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DE2135179A1 - Nichtrostender Nickel Chrom Stahl mit hoher Spannungsnßkorrosionsbestandigkeit - Google Patents

Nichtrostender Nickel Chrom Stahl mit hoher Spannungsnßkorrosionsbestandigkeit

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Publication number
DE2135179A1
DE2135179A1 DE19712135179 DE2135179A DE2135179A1 DE 2135179 A1 DE2135179 A1 DE 2135179A1 DE 19712135179 DE19712135179 DE 19712135179 DE 2135179 A DE2135179 A DE 2135179A DE 2135179 A1 DE2135179 A1 DE 2135179A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stress corrosion
nickel
steels
corrosion cracking
chromium
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19712135179
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English (en)
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DE2135179B2 (de
Inventor
Masarrachi Toyonaka Osaka Fujikawa Hisao Nishinomiya Hyogo Kowaka, (Japan) P
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nippon Steel Corp
Original Assignee
Sumitomo Metal Industries Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by Sumitomo Metal Industries Ltd filed Critical Sumitomo Metal Industries Ltd
Publication of DE2135179A1 publication Critical patent/DE2135179A1/de
Publication of DE2135179B2 publication Critical patent/DE2135179B2/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/18Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
    • C22C38/40Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with nickel
    • C22C38/58Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with nickel with more than 1.5% by weight of manganese

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Heat Treatment Of Steel (AREA)
  • Treatment Of Steel In Its Molten State (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen nichtrostenden Nickel-Chrom-Stahl mit einer erhöhten Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit! insbesondere einen Nickel-Chrom-Stahl mit einer ausgezeichneten Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit in reinem Wasser und in Chlorionen enthaltendem Wasser oder Dampf bei hohen Temperaturen und unter hohen Drücken.
Es sind bereits in beträchtlichem Umfange Forschungsarbeiten durchgeführt worden, die sich mit dem Vorgang und Mechanismus der Spannungsrißkorrosion bei nichtrostenden Nickel-Chrom-Stählen befassen. Es ist bekannt, daß eine Spannungsrißkorrosion bei nichtrostenden Nickel-Chrom-Stählen vor allem auftritt, wenn die Umgebung Chlorionen enthält. Zu den Maßnahmen zum Verhindern der Spannungsrißkorrosion gehören das Entfernen der Restspannungen nach dem Schweißen und der spanlosen Verformung, die Verbesserung der korrodierend wirkenden Umgebung, die Verbesserung der Konstruktion, die Herabsetzung der Rißempfindlichkeit durch Oberflächenbehandlungen, z.B. Kugelstrahlen, die Verwendung von Nickellegierungen mit einem hohen Nickelgehalt z.B. Inconel (Warenzeichen), usw.
Die vorstehend angegebenen Maßnahmen sind jedoch sehr kostspielig und daher unwirtschaftlich.
Andererseits besteht in der modernen Kerntechnik und chemischen Industrie ein sehr starker Bedarf nach nichtrostenden Stählen mit einer hohen Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit.
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Aufgabe der Erfindung besteht daher in der - Schaffung eines nichtrostenden Niekel-Chrom-Stahls, der aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung eine hohe Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit hat.
Lösung zum Prüfen der Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit von nichtrostenden Nickel-Chrom-Stählen hat man bisher im allgemeinen eine kochende Lösung von Magnesiumchlorid (MgCl?) verwendet. Es hat sich jedoch gezeigt, daß in diesem Fall andere Korrosionsbedingungen herrschen als in Wasser oder Dampf bei hohen Temperaturen und unter hohen Drücken und daß auch die Rißbildung in diesen beiden Fällen verschieden ist.
Die kochende Magnesiumchloridlösung stellt eine sehr stark korrodierend wirkende Umgabung dar, die in den meisten Fällen nur zur Bildung von Kornquerrissen führt. Wasser und Dampf bei hohen Temperaturen und unter hohen Drücken bilden eine Umgebung, die nicht so stark korrodierend wirkt wie kochende Magnesiumchloridlösung, sondern im allgemeinen zu einer Passivierung führt, so daß nicht nur Kornquerrisse, sondern auch Korngrenzenrisse auftreten»
Der Mechanismus der Korngrenzenrißkorrosion unterscheidet sich von dem der Kornquerrißkorrosion. Die Korngrenzenrißkorrosion ist auf das Vorhandensein von mechanischen Spannungen zurückzuführen .
