DE2129961C3 - Verfahren zum Entschwefeln von Abgasen und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Entschwefeln von Abgasen und Vorrichtung zur Durchführung dieses VerfahrensInfo
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Description
35
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Entschwefeln von aus der Verbrennung von Kohle und/oder öl
stammenden Abgasen, bei dem in die Flugaschepartikel und Schwefeloxide enthaltenden Abgase im Bereich
hoher Temperatur Erdalkalimetallhydroxide einge- *<>
speist und die eingespeisten Erdalkalimetallhydroxide mit den Abgasen in einer zur Umsetzung der
Schwefeloxide ausreichenden Berührung gehalten werden, sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses
Verfahrens mit einem mit Brennern ausgestatteten Verbrennungsraum, der über eine Wandöffnung mit
einer außerhalb des Verbrennungsraums befindlichen Zuführeinrichtung für Erdalkalimetallhydroxide verbunden ist.
Aus der US-PS 29 9t 014 ist ein Verfahren zur so
»Smog«-Steuerung bekannt, bei welchem eine mikrokristalline Calciumverbindung in der Atmosphäre
dispergiert wird. Die mikrokristalline Verbindung entspricht der Formel Ca(OH)2 · η MgO, worin η einem
Wert zwischen 0 und etwa 1 entspricht. Die im Rahmen des bekannten Verfahrens in der Atmosphäre dispergierte Verbindung besitzt eine Partikelgröße von etwa
0,1 bis 10 Mikron. Eine Möglichkeit zum Dispergieren der mikrokristallinen Calciumverbindung besteht darin,
daß man auf einem Kamin einen Abzug vorsieht, und so
daß man die Calciumverbindung in Form eines Pulvers oder einer wäßrigen Aufschlämmung in die aus dem
Kamin austretenden Verbrennungsprodukte einführt. Auf diese Weise entweicht die Calciumverbindung
zusammen mit den Verbrennungsprodukten in die 1^
Atmosphäre. Die Verbrennungsprodukte besitzen zum Zeitpunkt ihrer Vermischung mit der Calciumverbindune eine Temperatur von etwa 38° bis 2600C. Bei
dieser Temperatur findet zwischen der Calciumverbindung und den in den Kaminabgasen enthaltenen
Schwefeloxiden keine nennenswerte Umsetzung statt Die Calciumverbindung soll in der Atmosphäre eine
Dispersion bilden und eine nicht-saure Atmosphäre schaffen, so daß der Ablauf von auf Photosynthese
beruhenden Umsetzungen, die vermutlich für die Bildung lästiger oder organischer, smogbildender
Verbindungen verantwortlich sind, verhindert wird. Die
aus dem Kamin austretenden Abgase enthalten praktisch die gesamten smogbildenden Schwefelverbindungen, die bereits ohne Zufuhr irgend einer Calciumverbindung darin enthalten waren.
Jüngere Untersuchungen haben gezeigt, daß Dolomit- und Kalksteinarten mit hohem Calciumgehalt
einige Möglichkeiten zur Behandlung von bei der Verbrennung von Kohle und/oder Öl anfallenden,
schwefeloxidhaltigen Gasen bieten. Die bisherigen (einschlägigen) Bestrebungen waren vornehmlich damit
befaßt, den Rohkalkstein, z.B. Calcit oder Dolomit, in
das Brennmaterial oder in den Öfen einzuführen, um den Kalkstein bei den hohen Verbrennungstemperaturen
unter Bildung eines Oxids oder Oxidgemisches, das seinerseits mit dem in den Abgasen enthaltenden
Schwefeltrioxid und/oder Schwefeldioxid reagiert, zu calzinieren. Diese Bestrebungen haben sich jedoch
weitestgehend als erfolglos erwiesen, da beträchtlich höhere Kalksteinmengen benötigt wurden als sie zur
stöchiometrischen Umsetzung mit den Schwefeloxiden eigentlich erforderlich gewesen wären. Somit sind also
weit höhere Mengen an Zuschlagstoffen erforderlich, was sowohl physikalische Schwierigkeiten bei der
Einspeisung (Verunreinigung des Kessels) als auch wirtschaftliche Nachteile nach sich zieht. Darüber
hinaus enthielt die bei diesen Versuchen anfallende Flugasche immer nur eine sehr geringe Menge an
Schwefelverbindungen.
