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DE2126221A1 - Pigmentdispersion sowie Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Pigmentdispersion sowie Verfahren zu deren Herstellung

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Publication number
DE2126221A1
DE2126221A1 DE19712126221 DE2126221A DE2126221A1 DE 2126221 A1 DE2126221 A1 DE 2126221A1 DE 19712126221 DE19712126221 DE 19712126221 DE 2126221 A DE2126221 A DE 2126221A DE 2126221 A1 DE2126221 A1 DE 2126221A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
groups
deflocculant
parts
pigment
group
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712126221
Other languages
English (en)
Inventor
Elizabeth Ann Glen Iris; Wluka David Jankiel Balaclava; Tankey Howard William Box Hill North; Victoria Baker (Australien). M
Original Assignee
Imperial Chemical Industries of Australia and New Zealand Ltd., Melbourne (Australien)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Imperial Chemical Industries of Australia and New Zealand Ltd., Melbourne (Australien) filed Critical Imperial Chemical Industries of Australia and New Zealand Ltd., Melbourne (Australien)
Publication of DE2126221A1 publication Critical patent/DE2126221A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • C09D11/00Inks
    • C09D11/02Printing inks
    • C09D11/03Printing inks characterised by features other than the chemical nature of the binder
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • C09B67/00Influencing the physical, e.g. the dyeing or printing properties of dyestuffs without chemical reactions, e.g. by treating with solvents grinding or grinding assistants, coating of pigments or dyes; Process features in the making of dyestuff preparations; Dyestuff preparations of a special physical nature, e.g. tablets, films
    • C09B67/006Preparation of organic pigments
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C09K23/00Use of substances as emulsifying, wetting, dispersing, or foam-producing agents

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  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Pigments, Carbon Blacks, Or Wood Stains (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE \ :126221
Dipi.-chem. Dr. D. Thomsen Dipi.-ing. K. Tiedtke
Dipi.-chem. G. BühHng Dipi.-ing. R. Kinne
MÜNCHEN 15
KAlSER-LU OWlQ-PLATZ β
TEL. 0111/530211
S3 0212
CABLES: THOPATENT
TELEX: FOLQT
Dipi.-ing. W.Weinkauff FRANKFURT (MAIN) 50
FUCHSHOHL 71
TEL. 0611/SI 48W
Antwort erbeten nacht Plea·· reply tot
8000 Manchen 15 26· Mal l971
Imperial Chemical Inaustries and New Zealand Limited . Melbourne (Australien)
Pigmentaispersion sowie Verfahren zu deren herstellung
Die Erfindung bezieht sich auf Dispersionen von Pigmenten in organischen Flüssigkeiten.
Dispersionen von Pigmenten in flüssigen organischen Medien, welche Lösungen bzw. Dispersionen von filmbildencen Polymeren aufweisen, werden als Anstrichmassen, Lackierungen unü Druckfarben verwendet. Es ist erwünscht, daß in diesen Massen die Pigmentpartikel entflockt sind, d.h. daß die Partikel als gesonaerte, einzelne Partikel in dem flüssigen
organischen Medium vorliegen und nicht zusammenballen.
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INSPECTED
Wenn Pigmente in organischen flüssigen Meaien aispergiert werden, so werden häufig Suspensionen gebildet, welche einen gewissen Grad an Zusanunenballung aer Pigmentpartikel zeigen. Bestimmte Substanzen,«beispielsweise Soyalecithin una Metallseifen von Fettsäuren, sind als Zusätze vorgeschlagen worden, um die Pigmentausflockung zu begrenzen. Jedoch in vielen Systemen, beispielsweise Lösungen von Additionscopolyiaeren in organischen Flüssigkeiten, können befriedigend entflockte Pigmentdispersionen nicht leicht bereitet werden. So bildet beispielsweise Titandioxydpigment eine stark ausgeflockte Dispersion in einer Lösung, welche Polymethylmethacrylät aufweist.
Nunmehr wurde überraschend.gefunden, daß bestimmte Polymere, welche innere Salze aufweisen, als Entflockungsmittel für Pigmente unerwartet wirksam sind.
Erfindungsgemäß wird eine Dispersion aus einem Pigment, einer organischen Flüssigkeit und einem polymeren Entflockungsmittel geschaffen, welchletzteres eine Gerüstkette aufweist, in welche einverleibt ist bzw. von welcher abhängend ist: erstens eine Gruppe mit der Struktur eines inneren Salzes, und zweitens eine auflösende Gruppe, wie nachstehend definiert ist.
Die Erfindung schafft also eine Dispersion aus einem Pigment, einer organischen Flüssigkeit und einem polymeren
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Lntflockungsmittel. Das polymere Entflockungsmittel weist eine Gerüstkette auf, in welche erstens eine Gruppe mit innerer Salzstruktur und zweitens eine auflösende Gruppe einverleibt ist bzw. von welcher diese beiden Gruppen abhängend sind.
Die Natur der beim Bereiten der erfindungsgemäßen Dispersionen verwendeten organischen Flüssigkeit ist nicht besonders kritisch. Man kann die organischen Flüssigkeiten verwenden, welche normalerweise beim Bereiten herkömmlicher Dispersionen angewandt werden. Daher zählen zu geeigneten organischen Flüssigkeiten gesättigte Kohlenwasserstoffe wie aliphatische oder alicyclische Kohlenwasserstoffe; aliphatische Sauerstoffhaltige organische Flüssigkeiten, beispielsweise Alkohole, Ketone, Ester und Äther; und aromatische Kohlenwasserstoffe; sowie Gemische der vorstehenden Substanzen.
Die Funktion der Gerüstkette ist im wesentlichen diejenige einer Trägerstruktur für die auflösende Gruppe und die Gruppe des inneren Salzes. Demgemäß ist die Art der Anordnung der Atome, welche die Kette bilden, nicht besonders kritisch. Daher kann die Kette aus Kohlenstoffatomen allein, aus mit einem oder mehreren Heteroatomen verbundenen Kohlenstoffatomen, insbesondere mit Sauerstoff, Stickstoff, Schwefel, Phosphor, Silizium und Bor bestehen. Die Kette kann aber auch aus einer Reihe abwechselnder Paare an P-O Gruppen, Si-O Gruppen oder B-O Gruppen bestehen. Das Gerüst kann linear, leicht oder stark verzweigt sowie vernetzt sein, jedoch vorausgesetzt, daß das sich ergebende Entflockungsmittel in der
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organischen Flüssigkeit löslich bleibt. Zweckmäßige Gerüste können anorganische und, vorzugsweise^ organische Polymerketten sein. Ein weiter Bereich an Polymeren ist als Gerüst brauchbar, wobei die grundsätzliche Beschränkung darin besteht, daß die Polymeren in der Lage sein müssen, eine hinreichende Anzahl sowohl der nachstehend definierten auflösenden Gruppen als auch der inneren Salzgruppen in sich einzuschließen.
