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DE2125920A1 - Lochstanzeinrichtung zum Stanzen von Perforationen - Google Patents

Lochstanzeinrichtung zum Stanzen von Perforationen

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DE2125920A1
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strip
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film
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DE19712125920
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DE2125920B2 (de
DE2125920C3 (de
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Jasper Schell Rochester N.Y. Chandler (V.StA.). P
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
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Publication date
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Publication of DE2125920B2 publication Critical patent/DE2125920B2/de
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Publication of DE2125920C3 publication Critical patent/DE2125920C3/de
Granted legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F1/00Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
    • B26F1/0007Perforation of photographic films
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T83/00Cutting
    • Y10T83/444Tool engages work during dwell of intermittent workfeed
    • Y10T83/4501Work feed means controlled by means mounted on tool or tool support
    • Y10T83/4503Such means drives the work feed means
    • Y10T83/4508With supplemental work feed means
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T83/463Work-feed element contacts and moves with work
    • Y10T83/4635Comprises element entering aperture in, or engaging abutment surface on, work

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE DR.-ING. WOLFF, H. BARTELS, DR. BRANDES, DR.-ING. HELD
7 STU-TGART 1..17.Mai...l971
._ LANGE STRASSE 51
"* "Sr — TELEFON. (0711) 294310 und 297275
TELEX: 0*22312
Unser Zeichen: 123 049-137333 kdk
Eastman Kodak Company, Rochester, Staat New York, Vereinigte Staaten von Amerika
Lochstanzeinrichtung zum Stanzen von Perforationen
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Lochstanzeinrichtung zum Stanzen von Perforationen in gleichmäßigen Abständen in Längsrichtung eines bandförmigen Materials, wobei die Lochstanzeinrichtung eine Vorrichtung zum schrittweisen gleichmäßigen Fortschalten des mit Perforationen versehenen bandförmigen Materials und/oder eine Einfädelvorrichtung zum Transport des mit oder ohne Perforationen versehenen bandförmigen Materials aufweist. Das bandförmige Material besteht beispielsweise aus einem Papier- oder Filmstreifen.
Bekannte Lochstanzeinrichtungen haben den Nachteil, daß deren Stanzvorrichtung und gegebenenfalls deren in die gestanzten Perforationen eingreifende Fortschaltvorrichtung bei der gewünschten Genauigkeit in den Abmessungen der Perforationen selbst sowie der Teilung der Perforationen nur mit relativ geringer Geschwindigkeit arbeiten können.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Lochstanzeinrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die hohe Arbeitsgeschwindigkeiten bei gleichbleibender hoher Genauigkeit zuläßt.
Die Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß bei der Vorrichtung zum Fortschalten des bandförmigen Materials das den Fortschaltzahn aufweisende Schwingglied mit einem Exzenter einer umlaufenden Antriebswelle verbunden ist, dem Schwingglied ein erster Nocken und ein mit einer konvex gekrümmten und gegen die Nockenfläche des ersten Nockens gedrückten Nockenfläche versehener zweiter Nocken zugeordnet sind, von denen einer mit dem Schwingglied verbunden ist, und die beiden Nocken die Bewegung des Fortschaltzahns so steuern, daß der Fortschaltzahn während eines Teils einer Umdrehung der Antriebswelle in eine Perforation eingreift, während eines zweiten Teils der ümdre-
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hung in der Perforation verbleibt und dabei das bandförmige Material fortschaltet, während eines dritten Teils der Umdrehung sich aus der Perforation herausbewegt und während des restlichen Teils der Umdrehung sich relativ zum bandförmigen Material bewegt. Die Fortschaltvorrichtung kann auch vorteilhaft eine selbständige Baugruppe bilden und ferner auch in anderweitigem Zusammenhang, z.B. in Laufbildkameras oder -projektoren zur FiImfortschaltung Verwendung finden. Die Anordnung der beiden Nocken und der von dem Exzenter der Antriebswelle abgeleitete Antrieb schaffen die Voraussetzungen dafür, daß die Lochstanzeinrichtung mit einer derartigen Fortschaltvorrichtung so ausgebildet werden kann, -daß sich diese bei hoher Genauigkeit auch mit hohen Arbeitsgeschwindigkeiten betreiben läßt.
Der nicht mit dem Schwingglied verbundene Nocken kann bei einer vorteilhaften Ausfuhrungsform der Fortschaltvorrichtung unbeweglich angeordnet sein.; hierbei ist zweckmäßigerweise der erste Nocken unbeweglich angeordnet und weist eine im wesentlichen ebene und parallel zu der von dem Fortschaltzahn während des zweiten Teils einer Umdrehung der Antriebswelle durchlaufenen Bewegungsbahn angeordnete Nockenfläche auf. Diese Ausführungsform der Fortschaltvorrichtung eignet sich besonders für deren Einsatz für Laufbildkameras und -projektoren, bei denen wegen der relativ geringen Arbeitsgeschwindigkeiten die sich ergebenden Gleitbewegungen zwischen beiden Nocken keine Probleme aufwerfen.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist die Fortschaltvorrichtung für die Lochstanzeinrichtung so ausgestaltet, daß der nicht mit dem Schwingglied verbundene Nocken eine Halterung aufweist, die diesen Nocken in einer zur Achse der Antriebswelle rechtwinkligen Ebene etwa geradlinig hin- und herverschiebbar haltert,und daß ein die hin-
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und hergehende Bewegung des Nockens mit der Bewegung des Fortschaltzahnes synchronisierendes Synchronisierglied vorgesehen ist. Durch die bewegliche Anordnung beider Nocken wird erreicht, daß zwischen den Nocken im Betrieb nur unbedeutende Gleitbewegungen auftreten, wodurch der Verschleiß sehr gering gehalten ist und keine Probleme hinsichtlich der Schmierung oder der Abfuhr der entstehenden Reibungswärme aufgeworfen werden. Dies wird erreicht, ohne daß einer von beiden Nocken als mittels Kugellagern, welche relativ schwer sind und eine zu geringe Lebensdauer W haben, gelagerter Taster ausgebildet zu werden braucht. Die Anordnung erlaubt sehr hohe Arbeitsgeschwindigkeiten und ist nahezu wartungsfrei, verschleißarm und hat ferner eine große Lebensdauer.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausfuhrungsform der Lochstanzeinrichtung gemäß der Erfindung ist vorgesehen, daß auf der einen Seite der Bewegungsbahn des bandförmigen Materials und in dessen Durchlaufrichtung vor dem Fortschaltzahn mindestens eine feststehende Schnittplatte, auf der gegenüberliegenden Seite der Bewegungsbahn mindestens ein mit der Schnittplatte während des Stillstandes des fc bandförmigen Materials zum Stanzen der Perforationen zusammenwirkender, hin- und herbeweglicher und schwenkbar gehaltener Stanzdorn und ferner eine Antriebsvorrichtung mit einem auf der Antriebswelle angeordneten Exzenter zum hin- und hergehenden, synchron mit dem Schwingglied erfolgenden Antrieb des Stanzdornes vorgesehen sind. Dadurch, daß die Antriebsbewegung für das Schwingglied mit dem Fortschaltzahn einerseits und für den Stanzdorn andererseits von dem Exzenter einer einzigen gemeinsamen Antriebswelle abgeleitet wird, sind besondere Zwischengetriebe, z.B. Zahnrad- oder Riemengetriebe, nicht erforderlich, die sonst zu-
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sätzliche Reibung und Spiel erzeugen können, wodurch eine synchrone Antriebsbewegung nicht sichergestellt ist. Die Anordnung gemäß der Erfindung erlaubt unter Ausschaltung dieser Schwierigkeiten hohe Arbeitsgeschwindigkeiten bei großer Genauigkeit.
Bei einer weiteren· vorteilhaften Ausführungsform der Lochstanzeinrichtung gemäß der Erfindung kann die Einfädelvorrichtung so gestaltet sein, daß ein entlang einer Bahn mit einem Filmvorschubhub und einem Leerrückhub hin- und herbeweglicher Schwinghebel, der eine auf eine Seite des Filmstreifens aufsetzbare und diesen gegen eine Auflage pressende Kontaktfläche aufweist, und eine dem Schwinghebel zugeordnete Antriebsvorrichtung vorgesehen sind, mittels der der· Schwinghebel derart hin- und herbewegbar ist, daß dessen Kontaktfläche den Filmstreifen gegen die Auflage preßt und während des Filmvorschubhubes in dieser Stellung verbleibt und während des Leerrückhubes den Filmstreifen freigibt. Die Einfädelvorrichtung kann hierbei zum Einfädeln eines zu perforierenden bandförmigen Materials in die Lochstanzeinrichtung dienen, das erst dann von der Fortschaltvorrichtung mit dem Fortschaltzahn fortgeschaltet werden kann, wenn bereits beispielsweise mindestens eine Perforation hergestellt worden ist, in die der Fortsehaltζahn eingreifen kann. Die Eirfäde!vorrichtung kann ferner auch die gesamte Fortschaltung übernehmen, wobei die Fortschaltvorrichtung mit dem Fortschaltzahn entfallen kann. Schließlich kann die Einfädelvorrichtung auch eine selbständige Baugruppe bilden und auch in anderweitigern Zusammenhang, z.B. in Laufbildkameras oder -projektoren zum Filmtransport Verwendung finden.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann die Anordnung auch derart getroffen sein, daß
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der Schwinghebel langgestreckt ausgebildet ist und an einem Ende die Kontaktfläche trägt und daß die Antriebsvorrichtung eine bewegbaren Zapfen, an dem der Schwinghebel etv/a auf seiner Mitte zwischen beiden Enden schwenkbar gehalten ist, und eine Antriebswelle mit einem Exzenter aufweist, an dem das andere Ende des Schwinghebels gehalten ist. Die Verbindung zwischen diesem Ende des Schwinghebels und dem Exzenter kann fest oder jederzeit lösbar ausgebildet sein. Die Lochstanzeinrichtung kann vorteilhaft so ausgebildet sein, daß die Antriebswelle der Antriebsvorrichtung des Schwinghebels durch die Antriebswelle gebildet ist, die zum Antrieb des Schwinggliedes mit dem Portsehaltζahn einerseits und des Stanzdornes andererseits vorgesehen ist. Hierbei wird die Antriebsbewegung für den Stanzdorn, für das Schwingglied mit dem Fortsehaltζahn der Fortschaltvorrichtung und für den Schwinghebel der Einfädelvorrichtung von einer einzigen Antriebswelle abgeleitet, wodurch synchrone Antriebsbewegungen unter Ausschaltung von Zwischengetrieben mit den diesen anhaftenden Nachteilen jeweils sichergestellt sind.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen im einzelnen erläutert:
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Lochstanzeinrichtung, bei der einzelne Teile der besseren Übersicht wegen weggelassen sind,
Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht entlang der Linie 2-2 in Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie 3-3 in Fig. 2,
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Fig. 4 eine teilweise geschnittene Draufsicht entlang der Linie 4-4 in Fig. 3,
Fig. 5 eine vergrößerte Seitenansicht eines Schwinggliedes mit zugeordneter Antriebswelle und mit dem gestrichelt eingezeichneten Bahnverlauf eines Punktes auf dem Zahn des Schwinggliedes,
Fig. 6 eine graphische Darstellung der Bahnverläufe eines Punktes auf dem Zahn des Schwinggliedes für die Perforationen von 35mm-Film, Super-8-FiIm und Wormal-8-Film,
Fig. 7 einen Schnitt entlang der Linie 7-7 in Fig. 1, aus dem Einzelheiten einer Einfädelvorrichtung ersichtlich sind,
Fig. 8 einen Schnitt entlang der Linie 8 -8 in Fig. 1 mit Einzelheiten der Einfädelvorrichtung ,
Fig. 9 einen Schnitt entlang der Linie 9-9 in Fig. 1 mit Einzelheiten der Einfädelvorrichtung ,
Fig. 10 eine Draufsicht der in Fig. 7 gezeigten Einzelheit,
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Fig. 11 eine Ansicht eines Teils der Einfädelvorrichtung in vergrößerter Darstellung mit Einzelheiten der geometrischen Beziehungen,
Fig. 12 eine schematische Darstellung der Schaltung eines elektrischen Steuerkreises für die Lochstanzeinrichtung,
Fig. 13 eine vergrößerte Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Fortschaltvorrichtung für die Anwendung für Laufbildkameras,
Fig. 14 eine vergrößerte Seitenansicht eines dritten Ausführungsbeispieles der Fortschaltvorrichtung für die Anwendung für Laufbildprojektoren,
Fig. 15 eine vergrößerte Seitenansicht eines Teils eines zweiten Ausführungsbeispiels einer Einfädelvorrichtung für die Anwendung für Laufbildkameras,
Fig. 16 eine vergrößerte Seitenansicht eines Teiles eines dritten Ausführungsbeispiels der Ein
fädelvorrichtung für die Anwendung für Laufbi ldproj ektoren,
Fig. 17 eine vergrößerte Seitenansicht eines Teiles eines viertenÄusfürhungsbeispiels der Ein^ fädelvorrichtung für Laufbildkameras und
Fig. 18 eine vergrößerte Seitenansicht eines Teiles eines fünften Ausführungsbeispiels der Einfädelvorrichtung für Laufbildprojektoren.
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gezeigt In Fig. 1 bis 12 ist eine Lochstanzeinrichtung/; die eine Locherstation aufweist, in der ein hin- und hergehender Stanzdorn auf ein bandförmiges Material, beispielsweise ein Papierband oder einen Filmstreifen arbeitet, während letzterer stationär gehalten ist. Der Filmstreifen wird mittels
Schwingqliedes eines eines sich hin- und herbewegenden/Schaltwerkes absatzweise zu der Locherstation und durch diese hindurchgeführt. Das zghne Schwingglied weist einen oder mehrere, klauenf örmi.ge Fortschalt- ' auf, die in eine bzw. mehrere Perforationen, die in der Locherstation gestanzt worden sind, eingreifen und beispielsweise den Filmstreifen um eine Weglänge vorwärts bewegen, die der Teilung zwischen den Perforationen entspricht. Mit dem Stanzdorn ist ein Justierstift verbunden, der zwischen dem Stanzdorn und dem Punkt angeordnet ist, an dem das Schwingglied des Schaltwerkes am Film angreift, und der in eine zuvor gefertigte Perforation eingreift, während der Film stationär gehalten ist und kurz bevor der Stanzdorn am Filmstreifen angreift, um diesen zu perforieren. Dieser Justierstift ist so geformt, daß er genau in die Perforation hineinpaßt und ist ferner in einem derartigen Abstand von dem Stanzdorn angeordnet, der der Größe der gewünschten Teilung zwischen zwei benachbarten Perforationen entspricht. Der Justierstift dient dem Zweck, den Filmstreifen genau zu positionieren, bevor der Stanzdorn eine nachfolgende Lochung vornimmt, so daß sichergestellt ist, daß die Teilung zwischen den aufeinanderfolgenden Perforationen genau die gleiche ist. Der Justierstift bewirkt dies in der Weise, daß jede üngenauigkeit korrigiert wird, die möglicherweise beim Fortschalthub des Schwinggliedes oder bei jeder Bewegung ,des . -
/Filmes auftreten kann, welche beim Austreten des Zahnes, des .— Schaltwerkes aus den Filmperforationen oder danach passieren kann. Die einzelnen Teile der Lochstanzeinrichtung sind derart ausgebildet und angeordnet, daß sich die Lochstanzeinrichtung an verschiedene Filmstreifenformate und -breiten anpassen läßt.
