DE2809026A1 - Niedriggekohlter, austenitischer ni-cr-stahl mit verbesserter bestaendigkeit gegen spannungsrisskorrosion - Google Patents
Niedriggekohlter, austenitischer ni-cr-stahl mit verbesserter bestaendigkeit gegen spannungsrisskorrosionInfo
- Publication number
- DE2809026A1 DE2809026A1 DE19782809026 DE2809026A DE2809026A1 DE 2809026 A1 DE2809026 A1 DE 2809026A1 DE 19782809026 DE19782809026 DE 19782809026 DE 2809026 A DE2809026 A DE 2809026A DE 2809026 A1 DE2809026 A1 DE 2809026A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- content
- total composition
- carbon
- carbon content
- stress corrosion
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22C—ALLOYS
- C22C38/00—Ferrous alloys, e.g. steel alloys
- C22C38/18—Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
- C22C38/40—Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with nickel
- C22C38/48—Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with nickel with niobium or tantalum
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22C—ALLOYS
- C22C38/00—Ferrous alloys, e.g. steel alloys
- C22C38/18—Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
- C22C38/40—Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with nickel
- C22C38/44—Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with nickel with molybdenum or tungsten
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22C—ALLOYS
- C22C38/00—Ferrous alloys, e.g. steel alloys
- C22C38/18—Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
- C22C38/40—Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with nickel
- C22C38/46—Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with nickel with vanadium
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22C—ALLOYS
- C22C38/00—Ferrous alloys, e.g. steel alloys
- C22C38/18—Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
- C22C38/40—Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with nickel
- C22C38/50—Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with nickel with titanium or zirconium
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Heat Treatment Of Steel (AREA)
- Rigid Pipes And Flexible Pipes (AREA)
Description
P. H. JAKOB
Higashi-ku, Osaka-shi, 8 München 22
Osaka-fu,
JiPAN 2. März 1978
P 12 470-63/ku
Hiedriggekohlfer, austenitisclier Ni-Cr-Stahl
mit verbesserter Beständigkeit gegen Spannungsrißkorro
si on
Die Erfindung betrifft einen austenitischen Ni-Cr-Stahl mit
verbesserter Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf einen austenitischen
Ni-Cr-Stahl mit verbesserter Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion in Wasser, Dampf oder Chloridionen enthaltendem
Wasser oder Dampf unter hohen Temperaturen und bei hohen Drücken.
Dem Phänomen und dem Mechanismus der Spannungsrißkorrosion
bei austenitischen Ni-Cr-Stählen ist bereits viel iforschungsarbeit
gewidmet worden. Die Spannungsrißkorrosion tritt bei austenitischen Ni-Cr-Stählen besonders gern in chloridionenhaltigem
oder enthaltendem Milieu auf. Zum Verhindern der Spannungsrißkorrosion sind zahlreiche Maßnahmen vorgeschlagen
worden, wie beispielsweise das Abbauen von Eestspannungen in
geschweißten oder verformten Werkstücken, die Verbesserung der korrodierenden Umwelteinflüsse sowie ein Herabsetzen der
809836/0808
ORIGINAL IMSPECTED
Empfänglichkeit für die Spannungsrißkorrosion durch eine
Oberflächenbehandlung, wie das sogenannte "Shot peening".
Als Legierungen mit großer Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion haben sich hochnickelhaltige Legierungen herausgestellt,
wie eine unter dem Handelsnamen Inconel erhältliche !Nickellegierung mit einem Nickelgehalt von wenigstens 70 Gew.-%.
Bei diesen Nickellegierungen führt jedoch eine Erhöhung des Uickelgehaltes gleichzeitig zu einer Steigerung der Herstellungskosten,
so daß diese Legierungen aus wirtschaftlicher Sicht nicht vorteilhaft sind.
In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach nichtrostenden Stählen mit ausgezeichneter Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion
durch die Entwicklung der Nuklear- und chemischen Industrie gewachsen. Insbesondere bei der Nuklear- oder Kernenergie
stellt das Verhindern der Spannungsrißkorrosion in Hochtemperatur-Vasser oder -dampf bei hohen Drücken ein ernstes
Problem dar.
Eine kochende MgClo-Lösung ist bis Jetzt allgemein als Versuchslösung
bei Laborexperimenten zum Testen der Spannungsrißkorrosion austenitischer Ni-Cr-Stähle benutzt worden und
die meisten bis heute entwickelten Legierungen mit verbesserter Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion sind auf der
Grundlage von Versuchsreihen entwickelt worden, die von der genannten Testlösung Gebrauch machten. Bei Verwendung dieser
MgClp-Testlösung gewonnene Ergebnisse sind jedoch nicht imstande,
die tatsächliche Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion anzugeben. Mit anderen Vorten ist es mit Hilfe der
genannten Testlösung nicht wirklich möglich, die tatsächlichen Verhältnisse zu simulieren, unter welchen ein Stahlwerkstoff
die Spannungsrißkorrosion erleidet. Die tatsächlichen Gegebenheiten dieses Korrosionstyps sind von den bei diesem Versuch
simulierten Sißbedingungen verschieden. So wird beispielsweise bei der Verwendung einer solchen kochenden MgCl0-Losung
#09836/0 808 2
ein Spannungsrißkorrosionstyp beobachtet, der im wesentlichen
transgranular verläuft, während in der Praxis, wie bei Hochtemperatur- und Hochdruck-Wasser- oder dampf oder bei diesen
realen Bedingungen sehr nahe kommenden Bedingungen nicht lediglich die transgranulare Spannungsrißkorrosion, sondern auch
eine intergranulare Rißbildung beobachtet, die ein beachtliches
Ausmaß besitzt. Die Inconel-Legierung erleidet in kochender MgClo-Lö*sung keine Spannungsrißkorrosion, aber in Wasser oder
Dampf mit hoher Temperatur und hohem Druck unterliegt diese Legierung leicht der Spannungsrißkorrosion. Die intergranulare
Spannungsrißkorrosion unterscheidet sich von der sogenannten
intergranularen Korrosion hinsichtlich des Mechanismus' und
mit dem Begriff "intergranulare Spannungskorrosion" ist im Rahmen der Erfindung eine intergranulare Rißbildung gemeint,
die bei Vorliegen von Spannungen auftritt.
Somit können Ergebnisse von Spannungsrißkorrosions-UntersuGhungen.
bei Verwendung von kochenden MgCl^-Lösungen keine geeigneten
Daten für die Entwicklung der Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion in V/asser oder Dampf mit hoher Temperatur und
hohem Druck liefern.
Im allgemeinen schreitet die Spannungsrißkorrosion nach dem folgenden Mechanismus voran.
Stahl wird in einer wasserhaltigen spezifischen Umgebung passiviert
und wenn der Werkstoff in diesem passivierten Zustand einer Zugbeanspruchung ausgesetzt wird, so wird das Reparieren
des IPilms des passivierten Zustandes örtlich an einem Teil unmöglich,
wo der Film zerbrochen ist, was auf eine Verminderung des pH-Wertes des korrodierenden Mediums oder dergl. zurückgeht.
Als Ergebnis schreitet die Korrosion von diesem Teil aus fort, wo ein Reparieren unmöglich ist, so daß es schließlich
809836/0808
zur Hißbildung kommt.
Demzufolge ist der Mechanismus der Spannungsrißkorrosion
völlig verschieden von dem Mechanismus der Innenrißkorrosion
(crevice corrosion) oder Grübchenbildungskorrosion (pitting corrosion).