Das Gerüst kann aus Aüditionspolymeren, beispielsweise Polyalkylenen, gebildet werden, welche, wenn gewünscht, andere als die oben definierten Substituenten tragen können, vorausgesetzt, daß diese weiteren Substituenten die auflösenden und die salzbildenden Eigenschaften der auflösenden Gruppen und der Gruppen der inneren Salzstruktur nicht beeinträchtigen. Die Art solcher weiterer Substituenten hängt von der Monomereinheit ab, welche zum Aufbau des Gerüstes verwendet wird. Geeignete Gerüste sind die Kohlenstoff-Kohlenstoff-Ketten in Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polyvinylalkohol, poly-alpha-beta-othylenisch ungesättigten Carbonsäurederivat en, insbesondere insubstituierton und unsubstituierten Polyacrylaten,beispielsweise Polymethyl-Methacrylat oder Polyacrylsäure. Eine andere Gruppe geeigneter polymerer Gerüste sind die Kondensationsprodukte von Dicarbonsäuren mit Diolen, von Dicarbonsäuren mit Diaminen, Polyurethane, welche die Reaktionsprodukte von Diisocyanaten mit reaktionsfähige Hydroxylgruppen enthaltenden Diolen,
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Polyäthern, Polyestern oder Polyamiden aufweisen; Epoxydharze, Polyäther, Polyamine, Polyharnstoffe, Polysulfide, Polyimide, Polysulfone , Polyoxyalkylene, Polyacetale und Alkydharze. Wie oben festgestellt, müssen jedoch die Entflockungsmittel, welche sich von diesen Gerüsten herleiten, in der organischen Flüssigkeit löslich bleiben und das Gerüst muß in der Lage sein, eine Anzahl von jeweils der auflösenden Gruppe und der Gruppe der inneren Salzstruktur in sich aufzunehmen. Die von Additionspolymeren hergeleiteten Gerüste können durch Homopolymerisation oder Copolymerisation gebildet werden.
Die auflösende Gruppe kennzeichnet sich durch ihre Fähigkeit, durch die organische Flüssigkeit aufgelöst zu werden, welche bei der Herstellung der Pigmentdispersion verwendet wird. Eine Gruppe ist gewöhnlich in der Lage, aufgelöst zu werden, wenn ihre Zusammensetzung mit der Zusammensetzung der organischen Flüssigkeit identisch oder chemisch nahe verwandt ist. Ein Test zum Auswählen geeigneter lösender Gruppen besteht darin, daß die Verbindung, welche aus der Umwandlung der auflösenden Gruppe in ein getrenntes Molekül sich ergibt, und welche an dem Atom, welches die Verbindung mit dem Gerüst überbrückt, ein Wasserstoffatom oder ein niedermolekulares Radikal, beispielsweise Methyl oaer Acetyl trägt, in der organischen Flüssigkeit leicht löslich sein muß. Unter "leicht löslich" sei hier eine Löslichkeit über 20 Gewichtsprozent, vorzugsweise über
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50 Gewichtsprozent, und ganz bevorzugt völlige Mischbarkeit mit der organischen Flüssigkeit zu verstehen.
Wenn beispielsweise die organische Flüssigkeit ein gesättigter Kohlenwasserstoff ist, so sind geeignete auflösende Gruppen, welche an das Gerüst direkt oder über verbindende Gruppen angegliedert sind, substituierte oaer unsubstituierte langkettige Alkylgruppen. unter "langkettig" sollen hier Ketten mit mehr als sechs Kohlenstoffatomen verstanden werden, beispielsweise 2-Äthylhexyl, Dodecyl, Hexadecyl, Stearyl oder Poly(12-hydroxystearinsäure)kondensate.
Alkylgruppen sind ebenfalls geeignete auflösende Gruppen für aliphatische sauerstoffhaltige organische Flüssigkeiten, doch in diesem Falle sollten die Alkylketten mehr als vier Kohlenstoffatome enthalten.
Zusätzliche geeignete auflösende Gruppen zur Verwendung mit aliphatischen sauerstoffhaltigen organischen Flüssigkeiten wie Alkoholen und Ketonen, sind beispielsweise Gruppen, welche Polyalkoxyde enthalten und aus Monomeren bereitet wurden wie Äthylenoxyd, Propylenoxyden oder ßutylenoxyden, oder sind beispielsweise Gruppen, welche Alkohole, Ketone oaer Ketonderivate enthalten und welche durch die Reaktion von Formaldehyd mit Ketonen gebildet wurden. Diese sauerstoffhaltigen lösenden Gruppen können auch mit aromatischen organischen Flüssigkeiten verwendet werden. Zusätzliche
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geeignete lösende Gruppen zur Verwendung mit aromatischen organischen Flüssigkeiten sind Phenyl- und Benzylgruppen, welche sich von aromatisch substituierten, äthylenisch ungesättigten Monomeren herleiten, beispielsweise Styrol und Vinyltoluol.
Die oben aufgeführten Beispiele geeigneter lösender Gruppen sind lediglich veranschaulichend genannt und sagen über den Rahmen der Erfindung nichts aus.
Die innere Salzstruktur kann in die Gerüstkette einverleibt werden. In diesem Falle enthält die Gerüstkette eine oder mehrere der Gruppen:
wobei X ein Kation ist, 2. ein Anion bedeutet und Y irgendeine geeignete Verbindungsgruppe ist. Geeignete X-Gruppen sind beispielsweise Ammonium-, Sulfonium- und Phosphoniumgruppen, vorzugsweise
'» I I
R2 R^ ■ R
CH-W- U^- R_ , CIi
1 ^v^ ί ·
CIi- W- P^--R2 CIi -
^"R3
1 09882/1G65
1 ±jT · + / χ
CH - SC oder CH - P^—R0
XR2 R3 ,
wobei W, R^, R2 und R3 die nachstehende Bedeutung haben. Geeignete Z-Gruppen sind Säurereste, vorzugsweise
CK-W- C00~ , CH-W-SO" ,' CH-W- P0~ ι ι ά t » *■
R5 CH - COO" , CH - SO" oder CH - PO"
R5 wobei W irgendeine geeignete Verbindungsgruppe ist; R^, R2 und R3 jeweils Wasserstoff, Alkyl, Aryl, Aralkyl, Alkenyl oder Acyl bedeuten, wobei zwei von ihnen unter Bildung eines Ringes miteinander verbunden sein können; Rj- gleich -ORg, Rc oder - 0~ bedeutet; wobei R^ entweder Alkyl oder Aryl ist und zwei Kationen X auf jeaes zweiwertige Anion Z kommen können, wenn R5 gleich - 0~ ist. Die genaue Natur von X, Y und Z ist nicht besonders kritisch.
