DE2135439A1 - Vorrichtung mit hnienformigem Elek tronenstrahl - Google Patents
Vorrichtung mit hnienformigem Elek tronenstrahlInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen mit linienförmigen
oder geradlinien Elektronenstrahlen zur Verbesserung des Wirkungsgrades und der Lebensdauer des Betriebs von
Leistungsröhren mit ElektronenbUndelung und insbesondere, jedooh
nicht ausschließlich, auf die Schaffung einer robusten, temperaturwechselfesten ElektronenstrahlVorrichtung zum Betrieb
mit verringerten Potentialen in einer Hoohfrequenz-Vakuum-Leistungsröhre
mit Qesohwindigkeitsmodulation»
Es gibt verschiedene Arten von Hoohfrequenz-Vakuum-Leistungsröhren,
die Elektronenstrahlen mit Elektronenströmen mit hoher Dichte und hohen Geschwindigkeiten verwenden, wie z.B.
Oeschwindigkeitsmodulations-Röhren der Wanderwellen· und
Klystron-Art. Bei derartigen Vorrichtungen erfolgt die Erzeugung und Beschleunigung des Elektronenstrahls in einem
Kathoden-Anoden-Bereich, worauf der Strahl in einen getrennten Bereich gelangt, in dem die kinetische Energie des
Strahls teilweise zur Verstärkung hochfrequenter elektro-
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magnetischer Schwingungen verwendet wird· Bei vielen anfänglichen
Konstruktionen derartiger Röhren gelangt der Elektronenstrahl, der noch eine ziemlich hohe kinetische
Energie hat, aus dem Hochfrequenz-Wechselwirkungs-Aufbau heraus und wird in einem dritten Bereich als Wärme in einer
Kollektor-Elektrode verbraucht» die auf dem gleichen Potential in bezug auf Nasse gehalten wird» wie der Wechselwirkungsaufbau·
Die als Wärme vernichtete Leistung bewirkt direkt einen niedrigen Betriebswirkungsgrad, was die Verwendung
zusätzlicher Leistung in Verbindung mit speziellen» in vielen Fällen aufwendigen und räumlich großen Strömungsmittel-Ktlhlungsvorrlohtungen
erfordert» um die Temperatur des Kollektors auf einem annehmbaren Betriebspegel zu hai.
ten. Die auf das Innere eines derartigen Kollektors aufprallenden Elektronen mit hoher Geschwindigkeit erzeugen in
vielen Fällen außerdem eine intensive Röntgenstrahlung» die eine schwere und aufwendige Abschirmung aus GesundheitsschutzgrUnden
erforderlich machen.
Es wurde gezeigt» daß der Gesamtwirkungsgrad derartiger
Elektronenstrahlröhren beträchtlich dadurch erhöht werden kann» daß speziell aufgebaute Elektronenstrahl-Kollektorvorrichtungen
verwendet werden» die bei beträchtlich unterhalb des Potentials der Hoohfrequenz-Weohselwirkungs-Anordnung
liegenden Potentialen betrieben werden. Derartige Kollektorvorriohtungen sind als Kollektorvorrichtungen mit
verringertem Potential bekannt und ermöglichten eine verbesserte Ausnutzung der gesamten kinetischen Energie des
Elektronenstrahls. Außerdem wird durch die stark verringerte Erwärmung des Kollektors eine beträchtlich geringere Leistung
für die Kühlung des Kollektors verbraucht und einfache Luftkühlungssysterae bilden in vielen Fällen einen ausreichenden
Ersatz für die vorher erforderliohen komplizierten Flüssigkeits-KUhlsysteme ο Die Erzeugung von Röntgenstrahlung
wird außerdem verringert» wodurch eine Verringerung
./♦
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der Abschirmung gegen die zerstörenden Eigenschaften dieser
Strahlung ermöglicht wird·
Der Kollektor mit verringertem Potential ergibt an sich eine
Anzahl von im allgemeinen widerstreitenden und schwierigen Erfordernissen» die die Erzielung eines befriedigenden und
wenig aufwendigen Aufbaues schwierig machen· Es besteht eine große elektrische Potentialdifferenz zwischen der
hoohfrequenten Wechselwirkungen-Anordnung der Röhre und dem
Kollektor mit verringertem Potential, so daß eine ausreichende Hochspannungs-Isolation zwischen diesen beiden Elementen
geschaffen werden muß. Die elektrische Isolationsanordnung muß zur glelohen Zelt einen Wärmepfad mit niedriger
Temperaturimpedanz von dem Kern des Kollektors zu dem äußeren Kühlkörper ergeben· Die Metall- und Isolator-Teile
des Kollektorsystems sind hohen Temperaturgradienten und
hohen Temperaturgradienten-A^erungsgesohwindlgkeiten oder
Temperaturänderungen ausgesetzt. Wiederholte Zyklen vom Null-Zustand bis zu dem Zustand bei einem hohen therraisahen
Betriebsgradienten müssen ertragen werden können« wenn die Vakuumröhre befriedigende Betriebseigenschaften über eine
lange Lebensdauerperiode aufweisen soll >
Bekannte Entwürfe für Vakuumröhren mit Kollektoren mit verringertem oder abgesenktem Potential neigen in bekannter Weise zu abrupten
Ausfällen sowohl bei der Herstellung als auch bei der Anwendung, und zwar aufgrund der oben erwähten Probleme. Der
Bruch der Verbindungen zwiechen den Isolator- und Metallteilen tritt aufgrund von Temperaturänderungen im Betrieb
oder aufgrund von einfachen mechanischen Stößen während des
Transports oder des Einbaues häufig auf0
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit linienförmigem oder geradlinigem
Elektronenstrahl umfaßt Strahlformungsvorriohtungen,
mit dem Elektronenstrahl in Bnergi«austauschte Ziehung stehende
Hoohfrequenz-SohaltungBanordnungen, mit Abstand von den
