DE2126794A1 - Umkehr-Relaisventil - Google Patents
Umkehr-RelaisventilInfo
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Description
DIpL Ing. α Wallach .*-\,·\ ,·%:··· .ZJ. WAM971
Dipl. Ing. G. Koch .* : : ν* : Vj: t79'orj η/γ
Dr.T.Haibach *"" '" " "* * ■·*
8 München 2 . 212679Λ
Die Erfindung betrifft Umkehr-Relaisventile oder pneumatische
Verstärker.
Die Erfindung eignet sich insbesondere sar Anwendung bei
pneumatischen Steuer- bsv. R^g-elayetssi^ito Pneunatieche
Steuer· bzw. Regelsysteme und Vorrichtungen für industrielle
Zwecke arbeiten üblicherweise über einen Druckbereich
von 3-15 US-Pfund pro Quadratssoll» obwohl einige Spezialsysteme
mit anderen Druckbareichen arbeitend Die Signale
werden üblicherweise über Rohrleitungen mit verhältniemäßig
kleinem Innendurchmesser und mit Längen im Bereich von einigen Fuß bia zu 2000 Fuß oder mehr übortragen. Pneumatische Anzeigevorrichtungen, Steuer- bzw. Regelvorrichtungen
und Geber haben typischerweise Aufnähmevolumina von
bis su etwa 5 Kubikzoll· Diaphragma- oder Kolbenventil«·
Stellantriebe haben häufig Aufnahmevoiumina im Bereich von
etwa 100 bis etwa 6000 Kubiksoll äquivalentes Volumen. Dsl* System muß gewöhnlich auf kloine verhältnismäßig schwache
Signale von einigen wenigen Zehntel US-Pfund pro Quadrat* soll oder weniger ansprechen.
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Di· v@u den verschiedenen Herstellern gewählten mechanisch»
konsteraktiven Ausgestaltungen sind unterschiedlichι die
grundlegend· Konseption ist jedoch stets die gleiche. Das
pneumatische Relais erzeugt eine verhältnismäßig starke
Ausgangsgröße im Bereich von 3-15 US-Pfund pro Quadratzoll
9 in Abhängigkeit von dem verhältnismäßig schwachen
Eingangssignal, beispielsweise einer variablen Meßgröße»
Der Empfänger seinerseits wandelt diese Drucksignale in eine \f©r*£®llung eines Anzeigeorgans, einer Registriervor«
rlchtesg oder eines Steuer- bzw. RegölaioehanisBus uia.
Der Erfindung liegt als Aufgabe die Schaffung eines pneumatisetien
Relaisventils oder Verstärkers sugrunde, bei welchem
öle Ablaß- bzw. Anzapfgeschwindigkeit (-"bleed-rate")
sowie die Verstärkung und die Kapazität das Relaiaventils
nach ¥nnsch eingestellt werden können. Das Relais soll eine
verbesserte Stabilität und geringere Hysterese bei insgesamt kleinerer Baugräße ale die herkömmlichen Relaisvesi·»
tile aufweisen.