Die innere Salzstruktur kann aber auch von der Gerüstkette abhängend sein. In diesem Falle enthält die Gerüstkette eine oder mehrere der folgenden Gruppen:
-W-A-L-B, -W-E-L-D5 -W-
in welchen A und D Kationen sind, B und E Anionen bedeuten, und W, Li und K irgendwelche geeigneten Verbindungsgruppen sind, wie sie nachstehend definiert werden.
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A können beispielsweise Ammonium-, Sulfonium- oder Phosphoniumgruppen sein, vorzugsweise:
-+N - , - s" - . oder - Y-
I I I
R2 R1 R2
B kann beispielsweise ein Säurerest sein, vorzugsweise
0
- COO" , - Y^- 0" oder - S07 ,
N0
mit der Ausnahme, daß B nicht - S07 sein kann, wenn A gleich
Rl
ist.
E kann beispielsweise ein Säurerest sein, vorzugsweise
0 0
I I
P - oder -S-
ti ir \_
0 0
D können beispielsweise Ammonium-, Sulfonium- oder Phosphoniumgruppen sein, vorzugsweise
/Ri
- W- R2
oder - t>'- R
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R1, R2 und R3 besitzen die obige Bedeutung. Geeignete Verbindungsgruppen Y, W und L, sind nicht polar und besitzen die Fähigkeit des Bildens zweier covalenter Bindungen, beispielsweise -0-,-S-, -CHj ~ CH«- oder - CHj - · Eine geeignete Verbindungsgruppe K ist unpolar und besitzt die Fähigkeit des Bildens dreier covalenter Bindungen, beispielsweise. / CH - 0 - , - CH oder - CH9. - CH .Die genaue Natur
I * I
der Verbindungsgruppen ist nicht besonders kritisch.
" Es wurden auch polymere Entflockungsmittel zur erfindungsgemäßen Verwendung aufgefunden, bei denen die Gruppe der inneren Salzstruktur eine Gruppe ist, welche sowohl einen Säurerest als auch ein Radikal wie Amino, Phosphino oder Mercapto enthält.
Der lonisationsgrad der erfindungsgemäß verwendeten polymeren Entflockungsmittel ist nicht kritisch und die Mittel bleiben unter pH-Bedingungen wirksam, wo der Säurerest und/oder fe die Amino-Phosphino- oder Mercaptogruppen, falls sie anwesend sind, undissoziiert sind.
Demgemäß wird eine Dispersion geschaffen, welche ein Pigment, eine organische Flüssigkeit und ein polymeres Entflockungsmittel aufweist, wobei das letztere eine Gerüstkette besitzt, welche einverleibt oder von ihr abhängend enthält : erstens eine lösende Gruppe und zweitens eine Gruppe
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-X-Y-Z-, -W-A-L-B, -W-E-L-D
.B
oder - W - Kx , wobei X, A und D jeweils Ammonium-, XD
Phosphonium-, Sulfonium-, Amino-, Phosphino- oder Mercaptogruppen sind j Z, B und E jeweils eine Säure oder ein saures Salz ist, jedoch B nicht - SOÖ sein kann, wenn A Ammonium ist; und Y, W, L und K verbindende Gruppen sind.
Vorzugsweise weist das polymere Entflockungsmittel die Gruppe - X - Y - Z - auf, wobei X die Gruppe:
^" R1 j- R1 ν R
CH-W- N ——R0 , CHWS^
R3 R2
Rl , ^^'l
S CH -
1 j- R1 ν Rl
0 , CH-W-S^ , CH-W- Pc-R, ,
y Rl , ^^'Rl
CH - S^-R0 , CH - S ,
t X ί ι X
■η ^D ^ D
K3 K2 K3
,R1 · .R1
CH - W - NC , CH-W-S- R-. ,CH-W-P' , ι N ··· ι \
Rn ί\Λ
R "η
CH - IT , CH-S-R1 oder CH - P^ ist ,
Ro Ro
wobei Z die Gruppe:
CH-W- COO", CH-W-SO" CH - W - ΡΟΓ , CH- COOT
R5 CH - SO" , CH - PO" ist; und wobei Y und W jeweils eine
R5
nicht polare verbindende Gruppe ist, welche zwei covalente Bindungen bilden kann; R1, R„ und R3 jeweils Wasserstoff,
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Alkyl, Aryl, Aralkyl, Alkaryl oder Aryl sind, wobei zwei von ihnen unter Bildung eines Ringes miteinander verbunden sein könneni und Rr gleich ORg oder Rg ist, wobei Rg entweder Alkyl oder Aryl ist.
In der Praxis ist es zweckmäßig, daß Gerüst der Entflockungsmittel herzustellen durch Polymerisieren oder, im Falle von Adaitionscopolymeren, durch Copolymerisieren der w Monomereinheiten des Polymeren, wobei die Monomereinheiten Stellen tragen, welche in der Lage sind, mit einem oder beiden der gewünschten Substituententypen zu reagieren. Es können aber auch die Monomereinheiten des Polymeren bereits vor der Polymerisation einen geeigneten Substituenten einer auflösenden Gruppe und/oder einer Gruppe mit innerer Salzstruktur tragen.
Die Entflockungsmittel können nach bekannten Methoden | bereitet werden, indem man Comonomere, welche die lösenden Gruppen enthalten, und Comonomere, welche entweder innere Salze enthalten oder eine Struktur besitzen, aus welcher das innere Salz gebildet werden kann, copolymerisiert. Für die Bildung eines inneren Salzes im fertigen Polymeren können zwei oder mehrere unterschiedliche Comonomere benötigt werden.
Herkömmliche Additionspolymerisationsinitiatoren, Kettenabbruchmittel und Arbeitstechniken, einschließlich beispielsweise Schrägzufuhr der Monomeren, können angewandt
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werden. Es ist zweckmäßig, die Polymerisation in Anwesenheit eines Lösungsmittels für das Polymere durchzuführen.