Es hat sich gezeigt, daß der Vorgang der Spannungsrißkorrosion in Wasser oder Dampf bei hohen Temperaturen und unter hohen Drücken nicht durch die Ergebnisse von Versuchen erklärt werden kann, in denen in der bisher üblichen Weise eine kochende Magnesiumchloridlösung verwendet wurde.
Die Erfinder haben zur Untersuchung der Spannungsrißkorrosion des Nickel-Chrom-Stahls Versuche mit Hilfe von reinem Wasser und Chlorionen enthaltendem Wasser und Dampf bei hohen Temperaturen und unter hohen Drücken durchgeführt. Die Ergebnisse
1 ö 9 8 8 7 / 1 1 Ö δ
dieser Versuche zeigen, daß die Neigung des Nickel-Chrom-Stahls sur Spannungsrißkorrosion stark abhängig ist von dem Gehalt an in dem Stahl in fester Lösung befindlichem Kohlenstoff. Diese Erscheinung kann bei Versuchen mit kochender Magnesiumchloridiösung nicht beobachtet werden.
Die Erfinder haben ferner entdeckt, daß durch Zusatz von Vanadium (V) und/oder Aluminium (Al) die Spannungskorrosionsrißbeständigkeit in einer von Wasser oder Dampf bei hohen Temperaturen und unter hohem Druck gebildeten Umgebung beträchtlich erhöht wird. Silicium (Si) erhöht die Kornquerrißbeständigkeit, trägt aber nicht in so hohem Maße zur Korngrenzenrißbeständigkeit bei. Es hat sich auch gezeigt, daß ohne Beeinträchtigung der Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit die allgemeine Korrosionsbeständigkeit erhöht wird, wenn man zu derartigen nichtrostenden Stählen Molybdän (Mo) und/oder Kupfer (Cu) in einem bestimmten Gehaltsbereich zusetzt.
Es wurde somit erkannt, daß es zur Verhinderung der Spannungsrißkorrosion in Nickel-Chrom-Stählen notwendig ist, den Kohlenstoffgehalt des Stahls zu begrenzen und Vanadium und/oder Aluminium zuzusetzen. Es hat sich ferner gezeigt, daß durch den Zusatz von Molybdän und/oder Kupfer in einem bestimmten Gehaltsbereich die Korrosionsbeständigkeit erhöht wird, ohne daß die Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit herabgesetzt wird.
Dabei hat es sich jedoch gezeigt, daß die industrielle Massenproduktion von derartig niedriggekohlten, nichtrostenden Nickel Chrom-Stählen schwierig ist und zur leichteren Massenproduktion die chemische Zusammensetzung derartiger nichtrostender Stähle verändert werden muß.
Bei den von den Erfindern in dieser Richtung durchgeführten Forschungsarbeiten haben die Erfinder erkannt, daß man nichtrostende Stähle mit einer ausgezeichneten Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit selbst bei einem auf 0,03-0,12 % erhöhten Kohlenstoffgehalt erhalten kann, wenn man Stählen dieser Art
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sins oder mindestens swei der Elemente Titan (Ti), Mob (Eh)3 Zirkonium fZr) und Wolfram (W) zusetzt« und zwar in einem Geaaltsbereicli von 5 . iC%) bis 1 % Titan,, 7 . (G%) bis 1 % Hiob,, ? . (C%) bis 1 % Zirkonium baw. 5 . fC%) bis 2 % Wolfram.
Die auf diesen neuen Erkenntnissen beruhende Erfindung betrifft KTiekel-ChrOHi-Stähle mit einem Kohlenstoffgehalt im Bereich von 0,03-0,12 %, einem Siliciumgehalt im Bereich-von 0,2-4 %, einem Zusatz von Vanadium und/oder Aluminium im Bereich von 0,2-0,4 % und einem Zusatz von einem oder mindestens zwei der Elemente Titan im Bereich von 5 . (C%) bis i %,Niob im Bereich von 7 . (C%) bis 1 %, Zirkonium im Bereich von 7 . (C%) bis 1 % und Wolfram im Bereich von 5 . (C%) bis 2 % zwecks Erhöhung der Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit« sowie einem Zusatz von Molybdän und/oder Kupfer im Bereich von 0,3-4,0 % zwecks Erhöhung der Korrosionsbeständigkeit ohne Herabsetzung der Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit.
