desjenigen Zeitbereiches, in welchem jeweils das Ende der Impulsfolgen auftritt, insbesondere selbsttälig
rückstellbar ist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Änderungsschaltung
(8) dem Ausgangssignal der Halteschaltung (6) aufgeprägte Änderung einstellbar ist.
9. Verwendung einer Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8 zur periodischen Abtastung von
Prüflingen, insbesondere mittels Laserstrahlen, wobei die Beeinflussung des mit einem Detektor
zusammenwirkenden Abtastmittels auf dem Abtastweg aufgrund des Prüflings, auswertbare Meßsignale
mit einer der Periodizität der Abtastung im wesentlichen entsprechenden Periodizität liefert.
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