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Die Lochstanzeinrichtung weist eine selbsttätige Einfädelvorrichtung auf, so daß ein neuer Filmstreifen in die Lochstanzeinrichtung eingefädelt werden kann, ohne daß dessen vorderes Ende oder Vorspannstreifen zumindest zeitweise mit dem ablaufenden oder hinteren Ende eines ablaufenden Filmstreifens verlascht zu werden braucht oder ohne daß das vordere Ende eines neuen Filmstreifens mit Hilfe einer unabhängigen Einrichtung und in einem getrennten Verfahrensgang mit Perforationen versehen werden muß. Die Einfädelvorrichtung weist eine intermittierende' FÜmzuführung auf, , ; die synchron mit
dem Stanzdorn und dem Vorschub des Schwinggliedes des Schaltwerkes arbeitet und durch Reibungsschluß an dem Filmstreifen angreift, um diesen absatzweise der Stanzvorrichtung zu und durch diese hindurch zum Schaltwerk zu führen. Diese selbsttätig wirkende Einfädelvorrichtung wird wahlweise mit einer Geschwindigkeit betrieben, die unterhalb der Höchstgeschwindigkeit der Stanzvorrichtung liegt, und kann so lange nicht aktiviert werden, bis die Lochstanzeinrichtung von einem zugeordneten Hochgeschwindigkeitsantrieb für eine Zeitspanne getrennt worden ist, die größer ist als eine vorgegebene Zeitverzögerung, damit sichergestellt ist, daß die Einrichtung tatsächlich stillgesetzt ist. Die selbsttätige Einfädelvorrichtung ist mit der Lochstanzeinrichtung so kombiniert, daß die Einfädelvorrichtung danach, wenn das Schaltwerk die Steuerung des die Locherstation verlassenden Filmstreifens übernommen hat, selbsttätig außer Eingriff gebracht wird und die Lochstanzeinrichtung sodann auf Hochgeschwindigkeit gebracht werden kann.
Es ist herauszustellen, daß das Schlüsselglied dieser Lochstanzeinrichtung das Schaltwerk ist, welches den Filmstreifen absatzweise mit einer so hohen Geschwindigkeit wie 12 000 Perforationen pro Minute ohne Beschädigung bewegt und welches über eine lange Zeitspanne mit Genauigkeit und
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geringem Wartungsbedürfnis arbeitet, Da die Beschleunigung einer hin- und hergehenden Vorrichtung quadratisch mit der Geschwindigkeit und linear mit der zurückgelegten Weglänge ansteigt, wurde gefunden, daß das Schaltwerk zum Zuführen eines 35mm-Filmes Beschleunigungen ausgesetzt ist, die siebenmal größer sind als die Beschleunigungen, denen ein Schaltwerk für einen 16mm-Film, das mit 3 580 Umdrehungen pro Minute läuft, ausgesetzt ist. Wegen der damit verbundenen hohen Beschleunigungen hat es sich als unmöglich gezeigt, herkömmliche Vorrichtungen mit Nocken und damit zusammenwirkendem Nockenstößel für das Schaltwerk · - ι, das mit so hohen Geschwindigkeiten wie
zu verwenden 12 000 Perforationen pro Minute arbeiten muß/> weil die auf Nocken gleitenden Nockenstößel starkem Verschleiß unterworfen sind und Probleme der Schmierung und der Wärmeentwicklung aufwerfen.. Das für die neue Lochstanzeinrichtung ausgebildete Schaltwerk weist sehr leichte Aluminiumteile auf, die symmetrisch belastet sind. Zur Steuerung der Spitze des Zahnes des Schaltwerkes so, daß die gewünschte Bewegungsbahn durchlaufen wird, ist eine Anordnung mit einem hin- und herwippenden Nocken und einem flachen Nocken
sehr relative,
vorgesehen, die eine/geringe translatorische Bewegung und / Gleitbewegung zwischen den zusammenwirkenden Flächen der Nocken herbeiführt und daher selbst bei Herstellung aus Materialien mit geringem Gewicht eine lange Lebensdauer sichert. Der flache Nocken ist in einem Aluminiumträger gehalten, der sich in Längsrichtung der vom Filmstreifen durchlaufenen Bahn erstreckt. Der Träger ist von zwei parallelen Hebelgruppen mit Blattfedern gehalten, die auf die Arbeitsgeschwindigkeit des Trägers abgestimmt sind. Der Arm des Schwinggliedes des Schaltwerkes wird mittels eines an einem Ende vorgesehenen Exzenters über Kugellager angetrieben. Der hin- und herwippende Nocken ist an dem Arm des Schwinggliedes des Schaltwerkes befestigt und steht mit dem flachen Nocken in Berührung.Es ist eine Kop-
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pelfeder vorgesehen, die die horizontale Bewegung von dem Arm des Schwinggliedes auf den Träger derart überträgt, daß eine vernachlässigbare Gleitbewegung zwischen beiden Nocken entsteht und die zwischen den beiden Nocken einen ausreichenden Druck aufrechterhält. Es hat sich gezeigt, daß die Ausbildung des Schaltwerkes für Super-8-FiIm (Perforationsteilung 4,234 mm entsprechend 0,1667") auch für 35mm-Film (Perforationsteilung 4,75 mm entsprechend 0,187 V) und für 8mm-Film (Perforationsteilung 3,81 mm entsprechend 0,150") zufrie- - denstellend ist. Die einzige nötige Änderung besteht
darin, daß die Exzentrizität.des Antriebes sowie die Form * und Größe des oder der Fortschaltzähne des Schwinggliedes geändert werden müssen.
Aus Fig. 1, 2, 3 und 7 ist ersichtlich, daß die Lochstanzeinrichtung eine Grundplatte 23 aufweist, die an einem blockförmigen Fuß 20 angebracht ist. An der Grundplatte 23 sind eine Seitenplatte 25 und eine Seitenplatte 27 (vgl. Fig. 7) sowie ein Federhalter 32 befestigt. An einem Ende des Federhalters 32 sind mittels Klemmstreifen 37 und Schrauben 39 zwei flache parallele Federn 35 befestigt. Am anderen Ende sind die Federn 35 mittels Klemmstreifen 41 und Schrauben 43 an einem Stanzdornsupport 45 befestigt. k Die Klemmstreifen 37 und 41 dienen dazu, die Enden der Federn 35 starr zu halten, so daß das gewünschte Biegeverhalten der Federn 35 erreicht ist. An dem Federhalter 32 ist mittels Klemmstreifen 47 und Schrauben 49 eine flache Feder 46 befestigt. Es ist ferner ein Stanz-Fachwerkträger 59 vorgesehen, der mit einem Ende am Stanzdornsupport 45 mittels Schrauben 53 befestigt ist, die die flache Feder 46 durchsetzen und in einen Klemmstreifci, 51 eingeschraubt sixid. Am Stanzdornsupport 45 ist ein Stanzdornhalter 57 mittels Schrauben 55 befestigt, die die flache Feder 46 durchsetzen und in den Klemmstreifen
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51 eingeschraubt sind. Die Klemmstreifen 47 und 51 dienen dem Zweck, die Enden der flachen Feder 46 starr zu halten, so daß das gewünschte Biegeverhalten der Feder 46 erreicht ist.
Der Stanzdornsupport 45 läßt sich um die Schnittlinie der Ebene der flachen parallelen Federn 35 und der Ebene der flachen Feder 46 frei schwenken. Die/diese Schnittlinie der Ebenen gebildete Schwenkachse kann als raumfest und genauso wie ein fest montiertes Gelenk betrachtet werden. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel verlaufen die Ebenen der Federn rechtwinklig zueinander. Es versteht sich,jedoch, daß der Winkel zwischen diesen Ebenen nicht 90° betragen muß. Es können auch andere Winkel vorgesehen sein, vorausgesetzt, daß durch die Federn für den Stanzdornsupport eine im wesentlichen feststehende Schwenkachse geschaffen ist.
Diese Art des durch die Federn vorgegebenen Gelenkes unterscheidet sich von einem herkömmlichen Gelenk in drei wesentlichen Punkten. Erstens ist bei diesem Federgelenk kein Spiel vorhanden und es kann auch infolge Verschleißes oder eines fehlenden Schmierfilmes kein Spiel entstehen; zweitens ist keine Schmierung erforderlich und daher die Wartungsbedürftigkeit vermindert und ferner die Gefahr, daß öl auf den Filmstreifen gelangt und das Anhaften von Schmutzansammlungen dort unterstützt, auf ein Minimum reduziert; drittens erzeugen die Federn kein Reibungsmoment Uiid auch kein Rückstellmoment, das proportional zum Auslenkwinkel aus der neutralen Stellung oder · Gleichgewichtsstellung ist. In der Praxis hat dieses Rückstellmoment keinen schädlichen Einfluß, es wird jedoch verwendet, um die Anordnungen so abzustimmen, daß bei der Arbeitsgeschwindigkeit der Stanzvorrichtung ein sinusförmiger Verlauf des Beschleunigungsmoments erreicht wird. Die Länge
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land Dicke der flachen parallelen Federn 35 und der Feder 46 ist so gewählt, daß die Arbeitsbelastung mit Sicherheit unterhalb der Dauerwechselfestigkeitsgrenze des Federmaterials liegt.
Es ist eine Kopplungsfeder 61 vorgesehen, die mit einem Ende am anderen Ende des Fachwerkträgers 59 mittels Schrauben 63 befestigt ist. Das andere Ende der Kopplungsfeder 61 ist mittels Schrauben 64 an einem Arm 67 eines Antriebsgliedes der Stanzvorrichtung befestigt. Der Arm 67 des Antriebsgliedes ist drehbeweglich mit einer exzentrischen Antriebswelle 69 verbunden, die zweckmäßigerweise für ihre exzentrische Drehbewegung gelagert ist und die mittels einer vorderen Lagerplatte 71 (vgl. Fig. 2) und einer rückwärtigen Lagerplatte 73 (vgl. Fig. 2) mittels einer Lageranordnung gehalten ist, die in ihren Einzelheiten im Zusammenhang mit Fig. 2 noch näher erläutert wird. Die Lagerplatten 71 und 73 sind mittels Schrauben 75 bzv/. 76 an dem blockförmigen Fuß 20 befestigt (vgl. Fig. 2).
Aus Fig. 2 ist die Anordnung der Antriebswelle in ihren Einzelheiten ers.ichtlich. Diese Anordnung wird nachstehend im einzelnen erläutert, um aufzuzeigen, wie sich die Lochstanzeinrichtung leicht dazu verwenden läßt, verschiedene Filmstreifenformate und Filmstreifenbreiten zu perforieren. Die in Fig. 2 gezeigte Anordnung ist diejenige, die erforderlich ist, um einen 35mm-Film perforieren zu können. Auf die exzentrische Antriebswelle 69 ist ein Bauptkugellager 84 aufgezogen, das in axialer Richtung am Außenring durch einen Deckel 80 und eine zur Schmutzabdichtung dienende Platte 88 fixiert ist, die mittels Schrauben 82 gegen die Lagerplatte 73 gepreßt wird. An der Hauptantriebswelle 69 ist mittels einer Schraube 92 eine elastische Kupplung 90 befestigt. Die elastische Kupplung 90 ist vorgesehen, um geringe Fluchtungsfehler zwischen
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der exzentrischen Antriebswelle 69 und einer nicht gezeigten Antriebswelle eines Motors auszugleichen. Durch die Schraube 92 wird das in Fig. 2 rechte Ende der elastischen Kupplung gegen den Innenring des Hauptkugellagers 84 und einen Abstandsring 86 gepreßt, wodurch die Antriebswelle 69 in axialer Richtung fixiert ist. Auf einem exzentrischen Absatz 95 der exzentrischen Antriebswelle 69 ist ein geteiltes Kugellager 94 angeordnet und in den Arm 67 des Antriebsgliedes der Stanzvorrichtung gepreßt. Ferner sind in den Arm 67 ölschutzeleroente 96 und 98 eingesetzt oder gepreßt. Auf die Antriebswelle 69 ist ferner ein hinterer oder erster Distanzring 100 für das Schwingglied aufgeschoben und axial in einer Richtung durch das geteilte Kugellager 94 und in der anderen Richtung durch ein geteiltes Kugellager 104a festgelegt. Es ist ein Schwinggliedarm 102 vorgesehen, der gegenüber einem exzentrischen Absatz 99 der Antriebswelle 69 zwischen dem Distanzring 1OO und einem zweiten oder vorderen Distanzring 112 über eine Lageranordnung drehbar gehalten ist. Diese Lageranordnung weist im einzelnen das geteilte Kugellager 104a sowie ein weiteres geteiltes Kugellager 104b, zwei beispielsweise deckeiförmige ölschutzelemente 106 sowie Distanzringe 108 und 110 auf. Der vordere Distanzring 112 ist auf die exzentrische Antriebswelle 69 aufgepaßt und axial in der einen Richtung mittels des geteilten Kugellagers 104b und in der anderen Richtung mittels eines weiteren geteilten Kugellagers 119 festgelegt. Das geteilte Kugellager 119 ist auf eine Ausgleichsgewichtshalse 114 aufgepaßt, die auf die exzentrische Antriebswelle 69 aufgeschoben ist. In ein endseitiges Abstandsstück ist ein weiteres Hauptkugellager 120 eingepaßt und ferner auf die Ausgleichsgewichtshülse 114 aufgepaßt.Das endseitigs Abstandsstück 116 ist mittels Schrauben 118 fest mit der vorderen Lagerplatte 71 verbunden. Auf die exzentrische Antriebswelle 69 ist eine Mutter 122 aufgeschraubt, die
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die gesamte WeIlenanordnung zusairanenspannt. An dem endseitigen Abstandstück 116 ist mittels Schrauben 125 ein Abschlußdeckel 124 befestigt, durch den der Außenring des zweiten Hauptkugellagers 120 zugleich verspannt wird. Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ersehen läßt/ sind die einzelnen Elemente der Wellenanordnung in der Reihenfolge beschrieben, wie sie nacheinander montiert werden. Es ist ferner eine zweite Ausgleichsgewichtshülse 114· ähnlich der Hülse 114 an dem Endabsatz der Antriebswelle 69, der in Abstand von der Hülse 114 liegt, 'vorgesehen und mit der Antriebswelle 69 genauso wie die 'Ausgleichsgewichtshülse 114 drehfest verbunden.
