DE1653381C3 - Schaltanordnung für eine elektrisch gespeiste Strömungsmittelpumpe - Google Patents
Schaltanordnung für eine elektrisch gespeiste StrömungsmittelpumpeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltanordnung für eine elektrisch gespeiste Strömungsmittelpumpe
mit einem Gehäuse mit einem Strömungsmitteleinlaß und Strömungsmittelauslaß, einem hohlen Führungsbauteil, das den vollen Strömungsmittelfluß aufnimmt,
einem hohlen Kolben, der gleitend im Führungsbauteil angeordnet ist und eine hin- und hergehende Bewegung
mit ihm ausführt, mit einer gegen Überschlagspannung schützenden Transistorschaltung und mit
einer Magnetspulenanordnung.
Es ist bereits eine elektromagnetische Antriebsvorrichtung für eine Strömungsmittelpumpe mit Transistorschaltung
bekannt (DT-Gbm 18 02 281).
Ferner ist eine elektromagnetische Strömungsmittelpumpe mit einer TransiStorschaltung bekannt, bei der
die Primärwicklung der elektromagnetischen Spule zwischen den positiven Anschluß einer Fahrzeugbatterie
und den Emitter eines Transistors gelegt ist, während die Sekundärwicklung zwischen die Bais des Transistors
und Erde gelegt ist. Geht hierbei der Eisenkern der Spule in die Sättigung, ändert der Strom in der
Sekundärwicklung seine Flußrichtung, so daß die Basis so weit vorgespannt wird, daß sie abschaltet, wodurch
die Spule entregt wird, danach baut sich der Strom erneut auf usw. (US-PS 32 50 219).
Des weiteren ist eine Magnetpumpenanordnung mit einer Transistorschaltung bekannt, bei der ein erster
Transistor zwischen eine Gleichstromquelle und die von ihr gespeisten Solenoide der Pumpenanordnung
geschaltet ist, und bei der zwei Zweige aus jeweils einer Diode und einem Transistor parallel zu den Solenoiden
und gemeinsam in Reihe zu dem ersten Transistor geschaltet sind (US-PS 31 34 938).
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, die Spannung an jedem der drei Anschlüsse der Transistorschaltung
in einer Oszillatorschaltung zu steuern und damit zu begrenzen, wobei die Oszillatorschaltung zur
Betätigung einer Kolbenpumpe und insbesondere einer Brennstoffkolbenpumpe verwendet wird.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß eine Zenerdiode in den Stromkreis eines
Sperroszillators mit einem einzigen Transistor eingeschaltet ist· das Einschalten der Zenerdiode in die
Schaltung an der Kollektor-Basis-Verbindung ermöglicht,
daß die Diode die Spannung an jedem der drei Anschlüsse des Transistors steuert.
Insbesondre ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Magnetspule zwischen die elektrische
Speisequelle und den Emitter des Transistors und eine zweite Magnetspule zwischen den Emitter und die
Basis und eine Zenerdiode zwischen die Basis und den Kollektor geschaltet ist, und daß die Zenderdiode an
die elektrische Speisequelle angeschlossen ist. Vorzugsweise ist dabei dem Transistor ein im Temperaturbereich
der Pumpe wirksamer temperaturabhängiger Widerstand zugeordnet .„.._,
Nachstehend wird die Erfindung in Verbindung mit
der Zeichnung an Hand von Ausführungsbeispielen erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 eine Schnittansicht einer elektromagnetischen Strömungsmittelpumpe nach der Erfindung,
Fig.2 eine Ansicht längs der Schnittlinie HlI der Pumpenach Fig. 1,
Fig.3 und 4 elektrische Schaltanordnungen von
Ausführungsformen der Festkörperschaltung nach vorliegender Erfindung.