Zu diesem Zweck kennzeichnet sich ein Umkehr-Relaisventil
der gessannten Art gemäß der Erfindung durch folgende Teilet
ein Clelilusej eine Mitteiwandung in dem Gehäuse ι welche das
Gehäue® in einen ersten und einen zweiten Abschnitt bzw·
Abteil unterteilt und eine zentrale Bohrung aufweist, welche ä£@ beiden Abschnitte bs«. Abteile sowie einen von der
Bohrusg durch das Gehäuse nach außen verlaufenden Ausgangs·
kanal, verbindet; ein in dem ersten Abschnitt bzw. Abteil
angeordnetes druckempfindliches Diaphragma, welches das erst· Abteil in ein erstes, der Mittelwandung benachbartes
bzw. mn diese angrenzendes Unterabteil und in ein zweites»
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von der Hittelwandung entferntes Unterabteil unterteilt} Vorriebtun^rBur Verbindung des entfernten Unterabteila
3Vt zur Verbindung
de· zweiten Abschnitts bzw, Abteile mit einem Strttmungsalttelvorrat}
einen Entlüf tungskanai f welcher das benachbarte
oder angrenzende Unterabteil mit der Atmosphäre verbindet| einen Bolzen, der an seinen einen Ende in.Wirkverbindung
mit dem Diaphragma steht und eich von dem Diaphragma duroh
das benachbarte oder angrenzende Unterabteil hinduroh in den auf der einen Seite dee Ausgangskanels gelegenen Teil
der M*tiefbohrung hinein erstreckt} einen Auetrittssitz an
der Oberfläche der Mittelbohrung zwischen dem Auegangekanal und dem benachbarten baw. angrenzenden Unterabteil ι eine
in der Mittelbohrung unterhalb des Auetrittssitzes so
angeordnete Droeselkugel, daß sie bei Auelenkung des Diaphragmas
in einer Richtung infolge eines Druckabfalls in dem entfernten Unterabteil gegenüber dem Druck in den benachbarten
oder angrenzenden Untersbteil zur Anlage gegen
die Sitzfläche des Austrittesitzes gelangt und hierbei die
Verbindung zwischen dem benachbarten bzw. angrenzenden Unterabteil
einerseits und dem Ausgangskanal und dem zweiten Abschnitt bzw. Abteil andereroeite sperrt, während sie
bei Auslenkung des Diaphragmas in der entgegengesetztem Richtung diese Verbindung öffnet; oinen in der Mittelbohrung
zwischen dem zweiten Abschnitt.und dem Ausgangskanal
vorgesehenen Zufuhrsitz, gegen welchen die Kugel unter Sperrung der Verbindung mit dem zweiten Abschnitt zur Anlage
könnt, wenn der Bolzen Infolge nines Anstiegs des
Drucks in dem entfernten Unterabteil relativ gegenüber den λ
Druck in dem benachbarten oder angrenzenden Unterabteil *-
an tiefsten in die Mittelbohrung, hineinragt und die Kugel
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gegen den Zuft&rsitz drückt ι sowie durch Vorrichtungen aear
Verstelltang des Abstände zwischen dem Zufuhrsitz und dem
Austrittesitz star Steuerung der Verstärkung und der Kapazität
des Relais.
Xm folgenden werden AusfUhrungsbeisplele der Erfindung anhand
der Zeichnung beschrieben} in dieser zeigent
Fig. 1 in schematisierter Schnittansicht ein Rttok-
strom-Relaisventil gemäß einer AusfUhrungsform
dar Erfindung5
Fig. 2 In schematisierter Schnittansicht «in Riick-8
trosa-Rel als ventil gemäß einer anderen Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 3 in vergrößerter Ansicht die zufuhrseitige oder
Eintritts-Sitzfloche der Ventilkugel bei des
Ventil gemäß Figs 2.
Zn den Figuren sind dabei gleiche bzw. entsprechende Teile
mit denselben Bezugszeichen beziffert«
Vie aus Fig. 1 ersichtlich, weist das erfindungsgemäße RUckfluß-Relaisventil ein ale Ganzes mit 10 bezeichnetes
Gehäuse auf, Ein Mittelabschnitt 12 des Gehäuses 10 alt
einer darin mittig angeordneten Bohrung lh wirkt als Trenn·
wandung zur Unterteilung des Gehäuses in einen ersten Abschnitt 16 und einen zweiten Abschnitt 18, Die Bohrung bzw.
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der Kanal 14 verbindet die beiden Abschnitte 16 und 18
und einen von der Bohrung Ik durch das Gehäuse 10 sieh
naoh außen erstreckenden Auegangskanal 20· Der erste Ge-.
h&useabsohnitt 16 wird durch eine mittels einer Dichtune
23 dichtschließend gehalterte druckempfindliche Diaphrageamembran
22 in zwei Unterabteile unterteilt, und zwar ein erstes oder dem Hittelteil 12 benachbartes Unterabteil 2k
und ein «weites oder von dem Mittelteil 12 entferntes ün·»
terabteil 26. Das entfernte Unterabteil 26 ist Über eine
Eintrittsöffnung 27 und eine Leitung 28 mit einer (nicht dargestellten) Eingangs-Druckstrumungsmittelqu.elle verbunden.