Die Exzentrizität der exzentrischen Antriebswelle 69 bei den Kugellagern 104a, 104b für das Schwingarmglied ist bei der Anwendung auf einen 35mm-Film etwas größer als die Hälfte der Teilung der Perforationen des 35min-Filmes, also etwas größer als 2,375 mm (0,0935"). Das geringe Übermaß in der Größenordnung von 0,0018 mm (0,0007") gestattet ein Lagerspiel und eine Lagerauslenkung und stellt das leichte Eintreten des Zahnes des Schwinggliedes ohne Anschlagen oder Fressen an dem Rand der Perforation sicher. Soll ein Filmstreifen perforiert werden, dessen Perforationsteilung davon verschieden ist, so ist als einzige Änderung in der Anordnung des Hauptantriebs , gemäß Fig. 2 erforderlich, daß die exzentrische Antriebswelle 69 durch eine andere Antriebswelle mit der gewünschten Exzentrizität ersetzt wird;, denn die Ausgleichsgewichtshülse 114 muß durch eine andere, die geeigneten geometrischen Abmessungen aufweisende Hülse ersetzt werden, die Ausgleichsgewichtshülse 114'muß ebenfalls in geeigneter Weise geändert werden, und auch der hintere Distanzring 100 muß entsprechend geändert werden. Soll ein Süßer-8-FiIm perforiert werden, dann muß die Exzentrizität der exzentrischen Antriebswelle 69 bei den. Lagern 104a und 104b 2,117 mm (0,0834") zuzüglich übliches Spiel betragen. Für einen nor-
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malen 8-mm-Film beträgt die Exzentrizität 1,905 mm (0,075") plus Spiel. Selbstverständlich müssen auch Größe und Form der Fortschaltzähne des Schwinggliedes und die Anordnung des Stanzdornes und der Schnittplatte ebenfalls in geeigneter Weise geändert werden, damit Filmstreifen mit verschiedener Breite und verschiedener Formate perforiert werden können.
Eine Distanzhülse 126 ist über eine untere Stange 127 (vgl. Fig. 3) geschoben, die mittels nicht gezeigter Schrauben fest mit der vorderen Lagerplatte und der hinteren Lagerplatte 73 verbunden ist. Zwischen beiden Lagerplatten 71 und 73 ist ferner ein oberer Abstandhalter 213 angeordnet. Die Distanzhülse 126 und der Abstandhalter 213 stellen sicher, daß zwischen den Lagerplatten 71 und 73 ein geeigneter Abstand aufrecht erhalten wird.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, daß für jeden der beiden Ränder des zu perforierenden Filmstreifens jeweils ein Stanzdorn 130 vorgesehen ist, die in dem Stanzdornhalter 57 mittels Feststellschrauben 132 gehalten.sind, die im einzelnen in Fig. 4 gezeigt sind. Für die Perforationen an jedem Rand des Filmstreifens ist ein zugeordneter Justierstift 134 vorgesehen, die jeweils in dem Stanzdornhalter 57 mittels Feststellschrauben 136 gehalten sind (vgl. Fig. 4). Der Stanzdornhalter 57 ist an dem Fachwerkträger 59 der Stanzvorrichtung mittels Schrauben 53 und 127 befestigt. An den beiden Lagerplatten 71 und 73 ist eine Deckelplatte 138 mittels nicht vielter gezeigter Befestigungselemente befestigt. An der Deckelplatte 138 sind mittels Schrauben 146 drei parallel zueinander verlaufende Blattfedern 140 gehalten, die durch Unterlegscheiben 142 in Abstand und durch Klemmzwlschenstticke 144 festgehalten sind. Am anderen Ende sind die parallelen
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Blattfedern 140 ebenfalls in entsprechender Weise mittels Unterlegscheiben 150 in Abstand und mittels Klemmzwischen- "" stücken 152 festgehalten und mittels Schrauben 154 an einem Träger 148 für den flachen Nocken befestigt. Die Klemmzwischenstücke 144 und 152 dienen dem Zweck, die parallelen Blattfedern 140 fest mit der Deckelplatte 138 ; bzw. mit dem Träger 148 des flachen Nockens zu verbinden und das gewünschte Biegeverhalten der Blattfedern 140 si- ! cherzusteilen. t
Das andere Ende des Träger 148 des flachen Nockens ist mittels Schrauben 162 an einem Ende von drei parallelen Blattfedern 156 befestigt, deren Enden in geeigneter Weise mittels Unterlegscheiben 164 in Abstand voneinander gehalten, mittels Klemmzwischenstücken 160 und 166 festgehalten und mittels Schrauben 168 am anderen Ende an der Deckelplatte 138 befestigt sind. Die Klemmzwischenstücke 160 und 166 sind vorgesehen, um die parallelen Blattfedern 156 fest mit dem Träger 148 des flachen Nockens bzw. mit der Deckelplatte 138 zu verbinden und ein geeignetes Biegeverhalten der parallelen Blattfedern 156 zu sichern. In den Träger 148 ist ein flacher Nocken 149 fest eingesetzt. Die Blattfedern 140 und 156 bestehen im gezeigten Ausführungsbeispiel aus glasfaserverstärktem Kunststoff.
An dem Schwinggliedarm 102 ist mittels Schrauben 182 ein hin- und herwippender Nocken 180 befestigt/an dem Schwinggliedarm 102 mittels Schrauben 186 ein Schwinggliedbügel 185 befestigt. Der Filmstreifen wird absatzweise mittels zweier -Zähne 184 auf dem Schwinggliedbügel 185 des Schaltwerkes durch die Locherstation geführt. Jeder dieser vorgenannten Zähne greift in eine Perforation im Filmstreifen ein, die zuvor mittels des zugeordneten, hin- und hergehenden Stanzdornes 130 hergestellt worden ist,
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ORIGINAL INSPECTED
der auf den Filmstreifen in der Locherstation einwirkt, während der Filmstreifen stationär gehalten ist.
Um eine hohe Genauigkeit in der Teilung der Perforationen zu sichern, sind die Justierstifte 134 mit den Stanzdornen 130 gekoppelt und bewegen sich zusammen mit diesen. Jeder Justierstift 134 ist zwischen dem zugeordneten Stanzdorn 130 und dem zugeordneten Zahn 184 angeordnet und ferner in einem derartigen Abstand von seinem zugeordneten Stanzdorn 130 angeordnet, der dem gewünschten Abstand zwischen den Perforationen entspricht, wobei dieser Abstand natürlich von der Teilung der Perforationen abhängig ist. Jeder Justierstift 134 ist so angeordnet, daß er in die zuvor von den Stanzdornen hergestellten Perforationen eingreift, kurz bevor die Stanzdorne am Film angreifen, so daß die Filmstreifen-Vorwärtsbewegung genau eingestellt wird, bevor die darauffolgenden Perforationen hergestellt werden. Die Justierstifte 134 sind so geformt, daß sie genau in die zuvor hergestellten Perforationen hineinpassen. Sie dienen dem Zweck, irgendwelche geringen Ungenauigkeiten beim Filmtransport zu korrigieren, die durch das Schalt-
werk verursacht werden könnten.
Das für die beschriebene Lochstanzeinrichtung vorgesehene Schaltwerk besteht aus Aluminiumteilen, die ein sehr geringes Gewicht aufweisen und die symmetrisch belastet sind. Die Anordnung des hin- und herwippenden Nockens 180, des flachen Nockens 149 und des Nockenträgers 148, die verwendet werden, um die Bewegung der Zähne 184 auf der gewünschten Bewegungsbahn zu steuern, bewirkt eine sehr geringe Gleitbewegung zwischen dem hin- und herwippenden Nocken 180 und dem flachen Nocken 149 und hat daher selbst bei Herstellung aus Materialien mit geringem Gewicht eine lange Lebensdauer. Der Träger 148 des flachen Nockens erstreckt sich ±n Längsrichtung der Bewegungsbahn des Filmstreifens und ist durch die beiden Gruppen der Blattfedern
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140 und 156 gehalten, die auf die Arbeitsgeschwindigkeit des Trägers 148 abgestimmt sind. Der Schwinggliedarm 102 wird über die Kugellager 104a und 104b von der exzentrischen Antriebswelle 69 angetrieben. Der hin- und herwippende Nocken 180 ist mit dem Schwinggliedarm 102 entweder einstückig oder mit diesem verbunden und steht mit dem flachen Nocken 149 in Berührung. Der hin- und herwippende Nocken 180 weist gemäß Fig. 5 eine konvex gekrümmte Fläche 180a auf, die sich auf der langgestreckten ebenen Fläche 149a des flachen Nocken 149 abstützt und die gewünschte Bewegung des Zahnes 184 des Schwinggliedes vorgibt, über eine ü-förmige K°ppel-" feder 170 (vgl. Fig. 4) wird die Bewegung des Schwing-P gliedarmes 102 auf den Träger 148 des flachen Nockens so übertragen, daß eine vernachlässigbare relative Gleitbewegung zwischen den zusammenarbeitenden Flächen der Nocken 180 und 149 erzeugt wird und daß ferner ein geeigneter Anpreßdruck zwischen beiden Nocken bei allen Arbeitsgeschwindigkeiten des Schaltwerkes infolge des Endes der Koppelfeder 170 aufrecht erhalten wird, das an dem Schwinggliedarm 102 mittels Schrauben 172 befestigt und etwas versetzt zu der vom restlichen Teil der Koppelfeder aufgespannten Ebene verläuft.
Wie zuvor erläutert wurde, sind die Blattfedern 140 und 156 auf die Arbeitsgeschwindigkeit bei der Masse des Trägers 148 des flachen Nockens und aller Teile, die mit dessen Kopplung mit den freien Enden der parallelen Blattfedern 140 und 156 verbunden sind, abgestimmt. Die Ebene der langgestreckten Fläche des flachen Nockens 149 ist so angeordnet, daß sie die Drehachse der Antriebswelle 69 zumindest während eines Teiles jedes Bewegungszyklus des flachen Nockens enthält oder aber dieser Achse eng benachbart liegt. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Ebene der Fläche 149a (vgl. Fig. 5) unter einem Winkel von etwa 20 zur Ebene der Filmstreifenbahn im Bereich der Stan:*-
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dorne 130 und Justierstifte 134 angeordnet.
Das linke Ende des Fachwerkträgers 59 steht über den Arm
die
67 des Antriebsgliedes und'Kopplungsfeder 61 in Antriebsverbindung mit der exzentrischen Antriebswelle 69. Das andere Ende des Fachwerkträgers 59 ist mittels der sich kreuzenden Federn 46 und 35 schwenkbeweglich gehalten, die bewirken, daß die Stanzdorne 130 sich quer zur Bahn des Filmstreifens hin- und herbewegen, um letzteren zu perforieren.
Die Justierstifte 134 sind etwas länger als die Stanzdorne 130 und die Anordnung ist dabei so getroffen, daß die Justierstifte 134 in die zuvor gebildeten Perforationen dann eingreifen, wenn die Zähne 184 des Schwinggliedes aus den Perforationen heraustreten und bevor die Stanzdorne 130 am Filmstreifen angreifen, um sicherzustellen, daß der Filmstreifen um die gewünschte Teilung vorwärts bewegt wird, bevor ein Paar darauf folgender Perforationen im Filmstreifen hergestellt wird
Der Filmstreifen wird in die Lochstanzeinrichtung über eine Führungsbahn eingeführt, die eine an der Grundplatte 33 befestigte Filmführung 188 und eine an der Filmführung 188 befestigte Abdeckung 190 für die Filmführung aufweist. Der aus der Locherstation auslaufende Filmstreifen durchläuft eine Führungsbahn, die eine an der Grundplatte 23 befestigte Filmführung 192 und eine an der auf der Filmablaufseite liegenden Filmführung 192 befestigte Abdeckung 194 für diese Filmführung aufweist.
An der Grundplatte 33 sind ein vorderer Schnittplattenhalter 196 und ein hinterer Schnittplattenhalter 198 befestigt (Vgl. Flg. 7). Auf der Seite der Stanzdorne ist ein Stripper 202 vom Boden her durch die Schnittplatten-
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halter 196 und 198 (vgl. Fig. 7) gehalten und in Richtung nach oben mittels einer zugeordneten Klammer 204 (vgl. Fig. 4) , die mittels einer Schraube 205 an der vorderen Seitenplatte 25 befestigt ist, und mittels einer Klammer 206 (vgl. Fig. 4), die mittels einer Schraube 207 an der hinteren Seitenplatte 27 befestigt ist, festgehalten.
Auf der Seite, auf der der Filmstreifen abläuft, ist ein
her
Stripper 200 vorgesehen, der vom Boden/durch die Schnittplattenhalter 196 und 198 (Fig. 7) gehalten ist und in - Richtung nach oben mittels einer Klammer 208, die mittels ψ einer Schraube 209 (Fig. 4) an der vorderen Seitenplatte 25 befestigt ist, und mittels einer v/eiteren Klammer 21Ο (Fig. 4), die mittels einer Schraube 211 an der hinteren Seitenplatte 27 befestigt ist, festgehalten.
Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß ein Abstandhalter 220 zwischen den Justierstiften 134 und den Stanzdornen 130 angeordnet ist, Es sind ferner Unterlegkeile 222 und 224, die auf den Abstandhalter 220 wirken, vorgesehen, um eine genaue Einstellung des Abstandes zwischen den Stanzdornen 130 und den Justierstiften 134 und damit der Teilung der von der Lochstanzeinrichtung herzustellenden Perforationen zu erzielen.