Es wurden weiterhin Versuche unternommen, Kalkstein oder ungelöschten Kalk entweder in die Kohle
oder in die Abgase einzuspeisen. Bei Verwendung von Kalkstein in einem zur Umsetzung der schwefelhaltigen
Bestandteile genügend heißen Teil des Kessels wird der Kalkstein hart- oder totgebrannt, was zu einer
erheblichen Beeinträchtigung der Reaktionsfähigkeit des erhaltenen Kalks führt Es ist jedoch eine extrem
rasche Reaktionsfähigkeit erforderlich, da in normal arbeitenden Industriekesseln nur eine sehr kurze
Reaktionszeit in der Größenordnung von 0,1—5 see
zur Verfügung steht. Ungelöschter Kalk selbst reagiert mit den schwefelhaltigen Bestandteilen der Abgase nur
sehr schlecht und ist äußerst schwierig in den Kessel einzuspeisen. Versuche, ungelöschten Kalk im Kessel
abzulöschen, haben sich als praktisch undurchführbar erwiesen, da im Vergleich zu der zur Umsetzung mit den
schwefelhaltigen Bestandteilen der Abgase verfügbaren Reaktionszeit eine ungewöhnlich lange Reaktionszeit
für die Umsetzung zwischen dem ungelöschten Kalk und Wasser erforderlich ist.
Weiterhin wurden Versuche unternommen, pulverisierten Kalkstein zusammen mit der Kohle in einen
kohlebeheizten Dampfgenerator einzuführen, in der Hoffnung, daß der Kalkstein bei der im Dampfgenerator herrschenden Verbrennungstemperatur calziniert
und der hierbei gebildete Kalk mit den Schwefelbestandteilen der Abgase reagieren würde. Hierbei fand
jedoch, wie bereits erwähnt, nicht nur ein Totbrennen des Kalks statt, sondern es kam infolge des zugespeisten
Kalksteins auch zur Bildung einer größeren Menge an
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Feststoffen, was zu einer Verunreinigung des Kessels führte.
Es wurde ferner auch bereits versucht die im Gasstrom suspendierte Asche in Wäschern zu behandeln,
um den nichtumgesetzten Kalk zu hydratisieren und dabei Schwefeloxidrückstände zu binden. Ein
derartiges Verfahren führt jedoch zur Bildung beträchtlicher Mengen an Calcium- und/oder Magnesiumsulfit
die vom Standpunkt ihrer Verwertbarkeit in Massen, wie Mörtel, Beton u. dgl. zu verwerfen sind.
Schließlich wurde auch bereits versucht in die bei der Verbrennung schwefelhaltigen Öls und/oder schwefelhaltiger
Kohle gebildeten Kamingase Magnesiumoxid einzuführen. Eine derartige Behandlung hat sich jedoch
als weitgehend unwirksam erwiesen, da Magnesiumoxid mit den in den Abgasen enthaltenen, gasförmigen
Schwefeloxiden nicht genügend rasch reagiert um eine Umsetzung innerhalb der in einem Industriekessel
verfügbaren, äußerst kurzen Berührungszeit zu gestatten. Darüber hinaus bietet die (physikalische), Zufuhr
von Magnesiumoxid zu denjenigen Teilen eines Kessels, in denen die herrschende Temperatur hoch genug ist
um eine genügende Reaktionsfähigkeit der schwefeloxidhaltigen Bestandteile der Abgase mit den festen
Partikeln zu gestatten, erhebliche Schwierigkeiten.
In den Mitteilungen der VGB, Heft 83 (April 1973), S. 75-80 und in der Literaturstelle »Staub-Reinhaltung der
Luft« 28 (1968), Nr. 3, S. 94,95 wird bereits das Einblasen von Erdalkalimetallhydroxiden in Rauchgas bei erhöhter
Temperatur beschrieben, um dieses zu entschwefeln. Dabei wird jedoch bereits getrocknetes Erdalkalimetallhydroxid
zur Anwendung gebracht, so daß dieses Reaktionsmaterial in einem gealterten und damit
stabileren Zustand vorliegt der im Verbrennungsraum die erforderliche schnelle Dehydratisierung zum besonders
reaktionsfähigen Oxid nicht ermöglicht. Das führt dazu, daß bei der Verwendung von getrocknetem
Erdalkalimetallhydroxid nur eine unvollständige Umsetzung mit den Schwefeloxiden in den Abgasen erreicht
oder eine größere Menge an Hydroxiden benötigt wird. Entsprechendes gilt auch für das vorstehend bereits
genannte Verfahren nach der US-PS 29 91 014, bei der eine mikrokristalline Calciumverbindung der Formel
Ca(OH)2 · nMgO, wobei η 0 bis etwa 1 sein kann, zur
Smogbekämpfung in Rauchgas unter Schaffung eines stabilen Aerosols dispergiert wird.
