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DE2130267C2 - Aus einer Gleichstromquelle gespeister Schwingankermotor - Google Patents

Aus einer Gleichstromquelle gespeister Schwingankermotor

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Publication number
DE2130267C2
DE2130267C2 DE2130267A DE2130267A DE2130267C2 DE 2130267 C2 DE2130267 C2 DE 2130267C2 DE 2130267 A DE2130267 A DE 2130267A DE 2130267 A DE2130267 A DE 2130267A DE 2130267 C2 DE2130267 C2 DE 2130267C2
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DE
Germany
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transistor
drive coil
resistor
emitter
coil
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DE2130267A
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Ralph V. Cayuta N.Y. Brown
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Purolator Products Co LLC
Original Assignee
Purolator Products Co LLC
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K33/00Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system
    • H02K33/02Motors with reciprocating, oscillating or vibrating magnet, armature or coil system with armatures moved one way by energisation of a single coil system and returned by mechanical force, e.g. by springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Electromagnetic Pumps, Or The Like (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen aus einer Gleichstromquelle gespeisten Schwingankermotor nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solcher ist bekannt durch die US-PS 33 81 616. Derartige Schwingankermotoren finden insbesondere bei Strömungsmittelpumpen Verwendung. Bei bisher verwendeten elektromagnetischen Strömungsmittelpumpen wurden, um eine maximale Förderleistung zu erreichen, die Antriebsspulen als hochohmige Wicklungen gefertigt Der hohe Widerstand begrenzte den Stromfluß und erschwerte die Ansteuerung eines Schalttransistors, insbesondere bei kaltem Wetter oder bei geringer Leistung. Der hohe Widerstand verzögerte auch den Zusammenfall des Magnetfeldes und verlangsamte die Freigabe des Schwingankers. Die hohe Wicklungszahl erhöhte die durch das zusammenfallende Magnetfeld der Antriebsspule freigegebene Energie, die ohne Zerstörung von Bauteilen vernichtet werden mußte. Diese freigesetzte Energie wurde durch den Einbau von Zenerdioden begrenzt, die jedoch sehr kostspielig sind und die Pumpen verteuern.
Um diese Schwierigkeiten zu überwinden, hat man für die Antriebsspule eine weniger hochohmige Wicklung eingesetzt. Dies wiederum bedingte den Einsatz einer Sicherung, um Überstrombedarf im Falle eines kurzgeschlossenen Transistors zu verhindern, den Einbau einer Sperrstromdiode zum Schutz der Einrichtung gegen Anschlüsse an eine falsch gepolte Stromquelle sowie die Verwendung von Transistoren mit hoher Strombelastbarkeit. Dadurch wurden die Kosten erhöht. Durch die Verwendung von weniger und niederohmigen Wicklungen wurde die Einrichtung auch für Einschaltstöße und Einschwingvorgänge empfindlich, wodurch sich die Notwendigkeit eines Schutzes des Transistors gegen derartige Stoßspannungsspitzen ergab.
In der US-PS 33 81 616 wird vorgeschlagen, bei einem Schwingankermotor eine Serienschaltung aus einer Diode und einem Widerstand parallel zum Hauptspulenelement (Antriebsspule) zu schalten, um einen Entladungsweg für die in der Spule während eines Teiles des Pumpzyklus gespeicherte Energie vorzusehen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß trotz dieser Schaltung der bekannte Schwingankermotor immer noch die vorstehend abgehandelten Nachteile hat, d. h. der Transistor kann durch Stoßspannungsspitzen zerstört werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Schwingankermotor der angegebenen Art zu schaffen, bei dem der zugehörige Transistor wirksam gegenüber induzierten Stoßspannungsspitzen geschützt ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Schwingankermotor nach Patentanspruch 1 gelöst.
