DE2125629B2 - Automatische beschickung von tabakboxen - Google Patents
Automatische beschickung von tabakboxenInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/39—Tobacco feeding devices
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Bilden und Ergänzen eines Tabakvorrates auf einem Vorratsförderer
mit einem ersten, einen Antrieb aufweisenden Förderer zum Zuführen von Tabak und einem
zweiten, einen Antrieb aufweisenden Förderer, der dem ersten Förderer zugeordnet ist, zum Führen
dieses ersten Förderers.
In der tabakverarbeitenden Industrie werden zum Lagern von Blattabak und Schnittabak und zum
Mischen unterschiedlicher Tabaksorten Behälter verwendet, deren Boden von einem Vorratsförderer,
z. B. einem Förderband, gebildet wird, das sowohl zum Aufnehmen des Tabaks als auch zum Austragen
des Tabaks aus dem Behälter dient. Zum Beschicken des Behälters ist über diesem ein verfahrbarer Wagen
mit einem Beschickungsförderband angeordnet, dem der Tabak von einem weiteren Förderband oder
einem pneumatischen Förderer zugeleitet wird. Das Beschicken des Behälters erfolgt durch automatisches
Steuern des Wagens und seines Beschickungsförderbandes, wobei jedoch für jeden Behälter die automatische
Steuerung lediglich für eine Beschickungsart ausgelegt ist. So kann eine sogenannte Misch box
mittels der automatischen Steuerung selbsttätig über ihre gesamte Länge mit Tabaklagen verschiedener
Sorten gefüllt werden. Soll aber die Box lediglich über ihre halbe Länge gefüllt werden, weil z. B. eine
Zigarettenmarke mit geringem Marktanteil produziert werden soll, so muß die entsprechende Steuerung des
Wagens und seines Beschickungsförderbandes durch eine Bedienungsperson von Hand vorgenommen werden.
Eine spezielle Ausbildung einer Mischbox ist in der DT-AS 1162 740 gezeigt. Hier ist zwischen
einem Vorratsförderband, das zum Aufnehmen und zum Austragen der Tabakmischung dient, und einem
hin- und herfahrenden Beschickungsförderer (Wagen mit Beschickungsförderband) ein auf- und abwickelbarer
Zwischenboden angeordnet. Zunächst wird bei aufgewickeltem Zwischenboden das Vorratsförderband
beschickt, worauf, während von diesem der Tabak ausgetragen wird, der zwischenzeitlich abgewickelte
Zwischenboden beschickt wird. Die Mischbox wird ständig von einer Bedienungsperson beobachtet
und von dieser derart gesteuert, daß der
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3 4
/orrat auf dem Vorratsförderband, kurz bevor er den immer nur von einer Zigarettenmarke so viele
Ȋnzlich ausgetragen ist, durch Aufwickeln des Zwi- Zigaretten produziert, wie in dem jeweiligen Prochenbodens
wieder ergänzt wird. Während das Auf- duktionszeitraum auch verkauft werden können. Um
ind Abwickeln des Zwischenbodens von Hand ge- in der Mischbox je nach Bedarf unterschiedlich
iteuert wird, wird ein bestimmter Bewegungsablauf 5 große Mengen an Tabakmischungen herstellen zu
ies Beschickungsförderers (Wagen und beschickung;- können, ist gemäß einem weiteren Kennzeichen der
förderband) anscheinend selbsttätig gesteuert. Hier- Erfindung die Steueranordnung durch die Wähleinsuf
ist in der Auslegeschrift nicht naher eingegangen richtung mit den Anuiebcu des ersten und zweiten
worden. Förderers derart verbunden, daß bei dem gewählten
Auch Behälter, die lediglich zum Lagern von io ersten Bewegungsablauf der TabaLvorrat über der
Tabak dienen, sogenannte Stauboxen, sind mit einer ganzen Länge des Vorratsförderers gebildet wird,
Steueranordnung zum automatischen Beschicken und in weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist eine
ausgerüstet, die aber auch nur für eine 3eschickungs- Steueranordnung durch die Wähleinrichtung mit den
art, z. B. zum kontinuierlichen Füllen der Staubox, Antrieben des ersten und zweiten Förderers derart
beginnend an einem Ende und endend am anderen 15 verbunden, daß bei dem gewählten ersten Bewe-
Ende der Staubox, ausgelegt ist. Hat sich das Tabak- gungsablauf der Tabakvorrat über jeweils eine Hälfte
niveau in dem Behälter nach dem Füllen infolge de« Länge des Vorratsförderers gebildet wird. Aus
Setzens des Tabaks gesenkt, und es soll die Staubox den vorgenannten Gründen ist es also für Misch-
nachgefüllt werden, so muß für diesen Vorgang die anlagen besonders zweckmäßig, eine Wähleinrichtung
Steuerung der Beschickungseinrichtung durch eine 10 für das automatische Beschicken der Mischbox vor-
Bedienungsperson von Hand erfolgen. zusehen, die es ermöglicht, in den Mischboxen unter-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die schiedliche Tabakmengen für die Produktion be-Einsatzmoglichkeiten
von Tabakbehältern der vor- stimmter Zigarettenmarken bereitzustellen,
genannten Gattung (Stau- oder Mischboxen) durch In Behälter, die lediglich zum Lagern einer Tabak-Reduzierung des Bedienungsaufwandes zu erweitern. 25 sorte dienen, wird der Tabak kontinuierlich, begin-
genannten Gattung (Stau- oder Mischboxen) durch In Behälter, die lediglich zum Lagern einer Tabak-Reduzierung des Bedienungsaufwandes zu erweitern. 25 sorte dienen, wird der Tabak kontinuierlich, begin-
Die Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfin- nend an einem Ende und endend am anderen Ende
dung gekennzeichnet durch Steueranordnungen zum des Behälters, eingefüllt. Üblicherweise arbeitet eine
Steuern eines Antriebes des ersten und eines An- solche Staubox in zwei Arbeitsgängen: In einem
triebs des zweiten Förderers für unterschiedliche vor- ersten Arbeitsgang wird die Staubox mit Tabak gegegebene