Vas die Grübchenbildungskorrosion angeht, so wird dann,
wenn der Werkstoff pas si viert worden ist und eine Substanz an der Oberfläche des Materials haftet, eine elektrische
Zelle unterschiedlicher Sauerstoffkonzentration zwischen einem Innenriß (crevice), der zwischen dem anhaftenden Stoff
und dem Material ausgebildet ist, und dem umgebenden Bereich ausgebildet, wobei die Korrosion örtlich in dem Bereich voranschreitet,
wo die elektrische Konzentrationszelle ausgebildet ist. Demzufolge unterscheidet sich die Grübchenbildungskorrosion
(pitting corrosion) von der Spannungsrißkorrosion sowohl hinsichtlich der Erscheinung als auch des Mechanismus1. Es
folgt, daß zur Verbesserung der Beständigkeit gegen Grübchenbildungskorrosion dienende Elemente von Hatur aus von solchen
Elementen verschieden sind, die zur Verbesserung der Spannungsrißkorrosion dienen. Mit anderen Worten kann nicht davon ausgegangen
werden, daß Elemente, welche sich zur Verbesserung der einen Beständigkeit geeignet erwiesen haben, auch für
eine Verbesserung der anderen Beständigkeit von Nutzen sind.
Die japanische Patentveröffentlichung Hr. 34-011/70 offenbart
einen gegen Grübchenbildungskorrosion beständigen nichtrostenden Stahl mit 1,5 bis 4- Gew.-% Silicium und 2 bis 5 Gew.-%
Vanadium sowie 8 bis 33 Gew.-% Miekel und 16 bis 30 Gew.-% Chrom.
Diese Veröffentlichung enthält jedoch keine Aussage bezüglich der Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion. So lehrt die
in Eede stehende Veröffentlichung insbesondere absolut nicht, daß die Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion durch BLn-
809836/0808
stellen des Kohlenstoffgehaltes auf einen sehr niedrigen
Wert und durch Zusatz von Kohlenstoff fixierenden Elementen, wie von Ti und Hb verbessert werden kann.
Ein austenitischer Stahl mit 7,0 bis 22 Gew.-% Nickel, 15,0
bis 26,0 Gew.-% Chrom, 0,05 bis 2,5 Gew.-% Vanadium und Mob
und Tantal in einer Gesamtmenge von 0,001 bis 0,30 Gew.-% ist
in der US-PS 3 60? 239 beschrieben. Dieser Stahl ist ein wärmebeständiger
Stahl mit hoher Kriechfestigkeit bei hohen Temperaturen. Um die erforderliche Festigkeit zu gewährleisten,
muß Kohlenstoff in einer Menge von 0,03 bis 0,30 Gew.-% als
unverzichtbares Element vorhanden sein.
Andere wärmebeständige Cr-Ni-Stähle für Werkstücke mit hoher
Festigkeit bei hohen Temperaturen sind in den US-PSen 2 873 sowie 3 300 34-7 beschrieben. Diese "Veröffentlichungen lehren
Chromgehalte von 10 bis 20 Gew.-% bzw. 5 bis 22 Gew.-%, enthalten
jedoch keinen Hinweis darauf, daß der Stahl eine ausgezeichnete Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion besitzt.
Kürzlich wurden von der inmelderin austenitische Stähle mit ausgezeichneter Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion vorgeschlagen,
wobei insbesondere gute Ergebnisse bei Versuchen ohne Benutzung der vorstehend erwähnten Mg-Cl^-Lösung erzielt
wurden. Diese Stähle sind in den US-PSen 3 926 620 und 4 035
beschrieben. Ein kennzeichnendes Merkmal des in der erstgenannten US-Patentschrift beschriebenen Stahls besteht darin, daß
der Kohlenstoffgehalt auf weniger als 0,03 Gew.-% eingestellt ist und daß Silicium und Vanadium enthalten sind. Ein kennzeichnendes
Merkmal des in der zweitgenannten US-Patentschrift
offenbarten Stahls besteht darin, daß Kohlenstoff in einer Menge von 0,03 bis Ό, 12 Gew,-% vorhanden ist, und daß wenigstens
eines der Elemente Titan, ITiob, Zirkonium und Wolf ram gemeinsam
mit Silicium und Vanadium vorliegt. Diese Stähle haben eine
809836/0808
ausgezeichnete Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion in
chloridhaltigem Wasser auf hoher Temperatur und unter hohem Druck. Bei diesen Stählen waren jedoch Eigenschaftsverbesserungen
angestrebt, die eine Langzeitverwendung der Werkstoffe ermöglichen.
Vor diesem Hintergrund verfolgt die Erfindung die folgenden Ziele.
1. Es ist eine Legierung zu schaffen, die eine ausgezeichnete Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion unter
Versuchsbedingungen aufweist, die den Bedingungen äquivalent
ist, unter welchen die Legierung tatsächlich verwendet wird.
2. Es soll eine Legierung geschaffen werden, die sich durch eine ausgezeichnete Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion
auszeichnet, wenn die Legierung über einen langen Zeitraum in Wasser oder Dampf von hoher Temperatur und
unter hohem Druck verwendet wird.
3- Es ist eine Legierung zu schaffen, die über die vorstehend
genannte ausgezeichnete Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion verfügt und welche trotzdem nur relativ geringe
Gehalte an kostspieligen Elementen, vor allem an Nickel, enthält.
4. Die zu schaffende Legierung soll bessere Eigenschaften besitzen
als die aus den vorstehend erwähnten US-PSen 3 926 620 und M- 035 182 bekannten Stähle.
Es wurde gefunden, daß sich die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe lösen-läßt durch einen austenitisehen Stahl, bestehend
809836/0808
-4S-
im wesentlichen aus weniger als 0,029 % Kohlenstoff, 1,5
4,0 % Silicium, 0,1 bis 3,0 % Mangan, 23 Ms 4-5 % Nickel,
bis 35 % Chrom, 0,5 Ms 4,0 % Vanadium und wenigstens einem
der Elemente Titan, Mob, Zirkon, Tantal und Wolfram, wobei der Titangehalt wenigstens das 7-fache des Kohlenstoffgehaltes
und maximal 1 % beträgt, der Zirkongehalt wenigstens das 7-fache
des Kohlenstoffgehaltes und maximal 1 % beträgt, der Tantalgehalt
wenigstens das 7-fache des Kohlenstoffgehalts und maximal 2 % beträgt und der Wolframgehalt wenigstens das 5-fache
des Kohlenstoff gehalt es und maximal 2 % beträgt, wobei die Gesamtmenge an Ti, Hb, Zr, Ta und W wenigstens das 5-fache
des Kohlenstoffgehalt es und maximal 2 % der Ge samt zusammensetzung
ausmacht, Rest im wesentlichen Eisen.
Von den austenitischen Stählen mit der vorstehend angegebenen Zusammensetzung sind im Hinblick auf ein Ausgewogensein von
Herstellungskosten und Stahleigenschaften, wie Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion, Verarbeitbarkeit und Schweißbarkeit
austenitische Stahlzusammensetzungen besonders bevorzugt, die weniger als 0,020 % Kohlenstoff, 1,5 bis 2,5 % Silicium,
0,5 bis 2,0 % Mangan, 23 bis 35 % Nickel, 23 bis 30 % Chrom,
Ο,ί? bis 2.. % Vanadium und wenigstens eines der Elemente Titan,
Niob, Zirkon, Tantal oder Wolfram enthalten, wobei der Titangehalt wenigstens das 10-fache des Kohlenstoffgehaltes und
maximal 0,5 beträgt, der Niobgehalt wenigstens das 10-fache des Kohlenstoffgehaltes und 0,5 % beträgt, der Zirkongehalt
wenigstens das 10-fache des Kohlenstoffgehaltes und maximal
0,5 % beträgt, der Titangehalt wenigstens das 10-fache des Kohlenstoffgehaltes und bis zu 1 % beträgt und der Wolframgehalt
wenigstens das 10-fache des Kohlenstoffgehaltes und
maximal 1 % beträgt, und wobei die Gesamtmenge an Ti, Nb, Zr, Ta und W wenigstens das 10-fache des Kohlenstoffgehaltes und
maximal 1 % der Gesamtzusammensetzung ausmacht, Rest im wesentlichen
Eisen.