Der zweite Abschnitt 18 ist über eine Zufuhrleitung 30 mit einem StrSmungsmittelvorrat verbunden. Eine Ent«
lüftungsöffnung 3^ verbindet das an das Mittelteil 12 an«
grenzende bzw· benachbarte Unterabteil 24 mit dor Atmosphäre«
Der zweite Abteilabschnitt 18 ist mit der Trennwandung 12 mittels einer zweiten Dichtung 23 dichtachließend verbunden.
Ein Zapfen bzw· Stift 36 steht an seinem einen Ende 38» das
im gezeigten Ausführungsbeispiel in Form eines vergrößerten T-Querschnitte ausgebildet ist, mit der Diaphragmamembran
22 in Wirkverbindung und erstreckt sich von dieser aus durch das benachbarte Unterabteil 2k in die Bohrung 1k auf der
•inen Seite des Auegangskanalβ 20» Der Bolzen 36 ist an sei·
nmr Stirnseite 38 mit einer Vertiefung 39 versehen, die mit
einem entsprechenden Vorsprung k der Diaphragmamembran 22 zur Zentrierung des Bolzens 36 zusammenwirkt. An der Mündung
der Bohrung 14 zwischen dem Ausgangekanal 20 und dem benachbarten
oder angrenzenden Unterabteil Zk ist eine al· Ganz·· mit kO bezeichnet· Austritts-Sitzfläche vorgesehen.
In der Bohrung 14 unterhalb der Austritte-Sitzflache kO und
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desa «äderen End· 44 d·· BoIsen· 36 ist ein· Dross«ilrag·!
46 e@ angeordnett daß sie zur Anlage gegen di· Austritt·-
Sitzfläche 4θ In der Bohrung 14 gelangt und hierbei die
VerMadung zwischen den benachbarten oder angrenzenden
Unt®s?&bteil 24 einerseits und dem Auegangekanal 20 und
dem streiten Abaohnitt 18 andererseits sperrt, wenn die
Diap&ragmaaaabran 22 infolge einer Verringerung des Drucke
(P ) in de» entfernten Unterabteil 26 relativ gegenüber
den Struck (?_) in-dem benachbarten oder angrenzenden Vnter&bieil
24 in der einen Richtung (im gezeigten Ausfuhr
rungBeispiel nach oben) ausgelenkt wird; entsprechend
wird bei einer Auslenkung der Membran 22 in der anderen
Richtung die genannte Verbindung durch die Drosselkugel
wieder geöffnet.
In ύον Bohrung 14 ist ferner zwischen dem zweiten Abschnitt
18 tmd dem Auegangekanal 20 οin als Ganzes mit 48 bezeichneter
Zufuhrsitz vorgesehen; dieser weist eine Sitzfläche
80 smt, gegen weiche die Kugel 46 zur Anlage kommt und hierbei
die Verbindung mit dem zweiten Abschnitt 18 unterbricht,
wenn der Bolzen 36 infolge eine· Druckanstiegs In dem ent*
femt«n Unterabteil 26 relativ au dem Druck in dem toenaah«
bart«n oder angreneenden Unterabteil 24 am tiefsten in dl«
Bohnzng 14 hineinragt und hierbei die Kugel 46 zur Anlage
geg«s die Sitzfläche 80 des zufuhrseitigen Sitzes 48 drückt.
Mit Hilfe geeigneter Vorrichtungen, wie beispielsweise au-■aMEeawirkender
Schraubgewinde 50 und 52 an der Bohrung und dem Zufuhreltsteil 48, ist der Abstand zwischen dem
eufuftrseltigen Sitsteil 48 und dem Austrittssltx 4θ einstellbar.
