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DE2126003C3 - Bauwerksabdeckung aus profilierten, länglichen, freitragenden Abdeckelementen - Google Patents

Bauwerksabdeckung aus profilierten, länglichen, freitragenden Abdeckelementen

Info

Publication number
DE2126003C3
DE2126003C3 DE19712126003 DE2126003A DE2126003C3 DE 2126003 C3 DE2126003 C3 DE 2126003C3 DE 19712126003 DE19712126003 DE 19712126003 DE 2126003 A DE2126003 A DE 2126003A DE 2126003 C3 DE2126003 C3 DE 2126003C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cover elements
cover
elements
edges
building
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19712126003
Other languages
English (en)
Other versions
DE2126003A1 (de
DE2126003B2 (de
Inventor
Wolfgang Dipl.-Ing.; Pohland Wolfgang; 6149 Rimbach; Wendlinger Fred 6800 Mannheim Lehmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vki Rheinhold & Mahla Ag 6800 Mannheim
Original Assignee
Vki Rheinhold & Mahla Ag 6800 Mannheim
Filing date
Publication date
Application filed by Vki Rheinhold & Mahla Ag 6800 Mannheim filed Critical Vki Rheinhold & Mahla Ag 6800 Mannheim
Priority to DE19712126003 priority Critical patent/DE2126003C3/de
Priority to IT2481072A priority patent/IT956049B/it
Priority to FR7218727A priority patent/FR2139056A1/fr
Publication of DE2126003A1 publication Critical patent/DE2126003A1/de
Publication of DE2126003B2 publication Critical patent/DE2126003B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2126003C3 publication Critical patent/DE2126003C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Bauwerksabdeckung aus profilierten, länglichen, freitragenden Abdeckelementen, deren Längsränder im Abstand voneinander liegen und durch eine Überbrückung miteinander verbunden sind und deren Querränder einander schindelartig überlappen, wobei die überdeckten Querränder jeweils starr mit der Tragkonstruktion verbunden sind und ein Dichtungsprofil in jeder Überdekkungsfuge zwischen den Abdeckelementen angeordnet ist Eine derartige Abdeckung kommt insbesondere bei Hallen, Stadien oder ähnlichen Bauwerken zur Verwendung.
S Es ist bereits bekannt, Hallen, Stadien oder ähnliche Bauwerke mit einem lichtdurchlässigen Dach zu versehen, wobei zur Abdeckung großformatige Abdsckelemente aus durchsichtigem oder durchscheinendem Kunststoffmaterial dienen, die auf einem Seilnetz
ίο befestigt werden. Bei derartigen Abdeckungen entstehen dadurch Schwierigkeiten, daß Relativverschiebungen der Abdeckelemente gegeneinander und gegenüber dem Traggerüst aufgenommen werden müssen und daß die einzelnen Abdeckelemente miteinander so dicht
is verbunden werden müssen, daß Regen oder Schmelzwasser nicht durchtreten kann.
Bei einer bekannten Abdeckung dieser Art (DT-Gbm 70 12 277) besteht die dichte Verbindung für die Ränder der im wesentlichen in einer Ebene nebeneinanderliegenden großflächigen Abdeckelemente aus einem aus dieser Ebene heraustretenden dehnungsfähigen Dichtungsprofil, dessen Ränder mit den Rändern der Abdeckelemente mechanisch fest und dicht verbunden sind. Es hat sich jedoch gezeigt, daß die Abdichtung dieser Verbindung im Bereich der Fugenkreuzungspunkte, d. h, an den Punkten, an denen drei oder vier Abdeckelemente zusammenstoßen, verhältnismäßig umständlich herzustellen ist. Auch die Aufnahme der Relativverschicbungen der Abdeckelemente gegeneinander und gegenüber dem Traggerüst ist bei der bekannten Abdeckung nur mit einem entsprechend großen Aufwand möglich.