Die erfindungsgemäßen nichtrostenden Nickel-Chrom-Stähle gemäß der Erfindung enthalten 0,03-0,12 % Kohlenstoff, 0,2-4 % Silicium,, O„l~3 % Siangan, 12-45 % Nickel, 15-35 % Chrom, 0,2-0,4 % Vanadium und/oder Aluminium, eins, zwei oder mehrere der Elemente Titan, Niob, Zirkonium und Wolfram, und zwar Titan in einem Gehalt von 5 . (C%) bis 1 %, Niob in einem Gehalt von 7 β (C%) bis i %, Zirkonium in einem Gehalt von 7 . (C%) bis 1 % und Wolfram in einem Gehalt von 5 . (C96) bis 2 %, wobei die Gesamtmenge der Elemente Titan, Niob, Zirkonium und Wolfram 0,3-2 % beträgt, sowie gegebenenfalls Kupfer und/oder Molybdän in einer Gesamtmenge von 0,3-4 %, Rest im wesentlichen Eisen.
Ausführungsbeispiele der nichtrostenden Stähle gemäß der Erfindung werden nachstehend erläutert.
Beispiel 1
Es wurden die in der Tabelle angeführten Stähle und Nickel-Chrom-Legierungen hergestellt und auf Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit geprüft.
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C O4 2 3i 1 Mn 0 P C h e m Ol Tabelle c ] a e 1 A η a 1 ,01 Y s e (S ,92 Ti 32 52 78
O4 2 1 O Cu Ol i s Cr Mo ,01 V j ,83 32 1,11 28 O,35
Nr. O, O5 2 ,16 1 ,54 0 ,O13 Ol Ni ,01 ,OO O, Nb W Zr l,O2 ,
Erfin
dungs
gemäße
Stähle
O, O5 2 ,10 1 ,53 O ,O16 O, Ol 08 20, 07 O ,01 o, 93 ,85 15 49 οι 72
A- 1 O, 04 2 ,40 1 ,26 O ,015 o, Ol 25, 90 20, 28 O ,01 2, 13 « 55
A- 2 O, 04 2 ,72 1 ,54 0 ,015 o, Ol 24, 02 19, 89 O ,Ol 2, 03 ,02 O, 33 O,
A- 3 O, O6 1 ,51 1 ,55 O ,O13 o, Ol 25, 63 18, 02 O ,01 2, 07 O,
A- 4 Oi O5 1 ,43 1 ,36 O ,Oil O, Ol 16, 40 18, 15 O ,01 O, 97 O,
A- 5 O, 05 1 ,66 1 ,51 O ,O16 O, Ol 16, 11 24, 88 O ,01 O, Ol O 44 o,
A- 6 o, O6 2 ,52 1 ,44 0 ,014 o, Ol 25, 31 24, 92 O ,13 O, Ol O
A- 7 O, O4 1 ,36 1 ,33 O ,012 o. 08 25, 22 25, 08 O ,Ol 1, Ol 1 o. o,
A- 8 O, O4 1 ,08 1 ,36 0 ,012 o. 90 25, 62 24, 77 O ,06 O, 97 O 41 O,
A- 9 O, ,38 ,46 ,013 o. 25, 44 19, 91 2 2, 15
A-IO o, ,71 ,62 ,008 2, 25, 82 24, 63 O O, Ol 1 o, O,
A-Il O, 24, 55 24, 82 2 1, 96 O,
A-12 25,
INCONEL INCOLOY
0.08 2.65 1 .46 TABELLE 1 (FO RTSETZUf IG) «€Q1
A-13 0.07 ■ 1.47 1 .36 0.012 -0.01 16.11 17.75 <0.01
A-U 0.06 2.16 1 .31 0.013 -0.01 24.95 19.69 -0.01
A-15 0.06 2.29 1 ;35 0.015 -0.01 16.26 1.03 -0.01
A-16 0.04 1.84 1 .41 0.013 -0.01 16.52 17.55 -0.01
A-17 0.05 1.96 1 .62 0.012 -0.01 24.81 20.52 -0.01
A-18 0.010 -0.01 25.01 19 .88
OJ!