809836/O8Q8
J!5·
Soll generell die Korrosionsbeständigkeit und die Beständigkeit
gegen Korrosion in saurem Milieu oder im Chloridionen enthaltenden Milieu sowie die Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion
erhöht werden, so ist bevorzugt, daß wenigstens eines der Elemente Kupfer und Molybdän im Stahl enthalten ist,
wobei der Kupfer- und der Molybdängehalt jeweils 0,3 bis 4 % beträgt, mit der Maßgabe, daß die Gesamtmenge an Kupfer und
Molybdän 0,3 bis 4 % der Gesamtzusammensetzung ausmacht.
Sofern nicht ausdrücklich angegeben, beziehen sich im Bahnen
der Erfindung alle Proζentangaben auf Gewichtsprozent.
Ein bevorzugter Gedanke der Erfindung ist in einem niedriggekohlten,
austenitisehen Stahl mit verbesserter Beständigkeit gegen
Spannungsrißkorrosion zu sehen. Dieser austenitische Stahl enthält
im wesentlichen weniger als 0,029 % G, 1,5 bis 4,0 % Si,
0,1 bis 3,0 °/o Mn, 23 bis 45 % M, 20 bis 35 % Cr, 0,5 bis 4,0 %
Y, Ti in einer Menge von wenigstens dem 5-fachen des Kohlenstoffgehaltes bis zn Λ % der Gesamtzusammensetzung und/oder Nb in
einer Menge von wenigstens dem 7-fachen des Kohlenstoffgehaltes bx3 zu 1 % der Zusammensetzung und/oder Zr in einer Menge von
wenigstens dem 7-fachen des Kohlenstoffgehaltes bis zu 1 % der
Gesamtzusammensetzung und/oder Ta in einer Menge von wenigstens
dem 7-fachen des Kohlenstoffgehaltes bis zu 2 % der Gesamtzusammensetzung
und/oder W in einer Menge von wenigstens dem 5-fachen des Kohlenstoffgehaltes bis zu 2 % der Gesamtzusammensetzung,
wobei die Gesamtmenge an Titan und/oder Hxob und/oder Zirkonium und/oder Tantal und/oder Wolfram xvenigstens
das 5-fache des Kohlenstoffgehaltes und maximal 2 % der Gesamtzusammensetzung
beträgt. Gegebenenfalls sind Kupfer und/oder Molybdän in einer Gesamtmenge von 0,3 bis 4 % enthalten, während
Eisen den Eest bildet. Dieser Stahl ist besonders geeignet als Werkstoff für Wärmetauscher oder für Leitungsrohre bei
809836/0808
der Dampferzeugung in Kernreaktoren.
Beim erfindungsgemäßen Stahl können die allgemeine Korrosionsbeständigkeit
und die Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion merklich durch den synergistischen Effekt aller Bestandteile
unter Einschluß von Nickel und Chrom verbessert werden. Der erfindungsgemäße Stahl ist am meisten dadurch charakterisiert,
daß sein Kohlenstoffgehalt auf weniger als 0,029 % eingestellt
ist, daß der Vanadiumgehalt 0,5 his 4,0 % "beträgt und
daß wenigstens ein Element aus der Ti, Nh, Zr, Ta und W umfassenden
Gruppe in einer spezifischen Menge im Stahl enthalten ist.
Als Ergebnis eines von den Erfindern durchgeführten Experimentes
wurde bestätigt, daß Kohlenstoff ein Element ist, welches in beachtlicher Weise die .Anfälligkeit gegen Spannungsrißkorrosion
in der oben erwähnten Atmosphäre fördert und daß gute Ergebnisse
dann erzielt werden können, wenn der Kohlenstoffgehalt auf einen möglichst niedrigen Wert eingestellt wird und eine vorbestimmte
Menge an zum !fixieren des Kohlenstoffs geeigneten Elementen, welche den vorhandenen Kohlenstoff unschädlich
machen, im Stahl vorliegt, wobei dieses Element aus der Ti, Zr, lib, Ta und W umfassenden Gruppe auszuwählen ist. Ferner
wurde festgestellt, daß dann, wenn 7 gemeinsam mit Si vorliegt, die Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion durch den synergistischen
Effekt der beiden Elemente beachtlich vergrößerbar ist.
Silicium ist als Element bekannt, welches die Beständigkeit
gegen Spannungsrißkorrosion fördert, wobei angenommen wird, daß diese Wirkung des Siliciums darauf beruht, daß dann, wenn
ein auf der Oberfläche eines austenitisehen Stahls vorliegender
passiver PiIm durch ein aggressives Ion wie ein Cl~-Ion zerstört
wird, Si das Fortschreiten der Korrosion in Dickenrich-
80S836/0808
tung des Stahls verhindert. Dieser Effekt des Siliciums kann
jedoch lediglich gegen Spannungsrxßkorrosion des transgranularen Bißtyps erwartet werden, weil Silicium alleine keinen
nennenswerten Schutzeffekt gegen Spannungsrxßkorrosion des intergranularen Bißtyps besitzt. Bei Stählen, die in einer
Spannungsrxßkorrosion verursachenden Atmosphäre verwendet
werden derart, daß intergranuläre Bisse auftreten, wie bei
Verwendung in Wasser oder Dampf mit hoher (Temperatur und unter hohem Druck ist es somit nicht möglich, allein durch.
Zusätze an Silicium das Auftreten von Spannungsrißkorrosionsdeffekten
gänzlich zu verhindern.
Erfindungsgemäß wurde festgestellt, daß es dann, wenn 1,5
bis 4,0 % Silicium und 0,5 bis 4,0 % Vanadium gleichzeitig nebeneinander vorliegen,möglich ist, einen austenitischen
Stahl zu erzielen, der sowohl gegenüber dem transgranulären
als auch gegenüber dem intergranularen Bißtyp eine hohe Beständigkeit gegen Spannungsrxßkorrosion aufweist.
Die Gründe für die vorstehenden Gehaltsgrenzen der geweiligen
Komponenten werden im folgenden erläutert.
Wie aus im folgenden noch wiedergegebenen Versuchsergebnissen
hervorgeht, fördert Kohlenstoff die Anfälligkeit für Spannungsrxßkorrosion
in reinem Wasser oder in Chloridionen enthaltendem Wasser oder Dampf mit hoher Temperatur und unter hohem Druck.
Wird der Stahl auf der Baustelle geschweißt, so besteht außerdem die Gefahr, daß sich Kohlenstoff als Carbid des Mo^Cg-Typs
ausscheidet, was zu Spannungskorrosionsrissen des intergranularen Bißtyps führt. Demzufolge ist der Kohlenstoffgehalt auf
weniger als 0,029 % beschränkt. Selbstverständlich ist es vorteilhaft, den Kohlenstoffgehalt auf den technisch erreichbaren
tiefstrnöglichen Stand abzusenken.
809836/0808
Ist der V-Gehalt niedriger als 0,5 %■>
so ist kein spürbarer Beitrag zur Verbesserung der Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion
durch Vanadiumzusätze festzustellen. Beträgt demgegenüber der Vanadiumgehalt mehr als 4- %, so wird die
Verformbarkeit des Stahls beeinträchtigt.
Liegt der Si-Gehalt unterhalb von 1,5 %■>
so ist selbst bei Vorliegen.von Vanadium kein nennenswerter Einfluß auf die
Verbesserung der Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion zu erzielen. Beträgt der Si-Gehalt andererseits mehr als
4· %, so sind sowohl die Verformbarkeit als auch die Schweißbarkeit
beeinträchtigt.
Ist der ITi-Gehalt geringer als 23 %·, so können die Gehalte an
Nickel und Chrom nicht gut ausgewogen werden, wodurch das austenitische Gefüge instabil wird. Demzufolge besteht die
Gefahr, daß die Korrosionsbeständigkeit, die Hochtemperaturfestigkeit
sowie andere Eigenschaften beeinträchtigt werden, überschreitet der Nickelgehalt 35 %■>
so ist die Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion ausreichend, aber wird der hergestellte
Stahl sehr kostspielig.