Bewegungsabläufe dieser Förderer mit einer 30 füllt, und in einem zweiten Arbeitsgang wird sie ent-Wähleinrichtung
zum Verbinden der Steueranord- leert. Für eine kontinuierliche Produktion sind desnung
für den jeweils gewünschten Bewegungsablauf halb zwei derartige Stauboxen erforderlich, die sich
mit den Antrieben des ersten und zweiten Förderers, in ihren Arbeitsgängen abwechseln. Gemäß einer
derart, daß bei einem ersten Bewegungsablauf der weiteren Ausgestaltung der Erfindung läßt sich ein
Tabakvorrat durch Aufeinanderschauern von Tabak- 35 kontinuierlicher Arbeitsprozeß mit einer Staubox
lagen parallel zur Auflagefläche des Tabaks auf dem dadurch erzielen, daß die Steueranordnung durch die
Vorratsförderer gebildet wird bzw. daß bei einem Wähleinrichtung mit den Antrieben des ersten und
zweiten Bewegungsablauf der Tabakvorrat durch zweiten Förderers verbunden ist, derart, daß der
Aufeinanderschauern von Tabaklagen im wesent- Tabakvorrat während der Entnahme von Tabak aus
liehen senkrecht zur Auflagefläche des Tabaks auf 40 dem Vorrat ergänzt wird. Wenn während der Entdem
Vorratsförderer gebildet wird. nähme von Tabak aus der Staubox gleichzeitig Tabak
Über die Wähleinrichtung und dit Steueranord- in die Staubox hineingefördert wird, so ist es für
nung können nunmehr der Antrieb für das Beschik- einen kontinuierlichen Produktionsprozeß erforderkungsförderband
(erster Förderer) und der Antrieb lieh, daß die Tabakzufuhr jeweils am Ende des
für den das Beschickungsförderband tragenden 45 Tabakvorrates erfolgt. In einer Weiterbildung der
Wagen (zweiter Förderer) zu unterschiedlichen Be- Erfindung ist daher vorgesehen, daß dem Vorratswegungsabläufen
automatisch gesteuert werden, so förderer ein Meßmittel zum ständigen Erfassen der
daß eine Bedienungsperson in den Steuervorgang jeweiligen Position des Tabakvorrates auf dem Vorselbst
nicht mehr einzugreifen braucht. ratsförderer und dem zweiten Förderer ein Meß-
Tabak für eine bestimmte Zigarettenmarke besteht 5° mittel zum ständigen Erfassen der Position des zweiaus
einer Mischung unterschiedlicher Tabaksorten. ten Förderers zum Vorratsförderer zugeordnet ist,
Eine Möglichkeit, eine derartige Tabakmischung zu daß die Meßmittel mit einer Schaltungsanordnung
erhalten, besteht darin, in eine Mischbok die einzel- zum Bilden eines der Differenz der Positionen von
nen Tabakanteile in dünnen Lagen über die gesamte zweitem Förderer und Vorratsförderer entsprechen-Fläche
der Mischbox gleichmäßig auf dem Vorrats- 55 den Signals verbunden s:nd und daß die Steueranurdförderband
zu verteilen. Dabei entsteht eine viel- nung zum Steuern des ersten und zweiten Förderers
lagige Mischung. Zum Austragen der Mischung wird im Sinne einer fortwährenden Tilgung der Positionsdas
Vorratsförderband angetrieben, und eine Aus- differenz ausgebildet ist, so daß die Tabakzufuhr am
tragvorrichtung in Form rotierender Austragrechen Ende des Tabakvorrates erfolgt,
trägt über den gesamten Querschnitt der Mischung 60 Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht den Tabak ab, wobei die Tabakteile miteinander darin, daß mit Hilfe der Wähleinrichtung und der vermischt werden. Die Menge der jeweils herzustel- Steueranordnungen die Beschickung eines Tabaklenden Tabakmischung ist abhängig von dem Markt- behälters jeweils den betrieblichen Bedingungen ananteil der aus dieser Tabakmischung zu produzieren- gepaßt und automatisch gesteuert werden kann. So den Zigarettenmarke. 65 kann der Behälter durch Aneinanderschauern von
trägt über den gesamten Querschnitt der Mischung 60 Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht den Tabak ab, wobei die Tabakteile miteinander darin, daß mit Hilfe der Wähleinrichtung und der vermischt werden. Die Menge der jeweils herzustel- Steueranordnungen die Beschickung eines Tabaklenden Tabakmischung ist abhängig von dem Markt- behälters jeweils den betrieblichen Bedingungen ananteil der aus dieser Tabakmischung zu produzieren- gepaßt und automatisch gesteuert werden kann. So den Zigarettenmarke. 65 kann der Behälter durch Aneinanderschauern von
Es ist das Bestreben der tabakverarbeitenden In- Tabaklagen im wesentlichen senkrecht zur Auflage
dustrie, ihre Rauchartikel möglichst frisch an den des Tabaks auf dem Vorratsförderer gefüllt werden,
Fndverbraucher zu liefern. Aus diesem Grund wer- und wenn sich der Tabak in dem Behälter nach
Z\ Zb Ö29
einiger Zeit gesetzt hat, kann der Behälter durch Aiifeinanderschauern von Tabaklagen parallel zur
Auflagefläche des Tabaks auf dem Vorratsförderer aufgefüllt werden, oder aber, wenn ein auf solche
Art gefüllter Behälter mindestens bis zur Hälfte wieder entleert worden ist, kann die leere Hälfte des
Behälters wieder durch Aiifeinanderschauern von Tabaklagen parallel zur Auflagefläche des Tabaks
auf dem Vorratsförderer gefüllt werden. Der Behälter kann aber auch als Mischbox verwendet
werden, indem Tabaklagen unterschiedlicher Tabaksorten durch Aufeinanderschauern von Tabaklagen
parallel zur Auflagefläche des Tabaks auf dem Vorratsförderer eingefahren werden. Auf die gleiche Art
können kleinere Mischungen auch durch Auffüllen nur einer Hälfte oder aber jeweils einer Hälfte mit
einer anderen Tabakmischung gebildet werden. Eine derartige Behälterbeschickungseinrichtung ist durch
die Möglichkeit, die automatische Steuerung an die jeweiligen Betriebsbedingungen anpassen zu können,
optimal einsetzbar, wobei eine Bedienungsperson lediglich das jeweils gewünschte »Beschickungsprogramm«
einzustellen braucht.