Wenn das Polymere bereitet wird durch Copolymerisieren eines Comonomergemisches, welches ein Comonomeres aufweist, das die lösenden Gruppen enthält oder an welches die lösenden Gruppen später angegliedert werden können, und das Gemisch ferner Comonomere aufweist, welche Gruppen innerer Salzstruktur enthalten oder an welche Gruppen innerer Salzstruktur später angegliedert werden können, so sollten in dem Comonomergemisch die Comonomeren vorherrschen, welche die lösenden Gruppen enthalten bzw. an welche die lösenden Gruppen angegliedert werden können. Der molare Prozentsatz der Comonomeren im Gemisch, welche die lösende Gruppe enthalten oder an welche die lösende Gruppe später angegliedert werden kann, sollte vorzugsweise zwischen 99 und 50 liegen. Ein Geraisch unterschiedlicher lösender Gruppen kann verwendet werden.
Der gesamte molare Prozentsatz des bzw. der Comonomeren i mGemisch, welche die innere Salzgruppe enthalten oder an welche die innere Salzgruppe später angegliedert werden kann, sollte vorzugsweise zwischen 1 und 50 liegen.
Das Molekulargewicht der polymeren Entflockungsmittel liegt zwischen 2 000 und 500 000, vorzugsweise zwischen 5 000 und 100 000. Das Comonomere, welches die lösende
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- lit -
Gruppe enthält, ist so beschaffen, daß es in dem besonderen Lösungsmittel, in welchem das Pigment dispergiert werden soll, löslich ist. Für Kohlenwasserstofflösungsmittel geeignete Comonomere sind beispielsweise die langkettigen Alkylester von Acrylsäure, Methacrylsäure, Crotonsäure und anderen reaktionsfähigen olefinischen Säuren, und die Vinylester von langkettigen Carbonsäuren. Unter "langkettig" sind hier fc Ketten mit mehr als sechs Kohlenstoffatomen zu verstehen,
beispielsweise 2-Äthylhexyl, Dodecyl, Hexadecyl oder Stearyl.
Beispiele geeigneter Comonomerer, welche eine lösende Gruppe für gesättigte Kohlenwasserstoffe enthalten, sind daher Laurylacrylat, 2-Äthylhexylacrylat, 2-Äthylhexyl-ia3thacrylat, Vinylstearat, Tetradecylcrotonat, Octadecyl-methacrylat und Glycidyl-methaerylatfcondensate der 12-Hydroxystearinsäura.
" Die Natur des in der Dispersion zu verwendenden Pigments ist nicht kritisch. Im folgenden sind Beispiele geeigneter Substanzen gegeben:
Ci) anorganische Pigmente, beispielsweise Titandioxyd, Oxyde und Oxydhydrate des Eisens, Bleichromate, Zinkchromat und Preussisch Blau;
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(ii) Streckpigmente, beispielsweise Baryte,
Siliziumdioxyd, Schlämmkreide, Barytweiß, Tonerde und die Aluminiumsilikate; und
(iii) organische Pigmente, beispielsweise Azo-
pigmente, Küpenpigmente, Chinaeridonpigmente und Phthalocyaninpigmente.
Die Dispersion kann bereitet werden, indem man, vorzugsweise unter mechanischem Schnellrühren, das Pigment, die organische Flüssigkeit und das Entflockungsmittel zusammen mahlt.
Erfindungsgemäß wird daher auch ein Verfahren zur Herstellung einer Pigmentdispersion geschaffen, wobei das Verfahren darin besteht, daß man ein Gemisch, welches eine wirksame Menge an polymeren» Entflockungsmittel, Pigment und organischer Flüssigkeit aufweist, vermahlt. Die maximal zu verwendende Konzentration an Entflockungsmittel ist nicht kritisch, obgleich es nicht wirtschaftlich ist, einen Oberschuß über diejenige Konzentration zu verwenden, welche für eine bestimmte Anwendung erforderlich ist. Die Mindestkonzentration steht zumindest teilweise mit dem speziellen Oberflächenbezirk des Pigments in Beziehung. Die tatsächliche - optimale oder wirtschaftlichste - Menge an Entflockungsmittel, welche mit einem bestimmten System Pigment / organische Flüssigkeit zu verwenden ist, wird
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leicht durch einfachen Versuch bestimmt. Steigende Zusatzmengen an Entflockungsmittel fügt man dem System hinzu, bis der erwünschte Entflockungsgrad erreicht wird. Die Erfindung ist nicht auf die Bereitung völlig entflockter Dispersionen beschränkt, weil für viele Zwecke es weder erforderlich noch wirtschaftlich erwünscht ist, ein völlig entflocktes System zu bereiten.
™ Es wurde gefunden., daß in der Praxis die Menge an
Entflockungsmittel, welche erforderlich ist, um befriedigende Dispersionen zu ergeben, zwischen 0,001 und 0,05" Gramm des festen Ent flockungsmittel für je 10 Quadratmeter Oberflächenbereich des Pigments beträgt.
Es wird aber auch noch ein Verfahren zur Herstellung einer Pigmentdispersion geschaffen, wobei das Verfahren darin besteht, daß man ein Gemisch aus einem Pigment, einer wirkfc samen Menge an Entflockungsmittel, einer anorganischen Base und einer organischen Flüssigkeit vermahlt. Die anorganische Base kann ein Erdalkalihydroxyd oder Alkalihydroxyd sein, beispielsweise Kalziumhydroxyd oder Natriumhydroxyd. Es wird angenommen, daß das Entflockungsmittel in diesen Dispersionen die Struktur eines inneren Salzes aufweist, wobei die basische Gruppe nicht quaternisiert ist und die saure Gruppe das Erdalkali- oder Alkalisalz ist. Die Menge an zugesetzter Base ist nicht kritisch, doch ist es bevorzugt, im wesentlichen äquimolare Mengen von Base und polymerem Entflockungsmittel zu verwenden. „ . .
Es wurde gefunden, daß die Pigmentdispersionen, welche aus Pigmentpartikeln bereitet wurden, weichletztere mit dem polymeren Entflockungsmittel überzogen sind, verbesserte Eigenschaften aufweisen.
Demgemäß wird auch ein Verfahren zum Bereiten einer Pigmentdispersion geschaffen, welches sich dadurch kennzeichnet, daß man erstens das Pigment mit einem vorstehend beschriebenen polymeren Entflockungsmittel überzieht, und daß man zweitens ein Gemisch aus dem überzogenen Pigment, einer organischen Flüssigkeit, wahlweise einer anorganischen Base und wahlweise Wasser, zusammen vermahlt.