Der erfindungsgemäß ausgebildete Motor zeichnet sich gegenüber dem bekannten Motor dadurch aus, daß eine Reihenschaltung aus einem Gleichrichter und einem Widerstand parallel zu den in Reihe geschalteten Antriebs- und Abtastspulen gelegt ist, während bei dem bekannten Motor diese Reihenschaltung nur parallel zur Antriebsspule geschaltet ist. Mit der erfindungsgemäß vorgesehenen Einrichtung zur Vernichtung der in der
Antriebsspule gespeicherten Energie läßt sich die Energievernichtung so steuern, daß Stoßspannungsspitzen nicht mehr zu Beschädigungen des Transistors führen können, ohne daß hierzu relativ teuere Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssen. Die Energie des zusammenfallenden Magnetfeldes der Antriebsspule wird im Widerstand und in der Abtastspule vernichtet, ohne Bauteile des Motors zu beschädigen oder zu zerstören. Der Stromweg sorgt für eine schnelle Entladung der aufgespeicherten Energie und für den Zusammenfall des Feldes, so daß der Schwinganker rasch freigegeben wird, wodurch sich eine erhöhte Förderleistung für das Strömungsmittel ergibt
Mit der Abtastspule ist ein Widerstand in Reihe geschaltet, um die Spannung der Emitter-Basisstrecke des Transistors zu erhöhen und die erste Ansteuerung des Transistors zu erleichtern. In Verbindung mit einem anderen Widerstand im Basiskreis des Transistors steuert dieser Widerstand die Abschaltung des Transistors, um die während des Zusammenfalte des Magnetfeldes der Antriebsspule in dieser und der Abtastspule induzierten Gegenspannungen zu begrenzen. Infolge dieser herabgesetzten Gegenspannungen läßt sich ein billigerer Transistor mit einer niedrigen Gegenspannungscharakteristik verwenden. Dieser erfindungsgemäß ausgebildete Schwingankermotor ist unempfindlich gegen Einschaltstöße, billiger als die bisherigen Motoren, kann bei kalten Temperaturen und niedrigen Spannungen angeschaltet werden, widersteht Gegenspannungen, besitzt einen niedrigen Kurzschlußstrom und bewirkt schließlich eine erhöhte Förderleistung gegenüber bekannten Motoren.
Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Die Erfindung wird nunmehr anhand von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung im einzelnen erläutert. Es zeigt
Fi g. 1 eine Seitenansicht einer Strömungsmittelpumpe mit einem Schwingankermotor;
F i g. 2 einen Schnitt entlang Linie 1-1 in Fig. 1; und
Fig.3, 4, 5 und 6 Schaltpläne von verschiedenen Ausführungsbeispielen für die Schaltung des Schwingankermotors der F i g. 1.
Die in den F i g. 1 und 2 gezeigte Pumpe weist in dem Sechskantteil 3 einen mit Gewindegängen versehenen Auslaß 1 auf, wobei der Sechskantteil 3 mit einer Seite eines U-förmigen Teils 5 verschraubt ist. Ein Montagegehäuse 7 ist über den Teil 5 geschoben und bildet ein geschlossenes Gehäuse, in dessen Flanschen 9 Bohrungen ausgebildet sind, um die Pumpe auf einer Fläche befestigen zu können. Auf dem Gehäuse 7 ist ein Transistor 49 angebracht, und ein Klemmenaggregat 13 ist am Teil 5 befestigt, jedoch durch die Isolierung 15 gegen ihn isoliert. Ein mit Gewindegängen versehener Einlaß 17 ist in einem gegenüberliegenden Sechskantteil 19 ausgebildet, der mit der anderen Seite des U-förmigen Teils 5 verschraubt ist, so daß der Einlaß 17 mit dem Auslaß 1 fluchtet. Ein als Führung dienende Hohlzylinder 21 wird durch eine zylinderförmige Verlängerung des Teils 3 abgestützt und fluchtet axial mit dem