DE2128023A1 - Wandernder Strebausbau mit nebeneinander angeordneten Ausbauschilden - Google Patents
Wandernder Strebausbau mit nebeneinander angeordneten AusbauschildenInfo
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Description
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Neue Hilfs- und Gebrauchsmusteranmeldung für Klöckner - Werke AG, 41 Duisburg
"Wandernder Strebausbau mit nebeneinander angeordneten
Ausbauschilden11
Die Erfindung betrifft einen wandernden Strebausbau mit nebeneinander angeordneten Ausbauschilden, die jeweils
außer einem vorderen Hangendschild, einen mit diesem gelenkig verbundenen Bruchschild, einen an den Bruchschild
angelenkten Versatzschild und eine Liegendschwelle aufweisen und die mit Hilfe eines oder mehrerer Rückzylinder
an ein durch den Streb verlaufendes Schreitwiderlager, insbesondere an einen Tragrahmen für den Strebförderer ^
angelenkt und mit einem vorderen Schwellenende in eine im Schreitwiderlager vorgesehene Ausnehmung eingeführt sind,
wobei am Schreitwiderlager zur Bildung einer seitlichen Führung für die Ausbauschilde Träger vorgesehen sind0
Ein Strebausbau dieser Art arbeitet wie ein Strebausbau mit Böcken, Nach dem Durchgang einer Gewinnungsmaschine,
. - 2 209851/049 A'
die beispielsweise an dem Tragrahmen bezw. an der Rinnenkonstruktion
eines auf diesem verlegten Strebförderers geführt sein kann, rückt jeder Schild jeweils nach Entlastung
der den Bruchschild unterstützenden Stempel vor und benutzt dabei den Tragrahmen als Schreitwiderlagero Bei umgekehrter
Beaufschlagung der Rückzylinder üben diese dagegen den erforderlichen Andruck für den Strebförderer bezw0 die Gewinnungsmaschine
auf das Schreitwiderlager auso Ausbauschilde
der eingangs genannten Art sind besonders standsicher; sie ^ .eignen sich daher insbesondere für den Abbau mächtiger Flöze
mit entsprechend hohen Flözöffnungen.
Es sind Ausbauschilde mit verhältnismäßig kurzen Liegenschwellen
bekannt (Spruth "Strebausbau in Stahl und Leichtmetall» 1963 S0 198 Abbo 177).o Sie benötigen daher uoa.
von besonderen Stempeln getragene Vorfendkappen und halten
einen Strebraum offen, der einen verhältnismäßig geringen
Querschnitt aufweistβ Dieser reicht für die großen Wettermengen
nicht aus, welche für leistungsfähige Abbaubetriebe benötigt werden. Daneben ist es nachteilig, daß infolge der
geringen Länge der Liegendschwellen Teillängen der Rückzylinder außerhalb des offenen Strebraumes im Versatz liegen.
Ausbauschilde der eingangs genannten Art sind ebenfalls bekannt (OS 1958322), Diese Schilde sind mit verhältnismäßig
langen Liegendschwellen versehen« Darauf beruht nicht nur ihre Kippsicherheit, sondern auch die Größe des von ihnen
offen gehaltenen Strebraumes, der für den leistungsfähigen Abbau ausreichte Andererseits fehlen an den Ausbauschilden
alle Möglichkeiten, um das Eindringen von Versatz in den
Strebraum zwischen den Schilden auszuschließen. Die Ausbauschilde müssen daher unmittelbar aneinander anschließen»
Es sind allerdings auch Ausbauschilde bekannt, die aus einem geneigten Bruchschild und einer zur Unterstützung des noch
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unverbrochenen Strebhangenden dienenden Kopfplatte bestellen
(Zeitschrift.»«Glückauf" 103 (1967) Heft 20, S0 1013/14).