1.15 0.90
1.1
1.22
A-19 0.03 0.28 0.19 0.005 0.01 75.24 15.63 0.01
A-20 0.05 0.62 1.22 0.023 0.06 33.05
0.01 -0.
A-21 0.06 0.65 1.78 0.025 0.07 9.25 18.65 0.06 <■
HANDELSÜBLICHE A-22 0.06 0.54 1.66 0.023 0.23 13.30 16.50 2.U
AUSTENITISCHE A-23 0.06 0.60 1.75 0.022 0.07 11.10 1750 0.06 O. U
NICHTROSTENDE
STÄHLE
A-24 0.05 0.66 1.69 0.024 0.07 11.70 17.60 0.07 ' 0.71
Die in der Tabelle 1 angegebenen Prüflinge wurden lösungsgeglüht und gegebenenfalls sensibilisiert. Nach dem Lösungsglühen wurden die Prüflinge A-I bis A-18 nach dem Erhitzen auf 1150° C1 A-19 nach dem Erhitzen auf 920° G, A-2O nach dem Erhitzen auf 115O° C und A-21 bis A-24 nach dem Erhitzen auf 1100° C mit Wasser gekühlt. Die zu sensibilisierenden Prüflinge wurden 5 Stunden lang auf 677° C erhitzt und dann in Luft gekühlt.
Als Prüflinge wurden schmale Streifen verwendet, die eine Dicke von 2 mmf eine Breite von 10 mm und eine Länge von 75 mm hatten. Die Prüflinge wurden auf Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit bei 300° C in einer Umgebung von Wasser oder Dampf bei einer hohen Temperatur und unter einem hohen Druck geprüft, wobei das Wasser bzw. der Dampf Chlorionen enthielt (550 ppm Cl, zugesetzt als NaCl) und (bei Zimmertemperatur) mit gelöstem Sauerstoff gesättigt war. Zur Aufrechterhaltung der Prüfbedingungen wurde die Lösung jeweils nach 1OO Stunden erneuert. In diesem Zeitpunkt wurde die Rißbildung kontrolliert. Die Prüfung wurde bis zu lOOO Stunden lang fortgesetzt, wenn keine Rißbildung beobachtet wurde. (Es wurden jeweils zwei Prüflinge plattiert und auf einem Dorn mit einem Radius von 7,5 mm in eine Doppel-U-Form gebogen.) Das Ergebnis ist in der Tabelle 2 angegeben.
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Tabelle
Fmswestnng Zeit bis zur Rißbildung (Stunden)
Phase
Flüssige Phase
Dampfphase
Wärmebehandlung Lösung©- Sensi-
geglüht bilisiert Losungs- Sensigeglüht ■ bilisiert
Exfindungs· gemäße Stähle
A- 1 Ä- 2 ä- 3
Ä» 4
KR KR KR KR KR KR KR
«1 Il η Il 11 Il Il
II ts Il IS It 91 Il
II H Il Il Il Il SI
A- 6 A- 7 &- 8 SS co Q
Ä-ll A-12 109887/1106
Tabelle 2 (Fortsetzung)
Zeit bis 700 Sensi-
bilisiert
100 zur Rißbilduncr (Stunden) 400 Sensi-
bilisiert
300
Auswertung Flüssige Phase 800 200 600 100
Phase Lösungs-
geglüht
800 200 200 Dampfphase 800 200 300
Wärmebehandlung 900 2OO 100 Lösungs-
geglüht
500 200 100
Vergleichs
stähle
700 700 200 500 900 100 400
A-13 600 800 200 700 600 700 200 700
A-14 700 400 500 600
A-15 600 KR 600 500 8OO KR 500 500
A-16 500 700
A-17 400 400 300 200 500 300 500 200
A-18 600
Inconel KR 1OO 200 100 200 200 100
A-19 200 100 KR 100 1OO
Incolov 500 100 100 100 100 100 100
A-20 200 100 100 500 200 100 100
Hände1sübliehe
austenitische
nichtrostende
Stähle
1OO 100 100
A-21 2OO 100 100 100
A-22 1OO 100
A-23 100 100
A-24 100
Anmerkung: KR besagt, daß bei einer Prüfung von 1000 Stunden keine Rißbildung auftrat.