Die Korrosionsbeständigkeit wird am meisten durch Chrom erhöht. Ist der Chromgehalt niedriger als 20 %, so wird die Korrosionsbeständigkeit
herabgesetzt und falls der Chromgehalt 35 % überschreitet, wird die Verformbarkeit schlecht.
Vom Gesichtspunkt der Kosten und der Ausgewogenheit zwischen
Korrosionsbeständigkeit und Verformbarkeit ist es bevorzugt, daß die Nickel- und Chromgehalte 23 bis 35 % bzw. 23 bis 30 %
betragen.
Liegt der Chromgehalt dicht an seiner oberen Grenze, so wird
zwecks Erzielung eines stabilen austenitisehen Gefüges der
809836/08 08
ITickelgehalt in den vorstehend genannten Grenzen erhöht.
Liegt der Mangangehalt unterhalb von 0,1 %, so ist der resultierende
Stahl im Hinblick auf Warmverformbarkeit und Desoxidierbarkeit unzureichend. Liegt demgegenüber der Mangangehalt oberhalb
von 3 %» so entstehen Schwierigkeiten hinsichtlich der
Herstellung und Verarbeitung des Stahls.
Wie bereits erwähnt, kann durch Absenken des Kohlenstoffgehaltes
auf einen möglichst niedrigen Wert eine deutliche Verbesserung der Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion
erzielt werden. Das Einbringen einer kleinen Kohlenstoffmenge
kann jedoch wegen der Schwierigkeiten des Stahlerzeugungsverfahrens oder aus dem Blickpunkt der Erzeugungskosten nicht
vermieden werden. Selbst wenn die Menge an verbleibendem Kohlenstoff sehr niedrig ist, wird derartiger Restkohlenstoff
beim Schweißen als Carbid des M^^C^-Typs ausgeschieden oder
wird dann, wenn der Stahl langezeitig bei hoher Temperatur verwendet wird, die Bildung von Carbiden dieses Typs gefördert.
Hat sich ein solches Carbid ausgebildet, so besteht die Gefahr des Auftretens von intergranularen Spannungskorrosionsrissen.
Zum Vermeiden dieser Gefahr wird wenigstens eines der Elemente Ti, Fb, Zr, Ta und W im Stahl vorgesehen, um den Kohlenstoff
zu fixieren und unschädlich zu machen. Die Gehalte an den vorstehend genannten Elementen sind wie folgt:
Titan: wenigstens das 5-fache des Kohlenstoffgehaltes und
nicht mehr als 1 %,
Mob: wenigstens das 7-fache des Kohlenstoffgehaltes und
nicht mehr als 1 %,
Zirkon: wenigstens das 7-^ache des Kohlenstoffgehaltes und
nicht mehr als 1 %,
009836/0808
Tantal: wenigstens das 7-fache des Kohlenstoffgehaltes
und nicht mehr als 2 %,
Wolfram: wenigstens das 5-fache des Kohlenstoffgehaltes
und nicht mehr als 2 %.
Werden zwem oder mehr der vorstehend genannten Elemente
gleichzeitig nebeneinander verwendet, so wird ihr Gesamtgehalt im Bereich von wenigstens dem 5-fachen des Kohlenstoffgehaltes
bis maximal 2 % gehalten. Für jedes dieser Elemente gilt, daß dann, wenn sein Gehalt niedriger als die untere
Gehaltsgrenze ist, kein nennenswerter Effekt erzielbar ist und daß dann, wenn der Gehalt oberhalb der oberen Gehaltsgrenze
liegt, eine intermetallische Verbindung gebildet wird, wodurch die Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion vermindert wird.
Die bevorzugten Gehaltsbereiche der genannten Zusatzelemente
sind wie folgt:
Titan: wenigstens das 10-fache des Kohlenstoffgehaltes und nicht mehr als 0,5 %,
Niob: wenigstens das 10-fache des Kohlenstoffgehaltes
und nicht mehr als 0,5 %»
Zirkon: wenigstens das 10-fache des Kohlenstoffgehaltes
und nicht mehr als 0,5 %,
Tantal: wenigstens das 10-fache des Kohlenstoffgehaltes
und nicht mehr als 1 %,
Wolfram: wenigstens das 10-fache des Kohlenstoffgehaltes
und nicht mehr als 1 %.
809836/0808
Der bevorzugte Gesamtgehalt an diesen Elementen liegt im
Bereich von wenigstens dem 10-fachen des Kohlenstoffgehaltes
bis zu 1 %.
Beim erfindungsgemäßen Stahl kann die Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion merklich durch die vorstehend genannte
spezifische Zusammensetzung erhöht werden, wobei der Stahl mit herkömmlichen austenitisehen Stählen hinsichtlich Beständigkeiten
gegen gewöhnliche Korrosion, wie Beständigkeit gegen Grübchenbildungs- oder Lochfraßkorrosion und Beständigkeit
gegen allgemeine Korrosion vergleichbar ist. Wird der Stahl in einer hochkorrosiven Umgebung, wie beispielsweise
im sauren Milieu verwendet, wo nicht nur große Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion, sondern auch hohe Beständigkeit
gegen Allgemeinkorrosion sowie hohe Beständigkeit gegen Lochfraß- oder Grübchenbildungskorrosion verlangt sind, so ist
bevorzugt, noch Molybdän und/oder Kupfer im Stahl vorzusehen, um einen stabilen Passivierungsfilm zu bilden.
Ist Jedoch der Molybdängehalt niedriger als 0,3 %, so läßt
sich keine Erhöhung der Korrosionsbeständigkeit erzielen und überschreitet der Molybdängehalt 4- %, so wird die Beständigkeit
gegen Spannungsrißkorrosion herabgesetzt.
Kupfer wird ebenso wie Molybdän zwecks Erhöhung der Korrosionsbeständigkeit
im Stahl vorgesehen. Liegt der Kup±"ergehalt unterhalb von 0,3 %, so läßt sich durch Kupferzusatz keine nennenswerte
Erhöhung der Korrosionsbeständigkeit erreichen und überschreitet der Kupfergehalt 4- %, so wird die Beständigkeit gegen
Spannungsrißkorrosion herabgesetzt.
Werden Molybdän und Kupfer gemeinschaftlich im Stahl vorgesehen, so ist es im Hinblick auf die Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion
bevorzugt, daß die Gesamtmenge an Molybdän und Kupfer
809836/0808
- so -
im Bereich von 0,3 bis 4- % liegt.
Den Rest der Zusammensetzung des erfindungsgemäßen Stahles
bildet im wesentlichen Eisen. Abgesehen von Eisen sind jedoch auch herstellungsbedingte Verunreinigungen und dergl.
im Stahl enthalten. Im allgemeinen sind niedrige Gehalte dieser Verunreinigungen stärker bevorzugt. Von diesen Verunreinigungen
übtr insbesondere Phosphor einen die Anfälligkeit des Stahls gegen Spannungsrißkorrosion fördernden Einfluß
auf das Material aus. Demzufolge ist der Phosphorgehalt unterhalb
von 0,020 % zu halten.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Beispielen näher beschrieben, wobei die Erfindung keinesfalls auf die folgenden
Beispiele beschränkt ist.
In Tafel 1 sind die Zusammensetzungen der für die Experimente verwendeten Stähle zusammengestellt. Dabei handelt es sich
bei den Stählen mit den Nummern 1 bis 13 um erfindungsgemäß
zusammengesetzte Stähle, bei den Stählen mit den Hummern 14-bis 19 um Vergleichs st ahle und bei den restlichen Stählen
um handelsübliche Legierungen, wie der Legierung Inconel (Nr. 20), der Legierung Incoloy 800 (Nr. 21), der Legierung
gemäß AISI 304- (Nr. 22), der Legierung gemäß AISI 316 (Nr. 23),
der Legierung gemäß AISI 321 (Nr. 24-) und der Legierung gemäß AISI 34-7 (Nr. 25).