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Hochfrequenz-Schaltungsanordnungen angeordnete hohle Elektronenstrahl-Kollektorvorriohtungen
mit einer sich axial er-, streckenden Innenoberfläche zum Auffangen der Elektronen
und einer sich axial erstreckenden äußeren Oberfläche, die Elektronenstrahl-Formungsvorrichtung und die Hochfrequenz-Sohaltungsanordnung
haiternde Vakuumgehäusevorrichtungen sowie flexible Halterungsvorriohtungen zur Halterung der
Elektronenstrahl-Kollaktorvorrichtung innerhalb der Vakuumgehäusevorrichtung,
wobei die flexible Halterungsvorrichtung fest an der äußeren Oberfläche und an der Vakuumgehäusevorriehtung
in Wärmeaustausohheziehung befestigt ist»
Die vorliegende Erfindung kann isur Schaffung einer robusten
Elektronenstrahl-Kollektorvorriehtung von der Art mit abgesenktem
Potential zur Anwendung in Gesohwindigkeitsmodulation-Vakuumröhren«
wie z.B. Wanderwellen-Röhren und Klystrons sowie In anderen Leistungsröhren mit Elektronenbündelung zur
Verbesserung ihres Betriebswirkwngsgrades ausgenutzt werden« Die:Strahl-Kollektorverrichtung wird vorzugsweise bei
Potentialen unterhalb des Potentials der Hochfrequenz-Wechselwirkungs-AnordriUng
der Elektronenstrahlröhre verwendet» so daß ein beträchtlicher Teil der kinetischen Energie« die
in dem Elektronenstrahl bei Austreten aus dem Hoohfrequenz-Wechselwirkungsbereich
verbleibt, zurückgewonnen werden kann, anstatt daß er als Wärme verloren geht. Die Elektronenstrahl-Kollektorvorrichtung
ist vorzugsweise aus Anordnungen von keramischen und metallischen Elementen aufgebaut« die derart
miteinander verbunden sind« daß sich verringerte Scherkräfte auf die Keramlk-Metall-Verbindimgen ergeben« und daß entsprechend
ein langlebiger Betrieb der Vakuumröhrenanordnung erzielt wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in der Zeichnung
dargestellten AusfUhrungsbeispielen noch näher erläutert.
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Fig· X ein erläuterndes« die Vorrichtung darstellendes
Schaltbild;
neuartigen Bauteile der Vorrichtung zeigt;
abgeänderten Ausführungsbeispiels.
Figt 1 zeigt eoh'ematisoh eine Elektronenstrahlart einer GeechwindigkeitBmodulationsröhre«
die die Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung bildet« wobei die Betriebssohai*
tungs-Verblndungen dargestellt sind. Obwohl Fig* 1 sohematlsoh
eine Qesohwlndigkeitsmodulationsröhre von der Art einer
wendelgekoppelten Wanderwellenröhre zeigt« 1st zu erkennen« daß andere bekannte Hochfrequenzelemente mit langsamer
Wellenausbreitung für die wendeiförmige Hochfrequenz-Weohselwirkungsschaltung
verwendet werden können· Weiterhin 1st zu erkennen« daß andere Arten von Hochf requenz-Wechselwirkungssohaltungen
für die Wendel eingesetzt werden können« die die für das Klystron charakteristischen Hohlraumresonatorayeteme
einschließen, wobei eine derartige alternative Anordnung
beispielsweise in dem U.S«-Patent 3 172 004 beschrieben
1st*
In Fig. 1 bewirkt ein Heizfaden 1 die Erhitzung der Oberfläche der Emitterkathode oder Elektronenstrahl-Formungsvorriohtung
2 durch einen aus einer elektrischen Quelle oder Batterie fliesenden elektrischen Strom· Die Kathode 2 wird
mit Hilf· einer Kathoden-Versorgungsquelle 4 auf einem
negativen Potential in bezug auf Erde gehalten· Entsprechend
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wird ein linienfurmiger geradliniger Elektronenstrahl 5 mit
üblicherweise zirkulärsymmetrischer Eigensohaft durch eine
Öffnung in einer geerdeten Anode 6 projiziert· Der Strahl 4
verläuft in ttblieher energieauatausohender Beziehung duroh
eine geerdete Hoolifrequenz-EnergleaustaueQh-Sohaltungevorriohtung
oder Wendel 7, die Jeweilige Eingangs- und Ausgange*
aneohlüsse 8 und 9 aufweist» Duroh die Wendel 7 verlaufende
Elektronen werden nach dem Energieauetausoh mit den wandernden
Hochfrequenzfeidern innerhalb der Wendel 7 duroh eine
Elektrode aufgefangen, die die Elektronenstrahl-Kollektorvorriohtung
10 bildete Dies ergibt sich als Ergebnis der Tatsache, d&S die Vorrichtung 10 auf einem Potential liegt,
das beträchtlich gegenüber dem Erdpotential der Wendel 7 alt Hilfe einer elektrlsehen Kollektorpotentialquelle 11
abgesenkt ist, wobei eine Seite der Potentialquelle 11 über
eine Leitung 14 mit dem Kollektor 10 und die andere Seite über eine Leitung 12 mit einem Verbindungspunkt 13 zwischen
der Kathodenversorgungsquelle 4 und der Kathode 2 verbunden
ist·
Ale Beispiel für die Betriebspotentiale* die zum Betrieb
einer Wanderwellenröhre angelegt werden, die den neuartigen Elektronenstrahl-Kollektor einschließt« kann die Kathode 2
bei ungefähr -9000 V betrieben werden, wobei die Anode 6
und die Wendel 7 auf Erdpotential liegen und die Kollektorelektrode
10 auf ungefähr«4500 V liegt. Die elektrischen Potentialwerte sind lediglich als repräsentative Beispiele
angeführt und sollen nicht notwendigerweise Grenz- oder
Optimalwerte für den Betrieb einer Wanderwellenröhre, eines
Klystrons oder einer anderen Leistungsröhre mit Strahl* bündelung gemäß der Erfindung beschreiben.