Die Erfindung wird an Hand der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert. Es
zeigt
F i g. 1 eine Beschickungseinrichtung für einen Behälter
zum Speichern von Tabak und zum Beschikken von Weiterverarbeitungsmaschinen,
F i g. 2 den Leistungsteil eines Schaltplanes zum Steuern der Elektromotoren der Staubox-Beschikkungseinrichtung
der Fig. 1,
F i g. 3 in Form eines Blockschaltbildes eine Schaltungsanordnung zum fortlaufenden inkrementalen
Bilden eines Signals entsprechend der Wegdifferenz des Vorratsförderers und des Wagens der Fig. 1,
F i g. 4 a bis 4 c einen Schaltplan zum Steuern der Elektromotoren der Beschickungseinrichtung der
F i g. 1 und der diesen Motoren zugeordneten Schütze der F i g. 2 mit einer Wähleinrichtung,
F i g. 5 a bis 5 d schematisch unterschiedliche Beschickungsarten der Staubox-Beschickungseinrichtung
der Fig. 1.
Fig. 1 zf:"t eine Beschickungseinrichtung 1 für
einen Behälter 2 zum Speichern von Tabak und zum Beschicken von Weiterverarbeitungsmaschinen mit
diesem Tabak. Der Boden des Behälters 2 wird von einem Vorratsförderer in Form eines um Trommeln
3,4 gelenkten Förderbandes 6 gebildet. Das Förderband 6 ist von einem Elektromotor M1 in
Richtung von Pfeil 7 zum Austragen von Tabak aus dem Behälter 2 antreibbar. Der Behälter 2 h^t eine
Austragvorrichtung 8 in Form von Rechen 9, die Tabak von einem von dem Förderband 6 auf die
Reciien 9 nefrderten Tabaa 11 abkämmen
und auf ein Förderband 12 übergeben können. Das
Förderba 12 verbindet den Behälter 2 mit den i1"Mg'J"1Wi'^'»>m' Ober dem Behälter 2
& ein erster er in Form eines mn Rollen 14,
16 gelenkten Föakaes 13, der anf einem zweiten
Förderer ia Faaa esses Wagens 17 gelagert ist, angeordnet. An dem Wagen 17 ist ein Aalrieb in Form
eines Efas Af 2 Sr das Förderbaad 13 angeordnet Der Wagen 17 ist auf Schienen 18 mittels
Rädern t9 verJabrbaE. Der Wagen Ti weist eise
Zatastanj^21anr;mdieemRäzel22emgreift dem
em Äxttrieb in Föna zweier Elektromotoren Af3 aid
8ϊ4 zugeordnet ist. Der Elektromotor M3 die« zum Bewegen des V'agens 17 irn Schnellgang, und der Motor Λ74 dient zum Bewegen des Wagens 17 im
Langsamgang. In Richtung von Pfeil 23 wird die Bewegung des Wagens 17 (im folgenden Vorlauf genannt)
durch einen an der Schiene 18 befestigten Endschalter El und in Richtung von Pfeil 24 (im
folgenden Rücklauf genannt) durch einen Endschalter El begrenzt. Eine pneumatische Tabakzufuhreinrichtung
26 dient zum Beschicken des Förderbandes 13 mit Tabak. Ein Meßmittcl zum Erfassen des
von dem Förderband 6 zurückgelegten Weges umfaßt eine ferromagnetische Nockenscheibe 27, die an der
Trommel 3 befestigt ist, und eine Magnetspule 28. Die Nockenscheibe 27 und die Magnetspule 28 bilden
einen Näherungsinitiator, der bei einer Umdrehung der Nockenscheibe eine der Anzahl der
Nocken auf dem Umfang der Nockenscheibe entsprechende Impulszahl erzeugt. Ein Meßmittel zum
Erfassen des von dem Wagen 17 zurückgelegten Weges umfaßt ebenfalls eine ferromagnetische Nokkenscheibe
29. die mit dem Ritzel 22 verbunden ist, und eine Magnetspule 31.
F i g. 2 zeigt den Leistungsteil eines Schaltplanes zum Steuern der Elektromotoren Wl, Ml, M3 und
Dem Elektromotor M 3 zum Verfahren des Wagens 17 im Schnellgang ist zum Verbinden des
Elektromotors M 3 mit dem Neu: ein Schütz 51 mit Kontakten 51a für den Rücklauf und ein Schütz 52
mit Kontakten 52a für den Vorlauf des Wagens 17 zugeordnet. Die Schütze 51 und 52 tragen jeweils
Hilfskontakte SIb ... SIg bzw. 526 ... 52g, die
im Schaltplan der F i g. 4 gezeigt sind.
Dem als Gleichstrommotor ausgebildeten Elektro-
motor M 4 ist ein Thyristoiregler 32, wie er z. B.
unter dem Namen MINISEMI der Firma AEG bekannt ist, zugeordnet. Ein Schute 53 dient mittels
seiner Kontakte 53a zum Verbinden von Thyristorregler 32 und Elektromotor M 4. Zur Sollwertvorgäbe
für den Thyristorregler 32 dienen zwei Trimmer 33, 34 sowie ein Potentiometer 36. Relaiskontakte
R 6 a, R6b und i°7ü, RIb von in Fig. 4 gezeigten
Relais R6 bzw. Rl dienen zur Vorgabe der Drehzahl des Elektromotors M 4, je nachdem, ob aus dem
Behälter 2 mittels des Förderbandes 6 Tabak ausgetragen wird oder nicht. Das Potentiometer 36 dient
zur Grundeinstellung der Drehzahlbereiche. Für den Istwertvergleich ist ein Tachodynamo 37 mit dem
Elektromotor MA kinematisch imd mit dem Thyri-
storregler 32 elektrisch verbunden.
Dem Elektromotor Ml zum Antreiben des Förderbandes 13 ist zum Verbinden mit dem Netz ein
Schütz 54 mit Kontakten 54a für eine Förderung von Tabak auf dem Förderband 13 in Richtung von
Ρίεϋ 23 (in Fig. 1) und ein SchützSS mit Kontakten 55a zum Fördern von Tabak in Richtung von
Pfefl 24 fm Fig. 1) zageordnet Die Schütze 54 and
tragen jewefls Hafskontakte S4b bzw. SSb, die
im Schaltplan der Fig. 4 gezeigt sind und znffi
&> gegenseitige Verriegeln der Schütze 54 nnd SS dienen.