In Fig. 1 bezeichnet die Ziffer 10 ganz allgemein eine elektromagnetische Strömungsmittelpumpe mit
einem zylindrischen Gehäuse 12, das einen Strömungsmitteleinlaß
13 und einen Strömungsmittelauslaß 15 aufweist Innerhalb des Gehäuses 12 ist ein Führungsoder Zylinderbauteil 14 vorgesehen, der im Gehäuse
über Polbauteile oder Ringe 16 und 17 abgestützt ist. Zwischen den Polbauteilen 16 und 17 sind eine erste
Wicklung 18 und eine zweite Wicklung 20 angeordnet, die koaxial zum Führungsbauteil 14 und zu einem hin-
und hergehenden Kolben 22 ausgebildet sind, welcher sich relativ zum Führungsbauteil 14 hin- und herbewegt
Ein Federglied 24 ist unter Druck zwischen einem Sperring 26 am einen Ende des Führungsbauteiles 14
und einem Querende des Kolbens 22 eingesetzt. Zwischen dem Strömungsmitteleinlaß 13 und dem Einlaß
23 zum Kolben ist ein Filterbauteil 28 vorgesehen. Ventile 30 und 32 sind in dem Strömungsmittelweg durch
das Führungsbauteil 14 vorgesehen, damit erreicht wird, daß der Strömungsmittelfluß nur in einer Richtung
vom Einlaß zum Auslaß durch den hin- und hergehenden Kolben 22 in an sich bekannter Weise erfolgt.
Am oberen Ende des Kolbens 22 ist ein Anschlagglied 34 vorgesehen, das eine Feder 36 zwischen dem
Kolben 22 und dem Anschlagglied 34 unter Druck aufnimmt damit ein Kissen für den Kolben ausgebildet
wird, wenn er das obere Ende seines Hubes erreicht. Eine Kappe 38 ist um das Gehäuse 12 herum festgeklemmt
oder in anderer Weise befestigt, wie mit 39 dargestellt ist damit eine strömungsdichte Abdichtung
erzielt wird. Eine Membran 40 ist starr mit dem Rand der Kappe 38 befestigt, wie auch bei 39 gezeigt ist, so
daß das Innere der Kappe 38 eine hermetisch abgedichtete Kammer darstellt.
Ein Epoxyharz oder ein anderes gießbares Material 42 trägt dazu bei, die verschiedenen Pumpenteile in ihrer
Stellung zu halten, und ist ferner zweckmäßig, um die verschiedenen elektrischen Bauteile, die in F i g. 2
gezeigt sind, an Ort und Stelle festzuhalten. Die elektrischen Bauteile, die innerhalb des Gehäuses 12 angeordnet
sind, umfassen einen Transistor 50, eine Zenerdiode
54 und einen Widerstand 52. Die Spulen 18 und 20 sind
elektrisch mit dem Transistor 50, der Zenerdiode 54 und dem Widerstand verbunden, wie in F i g. 3 gezeigt,
ferner mit einer äußeren Stromquelle 56, z. B. einer Batterie, wie der Fig.3 ebenfalls zu entnehmen ist.
Nach F i g-1 ^51 der elektrische Eingang aus der Batte
rie durch eine Zuführleitung 44 dargestellt, die andere Leitung wird von dem geerdeten Befestigungsbügel 48
der Pumpe gespeist, die mit dem Gehäuse 12 bi festigt
ist Eine Schraubenmutter 46 ist mit der Bodenkappe 47 befestigt, so daß das Filter 28 zugänglich ist
Jm elektrischen Stromkreis nach F i g. 3 ist bei einem
Transistor 50 mit einem Emitter 50a, einer Basis 506 und einem Kol'ekto; 50c der Emitter 50a mit der
Hauptspule bzw. der ersten Wicklung 18 verbunden, die an die Spannungsquelle angeschlossen ist, welche
als Batterie 56 dargestellt ist Der Kollektor 50c ist mit der Erdungsseite der Spannungsquelle 56 verbunden.
Die zweite Spule bzw. Wicklung 20 ist zwischen den Emitter 50a und die Basis 506 des Transistors tinge-
schaltet Ein Widerstand 52 ist zwischen die Basis 506 und die Erdungsleitung 48 gelegt und eine Zenerdiode
54 ist zwischen die Basis 506 und den Kollektor 50c geschaltet, der bei 48 geerdet ist Die zweite Spule 20
kann als Signal- oder Anzeigespule betrachtet werden.