Pig, 2 zeigt ausführlich den Kollektor 10 sowie den in
der Nähe angeordneten Aufbau» Ein mit einer Öffnung ver-
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eehenes Diaphragma 20 kann als Trennung der alten und neuen
Teile der erfindungsgemäBen Vorrichtung betrachtet werden«
Wie es allgemein in dem U.S.-Patent 3 172 004 beschrieben
ist« sind das Diaphragma 20 und Teile auf der linken Seite des Diaphragmas 20« wie z.B. das Vakuumgehäuse 19 übliche
Teile« von denen zu erkennen ist, daß sie in der üblichen Welse wie bei Wanderwellenverstärkern angeordnet sind» Die
Teile auf der rechten Seite des Diaphragmas 20 bilden die neuartigen Merkmale der Vorrichtung. Es ist asu erkennen, daß
eine Öffnung 21 mit der Achse-des Elektronenstrahls 5 nach
Fig· 1 ausgerichtet 1st, und daß der Strahl 5 nach der Wechselwirkung mit den Hoohfrequenzfeidern, wie z.B. mit
denen innerhalb der Wendel 7 nach Flg. 1 duroh die Öffnung
nach Flg. 2 und in den Kollektor 10 gelangt«
Der Elektronenstrahl 5 wird in der Praxis duroh die im allgemeinen symmetrischen Innenwände eines Kerns 22 der hohlen
Elektronenstrahl-Kollektorvorriohtung 10 abgebremst oder
aufgefangen« wobei diese Innenwände mit damit zusammenwirkenden» axial ausgerichteten und sich axial erstreckenden
Innenabschnitten versehen sind« die Wandteile 22a, 22b« 22c und 22d bilden. Der Kern 22 kann aus einem Material wie z.B.
sauerstoffreies Kupfer hergestellt sein. Der Wandteil 22a
hat die Form eines Kegelstumpfes· Sr ist an seinem Ende mit dem kleineren Durohmesser mit dem zirkulär-zylindrischen
Wandteil 22b verbunden. Der Wandteil 22b ist dann über den kurzen, sich verjüngenden Stufenteil 22c mit dem zweiten
zirkulär-zylindrischen Wandteil 22d verbunden. Das entfernte
Ende des Wandteils 22d ist verschlossen«
Der aufgefangene Elektronenstrahl strom wird von dem hohlen Kern 22 über den Leitungsdraht 14 abgeleitet, der ebenfalls
aus Kupfer sein kann und der mit !Ulfe irgendeiner der verschiedenen
bekannten geeigneten Vorrichtungen bei 14a mit
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dem äußeren Ende dee.Kerne 22 verbunden 1st« Der aufgefangene
Strom wird, wie ee in Verbindung mit Fig· I vorgeschlagen
ist* mit einer Spannung abgeleitet« die negativ in bezug
auf die Spannung an der Wendel 7/und die typisoherweise eine
Größe von 40 bid 60 f> der an die Kathode 2 angelegten Spannung aufweist«
Die sich progressiv verringernden Durchmesser der eich axial erstreckenden Wandteile 22a* 22b und 22d ermöglichen es,
daß jeder derartiger Wandteil im wesentlichen den gleichen Bruchteil des gesamten Elektronenstrahl-Stromes aufnimmt«
Somit sind die Teile der gesamten verbleibenden kinetischen
Energie des Elektronenstrahls 5» die an den Wandteilen 22a,
22b und 22d in Wärme umgewandelt werden» Im wesentlichen
gleich« Als Ergebnis wird diese Wärme relativ gleichmäßig
entlang der Länge des Kerns 22 verteilt«
Der Kern 22 ist in einer äußeren Ummantelung oder im allgemeinen zylindrischen Vakuumgehäusewand 24 gehaltert, die
ebenfalls aus Metall, wie z.B. sauerstoffreiem Kupfer hergestellt
1st« Ein Ende der Wand 24 ist durch das Diaphragma
20 verschlossen« das am Umfang mit der Wand 24 beispielsweise durch eine ringförmige hartgelötete Verbindung 26 abgedichtet
ist.
Eine tiefgezogene schalenförmlge Metallendwand oder Kappe
ist an dem entgegengesetzten oder äußeren Ende der Wand 24 mit Hilfe einer ringförmigen hartgelöteten vakuumdiohten
Verbindung 27 befestigt« Die Kappe 25 weist ein ausreichendes
Volumen zur Aufnahme der Kollektorleitung 14 auf, die mit einer rechtwinkligen Biegung ausgebildet ist und aus dem
Inneren der Kappe 25 durch einen Isolator 29 hinausragt.