Auf die·· Weise läßt eich d«r voll· Veret*llber*i©&
der Kugel 46 zur Erzielung einer gewUnecht*n V*r-
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Stärkung oder Ablaß- bzw. Anzapfgesohwindigkeit ("bleed*
rate") elnatellon. Ein O-Ring 43 dient als Dichtung und
■echanleehe Halterung zwischen dea zufuhrseitlgen Sitzteil
48 und der Bohrung 14. Die Kugel 46 ist in der Bob·
rung 14 zwisohen de« Austrittseitz 40 und dea Zufuhraltζ
48 naoh Maßgabe des EintrittsdzoDka PA verechieblieh, zur
Erzeugung eines den Singangadruck P proportionalen Ausgangs
drucks P »
Bei der in Fig. 2 gezeigten Aueführungsform ist zwischen
den !alt der Diaphragaameiabran 22 in Berührung stehenden
Stirnteil 38 dea Bolzens 36 und dem Mittelteil 12 ein Torapannfederelement
56 angeordnet. Durch das Federelement wird der Eigenfederwirkung der Diaphragm&memhran eine Vorspannung
zugefügt. In der Leitung 28, die In diesem Falle mit der Leitung 30 verbunden ist, ist eine Drosseisteile
58 vorgesehen, derart, daß der Druck Pn in dem entfernten
Unterabteil 26 in einer vorgegebenen Beziehung kleiner als
der Eingangadruck P in der Strömungsmittelspeiseleitung
30 und de« zweiten Abtellabschnitt 18 ist. Der Druck PQ in
dem entfernten Unttfrabteil 26 wird weiter durch eine auf eine Ventildüae 62 wirkende Klappe 60 gesteuert. Die Stellung
der Klappe 60 kann durch eine Meßvorrichtung beatiaaet
oder anderweitig eingestellt werden und steuert den Austritt des Strömungsmittela, beispielsweise der Luft, durch
die Düse 62 derart, daß der Druck P auf einen gewünschten Pegel gehalten wird.
Wie In einzelnen aus der Detaildareteilung in Fig. 3 nlher
ersichtlich, ist bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungaforsi
der zufuhraeitige Sitz 48 als Aggregat nlt einer Außen-
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hill■ β 6k ausgebildet, die verstellbar in der Bohrung 14
angeordnet let und an ihrem inneren, d. h· in die Bohrung
lh hineinragenden atimsoitigen Ende 70 einwärts gerichtete
Schultern 66 und an ihrem äußeren stirnaeitigen Ende
72 entsprechende Schultern 68 aufweist. Sine InnefhUlse 7^,
die an ihrer inneren Stirnseite 78 eine auswärts gerichtete Schulter 76 aufweist, ist in der AußenhUlae 6k gleitbar angeordnet,
derart,, daß die Schulter 76 zwlachen den Schultern
66 und 6*8 der Außenhülse 6k liegt» An der inneren
Stirnseite 78 der Inneüküls® lh ist eine Sit2:fläche 80
vorgesehen« Zwischen der Schulter 68, die im gezeigten
AuafUhrungsbeispiel durch einen in die AußenhUlse 6k gesteckten
Ring gebildet wird, und der Schulter 76 an der
inneren Stirnseite 78 der Innenhülee 6k ist eine Vorspannfeder
82 vorgesehen, welche die Innechülse 7^ g&g%n die
Schulter 66 vorspannt. Gegebenenfalls kann ein O-Ring 53
vorgesehen sein, um dieses Zufuhr-Sitzaggregat k8 nach seiner
Einstellung in die gewünschte Lage zu haltern. Durch diese Ausbildung wird eine unter der Wirkung d9T von der
Kugel k6 auf die Sitzfläche 80 ausgeübten Kraft verstellbare Lage der Sitzfläche 80 erreicht, wodurch erforderlichenfalls
ein größerer Hub der Kugel k6 zur Erzielung der
höchstmöglichen AustrittskapazitMt ermöglicht wird.
Bei der Ausführungeform nach Fig. 2 .ist das innere Ende kk
des Bolzens J6 kegel»tuispffonaig ausgebildet. Der Austrittssitz
kO weist eine Drosselfläche 8*t in der Bohrung
lh mit einer dem kegeleturapfftiraigen Ende kk des Bolzens
36 angepaßten Abechrägung auf. Der Austrittesitz kO weiat ferner eine Schulter 5k auf, die so angeordnet ia.t, daß
die Kugel 46 zur Anlage gegen sie kommt, wenn die Diaphragna«
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membran 22 infolge einer Abnahme des Drücke P in dem ent·
fernten Unterabteil 26 relativ gegenüber dem Druck P^ in
dem benachbarten oder angrenzenden Unterabteil 24 in der einen Richtung ausgelenkt wird.