Die erfindungsgemäßen Dispersionen sind beispielsweise brauchbar als konzentrierte Tönungsgrundlagen für Anstrichmassen und Druckfarben. Für diese Anwendung ist es bevorzugt, Entflockungsmittel zu verwenden, bei denen die Konzentration der inneren Salzgruppen sich der oberen Grenze des bevorzugten Bereiches nähert. Es ist ein besonderer Vorteil der Erfindung, daß diese Entflockungsmittel gewöhnlich von einem weiten Bereich filmbildender Träger angenommen werden, wodurch ungewöhnlich vielseitige Tönungsgrundlagen geschaffen werden. Insbesondere bieten die Entflockungsmittel einen bequemen Weg zur Bereitung entflockter Pigmentdispersionen in Lösungen von Additionspolymeren in organischen Flüssigkeiten. Die Pigmentkonzentratipn kann in bestimmten Fällen so groß wie 40 bis 60 Volumen-% sein. Demzufolge
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bietet die Erfindung eine Steigerung der Produktionskapazität der Dispergiereinrichtung und die Dispersionen erfordern weniger Lagerraum.
Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung unter Verwendung eines filmbildenden Entflockungsmittels, kann das Entflockungsmittel die Gesamtheit oder einen Teil des filmbildenden Polymeren einer Anstrichmasse ausmachen. Wenn also eine Dispersion des Pigments in einer organischen Flüssigkeit und Entflockungsmittel, wahlweise in Anwesenheit einer untergeordneten Menge eines zusätzlichen filmbildenden Polymeren, als Film auf ein Substrat aufgebracht wird, und man diesen an der Luft trocknen läßt, so bildet sich auf dem Substrat ein kohärenter, dekorativer und/oder schützender Überzug. Bei dieser Anwendung wurde es als bevorzugt befunden, im Entflockungsmittel niedrige Konzentrationen, d.h. sich der unteren Konzentrationsgrenze nähernde Konzentra- w tionen an inneren Salzgruppen zu verwenden, wobei das Entflockungsmittel selbst in der Dispersion in relativ hohen Anteilen angewandt wird. Beispielsweise kann die Volumenkonzentration des Pigments, bezogen auf den Gesamtfeststoffgehalt der Dispersion, 8 bis 25 % betragen und die Volumenkonzentration des Entflockungsmittels, bezogen auf den Gesamtfest stoff gehalt der Dispersion, kann so hoch wie 92 % sein.
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Die Aktivität der Entflockungsniittel wird in einigen Fällen durch die Anwesenheit einer geringen Wassermenge in der Dispersion verbessert. Unter solchen Umständen ist es bevorzugt, daß die Wassermenge in der Dispersion im Bereich von 0,05 bis 5 % (Gewicht/Gewicht) einschließlich* insbesondere im Bereich von 0,5 bis 2 % (Gewicht/Gewicht) einschließlich, liegt. In Dispersionen, welche aus handelsüblichen Substanzen bereitet werden, ist normalerweise genügend Wasser anwesend, doch wenn man getrocknete Substanzen verwendet, kann zusätzliches Wasser mit Vorteil hinzugefügt werden. In bestimmten Fällen wird die Aktivität der Entfloekungsmittel verbessert, wenn man die Dispersion vor dem Gebrauch eine Zeit lang stehen läßt.
Die Erfindung sei nunmehr durch die nachstehenden Ausführungsbeispiele, welche über den Rahmen der Erfindung nichts aussagen, näher erläutert. In den Beispielen beziehen sich alle Teil- und Proζentangabeη auf das Gewicht, wenn nichts anderes angegeben ist.
Beispiel 1
47,1 Teile Dimethylaminoäthyl-aiethycrylat bringt man in ein gerührtes Reaktionsgefäß, welches mit einem Rührer und Rückflußkühler ausgestattet ist, und man vermischt mit 37,8 Teilen Benzyichlorid, 150 Teilen Benzol und 0,1 Teilen ."Topanol" A (Warenzeichen der Imperial Chemical Industries Limited für 2,6-di-tert.-Butyl-4-methy!phenol). Dieses Ge-
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misch erhitzt man eine Stunde mit Rühren unter Rückfluß.
Das dabei gebildete quaternäre Ammoniumsalz scheidet sich aus der Lösung als weißer Feststoff aus und dieser wird nach dem Abkühlen durch Abfiltrieren entfernt.
Beispiel 2
Ein Comonomergemisch, bestehend aus 80 Teilen des
wie in Beispiel 1 bereiteten quaternaren Salzes, 25,8 Teilen Methacrylsäure und 331 Teilen 2-Äthylhexylacrylat, setzt man zu einem gerührten Reaktionsgefäß hinzu, welches mit Rückflußkühler ausgestattet ist und welches 400 Teile Toluol
und 400 Teile n-Propanol enthält. Man setzt 4 Teile Azodiisobutyronitril hinzu und erhitzt das Gemisch mit Rühren unter Rüfcikfluß. Drei weitere Portionen (4 Teile) Azodiisobutyronitril werden in drei stündlichen Intervallen hinzugesetzt. Nach weiteren drei Stunden ist die Polymerisation im wesentlichen vollendet. Ein großer Oberschuß an wäßriger Kalziumhydroxydlösung wird mit Rühren hinzugesetzt und das Wasser durch azeotrope Destillation entfernt, wobei sich eine 20 %ige Lösung des Polymeren in Toluol ergibt.
Die Lösung wird zur Entfernung anorganischer Feststoffe filtriert, wobei sich eine leicht gelatinöse Lösung ergibt. Diese enthält etwas Kalziumionen und wird als Entfloekungsmittel A verwendet.
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2121221
Beispiel 3
In einem gerührten Reaktionsgefäß, welches mit einem Rückflußkühler ausgestattet ist, setzt man 4 3,2 Teile Dimethylsulfat langsam zu einem Gemisch aus 5G Teilen 2-Methylthioäthyl-acrylat und 50 Teilen Benzol hinzu. Das Gemisch rührt man eine Stunde bei Raumtemperatur und das sich ergebende Sulfoniumsalz scheidet sich als weißer Feststoff aus und wird durch Filtrieren entfernt.