Der Isolator 29 Ιεβ&α. aus Irgendeinem der verschiedenen zur
Verfügung stehenden Keramikmaterialien mit guten Hoohepannungs-Isolatlonseigensohaf
ton gebildet sein« die eine vakuum-
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dichte Abdichtung mit dem Metall der Kappe 25 an der ringförmigen
Verbindung 20 bilden können» Der Leitungsdraht 14
ist in gleicher Weise innerhalb eines Loches in dem Isolator 29 an der Oberfläche 28 abgediohtet. Obwohl andere
Materialien verwendet werden können, haben sich bestimmte Nickeleieen-Chroralegierungen für die Kappe 25 als brauohbar
erwiesen» weil sie durch Tiefziehen verarbeitet werden können und weil sie in einfacher Weise vakuumdichte Abdichtungen
mit Keramikmaterialien bilden»
Aus dem Vorstehenden ist zu erkennen, daß die äußere Wand 24,
die Kappe 25 und der Isolator 29 die Vakuumgehäusevorriohtung des Hochfrequenzröhrenaufbauee vervollständigen» Die
Wand 24 hat zusätzliche bedeutende Punktionen, da sie zur
Halterung des Kerns 22 mit Hilfe von Vorrichtungen beiträgt, die eine elektrische Hochspannungsisolation entlang radialer
Wärmeströmungspfade mit niedriger thermischer Impedanz von dem Kern 22 zur Wand 24 ergeben, wie es im folgenden be-β
ohr leben wird. Zur Ableitung dieser Wärme kann die Wand 24 beispielsweise mit einem vergrößerten, flachen oder in
anderer Welse geformten Teil 31 versehen werden, der auf
einem geeigneten Kühlkörper befestigt werden kann» Es ist verständlich, daß alternative äußere KUhlkörperanordnungen
in einfacher Weise von einem Fachmann angewendet werden können» Es ist außerdem zu erkennen, daß die Wand 24 derart
in einer vorteilhaften Weise angeordnet ist, daß sich im
wesentlichen alle Teile des Kollektorsystems innerhalb des
Inneren dieser Wand befinden und daher nicht zugänglich
sind, woduroh die Wahrsoheinliohkeit von Verletzungen von Personen durch elektrische Stromstöße oder die Wahrsoheinliohkeit
einer mechanischen Beschädigung der Kollektorteile
verringert wird*
Die Warne wird direkt auf radialen Wegen von der äußeren
zylindrischen Oberfläche 34 des Kerns 22 mit Hilfe einer
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Reihe von im allgemeinen kreisförmigen» sich nach außen erstreckenden» mit Öffnungen versehenen Kühlrippen 32, 33,
33a ..... 33d abgeleitet» wobei die Rippen 33» 33a ·«·. 33d mit im wesentlichen gleichen Intervallen auf der Oberfläche
34 durch Hartlöten befestigt sind» Die Rippe 32 weist eine
abweichende Art auf und ist einstückig aus sauerstoffreiem
Kupfer mit einem getrennten Eingangsabsohnitt 35 des Kerns
22 ausgebildet» wobei der mit einer Öffnung versehene Elektronenstrahl-Eingangsabsohnitt 35 durch Hartlöten an
einer Verbindungsstelle 36 mit dem Kern 22 verbunden ist» Nachdem der Elektronenstrahl 5 durch die Öffnung 21 in dem
Diaphragma 20 verläuft« kann er bestrebt sein» sich auf»
grund von Raumladungseffekten aufzuspreizen, während er
durch die etwas größere Öffnung 37 des Eingangsabsohnittes
35 und in das Innere des Kerns 22 läuft«
Die Rippen 32» 33» 33a» 33b» 330 und 33d wirken als flexible
Haiterungsvorrichtungen, wobei die Rippen 33 bis 33b im
allgemeinen den gleichen Aufbau habenο Typisoh für die
letztere Gruppe von Rippen ist die Rippe 33» aa der zu erkennen
ist» daü sie einen inneren scheibenförmigen Abschnitt 38 in der allgemeinen Form eines Kegelstumpfes
einer konischen Schale einschließt, wobei die Basis der konischen Schale an der Oberfläche 34 befestigt ist. Die
konische Sohale verringert ihren Durchmesser in einer Richtung von der Hoohfrequenz-Wecheelwirkungssohaltung fort»
Wie es welter oben bemerkt wurde, ist die Kante 39 des
scheibenförmigen Abschnittes 38 mit der Oberfläche 34 des Kerns 22 hart verlötet· Die Rippen 33a bis 33d sind in
ähnlicher Weise geformt und befestigt und können ausgebohrte Löcher» wie z.B. das Loch 40» in der Rippe 32 aufweisen«
Das Loch 4o ermöglicht das Ausströmen von Luft aus dem Inneren des Kollektors 10» wenn die Vakuumröhre die
Endbearbeitung während der Herstellung durohläuft* Bei
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einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung befindet
sich das Loch 40 lediglich in der Rippe 32 und andere Vorrichtungen ergeben die übrigen gewünsohten Ausströraungskanäle·
Beispielsweise kann ein längsgerichteter Schlitz in die Oberfläche 34 des Kerns 22 für diesen Zweck eingefräst
sein, wobei sich der Schlitz 41 von der Nähe des die Leitung 14 halternden Endes des Kerns 22 bis zu einem
inneren Teil der Rühre erstreckt» der während des Aus«
pumpens duroh das Loch 40 erreicht wird. Der Schlitz 4l hat das allgemeine Aussehen einer Keilnut« wie sie beispielsweise
in eine Maschinenwelle eingefräst werden könnte« um die Verwendung eines Keils zum Befestigen eines Zahnrades
oder einer Riemenscheibe zu ermöglichen»
zweite Anordnung von sieben im allgemeinen ähnliohen
mit Offnungen versehenen Rippen« die ebenfalls aus sauer«
stoffreiem Kupfer hergestellt sind« erstreckt sich von der
inneren zylindrischen Oberfläche 24 der Ummantelungswand 24 nach innen« um zur Halterung des Kerns 22 beizutragen«
berührt jedoch die Oberfläche 34 dieses Kerns 22 nicht.- Der
Innendurchmesser einer Öffnung 43» beispielsweise in einer
typisohen Rippe 42« ist beträchtlich größer als der äußere Durchmesser des Kerns 22« wodurch sich ein beträchtlicher
elektrischer freier Raum zwischen dem Kern 22 und der Rippe 42 ergibt. Außerdem ist für die Anordnung der
flexiblen Halterungsrippen 42» 42a« 42b« 42o, 42d» 42e und
42f der sohalenförmige Teil 44 der Rippe 42 typisch« der
die allgemeine Form eines Kegelstumpfes einer konischen Schale aufweist« wobei die äußere kreisförmige Kante des
Teils 44 mit der Innenwandoberfläohe 24a hartverlötet oder in anderer Weise an dieser befestigt ist. Die sohalenförmigen
Rippenteile 44 können mit ausgebohrten Löchern versehen werden« wie sie typlsoherweise durch das Looh 45
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in der Rippe 42 dargestellt sind, und zwar zur Erleichterung der Evakuierung des Vakuumgehäuses der Röhre unter Einschluß des Inneren de? Kappe 25 während der Herstellung.