Die Spannungsquelle 56 kann eine Batterie oder eine
andere Stromquelle sein, z. B. eine Wechselstromquelle mit Gleichrichtung. Ferner kann der Transistor 50, der
als PND-Transistor dargestellt ist, auch ein NPN-Transistor
sein, und es würde dann die Polarität der Eiemen·
te vertauscht sein. Wenn ein NPN-Transistor verwendet wird, wird die Zenerdiode 54 umgekehrt verwendet,
d.h. ihre Anode würde mit der Basis des Transistors anstatt mit der Erdungsseite der Spannungsquelle
56 verbunden sein. Wenn ein NPN-Transistor verwen- det wird, werden die Strom- und Spannungsrichtungen
gegenüber denen in der Beschreibung der nachfolgenden Arbeitsweise der Schaltung umgekehrt. Wenn der
Schalter 58 geschlossen ist, tritt die Spannung der Quelle 56 am Emitter 50a des Transistors 50 auf. Diese
Spannung bewirkt, daß ein Strom durch die zweite Spule 20 und den Widerstand 52 fließt. Dieser Stromfluß
bewirkt einen Spannungsabfall an der Sekundärspule 20, der seinerseits bewirkt, daß die Basis 506 des
Transistors 50 auf einer niedrigeren Spannung als der Emitter 50a liegt, wodurch eine »Einschaltung« oder
Stromleitung in Vorwärtsrichtung des Transistors 50 erreicht wird. Wenn der Transistor 50 eingeschaltet
wird, beginnt Strom in der ersten Spule 18 zu fließen. Die erste Spule 18 und die zweite Spule 20 sind magne-
tisch so verkettet, daß ein Stromfluß in der ersten Spule einen Stromfluß in der zweiten Spule 20 erzeugt, wobei
die Richtung des Stromflusses zum Emitter 50a ist. Wenn sich Strom in der Spule 20 aufbaut, wird der
Transistor in die Sättigung getrieben, d. h. der Wider- stand gegen den Stromdurchfluß vom Emitter 50a zum
Kollektor 50c wird sehr verringert, wobei ein Strom durch die Spule 18 den Kolben 22 in Abwärtsrichtung
antreibt, wie durch den Pfeil D in F i g. 1 angedeutet ist, und ein Zusammendrücken der Feder 24 bewirkt. Der
Strom, der sich in der ersten Spule 18 aufbaut, kann den magnetischen Stromkreis, der die erste und die zweite
Spule und die Polstücke enthält, an die Sättigung bringen. Wenn man sich der magnetischen Sättigung nähert
oder wenn der Strom in der Spule 18 sich einem Dauer- wert nähert, reicht die Vorspannung des Transistors
in Vorwärtsrichtung auf Grund der mechanischen Kopplung der Spulen 18 und 20 nicht mehr aus, um den
Transistor 50 in einem »Ein«- oder in Vorwärtsrichtung stromleitenden Betrieb zu halten. Der Transistor wird
dann abgeschaltet und die Spule 18 gibt ihre Energie rasch ab, im wesentlichen durch die Zenerdiode 54 über
die Spule 20. Eine Abschaltung des Transistors i5 ermöglicht,
daß die Feder 24 den Kolben in seine Anfangsstellung zurückdrängt und das Ventilbauteil 32
schließt, wobei das Strömungsmedium, das von dem Kolben aufgenommen und aus dem Auslaß 15 ausgestoßen
werden soll, einen Pumpzyklus vollendet
Während des Zusammenbrechens des K5agnetfeldes
spannt die induzierte Spannung in der Spule 20 den Transistor 50 in entgegengesetzter Richtung vo- und
ergibt, daß der Transistor abgeschaltet wird. Die umgekehrte induzierte Spannung in der Spule 20 wirkt dem
Spannungsabfall an der Spule 20 entgegen, der sich aus dem Widerstand der Spule 20 ergibt. Somit ist die
Spannung zwischen dem Emitter und der Basis des Transistors auf einen Wert beschränkt, der für den
Transistor sicher ist. Da die Spannung an der SpuJe 20 sich auf Grund des Zusammenbrechens des Magnetfeldes
aufbaut, erreicht die Zenerdiode 54 ihren Zenerpunkt. Am Zenerpunkt besitzt die Zenerdiode einen
sehr geringen Widerstand, der ermöglicht, daß ein großer Strom in die Reihenverbindung der ersten Spule 18,
der zweiten Spule 20 und der Zenerdiode 54 fließt. Die
Zenerdiode 54 hält die Basis der Kollektorspannung auf einem für den Transistor annehmbaren maximalen
Wert.