109887/118Ö
i-2©lirsrs Prüflinge &ns erfinduragsgsmäßen Stählen und Vergleichsstäfelsn der Tabelle 1 in For® von schmalen Streifen in einer Dick© ?on 2 Mn, einer Breite von 10 ram und einer Länge von 75 iams Sie jsdoefe nicht su einer Doppsi-U-Forra gebogen worden waren( ssn ohne Ausübung -von Spannungen bis zu 1000 Stunden lang
ranter den vorstehend genannten Bedingtingen (300° C in Wasssr bei hoher Temperatur und einem hohen Druck, t'/obei das Wasser bsi Simraertemperatm: mit gelöstem Sauerstoff gesättigt war und Chlor C500 ppm CIi sugesetst als-NaCl) enthielt) auf Korrosionsbestän digkeit geprüft» Das Ergebnis ist in der Tabelle 3 angegeben.
Tabelle
Nr. Korrosion (mcr/cm )
A- 2 0,45
A- 4 0,92
A-IO 0,11
A-12 0ä08
A-14 0,76
Wie aus der Tabelle 2 hervorgeht, zeigte sich bei den erfindungsgemäßen Stählen, die nicht nur lösungsgeglüht, sondern auch sensibilisiert worden waren, auch nach einer Prüfung von 1000 Standen in der flüssigen und der Dampfphase keine Rißbildung ο Dagegen zeigte sich eine Rißbildung bei allen Stählen Ä-13 bis Ä-18, die überhaupt kein Titan, Niob, Zirkonium oder Wolfram oder ungenügende Mengen dieser Elemente enthielten.
Das spannusigsrißkorrosionsbeständigste der bekannten Materialien ist das Inconel. Es zeigt keine Rißbildung nach dem Lösungsglühen ι während nach einer Sensibilisierung nach 300-500 Stunden eine Rißbildung auftritt. Wenn Incoloy oder andere handelsüblichen nichtrostenden Stähle nicht nur sensibilisiert, sondern auch lösungsgeglüht sind, zeigen sie unter fast allen Prüfbedingungen eine Rißbildung nach wenigen hundert Stunden.
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- Ae-44
Aus dem Versuchsergebnis gemäß der Tabelle 3 geht hervor, daß erfindungsgemäße Stähle mit einem Zusatz von Kupfer und Molybdän eine erhöhte Korrosionsbeständigkeit haben.
Die chemische Zusammensetzung der erfindungsgemäßen Stähle ist auf folgende Überlegungen zurückzuführen.
Bei einem Kohlenstoffgehalt über 0,12 % nimmt die Empfindlichkeit gegenüber der Korngrenzenkorrosion zu und ist zum Lösungsglühen eine höhere Temperatur erforderlich, so daß das Produkt eine Oxidation und ein Kornwachstum erfährt. Wenn man den Stählen nicht eins, zwei oder mehrere der Elemente Titan, Niob, Zirkonium und Wolfram zusetzt, tritt eine Spannungsrißkorrosion auf, wie sie in dem Ausführungsbeispiel angegeben ist. Bei einem Kohlenstoffgehalt unter 0,03 % wird die Herstellung des Stahls unwirtschaftlich.
Bei einem Siliciumgehalt unter 0,2 % findet keine genügende Desoxidation statt und kann die Spannungsrißkorrosion in Anwesenheit von Vanadium und Aluminium nicht verhindert werden. Ein Siliciumgehalt über 4 % beeinträchtigt die Schweißbarkeit und Verarbeitbarkeit.
Stähle mit einem Nickelgehalt unter 12 % haben ein unstabiles Austenitgefüge und eine geringe Korrosionsbeständigkeit. Es muß mindestens so viel Nickel vorhanden sein, daß ein Gleichgewicht mit den ferritbildenden Elementen Chrom und Silicium aufrechterhalten wird. Mit dem Nickelgehalt nimmt auch die Spannungsrxßkorrosionsbeständigkeit zu. Aus Wirtschaftlichkeitsgründen soll der Nickelgehalt jedoch 45 % nicht überschreiten.
Chrom erhöht die Korrosionsbeständigkeit, die bei einem Chromgehalt unter 15 % nur gering ist. Stähle mit einem Chromgehalt über 35 % können nur schwer verarbeitet werden.
