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DE2649735A1 - Filmtransporteinrichtung einer laufbildkamera - Google Patents

Filmtransporteinrichtung einer laufbildkamera

Info

Publication number
DE2649735A1
DE2649735A1 DE19762649735 DE2649735A DE2649735A1 DE 2649735 A1 DE2649735 A1 DE 2649735A1 DE 19762649735 DE19762649735 DE 19762649735 DE 2649735 A DE2649735 A DE 2649735A DE 2649735 A1 DE2649735 A1 DE 2649735A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
distance
perforation
gripper
film transport
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19762649735
Other languages
English (en)
Inventor
Shinobu Okamoto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KOWA SEIMITSU CO
Original Assignee
KOWA SEIMITSU CO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KOWA SEIMITSU CO filed Critical KOWA SEIMITSU CO
Publication of DE2649735A1 publication Critical patent/DE2649735A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/18Moving film strip by means which act on the film between the ends thereof
    • G03B1/20Acting means
    • G03B1/22Claws or pins engaging holes in the film

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

  • in dem tJS-I>atent 3 637 297.
  • Semiskop-Laufbildkameras wurden bisher mit einer ompl izierten Dreistufennocke mit einem einzigen Greifer ausgertistet. I)amit wird der Film jeweils um eine Strecke bewegt, welche dem halben Perforationsabstand entspricht. Bei einem solchen lechanismtls ist es erforderlich, daß der (;reifer nach dem Filmtransport um eine Perforation zurückbewegt wird. I)aher induziert eine Vibration der für den Antrieb des Greifers verwendeten Dreistufennocke eine Filmvibration. Dies ist einer der Nachteile des bekannten Systems. Es ist ferner schwierig, die Nocke mit der Verschlußeinrichtung zii synchronisieren, so daß ein komplizierter Kopplungsmechanismus erforderlich ist. Zur Lösung dieses Problems haben die Irfinder eine neue Filmtransporteinrichtung geschaffen, welclie die genannten Nachteile nicht aufweist.
  • 15 ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Filmtransporteinrichtung für eine Laufbildkamera zu schaffell, mit der der Film jeweils um eine Strecke transportiert werden kann, welche der Hälfte des Abstandes zwischen zwei Perforationslöchern entspricht, welche den Film nicht in Vibrationen versetzt und leicht mit dem Verschluß synchronisiert werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Filmtransporteinrichtung für eine Laufbildkamera mit einem Film mit einer Bildfläche pro Perforationsloch für einen schrittweisen Filmtransport um eine der hälfte des Abstandes zwischen zwei Perforationslöchern entsprechende Strecke gelöst, welche gekennzeichnet ist durch zwei übereinander angeordnete Filmtransportgreifer, deren Abstand gleich der hälfte des Abstandes zwischen zwei I>erforationslöchern ist, und welche alternierend mit den Perforationslöchern des Films in Eingriff bringbar sind und welche mit den freien Seiten von getrennten Greiferplatten verbunden sind; Anlenkungselemente, mit denen die Greiferplatten auf einer Stange befestigt sind, so daß sie gemeinsam auf- und abbewegbar sind, wobei die Stange lose an einer Basisplatte gelagert ist, und durch einen Nocken, dessen maximaler ilub gleich der ilälfte des Abstandes zwischen zwei Perforationslöchern ist zur Auf- und Abbewegung der Greiferplatten und zum Transport des Films um jeweils den halben Perforationsabstand.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 eine Draufsicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Filmtransporteinrichtung; Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie 2-2 der Fig. 1; Fig. 3 einen vergrößerten Schnitt der Nocke; Fig. 4 bis 7 die Relativpositionen der Filmperforationslöcher und des Greifers, und Fig. 8 eine schematische Darstellung eines optischen Systems für eine Laufbildkamera gemäß vorliegender Erfindung.
  • Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Filmtransporteinrichtung soll im folgenden anhand der Fig. 1 bis 7 erläutert werden. Zwei Greifer 7, 8 mit abgeschrägten Zungen 5, 6 sind an Greiferplatten 9, 10 befestigt, so daß die Greifer 7, 8 einen Abstand 3 haben, welcher gleich der hälfte des Perforationsabstands 2 eines Films 1 ist, bei dem auf ein Bild ein Perforationsloch kommt. Diese beiden Greifer 7, 8 können alternierend an einer Perforation 4 in Angriff gebracht werden. Die Greiferplatten 9, 10 sind verschwenkbar auf einer Stange 14 gelagert, und zwar mittels Gelenken 15, 16. Eine Auf- und Abbewegung der Greiferplatten 15, 16 wird durch Klammern 17, 18 verhindert Die Stange 14 ist in @alterungswinkeln 12, 13 einer Basisplatte 11 gelagert, so daß sie auf- und abgleiten kann. Die freien Seiten 19, 20 der Greiferplatten 9 bzu. 10 werden leicht gegen die Seite der Basisplatte 11 mit @ilfe von daran befestigten Blattfedern 21 hzw. 22 ge-Jrückt. In der Basisplatte 11 ist ein Fenster 23 ausgebildet, durch welches sich die Enden der Greifer 7, 8 erstrecken tind frei bewegbar sind. Die entgegengesetzte Seite der Basisplatte Ii ist mit geeigneten Einrichtungen versehen, welche den Film 1 beim Transport in engem Kontakt mit der Basisplatte 1B halten. Zum Vorwärtstransport des Films 1 greift entweder der Greifer 7 oder der Greifer 8 in die Perforation ein. Eine Nocke 26 ist vorgesehen, welche einen maximalen llub 25 hat, der gleich der halben Länge 2 der Perforationsteilung ist. Diese Nocke 26 greift in eine Ausnehmung 24 ein, welche in der Greiferplatte 10 ausgebildet ist und steht in Berührung mit der Oberkante und der Unterkante dieser Ausnehmung. Man kann die Nocke 26 auch an der Greiferplatte 9 anstelle der Greiferplatte 10 angreifen lassen. Das Bezugszeichen 27 bezeichnet ein Bildfenster in der Basisplatte 11, welches ein Bild 29 des Films definiert, und das Bezugszeichen 28 heieichnet ein Fenster, welches in der Greiferplatte 1(1 ausgebildet ist. Das Bezugszeichen 30 bezeichnet die Drehwelle der Nocke 26.