Im folgenden wird die Wirkungsweise des erfindungegemäfien
RUckstrom-Relale beschrieben« Die Diaphragmamembran 22
spricht auf den Unterschied zwischen dem Druck P in dem entfernten Unterabteil 26, der als Steuerdruck betrachtet
werden kann, und dem Druck Pft in dem benachbarten oder angrenzenden Unterabteil 24 an und bewirkt eine Verstellung
des Bolzene 36, der mit der Drosaelkugel 46 In Berührung
steht und diese bei einer Aufwärts- oder Abwarteauslenkung
der Membran 22 nach oben oder unten verstellt. Die Membran 22 wird bei einer Zunahme des Drucks PA» der wie in FIg*
gezeigt zu dem Zufuhrdruck P in der Zufuhrleitung 30 in
Beziehung stehen kann, nach unten und bei einer Abnahme des Drucks P entsprechend nach oben ausgelenkt« Das benachbarte
oder angrenzende Unterabteil 24 steht Über den Sntlüftungskanal 34 mit Atmosphäre in Verbindung, derart,
da0 der Druck P^ im wesentlich ein konstanter Bezugsdruck,
nämlich Atmosphärendruck ist. Die Verstellung der Kugel
nach unten wird durch das Zufuhr-Sitzaggregat 48 und ent«
spreohend die Verstellung der Kugel 46 nach oben durch die Schulter 54 an dem Austritteaitzteil 4o begrenzt« In der
unteren Stellung der Kugel 46, d« h. wenn diese auf dem Zufuhrsitz 48 aufruht, beispielsweise auf der Sitzfläche
80 der Zufuhrsitzvorrichtung 48, ist die Strömung durch das Relaisventil gesperrt. In der oberen Stellung der Kugel 46,
d« h. wenn diese gegen die Schulter 54 anliegt und bei der
in Fig. 2 gezeigten Ausführung das innere Ende 44 des BoI-
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sen® gegen die Droeselfläche Sk de* Auatrittaaitses 40
anlieft, besitzt di· Strömung durch da· Relaisventil in
den .Siiegangskanal 20 ihren Maximalwert. B«i Mittlaren
Stelltangen der Kugel k6 «wischen dem Zufuhrsita 48 und
dem /4ustrlttssitK kO gelangt eine gewisse Strömungsmit«
telsse-age duroh den Auetrittssitz kO und damit Über die
Entlffiitung 3k nach außen. Die Stellung dea Zufuhrsitees
k& £@t verstellbar, derart, daß der volle Versteilbareioto
UmT Hub der Kugel k6 sur Srsielung einer
und Ablaß- bsw· Ans&pfgeschwindigkeit
rat©G) einstellbar ist. Der kleine Querschnitt des Bei«
zez&s 36 gewährleistet einen grcßen Freiraura gegenüber der
FlEisSa® 8k aur Erzielung einer hohen Auatrittakapasit&t j
di« einander angepaßten Sohrägflachen an dem Ende kk des
Bolzes« 36 und der Droeselfläche 84 gewährleisten »ine
Zentrierung des Bolzene 36 in dem Austrittes!tas kO9 wenn
di« It^gel H6 gegen die Schulter 5k anliegt, derart, daß
innotAalh des Betriebsbereiche der BoIsen 36 nicht reibt
und !seine Hysterese erseugt«
Die /mordsmng und Auslegung ist dabei so getroffen, daß
le stationären Zustand der Ausgangsdruok P im Ausgangs«
kaRsI 20 bei einer Zunahme des Drucks PQ in dem entfernten
T7nt©?abt®il 26 abnimmt. In dem normalen Betriebsbereich,
wo F von 3-15 US-Pfund pro Quadratsoll variieren kann,
bei hinein Speisedruck P von 20 US» Pfund pro Quadrat soll,
wirdl sich die Kugel k6 nur geringfügig verstellen und su
keiner Zeit gegen den Austrittssits kO oder den Zufuhr-8it&
k& 3ur Anlage kommen. In einem typischen praktischen
AusfUhrungsbeispiel ist P von etwa 3,5 - 3,0 US-Pfund
pro Quadratzoll veränderlich, und P variiert in Abhängig-
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keit hiervon von 3-15 US-Pfund pro Quadratsoll· Dias ist
dl· allgemeine Wirkungsweise der in Fig. 2 gezeigten Vorrichtung.