Beispiel 4
Das Beispiel 2 wird wiederholt mit der Ausnahme, daß man anstelle des in jenem Beispiel verwendeten Comonomergemisches, ein Comonomergemisch anwendet, welches ein Gemisch aus 48,3 Teilen des in Beispiel 3 bereiteten SuIfoniumsalzes, 331 Teilen 2-Äthylhexyl-acrylat und 25,8 Teilen Methacrylsäure ist. Die sich ergebende Lösung enthält 20 % Polymeres *in Toluol und wird als Entflockungsmittel B verwendet.
Beispiel 5
Das Beispiel 2 wird wiederholt mit der Ausnahme, daß anstelle des in jenem Beispiel verwendeten Comonomergemisches, das angewandte Gemisch der Comonomeren bereitet wird, indem man zu einem gerührten Reaktionsgefäß, welches 400 Teile Toluol und 400 Teile n-Propanol enthält, getrennt und gleichzeitig eine Lösung von 22,7 Teilen Allyltriphenylphosphoniumbromid in 100 Teilen n-Propanol, und ein Gemisch von 6,5
Teilen Methacrylsäure und 83 Teilen 2-Äthylhexyl-acryiat hinzusetzt. 109882/166S - ■ ''
Die sich ergebende Lösung enthält 20 % Polymeres und wird als Entflockungsmittel C verwendet.
Beispiel 6
Das Beispiel 2 wird wiederholt mit der Ausnahme, daß anstelle des in jenem Beispiel verwendeten Comonomergemisches, das angewandte Gemisch der Comonomeren bereitet wird aus 8 3 Teilen 2-Äthylhexylacrylat, 16,2 Teilen Glycidyl-™ etha- * crylat und 21,2 Teilen des quaternären Salzes von Dimethylaminoäthyl-inethacrylat und Benzylchlorid.
Die sich ergebende Lösung enthält 35 % Polymeres in Toluol.
Beispiel 7
Eine Portion (72 Teile) der in Beispiel 6 bereiteten Polymerlösung, wird tropfenweise unter raschem Rühren zu | einem Reaktionsgefäß Hi in zugegeben, welches 5,6 Teile 98 %ige Schwefelsäure enthält. Nach 15 Minuten wird das Gemisch dreimal mit Wasser und einmal mit wäßriger Natriumhydroxydlösung gewaschen. Die Lösung des organischen Materials wird durch azeotrope Destillation mit Toluol getrocknet. Die sich ergebende Lösung enthält 10 % (Gewicht/Gewicht) Polymeres in Toluol und wird als Entflockungsmittel D verwendet.
Beispiel 8 " ·
Das Beispiel 7 wird wiederholt mit der Ausnahme, daß
10 9882/1665 UQf
man anstelle der in jenem Beispiel verwendeten Schwefelsäure, 6,5 Teile 85 %ige (Gewicht/Gewicht) Phosphorsäure verwendet. Die sich ergebende Lösung enthält 10 % (Gewicht/Gewicht) Polymeres in Toluol und wird als Entflockungsmittel E verwendet .
Beispiel 9
Das Beispiel 5 wird wiederholt mit der Ausnahme, daß man anstelle der in jenem Beispiel verwendeten Methacrylsäure, 10,7 Teile Glycidyl-methacrylat verwendet.
Eine Portion der sich ergebenden Lösung (72 Teile), welche 35 % Polymeres in Toluol enthält, wird, wie in Beispiel 8 beschrieben, mit 6,5 Teilen 85 %iger (Gewicht/Gewicht) Phosphorsäure umgesetzt. Die sich ergebende Lösung enthält 20 % (Gewicht/Gewicht) Polymeres in Toluol und wird als Entflockungsmittel F verwendet.
Beispiel 10
In ein mit Rührer und Rückflußkühler ausgestattetes Reaktionsgefäß, bringt man 82 Teile Dimethylaminoäthylmethacrylat und vermischt mit **9 Teilen Chloressigsäure, 131 Teilen n-Propanol und 0,3 Teilen "Topanol" A. Dieses Gemisch erhitzt man unter Rückfluß und rührt eine Stunde.
Ein Gemisch aus 322 Teilen 2-Äthylhexyl-acrylat, O9 1* Teilen Azodiisobutyronitril, 3 Teilen Aceton und der
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gesamten oben bereiteten Lösung, setzt man zu einem gerührten Reaktionsgefäß hinzu, welches mit Rückflußkühler ausgestattet ist und 300 Teile Toluol und UOO Teile n-Propanol enthält. Das Gemisch wird unter Rückfluß erhitzt.
Drei weitere Portionen (0,6 Teile) Azodiisobutyronitril, werden in drei stündlichen Intervallen hinzugesetzt. Nach weiteren zwei Stunden ist die Polymerisation im wesentlichen vollständig. Man setzt eine Aufschlämmung von 55 Teilen Ψ Natriumbicarbonat in 200 Teilen Wasser hinzu und entfernt das Wasser durch azeotrope Destillation mit Toluol. Die sich ergebende Lösung enthält 30 % (Gewicht/Gewicht) Polymeres in einem Gemisch aus Toluol und Propanol, welche als Entflockungsmittel G verwendet wird.
Beispiel 11
Die Entflockungsmittel A, B, C, D, E, F, und G, welche in den diesbezüglichen Beispielen 2, ft, 5, 7, 8, 9 und 10 bereitet wurden, werden als Dispergiermittel für "Austiox" R-CR (Warenzeichen der Australian Titan Products Ltd. für Rutil-Titandioxyd) in Xylol getestet. Man wendet die folgende allgemeine Arbeitsweise an. Ein Gemisch aus 80 g "Austiox" R-CR und 8 g Entflockungsmittel, wird mit Xylol auf 100 Teile aufgefüllt. Dieses Gemisch schüttelt man stürmisch unter Verwendung einer Anstrichmittel-Konditionier maschine mit der Handelsbezeichnung "Red Devil11 in einer 750 cm -Flasche, welche 200 g 8mm-Glaskugeln enthält, wobei
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man das Schütteln 30 Minuten durchführt. Die Feinheit der Mahlung und die Viskosität der erhaltenen Pigmentdispersion werden abgeschätzt. Eine Bewertung von 10 bedeutet, daß die Dispersion sehr fein ist und eine geringe Viskosität besitzt. Eine Bewertung von 1 bedeutet, daß die Mahlung grob und die Viskosität hoch ist. Eine Bewertung von 0 bedeutet, daß das Pulver undispergiert ist. Eine Dispersion, welche eine Bewertung von mehr als 5 ergibt, besitzt ausgezeichnete Dispergiereigenschaften. Die Kontrolldispersxon wird ohne die Verwendung irgendeines Dispergiermittels bereitet. Die Ergebnisse sind inuTabelle I angegeben:
Tabelle I
Entflockungsmittel Bewertung
Kontrolle 0
A 9
B 7 C . 7
D 6
E 6 F · 5
G 8
Beispiel 12
Die Entflockungsmittel A, B, C, D, E, F und G, welche in den diesbezüglichen Beispielen'2, 4, 5, 7, 8, 9 und
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bereitet wurden, werden als Dispergiermittel für Ruß in Xylol getestet. Es wird der gleiche Arbeitsgang wie inBeispiel 11 durchgeführt mit aer Ausnahme, daß die Dispersion 35 g "Philblack" 55 (Warenzeichen der Phillips Petroleum Co.) mit 3,56 g des Entflockungsmxttels enthält und auf 100 Teile mit Xylol aufgefüllt ist. Die Ergebnisse sind in Tabelle II angegeben.