Das Verfahren nach der GB-PS 11 78 109 setzt zur Bindung von Schwefelverbindungen in Abgasen Alkalimetalloxide,
Erdalkulimetalloxide oder Substanzen, die die genannten Oxide im Verlaufe einer thermischen so
Zersetzung freisetzen, ein. Alkalimetalloxide sind verhältnismäßig teuer und damit unter wirtschaftlichen
Gesichtspunkten nachteilig. Bei den Erdalkalimetalloxiden ist es von Nachteil, daß sie sich nur unzulänglich
schnell mit den Schwefeloxiden im Abgas umsetzen, was insbesondere für das Magnesiumoxid gilt. Werden
jedoch z. B. diese Erdalkalimetalloxide in der Hitze bildende Carbonate eingesetzt so steht das freiwerdende
Kohlendioxid in Konkurrenz zu den Schwcfeloxiden, so daß erhöhte Ausgangsmengen an Carbonat einzuset- t>o
zen sind. Auch dieses Verfahren ist demzufolge verbesserungsbedürftig.
In der US-PS 32 06 319 wird eine verbesserte Ausführungsform einer Flugaschenmasse beschrieben.
Ferner geht aus dieser Patentschrift hervor, wie «>
verschiedenartige Versuche von der einschlägigen Industrie bezüglich einer geeigneten Stabilisierung von
hochbelastbaren Unterlagen bzw. Oberflächenbelägen unternommen wurden.
Einer der wesentlichsten Faktoren bei der Herstellung einer stabilen, hochbelastbaren Unterlage bzw.
eines entsprechend stabilen Oberflächenbelags besteht darin, eine entsprechende (Fertigungs-)Masse zu schaffen,
die rasch genug abbindet um eine relativ hohe Anfangsdruckfestigkeit zu erhalten. Mit üblicher Flugasche,
wie sie aus den üblichen Niederschlagseinrichtungen in den Kaminen kohlebefeuerter öfen ausgetragen
wird, erhält man eine stabile Erdmasse, die jedoch ziemlich langsam abbindet und bis zum Erreichen einer
hohen Druckfestigkeit viele Wochen erfordert.
Die Hauptschwierigkeit bei den aus der genannten Patentschrift bekannten Massen ist ihre ziemlich
langsame Aushärt- bzw. Abbindegeschwindigkeit. Hinzu
kommt noch die Frage der Haltbarkeit bei abwechselndem Naßwerden und Trocknen oder Gefrieren
und Wiederauftauen. Obwohl den betreffenden Massen annehmbare Baueigenschaften verliehen werden
konnten, waren beim Bau der jeweiligen Unterlagen oder Oberflächenbeläge oftmals Verzögerungen
festzustellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das eingangs beschriebene Verfahren so auszubilden, daß
eine wirksamere und wirtschaftlichere Verminderung der Luftverschmutzung unter gleichzeitiger Gewinnung
einer speziellen, in stabilisierenden Massen zur Herstellung hochbelastbarer Unterlagen oder Oberflächenbeläge
verwendbaren Flugasche hervorragender Eigenschaften möglich ist. Des weiteren liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens zu schaffen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch, daß Erdalkalimetallhydroxide verwendet werden, die durch
kontinuierliches Vermischen von Erdalkalimetalloxiden mit Wasser und Umsetzen der erhaltenen Mischung
unter hohem Druck und unter Dampfbildung hergestellt sind, und daß das erhaltene Gemisch sofort nach der
Umsetzung in die Abgase eingespeist wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß
als Zuführeinrichtung eine Druckablöschkammer mit Einrichtungen zum Umsetzen von Wasser und Erdalkalimetalloxiden
vorgesehen ist.