  • Fig. 8 zeigt ein optisches System einer Laufbildkamera mit der erfindungsgemäßen Filmtransporteinrichtung. Die Laufbildkamera umfaßt ein Laufbildkameragehäuse 31, eine Filmtransporteinrichtung 32, eine ende 33, eine Hauptlinse 34, ein Prisma 35, eine anamorphe Linse 3&, eine Vario-Optik 37 und einen Sucher 38. Die anamorphe oder anamorphotische Linse 36 reduziert die vertikale Abmessung des fotografierten Objekts auf die Hälfte der horizontalen Abmessung.
  • Das Fenster 27 ist mittels geeigneter Einrichtungen auf der optische Achse der Linsengruppe angeordnet, und zwar hinter der Blende im Kameragehäuse. Die Drehung der Verschlußscheibe ist synchronisiert mit der Drehung der Nocke 26 und der Film wird entlang der entgegengesetzten Fläche der Basisplatte 11 bewegt, wobei entweder der Greifer 7 oder der Greifer 8 an der Perforation 4 angreifen.
  • Fig. 4 zeigt einen Ruhezustand der Kamera,obei die Greifer 7> 8 zwischen den zwei Perforationen 4a und 4b positioniert sind, wobei der untere Greifer 8 in die untere Perforation 4a eingreift. Somit nehmen die Greiferplatten 9, 10 die unterste Position ein. Bei der Betätigung der Fllmtransporteinrichtung werden die Verschlußscheibe und die Nocke 26 simultan bewegt, und die Greiferplatten 9, 10 werden um den maximalen flub 25 der Nocke 26 aufwärts bewegt, und zwar um den halben Abstand zwischen den Perforationen. Die Greiferplatten 9, 10 erreichen ihre oberste Position bei einem halben Umlauf der Nocke 26. In dieser Position greift der Greifer 7 in die obere Perforation 4b ein, da die Greiferplatte 9 durch die Blattfeder 21 angedrückt wird. Andererseits wird der untere Greifer 8 gegen den Druck der Blattfeder 22 aus der unteren Perforation 4a bewegt, und auf halbem Weg zwischen den Perforationen 4a und 4b gemäß Fig 5 angehalten.
  • Nunmehr wird die Nocke 26 wiederum um eine halbe Umdrehung gedreht, wobei die Greiferplatten 9', 10 aufgrund des maximalen klubs der Nocke 26 in ihre untere Position gelangen, und zwar entsprechend dem halben Abstand zwischen den Perforationen.
  • Somit wird der Film 1 abwärts gezogen und um eine Strecke weitertransportiert, welche dem halben Abstand zwischen den Perforationen entspricht. Diese Bewegung wird durch den Greifer 7 vermittelt, welcher gemäß Fig. 6 in der Perforation 4b eingreift. Während dieses Vorgangs werden einfallende Lichtstrahlen durch die Verschlußscheibe abgeschirmt, so daß der Film nicht belichtet wird.
  • enn nun die Nocke 26 wiederum um eine halbe Umdrehung weitergedreht wird, so werden die Greiferplatten 9, 10 wiederum um den maximalen ZJub der Nocke 26, d.h. um den halben Abstand zwischen zwei Perforationen, angehoben. Der untere Greifer 8 gelangt dabei in Eingriff an der Perforation 4b und der obere Greifer 7 wird auf eine mittlere Stelle zwischen der lerforation 4b und der darüber gelegenen Perforation 4c positioniert (Fig. 7). Während dieses Vorgangs wird der Film nicht bewegt, und der Verschluß ist offen, so daß ein verzerrtes (in senkrechter Richtung reduziertes) Bild 29 erzeugt wird. Die vertikale Abmessung dieses Bildes beträgt dabei die hälfte der horizontalen Abmessung.
  • Somit bewirkt eine Drehung der Nocke 26,daß die Greiferplatten 9, 10 auf und ab bewegt werden, und zwar um einen Abstand, welcher gleich der hälfte des Abstandes zwischen den Perforationen ist. Die Greifer 7 und 8 greifen alternierend in die erforationen ein, so daß der Film intermittierend und zuverlässig um jeweils einen Abstand transportiert wird, welcher der Ilälfte des Abstandes zwischen zwei Perforationen entspricht. Somit werden die Abbildungen 29 nacheinander fortwährend aufgenommen, wenn die Greiferplatten 9, 10 und die zugeordneten Greifer 7, 8 sich aufwärts bewegen, und der Film ruht. Dabei wird das Bild in vertikaler Richtung doppelt so stark verkleinert wie in horizontaler Richtung.
  • Somit wird erfindungsgemäß eine vereinfachte und zuverlässige Laufbildkamera geschaffen, bei der die Aufnahmen derart vorgenommen werden, daß die vertikale Abmessung des Objektes auf die hälfte der horizontalen Abmessung reduziert wird (in vertikaler Richtung doppelt so stark verkleinert wird wie in horizontaler Richtung). hierbei wird ein Film verwendet, bei dem pro Bildfläche eine Perforation vorgesehen ist wie bei herkömmlichen 8 mm-Filmen oder 16 mm-Filmen. Dabei erhält man einen ilm mit einer positiven oder negativen Abbildung, bei dem auf eine Perforation zwei Abbildungen kommen (Semiskop-Film)

