DE2126003B2 - Bauwerksabdeckung aus profilierten, laenglichen, freitragenden abdeckelementen - Google Patents
Bauwerksabdeckung aus profilierten, laenglichen, freitragenden abdeckelementenInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D3/00—Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
- E04D3/38—Devices for sealing spaces or joints between roof-covering elements
-
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- E04D3/00—Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
- E04D3/24—Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets with special cross-section, e.g. with corrugations on both sides, with ribs, flanges, or the like
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Description
60
Die Erfindung betrifft eine Bauwerksabdeckunp
aus profilierten, länglichen, freitiagenden Abdeckele
menten, deren Längsränder im Abstand voneinander liegen und durch eine Überbrückung miteinander
verbunden sind und deren Querränder einander f>5
schindelartig überlappen, wobei die überdeckten Querränder jeweils starr mit der Tragkonstruktion verbunden
sind und ein Dichtungsprofil in jeder Überdekkungsfuge zwischen den Abdeckelementsn angeordnet
ist. Eine derartige Abdeckung kommt insbesondere bei Hallen, Stadien oder ähnlichen Bauwerken zur Verwendung.
Es ist bereits bekannt. Hallen, Stadien oder ähnliche Bauwerke mit einem lichtdurchlässigen Dach zu
versehen, wobei zur Abdeckung großformatige Abdeckelemente aus durchsichtigem oder durchscheinendem
Kunststoffmaterial dienen, die auf einem Seilnetz befestigt werden. Bei derartigen Abdeckungen entstehen
dadurch Schwierigkeiten, daß Relativverschiebungen der Abdeckelemente gegeneinander und gegenüber
dem Traggerüst aufgenommen werden müssen und daß die einzelnen Abdeckelemente miteinander so dicht
verbunden werden müssen, daß Regen oder Schmelzwasser nicht durchtreten kann.
Bei einer bekannten Abdeckung dieser Art (DT-Gbm 70 12 277) besteht die dichte Verbindung für die Ränder
der im wesentlichen in einer Ebene nebeneinanderliegenden großflächigen Abdeckelemente aus einem aus
dieser Ebene heraustretenden dehnungsfähigen Dich tungsprofii. dessen Ränder mit den Rändern der
Abdeckelemente mechanisch fest und dicht verbunden sind. Es hat sich jedoch gezeigt, dab die Abdichtung
dieser Verbindung im Bereich der Fugenkreuzungs punkte, d. h., an den Punkten, an denen drei oder vier
Abdeckelemente zusammenstoßen, verhältnismäßig umständlich herzustellen ist. Auch die Aufnahme der
Relativverschiebungen der Abdeckelemente gegenein
ander und gegenüber dem Traggerüst ist bei der bekannten Abdeckung nur mit einem entsprechend
großen Aufwand möglich.
Bei einer bekannten Bauwerksabdeckung der eingangs angegebenen Art (DT-Gbm 19 26 403) sind
nebeneinander aus Asbestzement, Blech. Kunststoff od. dgl. bestehende Wellplatten angeordnet. Die Fugen
zwischen den Längsrändern dieser Platten werden jeweils durch schmale Deckstreifen überbrückt, die sich
senkrecht zur Traufe erstrecken und die sowohl im Werkstoff als auch im Profil mit den Wellplatten
übereinstimmen. Die Querränder dieser Wellplatten überlappen einander schindelartig und nehmen zwischen
sich ein Dichtungsprofil auf, das ein Eindringen von Feuchtigkeit durch diese Überdeckungsfugen
verhindert. Diese Wellplatteneindeckung erfordert jedoch eine starre Tragkonstruktion und erlaubt keine
Relativbewegung der einzelnen Wellplatten gegeneinander.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Bauwerksabdeckung der eingangs erläuterten Art, die in
einfacher Weise auf ihrer Tragkonstruktion montiert werden kann, so auszubilden, daß Verschiebungen der
Abdeckelemente gegeneinander und gegenüber der Tragkonstruktion, die beweglich sein kann, ohne
Beeinträchtigung der Abdichtung möglich sind.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die überdeckenden Ouerränder der Abdeckelemente
jeweils an dem parallel zu ihnen verlaufenden, elastisch ausgebildeten Dichtungsprofil befestigt sind,
das wiederum an den überdeckten Querrändern der Abdeckelementc festgelegt ist. und daß die Längsränder
benachbarter Abdeckelemente in an sich bekannter Weise durch mit diesen »orbundene elastische Dichtungsstreifen
überbrückt sind.
Bei einer in dieser Weise ausgebildeten Bauwerksabdichtung können sich die Abdeckelemente sowohl
gegeneinander als auch gegenüber einer starren oder beweglicheil Tragkonstiuktion verschieben, ohne daß
'i
dabei die Abdichtung beeinträchtigt wird.
Bei einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind die Abdeckelemente rinnenförmig ausgebildet.
Dabei können die Längsränder der Abdeckelemente in vorteilhafter Weise aufgebogen sein.