Tabelle II
Entflockungsmittel Bewertung
Kontrolle 0
A 9
B 7
C 7
D 6
E 7
F 3
Beispiel 13
In ein gerührtes Reaktionsgefäß, welches mit Rührer und Rückflußkühler ausgestattet ist, bringt man 265,2 Teile 2-Äthylhexyl-acrylat, 99,6 Teile Styrol, 37,7 Teile Dimethylaminoäthyl-irethacrylat, 20,6 Teile Methacrylsäure, 440 Teile Toluol und 440 Teile Benzol. Dieses Gemisch bringt man auf gerade unterhalb der Rückflußtemperatur und fügt 4,2 Teile Azodiisobutyronitril, gerührt in 40 Teilen Toluol, hinzu.
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Das Gemisch wird unter Rückfluß erhitzt und man setzt sechs Stunden lang jede halbe Stunde Portionen von Azodiisobutyronitril (0,8 Teile) hinzu, wonach die Polymerisation im wesentlichen vollendet ist. Diese Lösung wird als Entflockungsmittel H verwendet.
Beispiel 14
Eine Portion (100 Teile) der in Beispiel 13 bereite-
3 ten Polymerlösung, wird mit 17,1 cm η-Natronlauge verrührt und eine Stunde unter Rückfluß erhitzt. Das Wasser entfernt man durch azeotrope Destillation, wobei sich das Entflockungsmittel I ergibt.
Beispiel 15
Das Beispiel 14 wird wiederholt mit der Ausnahme, daß man anstelle der Natronlauge eine Aufschlämmung von 1,26 Teilen Kalziumhydroxyd in 40 Teilen Wasser verwendet. Die sich ergebende Lösung verwendet man als Entflockungsmittel J.
Beispiel 16
Ein Gemisch aus 19,7 Teilen 4-Vinylpyridin, 207 Teilen 2-Äthylhexyl-acrylat, 78 Teilen Styrol, 16,2 Teilen Methacrylsäure, 3,3 Teilen Azodiisobutyronitril, 20 Teilen Aceton und 50,0 Teilen n-Propanol , setzt man im Verlaufe von drei Stunden zu einem gerührten und unter Rückfluß befindli-'chen Gemisch aus 340 Teilen n-Propanol und 340 Teilen Toluol, welches in einem Reaktionsgefäß enthalten ist, hinzu.
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. 28 - 2 12G221
Fünf Stunden lang gibt man jede halbe Stunde Portionen von Azodiisobutyronitril (0,6 Teile) zu dem unter Rückfluß befindlichen Gemisch hinzu, wonach die Polymerisation im wesentlichen vollendet ist. Das n-Propanol wird dann durch azeotrope Destillation mit Toluol entfernt und es ergibt sich eine Lösung, welche 30 % (Gewicht/Gewicht) Polymeres in Toluol enthält. Diese Lösung verwendet man als Entflockungs· mittel K.
Beispiel 17
Eine Portion (100 Teile) der in Beispiel 16 bereiteten Polymerlösung, wird eine Stunde mit einer Aufschlämmung von 1,30 Teilen Kalziumhydroxyd in 40 Teilen Wasser bei Rückfluß gerührt. Das Wasser entfernt man durch azeotrope Destillation, wobei sich das Entflockungsmittel L ergibt.
Beispiel 18
Das Beispiel 13 wird wiederholt mit der Ausnahme, daß man anstelle von Dimethylaminoäthyl-methacrylat, 34,6 ψ Teile 2-Hydroxypropyl-methacrylat verwendet. Die sich ergebende Lösung verwendet man als Entflockungsmittel M.
Beispiel 19
Das Beispiel 16 wird wiederholt mit der Ausnahme, daß man anstelle von 4-Vinylpyridin, 29,5 Teile Dimethylaminoäthyl-methacrylat, und anstelle von Methacrylsäure, 24,4 Teile Itaconsäure verwendet, wobei die letztere in n-Propanol auf-
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gelöst wird, bevor man sie zum Reaktionsgefäß hinzusetzt. Die sich ergebende Polymerlösung verwendet'-man als Entflockungsmittel N.
Beispiel 20
Die Entflockungsmxttel H, I, J und L, welche in den diesbezüglichen Beispielen 13, IH, 15 und 17 bereitet wurden, werden, wie in Beispiel 12, als Dispergiermittel für Ruß getestet. Die Ergebnisse sind in Tabelle III angegeben.
Tabelle III Bewertung
Entflockungsmittel 7
H 7
I 10
J 8
L
Beispiel 21 '
Die Entf lockungsmittel Fl, K, M und N, welche in den diesbezüglichen Beispielen 13, 16, 18 und 19 bereitet wurden, werden als Dispergiermittel für verschiedene Pigmente getestet, indem man Pigment mit Entflockungsmittel, anorganischer Base und genügend Toluol, um auf 100 Teile aufzufüllen, vermahlt. Die verwendeten Bestandteile und erzielten Ergebnisse sind in Tabelle IV gezeigt.
109882/166 5
Tabelle IV
O
CO
CO
CO
Pigment
"Philblack" 5 5
"Austiox" R-CR
Chromoxyd grün GNA
Supra Middle Chrome
GA
"Fastel" Violett R
Suprax
"Fastel" Rosa R
Suprax
Monostral" Fast
Blau BGA
Teile
festes Entflockungsmittel 4 Teile H H K M N H K H
3,5 3,5 3,5 3,5 3,5 1,2 1,2 1,2
3,5
3,5
7,0
Ca(OH)2 Ba(OK)2 8H2O Ca(OH)2 Ca(OH)0
Inorganische Base Teile
0,15 0,63 0,15 0,16 0,14 0,05 0,05 0,Q5
0,15
0,15 0,30
Bewertung
10
10
10
10 10 10 10
10
10
Bemerkungen:
"Fastel" und "Monastral" sine Warenzeichen der Imperial Chemical Industries Ltd.