Dem Mo»»- AfI zum Antreiben des Föiderbaades 6 ZBm Austragen m Tabak aas dem Behälter 2
ist zam Verbinden mit dem Netz em Schatz S6 ast
Kontaktai S%a zugeordnet. Das SdAzSIi fragt
Hafskomakte S6b und Sie, die in Fig. 4 gezeigt
siai.
de at d(
de wi D ba de
In un Fi be wc Fi 53 Tt
Se M Hs
s»
3
Δ 1 ZO
Schaltungsanordnung 41 zum fortlaufenden inkrementalen
Bilden eines Signals entsprechend der Wegdifferenz von Förderband 6 und Wagen 17.
Die Magnetspule 28 des in F i g. 1 beschriebenen Näherungsinitiators ist über ein UND-Glied 42 mit
dem Rückwärtseiingang R einer vor- und rückwärtszählenden
Zähldekade 43« verbunden. Mit der Zähldekade 43 a sind zwei weitere gleiche Zähldekaden
43 b und 43c zusammengeschlossen, um Impulsmzahlen
in der Größenordnung von mehreren Hundert aufnehmen zu können. Ein Kontakt Ria eines
später beschriebenen Relais /?3 ist über ein NlCHT-Glied
44 ebenfalls mit dem UND-Glied 42, mit einem UND-Glied 46 und mit einem ODER-Glied
47 verbunden. Diese sind Teile einer logischen digital-inkremental arbeitenden Schaltung, zu der
zwei weitere UND-Glieder 48 und 49 gehören. welche über Kontakte Ria bzw. Ria später beschriebener
Relais, R1 bzw. R 2 und die Magnetspule
31 des zweiten in Fig. 1 beschriebenen Näherungsinitiators ansprechbar sind, und die auch zur Bestimmung
der Zählrichtung der von dem Näherungsinitiatoren erzeugten Impulse dienen. Die Ausgänge
der UND-Glieder 48 bzw. 49 sind an eine weitere Zähldekadenreihe, die aus den Zahldekaden 51 a,
SIb und 51c zusammengesetzt ist, angeschlossen,
wobei das UND-Glied 48 die Vorwärtszählung über den Eingang V und das UND-Glied 49 die Rückwärtszählung
über den Eingang R bewirken kann. Die Zähldekaden 43 a bis 43 c sind dem Transportband
6 zugeordnet und die Zähldekaden 51a bis 51 c
dem Wagen 17. Zum Bilden einer digitalen Meißwertdifferenz der in den Zähldekaden eingegebenen
Impulse dienen drei Digital-Komperatoren 52a, SIb
und 52 r, wie sie z. B. als Typ DM 8200 N von der Firma Neumüller & Co. GmbH in München vertrieben
werden. Die Zähldekaden 43 a, 436 und 43 c, weiche zur Aufnahme der Bewegungsimpulse des
Förderbandes 6 dienen, sind über drei Dekoder 53 a, 536. 53c. z.B. vom Typ SN 7441 AN der Firma
Texas-Instruments, mit einer optischen Anzeigevorrichtung 54 verbunden. Derartige Anzeigevonichtungen
werden z. B. von der Fa. Telefunken als Lic'ntgitterinstrumente
mit Zählrohren verkauft. Ein weiterer Digital-Komperator 56 dient zusammen mit
zwei UND-Gliedern 57 und 58, einem MCHT-Glied 59. einem ODER-Glied 61 und einem NOR-Glied
62 zum Setzen der Zähldekaden 51 i> und 51c und außerdem zum Steuern von Verstärkern 63, 64, 66,
67 und 68 Die Verstärker 63 und 64 sind wechselweise von einem Speicher 69. der in der Art eines
Flip-Flop-Elementes ausgebildet ist, ansteuerbar. Den Verstärkern 63, 64, 66, 67 und 68 sind Relais
R4, R5. Rl Rl bzw. R3 nachgeordnet. Die Relais
A4 nnd RS weisen je einen Kontakt R4* bzw. RSa
«n!, däeim Schahplan derFig.4 gezeigt sind. Relais
A2 weist den Kontakt R2a sowie einen is Fig.4
gezeigien Kontakt RZb saL Relais Rl weist den
Kontakt Ria sow» eisen in Fig-4 gezeigten Kontakt RIb auf. Relais R3 weist den Kontakt R3a
»wie in Fig.4 gezeigte Kontakte Rib and K3c
tischen Steuern des Förderbandes 13 und des Wagens 17 für unterschiedliche Bewegungsabläufe. Die Wähleinrichtung
71 besteht aus einem Wahlschalter W mit Schaltstellungen I, II, III und IV und Kontakten
Wl, W2. W 3, W4, die jeweils in der Schaltstellun« '
bzw. II bzw. III bzw. IV geschlossen sind. Den Io takten Wl, W2, Wi und W4 sind Relais WRl.
WR2, WR3 bzw. WR4 zugeordnet. Das Relais WR 1
weist Kontakte WRIa ... WRIh, das Relais WR2
ίο Kontakte WR2a ... WR2e, das Relais WR3 Kontakte
WR3a und WR3b und das Relais WK4 Kontakte
WR4α und WR4b auf.
Eine Steuereinheit 72 dient zum Steuern des Rücklaufes und des Vorlaufes des Wagens 17 im Schnelgang
und besteht aus einem Wecbselschalter 73 z.>■
Umschalten von automatischer Steuerung auf Handsteuerung, zwei Handtastern 74, 76, den Kontakte)
RIb, R2b, WRIb, WRIc, S2b und 51/». !^
Kontakte WR1 b und WRIc dienen zum Verbinden
der Schütze 51 und 52 mit der Steuereinheit 72. υ C-Kontakte
S2b und SIb dienen zum gegensciti;- '
Verriegeln der Schütze 51 und 52. Die Steuereinheit 72 ist mittels Kontakt WRIa mit dem Netz verbindbar.
Eine Steuereinheit 77 dient ebenfalls zum Steuern des Rücklaufes und des Vorlaufes des
Wagens 17 im Schnellgang und besteht aus zwei Handtastern 78, 79, dem Endschalter El mit Kontakten
£1 α und EIb, dem Endschalter£2 mit Kontakten
£2α und £2ft sowie den Kontakten 51c und
52 c. Die Steuereinheit 77 ist über die Kontakte WRIa oder WR4α oder WR3a mit dem Netz verbindbar.