Bei einem abgewandelten Ausführungsbtispiel -ier
Erfindung sind die Abdeckelemente durch Aufbiegen ihrer Längs- jnd Querränder wannenförinig ausgebildet. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist es besonders
zweckmäßig, wenn die überdeckenden Querränder der Abdeckelemente Wasserabflußöffnungen aufweisen.
Die Abdeckelemente bestehen vorzugsweise aus einem warmverformbaren, durchsichtigen oder durchscheinenden Kunststoff, z. B. aus einem Polycarbonat.
Aus derartigem Material hergestellte Abdeckelemente lassen sich leicht in relativ großen Längen von etwa 4 m und in Breiten von etwa 1,5 bis 2 m herstellen.
Zur Abdichtung der senkrecht zur Traufe gerichteten Elementenfugen dienen elastische Dichtungsstreifen,
die die Ränder benachbarter Abdeckelemente miteinander verbinden. In vorteilhafter Weise sind in diesen
Dichtungsstreifen Nuten zur Aufnahme der Längsränder der benachbarten Abdeckelemente vorgesehen.
Zum Festlegen der Dichtungsstreifen an den Längsrändern der Abdeckelemente sind in vorteilhafter Weise 2«;
umgekehrt U-förmige Klemmschienen vorgesehen. Die Längsrämicr der Abdeckelemente, die Dichtungssfeifen
und die Klemmschienen sind zweckmäßigerweise miteinander verschraubt.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei
zeigt
1 i g. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer Bauwerksabdeckung
in schcmatischer Darstellung,
1" i g. 2 den Gegenstand nach F i g. 1 in einem Schnitt
senkrecht zur Traufe.
Fig. 3 in vergrößertem Maßstab die Abdichtung /wischen den l.ängsrandern benachbarter Abdeckeletnente.
F i g. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel einer Bauwerksabdeckung
in einem Schnitt parallel zur Traufe,
F i g. 5 den Gegenstand nach F i g. 4 in einem Schnitt senkrecht /ur Traufe und
F i g. b in vergrößertem Maßstab die Abdichtung
/wischen den Längsrändern benachbarter Abdeckelemente
In Fig. 1 ist schematisch ein erstes Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt, wobei rinnenförmige Abdeckelemente t nebeneinanderliegend angeordnet
sind, deren nach oben gerichtete Längsränder 5, 6 mittels eines Dichtungsstreifens 12 miteinander verbunden
sind. Dabei ist die Anordnung derart getroffen, daß
die Längsränder 5, 6 zweier benachbarter Abdeckelemente 1 einen Grai bilden, so daß die Anordnung im
Querschniti etwa girlandenförmig erscheint.
Fig. 2 zeigt das Ausführungsbeispiel nach F i g. I in
einem Schnitt senkrecht zur Traufe. Dabei ist ersichtlich,
daß sich zwei aufeinanderfolgende Abdeckelemente 1 schindclartig überdecken. Zur Befestigung der überdeckten
Querränder 9 der Abdeckelemente I an t-Tragseilen 3 dienen Tragprofile 17. die einerseits mit
einer Klemmschelle 19 und andererseits mit einem Dichtungsprofil 18 verbunden sind. Regen- oder
Schmelzwasser fließt in den Tälern der rinnenförmigen Abdeckelemente 1 das Dach hinunter, so daß an sich
eine besondere Abdichtung in Querrichtung nicht erforderlich wäre. Um auch einen eventuellen Rückstau
oder ein Eindringen von Wasser durch Winddruck ins Dachinnere an den Überlappungsstellen aufeinanderfolgender Abdeckelemente 1 zu verhindern, sind die
Befestigungsprofile gleichzeitig als Dichtungsprofile 18 ausgebildet. Die Dichtungsprofile 18 sind aus elastischem Material, so daß eine Relativverschiebung des
überdeckenden Querrandes 10 des oberen Abdeckelementes 1 gegenüber dem an der Tragkonstruktion starr
befestigten überdeckten Querrand 9 des unteren Abdeckelements 1 ermöglicht ist.
In Fig. 3 ist in vergrößertem Maßstab die Abdichtung zwischen den Längsrändern 5, 6 benachbarter
Abdeckelemente 1 dargestellt. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist die schindelartige Überlappung
zweier in Längsrichtung aufeinanderfolgender Abdeckelemente 1 deutlich ersichtlich. Die Längsränder 5,6 oer
Abdeckelemente 1 sind nach oben abgewinkelt. Zur Verbindung dient ein elastischer, vorzugsweise auch
lichtdurchlässiger Dichtungsstreifen 12.
Der Dichtungsstreifen 12 weist Nuten 13, 14 zur Aufnahme der Längsränder 5 bzw. 6 auf. Der
Dichtungsstreifen 12 wird im Nutbereich 15 mit den Längsrändern 5, 6 mittels U-förmiger Klemmschienen
16 verbunden, wobei diese Teile in Abständen miteinander verschraubt sind.