Die Rippen 42, 42a bis 42f sind im wesentlichen mit gleichen Abständen entlang der Wendoberfläche 24a angeordnet
und greifen mit der Anordnung ineinander, die aus den Rippen
32, 33, 33a bis 33d besteht« Die Trennung zwischen benachbarten, sich nach innen und nach außen erstreckenden
Rippen ist im wesentlichen gleich«
Diese gleichen Abstände sind au? Aufnahme von mit Abstand
angeordneten ebenflächigen Isolatorringen 46, 46a, 46b bis 46k mit im wesentlichen gleicher Dicke zwischen den ebensei
t igen parallelen Wandteilen der sich nach innen und außen erstreckenden Rippenanordnungen bestimmt« Die Ringe 46 bis
46k können aus irgendeinem der verschiedenen zur Verfügung stehenden keramischen Materialien gebildet werden, die gute
elektrische Isolationseigenschaften und geeignete mechanische und thermische Eigenschaften aufweisen und die eine
dauernde stoßfeste Verbindung mit dem Kupferblech bilden können, aus dem die Rippen der beiden Rippenanordnungen
hergestellt sind«
Beispielsweise ist der ringförmige Ring 46 mit ebenen Seiten
ein repräsentatives Element der Rippe-Isolator-Rippe-Anordnunge
Der Ring 46 kann aus einem Aluminiumoxyd-Keramik-Material oder aus bestimmten anderen gut bekannten
feuerfesten Oxydmaterialien, wie z.B. Berilliumoxyd hergestellt
sein» Die ringförmigen ebenen Seiten 50a, 50b des Ringes 46 sind unter Verwendung eines üblichen Metallüberzugsverfahrens
mit Nickel überzogen. Die Oberfläche 50a ist auf der ebenen ringförmigen Stirnfläche der sich nach
innen erstreckenden Rippe 42 angeordnet« Andererseits ist die eich naoh auSen erstreckend® Rippe 32 auf der Ober-
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fläche 50b angeordnet« Zusätzliche übliche Heiz- und andere
Sohrltte werden ausgeführt, um dauerhafte mechanisch einwandfreie Verbindungen an den Oberflächen 30a und 50b
zwischen dem Keramikring 46 und den Jeweiligen Rippen 42 und 32 zu schaffen« Ein gleiches Verbindungspaar ergibt
sich zwischen dem Keramikring 46a und den Rippen 32 und 42a,
zwischen dem Keramikring 46b und den Rippen 42a und 33, zwischen dem Ring 46c und den Rippen 42b und 33a usw· an
der Anordnung entlang bis zu dem keramischen Ring 46k, dessen ebene Seiten in gleicher Weise mit den Rippen 33d
und 42f verbunden sind«
Der Zusammenbau der Kollektorvorrichtung 10 kann Stück für Stück erfolgen· 'Andererseits kann eine Unteranordnung der
Kollektorvorrichtung 10 in einem ersten Schritt von einer Art vollendet werden und der endgültige Zusammenbau kann
in einem Schritt einer zweiten Art erfolgen. Der Stand der Vakuumröhren-Zueammenbauteohnik ergibt verschiedene alternative
Möglichkeiten für geeignete Vakuumröhren-Zusammenbauprogramme«
Beispielsweise kann ein bekanntes Keramlk-Metall-Verbindungsverfahren
bei einer relativ hohen Behandlungstemperatur dadurch verwendet werden, daß zunächst
die vorbereiteten keramischen Abstandshalter und Rippen aufeinandergestapelt werden und dann dieser Stapel als Unteranordnung
einer geeigneten Wärmebehandlung zur gleichzeitigen Ausbildung aller Metall-Keramik-Verbindungen unterworfen
wird« Die schalenförmig^ Eigenart der Rippen unterstützt
die Herstellung richtiger relativer Lagen der Rippen und der Keramikringe während des Aufeinanderstapelns«
Die sich ergebende Unteranordnung kann dann mit äußeren Teilen, wie z.B« dem Kern 22, der äußeren Wand 24 und der
Endkappe 35 zusammengebaut werden, die sich alle mit in geeigneter Weise angeordneten Ringen aus Hartlötmaterial,
wie z.B. einer Legierung von 35 # Kupfer und 65 % Gold oder
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einem anderen geeigneten Hartlötmaterial an ihrem Platz befinden*
Die endgültige Anordnung wird dann einer Erwärmung bei einer relativ niedrigen Temperatur ausgesetzt, um die
Bildung der hartgelöteten Verbindungen zu bewirken, und zwar beispielsweise duroh Erwärmung in einem 3-Stunden-Programm
in einem üblichen Riemenförderer-Hartlötofen» Die Hartlötsohrltte beim Zusammenbau des Kollektors können natürlioh
zur gleichen Zeit wie die Hartlötvorgänge an der Kathode und den Weehselwirkungsberelehen der Vorrichtung
erfolgen«
Die zusammengesetzte Kollektorvorriohtung mit verringertem
Potential hat erkennbar verschiedene neuartige und bedeutende Eigenschaften* Ihr Aufbau ergibt eine ausreichende
Isolation der Teile mit hohem elektrischem Potential gegenüber Erdpotential und ergibt zur gleichen Zeit einen Pfad
mit niedriger thermischer Impedanz für die Wärmeströmung zu einen* äußeren Kühlkörper» Die Schwierigkeiten duroh übermäßige
relative unterschiedliche thermische Ausdehnungen von Keramik- und Metallteilen werden beträchtlich verringerte
Bin besonders günstiges Merkmal der Erfindung ergibt sich
aus der Biegsamkeit oder der relativen Bewegungsfreiheit der Teile der Anordnung· Wenn z.B. der Elektronenkollektor
kalt ist, befinden sich alle Kollektorteile im wesentlichen auf der gleichen Temperatur» Wenn die Strahlleistung eingeschaltet