Bei einer bekannten Bauwerksabdeckung der eingangs angegebenen Art (DT-Gbm 19 26 403) sind nebeneinander aus Asbestzement, Blech, Kunststoff od. dgl. bestehende Wellplatten angeordnet Die Fugen zwischen den Längsrändern dieser Platten werden jeweils durch schmale Deckstreifen überbrückt, die sich senkrecht zur Traufe erstrecken und die sowohl im Werkstoff als auch im Profil mit den Wellplatten übereinstimmen. Die Querränder dieser Wellplatten überlappen einander schindelartig und nehmen zwischen sich ein Dichtungsprofil auf, das ein Eindringen von Feuchtigkeit durch diese Überdeckungsfugen verhindert. Diese Wellplatteneindeckung erfordert jedoch eine starre Tragkonstruktion und erlaubt keine Relativbewegung der einzelnen Wellplatten gegeneinander.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Bauwerksabdeckung der eingangs erläuterten Art, die in einfacher Weise auf ihrer Tragkonstruktion montiert werden kann, so auszubilden, daß Verschiebungen der Abdeckelemente gegeneinander und gegenüber der Tragkonstruktion, die beweglich sein kann, ohne
Beeinträchtigung der Abdichtung möglich sind.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die überdeckenden Querränder der Abdeckelemente jeweils an* dem parallel zu ihnen verlaufenden, elastisch ausgebildeten Dichtungsprofil befestigt sind, das wiederum an den überdeckten Querrändern der Abdeckelemente festgelegt ist, und daß die Längsränder benachbarter Abdeckelemente in an sich bekannter Weise durch mit diesen verbundene elastische Dichtungsstreifen überbrückt sind.
Bei einer in dieser Weise ausgebildeten Bauwerksabdichtung können sich die Abdeckelemente sowohl gegeneinander als auch gegenüber einer starren oder beweglichen Tragkonstruktion verschieben, ohne daß
dabei die Abdichtung beeinträchtigt wird.
Bei einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Abdeckelemente rinnenförmig ausgebildet Dabei können die Längsränder der Abdeckelemente in vorteilhafter Weise aufgebogen sein.
Bei einem abgewandelten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Abdeckelemente durch Aufbiegen ihrer Längs- und Querränder wannenförmig ausgebildet Bei diesem Ausführungsbeispiel ist es besonders zweckmäßig, wenn die überdeckenden Querränder der Abdeckelemente Wasserabflußöffnungen aufweisen.
Die Abdeckelemente bestehen vorzugsweise aus einem warmverformbaren, durchsichtigen oder durchscheinenden Kunststoff, z. B. aus einem Polycarbonat Aus derartigem Materia! hergestellte Abdeckelemente lassen sich leicht in relativ großen Längen von etwa 4 m und in Breiten von etwa 1,5 bis 2 m herstellen.
Zur Abdichtung der senkrecht zur Traufe gerichteten Elementenfugen dienen elastische Dichtungsstreifen, die die Ränder benachbarter Abdeckelemente miteinander verbinden. In vorteilhafter Weise sind in diesen Dichtungsstreifen Nuten zur Aufnahme der Längsränder der benachbarten Abdeckelemente vorgesehen. Zum Festlegen der Dichtungsstreifen an den Längsrändern der Abdeckelemente sind in vorteilhafter Weise umgekehrt U-förmige Klemmschienen vorgesehen. Die Längsränder der Abdeckelemente, die Dichtungsstreifen und die Klemmschienen sind zweckmäßigerweise miteinander verschraubt.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt
F i g. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Bauwerksabdeckung in schematischer Darstellung,
F i g. 2 den Gegenstand nach F i g. 1 in einem Schnitt senkrecht zur Traufe,
Fig.3 in vergrößertem Maßstab die Abdichtung zwischen den Längsrändern benachbarter Abdeckelemente,
Fig.4 ein zweites Ausführungsbeispiel einer Bau-Werksabdeckung in einem Schnitt parallel zur Traufe,
F i g. 5 den Gegenstand nach F i g. 4 in einem Schnitt senkrecht zur Traufe und
Fig.6 in vergrößertem Maßstab die Abdichtung zwischen den Längsrändern benachbarter Abdeckelemente.