Es wurde festgestellt daß sich die Luftverschmutzung durch bei der Verbrennung von Kohle und/oder öl
anfallenden Kaminabgasen weitestgehend vermindern läßt, wenn man die schwefeloxidhaltigen Kamingase in
der erfindungsgemäßen Verfahrensweise kontinuierlich mit einem feinverteilten Erdalkalimetallhydroxid bei
einer Temperatur von 649° bis 1316° C, einer Reaktionszeit
von mindestens 0,1 —5 Sekunden und in Gegenwart von bei der Verbrennung der Kohle und/oder des Öls
gebildeten Flugaschepartikeln in Berührung bringt.
Bei den im Rahmen des Verfahrens gemäß der Erfindung verwendbaren Erdalkalimetallhydroxiden
kann es sich um dolomitisches Kalk-Monohydrat, dolomitisches Kalk-Dihydrat, hydratisierten Kalk mit
hohem Calciumgehalt und Mischungen hiervon handeln. Derartige Gemische können zwei oder mehrere der
genannten Kalkhydratarten in beliebigen Mengenverhältnissen und gegebenenfalls zusätzlich calzinierte und
hydratisierte Produkte natürlich vorkommender Kalksteinmaterialien mit Calcium und Magnesium im
Verhältnis Ca:Mg von 100 :0 bis 95 :5 (Kalkstein mit hohem Calciumgehalt), bis etwa 65 :35 bis 45 :55
(dolomitischer Kalkstein) enthalten. »Magnesian«- Kalkstein bildet ein spezielles Beispiel solcher natürlich
vorkommender Materialien. In diesem »Magnesian«- Kalkstein beträgt das Gewichtsverhältnis von Calciumzu
Magnesiumcarbonaten etwa 65 : 35 bis etwa 95 : 5. Dieser »Magnesian«-Kalkstein läßt sich zu einem
erfindungsgemäß gut brauchbaren Material calzinieren und ablöschen. Neben dem »Magnesian«-Kalkstein gibt
es auch noch andere Beispiele für im Rahmen des Verfahrens gemäß der Erfindung zusätzlich verwendbare
natürlich vorkommende Kalksteinarten.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung ist eine zur
Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung verwendbare Vorrichtung dargestellt.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Vorrichtung handelt es sich im wesentlichen um eine Druckablöschanlage,
die zum Einführen von gelöschtem Kalk in einen bestimmten Bereich (z. B. einen Kamin) mit einem
Dampfgenerator gebildet ist. Während der Dampfgenerator in Natur im Verhältnis zu der Druckablöschanlage
weit größer ist, erscheint er zur leichteren Erläuterung der Erfindung in der Zeichnung verkleinert dargestellt.
Die zur Erläuterung der Erfindung in der Zeichnung dargestellte Druckablöschanlage eignet sich insbesondere
zur Herstellung von Kalkhydrat mit hohem Calciumgehalt oder von dolomitischem Dihydrat und ist
im Vergleich zu der aus der US-PS 23 09 168 bekannten, chargenweise arbeitenden Ablöschanlage für einen
kontinuierlichen Betrieb ausgelegt.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Vorrichtung ist ein Lagerraum 10 für ungelöschten Kalk mit einer als
Schneckenförderer ausgebildeten Förderanlage 11 zum kontinuierlichen Austragen von ungelöschtem Kalk aus
dem Lagerraum 10 ausgestattet. Ferner ist noch eine übliche Dosierförderanlage 12 vorgesehen, mit deren
Hilfe eine abgemessene Menge an ungelöschtem Kalk in einen Mischtank 13 eingebracht wird. Ferner wird in
den Mischtank 13 mit üblichen Einrichtungen Wasser zugeführt und mit dem Kalk mit Hilfe eines Rührers 14
gemischt. Die hierbei gebildete wäßrige Kalkaufschlämmung wird mittels einer Hochdruckpumpe 15
kontinuierlich einer Druckablöschkammer 16 (Hochdruckablöschkammer) zugeführt Mit einer mehrere
Rührer 17 tragenden zentralen Welle 21 ist ein Antriebsmotor 20 verbunden. Die Rührer 17 sind so
angeordnet, daß sie den Kalk und den Dampf in Bewegung halten und den Inhalt der Hochdruckablöschkammer
16 gründlich durchmischen. Ein an der Hochdruckablöschkammer 16 angeschlossener Ablaß
22 steht — wie dies später noch näher erläutert wird — mit einem speziellen Teil des Verbrennungsraums des Dampfgenerators in Verbindung.