wird, erwärmt sich der Elektronenkollektorkern 22 schnell und vergrößert sowohl seine radialen als auch
axialen Abmessungen· Die sich nach innen und außen erstreckenden Anordnungen von sohalenförmigen Rippen sind aus
einem welchen flexiblen Material hergestellt, das leicht biegsam ist und viele wiederholte Zyklen von Abmeseungsänderungen
ermöglicht, ohne daß zerstörende Soherbeanspruohungen auf die Keramik-Metallverbindungen ausgeübt werden«
Die Rippenanordnung ist derart, daß sie eine maximale
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Axialverschiebung dee äußersten Keramikringes 46k beispielsweise
mit Bezug auf den innersten Keraraikring 46 er»
roöglioht und außerdem im wesentlichen die Neigung zu einer
radialen Ausdehnung der Anordnung in eine Axialausdehnung umformt« wodurch Soherbeanspruohungen auf die Keramik-Metallverbindungen
weiterhin verringert werden« Die fort·* schreitende Änderung der Winkel der sohalenförmlgen Teile
44 der sich nach innen erstreckenden Rippen ausgehend von der Rippe 42 bis zur Rippe 42f nach Fig» 2 tragt zu dieser
Flexibilität des Systems bei· Neben anderen vorteilhaften
Merkmalen des neuartigen Kollektoraufbaues, wie z«B« das
relativ vollständige Fehlen der Zugängliohkelt an Hooh-Bpannungstelle
für irgendwelche Personen ergibt sich das Merkmal, daß alle isolierenden äußeren Oberflächen der
Keramikringe 46 bis 46a gegen den Zutritt von Feuchtigkeit und Staub geschützt sind. Ähnliche Merkmale der inneren
Teile des Kollektors schützen die Innenoberflachen der
keramischen Ringe 46 bis 46k gegen eine Verschlechterung durch Ablagerung, von Material« das von den Innenwänden des
Kerns 22 durch hoehenergetlsche Elektronen verdampft oder
in anderer Weise entfernt wird«
FIg« 3 erläutert eine alternative Kollektorvorrichtung
10a mit abgesenktem Potential« die eine zusätzliche vorteilhafte Eigenschaft der Erfindung darstellt; d.h. die Anordnungen
der Figo 2 und 3 können weitgehend aus ähnlichen oder gleichen Bestandteilen zusammengebaut werden, ein Merk*
mal, das beträchtliche Kosteneinsparungen ermöglicht, weil der gesamte Bestand an Röhrenteilen entsprechend verringert
werden kann· Es ist bei Betrachtung der Fig. 2 und 3 zu
erkennen» daß viele der gleichen Teile in beiden Aufbauten verwendet werden und daß die Abmessungen der meisten Teile
gleich sind· Beispielswelse kann der Aufbau naoh Fig· 3
als Kollektor mit abgesenktem Potential an dem gleichen
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grundlegenden RbTbrenaufbau befestigt werden, wie er mit dem
Aufbau naoh Fig· 2 verwendet wird« wenn eine Anwendung z»B,
die Notwendigkeit für eine wirkungsvollere Vakuumröhre
festlegt· Um die obigen Erwägungen zu demonstrieren« sind die Fig.2 und 3« obwohl sie nloht notwendigerweise tatsäohlioh
maßstäbliche Zeichnungen optimaler Kollektoren darstellen« im allgemeinen in dem gleichen Naßstab gezeichnet
und bestimmte grundsätzlich entsprechende Teile sind mit den gleichen Bezugsziffern bezeichnet* Merkmale in
Fig« 3« die in Fig. 2 nicht zu finden sind« sind durch Bezugsziffem
in der lOOer-Reihe bezeichnet«
Beispielsweise ist der einheitliche Kollektorkern 22 nach Fig«2 in Fig· 3 durch einen Kern 122 ersetzt« der aus drei
zusammenwirkenden« axial ausgerichteten Kernteilen 123« 123a und 123b besteht« die jeweils voneinander durch begrenzte
Spalte von ausreichender Größe isoliert sind« um einen Spannungsdurohbruch längs der Spalte unter Vakuumbetriebsbedingungen
zu verhindern»
Der Kernteil 123 ergibt z»B<> eine innere Elektronen auffangende
Oberfläche 22a ähnlich der Oberfläche 22a naoh Fig« 2» Der Kernteil 123 1st innerhalb einer Ummantelungswand
mit Hilfe von sich nach außen erstreckenden Rippen 32 und 33 befestigt« Wie In Figo 2 sind die Rippen 32 und 33 Ihrerseits
mit Hilfe der Anordnung von keramischen Ringen 46 bis 46k und durch die Anordnung von sich naoh innen erstreckenden
Rippen 42 bis 42f gehaltart«. Der Rippe 33 und
damit dem Kernteil 122 wird eine passende Spannung über
eine Leitung 124 zugeführt» die sich durch einen vakuumdlohten
Isolator 124a in der Ummantelungswand 24 erstreokt»
In gleiche? Weig© ©ygitet ά®τ Kernten 123a eine innere
Elektronen auffangende Oberfläche 22b« die der Oberfläche
22b naeh Fige 2 gleichwertig Ist« Der Kernteil 123a ist
■ ■ ■ . ./.
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-ir-
innerhalb der Ummantelungswand 24 durch sich nach außen
erstreckende Rippen 33a und 33b gehaltert. Wie in Fig· 2 werden die Rippen 33a und 33b ihrerseits mit Hilfe der
Anordnung von Keramikringen 46 bis 46k und durch die damit zusammenwirkende Anordnung von sich nach innen erstreckenden
Rippen 42 bis 42f gehaltert· Der Rippe 33b und damit
dem Kernteil 123a wird eine passende Spannung über eine Leitung 125 zugeführt« die sieh durch einen vakuumdichten
Isolator 125a in der Ummantelungswand 24 erstreckt.