Im lalle der Stähle mit den Nummern 1 bis 19 wurden Blöcke
durch Schmelzen erzeugt und zu Blechen mit einer Dicke von 3 mm und Probekörpern mit einer Breite von 10 mm, einer Länge
von 75 mm und einer Dicke von 2 mm verarbeitet. Gleichartige
Probekörper wurden aus handelsüblichen Röhren aus den Stählen mit den Nummern 20 bis 25 herausgeschnitten. Diese Proben
wurden der Lösungsbehandlung unterzogen. Ein anderer Satz von
809836/0808
Proben aller Stähle wurde der oben erwähnten Lösungsbehandlung unterworfen und wurde sodann einer Sensitiv!erungsbehandlung
unterworfen, bei der jede Probe 5 Stunden lang auf 677°C erwärmt und dann an Luft abgekühlt wurde. Die derart behandelten Probekörper
wurden mit Hilfe einer Spindel mit einem Eadius von
7,5 nm zu einem Doppel-U-Profil gebogen und wurden im spannungsgeladenen Zustand einem der beiden folgenden Versuchsmilieus ausgesetzt.
7,5 nm zu einem Doppel-U-Profil gebogen und wurden im spannungsgeladenen Zustand einem der beiden folgenden Versuchsmilieus ausgesetzt.
1. Hochtemperatur- und Hochdruckwasser mit 30O0C, welches
500 ppm als HaCl zugesetzte Chloridionen enthielt und
bei Raumtemperatur mit gelöstem Sauerstoff gesättigt
worden war (flüssige Phase)
500 ppm als HaCl zugesetzte Chloridionen enthielt und
bei Raumtemperatur mit gelöstem Sauerstoff gesättigt
worden war (flüssige Phase)
2. Hochtemperatur- und Hochdruckdampf von 3000C mit 500 ppm
Chloridionen, der bei Raumtemperatur mit gelöstem
Sauerstoff gesättigt worden war (Dampfphase)
Chloridionen, der bei Raumtemperatur mit gelöstem
Sauerstoff gesättigt worden war (Dampfphase)
Die Lösung wurde nach jeweils 100 Stunden durch frisch zubereitete
Lösung ersetzt und wenn keine Bisse beobachtet werden konnten, wurde der Versuch über 2000 Stunden ausgedehnt. Die
Versuchsergebnisse sind in der folgenden Tafel 2 zusammengestellt.
809836/0808
| • | g | fTi | Stahl | O | C | Si | Mn | O | Tafel | 1 | Cu | Ni | 51 | Cr | Mo | 01 | V | 83 | Ti | Nb | 41 | Zr Ta V | - | 0,38 | '8090 | |
| 2» | H3 H· |
Nr. | ο | too8 | 1,65 | 1,68 | ο | <0.01 | 25, | 42 | 24,92 | 01 | 0I | 36 | Oj35 | 25 | 0,35 0^66 | |||||||||
| > 2 |
ndu: | 1 | O | ,012 | 1,58 | 1,59 | ο | Zusammensetzung (Gew.-%) | <0j01 | 27 j | 48 | 25; 5 L | <0; | 01 | 21 | 0T | 0,81 | |||||||||
| 3PECTED | (W ω |
2 | O | roo5 | 1,71 | 1,45 | O | P | <0,01 | 26, | 32 | 25 j 72 | <o, | 01 | 2; | 54 | 48 | 0,72 | ||||||||
| T) | '3 | .0 | ,015 | 1?84 | 1,38 | O | ,010 | <0,01 | 28, | 18 | 24,41 | <0, | 01 | 2J | 92 | 0,18 | ||||||||||
|
to'
CD |
O | ,009 | 2fO5 | 1^61 | O | .008 | <0.01 | 35J | 06 | 25,91 | <0} | 01 | 38 | 0J | 66 | |||||||||||
|
Ct
ca: |
5 | O | .011 | 2j23 | 1^49 | O | .015 | <0,01 | 35J | 22 | 20,84 | <0, | 01 | h | 65 | Oy38 | ||||||||||
|
co
O |
CD | 6 | O | ,020 | 1?78 | 1,35 | O | ,012 | <olOi | 4l, | 54 | 20,62· | 01 | 82· | 32 | |||||||||||
|
ω
OO |
7 | O | ,010 | 2,46 | 1,24 | O | ,018 | <0,01 | 24, | 02 | 26,21 | <0<) | 01 | 1, | 56 | |||||||||||
|
W
cn |
8 | O | ,018 | 2,89 | 1,16 | O | j 009 | <0,01 | 29, | 17 | 20,34 | 01 | 33 | °) | ||||||||||||
| O co |
9 | O | ,009 | 1,91 | 1,82 | O | ,003 | <0,01 | 27; | 25 | 26,46 | <0, | 01 | 31 | 0,31 | 36 | ||||||||||
| co | 10 | O | ,005 | 3^50 | 0,55 | O | .012 | <oToi | 44} | 81 | 33,25 | <0, | 23 | °i | 28 | |||||||||||
| 11 | O | ,024 | 2,01 | 1,07 | O | ,014 | <0,01 | 35 ) | 06 | 27,24 | h | 01 | 2I | 46 | 0, | |||||||||||
| 12 | ,027. | 1,85 | 1,95 | ,012 | 2,o5 | 32, | 29,54 | <0, | O?36 | |||||||||||||||||
| 13 | ,010 | |||||||||||||||||||||||||
| ,015 | ||||||||||||||||||||||||||
| ,011 | ||||||||||||||||||||||||||
Stahl
Tafel 1 (Fortsetzung)
Zusammensetzung (Gew.-%)
Si
Cu
Ni
Cr
Ti
Nb
Zr
οο O ο»
| , ro | 14 | 0 | ^018 | 2 | ,52 | 1 | .66 | 0 | ,012 | <o | ,01 | 25 | .06 | 20 | ,62 | <0 | 5 | 01 | 1 | ,12 | 0 | ■ | ,05 | 0 | J13 | N3 |
| gle | 15 | 0 | ,024 | 1 | ,82 | 1 | ,69 | 0 | .,015 | <0 | ,01 | 26 | ■)23 | 24 | V12 | <0 | 01 | 1 | }54 | OO σ |
||||||
| ichi | 16 | 0 | ^028 | 1 | ,59 | 1 | ,13 | 0 | ,008 | <0 | )01 | 30 | ,28 | 23 | ,98 | <0 | 01 | 0 | ,80 | 0 | ,09 | CD CD N"1 |
||||
| CQ et |
17 | 0 | .,005 | 1 | ,23 | 1 | ,58 | 0 | ,013 | <0 | ,01 | 25 | )91 | 22 | ,56 | <0 | 01 | <0 | ,01 | 0 | ,33 | |||||
| .hie | 18 | 0 | ,06 | 2 | ,94 | 1 | jl5 | 0 | ,010 | ^o | )01 | 27 | ^64 | 25 | ,01 | ^o | 01 | 1 | ,01 | 0 | ,21 | 1 | ,56 - | |||
| 19 | 0 | ,008 | 1 | ,28 | 1 | .,28 | 0 | ^019 | <o | }01 | 26 | ,33 | 25 | I31 | <0 | 01 | 0 | )95 | ||||||||
| Inconel | 20 | 0 | ,03 | 0 | ,62 | 0 | ," | 0 | ,005 | 0 | ,01 | 75 | ,24 | 15 | ,63 | 0 | 01 | <0 | .01 | |||||||
| Incoloy | 21 | 0 | ,05 | 0 | •>65 | 1 | .22 | 0 | ^023 | 0 | -06 | 33 | ,05 | 21 | ,12 | 0 | 01 | <0 | .01 | |||||||
| AISl 304 | 22 | 0 | .06 | 0 | 1 | ,78 | 0 | ΊΟ25 | 0 | .027 | 9 | ,25 | 18 | 0 | 06 | |||||||||||
| AISI 316 | 23 | 0 | .06 | 0 | ,60 | 1 | ^66 | 0 | ,023 | 0 | ,23 | 13 | ,30 | 16 | ,50 | 2 | 14 | |||||||||
| AISI 32I | 2k | 0 | ,06 | 0 | .66 | 1 | )75 | 0 | ,022 | 0 | ,007 | 11 | ,10 | 17 | ,50 | 0 | 1 | 06 | 0^44 | 0,71 | ||||||
| AISI 3>*7 | 25 | 0 | ,05 | 0 | 1 | ,69 | 0 | ,024 | 0 | ,027 | 11 | ?70 | 17 | .60 | 0 | J | 07 | |||||||||
CJ)
Tafel 2
Versuchsergebnisse
OO O
<o
00 U)
CO
09
Stahl Nr.
