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DE2129037A1 - Kipptisch zur fertigung von betonwandelementen oder aehnlichen flaechigen betonkoerpern - Google Patents

Kipptisch zur fertigung von betonwandelementen oder aehnlichen flaechigen betonkoerpern

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Publication number
DE2129037A1
DE2129037A1 DE19712129037 DE2129037A DE2129037A1 DE 2129037 A1 DE2129037 A1 DE 2129037A1 DE 19712129037 DE19712129037 DE 19712129037 DE 2129037 A DE2129037 A DE 2129037A DE 2129037 A1 DE2129037 A1 DE 2129037A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tilting
substructure
upper structure
concrete
tilting table
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19712129037
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English (en)
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DE2129037C3 (de
DE2129037B2 (de
Inventor
Wilfried Dipl Ing Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19712129037 priority Critical patent/DE2129037C3/de
Publication of DE2129037A1 publication Critical patent/DE2129037A1/de
Publication of DE2129037B2 publication Critical patent/DE2129037B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2129037C3 publication Critical patent/DE2129037C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/08Moulds provided with means for tilting or inverting
    • B28B7/082Tiltable moulding tables or similar moulding surfaces
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/08Moulds provided with means for tilting or inverting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • On-Site Construction Work That Accompanies The Preparation And Application Of Concrete (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