Claims (4)

  1. P a t e n t a n 5 p r ü c Ii e Fi lmtransporteinrichtung für eine Laufbildkamera mit einem Film mit einer Bildfläche pro Perforationsloch für einen schrittweisen Filmtransport um eine der hälfte des Abstandes zwischen zwei Perforationsiöchern entsprechenden Strecke, g e k e n n z e i c h n e t durch zwei übereinander angeordnete Filmtransportgreifer (7, 8), deren Abstand gleich der liälfte des Abstandes zwischen zwei Perforationslöchern (4) ist, und welche alternierend mit den Perforationslöchern (4) des Films (1) in Eingriff bringbar sind und welcfie mit den freien Seiten (19, 20) von getrennten Greiferplatten (9 bzw. 10) verbunden sind; Anlenkungselemente (15, 16), mit denen die Greiferplatten (9, 10) auf einer Stange (14) befestigt sind, so daß sie gemeinsam auf- und abbewegbar sind, wobei die Stange (14) lose an einer Basis)latte (11) gelagert ist, und durch einen Nocken (26), dessen maximaler Hub gleich der Flälfte des Abstandes zwischen zwei Perforationslöchern (4) ist zur Auf- und Abbewegung der Greiferplatten (9, 10) und zum Transport des Films um jeweils den halben Perforationsabstand.
  2. 2. Filmtransporteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Greifer (7, 8) abgeschrägte Enden (5, 6) aufweisen.
  3. Filmtransporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Greiferplatten (9, 10) durch eine Blattfeder (21, 22) an den Film (1) angedrückt wird.
  4. 4. ilmtransporteinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocke (26) in eine Ausnehmung (24) in einer der Greiferplatten (9, 10) eingreift.
DE19762649735 1976-05-29 1976-10-29 Filmtransporteinrichtung einer laufbildkamera Pending DE2649735A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP6250376A JPS52146232A (en) 1976-05-29 1976-05-29 Movie film camera

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2649735A1 true DE2649735A1 (de) 1977-12-01

Family

ID=13202024

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19762649735 Pending DE2649735A1 (de) 1976-05-29 1976-10-29 Filmtransporteinrichtung einer laufbildkamera

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JP (1) JPS52146232A (de)
DE (1) DE2649735A1 (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5142938B2 (de) * 1971-11-01 1976-11-18
US3858969A (en) * 1973-07-31 1975-01-07 Saul Wernick Wide screen formal super 8 motion picture system

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Publication number Publication date
JPS52146232A (en) 1977-12-05

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