Einlaß 17 und dem Auslaß 1. Zwischen den Seiten des Teils 5 und koaxial zum Hohlzylinder 21 ist eine Antriebsspule 23 und eine Abtastspule 25 angeordnet. Die Antriebsspule besteht aus 435 Windungen, so daß sie einen relativ hohen Widerstand und eine hohe Induktivität aufweist. Eine dünne Schicht aus nichtmagnetischem Werkstoff in der Form der Spule 27 trennt die Wicklungen 23 und 25 von der zylinderförmigen Verlängerung des Teils 3 und den Seiten des Teils 5. Im Hohlzylinder 21 ist ein hin- und hergehender und durchbohrter Anker 29 aus magnetischem Material beweglich angeordnet In einer Ausnehmung des Teils 3 ist ein elastischer Ring 22 koaxial fluchtend zum Hohlzylinder 21 angeordnet und wird dort durch diesen gehalten. Ein Rückschlagventil 24 ist im Einlaß 17 des Teils 19 angebracht, damit das Strömungsmittel nur in einer Richtung vom Einlaß zum Aurlaß durch den Hohlzylinder 21 fließen kann. Eine Druckfeder 26 befindet sich zwischen dem Anker 29 und dem Rückschlagventil 24, um den Anker 29 gegen den Federring 22 und zum Auslaß 1 hinzudrücken. In der Bohrung des Ankers 29 ist ein Rückschlagventil 28 angeordnet, damit das Strömungsmittel nur in der Richtung vom Einlaß 17 zum Auslaß 1 den Anker 29 durchfließen kann. Im Anker 29 ist auch eine Halterung 30 angeordnet, um das Rückschlagventil 28 fest an seinem Platz zu halten. Im Teil 19 ist eine Vertiefung koaxial fluchtend mit dem Einlaß 17 zur Aufnahme eines Teils des Hohlzylinders 21 ausgeformt, wobei die Vertiefung eine kreisförmige Nut für einen O-Ring besitzt, der zur Abdichtung zwischen den Teilen 19 und 21 dient In der Seite des Gehäuses 7 sind öffnungen 39 zur Aufnahme der Zuleitungen des Transistors 49 von der Schaltung im Raum 41 ausgebildet.
F i g. 3 zeigt die Schaltung für die in den F i g. 1 und 2 dargestellte Pumpe. An der Klemme 13 liegt eine positive Gleichspannung von einer Batterie oder die gleichgerichtete Spannung einer Stromquelle an. Ein Ende der Antriebsspule 23 ist an die Klemme 13 angeschlossen und das andere Ende an den Emitter 49e des Transistors 49, dessen Kollektor 49c über das Gehäuse 7 an Masse 47 geführt ist. Zwischen die Basis 49£> des Transistors 49 und die Klemme 13 ist die aus den Widerständen 51,53 und 55 sowie dem Gleichrichter 57 gebildete Reihenschaltung gelegt. Die Kathode des Gleichrichters 57 ist mit der Klemme 13 verbunden und die Anode mit einem Ende des Widerstandes 55. Ein Ende des Widerstandes 51 ist an die Basis 49i> und das andere Ende an den Widerstand 53 angeschlossen. Der Widerstand 59 ist zwischen die Klemme 45 und den Anschlußpunkt zwischen den Widerständen 51 und 53 geschaltet.
Bevor Spannung an der Klemme 13 anliegt, ist der Transistor 49 abgeschaltet, und der Kolben 29 wird durch die Feder 26 gegen den elastischen Ring 22 gedrückt. Wenn dann eine Gleichspannung an die Klemme 13 gelangt, fließt der Strom über einen ersten Weg, der aus der Antriebsspule 23, der Abtastspule 25 und den Widerständen 53 und 59 besteht. Der Strom fließt auch über einen zweiten, zum ersten parallel geschalteten Weg, der aus der Antriebsspule 23, der Emitter-Basisstrecke des Transistors 49 und den Widerständen 51 und 59 besteht. Da der Widerstand der Spule 25 nicht sehr hoch ist, dient der Widerstand 53 zur Absicherung eines genügend starken Stromflusses auf dem zweiten Weg, einschließlich der Emitter-Basisstrecke, zur Ansteuerung des Transistors 49.