flüssige Phase
Lösungsbehandlung
Sensitivierungs~
behandlung
Lösungs
behandlung
behandlung
Sensitivierungs-... benahdlung
| 1 | NC* | • NC | NC | NC | NC | NC | NC | NC | |
| CD | |||||||||
| H | |||||||||
| H3 | 2 | Il | Il | Il | ti | . If | ti | tt | . Il |
| H- | |||||||||
| C | 3 | ti | Il | •ι | Il | M | Il | Il | |
| in | It | ti | Il | ti | Il ' | ti | ti | Il | |
| era | |||||||||
| B | 5 | ti | ti, | ti | it | Il | It | Il | Il |
| ro: | |||||||||
| to | |||||||||
| CD . | 6 | ti | • 4 Il | Il | ti | It | Il | Il | Il |
|
CO
el- "XV. |
7 | Il | ti | ti | Il | It | M | It | Il |
|
Μ
CD |
8 | It | « | ti | ti | tt | It | Il | Il |
| 9 | Il | ti | tt | ti | Il | Il | ti | Il | |
| 10 | ti | It | Il | Il | It | tt | • 1 | tt | |
| 11 | Il | tt | Il | Il | It | Il | Il | Il | |
| 12 | «1 | It | ti | Il | .1 | It | It | 11 OO | |
| O | |||||||||
| 13 | tt | ti | Il | ti | ti | It | Ii | H ID |
Legende: NG bedeutet, daß während eines 2000 Std. dauernden Versuches keine Risse auftraten
Tafel 2 (Fortsetzung
ca
ο
(O
co
<P
co
Stahl
Nr.
Nr.
<5
co
4
p.
ο
w
ω
ct
CD
AISI 304
AISI 316
AISI 321
AISI
AISI 316
AISI 321
AISI
Ik
15
15
16
17
18
18
19
22
23
24
25
23
24
25
flüssige Phase - -'
Zeitdauer (Std.) bis zur Rißbildung
Lösungsbehandlung
Sensitiv!erungsbehandlung
1600
1400
1400
1300
1200
4oo
700
700
1400 1200
1100
1100
200
9OO
| 1500 | Sensitivierungs behandlung |
1100 | |
| Dampfphase | 1400 | 1100 | 1100 |
| LÖsungs behandlung |
1.100 | 1100 | 1200 |
| 1500 | 1200 | 1100 | 1200 |
| 1400 | 4oo | 1200 | 100 |
| 1200 | 800 | 200 | 600 |
| 1100 | 1100 | ||
| 400 | |||
| 800 |
| Inconel | 20 | 1000 | 1000 | 300 | 5OO | 1000 | 1000 | 5OO | 5OO |
| Incoloy | 21 | 5OO | 400 | 200 | 200 | 5OO | 300 | 200 | 200 |
| 100 | 100 |
| 200 | 200 |
| 100 | 100 |
| 100 | 200 |
| 100 | 200 | 100 |
| 100 | 100 | 100 |
| 100 | 100 | 100 |
| 100 | 200 | 100 |
100 100 100 100
?R09026
Wie aus den in Tafel 2 zusammengestellten Versuchergebnissen
ersichtlich erlitten die erfindungsgemäßen Stähle bei allen 2000 Stunden währenden Versuchen absolut keine Risse, weder
im flüssigen Milieu, noch im Dampfmilieu, wobei es auch keinen
Unterschied machte, ob die Proben lediglich der Lösungsbehandlung oder auch der Sensitivierungsbehandlung unterworfen worden
waren. .Andererseits traten bei allen Vergleichs stähl en und
handelsüblichen Stählen Bisse auf, bevor eine Anzahl von 2000
Versuchsstunden erreicht war. Insbesondere im Falle der handelsüblichen
austenitisehen Stähle trat die Eißbildung in extrem kurzen Zeiten auf. Selbst bei der Legierung Inconel 600, welche
üblicherweise als Legierung mit hoher Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion angesehen wird, trat bei den vorstehend
erwähnten Testbedingungen die Eißbildung auf, noch bevor der
Versuch 1000 Stunden gedauert hat. Daraus folgt, daß Legierung Inconel 600 den erfindungs gemäß en Stählen hinsichtlich der
Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion weit unterlegen ist, wenn das Verhalten in Hochtemperatur- und Hochdruckwasser oder
-dampf betrachtet wird.
Wie aus den in Tafel 2 zusammengestellten Versuchsergebnissen
ersichtlich, sind die Molybdän- oder Kupfer-enthaltenden
Stähle mit den Nummern 12 und 13 mit den anderen erfindungsgemäßen
Stählen im Hinblick auf die Beständigkeit gegen Spannung srißkorrosion verglexchbar. Es wurde ferner gefunden, daß
diese Stähle .den übrigen.Stählen nach der Erfindung weit überlegen
waren, sofern die Beständigkeit gegen gewöhnliche Korrosion in Hochtemperatur- und Hochdruckwasser betrachtet wird.
Ergebnisse dieser Versuche sind in der folgenden Tafel 3 zusammengestellt.
309836/0808
Tafel 3
Stair!-Nr. Kbrrosions abtrag (mg/cm )
1 0,27
5 0,21
12 0,10
13 0,15 20 1,10 23 0,46
* die Versuchsbedingungen waren die gleichen wie bei den in
Tafel 2 erwähnten Versuchen. Die blechartigen Probekörper
besaßen eine Breite von 10 mm, eine Länge von 40 mm und
eine Dicke von 2 min. Die Probekörper wurden 1000 Stunden lang
in das Versuchsmedium eingetaucht.
Wie aus der vorgehenden Beschreibung hervorgeht, sind die erfindungsgemäßen
Stähle nicht nur gewöhnlichen austenitisehen
rostfreien Stählen, sondern auch kostspieligen Nickellegierungen insbesondere im Hinblick auf die Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion
in Hochtemperatur- und Hochdruckwasser oder -dampf überlegen. Demzufolge eignen sich die erfindungsgemäßen Stähle
insbesondere für Wärmetauscher und Röhren zur Dampferzeugung
in Kernreaktoren.
809836/0808
Claims (2)
1. Niedriggekohlter,. "austeni ti scher M -Cr- Stahl mit erhöhter
Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion, bestellend
aus im wesentlichen weniger als 0,029 % Sohlenstoff, 1,5 bis 4,0 % Silicium, 0,1 bis 3,0 % Mangan, 23 bis 4-5 % Nickel,
20 bis 35 °/o Chrom, 0,5 Ms 4,0 % Vanadium und wenigstens
einem der Elemente Titan, Niob, Zirkonium, Tantal und Wolfram, wobei der Titangehalt wenigstens das 5-fache des Kohlenstoffgehaltes
und bis zu 1 % der Gesamtzusammensetzung beträgt, der iriobgehalt wenigstens das 7-fache des Kohlenstoffgehaltes
und bis zu 1 % der Gesamtzusammensetzung beträgt, der Zirkoniumgehalt wenigstens das 7-fache des Kohlenstoffgehaltes und
bis zu 1 % der Gesamtzusammensetzung beträgt, der Tantalgehalt
wenigstens das 7-fache des Kohlenstoffgehaltes und bis
zu 2 % der Gesamtzusammensetzung beträgt und der Wolframgehalt wenigstens das 5-fache des Kohlenstoffgehaltes und bis zu
2 % der Gesamtzusammensetzung beträgt, mit der Maßgabe, daß die Gesamtmenge an Elementen aus der Titan, Mob, Zirkonium,
Tantal und Wolfram umfassenden Gruppe wenigstens das 5-fache
des Kohlenstoffgehaltes und bis zu 2 % der Gesamtzusammensetzung
ausmacht, Best im wesentlichen Eisen.