In Fig. 5 ist schematisch ein Hochgeschwindigkeitsschwing-
glied gezeigt, aus der die geometrische Beziehung zwischen / dem
'hin- und herwippenden Nocken 180, dem flachen Nocken 149, der Bahn des Punktes P auf dem Zahn 184 des Schwinggliedes, [der Ebene T, die tangential zum Filmstreifen in dem Bereich verläuft, in dem der Zahn 184 in die Perforationen des Filmstreifens eingreift, und der exzentrischen Antriebswelle 69 ersichtlich ist. Die Exzentrizität der Antriebswelle 69 ist mit e bezeichnet. Wenn die Antriebswelle 69 in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung umläuft, dann
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sitzt der hin- und herwippende Nocken 180 auf dem flachen Nocken 149 auf und der Schwinggliedarm 102 und der Zahn 184 des Schwinggliedes bewegen sich auf einer Bahn, die eine Bewegung des Punktes P auf dem Zahn 184 entlang der in Fig. 5 in gestrichelten Linien angedeuteten Bewegungsbahn bewirkt. Es ;~ ist festzuhalten, daß die gesamte Hublänge während eines Hubes gleich der zweifachen Exzentrizität der Antriebswelle 69, d.h. gleich 2e ist.
Da der flache Nocken 149 mit dem Schwinggliedarm 102 Ober die ü-förmige Koppelfeder 170 (Fig. 4) gekoppelt ist und durch die Blattfedern 140 und 156 aufgehängtist, schwingt der Nocken 149 notwendigerweise hin und her, wobei er eine gleichförmige Neigung zu der Ebene des Filmstreifens in
wobei der Locherstation einnimmt und/dessen Bewegung von einer Mchtei Aufwärts- und Abwärtsverschiebung begleitet ist. Diese Bewegung bewirkt in Verbindung mit der hin- und herwippenden Bewegung der gebogenen Oberfläche des hin- und herwippenden Nockens 180 eine vernachlässigbare Gleitbewegung der Flächen 180a und 149a der Nocken relativ zueinander und ferner die gewünschte Bewegung des Zahnes 184 des Schwinggliedes.
In Fig. 5 ist mit θ der Winkel zwischen der Ebene T, die durch die Drehachse 7 der Antriebswelle 69 verläuft, und der Linie, die die Drehachse 7 mit dem Mittelpunkt 3 des exzentrischen Absatzes 99 der Antriebswelle 69 verbindet, bezeichnet. Wenn θ gleich Null ist, dann berührt der Punkt 2 auf dem hin- und herwippenden Nocken 180 den flachen Nokken 149 und ferner befindet sich der Punkt P auf dem Zahn 184 des Schwinggliedes auf der Achse (horizontale Linie 0-0) mit einem Wert von χ = e. Die Verlagerung des Punktes P von der gegebenen Linie O-O ist mit der Größe Y bezeichnet. Der angetriebene Mittelpunkt 3 rotiert um die sich als Punkt darstellende feste Achse 7 mit einer Exzentrizität e. Bis zu einem gewissen Ausmaß ist die Wahl der Dimensionen und
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der Form des hin- und herwippenden Nockens 180 beliebig, doch sie sind größtenteils durch die Berücksichtigung der gewünschten Filmteilung, des Ausmaßes der Ein- und Ausbewegung, die für das Abheben des Strippers erforderlich ist, der Geradlinigkeit der Bahn nach völligem Eingriff und der viereckigen Ausbildung der Ecken ohne übermäßige Aufwärtsbeschleunigungen herbeizuführen, vorgegeben. Obwohl der Nocken 149 eine ebene Fläche 149a zum Zusammenwirken mit der konvexen Fläche 18Oa des hin- und herwippenden Nockens 180 aufweist, versteht es sich, daß die Fläche 149a nicht eben zu sein braucht, sondern auch konkav oder konvex sein kann. Die Flächen 180aund 149a müssen so geformt sein, daß dann, wenn die Antriebswelle 69 umläuft, sich der Wert Y um einen minimalen Betrag verändert, während der Zahn 184 in eine Perforation eingegriffen hat, d.h. während eines Abwärtshubes, und daß sich der Zahn jeweils in im wesentlichen rechtwinklig zur Ebene des Filmstreifens vex*laufenden Richtungen in eine Perforation hineinbewegen und aus dieser herausbewegfc· '.
In Fig.6 ist eine graphische Darstellung der Bewegungsbahn des Punktes P des Zahnes 184 für einen 35mm-Film, einen Super-8-Film und einen Normal-8-Film gezeigt. Die Gradangaben entsprechen dabei den Winkelgraden des Winkels θ der exzentrischen Antriebswelle gemäß Fig. 5. Die Größen X und Y sind jeweils in der Dimension mils angegeben, die zur Umrechnung in . mm mit dem Faktor 0,0254 zu multiplizieren sind. Für einen 35mm-Film beträgt die Exzentrizität e der exzentrischen Antriebswelle 69 94,2, für einen Super-8-Film 84,0 und für einen normalen 8mm-Film
mils
75,6* Diese Werte sind etwas größer als die Hälfte der Filmperforationsteilung, um ein Lagerspiel und ein freies Eintreten des Zahnes 184 zu ermöglichen.
Mittels der automatischen Einfädelvorrichtung wird der Film dadurch absatzv/eise der Stanzvorrichtung und dem
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schaltwerk zugeführt, dass der Film absatzweise durch Reibungskontakt erfaßt und schrittweise vorwärts bewegt wird, wobei die Schrittgröße im wesentlichen der Perforationsteilung und dem Fortschalthub des Schaltwerkes entspricht.
Die automatische Einfädelvorrichtung ist nachfolgend anhand von Fig. 1, 3 und 7 näher erläutert. Eine Welle 228 ist drehbar in Lagern 230 (Fig. 7) gelagert, die ihrerseits im blockförmigen Fuß 20 gehalten sind. Auf der Welle 228 ist mittels einer Schraube 234 (vgl. Fig. 1) ein Hebel 232 fest angeordnet. Mit dem Hebel 232 ist über einen Tragzapfen 236 und eine anhand von Fig. 8 später noch näher erläuterte Lageranordnung ein Hebel 238 verbunden. Mit dem Hebel 238 ist über eine Welle 242 und eine soäfeer noch nä-
als Schwinghebel wirkender
her beschriebene Lageranordnung ein/Eingriffshebel 240 verbunden. Das eine Ende des Eingriffshebels 240 liegt auf dem exzentrischen, geteilten Lager 119 (vgl. Fig. 2) auf und greift an diesem an. Es ist eine Feder 246 vorgesehen, die mit einem Ende in ein Auge 244 eingehängt ist, das am Hebel 232 befestigt ist. Das andere Ende der Feder 246 ist an einen Stift 248 angehängt, der fest mit der vorderen Seitenplatte 25 verbunden ist. Die Feder 246 wirkt auf den Hebel 232 und die Welle 228 so ein, daß er diese bei der Darstellung in Fig. 1 im Uhrzeigersinn dreht. Es ist eine weitere Feder 252 vorgesehen, die mit einem Ende an einem Stift 250 angehängt ist, der an dem Hebel 238 befestigt ist. Das andere Ende der Feder 252 ist an einem Stift 254 angehängt, der fest mit dem Eingriffshebel 240 verbunden ikt. Die Feder 252 hat die Aufgabe, das linke Ende des Eingriffshebels 240 bei der Darstellung in Fig. 1 gegenüber dem Hebel 238 im Gegenuhrzeigersinn zu schwenken.
An der Seitenplatte 25 ist mittels Schrauben 258 ein Anschlag 256 befestigt (vgl. Fig. 7). Der Anschlag 256 dient dem Zweck, die Bewegung des rechten Endes des Ein-
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griffshebels 24O zu begrenzen, wenn sich die Einfädelvorrichtung in ihrer nicht in Eingriff befindlichen Stellung gemäß Fig. 1 befindet. An dem blockförmigem Fuß 20 sind Anschlagstifte 262 und 266 fest angeordnet, um die Bewegung des Hebels 232 zu begrenzen. An anderen Ende der Welle 228 ist ein Arm 268 befestigt (vgl. Fig. 3 und 7). An dem Arm 268 ist mittels einer Schraube 272 (vgl. Fig. 3) eine flache Feder 270 befestig:.
Anhand von Fig. 1 und 3r in denen die Einfädelvorrichtung in der nicht in Eingriff befindlichen oder Ausgangs-Stellung gezeigt ist, wird nachfolgend beschrieben, wie die Einfädelvorrichtung in ihre Betriebsstellung gebracht wird. Um dies zu erreichen, wird der Magnet einer elektrisch gespeisten Magnetspule 302 (Fig. 12) erregt, der die Spitze der flachen Feder 27O (vgl. Fig. 3) im Gegenuhrzeigersinn beaufschlagt. Die flache Feder 270 ist dazu vorgesehen, um einen größeren Stellweg der Magnetspule 302 zu ermöglichen. Eine Bewegung der flachen Feder 27O im Gegenuhxzeigersinn führt zu einer Drehung des Armes 268 ebenfalls im Gegenuhrzeigersinn. Da der Arm 268 mit der Welle 228 über die Schraube 272 verbunden ist, dreht sich auch die Welle 228 im Gegenuhrzeigersinn. Dadurch wird auch der Hebel 232 im Gegenuhrzeigersinn gedreht, bis eine Einstellschraube 264 in ihrer Bewegungsbahn durch den Anschlagstift 266 begrenzt wird. Der Eingriffshebel 240 wird nun von dem Anschlag 256 weg abgesenkt, wobei die Feder 252 das linke Ende des Eingriffshebels 240/in Kontakt mit dem geteilten Kugellager 119 (vgl. Fig. 2) bringen kann* Wenn
mit einer Gabel
das linke Ende des Eingriffshebels 240/auf dem exzentrischen geteilten Kugellager 119 aufsitzt, dann bewegt sich das rechte Ende des Eingriffshebels 240 so in einer Bahn, daß es ein bandförmiges Material, das im gezeigten Ausführungsbeispiel aus einem Filmstreifen besteht, durch Peibung erfaßt und in einzelnen Schritten, die im wesentlichen
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jeweils einer Teilung der Perforation entsprechen, der Locherstation zuführt und durch diese hindurchführt. Das Reibelement, von dem · der Filmstreifen vom rechten Ende des Eingriffshebels 240 erfaßt wird, wird später noch anhand von Fig. 9 näher erläutert werden.
um den Betrieb der Einfädelvorrichtung zu unterbrechen, wird der Magnet der Magnetspule 302 entregt, so daß er aufhört, gegen die flache" Feder 270 zu drücken. Die Feder 246 beaufschlagt sodann den Hebel 232 so, daß dieser sich im Uhrzeigersinn dreht, wodurch auch die Welle 242 in einer Richtung derart bewegtwird, daß der Filmstreifen nicht erfaßt werden kann. Bei der Bewegung des Eingriffshebels 240 stößt er gegen den Anschlag 256 an, wodurch das linke Ende des Eingriffshebels 240 außer Eingriff mit dem exzentrischen geteilten Kugellager 119 (vgl. Fig. 2) gelangt.
Wie aus Fig. 8 ersichtlich ist, ist das untere Ende des Hebels 238 drehbar am Hebel 232 mittels einer Lageranordnung gehalten, die den Tragzapfen 236 aufweist, der mittels zweier Kugellager 275 und Distanzelemente 277 gehalten ist. Die Welle 242 ist im oberen Ende des Hebels mittels einer Lageranordnung drehbar gelagert, die zwei Kugellager 279 und ein Distanzelement 281 aufweist. Der Eingriffshebel 240 ist mit Preßsitz auf die Welle 242 aufgepaßt.
Aus Fig. 9 ist ersichtlich, daß an dem Eingriffshebel ein Anschlaghebel 283 und flache Federn 285 mit einem Ende mittels Schrauben 287 befestigt sind. Am anderen Ende der Federn 285 sind mittels Schrauben 293 ein Anschlaghebel 291 und ein Streifen 289 zum Angreifen an dem Filmstreifen befestigt. Die untere Fläche des Streifens 289 ist mit einer Schicht aus einem abriebfesten Friktionsmaterial, z.B. Polyurethan bedeckt, um die Filmtransportwirkung
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noch zu verbessern. An der Filmführung 188 ist eine Achse 299 fest angeordnet, auf der Auflageelemente in Gestalt von vier Kugellagern 295 und zwei Distanzelemente 297 gehalten sind. Wie aus Fig. 9 ersichtlich ist, bilden die flachen Federn 285 in Verbindung mit den Anschlaghebeln 283 und 291 eine elastische, mit einer Lose versehene
Verbindung/ . die bewirkt, daß der Streifen 289 sich
immer mit dem Eingriffshebel bewegt, ausgenommen dann,
nachdem der Streifen 289 sich in Eingriff mit der Fläche des Filmstreifens bewegt hat. In diesem Zustand be-. wegt sich der Eingriffshebel 240 relativ zu dem Streifen 289 und beansprucht die Fedei«285, die den Streifen 289 ^ federelastisch in Eingriff mit dem Filmstreifen halten. Wenn das linke Ende des Eingriffshebels 240 auf dem geteilten Kugellager 119 (vgl. Fig. 2) aufsitzt, dann bewirkt das rechte Ende des Eingriffshebels 240, daß sich der Streifen 289 durch die offene Oberseite der Filmführung und in Druckeingriff mit der Fläche des Filmstreifens zu Beginn und während des Filmvorschubhubes der Einfädelvorrichtung bewegt, um den Film zu transportieren. Am
Ende des Filmvorschubhubes bewegt sich das rechte Ende
des Eingriffshebels 240 so, daß der Streifen 289 außer
Eingriff mit dem Filmstrelfen gebracht / - zurückgezogen wird und während des Rückhubes in der zurückgezogenen Stellung gehalten wird.
In Fig. 11 ist eine schematische Darstellung der geometrischen Verhältnisse gezeigt, aus der ersichtlich ist, wie die genaue Beziehung zwischen der Lage der exzentrischen Antriebswelle 69, des Tragzapfens 236, der Welle 242 und der Kugellager 295 bestimmt werden kann. Fig. 11 zeigt schematisch eine Seitenansicht der Zone der vom Filmstreifen durchlaufenen Bahn, die von der Einfädelvorrichtung belegt wird. Die Filmbewegungsbahn mit den frei drehbaren Kugellagern 295 unmittelbar unterhalb der Filmfläche und
mit der Lage der exzentrischen Antriebswelle 69 sollen als bekannt angenoirunen werden.