In der Praxis kann man die Zufuhr von ungelöschtem Kalk und Wasser derart steuern, daß etwa 136,1 kg
pulverisierter, ungelöschter, dolomitischer Kalk mit jeweils 103 kg Wasser gemischt werden. Hierbei fällt
eine frei fließende Aufschlämmung au, die dann zum Ablöschen in die Hochdruckablöschkammer 16 gepumpt wird. Bei den angegebenen Mischungsverhältnissen kann man mit besonders guten Ergebnissen
arbeiten.
Der Dampfdruck mder Druckablöschanlage ist nicht
kritisch; vorzugsweise bedient man sich jedoch extrem
hoher Drücke, z. B. eines Drucks von 42 kg/cm2 oder
mehr. Eine genügende Ablöschung läßt sich jedoch auch bei niedrigeren Dröcken, z. B. bei Drücken von Oj, 1,4
oder 7,0 kg/cm2 erreichen. Selbstverständlich ist es
erfindungsgemäß von wesentlicher Bedeutung, im Inneren der Druckablöschanlage kontinuierlich einen
genügend hohen Innendruck aufrechtzuerhalten, damit der praktisch feste, gelöschte Kalk explosionsartig zu
dem rohrartigen Auslaß 22 der Ablöschanlage geblasen wird. Auf diese Weise wird der gelöschte Kalk sofort
(nach seiner Bildung) und stark in einem verhältnismäßig großen Verbrennungsraum 32 eines Dampfgenerators
31 dispergiert bzw. verteilt.
In dem mit einer Wandöffnung 30 ausgestatteten Dampfgenerator 31, in dessen Verbrennungsraum 32
Brenner 29 (für das jeweilige Brennmaterial) vorgesehen sind, gibt es eine Zone 33, in welcher die
Temperatur der Abgase 649° - 1316°C beträgt. Zur Abtrennung der feinteiligen, zur Sulfopozzolanreaktion
fähigen Flugasche und von überschüssigem Kalk aus
t5 den entschwefelten Abgasen ist ein an sich bekannter,
üblicher elektrostatisch und/oder mechanisch arbeitender Staubsammler 34 vorgesehen. Die feinteiligen
Feststoffe werden in einem Trichter 35 gesammelt, während die entschwefelten Abgase aus einem Kamin
36 austreten.
Aus Steinkohle gewonnene Flugasche besitzt in der Regel einen niedrigen Calcium- und/oder Magnesiumoxidgehalt.
Bei einer derartigen Flugasche handelt es sich bekanntlich um ein Pozzolan, bei welchem das feinverteilte,
amorphe, siliziumhaltige Glas mit zugesetztem Calcium- und Magnesiumoxid oder den entsprechenden
Hydroxiden unter Bildung zementartiger Verbindungen reagiert. Bei der Verbrennung von Braunkohle anfallende
Flugasche enthält andererseits bekanntlich beträchtliehe Mengen an Calcium- und Magnesiumoxid. Die
Verwendung einer derartigen Asche in Massen, wie Portlandzement, Mörtel und Beton, kann jedoch eine
nachteilige und schädliche Ausdehnung hervorrufen, was vermutlich auf die beim Aushärten der Oxide über
längere Zeit in Gegenwart von Feuchtigkeit gebildeten Hydratisierungsprodukte zurückzuführen ist Eine derartige
Ausdehnungsreaktion läßt sich beispielsweise anhand der Unfähigkeit solcher Braunkohlenaschen zur
Beibehaltung ihrer Dimensionsstabilität beim Testen in einem Hochdruckautoklaven demonstrieren. Wenn der
CaO-Gehalt ein Maximum, d. h. einen Schwellenwert, übersteigt, kommt es zu einer derartigen, nachteiligen
Ausdehnung.
Im Falle der bei der Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung anfallenden Flugasche sind die
Konzentrationen an Calcium- und Magnesiumverbindungen so hoch, daß eine stärkere Ausdehnung zu
erwarten wäre. Diese nachteiligen Reaktionen treten jedoch infolge der Bildung von komplexen Sulfaten und
ferner infolge einer hohen Konzentration an Sulfationen nicht auf. Darüber hinaus haben Untersuchungen
gezeigt, daß die komplexen Sulfate eine drastische Änderung der hydraulischen Eigenschaften (Zementartigkeit)
der Asche bei ihrer Verwendung in Massen, wie beispielsweise Mörtel, Beton und Massen zur Herstellung von Straßendecken, verursachen.