Die Antriebsspule 23 und die Spule 25 sind über den Anker 29 magnetisch gekoppelt, so daß der anfängliche Stromfluß durch die Antriebsspule 23 von der Klemme 13 zum Emitter 49e eine Spannung in der Spule 25 induziert, die so gepolt ist, daß der Emitter-Basisstrom des Transistors 49 erhöht wird. Infolge des erhöhten Basisstroms des Transistors 49 ergibt sich eine höhere Leitfähigkeit des Transistors, wodurch der Stromfluß durch die Antriebsspuele 23 erhöht wird, was wiederum
eine Erhöhung der in der Spule 25 induzierten Spannung bewirkt, bis der Transistor 49 gesättigt und durchgesteuert ist.
Der die Antriebsspule 23 durchfließende Sättigungsstrom reicht aus, um den Anker 29 gegen die Feder 26 bis zu einem Punkt zu drücken, an welchem die Feder 26 voll zusammengedrückt ist. Wenn der Strom in der Antriebsspule 23 den Sättigungspegel erreicht und sich im Ruhezustand befindet, dann wird in der Spule 25 keine Spannung mehr induziert, und der Emitter-Basisstrom des Transistors 49 reicht nicht aus, den Durchsteuerungszustand des Transistors 49 aufrecht zu erhalten, wodurch der Transistor 49 zu sperren beginnt, und sich ein verringerter Stromfluß in der Antriebsspule 23 ergibt.
Der herabgesetzte Stromfluß in der Antriebsspule 23 bewirkt einen Zusammenfall des Magnetfeldes, so daß in der Antriebsspule 23 und der Abtaslspule 25 eine Gegenspannung nach der Gleichung e = Ldi/di induziert wird.
Die in der Spule 25 induzierte Gegenspannung reduziert die zwischen dem Emitter 49e und der Basis 49b des Transistors 49 anliegende Gleichspannung aufgrund der Tatsache, daß die Gleichvorspannung zur Ansteuerung des Transistors bestrebt ist, ihren Weg über die aus der Antriebsspule 23, der Spule 25 und den Widerständen 53 und 59 gebildete Serienschaltung zu nehmen und an der Emitter-Kollektorstrecke des Transistors 49 anliegt. Die Summe dieser Spannungen darf nicht die zulässige Emitter-Kollektorspannung des Transistors übersteigen. Daher werden die in der Antriebsspule 23 und der Spule 25 induzierten Gegenspannungen durch Steuerung der Geschwindigkeit des Stromabfalls in der Antriebsspule 23 begrenzt. Ein sofortiges Abschalten des Transistors 49 wird dadurch verhindert, daß ein Entladungsweg über die Emitter-Basisstrecke des Transistors 49, die Widerstände 51,53 und 55 sowie den Gleichrichter 57 vorgesehen ist. Der auf diesem Weg fließende Strom erhält noch für einige Zeit den Ansteuerungszustand des Transistors 49 aufrecht, wodurch die Geschwindigkeit des Stromabfalls in der Antriebsspule 23 sowie die dort induzierte Gegenspannung herabgesetzt werden. Somit bleibt der Transistor 49 für eine kurze Zeit weiterhin angesteuert und erhält einen Teil des Entladungsstroms der Antriebsspule 23.
Durch Verhinderung eines schnellen Abfalls des Stroms der Antriebsspule wird die Gegenspannung begrenzt, wodurch ein billiger Transistor mit einer niedrigen Emitter-Kollektor-Spannungskurve gewählt werden kann. Die Widerstände 51,53 und 55 dienen zur richtigen Steuerung der Abschaltung des Transistors 49 und zur Begrenzung seines Emitter-Basisstroms.