Schließlich ergibt der Kernte!1 123b die innere Elektronen
auffangende Oberfläche 22d, die der Oberfläche 22d nach Figo 2 analog ist« Der Kernteil 123d 1st innerhalb der
äußeren Wand 24 'durch sich nach außen erstreckende Rippen 33c und 33d befestigt» Wie in FIg« 2 sind die Rippen 33o
und 33d durch die Anordnung von Keramikringen 46 bis 46k und durch die Anordnung von sich nach innen erstreckenden
Rippen 42 bis 42f gehaltart» Eine geeignete Spannung wird
Über die Leitung 14 in einer der Anordnung nach FIg* 2 ähnlichen Anordnung dem Kern teil 123b zugeführt ο
Der Zusammenbau des Ausführungsbeispiele nach Figo 3 kann
im allgemeinen in der glelohen Weise wie bei der Anordnung der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform erfolgen» Insbesondere
1st es zu erkennen« daß die Innenoberflachen 22a«
22b und 22d der aufeinanderfolgenden Kernteile 123« 123a und 123b einen fortschreitend kleineren Durohmesser aufweisen
ο Der Zusammenbau kann beispielsweise durch Verwendung einer Schablone mit üblichen Anlagestufen erleichtert werden« um die Kernteile 123, 123a und 123b in richtiger Beziehung
zueinander während des Hartlötens der Kernteile und der gestapelten Keramikringanordnung zu halten,* Die
Schablone kann herausgezogen werden, wenn das Hartverlöten beendet 1st und die sloh ergebende Unteranordnung kann dann
•A
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in einem getrennten Schritt in der Ummantelung 24 hart verlötet werden« Alternative Verfahren sind für den Fachmann
für die Vakuumröhrentechnik offensichtlich«
Die Betriebseigenschaften der Kollektorvorrichtung 10a nach
Flg« 3 sind denen der Vorrichtung 10 nach Fig. 2 ähnlioh, . weil die Rippen-Isolator-Ausbildung derart ist daß sie
eine maximale Axialverschiebung des äußersten Keramikringes 46 in bezug auf den innersten Keramikring 46 ermöglicht»
Beispielsweise erfolgt die Ausdehnung unter ansteigenden Temperaturbedingungen derart« daß die Spalte zwischen den
Kernteilen 123 und 123a sowie zwischen den Kernteilen 123a
und 123b sicher oberhalb der Spannungsdurehbruchs-Werte
liegen c
Das Ausführungsbeispiel nach Figo 3 hat alle verschiedenen
Vorteile des Ausf Uhrungebeispiels nach Figo 2* wobei mit diesem eine Wirkungsgradverbesserung verbunden ist» die in
bekannten Weise durch einen mehrstufigen Kollektor mit Auffangelektroden oder Kernteilen mit fortschreitende!unterschiedlichen
Potentialen in bezug auf Masse erzielt werden können*» Wie es in der Technik verständlich ist, ergibt
sich diese Verbesserung deshalb» weil das Mehrelektrodensystem Wirkungen überwinden kann« die sich aus der Gesohwindlgkeitsstreuung
in den aufgefangenen Elektronen ergeben*
wobei eine Gesohwindigkeitsstreuung in sich beim Elektronenstrahl-Geschwindigkeitsmodulationsvorgang
erzeugt wird» Wie es bei Kollektoren mit verringertem Potential und mehreren Abschnitten üblich ist« wird der erste Kernteil 123
mit einem Potential betrieben» der es ihm ermöglicht» Elektronen mit relativ niedriger Geschwindigkeit aufzufangen»
wobei der mittlere Kernteil 123a auf einem Potential liegt, das es ihm ermöglicht, Elektronen mit einer mittleren
Geschwindigkeit aufzufangen, und wobei der abschließende
Kernteil 123b auf einem Potential zum Auffangen
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der Elektronen mit der höchsten Energie liegt« Beispielsweise
wird bei einer typischen betriebenen Bohre mit einer auf Erdpotential liegenden Wendel 7 ein optimaler Wirkungsgrad
erzielt« wenn die Kathode 2 auf -9O0DV, der Kernteil
12J auf -1000 V, der Kemteil 123a auf -4000 V und der
Kernteil 123b auf -6000 V liegt.