Bevorzugt wird zur Verminderung der Luftverunreinigung hydratisterter bzw. gelöschter Kalk in einem
bestimmten Temperaturbereich unter Bedingungen, die
mi eine Reaktion mindestens eines beträchtlichen Teils des
gelöschten Kalks mit den gasförmigen Schwefeloxiden in Gegenwart von halbgeschmolzener Tingasche
gestatten, in den Dampfgenerator eingeblasen. Wie
bereits ausgeführt, handelt es sich bei einer hervorra-
bS gend verwendbaren Kalkart um ein dolomitisches
Monohydrat, das in etwa durch die Formel Ca(OH)2 - MgO wiedergegeben werden kann, oder um
ein dolomitisches Dihydrat, das in etwa durch die
Formel Ca(OH)2 · Mg(OH)2 wiedergegeben werden
kann. In gleicher Weise kann auch gelöschter Kalk mit hohem Calciumgehalt, wie er beispielsweise durch die
Formel Ca(OH)2 wiedergegeben werden kann, eingesetzt werden. Wie bereits ausgeführt, können schließlich
auch Mischungen von gelöschtem »Magnesian«-Kalk oder äquivalente Mischungen verwendet werden.
Obwohl Kalkstein, d. h. das Carbonat, erfindungsgemäß ein brauchbares Ausgangsmaterial ist, ist es von
wesentlicher Bedeutung, den Kalkstein außerhalb des Ofens in einem üblichen Kalkbrennofen oder in
sonstiger Weise zu calzinieren, um auf diese Weise vorher den gesamten Carbonatgehalt oder einen
beträchtlichen Teil des Carbonatgehalts des Kalksteins zu beseitigen, den erhaltenen ungelöschten Kalk
abzulöschen und schließlich den gelöschten Kalk bei der Betriebstemperatur des Verbrennungsraums des Ofens
in den kohle- oder ölbefeuerten Ofen einzuführen. Hierbei läßt sich eine extrem rasche Umsetzung
zwischen dem in der Kohle und/oder dem öl enthaltenen Schwefel und den im Kalk enthaltenen
Erdalkalimetallen erreichen und ein Reaktionsprodukt gewinnen, das einerseits extrem leicht zu verarbeiten ist
und andererseits bei einer Umsetzung mit Wasser zu einem außerordentlich guten Material für hochbelastbare Unterlagen führt.
Der gelöschte Kalk soll vorzugsweise aus Partikeln einer Partikelgröße von höchstens etwa 5 Mikron und
insbesondere einer Partikelgröße von höchstens etwa 1 Mikron bestehen. Die Oberfläche des Materials soll
vorzugsweise etwa 30 000cm2/g oder mehr betragen.
Bei einem erfindungsgemäß bevorzugten Hydrat handelt es sich um ein spezielles Produkt, das aus
ungelöschtem Kalk aus dem in der US-PS 32 50 520 beschriebenen Kalkbrennofen hergestellt wurde. Ein
solcher ungelöschter Kalk besitzt eine außerordentlich hohe Reaktionsfähigkeit und zeigt nach seiner Umwandlung in ein Dihydrat im Rahmen des Verfahrens
gemäß der Erfindung hervorragende Merkmale. Weiterhin hat es sich gezeigt, daß es sich bei der Herstellung
eines dolomitischen Kalkdihydrats, wie es beispielsweise in der US-PS 23 09 168 beschrieben ist, höchst
wirksam gestalten IaQt, wenn man die Umsetzung in dem Kessel durchführt. Dolomitisches Kalkdihydrat
oder gelöschter Kalk mit hohem Calciumgehalt geben beim Inberührungkommen mit Abgasen bei einer
Temperatur von 649° bis 1316° C praktisch augenblicklich ihr Hydratwasser ab, wobei die betreffenden
Erdalkalimetalloxide in naszierender oder hochreaktionsfähiger Form gebildet werden. Dies führt in der
vorliegenden Flugasche-Atmosphäre zu einer äußerst raschen Vereinigung und Oxidationsreaktion mit den
schwefeloxidhaltigen Bestandteilen der Abgase.