In Fig. 1 ist schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, wobei rinnenförmige Abdeckelemente 1 nebeneinanderliegend angeordnet sind, deren nach oben gerichtete Längsränder 5, 6 mittels eines Dichtungsstreifens 12 miteinander verbunden sind. Dabei ist die Anordnung derart getroffen, daß die Längsränder 5, 6 zweier benachbarter Abdeckelemente 1 einen Grat bilden, so daß die Anordnung im Querschnitt etwa girlandenförmig erscheint.
F i g. 2 zeigt das Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 in einem Schnitt senkrecht zur Traufe. Dabei ist ersichtlich, daß sich zwei aufeinanderfolgende Abdeckelemente 1 schindelartig überdecken. Zur Befestigung der überdeckten Querränder 9 der Abdeckelemente 1 an Tragseilen 3 dienen Tragprofile 17, die einerseits mit einer Klemmschelle 19 und andererseits mit einem Dichtungsprofil 18 verbunden sind. Regen- oder Schmelzwasser fließt in den Tälern der rinnenförmigen Abdeckelemente 1 das Dach hinunter, so daß an sich eine besondere Abdichtung in Querrichtung nicht erforderlich wäre. Um auch einen eventuellen Rückstau oder ein Eindringen von Wasser durch Winddruck ins Dachinuere an den Überlappungsstellen aufeinanderfolgender Abdeckelemente 1 zu verhindern, sind die Befestigungsprofile gleichzeitig als Dichtungsprofile 18 ausgebildet. Die Dichtungsprofile 18 sind aus elastischem Material, so daß eine Relativverschiebung des überdeckenden Querrandes 10 des oberen Abdeckelementes 1 gegenüber dem an der Tragkonstruktion starr befestigten überdeckten Querrand 9 des unteren Abdeckelements 1 ermöglicht ist
In Fig.3 ist in vergrößertem Maßstab die Abdichtung zwischen den Längsrändern 5, 6 benachbarter Abdeckelemente 1 dargestellt Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist die schindelartige Überlappung zweier in Längsrichtung aufeinanderfolgender Abdeckelemente 1 deutlich ersichtlich. Die Längsränder 5,6 der Abdeckelemente 1 sind nach oben abgewinkelt Zur Verbindung dient ein elastischer, vorzugsweise auch lichtdurchlässiger Dichtungsstreifen 12.
Der Dichtungsstreifen 12 weist Nuten 13, 14 zur Aufnahme der Längsränder 5 bzw. 6 auf. Der Dichtungsstreifen 12 wird im Nutbereich 15 mit den Längsrändern 3, 6 mittels U-förmiger Klemmschienen 16 verbunden, wobei diese Teile in Abständen miteinander verschraubt sind.
In Fig.4 ist ein anderes Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem die Abdeckelemente 2 in an sich bekannter Weise wannenförmig ausgebildet sind. Bei diesen Abdeckelementen 2 sind die Längsränder 7, 8 und auch die Querränder 9,10 nach oben abgewinkelt Dadurch ergeben sich an den Randbereichen dachrinnenartige Vertiefungen. Die Längsränder 7, 8 zweier nebeneinanderliegender Abdeckelemente 2 sind wiederum durch den elastischen Dichtungsstreifen 12 verbunden. Die Befestigung der überdeckten Querränder 9 der Abdeckelemente 2 auf einem Spannseil 4 erfolgt mittels Tragprofilen 17 und Klemmschellen 19, während die überdeckenden Querränder 10 der Abdeckelemente 2 durch die Dichtungsprofile 18 festgelegt sind. In nicht näher dargestellter Weise sind die Tragseile 3 und die Spannseile 4 miteinander verbunden.