Die in der Spule 25 induzierte Gegenspannung dient zur Erzeugung einer umgekehrten Vorspannung an der Emitter-Basisstrecke des Transistors 49, um eine vollständige Abschaltung des Transistors sicherzustellen. Jedoch muß diese Gegenspannung begrenzt werden, damit nicht die zulässige Emitter-Basis-Gegenspannung des Transistors überschritten wird. Die Gegenspannung wird, wie vorstehend erwähnt, durch die gesteuerte Abschaltung des Transistors 49 begrenzt. Wenn für die Entladung der Antriebsspule 23 nur der Weg über die Widerstände 5t und 53 zur Verfügung stünde, würde die Entladung der Antriebsspule viel zu langsam verlaufen, und die Förderleistung der Pumpe wäre nicht zufriedenstellend. Um einen schnellen, jedoch gesteuerten Zusammenfall des Magnetfeldes und eine schnelle Freigabe des Ankers zu ermöglichen, ist der zweite Weg über die Spule 25, den Widerstand 55 und den Gleichrichter 57 vorgesehen. Der Stromfluß durch die Spule 25 erfüllt eine nützliche Aufgabe, indem er einen hohen Abfall des Innenwiderstandes an der Spule bewirkt und dadurch die in der Spule induzierte effektive Gegenspannung herabsetzt, wodurch die Emitter-Basis-Gegenspannung auf einem niedrigen Pegel begrenzt wird und somit an einen Transistor mit einer niedrigen Emitter-Basis-Gegenspannungskennlinie angelegt werden kann.
Der Hauptanteil des Entladungsstroms der Antriebsspule 23 fließt durch die Spule 25 und den Widerstand 55, wodurch sich eine schnelle und sichere Vernichtung der von der Antriebsspule freigegebenen Energie ergibt. Andererseits steuert der über die Widerstände 51 und 53 fließende Strom die Geschwindigkeit des Zusammenfalls des Magnetfeldes in der Antriebsspule. Somit kann in der Schaltung ein billiger Transistor verwendet werden, der trotzdem eine hohe Betriebsfrequenz und eine größere Strömungsmittelförderung erlaubt.
Der mit der Spule 25 in Reihe geschaltete Widerstand 53 liefert eine zusätzliche Emitter-Basisspannung zur sicheren Ansteuerung des Transistors bei kaltem Wetter und niedriger Spannung.
Durch die Abwesenheit von niederohmigen Nebenschlußstromwegen ist ein Schutz gegen Gegenspannungen gewährleistet wie im Falle einer parallel zur Antriebsspule 23 liegenden Diodenklemmschaltung. Es sind drei Gegenstromwege vorhanden, die bei 12 Volt einen Gegenstrom von ca. 2 Ampere liefern. Der erste Weg verläuft über die Widerstände 59, 53, 55 und den Gleichrichter 57, der zweite Weg über die Widerstände 59, 53, die Spule 25 und die Antriebsspule 23 und der dritte Weg über die Widerstände 59, 51, die Basis-Emitterstrecke sowie die Antriebsspule 23. Durch den Widerstand 51 und die hochohmige Wicklung der Antriebsspule 23 wird der Gegenstrom auf der Basis-Emitterstrecke in annehmbaren Grenzen gehalten.