31 2Ϊ26221
Beispiel 22
Es wird eine typische Gravurdruckfarbe bereitet unter Verwendung einer 35 %igen (Gewicht/Gewicht) Dispersion von "Philblack" 55 in Toluol und mit Anwendung des Rezepts, welches in Tabelle IV, erste Zeile, gegeben ist. Diese Dispersion wird gemahlen, bis die mittlere Partikelgröße unter, ein Mikron liegt.
Linen Teil der gemahlenen Dispersion (17,15 Teile) setzt man langsam unter schnellem Rühren zu einem Gemisch von BO %iger (Gewicht/Gewicht) Zinkrosinatlösung in Toluol (40 Teile) und einer 60 %igen (Gewicht/Gewicht) Zinkrosinatlösung in "Boralene" 1127 (Warenzeichen) (40 Teile) hinzu. Nach gründlichem Vermischen werden 2,8 5 Teile Toluol hinzugesetzt. Diese Druckfarbe wird dann auf Papier abgezogen und die letztere mit einem Abzug einer Druckfarbe verglichen, welche in gewöhnlicher Weise ohne Entflockungsmittel bereitet wurde. Vergleichen mit der normalen Druckfarbe, ist die "Dispersions"-Druckfarbe in der Farbentwicklung mindestens 10 % stärker.
Beispiel 2 3
Eine weitere Portion der in Beispiel 22 bereiteten Dispersion wird in ein großes Volumen Azeton ausgefällt und durch Filtrieren abgetrennt. Das mit Entflockungsmittel überzogene "Philblack" 55-Pigment wird dann getrocknet. Eine
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Portion dieses Pigmentes (35 Teile) wird dann mit 65 Teilen Toluol vermählen. Die sich ergebende Dispersion besitzt eine Bewertung von 10.
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Claims (13)

Patentansprüche
1. Pigmentdispersion, gekennzeichnet durch ein Pigment, eine organische Flüssigkeit und ein polymeres Entflockungsmittel, welchletzteres eine Gerüstkette aufweist, in welche einverleibt bzw. von welcher abhängig ist: erstens eine auflösende Gruppe und zweitens eine der Gruppen -X-Y-Z-, -W-A-L-B, -W-E-L-D
B
und - W - K^ »in welchen X, A und D jeweils Ammonium-,
^D
Phosphonium-, Sulfonium-, Amino-, Phosphino- oder Mercaptogruppen sind j und Z, B und E jeweils einen Säurerest bedeuten, wobei für den Fall, daß A Ammonium ist, B nicht -SOo sein kann; und Y, W, L und K verbindende Gruppen bedeuten.
2. Dispersion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß X eine der Gruppenj
ch-w- n^- r0 , ch-w-s^ ,ch-w-
Xr3 Nr2 \r3
/R1 R1 .R
CH - N R0 , CH- S^ , CH - P~RO ,
CH-W- IT , CH - W - S - R1 , CH-W
ι Ν ι 1
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Ch-N' , CH-S-R. und CH -
R2 R2
ist; und wobei Z eine der Gruppen:
CH-W- COO , CH - W - SO, , CH-W- PO, , CH - COO
R5
ι _ ι _
CH - S0_ und CH - PO0 ist; und wobei Y und W, jeweils
R5
eine nicht polare verbindende Gruppe ist, welche zwei covalente Bindungen bilden kann, R^, R2, Rg jeweils Wasserstoff, Alkyl, Aryl, Aralkyl, Alkenyl oder Acyl bedeuten, wobei zwei von ihnen unter Bildung eines Ringes miteinander verbunden sein können; und R5 gleich -ORg oder Rfi ist, wobei R^ entweder Alkyl oder Aryl bedeutet.
3. Dispersion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auflösende Gruppe eine Alkylgruppe mit 6 bis 20 Kohlenstoffatomen ist und die organische Flüssigkeit entweder ein aliphatischer oder aromatischer Kohlenwasserstoff ist.
4. Dispersion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die auflösende Gruppe Phenyl oder Benzyl ist und die organische Flüssigkeit ein aliphatischer oder aromatischer Kohlenwasserstoff ist.
5. Dispersion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die auflösende Gruppe ein Polyalkoxyd ist und die
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organische Flüssigkeit eine aliphatische, sauerstoffhaltige Verbindung ist.
6. Dispersion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das polymere Entflockungsmittel sich von einem Comonomergemisch ableitet, weichletzteres von den Monomeren, die die auflösenden Gruppen enthalten, oder an die die auflösenden Gruppen später angegliedert werden können, einen molaren Prozentsatz im Bereich von 99 bis 50 aufweist, und von den Monomeren, die die Gruppen innerer Salzstruktur enthalten oder an die die Gruppen innerer Salzstruktur später angegliedert werden können, einen molaren Prozentsatz im Bereich zwischen 1 und 50 aufweist.
7. Dispersion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das polymere Entflockungsmittel im Bereich von 0,001 bis 0,05 g, ausgedrückt als festes Polymeres, je 10 Quadratmeter Oberflächengebiet des Pigments, vorliegt.
8. Dispersion nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie 0,0.5 bis 5 % (Gewicht/Gewicht) Wasser aufweist.
9. Dispersion nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie 0,5 bis 2 % (Gewicht/Gewicht) Wasser aufweist.
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- 36 -
10. Verfahren zur Herstellung der Pigmentdispersion nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Gemisch vermahlt, bestehend aus einem Pigment; einer wirksamen Menge eines polymeren Entflockungsmittels, welches eine Gerüstkette aufweist, in welche einverleibt oder von welcher abhängig ist, erstens eine Gruppe mit innerer Salzstruktur und zweitens eine auflösende Gruppe; und einer organischen Flüssigkeit.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß man ein Gemisch verwendet, welches eine anorganische Base aufweist.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Gemisch verwendet, welches im wesentlichen äquimolare Mengen der anorganischen Base und des polymeren Entflockungsmittels aufweist.
13. Verfahren nach Anspruch 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet , daß man vor dem Vermählen das Pigment mit dem polymeren Entflockungsmittel überzieht.
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