Es ist zu erkennen« daß die Erfindung eine bedeutende Verbesserung
gegenüber der bisher bekannten Technik darstellt und die Verwirklichung einer -robusten stoßfesten Elektronenstrahl-Kollektorvorrichtung
zum Betrieb bei abgesenkten Potentialen ermöglicht« Der robuste Aufbau schließt neuartige Merkmale ein« die eine lange Lebensdauer einer
Leistungsröhre mit Elektronenstrahlbündelung bei wiederholten Betriebszyklen ohne Beschädigung der zusammenwirkenden
Metall* und Isolatorteile des Kollektors und der Verbindungen zwischen diesen Teilen sicherstellt« Ausdehnungswirkungen werden in günstiger Weise derart gerichtet« daß
Scherbeanspruohungen auf derartige Metall-Isolator-Verbindungen
beträchtlich verringert werden« was eine lange Lebensdauer des Vakuumröhrenaufbaues selbst unter schwierigen Betriebsbedingungen ermöglicht*
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Claims (1)
- PatentansprücheVorrichtung rait linienfEmsigem Elektronenstrahl Strahlfo:mingsvorriehtung©n und mit mit dem Elektronenstrahl in Energieaustausehbezlairang stehenden Hochfrequenz-Sohaltungsanordnungen, ge kenzeichnet duroh mit Abstand von den Hochfrequ@nz»Sohaltungsanordnungen (7) angeordnete hohle Elektronensti'ahl-Kollektorvorrichtungen (22) mit einer sich axial erstreckenden Innenoberfläche (22a, £2b, 22d) zum Auffangen der Elektronen und einer eich axial erstreckenden äußeren Oberfläche (34), die Elektronenstrahl-Forraungsvorriehtung (2) und die Hochfrequenz-Schaltungsanordnung (7) halternde Vakuumgehäusevorrichtungen (20, 2k, 25) und flexible HalterungsvoiviGhtungen (33, 42, 46) zur Halterung der Elektroiienstrahi-Kollektorvorrichtung (22) innerhalb der Vakuuingehäusevorrichtung (20, 24, 25), wobei die flexible Halterungsvorriehtung (33* 42, 46) fest an der äußeren Oberfläche (34) und an der Vakuumgehäusevorrichtung (2Oj, 24, 25) in WSirmeaustauschbeziehung befestigt ist«2« Vorrichtung nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet, daß die flexible Halterungsvorrichtung (33* 42* 46) wärmeleitend©, elektrisch isolierende Vorrichtungen zur Halterung der Elektronenstrahl-Kollektorvorriohtung (22) in elektrisch isolierter Beziehung in bezug auf die Vakuumgehäusevorrichtung (20, 24, 25) einschließt e10988A/13593· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurchgekennzeichnet» daß die Elektronenstrahl«· Kollektorvorrichtung (22) mit einer elektrischen Verbindungsanordnung (14) verbunden ist« die isoliert durch die Vaknuragehäusevorrichtung (20* 24, 25) verläuft und daß an sie ein Potential angelegt ißt, das negativ in bezug auf die Hochfrequenz-Schaltungsanordnung (7) und positiv in bezug auf die Elektronenstrahl-Formungsvorrichtung (2) ist»4· Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet« daß die flexible Halterungsvorriohtung erste ringförmige flexible Metallrippenanordnungen (42) mit ersten und zweiten konzentrischen Teilen« zweite ringförmige flexible Metallrippenanordnungen (33) mit dritten und vierten konzentrisohen Teilen und elektrisch isolierende, wärmeleitende Vorrichtungen (46) umfaßt, die mit den ersten und dritten Teilen zur Bildung einer einstUokigen flexiblen Halterungsvorriohtung mit diesen mechanisch verbunden sind.5· Vorrichtung nach Anspruoh 4« dadurch gekennzeichnet» daß die elektrisch isolierenden« wärmeleitenden Vorrichtungen (46) die Form eines Ringes mit entgegengesetzten ebenen parallelen Seiten aufweisen« die mit den ersten und dritten Teilen der flexiblen Metallrippenanordnungen (33« 42) mechanisch verbunden sind»6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5* dadurohgekennzeichnet« daß der erste Teil (42) dl· Form einer kegelstumpfförmigen Sohale aufweist«7« Vorrichtung nach Anspruoh 4« 5 oder 6« daduroh gekennzeichnet« daß der vierte109884/1359Tell (33) die Form einer kegeisturapffönaigen Schale aufweist«8$ Vorrichtung nach Anspruch S9 dadurch g © -kennzeichnet« daß die Basis der kegelstumpfförmigen Schale (42) an der Vakuuragehäusevorriohtung (20, 24, 25) befestigt ist»9· Vorrichtung naoh Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet» daS die Basis der kegelstumpfförmigen Schale (33) an der äußeren Oberfläche (34) befestigt istο10« Vorrichtung naoh Anspruch 5* dadurch gekennzeichnet, daS die ersten und vierten Teile die Form von kegel stumpf förmigen Schalen mit jeweiligen ersten und zweiten Basen aufweisen« wobei die erste Basis an der Vakuumgehäusevorrichtung (20, 24, 25) befestigt ist und die zweite Basis an der äußeren Oberfläche (34) befestigt ist, und wobei die kegelstumpfförmigen Schalen einen sich verjüngenden Durohmesser, der in einer Richtung ausgehend von der Hoohfrequenz-Schaltungsanordnung (7) ab- nimmt, aufweisen«Ho Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dlo flexible Halterungsvorrlohtung eine erste Anzahl von im wesentlichen unter gleiohen Abständen angeordneten und sich von der äußeren Oberfläche (34) nach außen erstreokenden Rippenanordnungen (33)» eine zweite Anzahl von im wesentlichen mit gleichen Abständen angeordneten und sich von der Vakuumgehäusevorriohtung (20, 24, 25) naoh innen erstreokenden Rippenanordnungen (42),1 Q 9 8 8 4 / 1 3 5 9die berUhrungefrei mit der ersten Anzahl von Rippenanordnungen (33) ineinandergreifen und einer Anzahl von gleichmäßigen Abständen zwischen den ineinandergreifenden Elementen bilden, und eine dritte Anzahl von thermisch leitenden« elektrisch isolierenden Vorrichtungen (46)/actle a zumindest einen Teil jedes der Abstände zwischen den ineinandergreifenden Elementen einnehmen und mit diesen Elementen mechanisch derart verbunden sind, daß sie eine Anzahl von radialen, elektrisch isolierten, thermisch leitenden Pfaden zwischen den Elektronenstrahl-Kollektorvorrichtungen (122) und den Vakuumgehäusevorrichtungen (20, 24, 25) bilden»12o- Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine erste und eine zweite elektrische Leitervorrichtung (124, 125) isoliert durch die Vakuumgehäusevorriohlning (20, 24, 25) zur Zuführung elektrischer Potentiale an die Elektronenstrahl-Kollektorvoriohtung (122) verläuft, die zumindest erste und zweite elektrisch isolierte axial miteinander ausgerichtete Teile (123, 123a) umfaßt, und daß die ersten und zweiten Leitervorriohtungen (124, 125) jeweils erste und zweite Potentiale an die jeweiligen ersten und zweiten miteinander ausgerichteten Teile (123, 123a) der Elektronenstrahl-Kollektorvorrichtung (122) zufflhren können.1098 8 4/1359L e e rs e s {■ e
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