Ein Draht mit dünnerem Querschnitt besitzt einen höheren Widerstand und läßt mehr Windungen zu, wodurch sich eine höhere induktivität ergibt. Die hohe Induktivität liegt mit dem Transistor in Reihe und verhindert, daß kurzzeitige Einschaltstöße an den Emitter des Transistors gelangen. Wenn die Einschaltstöße länger sind als die Zeitkonstante der Antriebsspule, bewirkt die hochohmige Wicklung der Antriebsspule eine Vernichtung des Einschaltstoßes. Die Schaltung besitzt keine direkten Wege, auf welchen die Einschaltstöße an den Transistor gelangen können. Tritt ein außergewöhnlich starker Einschaltstoß auf, so wird die Schaltung angesteuert, und der Einschaltstoß durch den Widerstand der Antriebsspule 23 vernichtet
In Fig.4 ist ein anderes Ausführungsbeispiel zur Verwendung mit einer Stromquelle höherer Spannung von etwa 24 V gezeigt Mit einer höheren Spannung stellt das Anlassen der Pumpe bei niedrigen Temperaturen kein Problem dar. Der durch das zusammenfallende Magnetfeld entstehende Strom muß jedoch noch immer vernichtet werden. Die Vernichtung der in der Antriebsspule gespeicherten Energie wird wegen der erhöhten Spannung und des erhöhten Stroms sogar noch wichtiger. In der Schaltung der Fig.4 muß der Transistor für Emitter-Kollektorspannungen bis zu 60 V ausgelegt sein. Die Emitter-Basisspannungskurven dieser Transistoren erreichen ca. 30 V, und daher sind die Widerstände 51 und 53 der F i g. 3 nicht erforderlich.
Um die Vernichtung der in der Antriebsspule gespeicherten Energie zu fördern, ist ein weiterer Stromweg zur Entladung der Antriebsspule 23 vorgesehen. Der Widerstand 61 ist mit dem Gleichrichter 57 in Reihe geschaltet und zwischen die Kathode des Gleichrichters 57 und die Klemme 13 gelegt. Die Anode des Gleichrichters 63 ist an den Emitter 49e angeschlossen und die Kathode an die Kathode des Gleichrichters 57. Der Gleichrichter 63 stellt einen weiteren Weg zur Entladung des Stroms der Antriebsspule 23 dar, und der Widerstand 61 begrenzt den Strom auf diesem Weg auf einen sicheren Pegel.
Der Gleichrichter 65 ist mit der Stromquelle in Reihe geschaltet, und mit seiner Anode an die Klemme 13 angeschlossen, während seine Kathode mit der Antriebsspule 23 verbunden ist. Wegen des höheren Spannungspegels würde eine angelegte Gegenspannung die Schaltung zerstören. Daher dient der Gleichrichter 65 zur Sperrung eines Gegenstroms in der Schaltung.
In F i g. 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel ähnlich dem der Fig.6 gezeigt. In dieser Schaltung wurde der Widerstand 61 und der Gleichrichter 63 vertauscht, und zur Unterdrückung von Rundfunkfrequenzen wurde der Kondensator 69 parallel zum Emitter 49e im Kollektor 49c geschaltet. Bei diesem Ausführungsbeispiel liegt eine sehr niedrige Emitter-Basisspannung an, wodurch Transistoren höherer Spannung verwendet werden können, während die Betriebstemperatur des Transistors dadurch herabgesetzt wird, daß über die Basis 49£> ein geringerer Entladungsstrom der Antriebsspule abgenommen wird.