Da die Umsetzung im Kessel temperaturabhängig ist, muß der gelöschte Kalk an einer Stelle in den Kessel
eingeführt werden, an welcher eine Temperatur von
649° bis 1316°C herrscht Temperaturen beträchtlich unterhalb 6490C führen in der Regel nicht zu einem
geeigneten Reaktionsablauf, insbesondere soweit die Umsetzung des Magnesiumoxids betroffen ist Sofern
ein Material mit einem hohen Calciumgehalt verwendet wird oder wenn der Magneshimgehalt niedrig ist, kann
die Temperatur bei praktisch gleichbleibender Leistungsfähigkeit einige 100° C unterhalb 816°Cliegen.
Ein weiteres wesentliches Merkmal besteht darin, daß
das einen Reaktionsteilnehmer bildende Material in den
Verbrennungsgasen im Kessel stark genug dispergiert bzw. verteilt wird, um einen engen Kontakt zwischen
den Partikeln und dem Gasstrom zu gewährleisten. Dies läßt sich mittels einer mechanischen Einführvorrichtung,
z. B. mittels einer Hochgeschwindigkeitsschnecke, erreichen. Einer der Vorteile der Verwendung von
gelöschtem Kalk besteht darin, daß er unter den genannten Bedingungen gründlich verteilbar ist. Das
Einführen kann auch mittels Luft, Verbrennungsgasen oder Dampf erfolgen, sofern das Einblasgas nicht in
übermäßiger Menge verwendet wird, was zu einer
Im Rahmen einer bevorzugten Ausführungsform des eine hoch aktive Flugasche liefernden Verfahrens
gemäß der Erfindung wird Kohle oder öl in irgendeinem vorhandenen Kohlenofen oder ölbrenner in
Gegenwart von Schwefel, der von Hause aus in der Kohle oder dem öl enthalten war, verbrannt. Hierbei
entstehen im Kamin des Ofens Abgase und Flugasche, wobei die Abgase Schwefeloxide in gasförmiger Form
enthalten. Erfindungsgemäß wird nun gelöschter Kalk
in einen Kessel in einen Bereich hoher Temperatur, z. B.
einer Temperatur von 649° bis 1316° C, eingeführt. Die
Schwefeloxide reagieren rasch, d. h. in etwa 0,1 — 5 see mit dem Kalk und Luftsauerstoff, wobei in der vorher
erläuterten Weise ein trockenes Flugascheprodukt mit
hohem Sulfatgehalt anfällt. Bei diesem festen Reaktionsprodukt handelt es sich um eine hoch reaktionsfähige
Flugasche, die sich bei einer Umsetzung mit Wasser in hervorragender Weise zur Herstellung von Massen für
hochbelastbare Unterlagen des beschriebenen Typs
eignet Das bei der geschilderten Reaktion anfallende
zu handhaben, sowie leicht zu verpacken und zu
verschicken.
sich entsprechend den relativen Mengen an bei der Behandlung verwendetem, gelöschtem Kalk und der
ursprünglich in dem Brennmaterial vorhandenen Schwefelmenge durch einen niedrigen Gehalt an
Schwefeloxiden aus. Es ist in der Tat möglich, die Menge
an Restschwefeloxiden in den in die Atmosphäre
austretenden Abgasen durch Steuern der Zufuhrgeschwindigkeit des gelöschten Kalks in das Abgas zu
steuern. Obwohl die Umsetzung nicht stöchiometrisch verläuft ist der Wirkungsgrad so hoch, daß sich oftmals
bei Verwendung einer nur geringfügig höheren Menge als der stöchiometrischen Menge an Kalk eine praktisch
vollständige Entfernung der Schwefeloxide erreichen läßt Darüber hinaus erfordern in bestimmten Gegenden
lokale Gesetze eine vollständige Entfernung von
Schwefeloxiden unter sämtlichen Wetterbedingungen.
Das Verfahren gemäß der Erfindung ist unter diesem Gesichtspunkt sehr anpassungsfähig und vorteilhaft da
sich die Schwefeloxide je nach den jeweiligen Erfordernissen der Wetterbedingungen, der Lage,
lokaler Gesetze u. dgl verschieden stärk entfernen
lassen. So läßt sich beispielsweise an Tagen, an welchen
im Kamin beträchtliche Mengen an schwefeloxidhaltigen Gasen toleriert werden können, die relative
Kalkzufuhr auf die Hälfte oder noch weniger der
normalen Zufuhr erniedrigen. Unabhängig von der im Verhältnis zur Menge an Schwefeloxiden in den
Abgasen verwendeten Kalkmenge erhält man eine
Fingasche mit stark verbesserten Eigenschaften. Wenn die schwefeloxidhaltigen Gase im beträchtlichen Ober
schuß vorliegen, wird der gelöschte Kalk bei der
Umsetzung praktisch vollständig aufgebraucht wobei die Reaktionsprodukte in der Flugasche untergehen.