Falls P erheblich unter seinen normalen Betriebs« bereich verringert wird, beispielsweise indem man das aus
Klappe 60 und Düse 62 bestehende Aggregat maximal öffnet»
so kommt sodann die Kugel 46 zur Anlage gegen die Schulter 54 an der Austrlttseitzfläche 40 und sperrt in Zusammenwlr«
kung mit der Stirnseite 44 und der Droeselfläche 84 die Austrittsströmung
in das benachbarte oder angrenzende Unter*
abteil 24. Dies bewirkt eine maximale Strömung aus dem
zweiten Abteilabschnitt 18, der sich auf dom Speisedruck
P befindet, zum Ausgang und bewirkt einen maximalen Auegange
druck P . Steigt umgekehrt P erheblich über seinen normalen Betriebsbereich an, so kommt die Kugel 46 sur Anlage
gegen den Zufuhreita 48, wodurch der Speisedruck P9
abgeschaltet und der Durchtrittequerschnitt durch den Austrittssltz
40 zur Erzielung der maximalen AuatrittsstrÖ-mungskapazität
erhöht wird.
Die maximalen Zufuhr- und Austritt«kapazitäten sind Funk*
tionen der Geaamtversteilung bxw. des Gesamthuhs der Kugel
461 daher kann die Verstellbarkeit der Stellung des Zufuhr-Sitzes
48 zur Einstellung der maximalen Zufuhr- und Auetrittekapazität dienen. Die elastisch nachgebende Ausbildung
des Zufuhrsltzaggregats 48 in Fig. 2 kann dasu dienen,
erforderlichenfalls die höchstmögliche Auetritt»kapazität au gewährleisten.
Die Ausführungsform nach Fig. 1 1st besonders einfaoh her*
zustellen und gewährleistet, aufgrund der wenigen Teile und der großen Spiele, einen weitgehend störungsfreien Be-
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triebe Für die »eisten Anwendung«fällβ ist die alt dieser
Ausführung ersielbare Kombination der BetriebskenngrBllen
ausreichende Bi© Steifigkeit der Diaphragaanembraa 22 ναού
der Voretelibercdoh der Kugel k6 bestimmen die Seieisverstärkung.
Die Ablaß» bsw» Anzapfgeschwindigkeit und die Zufuhr»
und Auetritt«kapazität hängen von den Abmessungen der
Kugel und der Bohrung sowie d®m Durebaeseerspiel zwischen
dem Bolsetx 36 und dem Sits kO wio auch von der Einstellung
des Kugelhubß ab, wie für den Fao&n&nn ohne weiteres «er··
W sichtliche Falls der Bolaan 36 an dem Sits 40 oder der Bohrung 14 reibt, so wird hierdurch die Hysterese des Relais«
betriebe erhöhte » ' .
Die Aus führung^ form sach Fig. 2 ermCglioht die weitestge«»
hende Verringerung der Ablaß« bssw. Anzapfgeschwindigkeit
im Betrieb ohne Einbuße an Zufuhr- und Auetrittskapasität·
Falls ein® nisdrigstraBglieh® AblaO« bzw. Ansapfgeschwindigkeit
erforderlieh ist, ist diese Konstruktion vorzusiehen,
obwohl die kleineren Spiele und die größere Teilesahl di·
Wartung dieser Ausführungsfom schwieriger gestaltet· Sie
Feder 5^ fügt der natürlichen Federwirkung der Meabran 22
eine Yorspannkraft hinsu« Hierdurch kann die OiaphragSJia-Steifigkeit
verringert werden, um eine optimale Linearität der Abhängigkeit der Ausgangsgröße von der Eingangsgröße
EU erzielen. Die Klappe 60t das Düsenventil 62 und die Dros«
selstelle 58 werden häufig in Geräten mit Kraftvergleieh
wie beispielsweise eine« Differenzdruckgeber mit Kraft-yer«
gleich verwendet. Die Droseeletelle 58 wird gewöhnlich in
die Basis des Heiais eingebaut, während das Aggregat aus
Klappe έθ und Düse 62 den. Stellungedetektor bildet,, weleher
den Eingangsdruok ΡΛ für das Relais steuert, wobei der Atts-
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gangsdruek PQ dee Relais einen RUekfOhrbalgen iur Aufreeht«
erhaltung dee Kraftevergleich· beaufschlagt*
Die vorstehend beschriebenen Aueführungsbeispiele der Erfindung dienen nur zur Erläuterung, ohne daß ihnen ein«·
schränkende Bedeutung zukommen soll.