Ein solcher Ausbauschild hält zwar nur einen verhältnismäßig
geringen und für moderne Abbaubetriebe nicht ausreichend großen Strebraum offen, er ist jedoch an einer Seite mit beweglichen
Seitenschilden versehen, die sich auf ihnen entsprechenden Seitenschilden abstützen, welche an dem benachbarten
Ausbauschild befestigt sind«, Die beweglichen Seitenschilde sind federnd und mit einer Teleskopführung auf dem
Bruchschild abgestützt und dadurch derart vorgespannt, daß sie sich auf den ihnen entsprechenden festen Seitenschilden
des benachbarten Ausbaurähmens so fest anlegen, daß eine zuverlässige
Abdichtung entsteht.
Der wandernde Strebausbau mit den bekannten Ausbauschilden macht keine besonderen Schwierigkeiten, solange die Ausbauschilde
ihre ihnen vorgegebene Schreitrichtung beibehalten· Bei den Ausbauschilden mit den verhältnismäßig langen Liegendschwellen
vergrößert sich jedoch die Gefahr beträchtlich, daß die Schilde trotz der am Schreitwiderlager vorgesehenen seitlichen
Führungen abrutschen» Damit ist eine Verschwenkung der Ausbauschilde und eine Veränderung ihrer Schreitrichtung verbunden,
die korrigiert werden muß« Da die Ausbauschilde wegen der zu fordernden Abdichtung des Strebraumes gegen das Eindringen
von Versatzmaterial entweder unmittelbar oder über die Seitenschilde aufeinander abgestützt sein müssen, ist
die Korrektur der Schreitrichtung mit außerordentlichen Schwierigkeiten
verbunden· Diese stehen der Ausnutzung der besonderen Vorteile des Schildausbaues noch immer im Wege«
Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, Ausbauschilde mit der Korrektur ihrer Schreitrichtung zu versehen,
ohne daß dazu nennenswerte Änderungen des grundsätzlichen Aufbaues solcher Schilder und insbesondere eine Gefärhdung
der Abdichtung gegen das Eindringen von Versatzmaterial notwendig werden«, ' . .
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Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Liegendschwellen der Ausbauschilde Teillängen aufweisen,
>.'lv!
mit deren Längsseiten sie sich aü£ den zugeordneten Trägern
abstützen und an die sich bei jeder Liegendschwelle das
vordere und ein hinteres, jeweils an beiden,Längsseiten
verschmälertes Liegendschwellenende anschließt, wobei im
Bereich des hinteren Liegendschwellenendes der Versatzschild und der Bruchschild in an sich bekannter Weise mit
seitlich beweglichen Schilden versehen sind, die sich auf entsprechenden Seitenschilden des jeweils benachbarten
Ausbauschildes abstützen, und den Strebraum gegen das Bindringen, von Versatz abschirmen und daß die beweglichen
Seitenschilde auf hydraulischen Schubkolbengetrieben abgestützt
sind, die zum Schwenken der Äusbauschilde bei einer Korrektur ihrer Schreitrichtung beaufschlagbar sind·
Durch die Erfindung wird ein Schildausbau für Strebräume mit großem.Querschnitt und damit für leistungsfähige Abbaubetriebe
mit einer zuverlässigen Abdichtung gegen das Eindringen von Versatz mit Hilfe von Seitenschilden geschaffen,
welche infolge ihrer Abstützung auf Schubkolbengetrieben eine zusätzliche Funktion ausüben» Diese besteht
darin, durch Einfahren oder Ausfahren der Schubkolben das rückwärtige Ende · eines Ausbauschildes
zu verschwenken und dadurch eine Korrektur der Schreitrichtung der Ausbauschilde herbeizuführen. Diese Schwenkbewegung
wird durch die Verschmälerung der Enden der Liegendschwellen ermöglicht und erfolgt, ohne daß die Abdichtung
des Bruchraumes verloren geht0 Sie kann daher
nicht durch loses Gestein im Strebraum blockiert werden.
Die Verschwenkmöglichkeit der Ausbauschilde ist· umso"größer,
je länger und je schmäler die Liegendschwellenenden sindo
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Die leillänge jedes Ausbauschildes, die sich mit ihren
Längsseiten auf den zugeordneten Trägern abstützen, "braucht daher nur so lang zu sein," daß sie die den Bruchschild
unterstützenden Stempel aufzunehmen vermag, weil die Führungsfunktion der Träger durch die Führung ergänzt wird,
welche die Seitenschilde bewirken.