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Es ist nun die Lage der Welle 242 zu bestimmen, die um den Tragzapfen 236 und die Exzentrizität e am Antrieb schwenkt, um den gewünschten Filmvorschub T zu erhalten.
Das rechte Ende des Eingriffshebels 240, der in Fig. 11 durch gestrichelte Linien angedeutet ist, ist mit dem Streifen 289 (vgl. Fig. 9) versehen, das gegen einen Anschlag federelastisch gedrückt wird und so eingestellt ist, daß es den Filmstreifen während annhähernd einer halben exzentrischen Drehung gegen die Kugellager 295 drückt und sich von dem Filmstreifen für die restliche Zeit abhebt, wenn die Einfädelvorrichtung sich in ihrer unwirksamen Stellung befindet. Es versteht sich ferner, daß das linke Ende des Eingriffshebels 240 (vgl. Fig. 1) mit den geteilten Kugellagern 119 (vgl. Fig. 2) während der Zeit in Eingriff steht, die für das Einfädeln oder Vorschieben des Filmstreifens erforderlich ist, und daß es danach außer Eingriff gelangt und mit dem geteilten Kugellager 119 oder dem Filmstreifen während der restlichen Zeit der Perforierung der Rolle aus Filmstreifen nicht in Berührung steht.
Es ist erforderlich, _daß die Bewegung des Streifens 289 in dem Moment, in dem erden Filmstreifen berührt, und in dem Moment, in dem er vom Filmstreifen abhebt, jeweils im wesentlichen rechtwinklig zur Ebene des Filmstreifens erfolgt. Dies führt zu einer äußerst genauen Steuerung der Filmbewegung, da keine Längsbewegung während des kurzen Z^itintervalles erfolgt, wenn der Anpreßdruck aufgebracht oder aufgehoben wird. Aus diesem Grunde ist die Welle in die Ebene gelegt, die sich bei Verlängerung der Ebene ' des Filmstreifens über den Bereich der Kugellager 295 hinaus ergibt oder die tangential zum letztgenannten verläuft. Die Länge des Eingriffshebels vom Punkt A auf dem Streifen 289 bis zur Welle 242 ist von zweitrangiger Be-
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deutung, es hat sich jedoch als günstig erwiesen, diese Länge X vom Mittelpunkt der Welle 242 bis zum Punkt A etwas größer zu wählen, als die Länge Y zwischen dem Mittelpunkt der exzentrischen Antriebswelle 69 und der Welle 242. Dadurch wird für die Bewegung des rechten Endes des Eingriffshebels 240 eine im wesentlichen elliptische Bewegungsbahn erzeugt, deren kürzere Halbachse rechtwinklig zum Filmstreifen verläuft.
Zeichnet man hiernach eine Linie, die vom mittleren Dreh- W punkt des Kugellagers 295 ausgeht und rechtwinklig zur Ebene des Filmstreifens verläuft,und ferner eine Linie, die vom Mittelpunkt der exzentrischen Antriebswelle 69 ausgeht und rechtwinklig zu der Linie verläuft, die vom Mittelpunkt der Welle 242 zum Mittelpunkt der exzentrischen Antriebswelle 69 führt, so schneiden sich diese Linie in einem Punkt I. Es 1st ersichtlich, daß sich zwei Extremstellungen in der Bahn des Eingriffshebels 240 ermitteln lassen, wenn man annimmt, daß dieser zwangsweise um eine durch den Punkt I hindurchgehende Achse drehbar gehalten ist. Der Mittelpunkt des geteilten Kugellagers 119 (Fig. 3) auf der exzentrischen Antriebswelle 69, der Mittelpunkt der Welle 242 und der Punkt A in ihren Extreirrstellungen bewegen sich alle um eine Weg länge, die dem Winkel0^,gemessen um die Achse des Punktes !,entspricht. Es folgt hieraus direkt, daß die exzentrische Bahn 2e gleich dem gewünschten Filmvorschubweg T multipliziert mit dem Verhältnis der Länge der Linie vom Mittelpunkt der exzentrischen Antriebswelle 69 zum Punkt I dividiert durch die Länge der Linie vom Punkt A zum Punkt I sein muß. Es folgt ferner, daß der Vorschubwinkel 180° + 2^ beträgt. Die Phasenbeziehung zwischen Exzenterstellung und Filmtransportweg kann ebenfalls leicht aus dieser Konstruktion entnommen werden.
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Der sich bewegende Zapfen, d.h. die Welle 242 kann mittels eines Hebels schwenkbeweglich inn den Punkt I gehalten sein, jedoch ist es gewöhnlich nicht praktisch, mit derart großen Abständen zu arbeiten. Die Wirkungsweise ist vollständig ausreichend, wenn ein anderer Schwenkpunkt, wie z.B. derjenige des Tragzapfens 236, auf der Linie zwischen dem Mittelpunkt der Welle 242 in der Mittelstellung des Hubes und dem Punkt I und in dem gezeigten Längenabstand gewählt wird.
Genau genommen verbleibt die Mitte der Welle 242 nicht in der Ebene des Filmstreifens, weil die Linie zwischen dem Mittelpunkt der Welle 242 und dem Mittelpunkt des Trag-
. der zapfens 236 nicht rechtwinklig zu/ Ebene des Filmstreifens im Tangentenpunkt an die Kugellager 295 verläuft. Die Ebene des Streifens 289 modifiziert die Bahn des Filmstreifens ein wenig und bewirkt das Klemmen oder Anheben in einer dazu rechtwinkligen Richtung.
Die zuvor beschriebene automatische Einfädelvorrichtung zum Vorschub des Filmes ist mit der Lochstanzvorrichtung so verbunden, daß sie wahlweise in Eingriff gelangen und selbsttätig außer Eingriff gelangen kann, wenn das Ende eines neuen Filmstreifens einen Punkt in der Bahn des Filmstreifens erreicht,der dem Schaltwerk folgt/und nachdem der Zahn 184 die Steuerung des Filmstreifens übernommen hat. Um diesen Betrieb besser zu verstehen, wird auf Fig. 12 Bezug genommen, die die elektrische Steuerung für die Einfädelvorrichtung zeigt. Wenn die gewünschte Vorschubphase beginnen soll, befindet sich kein Filmstreifen in der Stanzvorrichtung. Es vird ein Knopf 300 für den Vorschub niedergedrückt und sodann losgelassen. Hierdurch wird ein Zeitverzögerungsrelais TDR erregt, welches seinen zugeordneten, normalerweise offenen Schalter TDR-I schließt. Der Magnet der Magnetspule 302 wird erregt und drückt gegen die Feder 270, um die Welle 228 im Gegenuhrzeigersinn zu
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schwenken, wodurch erreicht wird, daß der Eingriffshebel 240 in Eingriff mit dem geteilten Kugellager 119 gelangt und von der exzentrischen Antriebswelle 69 angetrieben werden kann, wodurch die Einfädelvorrichtung in ihre in Eingriff befindliche oder Betriebsstellung versetzt wird, wie zuvor erläutert worden ist. Zugleich wird ein Relais R. erregt, welches seinen normalerweise offenen Schalter Rl-1 scMießt· Wenn der normalerweise offene Schalter Rj, geschlossen ist, dann beginnt ein Motor M, der zum Antrieb der Antriebswelle 69 vorgesehen ist, mit einer
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Drehzahl von löüO U/min' zu laufen. / Rolle aus
nicht perforiertem Film wird dann in den Kanal zwischen " der Filmführung 188 auf der Zuführseite (vgl. Fig. 3) und der zugeordneten Abdeckung 190 dieser Filmführung 188 eingelegt. Die Einfädelvorrichtung transportiert dann den Filmstreifen in der zuvor beschriebenen Weise vor, bis ein normalerweise geschlossener Schalter 307 in der Bahn des Filmstreifens, die durch die Filmführung 192 auf der Filmablaufseite und durch die zugeordnete Abdeckung 194 für die Filmführung 192 (vgl. Fig. 3) gebildet ist, von dem Filmstreifen erreicht wird. Wenn der Filmstreifen den normalerweise geschlossenen Schalter 307 erreicht, dann öffnet er diesen. Dies bewirkt, daß der Magnet der Magnetspule 302 entregt wird, wodurch sich ) der Eingriffshebel 240 (Fig. 2) so bewegen kann, daß er sich aus der Berührung mit dem geteilten Kugellager 119 (Fig. 2) bewegt, wodurch die Einfädelvorrichtung in ihren unwirksamen Zustand versetzt wird, wie vorstehend erläutert worden ist. Das Zeitverzögerungsrelais TDR wird sodann angestoßen und läuft für eine Verzögerungszeit von annähernd 10 Sekunden. Nachdem 10 see verstrichen sind, wird das Zeitverzögerungsrelais TDR entregt, wodurch sich seinerseits der dem Relais zugeordnete Schalter TDR-1 öffnet, der das Relais R. entregfc, das seinerseits be~
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wirkt, daß sein zugeordneter Schalter in die gezeigte Stellung zurückfällt, wodurch der Motor M zum Stillstand gebracht wird. Die Einfädelphase ist damit vollendet. Nach Vollendung der Einfädelphase und nachdem das Hochgeschwindigkeitsschaltwerk in der Lage ist, die Steuerung des Filmstreifens zu übernehmen, wird die Lochstanzeinrichtung in den Hochgeschwindigkeitsbetrieb überführt, wie nachfolgend unter Bezugnahme auf Fig. 12 erläutert wird. Es wird ein Hochgeschwindigkeitsstartknopf/niedergedrückt und sodann losgelassen. Ein Relais R_ wird erregt, das seinen zugeordneten, normalerweise offenen Schalter R0 . schließt. Durch das Schließen des Schalters
*·"*■ Netz
R2-. wird ein 400 Hz->313 zugeschaltet, von dem der Motor über den normalerweise geschlossenen Schalter R1-1 gespeist wird/ so daß er mit 12 000 U/min umläuft. Der Filmstreifen wird sodann in der zuvor beschriebenen Weise perforiert. In der Bahn des Filmstreifens liegt dem Schalter 307 benachbart ein zweiter, normalerweise offener Schalter 314, der geschlossen wird, wenn sich der Filmstreifen in dieser Stellung in der Bahn befindet, der sich andererseits normalerweise öffnet, wenn in diesem Abschnitt der Bahn sich kein Filmstreifen befindet. Da der Filmstreifen zuvor schon durch die Stanzvorrichtung hindurch vorgeschoben worden ist, ist der Schalter 314 geschlossen, wodurch der Motor M mit Hochgeschwindigkeit laufen kann. Wenn das hintere oder ablaufende Ende des Filmstreifens den Schalter 314 passiert, dann.fällt der Schalter in seinen normalerweise offenen Zustand zurück, wodurch das Relais R2 entregt wird und dies wiederum bewirkt, daß der zugeordnete Schalter R2-I ^n se:*-nen normalerweise offenen, gezeigten Zustand zurückfällt, wodurch das 400 Hz-Netz 314 abgeschaltet wird, woraufhin der Motor M stehen bleibt. Der Perforationsvorgang ist sodann vollendet.
Anhand von Fig„ 10 wird nachstehend erläutert, wie der Filmstreifen der Locherstation zugeführt und durch diese hindurchgeführt wird. An der vorderen Seitenplatte 25 ist
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in Abstand von dieser mittels einer auf der Mitte angreifenden Klemmschraube 339 und eines Abstandhalters 343 eine flache Feder 327 befestigt, an der seinerseits Randführungsknöpfe 325 befestigt sind. In die vordere Seitenplatte 25 sind Stellschrauben 329 eingeschraubt, die gegen die Feder 327 drucken und damit deren Stellung bestimmen. An der hinteren Seitenplatte 27 ist in Abstand von dieser mittels einer auf der Mitte angreifenden Klemmschraube 341 und eines Abstandshalters 345 eine flache Feder 333 befestigt, an der Randführungsknöpfe
fc 331 gehalten sind. Die Feder 333 ist mittels Druckfedern 335 in ihrer Stellung gehalten, die über in die hintere Seitenplatte 27 eingeschraubte Stellschrauben 337 gegen die Feder drücken. Die Randführungsknöpfe 325 und 331 und die Anordnung der Federn sind dazu vorgesehen, um den Filmstreifen beim Durchlaufen/der Stanzphase in seitlicher Richtung zu führen. Ein weiterer Vorteil dieser rahmenförmigen Anordnung gemäß Fig. IO liegt darin, daß der vordere Schnittplattenhalter 196 und der hintere Schnittplattenhalter 198 so gekrümmt sind, daß sie eine gekrümmte Bahn für den Filmstreifen vorgeben, der sich der Locherstation nähert und diese verläßt, so daß der Filmstreifen im gebogenen Zustand gehalten wird, um irgendwelche Quer-
* rillen zu verhindern, die der Filmstreifen,dann, wenn er perforiert werden soll, besitzen könnte.
Wie ferner aus Fig. IO ersichtlich ist, sind in die Schnittplattenhalter 196 und 198 Schnittplatten 349 und Führungspia Sen/für die Justierstifte eingepreßt. Beim Lochstanzvorgang der Einrichtung passen die Stanzdorne 13Ο mit sehr geringem Spiel in die Schnittplatten 349 und die Justierstifte 134 passen lose in die Führungsplatten 347. Obwohl bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel der Lochstanzeinrichtung als langgestrecktes, bandförmiges Material, das mit Perforationen versehen werden soll, ein photographischer Laufbildfilm gezeigt ist, versteht es sich, daß andere lang-
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gestreckte bandförmige Materialien, beispielsweise Papierbänder mittels der ,Lochstanzeinrichtung perforiert werden können und daß diese bandförmigen Materialien auch durch das Schaltwerk
vorwärts bewegt werden können. Obwohl beim gezeigten Ausführungsbeispiel der Nocken mit konvex gekrümmter Oberfläche mit dem Schwinggliedarm 102 verbunden und der flache Nocken an den Federn 140 und 156 gehalten ist, versteht es sich, daß der Nocken mit konvex gekrümmter Oberfläche auch mittels federelastischer Hebel gehalten und der flache Nocken mit dem Schwinggliedarm verbunden sein können.