Eine Steuereinheit 81 dient zum Steuern des Rücklaufes des Wagens 17 im Langsamgang und besteht
aus den Kontakten R3b, SId, S2d und WRId.
Der Kontakt WRId dient zum Verbinden des Schützes 53 mit der Steuereinheit 81. Die Steuereinheit
81 ist wieder über Kontakt WR1 α mit dem Netz
verbindbar.
Eine Steuereinheit 82 dient zum Steuern des Förderbandes 13 im Sinne einer Förderung in Richtung
von Pfeil 23 in F i g. 1 und besteht aus den Kontakten WR2d. R4a, Sie, S2e, WRIe und 556. Die
Steuereinheit 82 ist über Kontakte WRIa oder WR 2 b oder WR 3 b mit dem Netz verbindbar.
Eine Steuereinheit 83 dient zum Steuern des Förderbandes 13 im Sinne einer Förderung in Richtung
von Pfeil 24 und besteht aus den Kontakten RSa, WR 2 e, 51/, 52/, WRIf und 54 b. Die Steuereinheit
83 ist über Kontakte WRIa oder WRIc oder
WR 4 b mit dem Netz verbindbar.
Eine Steuereinheit 84 dient zum Steuern des Förderbandes 6, wenn von einer Weiterverarbeitungsmaschine Tabak angefordert wird. Ein Kontakt 86
SS dieet zein Auslösen dieser Bftdatfsmiriiimtg end kann
z. B tob einem einer lichtschranke, die den laba&r
vortat einer Wtls roneten toetais oetaugt
dmmg 84 weist weöeram
I WRIh SI SZ S&
Fig. 4 die ans den TeüSgaren 4a, 4b oad 4c znsannnenznsetzen ist, zeigt einen Schaltplan zum
Steuern der den Elektromotoren M% MZ, M3 aod
W4 zugeordneten Schöfce Sl ...St mit esaem
Hanptedialter 78 und einer WähtesirictaiHg 71 zmn
Herstellen von SteaeranordnHngen zsm antoma
werden. Die Steaer-
g Kontakte R3c,
Die Fig. Sa bis 5ä zdgen
scs99dBcne
äang 1 der Fig. t, S-
■Wagefil7
rad das Fördaband 13 aatomafech steuerbar snri
Fig. Sa ZB& crate ISbaivonM It flat de&£«^
bd 6 der fBäBsis ι
3 5711
derbandes 13 durch Aneinanderschauern von Tabaklagen
senkrecht zur Auflagefläche des Tabaks auf dem Förderband 6 gebildet worden ist.
F i g. 5 b zeigt einen Tabakvorrat 11 auf dem Förderband 6, der durch Aufeinanderschauern von
Tabaklagen mittels des Wagens 17 und des Förderbandes 13 parallel zur Auflagefläche des Tabaks auf
dem Förderband 6 gebildet worden ist. Fig. 5c zeigt
einen Tabakvorrat 11 auf dem Förderband 6, der gebildet worden ist wie der Tabakvorrat in der
Fig. 5b, jedoch nur über eine Hälfte des Förderbandes 6.
Fig. 5d zeigt eine Variante zu Fig. 5c, bei der
die andere Hälfte des Förderbandes 6 von einem Tabakvorrat 11, der gebildet ist wie der Tabakvorrat
11 der F i g. 5 b, belegt ist.
Für die einzelnen Beschickungsvarianten werden mittels des Wahlschalters W aus den Steuereinheiten
der F i g. 4 unterschiedliche Steueranordnungen zum Steuern der Elektromotoren Ml ... M4 gebildet.
Durch Legen des Wahlschalters W in seine Stellung I wird eine Steueranordnung aus den Steuereinheiten
72, 81, 82, 83 und 84, die durch Schließen der Kontakte WRIa ... WRIh des Relais WR 1 in Bereitschaft
gesetzt werden, gebildet. Durch Legen des Wahlschalters W in seine gezeichnete Stellung II
wird eine Steueranordnung aus den Steuereinheiten 77, 82, 83, die durch Schließen der Kontakte
WRla ... WR2c des Relais WR2 in Bereitschaft
gese'zt werden, gebildet. Durch Legen des Wahlschalters W in seine Stellung III wird eine Steueranordnung
aus den Steuereinheiten 77, 82, die durch Schließen der Kontakte WR3α und WRib des
Relais WR 3 in Bereitschaft gesetzt werden, gebildet. Durch Legen des Wahlschalters W in seine Stellung
IV wird eine Steueranordnung aus den Steuereinheiten 77, 83, die durch Schließen der Kontakte
WR4α und WR4b des Relais WR4 in Bereitschaft
gesetzt werden, gebildet.
Bei Stellung I des Wahlschalters W werden das Förderband 13 und der Wagen 17 sowie das Förderband
6 von der Schaltungsanordnung 41 (in Fig. 3) über die aus den Steuereinheiten 72, 81, 82, 83 und
84 gebildete Steueranordnung gesteuert. In den Stellungen II, III und IV des Wahlschalters W werden
das Förderband 13 und der Wagen 17 von den Endschaltern £1 und £2 über die jeweilige Steueranordnung
gesteuert.
Wirkungsweise der automatischen Steuerung der Beschickungseinrichtung gemäß den F i g. 1 bis 5 d:
Als erstes soll die Beschickung des Behälters 2 mit Tabak nach der Beschickungsvariante der F i g. 5 a,
also durch Aneinanderschauern von Tabaklagen, im wesentlichen senkrecht zur Auflagefläche des Tabaks
auf dem Förderband 6 beschrieben werden. Bei dieser Beschickungsvariante kann, wie später beschrieben wild, gleichzeitig Tabak durch das Förderband 6 rad die Austragvorrichtung 8 von dem
Tabakvorrat Il abgenommen und einer Weherverbeitungsmascbme zagefäiirt werden nnd der Tabakvorrat Il ober das Förderband 13 und den Wagen
17 ergänzt werden.
