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DE1709001C - Dacheindeckung od dgl - Google Patents

Dacheindeckung od dgl

Info

Publication number
DE1709001C
DE1709001C DE19661709001 DE1709001A DE1709001C DE 1709001 C DE1709001 C DE 1709001C DE 19661709001 DE19661709001 DE 19661709001 DE 1709001 A DE1709001 A DE 1709001A DE 1709001 C DE1709001 C DE 1709001C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roof
eaves
plates
roof covering
hollow ribs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19661709001
Other languages
English (en)
Other versions
DE1709001A1 (de
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Sullhofer, Heinz, 4000 Dusseldorf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sullhofer, Heinz, 4000 Dusseldorf filed Critical Sullhofer, Heinz, 4000 Dusseldorf
Publication of DE1709001A1 publication Critical patent/DE1709001A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1709001C publication Critical patent/DE1709001C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

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Die Erfindung betrifft eine Dacheindeckung od. dgl., bestehend aus Schaumkunststoffplatten, deren Unterseiten mit einer dampfsperrenden Folie beschichtet sind und deren Oberseiten eine Dachhaut aufweisen, weiche in der Eindeckung an den traufseitigen Plattenrändern sowie an einem der senkrecht dazu verlaufenden Plattenränder seitlich über die Platten vorsteht und welche senkrecht zur Traufe gerichtete, unterseitig und stirnseitig offene Hohlrippen bildet, deren Innenraum über die Plattenstoßfugen mit der unter den Platten vorhandenen Luftschicht in Verbindung steht.
Bei einer bekannten Dacheindeckung dieser Art gewährleistet die durch die Plattenstoßfugen gebildete Verbindung der unter den Platten vorhandenen Luftschicht mit dem Innenraum der Hohlrippen nicht immer einen ausreichenden Luftaustausch zwischen der Plattenunterseite und der Außenluft. Beispielsweise wird bei einer stufenförmigen Ausbildung der Plattenränder (Stufenfalz) ein derartiger Luftaustausch zumindest teilweise unterbunden. Das gleiche gilt auch dann, wenn die Platten auf Grund irgendwelcher Ungenauigkeiten mit ihren Stirnflächen unmittelbar aneinander zu Hegen kommen. Es besteht daher die Gefahr, daß sich an der Unterseite der bekannten Dacheindeckung Luft mit hohem Feuchtigkeitsgehalt staut, was schon wegen der Korrosionsgefahr für unter der Dacheindeckung angeordnete Metallteile unerwünscht ist. Außerdem ist es unter gewissen Umständen sogar möglich, daß sich an der Piattenunterseite Kondenswasser bildet und in den darunterliegenden Raum abtropft.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dacheindeckung od. dgl., die die eingangs genannten Merkmale aufweist, so auszubilden, daß stets eine ausreichende Entlüftung des unter den Platten vorhandenen Luftraums gewährleistet ist, ohne daß dabei jedoch ein größerer Wärmeverlust entsteht.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst daß zusätzlich zu der durch die Plattenstoßfugen gebildeten Verbindung die Platten durchdringende Röhrchen vorgesehen sind, die in die Hohirippen hineinragen.
Hierdurch ist zwischen der Plattenunterseite und der Außenluft immer ein ausreichender Luftaustausch gewährleistet. Der sich unter dem Dach ansammelnde Wasserdampf kann durch die Röhrchen und durch die Hohlrippen hindurch ins Freie entweichen. Diese Verbindung ist immer vorhanden und kann auch bei irgendwelchen Ungenauigkeiten >kr Platten nicht unterbunden werden. Durch die in die Hohlrippen hineinragenden Enden der Röhrchen wird verhindert, daß in den Hohlrippen anfallendes Kondenswasser durch die Röhrchen wieder in sk-n unter den Platten Hegenden Raum zurücklagen kann. Durch die Röhrchen werden zwar Kältebrükken gebildet, jedoch ist der Durchmesser der Röhrchen so klein, daß der durch sie bewirkte Wärme;--, fluß kaum wahrnehmbar ist. Damit in den H.!!- rippen entstandenes Kondenswasser nicht in .!ic Oberseite der Schaumkunststoffplatte eindring: 1 kann, ist zwischen der Dachhaut und jeder Schnur. kunststoffplatte eine Kunststoffolie vorgesehen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand von mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht, t-, zeigt