  • Kipptisch zur Fertigung von Betonwandelementen oder ähnlich flächigen Betonkörpern.
  • Die Erfindung betrifft einen Kipptisch zur Fertigung von Betonwandeleinenten oder dergleichen, der an einer Seite in Böcken gelagert und um diese Seite kippbar ist, wobei die Verdichtung des Betons durch an den Tisch angesetzte Rüttler und dessen Dämpfung durch Federelemente, z.B.
  • Schwingmetallkörper erfolgt.
  • Solche Kipptische für die fabrikmäßige Vorfertigung von Wandelementen od.dgl. werden in verschiedener Größe und verschiedenen Ausführungsformen gebaut. Dabei besteht der Rahmen zumeist aus starken Längsträgern, die durch ets diagonal verlaufende Kreuzträger ergänzt werden, um dem sch beim Kippen die erforderliche Verwindungssteifigkeit zu gebenO Ferner weist der Rahmen quer verlaufende Kipptrager auf, wobei diese Träger in erster Linie zur Übertragung der von Hubmotoren oder Hebezeugen in die Konstruktion eingetragenen Kippkräfte dienen.
  • Die Qualität des hergestellten Betonkörpers hängt nicht nur von der Größe und der Anbringung der Rüttler ab, sondern auch von der Konstruktion des Kipptischs selbst. Üblicherweise werden einige Rüttler entlang der Längsträger des Tisch angebracht. Beim Rüttelvorgang zeigt sich nun, daß an verschiedenen Stellen des Tischs Schwingungsknoten auftreten, die an dieser Stelle naturgemäß zu Entmischungenml Beton führen, sei es, daß der Beton bzw. bestimmte Partikel zu diesen Stellen hinw oder von diesen wegwandern. kiese Stellen mit unerwünschten Schwingungserscheinungen fallen ablicherweise mit den Lagerstellen des Kipptischs an den Kippböcken und mit den Angriffspunkten der Hubmotore an dem Rahmen zusammen, da der Tisch praktisch an diesen Stellen fixiert ist.
  • Um diesem Nachteil abzuhelfen bzw. seine negative -i'irkung zu mindern, ist bei einigen bekannten Ausführungsformen das Kipplager als vertikales Langloch mit geringem Horizontalspiel ausgebildet, so daß der Tisch zumindest in vertikaler Richtung eine ausreichende Schwingungsfreiheit erhält. Hingegen läßt sich nicht ganz verhindern, daß der Kippbolzen irjhorzintaler Richtung an die Seitenwände des Langlochs anstößt, so daß hier der Freiheitsgrad nur ungenügend ist.
  • Darüberhinaus ergibt sich in der Lagerung eine entsprechende Beanspruchung, wobei diese Konstruktion den weiteren Nachteil hat, daß der Tisch beim Kippen aufgrund der Beweglichkeit in dem Langloch in dessen Grund hineinfälltS was mit entsprechenden Erschütterungen und LärbeIästiungen verbunden ist.
  • Der Brfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bei bekannten Kipptischen nicht völlig beherrschbaren Schwingungserschei nungen mit nachteiligen Wirkungen zu vermeiden und auf diese Diese eine gleichbleibende Qualität innerhalb des herzustellenden Betonfertigteils zu erreichen.
  • Diese Aufgabe wird-bei einem Tisch des eingangs genannten Aufbaus erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Tisch aus einer nur die schwingungstechnisch zur Erregung notwendige Masse aufweisenden, von den Rüttlern erregten Oberkonstruktion mit Schalplatte und aussteifendem Rahmen und einer Unterkonstruktion mit die Kippkräfte aufnehmenden, an den Böcken gelagerten Trägern besteht, wobei die Oberkonstruktion über die Federelemente der Unterkonstruktion aufliegt, Durch diese Ausbildung des Kipptischs gemäß der Erfindung wird die Oberkonstruktion praktisch zu einer freischwingenden Nasse, da sie keine Fixpunkte mehr'mit der Unterkonstruktion gemeinsaill hat. Die Oberkonstruktion kann mithin die von den Rüttlern erzeugte Schwingungsbewegung ungehindert durchführen, da sie praktisch in drei Richtungen - längs, quer und vertikal - Freiheitsgrade besitzt. Da die Kippkonstruktion somit aus der zu erregenden Masse herausgenommen ist, kann die notwendige Rüttlerenergie vermindert werden0 Die bei den bekannten Konstruktionen üblicherweise vorhandene Eiehrbestückung an Rüttlern zum ausgleich der über die Kontaktpunkte in die Unterkonstruktion und in den Boden abfließenden Energie ist bei der erfindungsgemäßen Konstruktion nicht erforderlich.
  • Die Erfindung bringt also nicht nur den Vorteil einer schwingungstechnisch einwandfreien Konstruktion, sondern auch die Möglichkeit, den erforderlichen Energieaufwand zu mindern. Kach einem weiteren Merkmal der ErfiIldung weist der Rahmen der Oberkonstruktion Längs träger aus Hohlprofil zur Führung oder Anbringung von längsbewegiichen Rüttlern auf. Auch hierdurch wird also eine weitere Optimalisierung der Schwingungsverhältnisse ermöglicht Erfindungs gemäß liegt die Oberkonstruktion der Unterkonstruk tion auswechselbar auf. Damit kann die Unterkonstruktion nicht nur als Kippvorrichtung, sondern auch als Rüttelstation für eine Mehrzahl von Oberkonstruktionen dienen, wobei die Hohlprofil-Längsträger die Möglichkeit geben, die jeweils eingesetzte Oberkonstruktion rnit verschieblichen Rüttlern zu bestücken. Der Kipptisch kann mithin auch im Rahmen einer Taktfertigung eingesetzt werden Gemäß der Erfindung sind zusätzlich zu den in vertikaler Richtung wirksamen Federelementen zwischen der Ober- und der Unterkonstruktion in horizontaler Richtung wirksame Federelemente eingesetzt, die gleichzeitig als widerlager für die Oberkonstruktion in deren gekippter Lage dienen. Während diese Federelemente in der Horizontallage des Tischs während des Rüttelvorgangs die Horizontalkomponente der Schwingung federnd begrenzen, liegt der Tisch in der gekippten, annähernd vertikalen Lage diesen Dämpfern auf.
  • Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer in der Zeichnung dargestellten, bevorzugten Äusführungsform.
  • In der Zeichnung ist der Kipptisch in der horizontalen itrbeitslage gezeigt, während die Kipplage zum Abnehmen des Betonwandelementes strichpunktiert dargestellt ist. Der Tisch besteht im wesentlichen aus einer vergleichsweise leichten Gberkonstruktion 1, einer Unterkonstruktion 2 und zwei oder mehr Kippböcken 3. Diese weisen eine horizontale Schiene 5 und einen etwa vertikal verlaufenden Lagerarm 6 auf, an dem bei 7 die Unterkonstruktion 2 angelenkt ist.
  • Die Unterkonstruktion 2 besteht im wesentlichen aus den Kippträgern 8, die quer zur Oberkonstruktion verlaufen. Diese Kippträger 8 bestehen aus einem in der Betriebslage horizontalen Teil 9 und einem nach oben abgewinkelten Arm 10, der bei 7 am Kippbock 3 gelagert ist. Die Kippträger 8 liegen in der Ilorizontallage dem Fundament auf oder aber sind auf einem der Oberkante der Schienen 5 der Kippböcke 3 entsprechenden Niveau unterstützt, wie dies bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform der Fall ist.
  • Die Oberkonstruktion 1 besteht aus der-eigentlichen Schalplatte 10 und einem darunter angeordneten Rahmen 11, der aus Querprofilen 12 und Längsträgern 13 gebildet ist. In der horizontalen Betriebslage liegt die Oberkonstruktion 1 über Schwingmetallkörper 11j der Unterkonstruktion 2 auf.
  • Ferner sind an der Unterkonstruktion 2 in horizontaler Richtung wirksame Schwingmetallkörper 15 angebracht, beispielsweise an vertikalen Armen 16 befestigt. Diese Dämpfer 15 dienen gleichzeitig, wie in der gekippten Stellung des Tischs erkennbar, als Widerlager, halten also die Oberkonstruktion 1 in der gekippten Stellung.
  • Als Kippantrieb ist beim wiedergegebenen Ausführungsbeispiel ein Hubmotor 17 vorgesehen, der einerseits bei 18 am Kippbock oder aber an einer gesonderten Fundamentschiene gelagert ist. Andererseits ist die Kolbenstange des I-Iubinotors 17 bei 19 an einem vertikalen Stab angelenkt, der zwischen Ober- und Unterkonstruktion angeordnet und an letzterer befestigt ist. Dieser vertikale Stab fällt beim wiedergegebenen Ausführungsbeispiel mit dein Arm 16 für den horizontalen Schwingmetallkörper 15 zusammen.
  • Statt des dargestellten Kippantriebs mittels Elubmotor 17 kann auch die Kippbewegung durch einen Kran erfolgen, dessen Geschirr beispielsweise an dem Auge 20 der Unterkonstruktion 2 angreift.
  • Die Längsträger 13 sind beill wiedergegebenen Ausführungsbeispiel als Hohlprofil ausgebildet, in denen Wanderrüttler bewegt oder angesetzt werden können.
  • Die aus Schalplatte 10 und Rahmen 11 bestehende Oberkonstruktion 1 kann der Unterkonstruktion 2 auswechselbar aufliegen, indem beispielsweise die Schwingmetallkörper 14, 15 an der Unterkonstruktion befestigt sind und die Rüttler in die jeweils aufgesetzte Oberkonstruktion eingefahren werden.