809836/0808
TELEFON (O8S) 939862
TELEX 05-30380
2. Niedriggekohlter austenitischer Ni-Cr-Stahl mit erhöhter
Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion, bestehend aus im wesentlichen weniger als 0,029 % Kohlenstoff, 1,5 bis 4,0 % Silicium,
0,1 bis 3,0 % Mangan, 23 bis 45 % Nickel, 20 bis 35 %
Chrom, 0,5 bis 4,0 % Vanadium sowie wenigstens einem der Elemente Titan, Niob, Zirkonium, Tantal und Wolfram, wobei der Titangehalt
wenigstens das 5-fache des Kohlenstoffgehaltes und bis zu 1 % der Gesamtzusammensetzung beträgt, der Niobgehalt wenigstens
das 7-fache des Kohlenstoffgehaltes und bis zu 1 % der Gesamtzusammensetzung beträgt, der Zirkongehalt wenigstens
das 7-fache des Kohlenstoffgehaltes und bis zu 1 % der Gesamtzusammensetzung
beträgt, der Tantalgehalt wenigstens das 7-fache des Kohlenstoffgehaltes und bis zu 2 % der Gesamtzusammensetzung
beträgt und der Wolframgehalt wenigstens das 5-fache des Kohlenstoffgehaltes und bis zu 2 % der Gesamtzüsammensetzung
beträgt, mit der Maßgabe, daß die Gesamtmenge an Elementen aus der Titan, Niob, Zirkonium, Tantal und Wolfram umfassenden
Gruppe wenigstens das 5-fache des Kohlenstoffgehaltes und bis
zu 2 % der Ge samt zusammensetzung ausmacht ,un<i daß 0,3 bis 4 %
Kupfer und/oder 0,3 bis 4 % Molybdän enthalten sind und die Gesamtmenge an Kupfer und Molybdän im Bereich von 0,3 bis 4 %
liegt, Rest im wesentlichen Eisen.
809836/08 0 8
3- Niedriggekohlter austenitischer Ni-Cr-Stahl mit erhöhter
Beständigkeit gegen Spannungsrißkorrosion, bestehend
im wesentlichen aus weniger als 0,020 % Kohlenstoff, 1,5 Ms 2,5 % Silicium, 0,5'bis 2,0 % Mangan,
23 Ms 35 % Nickel, 23 Ms 30 % Chrom, 0,5 Ms 2,0 % Yanadium
sowie wenigstens einem der Elemente Titan, Niob, Zirkonium, Tantal und Wolfram, wobei die Titanmenge
wenigstens das 10-fache des Kohlenstoffgehaltes und bis zu 0,5 % der Gesamtzusammensetzung beträgt, der Niobgehalt
wenigstens das 10-fache des Kohlenstoffgehaltes und bis zu 0,5 % der Gesamtzusammensetzung beträgt, der Zirkoniumgehalt
wenigstens das 10-fache des Kohlenstoffgehaltes und bis zu 0,5 % cLer Gesamtzusammensetzung beträgt, der
Tantalgehalt wenigstens das 10-fache des Kohlenstoffgehaltes
und bis zu 1 % der Gesamtzusamraensetzung beträgt und der Wolframgehalt wenigstens das 10-fache des Kohlenstoffgehaltes
und bis zn Λ % der Gesamtzusammensetzung
beträgt, mit der Maßgabe, daß jegliche Kombination von Elementen aus der Titan, Niob, Zirkonium, Tantal und
Wolfram umfassenden Gruppe im Bereich von wenigstens dem 10-fachen des Kohlenstoff gehalt es und bis zu 1 % der Gesamtzusammensetzung
liegt, Rest im wesentlichen Eisen.
809836/08 0 8
M-. Niedriggekohlter, austenitischer Ni-Cr-Stahl mit erhöhter
Beständigkeit gegen Spannungsriükorrosion, bestehend
im wesentlichen aus weniger als 0,020 % kohlenstoff, 1,5
bis 2,5 % Silicium, 0,5 bis 2,0 % Mangan, 23, bis 35 % Nickel, 23 bis 30 % Chrom, 0,5 bis 2,0 % Vanadium sowie wenigstens einem der Elemente Titan, Hiob, Zirkonium, Tantal und Wolfram, wobei der Titangehalt wenigstens das 10-fache des Kohlenstoff gehaltes und bis zu 0,5 % der Gesamtzusammensetzung beträgt, der Uiobgehalt wenigstens das 10-fache des Kohlenstoff gehaltes und bis zu 0,5 % der Gesamtzusammensetzung beträgt, der Zirkoniumgehalt wenigstens das 10-fache des Kohlenstoff gehaltes und bis zu 0,5 % der Gesamtzusammensetzung beträgt, der Tantalgehalt wenigstens das 10-fache des Kohlenstoff gehaltes und bis zu 1 % der Gesamtzusammensetzung beträgt und der Wolframgehalt wenigstens das 10-fache des Kohlenstoffgehaltes und bis zu 1 % der Gesamtzusammensetzung beträgt, mit der Maßgabe, daß die Gesamtmenge an jeglicher Kombination von Elementen aus der Titan, Mob, Zirkonium, Tantal und Wolfram umfassenden Gruppe im Bereich von wenigstens dem 10-fachen des Kohlenstoffgehaltes und bis zu 1 % der Gesamtzusammensetzung liegt, und daß 0,3
bis 4- % Kupfer und/oder 0,3 bis 4- % Molybdän im Material enthalten sind,MDbei die Gesamtmenge an Kupfer und Molybdän im Material 0,3 bis 4 % beträgt, Best im wesentlichen Eisen.
bis 2,5 % Silicium, 0,5 bis 2,0 % Mangan, 23, bis 35 % Nickel, 23 bis 30 % Chrom, 0,5 bis 2,0 % Vanadium sowie wenigstens einem der Elemente Titan, Hiob, Zirkonium, Tantal und Wolfram, wobei der Titangehalt wenigstens das 10-fache des Kohlenstoff gehaltes und bis zu 0,5 % der Gesamtzusammensetzung beträgt, der Uiobgehalt wenigstens das 10-fache des Kohlenstoff gehaltes und bis zu 0,5 % der Gesamtzusammensetzung beträgt, der Zirkoniumgehalt wenigstens das 10-fache des Kohlenstoff gehaltes und bis zu 0,5 % der Gesamtzusammensetzung beträgt, der Tantalgehalt wenigstens das 10-fache des Kohlenstoff gehaltes und bis zu 1 % der Gesamtzusammensetzung beträgt und der Wolframgehalt wenigstens das 10-fache des Kohlenstoffgehaltes und bis zu 1 % der Gesamtzusammensetzung beträgt, mit der Maßgabe, daß die Gesamtmenge an jeglicher Kombination von Elementen aus der Titan, Mob, Zirkonium, Tantal und Wolfram umfassenden Gruppe im Bereich von wenigstens dem 10-fachen des Kohlenstoffgehaltes und bis zu 1 % der Gesamtzusammensetzung liegt, und daß 0,3
bis 4- % Kupfer und/oder 0,3 bis 4- % Molybdän im Material enthalten sind,MDbei die Gesamtmenge an Kupfer und Molybdän im Material 0,3 bis 4 % beträgt, Best im wesentlichen Eisen.