In Fig. 13 ist ein zweites, vereinfachtes Ausführungsbeispiel eines Schwinggliedarmes gezeigt, das sich insbesondere für die Verwendung für Laufbildkameras eignet, bei denen die dort gewünschten intermittierenden Abziehgeschwindigkeiten niedrig sind. Da Laufbildkameras, insbesondere Laufbildkameras für Amateurzwecke nicht eine derartig lange Lebensdauer erfordern, d.h. aller Wahrscheinlichkeit eine Lebensdauer von weniger als 100 Stunden im Vergleich zu 16 000 Stunden für die Lochstanzeinrichtung erfordern, ist es nicht notwendig, die relative Gleitbewegung zwischen dem hin-und herwippenden Nocken 180 und dem flachen Nocken 149 zu eliminieren. In diesem Falle braucht der flache Nocken nicht in einem beweglichen Träger gehalten zu sein oder mittels eines Exzenters über die U-förmige Koppelfeder 170 angetrieben zu werden. Vielmehr kann der flache Nocken unter Erreichen der damit verbundenen Einfachheit und Kostensenkung stationär sein. Ferner können auch einfachere Lager anstelle der Kugellager ausreichend sein. Aus Fig. 13 ist ersichtlich, daß eine Antriebswelle 355 vorgesehen ist, die mittels nicht
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gezeigter Lager drehbeweglich gehalten ist, die ihrerseits in einem nicht weiter gezeigten Rahmen angeordnet sind. Das auf die Antriebswelle 355 geführte Antriebsmoment in Richtung des eingezeichneten Pfeiles wird\on einem nicht weiter gezeigten Motor abgeleitet. An der Antriebswelle 355 ist ein Stift 357 fest angeordnet. An dem Stift 357 ist über eine nicht weiter gezeigte Lageranordnung ein als Fortschaltglied dienender Schwinggliedarm 359 angelenkt. Der Schwinggliedarm 359 weist eine bogenförmige Nockenfläche 180' auf, die auf einem stationär . gehaltenen flachen Nocken 149' aufliegt, der fest mit einem Rahmenteil 364 verbunden ist. pie sich ergebende Bewegungsbahn des Punktes P auf dem Zahn 184' des Schwinggliedarmes 359 ist in Fig. 13 mit gestrichelten Linien angedeutet. Der zahnförmige Teil des Schwinggliedarmes 359 greift in geeigneter Weise in die Perforationen des Filmstreifens ein, so daß er diesen um die gewünschte Weglänge vorwärts bewegt. Es versteht sich, daß die Nocken und der Exzen-· terantrieb auf einer Seite des Filmstreifens angeordnet sein können, wobei lediglich der Zahn 184 des Schwinggliedarmes versetzt ist, damit er in einer Flucht mit einer Reihe der im Filmstreifen vorgesehenen Perforationen verläuft. In einem derartigen Fall kann der flache Nocken mit SeInGi' Oberfläche in der gleichen Ebene wie der Filmstreifen ver-
laufen.
Die in Fig. 13 gezeigte stationäre Anordnung des flachen Nockens ist für die Verwendung bei Kameras zufriedenstellend, da der Filmtransport während annhähernd einer halben Umdrehung der Antriebswelle 355 geschieht. Bei einem Filmprojektor ist es erforderlich, den Lichtstrahl für jeden Bildfeldvorschub 3- oder mehrere Male zu unterbrechen, um F.liinmerprobleme zu vermeiden. Wäre der Schwinggliedarm daher für einen Laufbildprojektor ausgebildet, so müßte der Schwinggliedarm demnach den Film in etwa 1/6 oder weniger
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der Zeit vorwärts transportieren, die bei der gewöhnlichen Projektionsgeschwindigkeit von ca. 16 bis 24 Bildfeldern pro Sekunde für ein Bildfeld vorgesehen ist. Das im Zusammenhang mit der Lochstanzeinrichtung beschriebene Schaltwerk und der stationär gehaltene flache Nocken des zweiten Ausführungsbeispiels in Fig. 13 für Laufbildkameras benötigen etwa die Hälfte der Bildfrequenz. Ein geeignetes abgewandeltes Ausführungsbeispiel für die Verwendung für Laufbildprojektoren kann leicht dadurch erreicht werden, daß man von einem Kippglied Gebrauch macht.
In Fig. 14 ist ein drittes Ausführungsbeispiel des Schaltwerkes der Lochstanzeinrichtung gezeigt, das für einen Laufbildprojektor für Amateurzwecke verwendet werden kann. Die Antriebswelle 355' ist in geeigneten, nicht gezeigten Lagern, die in nicht gezeigten Gehäuseteälen gehalten sind, drehbar gelagert. Die Antriebswelle 355· ist von einem nicht gezeigten Motor in Richtung des eingezeichneten Pfeiles angetrieben. An der Antriebswelle 355' ist ein Stift 357' fest angeordnet. Ein zur Filmfortbewegung dienender Schwinggliedarm 359' ist über äne nicht gezeigte Lageranordnung mit dem Stift 357' verbunden. Auf der Antriebswelle 355' ist mittels nicht gezeigter Stifte ein Zahnrad
387 gehalten. Ein zweites Zahnrad 389 ist auf einer Welle
388 angeordnet, die mittels in Rahmenteilen gehaltener Lager drehbar gelagert ist. Das Zahnrad 389^ kämmt mit dem Zahnrad 387 und bewirkt die notwendige Drehzahluntersetzung, die erforderlich ist, um eine geeignete Kippgliedgeschwindigkeit zu erhalten. An dem Zahnrad 389 ist mittels nicht gezeigter Stifte ein Nocken 391 fest angeordnet. Der flache Nocken 149fl ist über einen Stift 381 und eine geeignete nicht gezeigte Lageranordnung mit einem Haltebügel 383 verbunden. Der Haltebügel 383 ist an einem Rahmenteil 385 befestigt. Auf der linken Seite des Stiftes 381 1st am
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flachen Nocken 149" ein Stift 395 fest angeordnet, an dem ein Ende einer Feder 393 angehängt ist. Das andere Ende der Feder 393 ist in ein Auge 399 eingehängt, das mit einem Träger 401 verbunden ist. Die Feder 393 dient dem Zweck, das linke Ende des flachen Nockens 149'' mit dem Nocken 391 in Berührung zu halten. Der Schwinggliedarm 359' weist eine Nockenflache 180" auf, die mit dem Teil des flachen Nockens 149lf in Berührung steht, der sich rechts des Stiftes 381 befindet. Es ist eine weitere Feder 361' vorgesehen, die mit einem Ende an einem Haken oder in eine öffnung 362* am Schwinggliedarm 359 schräg
k ' eingehängt ist.
· Das andere Ende der Feder 361' ist in ein Auge 365' eingehängt, das am Träger 4Ol vorgesehen ist. Die Feder 3611 ist dazu vorgesehen, den Nocken 180'' des Schwinggliedarmes 359' in Kontakt mit dem flachen Nocken 149'· zu halten. Die gebogene Nockenfläche 1801· des Schwinggliedarmes 359' ist so geformt, daß der mit dem Zahn 184*' versehene Teil des Schwinggliedarmes 359' eine Perforation in dem Filmstreifen erfassen kann und daß der Funkt P einer Bewegungsbahn folgt, die durch gestrichelte Linien in Fig. 14 angenähert ist. Der Hocken 391 weist eine derart gebogene Fläche auf, daß der Zahn 184'· während eines Umlaufs der Antriebswelle 355' mit der Perforation in Eingriff und
f danach außer Eingriff gelangt. Die Form des Nockens 391 ist ferner so getroffen, daß sie so auf das linke Ende des flachen Nockens 149* einwirkt, daß der mit dem Zahn 184" versehene Teil des Schwinggliedarmes die Perforation des Filmes während der nachfolgenden beiden Umdrehungen der Antriebswelle 355' nicht erfaßt. In Abhängigkeit von der Getriebeübersetzung kann jede Anzahl von Kipphüben vorgesehen werden. Es ist festzuhalten, daß der flache Nocken 1491' und die gebogene Nockenfläche 18011 des Schwinggliedarmes 359' auf einer Seite des Filmstreifens angeordnet werden können, während lediglich der Zahn 184'' des
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Schwinggliedarmes so versetzt wird, daß er mit der Reihe der Perforationen im Filmstreifen in einer Linie verläuft. In einem solchen Fall kann die Ebene des flachen Nockens in der gleichen Ebene wie der Filmstreifen verlaufen. Bei den in Fig. 13 und 14 gezeigten Ausführungsbeispielen ist der flache Nocken jeweils stationär während die konvex gekrümmte Nockenfläche durch den rotatorischen Antrieb hin- und herwippt oder hin- und herschwingt. Es versteht sich jedoch, daß die konvex gekrümmte Nockenfläche auch am stationären Teil und die flache Nockenfäche an dem . Teil vorgesehen sein können, der den Zahn trägt.
Der bei der Lochstanzeinrichtung während des Einfädelvorganges vorgesehene, absatzweise Vorschub des Filmstreifens wird von einer schwingenden Einrichtung erzeugt, die zum Antrieb eines Filmstreifens ohne Perforation geeignet ist. In Fig. 15 ist ein abgewandeltes, zweites Ausführungsbeispiel einer Einfädelvorrichtung gezeigt, die in einer Laufbildkamera verwendet werden kann, die für den Einsatz perforierter oder nicht perforierter Filme eingerichtet ist.
Aus Fig. 15 ist efsichtlich, daß eine Antriebswelle 415 vorgesehen ist, die mittels Lagern drehbar gelagert ist, die ihrerseits in feststehenden GehSuseteilen gehalten sind. Zum Antrieb der Antriebswelle 415 ist ein nicht gezeigter Motor vorgesehen, der die Antriebswelle in Richtung des eingezeichneten Pfeiles antreibt. An der Antriebswelle 415, und zwar exzentrisch, ist ein Stift 417 fest angeordnet. An dem Stift 415 ist über eine geeignete Lageranordnung ein
/ als Schwinghebel wirksamer
'Eingriffshebel 240* drehbar angelenkt. Ferner ist ein Hebel 238' vorgesehen, der mit einem Ende über eine Achse 242' und eine geeignete Lageranordnung mit dem Eingriffshebel 240' verbunden ist. Das andere Ende des Hebels 238'
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ist über einen Tragzapfen 236' und eine Lageranordnung drehbar mit einem Stützlager 427 verbunden. Das Stützlager 427 ist an einem Rahmenteil 429 befestigt. Mit dem Hebel 238' ist ein Hebel 431 mittels eines Verbindunghebels 433 verbunden, der entweder Endzapfen oder Endverbinder aufweist. Das untere Ende des Hebels 431 ist über einen Stift 435 und eine Lageranordnung an einem Stützlager 437 gehalten. Das Stützlager 437 ist an dem Rahmenteil 429 angeordnet. Das obere Ende des Hebels • 431 und die Oberfläche A des Streifens können mit einer Schicht aus verschleißfestem Friktionsmaterial mit großem Reibungswert, beispielsweise aus Polyurethan, bedeckt sein, P um den Kraftschluß zum Filmtransport bei geringerem Federdruck verbessern. Die obere stirnseitige Fläche des Hebels ist sehr genau bearbeitet, um eine optimale Geometrie des Antriebs zu sichern, und ist so angeordnet, daß sie einige tausendstel inch unterhalb der Filmfläche verläuft. Der Verbindungshebel 433 ist relativ zu dem Tragzapfen 236' und dem Stift 435 so angeordnet, daß er den gewünschten Filmvorschubweg der oberen Fläche des Hebels 431 erzeugt. Vorteilhaft ·, bei dem in Fig. 13 gezeigten Ausführungsbeispiel ist hier die auf den Filmstreifen wirkende zusätzliche Vorschubkraft. Dies führt zu hoher Genauigkeit, wie dies bei einer gebauten Lochstanzeinrichtung der Fall war, bei der dies die einzige Vorrichtung zum Fortbewegen und zur Bestimmung der Teilung des Filmstreifens war. Der Betrieb mit geringen Klemmkräften oder hoher Geschwindigkeit oder beiden wird durch diese Anordnung verbessert. Die geometrische Anordnung der Mittelpunkte der exzentrischen Antriebswelle 415, der Achse 242', des Tragzapfens 236' und des Stiftes 435 erhält man aufgrund der gleichen Betrachtungen, wie sie anhand von Fig. 11 vorstehend erläutert worden sind. Wenn die exzentrische Antriebswelle 415 in der in Fig. 15 ange-
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deuteten Richtung umläuft, dann wird der Filmstreifen in der in Fig. 15 durch den Pfeil angedeuteten Richtung vorwärts transportiert. Die absatzweise Vorwärtsbewegung des Filmstreifens F erfolgt während etwa einer halben Umdrehung der Antriebswelle 415. An dem Eingriffshebel 240' ist mittels elastischer Verbinder ein zum Vorschub dienender Streifen A vorgesehen und ferner ist ein Anschlag vorgesehen, wie bereits im Zusammenhang mit Fig. 9 näher erläutert worden ist.