Claims (4)

P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Kipptisch zur Fertigung von Betonwandelementen od.dgl., der an einer Seite in Böcken gelagert und um diese Seite kippbar ist, wobei die Verdichtung des Betons durch an den Tisch angesetzte Rüttler und die Dämpfung durch Federelemente, Ze B. Schwingmetallkörper erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch aus einer nur die schwingung technisch zur Erregung notwendige Masse aufweisenden, von den Rüttlern erregten Oberkonstruktion (1) mit Schalplatte (10) und aussteifendem Rahmen (11) und einer Unterkonstruktion (2) mit die Kippkräfte aufnehmenden, an den Böcken (3) gelagerten Trägern (8) besteht, wobei die Oberkonstruktion (1) über die Federelemente (14, 15) der Unterkonstruktion aufliegt.
2. Kipptisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (11) der Oberkonstruktion (1) Längsträger (13) aus hohlprofil zur Führung oder Anbringung von längsbeweglichen Rüttlern aufweist.
3. Kipptisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberkonstruktion der Unterkonstruktion auswechselbar aufliegt.
4. Kipptisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Ober- und Unterkonstruktion (1 bzw. 2) in horizontaler Richtung wirksame Federelemente (15) eingesetzt sind, die gleichzeitig als 5fiderlager für die Oberkonstruktion (1) in deren gekippter Lage dienen.
L e e r s e i t e
DE19712129037 1971-06-11 1971-06-11 Kipptisch zum Herstellen von plattenförmigen Betonfertigteilen, insbesondere Betonwandelementen Expired DE2129037C3 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2129037A1 true DE2129037A1 (de) 1973-01-04
DE2129037B2 DE2129037B2 (de) 1973-10-25
DE2129037C3 DE2129037C3 (de) 1974-05-30

Family

ID=5810506

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DE (1) DE2129037C3 (de)

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DE2129037B2 (de) 1973-10-25

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