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ORIGINAL INSPECTED
£, SoO I ι ν»
Bei einem Msngangehalt unter ©„I % treten Schwierigkeiten hinsichtlich der Desoxidation und der Warmverformung auf» Bei einem Mangang©hait übsr 3 % wird di® Herstellung und Verarbeitung des
Stahls schwierig.
Ser Zusats von Vanadium und Aluminium zu den erfindungsgemaßen Stählen bis zu O92 % hat im wesentlichen Iceinen Einfluß auf die Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit«. Bei einem Zusatz von über
4 % wird die Verarbeitung erschwerte Die Gesamtmenge des Vanadiums und Aluminiums liegt im Bereich von 0,2-4 fo, damit bsi der Verarbeitung !seine Schwierigkeiten auftreten,
En Stählen mit einem Kohlenstoffgehalt von 0^03-0^12 % muß Titan, niob* Zirkonium oder ?7olficam zugesetzt werden, damit die Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit nicht durch den Kohlenstoffgehalt beeinträchtigt wird«, Der Zusatz beträgt bei Titan
5 . (C%) bis 1 %, bei Niob 7 . (C%) bis 1 %, bei Zirkonium
7 . (G%) bis 1 % und bei Wolfram 5 „ (C%) bis 2 %. Von diesen Elementen wird eins oder werden zi^ei oder mehrere in einer Gesamtmenge von 0,3-2 % zugesetzt« Wie aus dem Äusführungsbsispiei deutlich hervorgeht, wird durch einen Zusatz in einer Menge unterhalb dieser Mindestmengen der nachteilige Einfluß des Kohlenstoffs auf die Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit nicht herabgesetzte Ein Zusatz dieser Elemente in einer Menge von mehr als 2 % ist nachteilige
Die . Korrosionsbeständigkeit unter sehr stark korrodierenden Bedingungen kann durch einen Zusatz von Molybdän und Kupfer erhöht werden, ohne daß dadurch die Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit beeinträchtigt wird.
Durch einen Zusatz von Kupfer und Molybdän in einer Menge von unter 0,3 % wird die Korrosionsbeständigkeit nicht merklich verändert. Durch einen Gehalt von mehr als 4,0 % Molybdän und Kupfer wird die Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit herabgesetzt.
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Der Zusatz von Molybdän und Kupfer zu den Stählen zwecks Erhöhung der allgemeinen Korrosionsbeständigkeit erfolgt daher vorzugsweise in einer Gesamtmenge von 0#3-4,0 %, damit die Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit nicht beeinträchtigt wird.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche s
    Nichtrostender Nickel-Chröm-Stahl mit einer ausgezeichneten Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß er 0,03-0,12'% Kohlenstoff» 0,2-4 % Silicium, 0,1-3 % Mangan, 12-45 % Makel, 15-35 % Chrom, O,2-O,4 % Vanadium und/oder Aluminium und mindestens eins oder zwei oder mehrere der Elemente Titan, Niob, Zirkonium und Wolfram in einer Menge von 5 . (C%) bis 1 % Titan, 7 . (C%) bis· 1 % Niob, 7 . (C%) bis 1 % Zirkonium bzw. 5 . (C%) bis 2 % Wolfram bzw. in einer Gesamtmenge von 0,3-2 %, Rest im wesentlichen Eisen, enthält.
    Nichtrostender Nickel-Chrom-Stahl mit einer ausgezeichneten Spannungsrißkorrosionsbeständigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß er 0,03-0,12 % Kohlenstoff, 0,2-4 % Silicium, 0,1-3 % Mangan, 12-45 % Nickel, 15-35 % Chrom, O,2-0,4 % Vanadium und/oder Aluminium, mindestens eins oder zwei oder mehrere der Elemente Titan, Niob, Zirkonium und Wolfram in einer . Menge von 5 . (C%) bis 2 % Titan, 7 . (C%) bis 1 % Niob, 7 . (C%) bis 1 % Zirkonium bzw. 5 . (C%) bis 2 % Wolfram bzw. in einer Gesamtmenge von 0,3-2 %, und insgesamt 0,3-4 % Kupfer und/oder Molybdän, Rest im wesentlichen Eisen, enthält.
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DE19712135179 1970-07-14 1971-07-14 Verwendung eines nichtrostenden nickel-chrom-stahls mit hoher spannungsrisskorrosionsbestaendigkeit Ceased DE2135179B2 (de)

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