In Fig. 16 ist ein drittes Ausführungsbeispiel einer Einfädelvorrichtung der Lochstanzeinrichtung gezeigt, die im Zusammenhang mit Laufbildprojektoren für Amateurzwecke verwendet werden kann. Eine Antriebswelle 415' ist mittels Lagern, die in feststehenden Rahmenteilen gehalten sind, drehbeweglich gelagert. Die Antriebswelle 415' steht mit einem nicht gezeigten Antriebsmotor in Verbindung, der diese in Richtung des gezeigten Pfeiles antreibt. An der Antriebswelle 415' ist exzentrisch ein Stift 417' fest angeordnet, an dem über eine nicht weiter gezeigte Lageranordnung ein Eingriffshebel 240'' drehbar angelenkt ist. Auf der Antriebswelle 415' ist ein Zahnrad 451 angeordnet, das mit einem Zahnrad 453 kämmt, das auf einer Welle 455 sitzt, die mittels geeigneter in den Rahmenteilen gehaltener Lager drehbar gelagert ist. Mit dem Zahnrad 453 ist über Stifte ein Nocken 457 fest verbunden. Ein Hebel 238" ist drehbeweglich mit dem Eingriffshebel 24O11 mittels eines Stiftes 2421', der seinerseits fest an dem Eingriffshebel 240.' ' angeordnet ist, und mittels einer nicht gezeigten Lageranordnung verbunden. Das andere Ende des Hebels 238·· ist schwenkbeweglich mit einem Nockentasthebel 465 über einen Stift 463 und ein zugeordnetes Lager verbunden. Das rechte Ende des Nockentasthebels 465 ist schwenkbar in einem Stützlager 467 mittels eines Stiftes
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466 und eines Lagers gehalten. Das Stützlager 467 ist an einem Rahmenteil 429' vorgesehen. Ferner ist eine Feder 471 vorgesehen, um das linke Ende des Nockentasthebels 465 gegen die Umfangsflache des Nockens 457 zu drücken. Mit dem Hebel 238'' ist ein Hebel 431'über" einen Verbindungshebel 433' verbunden, der entweder Endzapfen oder elastische Endverbinder aufweisen kann. Das untere Ende des Hebels 431· ist über einen Stift 435' und ein nicht-gezeigtes Lager an einem Stützlager 437' gehalten, das seinerseits fest an dem Rahmenteil 429' angeordnet ist. Wenn die Antriebswelle 415' in Richtung des in Fig. 16 angedeuteten Pfeiles angetrieben wird, dann wird der Film F absatzweise in Richtung des gezeigten Pfeiles vorwärts transportiert. Der Nocken 457 ist vorgesehen, um das linke Ende des Nockentasthebels 465 derart zu be-
d»r aufschlagen, daß die relative Lage7stifte 463, 422'' und 435' so geändert wird, daß der Filmstreifen während eines Umlaufs der Antriebswelle 415' absatzweise um eine Weglänge vorwärts transportiert wird, die einer Bildfeldteilung entspricht,und daß der Filmstreifen während der nachfolgenden zwei Umdrehungen der Antriebswelle 415' nicht vorwärts transportiert wird. In Abhängigkeit von den Übersetzungsverhältnis kann jede Anzahl von Kipp- oder Leerhüben vorgesehen werden* Die relative Lage der Antriebswelle 415% des Stiftes 242'«, des Stiftes 463 und des Stiftes 4359 zueinander v/erden in gleicher Weise wie suvor bei dem in Fig. 11 gezeigten Ausführungsbeispiel besehrieben.worden ist, bestimmt. Die Lage des Verbindungshebels 433" in Bezug auf den Stift 463 auf dem Nockentasthebel 465und in Bezug auf den Stift 435' ist so gewählt, daß in der Filmvorschubstation der gewünschte Filmweg erzielt wird. An dem Eingriffshebei 240'· ist mittels elastischer Verbinder der zum Antrieb dienende Kontaktstreifen A befestigt. Ferner ist in gleicher Weise
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wie anhand von Fig. 9 erläutert worden ist, ein Anschlag vorgesehen.
In Fig. 17 ist ein abgev/andeltes viertes Ausführungsbeispiel einer in einer Lochstanzeinrichtung vorgesehenen Einfädelvorrichtung gezeigt, die auch für Amateur-Laufbildkameras verwendet werden kann, die zur Aufnahme von perforiertem oder nicht perforiertem Film eingerichtet sind. Eine Antriebswelle 490 ist in Lagern drehbar gehalten, die ihrerseits in einem Rahmenteil angeordnet sind. An der Antriebswelle 490 ist exzentrisch ein Stift 492 fest angeordnet. Mit der Antriebswelle 490 ist über den Stift 492 und ein Lager ein Eingriffshebel 494 verbunden. Das andere Ende des Eingriffshebels 494 ist schwenkbeweglich an einem Hebel 498 im Punkt 496 angelenkt und endet in einem Greiferfinger 497, der den Filmstreifen zwischen sich und dem oberen Rand des Hebels 498 während des Filmvorschubhubes einklemmt. Der Greiferfinger 497 mit seinem Kontaktstreifen A ist elastisch mit dem Eingriff shebel 494 verbunden. Ferner ist ein Anschlag vorgesehen, um den Kontaktstreifen A von dem Filmstreifen für den Rückhub abzulieben, wie bereits im Zusammenhang mit Fig. 9 erläutert worden ist. Der untere Teil des Hebels 498 ist mittels eines Stiftes 500 in einem geeigneten Lager an einem Stützlager 502 gehalten. Das Stützlager 502 ist an einem Rahmenteil 504 vorgesehen. Der Winkel zwischen den Linien, die zwischen dem Stift 500 und dem Mittelpunkt der Antriebswelle 490 einerseits und dem Mittelpunkt der Antriebswelle 490 und dem Stift 496 andererseits gebildet sind, sollte vorzugsweise für einen optimalen Betrieb annähernd 90° betragen. In gleicher Weise sollte die Linie zwischen dem Stift 500 und dem Funkt A, in dem der Filmstreifen von dem Greiferfinger 497 erfaßt wird, im oberen Bereich des Hebels 498 mit der Tangente im Punkt A an die Bewegungsbahn des Filmstreifens einen
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Winkel von annähernd 90° einschließen. Der Schwenkpunkt 496 sollte vorzugsweise auf der gleichen Tangente zur Bahn des Filmstreifens liegen. Das in Fig. 17 gezeigte Ausführungsbeispiel kann demjenigen in Fig.15 gegenüber vorgezogen werden, bei dem der Flächen- oder Raumbedarf die Anwendung mitunter einschränken kann. Wenn die Antriebswelle 490 in der in Fig. 17 angezeigten Richtung angetrieben wird, dann wird der Filmstreifen in Richtung des Pfeiles absatzweise vorwärts bewegt. Es ist festzuhalten, daß bei diesem Ausführungsbeispiel die absatzweise Filmbewegung gegenüber dem in Fig. 15 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel in entgegengesetzter Richtung erfolgt. Die geometrischen Verhältnisse können auch hierbei mit der gleichen Einfacheit so getroffen sein, daß der Punkt 496 auf der linken Seite des Punktes A liegt, wobei in diesem Fall der Filmstreifen bei der in Fig. 17 angezeigten Antriebsdrehrichtung nach links vorwärts bewegt wird. Bei dem in Fig. 17 gezeigten vierten Ausführungsbeispiel ist der Hebel 498 anstelle der Hebel 238* und 431 und des Verbindungshebels 433 der in Fig. 15 gezeigten Anordnung vorgesehen. Bei der Anwendung des in Fig. 17 gezeigten Ausführungsbeispieles für eine Kamera oder eine Lochstanzeinrichtung ist festzuhalten, daß der Greiferfinger 497 am rechten Ende des Eingriffshebels 494 während annähernd einer halben Umdrehung der exzentrischen Antriebswelle den Filmstreifen gegen die Oberseite des Hebels 498 drückt und während der restlichen Zeit von dem Filmstreifen abhebt.
In Fig. 18 ist ein fünftes Ausführungsbeispiel einer Einfädelvorrichtung einer Lochstanzeinrichtung gezeigt, die so modifiziert werden kann, daß sie als intermittierend wirkende Zuführeinrichtung für Laufbildprojektoren für Amateurzwecke verwendet werden kann. Ein exzentrischer Stift 492· ist an einer Antriebswelle 490' befestigt, die
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mittels nicht gezeigter Lager drehbar gelagert ist, die in einem Rahmen gehalten sind. Das linke Ende eines Eingriffshebels 494' ist mit der Antriebswelle 490' über den Stift 492' und ein geeignetes Lager verbunden. Auf der Antriebswelle 490' ist ein Zahnrad 516 befestigt. Ein weiteres Zahnrad 518 ist fest auf einer Welle 520 angeordnet, die mittels Lagern drehbar gelagert ist,
.die im Gehäuse gehalten sind. Das Zahnrad 518 kämmt mit dem Zahnrad 516, um das gewünschte Drehzahlverhältnis von 3 : 1 oder eine andere Drehzahluntersetzung zu erzielen, die für den Kippgliedbetrieb notwendig ist, wie sie bei einem Laufbildprojektor notwendig ist. An dem Zahnrad 518 ist mittels nicht gezeigter Stifte ein Nocken 522 fest angeordnet. Das rechte Ende des Eingriffshebels 494' ist mittels eines Stiftes 496' schwenkbeweglich an dem Hebel 498' angelenkt und endet in einem Greiferfinger 497', der während des Vorschubhubes des Filmstreifens den letztgenannten zwischen sich und dem oberen Rand des Hebels 498' einklemmt. Der Greiferfinger 497' mit seinem Kontaktstreifen A1 ist mit dem Eingriffshebel 494' elastisch verbunden, und zwar über einen Anschlag, der angeordnet ist, um den Kontaktstreifen während des Rückhubes von dem Filmstrelfen abzuheben, wie im Zusammenhang mit Fig. 9 näher erläutert worden ist.
Das untere Ende des Hebels 498' ist über einen Stift 5001 in einer nicht gezeigten Lageranordnung an einem Stützlager 5O21 gehalten. Das Stützlager 5O21 ist fest mit einem Trägerrahmenteil 504' verbunden. Das rechte Ende eines Nockentasthebels 530 ist mittels eines Stiftes 532 schwenkbar an einem Stützlager 534 gehalten, das seinerseits fest an einem Trägerteil 504· angeordnet ist. Es ist eine Feder 538 vorgesehen, die mit einem Ende bei-
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spielsweise an einem Stift 540 angehängt ist, der am Nockentasthebel 530 befestigt ist und deren anderes Ende in das Auge eines Bügels 542 eingehängt ist, der fest mit einem Trägerteil 504' verbunden ist. Das untere Ende eines Hebels 544 ist mittels eines Stiftes 546 und eines nicht gezeigten Lagers schwenkbar an dem Nockentasthebel 530 angelenkt. An dem Hebel 498' ist ein Zapfen 548 fest angeordnet, der in einen Schlitz im Hebel 544 eingreift, so daß der Hebel 544 und der Hebel 498' nur in Richtung dieses Schlitzes relativ zueinander beweglich sind. Eine Feder 538 ist vorgesehen, um den Nockentasthebel 530 in dauernder Berührung mit der ümfangsfläche des Nockens 522 zu halten. Die Oberfläche des Nockens 522 ist so geformt, daß während des ersten Umlaufs der Antriebswelle 490' der Filmstreifen im Punkt A' zwischen dem Greiferfinger 497' des Eingriffshebels 494' und der Oberseite des Hebels 498' während eines halben Umlaufs der Antriebswelle erfaßt wird und daß der Greiferfinger während der restlichen SLt von dem Filmstreifen abhebt. Die Fläche des Nockens 522 ist so ausgebildet, daß während der nachfolgenden beiden Umdrehungen der Antriebswelle 49O1 der Hockentasthebel 530 sich nach oben bewegt, wodurch wieclerran der Stift 546 und der Hebel 544 nach oben geschwenkt werden. Der Hebel 544 berührt sodann den Greiferfinger 497' land hebt diesen um einen ausreichenden Betrag an, um zn vermeiden, daß der Film während der nachfolgenden Umläufe der Antriebswelle 490* vorwärts transportiert wird. la Abhängigkeit von dem übersetzungsverhältnis kann eine Vielzahl von Kipp- oder Leerhüben vorgesehen werden. Wird die Antriebswelle 490' in Richtung des in Fig. 18 angedeuteten Pfeiles angetrieben, dann wird der Filmstreifen absatzweise in Richtung des eingezeichneten Pfeiles nach rechts vorwärts transportiert. Der Schwenkpunkt 496' kann bei einem abgewandelten Ausführungsbei"plel auch auf die linke Seite des Punktes A' verlegt werden, wodurch die Richtung für den Filmtransport umgekehrt wird, worauf
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anhand von Fig. 17 hingewiesen worden ist. Die obere Fläche des Hebels 498* in der Nähe des Punktes A1 , die mit der Fläche des Kontaktstreifens in Eingriff steht, kann mit einer Schicht aus abriebfestem Friktionsmaterial mit hohem Reibungswert, beispielsweise aus Polyurethan bedeckt sein, um die Filmtransportwirkung noch zu steigern. Der Oberflächenbereich des Hebels 498' in der Nähe des Punktes A1 ist sorgfältig bearbeitet und liegt einige tausendstel inch unterhalb der Filmoberfläche.
Es kann zweckmäßig sein, den Stift 546 auf die Linie zwischen dem Stift 5OO' und dem Punkt A1 zu legen, um unerwünschte Relativbewegungen zwischen dem Hebel 544 und dem Hebel 498' zu vermeiden.
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Claims (1)

  1. Patentansp r ü ehe
    Vorrichtung zum schrittweisen gleichmäßigen Fortschalten eines bandförmigen Materials, das auf seiner Länge in gleichmäßigen Abständen angeordnete Perforationen aufweist, in die nacheinander ein an einem Schwingglied angeordneter Fortsehaltζahn eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwingglied (102) mit einem Exzenter einer umlaufenden Antriebs /wiaJedemr&cfiwfngg!l:ed (102) ein erster Nocken (149) und ein mit einer konvex gekrümmten und gegen die Nockenfläche des ersten Nokkens (149) gedrückten Nockenfläche (180a) versehener " zweiter Nocken (180) zugeordnet sind, von denen einer mit dem Schwingglied (102) verbunden ist, und daß die beiden Nocken (149, 180) die Bewegung des Fortschaltzahns (184) so steuern, daß der Fortschaltzahn während eines Teils einerUmdrehung der Antriebswelle (69)in eine Perforation eingreift, während eines zweiten Teils der Umdrehung in der Perforation verbleibt und dabei das bandförmige Material fortschaltet, während eines dritten Teils der Umdrehung sich aus der Perforation herausbewegt und während des restlichen Teils der Umdrehung sich relativ zum bandförmigen Material bewegt.
    } 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht mit dem Schwingglied (359? 359·) verbundene Nocken (1491;, 14911) unbeweglich angeordnet ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Nocken (149*; 149*') unbeweglich angeordnet ist und eine im wesentlichen ebene und parallel zu der von dem Fortsehaltζahn (184·; 184'') während des zweiten Teils einer Umdrehung der Antriebswelle (355; 355') durchlaufenen Bewegungsbahn angeordnete Nockenflache aufweist.
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    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht mit dem Schwingglied verbundene Nocken (149) eine Halterung (148, 140, 156) aufweist, die diesen Nocken (149) in einer zur Achse der Antriebswelle (69) rechtwinkligen Ebene etwa geradlinig hin- und herverschiebbar haltert, und daß ein die hin- und hergehende Bewegung des Nockens (149) mit der Bewegung des Fortschaltzahnes (184) synchronisierendes Synchronisierglied (170) vorgesehen ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Schwingglied (102) unverbundene Nocken durch den ersten Nocken (149) gebildet ist, daß die Halterung (148, 140, 156) zwei zueinander parallel verlaufende Hebel aufweist, die jeweils mindestens eine Blattfeder (140 bzw. 156) aufweisen und mit einem Ende an einem feststehenden Träger (138) und mit dem anderen Ende an dem ersten Nocken (149) befestigt sind und daß die Blattfedern (140, 156) auf die vorgesehene Arbeitsgeschwindigkeit der Vorrichtung so abgestimmt sind, daß das die Blattfedern (140, 156) und die übrigen daran gehaltenen Teile aufweisende Schwingungssystem sich bei der vorgesehenen Arbeitsgeschwindigkeit in Resonanz befindet.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Synchronisierglied eine blattförmige Koppelfeder (170) vorgesehen, die mit dem Schwingglied (102) und dem ersten Nocken (149) verbunden ist und deren von ihrem größeren Teil gebildete Ebene im wesentlichen parallel zu der von den Blattfedern (140,
    156) vorgegebenen Bewegungsrichtung des ersten Nockens (149) verläuft.