& wird davon ausgegangen, daß das Förderband 6
leer ist oad sich nicht bewegt and daß sch der Wagen Ti in semer rechten Endlage befindet Eine
nicht dargestellte Wtetie hat genügend Tabakvorrat, so daß der Kontakt 86 des
Relais, das 1VOB der den Tabakvorrat in der Weiter
Verarbeitungsmaschine überwachenden Lichtschranke gesteuert wird, geöffnet ist.
Dadurch ist auch das Schütz 56 nicht erregt und der Kontakt 56« zur Betätigung des Elektromotors
Ml für das Förderband 6 nicht mit dem Netz verbunden. Auch der Wagen 17 und das Förderband 13
bewegen sich nicht. Der Wahlschalter W wird in seine Stellung I gelegt, wodurch die Steueranordnung
aus den Steuereinheiten 72, 81, 82, 83 und 84, die
ίο durch Schließen der Kontakte WRIa ... WRIh des
Relais WR1 in Bereitschaft gesetzt werden, gebildet
wird. Über diese Steueranordnung werden die Motoren Ml ... M 4 von der Schaltungsanordnung 41
gesteuert. Infolge der Ruhelage von Förderband 6 und Wagen 17 gelangen zunächst von den Magnetspulen
28 und 31 der Näherungsinitiatoren keine Impulse in die Schaltungsanordnung 41. Dadurch
sind zwischen den Zähldekaden 43 a .. 43 c und 51a ... 51c keine Meßwertdifferenzen vorhanden.
ao Entsprechend gibt auch der der Entschlüsselung der
Meßwertdifferenzen dienende Digital-Komperator 56 an die beiden Eingänge des NOR-Gliedes 62 nur
Nullsignale ab, und aus dem NOR-Glied 62 gelangt ein L-Signal in den Leistungsverstärker 68, der das
Relais R3 erregt. Die Kontakte R3a, R3b und R3c
werden geschlossen. Kontakt Λ 3 ft erregt das Schütz 53, und der Kontakt 53a wird geschlossen, so daß
der drehzahlregelbare Motor M 4 mit dem Thyristorregler 32 verbunden ist. Der Kontakt Λ3c verbindet
über den Kontakt 56ft das Relais R 6 mit dem Netz,
so daß die Kontakte R6a und Ä6ft geschlossen werden
und der vom Trimmer 33 voreingestellte Sollwert für die Drehzahl des Motors M 4 bei stillstehendem
Förderband 6 im Thyristorregler 32 wirksam
wird. Mit dem Potentiometer 36 wird die Tabakzufuhr (Menge pro Zeiteinheit) in der Art eingestellt,
daß der Wagen 17 außer den fest eingestellten Drehzahlbereichen für bewegtes oder stillstehendes Förderband
6 insgesamt schneller oder langsamer bewegt
wird.
Nach Schließen der Kontakte R6a und R6b beginnt sich der Wagen 17 zu bewegen, und in der
Magnetspule 31 werden Impulse gebildet, welche an die UND-Glieder 48 und 49 gelangen. Der Kontakt
R3a ist geschlossen, und an das NICHT-Glied 44
und das ODER-Glied 47 gelangen L-Signale. Der Kontakt Ria ist geöffnet, so daß an dem anderen
Eingang des ODER-Gliedes 47 ein Null-Signal anliegt und ein L-Signal auf den zweiten Eingang des
UND-Gliedes 48 gelangt. Das UND-Glied 48 schaltet durch und gibt die Impulse der Magnetspule 31 an
den Vorwärts-Eingang V der Zähldekade 51a. Über das UND-Glied 46, an welchem zwei L-Signale anstehen,
gelangen dadurch die gleichen Impulse auch
in den Vorwärts-Eingang V der Zäaldekade 43 a. In
beiden Fällen handelt es sich also um vorwärtszählende Impulse.
An den Speicher 69 gelangen fSxr das ODER-Glied 61 auf einer Seite ein L-Signal und auf der
So anderen Seite ein Null-Signal. Dadurch steuert der
Speicher 69 den Leistungsverstärker 63 ans, welcher das Relais R4 erregt.
Kontakt Ä4a wird geschlossen und erregt das Schütz 54, welches den Kontakt SAu schliefet, so
daß der Elektromotor Af2 das Förderband 13 ia
Richtung des PfeSes 23 e Es gelangt nun Tabak m den Behälter 2 aHf das Förderband 6, während sich der Wagen 17 entsprechend der Emstet-
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lung des Potentiometers 36 mit einer bestimmten Geschwindigkeit in Richtung des Pfeiles 24 bewegt.
Wenn der Wagen 17 seine linke Endlage erreicht hat, also der Behälter 2 zur Hälfte mit Tabak gefüllt
ist, sind in den Zähldekaden 43 a bis 43 c und 51a bis
51c je hundert Impulse im Vorwärtsgang eingespeichert worden. Mit der Eingabe des hundertsten Impulses
in die Zähldekade 43 b gelangt über UND-Glied 57 ein L-Signa! in einen Setzeingang de' Zähldekade
51c. Dieses L-Signal bewirkt eine Verdoppelung der Impulse in der Zähldekade 51c auf
zweihundert Impulse. Der Digital-Komperator 56 stellt nun fest, daß in der Dekade 51c einhundert
Impulse mehr sind als in der Dekade 43 c. Aufgrund dieser Differenz gibt der Digital-Komperator 56 ein
L-Signal an den Verstärker 66, welcher das Relais Rl erregt. Die Kontakte Ria und R2b werden geschlossen.
Kontakt R2b erregt das Schütz 52, das seinen Kontakt 52a schließt und den Kontakt SId
öffnet. Durch das Öffnen des Kontaktes 5 2 rf wird der drehzahlgeregelte Motor MA stillgesetzt. Über
Kontakt SIb wird dafür der Motor M3 eingeschaltet,
der den Wagen 17 im Schnellgang in Richtung von Pfeil 23 in seine Ausgangsposition zurückfährt.
Gleichzeitig treten am Eingang des NOR-Gliedes 62 ein L- und ein Null-Signal auf, so daß der Verstärker
68 ein Null-Signal bekommt und das Relais R3 entregt wird. Dadurch öffnen sich die Kontakte R 3 a.