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Claims (1)
- PatentansprücheTMs®hr-Ralaisventil, gekennzeichnet dnjf©ht ein Gehäuse (1O)| eine Mittelwandung (12) in dom Gehäuse, vtlohe das Gehäuse in einen ersten (16) ua2 einen zweiten (18) Abschnitt bzw· Abteil unterteilt und eine zentrale Bohrung (i4) aufweist, welche di© beiden Abschnitte bzw. Abteile (i6, 18) sowie «i-" n©a von der Bohrung (i4) dureh das Gehäuse (1O) nachverlaufenden Ausgangskanal ζ20) verbindet} ein dem ersten Abschnitt bzw* Abteil (i6) angeordnetes druckempfindlichea Diaphragma, welches das erste Ab* teil (iß) in ein erstes, der Mittelwandung (12) bena@hbartee bzw« an diese engrensendes Unterabteil (2*t) w&a in ein zweites, von dar Mittelwandung (12) ent« £©&nt®s Unterabteil (26) unterteilt} Vorrichtung* (27, 2i) mxT Verbindung dos entfernten Unterabteile (26) mit ein®n StrKiaungsaiitteleingang} Vorrichtung^30) xuv Verbindung dee zweiten Abschnitts bsw. Abteils (18) alt eis&era StrÖamngsmittelvorrati einen SntlUftungskanal (3^)« welcher das benachbarte oder angrenzende Unter« abteil (2k) ait der AtnoephHre verbindet; einen BoI-(36), der an seinem einen Ende (38) in Wirkverbiramit dsm Diaphragma (22) steht und sioh von dem Diaphragma durch das benachbarte oder angrenzende Unt«rabtoil (24) hindurch in den auf dar einen Seite des Atßsgangakanals (20) gelegenen Teil der Mittelbohrung (ih) hinein erstreckt} einen Austrittssits (40« Fig. 1t 5*» Fig. 2) an d«r Oberfläche dar Mittelbohrung (14)109851/1109zwischen dem Ausgangakanal (20) und dem.benachbarten bzw. angrenzenden Unterahtell (2U) f «ine in der Mittelbohrung (iU) unterhalb dea Auatrit.tsaltzea (UO) io ta· geordnete Drosselkugel (U6), daß al· bei Auslenkung de* Diaphragm*β (22) in einer Richtung infolge einea Druckabfalls in den entfernten Unterabteil (26) gegenüber de« Druck in dem benachbarten oder angrenzenden Unter· abteil (2U) zur Anlage gegen die Sitzfläche (kO\ $k) «lea Austritteaitaea gelangt und hierbei die Verbindung «wischen des benachbarten bsw. angrensenden Unterabteil {2h) einerseits und dem Auegangskanal (20) und dem «wei« ten Abschnitt bzw. Abteil (i8) andererseits sperrt, wahrend aie bei Auslenkung dea Diaphragmas (22) in der entgegengeaetsten Richtung diese Verbindung b'ffnet? einen in der Mittelbohrung (lh) !zwischen dem sweiten Abschnitt (18) und dem Ausgangskanal (20) vorgesehenen Zufuhraits (^8)» gegen welchen die Kugel unter Sperrung der Verbindung mit dem zweiten Abschnitt (18) zur Anlage kommt, wenn der Bolzen (36) Infolge einea Anstiegs dea Drucks (P ) in den entfernten Unterabteil (26) relativ gegenüber dem Druck (P ) in dem benachbarten oder angrenzenden Unterabteil {2k) am tiefsten in die Mittelbohrung (14) hineinragt und die Kugel (h6) gegen den Zufuhrslts (U8) drücktι sowie durch Vorrichtungen (50, 52, 53) zur Verstellung des Abstands zwischen dem Zufuhraits (48) und dem Austrittes!