Fig. 1 einen Teil einer aus Platten bestehender Flachdacheindeckung in einem Schnitt parallel zur Traufe,
Fig.2 die Flachdacheindeckung nach Fig. 1 in der Draufsicht,
F i g. 3 die Flachdacheindeckung nach den F1 g. 1 und 2 in einem Schnitt senkrecht zur Traufe,
Fig.4 einen Teil einer aus anders ausgebildeten. Platten bestehenden Flachdacheindeckung in einem Schnitt parallel zur Traufe,
Fig. 5 die Flachdacheindeckung nach Fig.4 in der Draufsicht,
F i g. 6 die Flachdacheindeckung nach den F i g. 4 und 5 in einem Schnitt senkrecht zur Traufe und
F i g. 7 eine weitere Ausführungsform für eine erfindungsgemäß ausgebildete Platte in einem Schnitt parallel zur Traufe.
Die dargestellten Platten 11 weisen einen aus einer Schaumkunststoffplatte 14 gebildeten Kern auf, der an seiner Oberseite mit einer wasserdichten Kunststoffolie 12 versehen ist. An Stelle dieser Kunststoffolie 12 kann jedoch auch eine aus bituminierter Pappe, aus Gummi oder aus Metall bestehende Deckschicht vorgesehen sein. Die Unterseite der Schaumkunststoffplatte 14 ist mit einer gerillten, geriffelten, genoppten oder auf andere Weise uneben ausgebildeten dampf sperrende η Folie 13 kaschiert. Die Schaumkunststoffplatte 14 ist aus Polyurethanhartschaum hergestellt, der auf eine so große Klebkraft eingestellt ist, daß er sich mit der Kunststoffolie 12 sowie mit der dampfsperrenden Folie 13 fest verbindet. Der Rand der Platte 11 weist einen Stufenfalz auf. Dieser Stufenfalz kann auch mehrstufig ausgebildet sein.
Auf der Außenseite der Kunststoffolie 12 ist noch eine weitere Folie aus Metall, Kunststoff oder einem ähnlichen witterungsbeständigen Werkstoff als Dachhaut 15 aufgebracht, beispielsweise aufgeklebt. Die Dachhaut 15 überragt die Schaumkunststoffplatte 14 an dem in der Eindeckung tmufseitigen Plattenrand
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sowie an einem senkrecht dazu verlaufenden Platten- in gleichen Abständen über die ganze Platte II ver-
rand mit ihren Teilen 17 bzw. 16. Bei dem Ausfüh- teilt angeordnet, so daß eine wesentlich stabilere
rungsbeispiel nach Fig. 1 ist die Dachhaut 15 an Platteil entsteht, die für Hallen- und Hausdächer
zwei aneinander gegenüberliegenden Rändern mit je- in gleicher Weise geeignet ist, weil sie von Pfette zu
weils zwei senkrecht zur Traufe sich erstreckenden 5 Pfette oder von Dachsparren zu Dachsparren frei-
Hohlrippen 18 versehen, die in geringem Abstand tragend verlegt werden kann. Da die Hohlrippen 18
voneinander angeordnet sind, so daß sie zwischen höher und breiter sind als bei dem Ausfüh rungsbei-
sich £ine Ablaufrinne20 bilden. Die Hohlrippen 18 spiel nach den Fig. 1 bis 3, genügt es für eine gute
an den beiden Rändern der Dachhaut 15 sind dabei Abdichtung, wenn sich die die Dachhaut 15 bilden-
so ausgebildet, daß die Plattenil sich gegenseitig io den Folien der Plattenil nur um eine Hohlrippe
überlappead aneinandergelegt werden können, wie 18 überlappen. Die Platten 11 werden mittels der
dies in F i g. 1 gezeigt ist. bekannten Verankerungen, z.B. mittels L-förmiger
Senkrecht zur Ebene der Platte 11 sind diese Haken od. dgl., oder mittels Verkleben an den Pfet-
durchdringende Röhrchen 21 angeordnet, die von ten oder Dachsparren befestigt. Die Röhrchen 21
der unebenen, dampfsperrenden Folie 13 ausgehend 15 dienen hierbei ebenfalls dazu, den unter dem Dach