R3b und R3c, und der drehzahlregelbare Motor
MA ist nun auch vom Thyristorregler 32 getrennt. Die Kontakte RXa und R3« sind geöffnet, und der
Kontakt R2a ist geschlossen. Dadurch gelangen auf das UND-Glied 49 infolge des bewegten Wagens 17
zwei L-Signale, so daß der Rückwärtszähleingang R der Zähldekaden 51a bis 51c mit Impulsen beaufschlagt
wird. Wenn der Wagen 17 seine Ausgangsposition wieder erreicht hat, sind von der Magnetspule
31 hundert rückwärtszählende Impulse in diese Dekaden eingegeben worden, so daß die beiden
Zähldekadenreihen wieder die gleiche Impulszahl aufweisen. Der Digital-Komperator 56 hat auf beiden
Eingängen Null, und das Relais R 2 wird wieder entregt. Über den dadurch geöffneten Kontakt R 2 b,
den entregten Magneten 52 und den Kontakt 52a wird der Elektromotor M 3 wieder vom Netz getrennt.
Am NOR-Glied 62 stehen jetzt zwei Null-Signale an, und der Verstärker 68 wird demzufolge
mit einem L-Signal ausgesteuert und erregt das Relais A3, welches über den Kontakt R3b den drehzahlregelbaren
Motor MA wieder in Betrieb nimmt, wodurch der Wagen 17 in Richtung von Pfeil 24 bewegt
wird. Von dem UND-Glied 57 gelangt auch ein Signal zu dem Speicher 69, wodurch dieser umschaltet
und jetzt den Verstärker 64 aussteuert, der das Relais ÄS erregt
Ober Kontakt RSa wird das Schütz SS erregt
welches über den Kontakt 55a die Förderrichtung des Förderbandes 13 umkehrt, so daß sich dieses in
Richtung des Pfeiles 24 bewegt Es erfolgt nun die Beschickung des Behälters 2 über die zweite Hälfte
des Förderbandes 6. Dabei bewegt sich der Wagen fr SBf des Schienen 18 in Richtung von Pfeil 24.
Wie eingangs beschrieben, werden in die beiden Zähldekadenreflien 43a ... 43c und 51a ... 51c
wieder je hundert Impulse eingezählt, so daß am Ende der Beschickung in diesen Je zweihundert Impulse eingezählt worden sind. Mit dem zweihundertsten Impuls lütt der Wagen 17 seme Endposition er-
reicht, in welcher er einen nicht gezeigten Endschalter zum Ausschalten der Schaltungsanordnung 41 betätigt.
Hierbei ist Bedingung, daß das Ausschalten der Schaltungsanordnung 41 nur nach Eingabe des
zweihundertsten Impulses erfolgen kann. Dafür sorgt eine nicht im einzelnen gezeigte elektronische Verriegelungslogik.
Im folgenden wird beschrieben, wie während des Beschickens des Behälters 2 gleichzeitig mittels des
ίο Förderbandes 6 und der Austragvorrichtung 8 aus
dem Behälter 2 Tabak entnommen wird.
Gibt die Lichtschranke in der nicht dargestellten zu beschickenden Weiterverarbeitungsmaschine ein
Bedarfssignal ab, wird der Kontakt 86 geschlossen.
Dadurch gelangt Spannung über die Kontakte 51g und 52g an das Schütz 56, welches die Kontakte
S6a und 56c schließt und den Kontakt S6b öffnet. Über den Kontakt 56a wird der Elektromotor MX
zum Antrieb des Förderbandes 6 eingeschaltet, welches
nun mittels der Austragvorrichtung 8 Tabak an das Förderband 12 abgibt, das diesen der Weiterverarbeitungsmaschine
zuführt. Über den Kontakt 56c wird das Relais R A erregt, welches die zweite über
den Trimmer 34 eingestellte Drehzahlvorgabe einschaltet. Das bedeutet, daß der Wagen 17 mit einer
langsameren Verfahrbewegung die Tabakzufuhr durchführt, und zwar verringert um die Geschwindigkeit,
mit der sich das Förderband 6 in Richtung des Pfeiles 7 bewegt. Von der Magnetspule 28 gelangen
nun Impulse an das UND-Glied 42. Der Kontakt R3a ist geöffnet, und an das NICHT-Glied 44 gelangen
Null-Signale, so daß auch der zweite Eingang des UND-Gliedes 42 ein L-Signal bekommt. Dadurch
setzt in den Zähldekaden 43 a ... 43c über den Rückwärtszähleingang R eine Löschung der eingespeicherten
Impulse ein. Bei Eingabe des einhundertsten Impulses wird über das UND-Glied 58 ein
L-Signal auf einen Setzeingang der Zähldekade 51 b gegeben, wodurch die dort eingespeicherten Impulse
um die Hälfte verringert werden. Im vorliegenden Fall waren zweihundert Impulse eingespeichert, die
jetzt auf einhundert vermindert sind. Inzwischen bewegt sich das Förderband 6 weiter in Richtung des
Pfeiles 7, und es tritt eine Differenz zwischen den in den Zähldekaden 43 a ... 43 c vorhandenen Impulsen
und den in den Zähldekaden 51 α bis 51 c eingespeicherten Impulsen auf. Wenn angenommen
wird, daß in den Zähldekaden 43a ... 43c inzwischen nur noch fünfzig Impulse sind, ergibt sich
se im Digital-Komperator 56 eine Differenz, die dazu
führt, daß der Verstärker 66 ausgesteuert wird und das Relais R2 erregt. Wie bereits beschrieben, wird
hierdurch der Wagen 17 im Sinne einer Tilgung des Positionsunterschiedes rasch in seine rechte Ausgangsposition
bewegt. Während dieser Bewegung gelangen Ober den schon beschriebenen Weg Impulse
an den Rückwärtszähleingang R der Dekade 51a.
Digital-Komperator 56 keine Differenz mehr auf, und
das Relais R2 wird über den Verstärker 66 entregt Die Tabakzufuhr erfolgt nun am Ende des Speichervorrates 11. Der Antrieb des Wagens 17 erfolgt mn
dem drehzahlregelbaren Motor MA jetzt nut einei
niedrigeren Geschwindigkeit, die an die Austraggeschwindigkeit des Förderbandes 6 angepaßt ist um
auf das bewegte Förderband 6 die gleiche Tabakmeüge aufzugeben wie bei snüsteheodem Förder-
•?i *
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band 6. Wenn der Wagen 17 das Förderband 6 wieder bis zur Hälfte mit Tabak beschickt hat, wiederholt
sich der bereits beschriebene Vorgang mit dem Unterschied, daß sich das Förderband 6 bewegt
und die mit dem Trimmer 34 eingestellte Drehzahlvorgabe für den drehzahlgeregelten Motor M 4 jetzt
maßgebend ist.