809836/0808
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP2318077A JPS53106621A (en) | 1977-03-02 | 1977-03-02 | Ni-cr type austenitic steel with excellent stress corrosion cracking resistance |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2809026A1 true DE2809026A1 (de) | 1978-09-07 |
Family
ID=12103434
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782809026 Ceased DE2809026A1 (de) | 1977-03-02 | 1978-03-02 | Niedriggekohlter, austenitischer ni-cr-stahl mit verbesserter bestaendigkeit gegen spannungsrisskorrosion |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4201574A (de) |
| JP (1) | JPS53106621A (de) |
| CA (1) | CA1097948A (de) |
| DE (1) | DE2809026A1 (de) |
| FR (1) | FR2382508A1 (de) |
| GB (1) | GB1549581A (de) |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS57169070A (en) * | 1981-04-08 | 1982-10-18 | Hitachi Ltd | Chromium-nickel alloy steel core wire of superior high temperature ductility |
| JPS6033345A (ja) * | 1983-08-05 | 1985-02-20 | Sumitomo Metal Ind Ltd | 耐硝酸性オ−ステナイトステンレス鋼 |
| US4816217A (en) * | 1984-03-16 | 1989-03-28 | Inco Alloys International, Inc. | High-strength alloy for industrial vessels |
| JPS60194988U (ja) * | 1984-06-05 | 1985-12-25 | 有限会社 増子調理技術研究所 | パン類の焼成皿 |
| JPS62134382U (de) * | 1986-02-14 | 1987-08-24 | ||
| FR2729000A1 (fr) * | 1994-12-29 | 1996-07-05 | Framatome Sa | Procede de fabrication d'un tube pour assemblage de combustible nucleaire et tubes conformes a ceux ainsi obtenus |
| US6259758B1 (en) | 1999-02-26 | 2001-07-10 | General Electric Company | Catalytic hydrogen peroxide decomposer in water-cooled reactors |
| PL3080322T3 (pl) * | 2013-12-11 | 2020-03-31 | Arcelormittal | Stal martenzytrowa z odpornością na opóźnione pękanie i sposób wytwarzania |
Family Cites Families (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE865604C (de) * | 1940-11-03 | 1953-02-02 | Eisen & Stahlind Ag | Stahllegierung fuer Gegenstaende, die eine grosse Dauerstandfestigkeit haben muessen |
| AT175594B (de) * | 1950-01-09 | 1953-07-25 | Deutsche Edelstahlwerke Ag | Stahl für Gegenstände, die eine hohe Dauerstandfestigkeit aufweisen müssen |
| US2553330A (en) * | 1950-11-07 | 1951-05-15 | Carpenter Steel Co | Hot workable alloy |
| FR1087022A (fr) * | 1953-09-08 | 1955-02-18 | Armco Int Corp | Procédé de fabrication d'alliages et produits en résultant |
| US2873187A (en) * | 1956-12-07 | 1959-02-10 | Allegheny Ludlum Steel | Austenitic alloys |
| US3300347A (en) * | 1964-05-07 | 1967-01-24 | Huck Mfg Co | Fastening device and method of making same |
| SE344213B (de) * | 1967-11-10 | 1972-04-04 | Nippon Kokan Kk | |
| US3926620A (en) * | 1970-07-14 | 1975-12-16 | Sumitomo Metal Ind | Low carbon ni-cr alloy steel having an improved resistance to stress corrosion cracking |
| US4035182A (en) * | 1970-07-14 | 1977-07-12 | Sumitomo Metal Industries Ltd. | Ni-Cr-Fe alloy having an improved resistance to stress corrosion cracking |
| JPS562146B2 (de) * | 1973-02-20 | 1981-01-17 | ||
| JPS5141617A (en) * | 1974-10-07 | 1976-04-08 | Nippon Steel Corp | Nitsukeru kuromukeitainetsuseioosutenaitosutenresuko |
-
1977
- 1977-03-02 JP JP2318077A patent/JPS53106621A/ja active Granted
-
1978
- 1978-02-21 US US05/879,388 patent/US4201574A/en not_active Expired - Lifetime
- 1978-03-01 CA CA298,026A patent/CA1097948A/en not_active Expired
- 1978-03-01 FR FR7805865A patent/FR2382508A1/fr active Granted
- 1978-03-01 GB GB8004/78A patent/GB1549581A/en not_active Expired
- 1978-03-02 DE DE19782809026 patent/DE2809026A1/de not_active Ceased
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US4201574A (en) | 1980-05-06 |
| JPS571583B2 (de) | 1982-01-12 |
| CA1097948A (en) | 1981-03-24 |
| FR2382508A1 (fr) | 1978-09-29 |
| JPS53106621A (en) | 1978-09-16 |
| GB1549581A (en) | 1979-08-08 |
| FR2382508B1 (de) | 1980-09-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2752083C2 (de) | Austenitischer, nichtrostender Stahl | |
| DE69421281T2 (de) | Ferritisch-austenitischer rostfreier stahl und seine verwendung | |
| DE69404937T2 (de) | Nickellegierung | |
| DE2701329C2 (de) | Korrosionsbeständiger ferritischer Chrom-Molybdän-Nickelstahl | |
| DE69506537T2 (de) | Rostfreier zweiphasiger stahl | |
| DE68911266T2 (de) | Korrosionsbeständige Nickelbasislegierung. | |
| DE1952877C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von GuOteilen aus einer Nickelgußlegierung | |
| DE4210997C1 (de) | ||
| DE69700641T2 (de) | Nickellegierung mit ausgezeichneter Korrosionsbeständigkeit und Bearbeitbarkeit | |
| DE2718767A1 (de) | Geschweisster gegenstand aus einem im wesentlichen ferritischen nichtrostenden stahl | |
| DE2907677A1 (de) | Superlegierungen mit verbesserter bestaendigkeit gegen wasserstoffversproedung | |
| DE2714674C3 (de) | Superlegierung mit hoher Dauerfestigkeit | |
| DE3716665A1 (de) | Korrosionsbestaendige legierung | |
| DE2809026A1 (de) | Niedriggekohlter, austenitischer ni-cr-stahl mit verbesserter bestaendigkeit gegen spannungsrisskorrosion | |
| DE1230232B (de) | Verwendung einer korrosionsbestaendigen Stahllegierung als Werkstoff fuer gut schweissbare Gegenstaende | |
| DE2135179A1 (de) | Nichtrostender Nickel Chrom Stahl mit hoher Spannungsnßkorrosionsbestandigkeit | |
| DE1232759B (de) | Martensitaushaertbarer Chrom-Nickel-Stahl | |
| DE68916235T2 (de) | Legierung auf Zirkon-Basis mit erhöhter Beständigkeit gegen Korrosion durch Salpetersäure und mit guter Kriechbeständigkeit. | |
| DE69824702T2 (de) | Austenitischer rostfreier stahl mit widerstand gegen schädigung durch neutronenstrahlung | |
| DE2752082C2 (de) | Austenitischer nichtrostender Stahl | |
| DE2331134A1 (de) | Walzplattierte werkstoffe aus einem grundwerkstoff aus stahl und aus plattierauflagen aus korrosionsbestaendigen, austenitischen staehlen und legierungen | |
| DE2813736A1 (de) | Hochfester chrom-nickel-molybdaen- stahl | |
| DE69320600T2 (de) | Legierung auf Nickelbasis im quaternären System Ni-Fe-Cr-Mo, welche durch Gamma-prime-Ausscheidung gehärtet, sowie gegen Korrosion beständig ist und vorzugsweise in der Petrol-Industrie zum Einsatz kommt | |
| DE2901869A1 (de) | Luftschmelzbare, giessbare, bearbeitbare und schweissbare legierung | |
| DE2124687A1 (de) | Korrosionsbeständige, ferritische Eisen-Chrom-Molybdän-Legierungen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OAP | Request for examination filed | ||
| OD | Request for examination | ||
| 8131 | Rejection |