In F1 g .4 ist ein anderes Ausführungsbeispiel
dargestellt, bei dem die Abdcckelemente 2 in an sich
bekannter Weise wannenförmig ausgebildet sind. Bei diesen Abdeckclementen 2 sind die Längsränder 7, 8
und auch die Querränder 9, 10 nach oben abgewinkeil. Dadurch ergeben sich an den Randbereichen dachrinnenartige
Vertiefungen. Die Längsrander 7, 8 zweier nebencinandcrliegcnder Abdeckelemente 2 sind wiederum
durch den elastischen Dichtungsstreifen 12 verbunden. Die Befestigung der überdeckten Querrander
9 der Abdeckelemente 2 auf einem Spannseil 4 erfolgi mittels Tragprofilen 17 und Klemmschellen 19.
während die überdeckenden Querränder 10 der Abdeckelementc 2 durch die Dichtungsprofile 18
festgelegt sind. In nicht näher dargestellter Weise sind die Tragseile 3 und die Spannseile 4 miteinander
verbunden.
LJm das in den Abdeckelementen 2 gesammelte Regen- oder Schmelzwasser abzuleiten, sind die
überdeckenden Querränder 10 mit Abflußöffnungen 11 (F i g. 5) versehen.
In F 1 g. 6 ist wiederum in vergrößertem Maßstab die
Abdichtung /wischen den benachbarten Langsrändern 7 und 8 zweier Abdeckelemente 2 dargestellt. Zur
Abdichtung dient ein elastischer Dichtungsstreifen 12 mit Nuten 13 und 14, in die die abgewinkelten Ränder 7
und 8 eingreifen. Über den Nutbereich 15 sind U-f"rmige Klemmschienen 16 gelegt, die wiederum in
Abständen mit den Rändern 7 bzw. 8 verschraubt sind.
Die Ränder der Klemmschienen 16 sind in vorteilhafter
Weise abgerundet, um Quetschungen oder Beschädigungen des DichtungsMreifens 12 zu vermeiden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Bauwerksabdeckung aus profilierten, länglichen, freitragenden Abdeckelementen, deren Längsränder
im Abstand voneinander liegen und durch eine Überbrückung miteinander verbunden sind und
deren Querränder einander schindelartig überlappen, wobei die überdeckten Querränder jeweils starr
mit der Tragkonstruktion verbunden sind und ein ι ο Dichtungsprofil in jeder Überdeckungsfuge zwischen
den Abdeckelementen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die überdeckenden
Querränder (10) der Abdeckelemen«e (1; 2) jeweils an dem parallel zu ihnen verlaufenden,
elastisch ausgebildeten Dichtungsprofil (18) befestigt sind, das wiederum an den überdeckten Querrändern
(9) der Abdeckelemente (1; 2) festgelegt ist, und daß
die Längsränder (5,6; 7,8) benachbarter Abdeckelemente
(1; 2) in an sich bekannter Weise durch mit diesen verbundene elastische Dichtungsstreifen (12)
überbrückt sind.
2. Bauwerksabdeckung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckelemente (1) rinnenförmig
ausgebildet sind.
i Hauwerksabdeckung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Längsränder (5, 6) der Abdcckelemente(l) aufgebogen sind.
4. Bauwerksabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckelemente (2) durch
Aufbiegen ihrer Längs- und Querränder (7,8 bzw. 9, 10) wannenförmig ausgebildet sind.
5. Bauwerksabdeckung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die überdeckenden Querränder
(10) der Abdeckelemente (2j Wasserabflußöffnungen (11) aufweisen.
6. Bauwerksabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 5. dadurch gekennz.eichnet, daß die
Abdeckelemenie (1; 2) auf einem warmverformbaren. durchsichtigen oder durchscheinenden Kunststoff,
ζ. B. aus einem Polycarbonat, bestehen.
7. Bauwerksabdeckung nach einem der Ansprüche I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dichtungsstreifen (12) Nuten (13, 14) zur Aufnahme der Langsränder (5,6; 7,8) benachbarter Abdeckelemente
(1; 2) aufweisen.
8. Bauwerksabdeckung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum
Festlegen der Dichtungsstreifen (12) an den Längsrändern (5, 6; 7, 8) der Abdeckelemente (1; 2)
umgekehrt U-förmige Klemmschienen (16) vorgesehen sind.
9. Bauwerksabdeckung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsränder (5, 6; 7, 8) der
Abdeckelemente (1; 2), die Dichtungsstreifen (12) und die Klemmschienen (16) miteinander verschraubt
sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712126003 DE2126003C3 (de) | 1971-05-26 | Bauwerksabdeckung aus profilierten, länglichen, freitragenden Abdeckelementen | |
| IT2481072A IT956049B (it) | 1971-05-26 | 1972-05-24 | Copertura per sale stadi o edifi ci simili |
| FR7218727A FR2139056A1 (de) | 1971-05-26 | 1972-05-25 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712126003 DE2126003C3 (de) | 1971-05-26 | Bauwerksabdeckung aus profilierten, länglichen, freitragenden Abdeckelementen |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2126003A1 DE2126003A1 (de) | 1972-12-07 |
| DE2126003B2 true DE2126003B2 (de) | 1977-06-08 |
| DE2126003C3 DE2126003C3 (de) | 1978-01-26 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2139056A1 (de) | 1973-01-05 |
| DE2126003A1 (de) | 1972-12-07 |
| IT956049B (it) | 1973-10-10 |
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