Ein verhältnismäßig großer Leistungsverlust (I2R) in
der zweiten Spule 20 ermöglicht es, daß die Zenerdiode 54 einen kleineren Leistungsbetrag abführt, so daß die
Kosten für die Zenerdiode reduziert werden können. Ferner kann die Zenerdiode nicht nur die Basis-Kollektorspannung
des Transistors elektrisch festlegen, wodurch ein billigerer Transistor erreicht wird, sondern
sie ergibt auch eine sichere Begrenzung für die Basis-Emitterspannung
des Transistors wegen der Verwendung der zweiten oder Signalspule 20 als Stromleitung
für die zusammenbrechende Feldenergie, die in der Hauptspule 18 gespeichert ist. Dieser letztere Effekt
tritt auf, weil das zusammenbrechende Feld eine Spannung an der Spule 20 induziert, die der widerstandsbedingten
Spannung an der Spule 20 entgegenwirkt, welche sich aus dem Strom durch die Spule 20 ergibt. Dies
ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber der Anordnung einer Zenerdiode zwischen Emitter und Kollektor, wobei
die Emittcr-Kollektorspannung begrenzt ist, jedoch nicht die Basis-Kollektorspannung. Die angegebene
Verwendung der Zenerdiode begrenzt in entsprechender Weise die Spannung gegenüber allen drei Transistoranschlüssen
auf einen sicheren Wert und ermöglicht die Verwendung eines billigeren Transistors. Ferner
ermöglicht die angegebene Schaltung, daß die Anzahl von Windungen der Signalspule 20 unabhängig
von der Anzahl der Windungen der Hauptspule 18 gewählt wird, so daß ein ausreichender Wert für den Emschaltslrom
ohne zu hohe Durchschlagsspannungen für den Transistor 50 beim Zusammenbrechen des von der
Spule 18 erzeugten magnetischen Feldes möglich ist.
Bei der Ausführungsform der elektrischen Schaltung nach F i g.4 sind gleiche Teile mit entsprechenden, jedoch
um 100 höheren Bezugszeichen versehen.
In F i g. 4 ist ein Widerstand 75 mit negativem Temperaturkoeffizienten
elektrisch in Reihe mit der Anzeigespule 120 und dem Emitter-Basiskreis des Transistors
150 geschaltet gezeigt.
Wenn die Pumpe gemäß der Erfindung als Kralt-
Wenn die Pumpe gemäß der Erfindung als Kralt-
stoffpumpe für ein Kraftfahrzeug verwendet wird, ist es erforderlich, Einschaltvorspannung für den Transistor
zu Beginn ausreichend groß zu wählen, damit eine Betätigung der Pumpe bei Temperaturen unter 400C gewährleistet
ist. Die Einschaltvorspannung bezieht sich auf die Spannung am Emitter in bezug auf die Basis, die
erforderlich ist, um den Fluß eines Emitter-Kollektorstromes zu Beginn des Pumpzyklus zu erreichen. In
F i g. 4 würde diese Vorspannung der Spannungsabfall an der Reihenschaltung von Spule 120 und Widerstand
75 sein. Bei einer vorgegebenen Spannung der Speisequelle 156 wird die Einschaltvorspannung durch die relative
Größe des Widerstandes der Reihenschaltung aus Spule 120 und Widerstand 75 im Vergleich mit dem
Widerstandswert des Widerstandes 152 wie auch dem Abfluß von der Basis zum Kollektor des Widerstandes
bestimmt.
Wenn die V/iderstandswerte der Spule 120 und der Widerstände 75 und 152 so ausgelegt sind, daß die erforderliche
Einschaltvorspannung bei niedrigen Temperaturen, z. B. bei 400C erreicht wird, würde ein guter
Pumpbetrieb bei normalen Arbeitstemperaturen einen (zusätzlichen) Transistor mit hoher Verstärkung erfordern,
wenn es nicht eine Frage des verringerten Widerstandswertes des Widerstandes 75 wäre. Ein Transistor
geringer Verstärkung kann sogar bei -400C verwendet werden, da die Verstärkung der Leistungstransistoren
üblicherweise bei niedrigen Temperaturen zunimmt. Die Einschaltvorspannung bei normalen Temperaturen
bleibt auf einem optimalen Wert, da der Nebenflußstrom von Basis zu Kollektor des Transistors
mit zunehmender Temperatur steigt. Dieser Nebenflußstrom fließt in einem Parallelpfad zum Strom im
Widerstand 152 und bewirkt daß der Strom in der Reihenschaltung von Spule 120 und Widerstand 75 zunimmt.