Um das in den Abdeckelementen 2 gesammelte Regen- oder Schmelzwasser abzuleiten, sind die überdeckenden Querränder 10 mit Abflußöffnungen 11 (F i g. 5) versehen.
In F i g. 6 ist wiederum in vergrößertem Maßstab die Abdichtung zwischen den benachbarten Längsrändern 7 und 8 zweier Abdeckelemente 2 dargeitellt. Zur Abdichtung dient ein elastischer Dichtungsstreifen 12 mit Nuten 13 und 14, in die die abgewinkelten Ränder 7 und 8 eingreifen. Über den Nutbereich 15 sind U-förmige Klemmschienen 16 gelegt, die wiederum in Abständen mit den Rändern 7 bzw. 8 verschraubt sind.
Die Ränder der Klemmschienen 16 sind in vorteilhafter Weise abgerundet, um Quetschungen oder Beschädigungen des Dichtungsstreifens 12 zu vermeiden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Bauwerksabdeckung aus profilierten, länglichen, freitragenden Abdeckelementen, deren Längsränder im Abstand voneinander liegen und durch eine Überbrückung miteinander verbunden sind und deren Querränder einander schindelartig überlappen, wobei die überdeckten Querränder jeweils starr mit der Tragkonstruktion verbunden sind und ein Dichtungsprofil in jeder Überdeckungsfuge zwischen den Abdeckelementen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die überdeckenden Querränder (10) der Abdeckelemente (1; 2) jeweils an dem parallel zu ihnen verlaufenden, elastisch ausgebildeten Dichtungsprofil (18) befestigt sind, das wiederum an den überdeckten Querrändern
(9) der Abdeckelemente (1; 2) festgelegt ist, und daß die Längsränder (S, 6; 7,8) benachbarter Abdeckelemente (1; 2) in an sich bekannter Weise durch mit diesen verbundene elastische Dichtungsstreifen (12) überbrückt sind.
2. Bauwerksabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckelemente (1) rinnenförmig ausgebildet sind.
3. Bauwerksabdeckung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsränder (5, 6) der Abdeckelemente (1) aufgebogen sind.
4. Bauwerksabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckelemente (2) durch Aufbiegen ihrer Längs- und Querränder (7,8 bzw. 9, 10) wannenförmig ausgebildet sind.
5. Bauwerksabdeckung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die überdeckenden Querränder
(10) der Abdeckelemente (2) Wasserabflußöffnungen (11) aufweisen.
6. Bauwerksabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckelemente (1; 2) auf einem warm verformbaren, durchsichtigen oder durchscheinenden Kunststoff, z. B. aus einem Polycarboriat, bestehen.
7. Bauwerksabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsstreifen (12) Nuten (13,14) zur Aufnahme der Längsränder (S, 6; 7,8) benachbarter Abdeckelemente (1; 2) aufweisen.
8. Bauwerksabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festlegen der Dichtungsstreifen (12) an den Längsrändern (5,6; 7,8) der Abdeckelemente (1; 2) umgekehrt U-förmige Klemmschienen (16) vorgesehen sind.
9. Bauwerksabdeckung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsränder (5,6; 7,8) der Abdeckelemente (1; 2), die Dichtungsstreifen (12) und die Klemmschienen (16) miteinander verschraubt sind.
DE19712126003 1971-05-26 1971-05-26 Bauwerksabdeckung aus profilierten, länglichen, freitragenden Abdeckelementen Expired DE2126003C3 (de)

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IT2481072A IT956049B (it) 1971-05-26 1972-05-24 Copertura per sale stadi o edifi ci simili
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DE2126003A1 DE2126003A1 (de) 1972-12-07
DE2126003B2 DE2126003B2 (de) 1977-06-08
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