Es erweist sich insbesondere als zweckmäßig, das in die
Ausnehmung des bchreitwiderlagers eingeführte vordere Megendschwellenende nach vorn zu verjüngen. Dadurch wird
eine Vergrößerung des Schwenkbereiches der Liegendschwellen erzdielt.
Die Einzelheiten und weiteren Merkmale der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung des Ausführungsbeispiels
anüand der Figuren in der Zeichnung;.
es zeigen
Figur 1 einen -^-usbauschild für einen wandernden Strebausbau
gemäß der Erfindung in Seitenansicht,
Figur 2 eine Draufsicht auf zwei benachbarte Ausbauschilde,
Figur 3 einen Schnitt durch die beiden Ausbaueinheiten gemäß
der Linie IH-III der Figur 2,
Figur 4 einen Schnitt durch den Bruchschild gemäß der Linie
IV-IV der Figur 1 und
Figur 5 eine Draufsicht auf die Liegendschwellen zweier Ausbauschilde mit Förderertragrahmen.
Der i/i den Figuren wiedergegebene Strebausbau erfolgt mit Aasbauschilden,
die jeweils einen vorderen, den noch unverbrochenen
mgendbereich unterstützenden Hangendschild I aufweisen. Dieser
an einen ßruchöciiild 2 bei 3 angelenkt;, vrelcJier seinerseits
t 4 uii b einem Gelenk an r
M Q <w
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einem Versatzschild 5 befestigt ist«, Der Versatzschild 5 ist
unbeweglich mit Hilfe von uuerbolzen 6 bezwö 7 an eine allgemein
mit 8 bezeichnete Liegendschwelle angeschlossen» Mit Hilfe eines oder mehrerer Rückzylinder 9, die doppelt wirkend
ausgebildet sind, kann der Ausbau unter Benutzung eines längs des nicht dargestellten Kohlenstoßes verlaufenden
Tragrahmens jbQxwbaxSchreitwiderlager vorgerückt werdenj
bei umgekehrter Beaufschlagung des oder der Rückzylinder 9
wird ein auf dem Tragrahmen 10 verlegter Strebförderer 11 mit dem notwendigen Andruck am Kohlenstoß gehalten.
In dem beschriebenen Schreitwiderlager befinden sich Ausnehmungen 12, in die jeweils vordere Enden 13 der Liegendschwelle
8 eingeführt sind*.Wie Figur 2 zeigt, besteht der
Tragrahmen 10 aus einzelnen Schüssen 14 bezw· 15, welche
^ schwenkbar
durch Kugelgelenke 16 horizontal und vertikal igwb
aneinander angelenkt sindo Diese Schüsse besitzen die gleiche
Länge, wie die Teillängen der Rinnenkonstruktion des Förderers 11 a Jeweils an den Stoßen zweier aneinander anschließender
Schüsse 14 und 15 des Tragrahmens 10 befinden
sich Laschen 17 bezw„ 18 zur Aufnahme von Horizontalgelenkbolzen
19, welche zur Anlenkung von Trägern 20 dienen, die eine seitliche Führung für die Ausbauschilde bilden0
Die Ausbauschilde haben Liegendschwellen, welche eine mittlere Teillänge 21 bezw. 22 aufweisen, An den Längsseiten
dieser Teillängen befinden sich Leisten 23 bezwo 24,
welche stvk? den betreffenden Längsseiten des Trägers 20
abgestützt sind»
An die Teilläng-en 21 bezw. 22 schließen sich nach vorn die
Liegündschwelleriendön 13 an, welche in die Ausnehmungen 12
der '^hüsse lit· bezvr« 15 de.j Rahmens eingeführt sind.
• U J B S-1 / Ü 4 9 4 BAD ORIGINAL
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Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind diese vorderen Liegendschwelleneiiden 13 nach vorn verjüngte
Hach hinten schließen sich an die Teillängen 21 und 22 rückwärtige
und beiderseits verschmälerjte Liegendschwellenenden 27 bezw. 28 an.
Wie Figur 1 zeigt, sind im Bereich der.rückwärtigen Liegendschwellenenden
27 bezw, 28 der Versatzschild 5 und der Bruchschild 2 mit seitlich beweglichen Schilden 30, 31 versehen.