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    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Koppelfeder (170) so geformt und mit dem Schwingglied (102) und dem ersten Nocken (149) verbunden ist, daß beide Nocken (149, 180) in Eingriff gehalten sind und die Gleitbewegung zv/ischen den beiden Nockenflächen gering ist. " *
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das an dem Schwingglied (102) befestigte Ende der Koppelfeder (170) aus der vom restlichen Teil der Koppelfeder gebildeten Ebene heraus versetzt ist.
    9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Nocken (149) eine langgestreckte ebene Nockenfläche (149a) aufweist und daß der Nocken so angeordnet ist, daß die Drehachse (7) des Schwinggliedes (102) zumindest während eines Teils jedes Bewegungszyklus des ersten Nocken (149) innerhalb der Ebene der Nockenflache (149a) liegt oder zu dieser eng benachbart verläuft.
    Oo Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Portschaltzahn (184I!) während einer vorgegebenen Anzahl von Umdrehungen der Antriebswelle (355*) außer Eingriff mit einer Perforation haltende Sperreinrichtung (391, 387, 389, 388) vorgesehen ist.
    Ho Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 xvaä 10 oder 3 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperreinrichtung eine Halterung (381, 383, 385, 393) zur Schwenkbewegung des ersten Nockens (149'') von einer ersten Position, in der der Fortschaltzahn (184·') während das ersten Teils eines Umlaufs der Antriebswelle (355*) mit. eiiysr ?er-
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    foration in Eingriff bringbar ist und während des zweiten Teils dieses Umlaufs in dieser Perforation verharrt, in eine zweite Position, in der der zweite Nocken (18O11) so steht, daß der Fortschaltzahn (184··) während mindestens eines Umlaufs der Antriebswelle (355·) in Abstand von dem bandförmigen Material verläuft,und einen synchron mit dem Schwingglied (3591) antreibbaren Nocken (391) zur zyklischen Schwenkbewegung des ersten Nockens (149*') in seine erste Position während einer Umdrehung
    zweite der Antriebswelle (355') und in seine'Position während einer darauffolgenden vorgegebenen Anzahl von Umdrehungen der Antriebswelle aufweist.
    12. Lochstanzeinrichtung zum Stanzen von Perforationen in gleichmäßigen Abständen in Längsrichtung eines bandförmigen Materials, mit einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche Ibis9, dadurch gekennzeichnet, daß auf der einen Seite der Bewegungsbahn des bandförmigen Materials und in dessen Durchlaufrichtung vor dem Fortschaltzahn (184) mindestens eine feststehende Schnittplatte (349), auf der gegenüberliegenden Seite der Bewegungsbahn mindestens ein mit der Schnittplatte (349) während des Stillstandes des bandförmigen'Materials zum Stanzen der Perforationen zusammenwirkender, hin- und herbeweglicher und schwenkbar gehaltener Stanzdorn (130) und ferner eine Antriebsvorrichtung (95, 67, 61, 59, 55, 57) mit einem auf der Antriebswelle (69) angeordneten Exzenter (95) zum hin- und hergehenden, synchron mit dem Schwingglied (102) erfolgenden Antrieb des Stanzdornes (130) vorgesehen sind.
    13. Lochstanzeinrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur schwenkbaren Halterung des Stanzdornes (130) ein Träger (59) vorgesehen ist, der mit einem Ende über elastische, die Bewegung des Trägers (59) auf eine Schwenkbewegung um eine im wesentlichen raumfeste Achse
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    begrenzende Verbinder (35, 46) mit einem feststehenden Halter (32) und mit dem anderen Ende mit der Antriebsvorrichtung (95, 67) verbunden ist.
    14. Lochstanzeinrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekenn-
    mindestens
    zeichnet, daß die elastischen Verbinder aus/zwei Blattfedern (35, 46) gebildet sind, die winklig zueinander stehen, v/obei die im wesentlichen raumfeste Achse durch die Schnittlinie der die Blattfedern enthaltenden Ebenen gebildet ist, lind daß jeweils ein Ende der Blattfedern (35, 46) an dem Träger (59) und das andere Ende an dem feststehenden Halter (32) befestigt ist.
    15. Lochstanzeinrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Ende des Trägers (59) mit der Antriebsvorrichtung (95, 67) Über eine Blattfeder (61) verbunden ist.
    16. Lochstanzeinrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein mit dem Träger (59) verbundener, mit dem Stanzdorn (130) quer zur Bewegungsbahn des bandförmigen Materials hin-und herbewegbarer Justierstift (134) vorgesehen ist, der in Durchlaufrichtung des bandförmigen Materials zwischen Stanzdorn (130) und Fortschaltzahn (184) und von dem Stanzdorn (130) in einem dem gewünschten Abstand zwischen einander benachbarten Perforationen entsprechenden Abstand angeordnet ist, daß die Länge des Justierstiftes (134) etwas größer als diejenige des Stanzdornes (130) gewählt ist, wobei der Justierstift (134) in eine Perforation eingreift, bevor der Stanzdorn (130) mit dem bandförmigen Material in Berührung gelangt, und daß der Justierstift (134) in eine Perforation dann eln-
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    greift, wenn der Fortschaltzahn (184) mit einer Perforation außer Eingriff gelangt.
    17. Lochstanzeinrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine gebogene Führungsbahn bildende Führungsmittel (196, 198, 325, 331) vorgesehen ist, die das zu- und ablaufende bandförmige Material im Bereich des Stanzdorns (130), der Schnittplatte (349) und des Justierstiftes (134) gebogen halten.
    18. Lochstanzeinrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis
    17, dadurch gekennzeichnet, daß das bandförmige Material aus einem photographischen Film, insbesondere einem Laufbildfilm gebildet ist.
    19. Lochstanzeinrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Stanzdorn (130) mit der zugeordneten Schnittplatte (349) auswechselbar angeordnet und zum Stanzen von Perforationen anderer Größe gegen einen Stanzdorn und eine Schnittplatte anderer Größe austauschbar sind, daß der Justierstift (134) auswechselbar angeordnet und gegen einen Justierstift mit an die andere Größe der Perforationen angepaßter Größe austauschbar ist, daß der Abstand zwischen Justierstift (134) und Stanzdorn (130) veränderbar ist und daß die Antriebswelle (69) mit den Exzentern (99, 95) auswechselbar angeordnet und zur Veränderung der Teilung der zu stanzenden Perforationen gegen eine Antriebswelle mit Exzentern anderer Charakteristik austauschbar ist.
    20. Lochstanzeinrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß eine den vorderen Abschnitt des zu perforierenden bandförmigen Materials dem Stanzdorn (130) mit der Schnittplatte (349) zuführende
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    Einfädelvorrichtung (232, 238, 242, 240, 285, 283, 284, 289) vorgesehen ist, die eine an dem bandförmigen Material durch Kontaktreibung angreifende und dieses periodisch und in gleichmäßigen, der Schrittgröße des Fortschaltzahnes (184) entsprechenden Schritten transportierende Greifervorrichtung (240, 289), eine Steuereinrichtung (270, 268, 228, 232, 300, 302) zum wahlweisen Einschalten und eine Steuereinrichtung (307, 302) zum Abschalten der Einfädelvorrichtung nach Übernahme des Transportes des bandförmigen Materials von dem Schwingglied (102) aufweist.
    21. Lochstanzeinrichturig nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifervorrichtung einen Schwinghebel (240), der/auf der Längenmitte schwenkbar gelagert ist, und an einem Ende des Schwinghebels (240) eine mit dem bandförmigen Material in Berührung bringbare Kontaktfläche (289) aufweist und daß die Einfädelvorrichtung eine auf einer Seite der Bewegungsbahn des bandförmigen Materials angeordnete Auflage (295) und eine wahlweise betätigbare Antriebsvorrichtung {69, 99, 119) aufweist, die den Schwinghebel (240) derart in Schwingbewegung versetzt, daß dessen Kontaktfläche (289) an dem bandförmigen Material angreift, dieses dem Stanzdorn (130) und der Schnittplatte (349) zuführt und danach von dem Material abhebt und für den nächsten gleichartigen Zyklus in sdne Ausgangsstellung zurückkehrt, und die eine umlaufende Antriebswelle (69) mit einem Exzenter (99) aufweist.
    22, Lochstanzeinrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle der Antriebsvorrichtung des Schwinghebels (240) durch die Antriebswelle (69)
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    gebildet Ist, die zum Antrieb des Schwinggliedes (102) . mit dem Fortschaltzahn (184) einerseits und des Stanz- · domes (13O> andererseits vorgesehen ist.
    23. Lochstanzeinrichtung nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinghebel (240) an seinem anderen Ende eine mit dem Exzenter (99, 119) der Antriebswelle (69) in Eingriff bringbare Gabel aufweist und daß der Schwinghebel/aur seiner Mitte in seiner Halterung (238, 242} schwenkbeweglich zwischen einer
    \ Ausgangsstellung, in der die Gabel des Schwinghebels außer Eingriff mit dem Exzenter ist, und einer Betriebsstellung gehalten ist, in der die Gabel mit dem Exzenter in Eingriff steht.
    24. Lochstanzeinrichtung nach Anspruch 2O und 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinghebel (240) mittels der Steuereinrichtung (27O, 268, 228, 232, 3OO, 302) zum Einschalten der Einfädelvorrichtung beim Eintreten des bandförmigen Materials in die Führungsbahn auf der dem Stanzdorn (13Oi in Druchlaufrichtung abgewandten Seite des Fortschaltzahnes (184) aus seiner Ausgangsstellung heraus in seine Betriebsstellung bewegbar ist.
    25. Lochstanzeinrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung einen Elektromagneten (3O2> und einen in der Führungsbahn auf der dem Stanzdorn (13ΟΪ abgewandten Seite des Fortsehaltζahnes (184) angeordneten, in den elektrischen Versorgungskreis des Elektromagneten (302) geschalteten und von dem bandförmigen Material betätigbaren Schalter (207) aufweist.
    26. Einfädelvorrichtung zum periodischen Transport eines photographischen Filmes entlang einer Bahn in gleichmäßigen Abständen, insbesondere für Laufbildkameras oder
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    -projektoren, mit einer Auflage, gegen die der Filmstreifen mit einer Seite andrückbar ist, und einer Führung für die Ränder des Filmstreifens, dadurch gekennzeichnet, daß ein entlang einer Bahn mit einem FiImvorschubhub und einem Leerrückhub hin- und herbeweglicher Schwinghebel (24O1J 24O11), der eine auf die andere Seite des Filmstreifens aufsetzbare und diesen gegen die Auflage (431; 431·) pressende Kontaktfläche aufweist, und eine dem Schwinghebel zugeordnete Antriebs-• vorrichtung (415, 417, 238», 242'; 415, 417, 242", 238f·, ψ 465, 457) vorgesehen sind, mittels der der Schwinghebel derart hin- und herbewegbar ist, daß dessen Kontaktfläche den Filmstreifen gegen die Auflage preßt und während des Filmvorschubhubes in dieser Stellung verbleibt und während des Leerrückhubes den Filmstreifen freigibt.
    27. Einfädelvorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage durch mindestens eine Rolle (295) gebildet ist.
    28. Einfädelvorrichtung nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinghebel (24O1; 24O11) langgestreckt ausgebildet ist und an einem Ende die Kontaktfläche trägt und daß die Antriebsvorrichtung einen bewegbaren Zapfen (242·; 242lf), an dem der Schwinghebel/auf seiner Mitte zwischen beiden Enden schwenkbar gehalten ist, und eine Antriebswelle (415; 4151) mit einem Exzenter (417? 4171) aufweist, an dem das andere Ende des Schwinghebels gehalten ist.
    29. Einfädelvorrichtung nach einem der Ansprüche 26 bis 28 t dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktfläche durch einen Streifen (289) aus einem Material mit großem Rei-
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    bungskoeffizienten gebildet ist.
    30. Einfädelvorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (289) an dem Schwinghebel(240) über eine Verbindung mit einer Lose (285,283, 284) befestigt ist, die mindestens eine Feder (285) aufweist, über die der Streifen (289) gegen die Auflage (295) gedrückt wird,und daß die Verbindung mit der Lose derart ausgebildet ist, daß der in Richtung auf die Auflage (295) bewegte Schwinghebel nach Andrücken des Streifens (289) gegen die Auflage (295) relativ zum Streifen weiter bewegbar ist.
    31. Einfädelvorrichtung nach einem der Ansprüche 26 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage (431; 431') während des Filmvorschubhubes zusammen mit dem Schwinghebel (24O1; 24O11) bewegbar ist.
    32. Einfädelvorrichtung nach einem der Ansprüche 26 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Auflage, gegen die der Filmstreifen mit einer Seite andrückbar ist, aus einem verschleißfesten Material mit großem Reibungskoeffizienten besteht.
    33. Einfädelvorrichtung nach einem der Ansprüche 26 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinrichtung (451, 453, 457, 465) vorgesehen ist, die den Schwinghebel (240") mit der Kontaktfläche während einer vorgegebenen Anzahl seiner Bewegungszyklen außer Eingriff mit dem Filmstreifen hält und während des darauffolgenden Bewegungszyklus damit in Eingriff bringt.
    34. Lochstanzeinrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einfädelvorrichtung nach einem der Ansprüche 26 bis 33 vorgesehen ist und
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    daß zumindest die Kontaktfläche (289) und ein Teil des Schwinghebels (240) auf der dem Fortschaltzahn (184) in Durchlaufrichtung des bandförmigen Materials abgewandten Seite des Stanzdornes (130) und der Schnittplatte (349) angeordnet sind.
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DE2125920A 1970-05-27 1971-05-25 Vornchtung zum schrittweisen Fortschalten eines bandförmigen Ma tenals Granted DE2125920B2 (de)

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DE2166200A1 (de) 1973-04-19
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