Da der Widerstandswert des Widerstandes 75 bei den normalen Temperaturen kleiner ist, ist der
Spannungsabfall an der Serienschaltung, die die Einschaltvorspannung ist über einen weiten Temperaturbereich
nahezu konstant.
Ein weiterer Vorteil der Verwendung eines Widerstandes 75 mit negativem Temperaturkoeffizienten besteht
darin, daß eine frühzeitige Beendigung des »Aus«- Abschnittes (Pumphub) des Zyklus verhindert wird. Die
frühzeitige Beendigung tritt auf, wenn die Einschaltvorspannung groß ist im Vergleich zu dem erforderlichen
Wert, und wenn der Kolben 22 bei seiner Aufwärtsbewegung verzögert wird. Eine derartige frühzeitige
Beendigung kann einen Verlust an Pumpleistung bei höheren Drücken ergeben.
Mit vorliegender Erfindung läßt sich eine billige, leistungsfähige
und zuverlässige Transistoroszillatorschaltung für eine elektromagnetische Pumpe mit hin- und
hergehenden Kolben erhalten. Die Zuverlässigkeit wird wesentlich erhöht durch Verwendung der Zenerdiode,
die zwischen Basis und Kollektor des Transistors eingeschaltet ist und zur Stabilisierung nicht nur von Basis
und Emitter gegen die Kollektorspannung, sondern auch von Emitter zu Basisumkehrspannung dient, wobei
ein billigerer Transistor verwendet werden kann. Ferner ermöglicht die angegebene Verwendung der
Zenerdiode eine billigere Zenerdiode, da die Signaloder zweite Spule 20 einen wesentlichen Teil des Leistungsverlustes
ergibt, wenn der große Strom der Hauptspule hindurchgeleitet wird. Vorliegende Erfindung
ermöglicht es der Hauptspule 18, daß sie vollständig entladen wird, wobei ein volles Pumpenäusgangi.-volumen
und ein voller Pumpdruck pro Zyklus gewährleistet ist. Vorliegende Erfindung vermindert die Entladungsdauer
für die Hauptspule erheblich, so daß der Pumpenströmungsmittelausgang über den Druckbereich
erhöht wird. Zusätzlich erzeugt die Kombination einer Zenerdiode und eines Thermistors in einem Betrieb
über einen weiten Temperaturbereich einen relativ hohen Ausgang. Des weiteren erhöht der Thermistor
die Brennstoffabgabe bei höheren Drücken im normalen Druckbereich im Vergleich zu einer identischen
Strömungsmittelpumpe ohne ein derartiges Element, vorausgesetzt, daß beide Pumpen über den üblichen
Bereich von Außentemperaturen verwendet werden.
Obgleich Spulen 18 und 20 dargestellt sind, kann jede andere Form von Stromleiter verwendet werden, z. B.
ein massiver Leiter aus stromleitendem Material.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Schaltanordnung für eine elektrisch gespeiste Strömungsmittelpumpe mit einem Gehäuse mit
Strömungsmitteleinlaß und Strömungsmittelauslaß, einem hohlen Führungsbauteil, das den vollen Strömungsmitteifluß
aufnimmt, einem hohlen Kolben, der gleitend im Führungsbauteil angeordnet ist und
eine hin- und hergehende Bewegung mit ihm ausführt, mit einer gegen Überschlagspannung schützenden
Transistorschaltung und mit einer Magnetspulenanordnung, dadurch gekennzeichnet,
daß eine erste Magnetspule (18,318) zwischen die elektrische Speisequelle (56) und den Emitter
(50a) des Transistors (50, 350) und eine zweite Magnetspuie (20, 320) zwischen den Emitter (50a) und
die Basis (506) und eine Zenerdiose (54) zwischen die Basis (506) und den Kollektor (50c) geschaltet
ist, und daß die Zenerdiode (54) an die elektrische Speisequelle (56) angeschlossen ist.
2. Schaltanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Transistor (50, 350) ein im
Temperaturbereich der Pumpe wirksamer temperaturabhängiger Widerstand (75) zugeordnet ist.
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| GB1189703A (en) | 1970-04-29 |
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