Diese sind auf Schubkolbengetrieben bei 33 abgestützt.
Den durch die Schubkolbengetriebe beweglichen Seitenschilden 30, 31 entsprechen feste Seitenschilde 34 bezw. 35ο
Die Abstützung der Schilde aufeinander sichert den Strebraum gegen das Bindringen von Versatz. Die Anordnung der
Schubkolbengetriebe ' ist im übrigen in Figur -*£ wiedergegeben.
Danach bestehen der Bruchschild und der Versatzschild aus einör Schweißkonstruktion, die von einem äußeren Blech 36
und einem inneren Blech 37 gebildet wird. Diese Bleche sind durch mehrere Querstege 38-40 bezw. 41 - 43 miteinander verbunden«
Ein Rohr 44 durchdringt die Querstege 38,39, und dient zur Aufnahme eines Zylinders 45 eines Schubkolbengetriebes.
Das Schubkolbengetriebe ist mit einer Schraube 46 am Quersteg 40 befestigt.
Der Schubkolben wirkt über eine Kolbenstange 47 und ein
Gelenk 48 auf eine Rohrstütze 49, welche den betreffenden Seitenschild abstützt. Der Seitenschild besteht seinerseits
aus zwei winklig zueinander stehenden und miteinander bei verschweißten Blechen 51 bezw. 52O Das Blech 52 legt sich
- 8 20985 1/0494
dem äußeren Blech 36 des Schildes auf, und das Blech 51
stützt sich auf dem benachbarten Seitönschild ab* 2ur
Führung der JRohrstütze 49 dient ein Rohr 53$ das die
Stege 4iyfe durchdringt und an diesen befestigt ist*
Durch Ein- und Ausfahren des Schubkolbens ia Zylinder können die Aüsbauschilde im Rahmen des Spiels der frager SO
verschwenkt werden» wodurch eine Korrektur der Schreit« richtung abglich ist*
gatentansiprüche
χ
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Claims (1)
- Fat β η. ta nsprüoha1· Wandernder Strebausbau mit nebeneinander angeordneten Ausbauschilden, die jeweils aus einem vorderen Hangendschild, einem mit diesem gelenkig verbundenen Bruchschild, einem an den Bruchschild angelenkten Versatzschild und eine Liegendschwelle aufweisen, die mit Hilfe eines oder mehrerer Rückzylinder an ein durch den Streb verlaufendes Schreitwiderlager, insbesondere an einen Tragrahmen für den Strebförderer angelenkt und mit einem vorderen Schwellenende in eine im Schreitwiderlager vorgesehene Ausnehmung eingeführt sind, wobei im Schreitwiderlager zur Bildung einer seitlichen Führung für die Ausbauschilde Träger vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Liegendschwellen (8) der Ausbauschilde Teillängen (27,28) aufweisen, mit deren Längsseiten (23*24) die sich mag den zugeordneten Trägern (20) abstützen und an die sich bei jeder Liegendschwelle das vordere und ein hinteres, jeweils an beiden Längsseiten verschmälertes Liegendschwellenende (13, 27, 28) anschließt, wobei im Bereich des hinteren Liegendschwellenendes (27,28) der Versatzschild (5) und der Bruchschild (2) in an sich bekannter Weise mit seitlich beweglichen Schilden (30,31) versehen sind, die sich auf entsprechenden Seitenschilden (34,35) des jeweils benachbarten Ausbauschildes abstützen und den Strebraum gegen das Eindringen von Versatz abschirmen, und das die beweglichen Seitenschilde (30,31) auf hydraulischen Schubkolbengetrieben (45,47) abgestützt sind, die zum Schwenken der Ausbauschilde bei einer Korrektur ihrer Schreitrichtung beaufschlagbar sind»- 10. 2 0 9 8 5 1/0494- ίο -Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, daß das in die Ausnehmung (12) des Schreitwiderlagers (10) eingeführte vordere Megendschwellenende (13) sich nach vorn verjüngte209851/0494L e e r s e i t e
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| BHV | Refusal |