In Fig. 6 ist wie in Fig. 4 eine Schaltung für eine Stromquelle mit einem höheren Spannungspegel gezeigt. Jedoch ist diese Schaltung für das Anlegen von 100 V für die Dauer von 50 Millisekunden ausgelegt. Der Trar isior besitzt eine Emitter-Kollektorcharakteristik von 300 V. Doch besitzen diese Transistoren eine sehr niedrige Emitter-Basis-Gegenspannungskurve. Durch Herausnahme der Widerstände 51 und 53 wurde die Schaltung der Fig. 3 geändert, da bei höheren Spannungen eine niedrige Temperatur keine Schwierigkeiten bietet. Der Gleichrichter 67 wurde hinzugefügt, dessen Kathode mit dem Emitter 49e und dessen Anode mit der Basis 49b verbunden ist. Der Gleichrichter 67 dient dazu, die Emitter-Basis-Gegenspannung auf dem sicheren Pegel von ca. 1 V zu halten. Zur Unterdrückung von Rundfunkfrequenzen ist der Kondensator 69 zwischen den Emitter und dem Kollektor des Transistors 49 geschaltet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Aus einer Gleichstromquelle gespeister Schwingankermotor, insbesondere für eine Strömungsmittelpumpe, mit einem sich hin- und herbewegenden Anker, einem Transistor, einer Antriebsspule, die mit ihrem ersten Anschluß an den Emitter des Transistors und mit ihrem zweiten Anschluß an die Gleichstromquelle geschaltet und magnetisch mit dem Anker gekoppelt ist, wobei der Transistor den Stromfluß von der Gleichstromquelle durch die Zylinderspule steuert, einer Vorspanuungsschaltung einschließlich einer Abtastspule, die magnetisch mit der Antriebsspule gekoppelt und zwischen dem Emitter und der Basis des Transistors geschaltet ist is und die in Abhängigkeit von dem rieh erhöhenden und verringernden Antriebsspulenstrom den Transistor durchsteuert und abschaltet, und Einrichtungen zur Vernichtung der durch die Antriebsspule während des Zusammenfalls ihres Magnetfeldes freigegebenen Energie, die einen Widerstand und einen damit in Reihe geschalteten und mit dem zweiten Anschluß der Antriebsspule verbundenen Gleichrichter umfassen, dadurch gekennzeichnet, daß die Basis (49b) des Transistors (49) über den Widerstand (55) und den Gleichrichter (57) an den zweiten Anschluß der Antriebsspule (23) geschaltet ist, wobei der Gleichrichter (57) zur Stromführung von der Basis des Transistors (49) zum zweiten Anschluß der Antriebsspule unter Vorspannung steht.
2. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abtastspule (25) über den sich hin- und herbewegenden Anker (29) mit der Antriebsspule (23) magnetisch gekoppelt ist und daß die Vorspannungsschaltung aus einem an die Basis (496J und den Kollektor (49c^ des Transistors (49) geschalteten zweiten Widerstand (59) besteht (F i g. 3,4,5,6).
3. Motor nach Anspiiich 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein dritter Widerstand (51) zwischen die Basis (49b) und den Anschlußpunkt zwischen der Abtastspule (25) und dem zweiten Widerstand (59) geschaltet ist (F i g. 3).
4. Motor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein vierter Widerstand (53) zwischen die Abtastspule (25) und den ersten (55) sowie den zweiten (59) Widerstand geschaltet ist (F i g. 3).
5. Motor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen (55, 57) zur Vernichtung der Energie einen fünften Widerstand (61) aufweisen, mit dem ein Gleichrichter (63) in Reihe geschaltet ist, wobei diese Reihenschaltung zur Antriebsspule (23) parallel gelegt ist (F i g. 4,5).
6. Motor nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der Basis-Emitter-Gegenspannung die Kathode eines Gleichrichters (67) an den Emitter (49e,) und die Anode an die Basis (49Z^ des Transistors geführt ist (F ig. 6).
7. Motor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kondensator (69) zwischen den Emitter (49e; und den Kollektor (49c,) des Transistors (49) geschaltei ist (F i g. 5,6).
8. Motor nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß der fünfte Widerstand (61) zwischen die Einrichtungen (55, 57) zur Vernichtung der Energie und den zweiten Anschluß der Antriebsspule (23) geschaltet ist und daß die Kathode des Gleichrichters (63) mit einem Anschlußpunkt zwischen dem Widerstand (61) und den Einrichtungen (55, 57) zur Energievernichtung verbunden und die Anode an den Emitter (49e^ des Transistors (49) geführt ist (F ig· 4).
DE2130267A 1970-06-18 1971-06-18 Aus einer Gleichstromquelle gespeister Schwingankermotor Expired DE2130267C2 (de)

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