*» (40; 5*0 zur Steuerung der Verstärkung und der Kapazität des Heiais.2, Umkehr-Relaisventil nach Anspruch 1, dadurch gekennaeieh· net, daß zwiaohen dem mit dem Diaphragma (22) verbundenem Endo (38) dea Bolzene (36) und der Mittelwandtang (12)109851/1109•In Federvorspannelement (56, Fig. 2) vorgesehen iat.3. Umkehr-Relaisventll nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Strönningsmltteleintrittsleltung (28, Fig. 2) EU dem entfernten Unterabteil (26) mit der Strömungssiittelspeiseleitutng (30) verbunden iat und eine Drosseleteile (58) aufweist, derart, daß der Druck in dem entfernten Unterabtsil (26) in einer Beziehung «u dem Druck der Strumungamittslspeiselsitung (30) steht»k. Umkehr-Relaisventil nach einem oder mehreren der,vorhergehenden AasprUche, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (60, 62, Fig. 2) asur Steuerung des Drucke (P ) in dem entfernten Unterabteil (26) vorgesehen sind.5. Umkehr-Relaisventil nach Anspruch ht dadurch gekennzeloh· net, daß die Vorrichtung zur Steuerung dea Drucks in dem entfernten Unterabteil (26) ein Aggregat aus einer Düse (62) mit einer zugeordneten Klappe (60) aufweist.6. Umkehr-Helalsventil nach einem oder mehreren dar vorn·»· gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung star Abstandseinstellung zwischen dem Zufunrund dem Austrittssitz miteinander zusammenwirkende Schraubgewinde (50, 52) an der Wandung der Bohrung (ifc) und dem Zufuhrsitssteil (**8) aufweist«7. Umkehr«Relaisventil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zu· fuhrsitz (^8, Tig. 2 und 3) folgende Teile aufweist!10 9 8 51/110eine in der Hittelbohrung (14) verstellbar angeordnet» Außenhülsa (64) mit radial einwärts gerichteten Schultern (661 68) an ihren beiden etirneeitigen Enden} eine Xnnenbuchse (7*0 mit einer radial auswärts gerichteten Schulter (76) an ihrem inneren atlrnseitigen Ende (78), wobei diese Schulter (76) zwischen den Schultern (66, 68) der AußenhUlse (64) liegt und die InnenhUlse (74) gegenüber der Außenhülse (64) gleitend vorschieblich lstt sine Sitzfläche (80) an der inneren Stirnseite (78) der Innenhttlse (74)} eine Vorepannfeder (82) zwischen der Schulter (68) am äußeren etirneeitigen Ende (72) der AußenhUlse (64) und der Schultor (76) an dem inneren stirnseitigen Ende (78) der Innehülsa (74), derart, daß die Vorspannfeder (82) die Innehülse (74) zur An· lage ihrer Schulter (76) &n die Schulter (66) am inneren etirneeitigen Ende (70) dar Äußenhülee (64) vorspannt·8. Umkehr-Relaieventil nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das in die Mittelbohrung (i4) hineinragende Ende (44, Fig. 2) dee Bolzens (36) kegelstumpfförmig ausgebildet 1st, und daß der Austrittssitz folgende Teile aufweistι eine Drosselfläche (84) an der Innenwandung der Mittelbohrung (i4) mit einer dem kegel β tumpfftSrmigen Ende (44) des Bolaens (36) angepaßten Abschrägung, sowie eine Schul* ter (54), gmgon welche die Kugel (46) bei der Auslenkung des Diaphragmas (22) in der einen Richtung infolge einer Abnahme des Drucks (P ) in dem entfernten Unter* abteil (26) gegenübex* dem Druck (P ) in dem benachbar-elten oder angrenzenden Unterabtail (24) zur Anlage kommt·109851/1 109
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