Wenn der Kalk hn Oberschuß vorliegt, wird er in den
üblichen elektrostatischen Niederschlagsvorrichtungen zusammen mit dem umgesetzten Kalk und der die
Schwefelverbindungen enthaltenden Flugasche ausgefällt. Der überschüssige Kalk bildet einen wertvollen
Bestandteil bei der Herstellung von beispielsweise Straßendecken.
Bei der Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung soll vorzugsweise, insbesondere bei der
Umsetzung zwischen dem Kalk und der Flugasche, eine Reaktionstemperatur von 982° bis 10380C bei einer
Reaktionszeit von insgesamt etwa 1 bis 3 see, vorzugsweise von 2 see, herrschen. Diese Reaktionstemperaturen
und -zeiten unterscheiden sich erheblich von den Reaktionstemperaturen und -zeiten, wie sie in
Portlandzementöfen gegeben sind. Hier werden nämlich die Reaktionsprodukte bei Temperaturen von
1538°C und Reaktionszeiten von etwa 20 bis 30 min erhalten.
Es sei darauf hingewiesen, daß nicht notwendigerweise gelöschter Kalk alleine verwendet werden muß. Er
kann vielmehr ohne nachteilige Wirkung mit anderen Materialien und Substanzen kombiniert werden, sofern
diese die Reaktionsfähigkeit des Kalks mit den
to schwefeloxidhaltigen Gasen in Gegenwart von Flugasche
nicht beeinträchtigen. Ferner sind unter dem Ausdruck »Erdalkalimetallhydroxid« sowohl reine als
auch unreine Verbindungen und Kombinationen derselben zu verstehen.
Claims (3)
1. Verfahren zum Entschwefeln von aus der
Verbrennung von Kohle und/oder öl stammenden Abgaseii, -bei dem in die Flugaschepartikel und
Schwefeloxide enthaltenden Abgase im Bereich hoher Temperatur Erdalkalimetallhydroxide eingespeist und die eingespeisten Erdalkalimetallhydroxide mit den Abgasen in einer zur Umsetzung der
Schwefeloxide ausreichenden Berührung gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß
Erdalkalimetallhydroxide verwendet werden, die durch kontinuierliches Vermischen von Erdalkalimetalloxiden mit Wasser und Umsetzen der erhaltenen
Mischung unter hohem Druck und unter Dampfbildung hergestellt sind, und daß das erhaltene
Gemisch sofort nach der Umsetzung in die Abgase eingespeist wird.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem mit Brennern ausgestatteten Verbrennungsraum, der über eine Wandöffnung mit einer außerhalb des Verbrennungsraums
befindlichen Zuführeinrichtung für Erdalkalimetallhydroxide verbunden ist, dadurch gekennzeichnet,
daß als Zuführeinrichtung eine Druckablöschkammer (16) mit Einrichtungen zum Umsetzen von
Wasser und Erdalkalimetalloxiden vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Steuereinrichtungen zur Steuerung der
Zufuhrgeschwindigkeit der Erdalkalimetallhydroxide in den Verbrennungsraum (32) vorgesehen sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2885971*A GB1352435A (en) | 1971-04-19 | 1971-04-19 | Method and apparatus for purifying flue gases |
| DE2129961A DE2129961C3 (de) | 1971-04-19 | 1971-06-16 | Verfahren zum Entschwefeln von Abgasen und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2885971 | 1971-04-19 | ||
| DE2129961A DE2129961C3 (de) | 1971-04-19 | 1971-06-16 | Verfahren zum Entschwefeln von Abgasen und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2129961A1 DE2129961A1 (de) | 1972-12-21 |
| DE2129961B2 DE2129961B2 (de) | 1978-03-23 |
| DE2129961C3 true DE2129961C3 (de) | 1978-11-16 |
Family
ID=25761295
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2129961A Expired DE2129961C3 (de) | 1971-04-19 | 1971-06-16 | Verfahren zum Entschwefeln von Abgasen und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens |
Country Status (2)
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