ein kurzes Stück in die Hohlrippen 18 hineinragen. sich ansammelnden Wasserdampf abziehen zu lassen.
Da die Hohlrippen 18 sämtlicher Platten 11 von der Selbstverständlich sind die die Dachhaut 15 bü-
höchsten bis zur tiefsten Stelle des Daches senkrecht denden Folien so dünn, daß an den Ecken, an denen
zur Traufe in einzelnen Reihen durchlaufen, besteht vier Folien zusammenkommen, eine vierfache Über-
durch die Röhrchen 21 stehts eine zuverlässige Ver- 20 lappung möglich ist Für Lichteinfallöffnungen kön-
bindung zwischen der Luftschicht unter den Platten nen ähnliche Platten aus einem durchsichtigen Werk-
11 und der Außenluft. Dadurch kann der unter der stoff im Rahmen der Dacheindeckung verlegt werden.
Dacheindeckung sich ansammelnde Wasserdampf un- Wie schon erwähnt, genügt es bei entsprechender
gehindert abziehen. Außer durch die Röhrchen 21 Ausbildung der Hohlrippen 18 für eine gute Abdich-
kann der Wasserdampf auch durch die Plattenstoß- 25 tung, wenn sich die die Dachhaut 15 bildenden
fugen22 in die Hohlrippen 18 und von dort zur Folien der Plattenil nur um eine Hohlrippe 18
Außenluft abziehen. Die dadurch geschaffene EnU überlappen. Diese Hohlrippe 18 besteht bei dem
lüftung ist so gut, daß die Dacheindeckung sogar auf Ausführungsbeispiel nach F i g. 7 aus einem Wulst
einer noch feuchten Betondecke verlegt werden kann. 23, der an seiner Basis 24 an beiden Seiten eingezo-
Die Platten 11 werden bei noch feuchter Betondecke 30 gen und an seiner Oberseite 25 abgeflacht ist. Da-
mittels eines Zementklebers, eines Dispersionsklebers durch erhält diese Hohlrippe 18 einen druckknopt-
od. dgl. befestigt. Bei trockener Betondecke kann artigen Querschnitt, der es gestattet, mit der glei-
auch Kalt- oder Heißbitumen als Befestigungsmittel chen Hohlrippe 18 einer benachbarten Platte 11 als
Verwendung finden. Bei zu flachem Gefälle des Klemmverschluß zusammenzuwirken. Die in die
Daches kann zwischen den vorstehenden Teilen 16 35 Hohlrippe 18 ragenden Röhrchen 21 zum Luftaus-
und 17 der Dachhaut 15 und den darunterliegenden tausch zwischen der Plattenunterseite und der Außen-
Teilen der benachbarten Platten 11 ein Dichtungs- luft sind hierbei in Plattenmitte angeordnet,
streifen eingelegt werden. Die profilierte Platteil gemäß der Erfindung
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den F i g. 4 dient nicht nur zum Eindecken von Dächern, sondern
bis 6 sind die senkrecht zur Traufe verlaufenden 40 kann auch als Wandverkleidungsplatte für den HaI-
Hohlrippen 18 besonders breit, besonders hoch und lenbau verwendet werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Dacheindeckung od. dgl., bestehend ans Schaumkunststoffplatten, deren Unterseiten mit einer dampfsperrenden Folie beschichtet sind und deren Oberseiten eine Dachhaut aufweisen, welche in der Eindeckung an den traufseitigen Plattenrändern sowie an einem der senkrecht dazu verlaufenden Plattenränder seitlich über die Plat- ίο ten vorsteht und welche senkrecht zur Traufe gerichtete, unterseitig und stirnseitig offene Hohlrippen bildet, deren Innenraum über die Plattenstoßfugen mit der unter den Platten vorhandenen Luftschicht in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu dieser Verbindung die Platten (11) durchdringende Röhrchen (21) vorgesehen sind, die in die Hohlrippen (18) hineinragen.
2. Dacheindeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Dachhaut (15) und jeder Schaumkunststoffplatte (14) eine Kunststoffolie (12) vorgesehen ist.
DE19661709001 1966-01-15 1966-01-15 Dacheindeckung od dgl Expired DE1709001C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES0101465 1966-01-15
DES0101465 1966-01-15

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1709001A1 DE1709001A1 (de) 1971-10-14
DE1709001C true DE1709001C (de) 1973-04-26

Family

ID=

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