Über die Dekoder 53 a, 53 ft und 53 c gelangen die in die Zähldekaden 43 a bis 43 c eingezählten Impulse
in die Anzeigevorrichtung 54, in welcher sie in Form von Ziffern zu einer optischen Anzeige gebracht
werden. Hierdurch ist es möglich, jederzeit die Belegung des Förderbandes 6 mit Tabak abzulesen
bzw. die Größe des Tabakvorrates 11 zu überwachen. Dieser Betriebsablauf tritt auch dann ein, >s
wenn der Wahlschalter W sich nicht in der Stellung I befindet.
Im folgenden wird die Beschickung des Behälters 2 mit Tabak nach der Beschickungsvariante der
Fig. 5b, also durch Aufeinanderschauern von »o
Tabaklagen parallel zur Auflagefläche des Tabaks auf dem Förderband 6 über die ganze Länge des
Förderbandes 6, beschrieben.
Der Wahlschalter wird in die Stellung II gelegt, wodurch die Steueranordnung aus den Steuereinheiten
77, 82, 83, die durch Schließen der Kontakte WR 2a ... WR2c und durch öffnen der Kontakte
WR2d und WR2e des Relais WR2 in Bereitschaft
gesetzt werden, gebildet wird. Über diese Steueranordnung werden die Motoren M 2 und Λ/3 für den
Antrieb des Förderbandes 13 und des Wagens 17 von den Endschaltern £1 und £2 gesteuert.
Von der Bedienungsperson wird der Handtaster 78 betätigt, wodurch das Schütz 51 erregt wird und
seine Kontakte SIa, Sie und Sie schließt und
seinen Kontakt Slft öffnet. Über den Kontakt Slλ
wird der Elektromotor M 3 mit dem Netz derart verbunden, daß der Wagen 17 im Schnellgang in Richtung
des Pfeiles 24 bewegt wird. Über den Kontakt Sie wird das Schütz S4 erregt, das seinen Kontakt
S4a schließt und den Elektromotor M2 mit dem
Netz derart verbindet, daß das Förderband 13 in Richtung des Pfeiles 23 angetrieben wird. Es wird
auf diese Art eine Tabaklage in die rechte Hälfte des Behälters 2 eingebracht. Läßt die Bedienungsperson
den Handtaster 78 los, so hält sich das Schütz Sl über seinen geschlossenen Kontakt Sie selbst. Erreicht
der Wagen 17 seine linke Endlage, so wird der Endschalter £2 gedrückt, wodurch sich sein
Kontakt D2a öffnet und sein Kontakt £2ft schliefet.
Durch das Offnen des Kontaktes £2α wird das Schütz Sl entregt, und die Kontakte SIa, Sie und
Sie geöffnet. Durch das öffnen der Kontakte SIa
wird der Motor Af 3 vom Netz getrennt. Durch das öffnen des Kontaktes Sie wird das Schütz S4 entregt,
welches seinen Kontakt 54 α öffnet und den Motor M 2 vom Netz trennt. Durch das Schließen
des Kontaktes EIb des Endschalters £2 wird das Schütz S2 erregt, welches seine Kontakte S2α, S2c
und S2/ schließt. Der Kontakt S2a verbindet den Motor M 3 derart mit dem Netz, daß der Wagen 17
jetzt im Schnellgang in Richtung von Pfeil 23 bewegt wird. Durch das Schließen des Kontaktes S2/ wird
das Schütz S5 erregt, welches seinen Kontakt S5a schließt. Hierdurch wird der Motor M 2 derart mit
dem Netz verbunden, daß er das Förderband 13 in Richtung des PfeUes 24 antreibt. Das Schütz S 2 hält
sich über seinen Kontakt S2c selbst, wenn der Endschalter
£2 wieder freigegeben wird und seinen Kontakt ET-b öffnet. Es wird jetzt die linke Hälfte des
Behälters 2 mit einer Tabaklage versehen. Lrreicht der Wagen 17 wieder seine rechte Endlage, so wird
der Endschalter £1 gedruckt, welcher seinen Kontakt £la schließt und seinen Kontakt £lft öffnet.
Durch das öffnen des Kontaktes £lft wird das
Schütz 52 entregt, wodurch der Motor Af 3 vom Netz getrennt wird. Mit dem Entregen des Schützes 52
wird auch dessen Kontakt S2/ geöffnet, wodurch das Schütz 55 entregt wird und der Motor M2 für den
Antrieb des Förderbandes 13 vom Netz getrennt wird. Durch das Schließen des Kontaktes £la wird
das Schütz Sl wieder eiTegt, wodurch der Motor M 3, wie bereits beschrieben, den Wagen 17 wieder
im Schnellgang in Richtung des Pfeiles 24 bewegt. Mit dem Erregen des Schützes Sl wird auch wieder
über den Kontakt Sie das Schütz 54 erregt und somit der Motor Ai 2 für das Förderband 13 wieder
mit dem Netz zum Antreiben des Förderbandes 13 in Richtung des Pfeiles 23 verbunden.
Dieses vorbtschriebenc Arbeitsspiel wiederholt
sich so lange, bis der Behälter 2 mit der gewünschten Anzahl von labaklagen gefüllt ist, worauf die Bedienungsperson
den Handtaster 79 betätigt und die Steuereinhei1 77 vom Netz trennt. Anstelle des
Handtasters 79 kann aucli ein Niveautaster in dem Behälter 2 angeordnet sein, der dt-n Füllvorgang
selbsttätig beendet.
Als nächstes wird die Beschickung des Behälters 2 nach der Variante der Fig. 5c beschrieben, also
durch Aufeinanderschauern von Tabalclagen parallel
zur Auflagefläche des Tabaks auf dem Förderband 6 über eine Hälfte der Länge des Förderbandes 6.
Der Wahlschalter W wird in seine Stellung III gelegt,
wodurch die Steueranordnung aus den Steuereinheiten 77 und 82, die durch Schließen der Kontakte
WR 3 α und WR 3 b des Relais ff Λ 3 in Bereitschaft
gesetzt werden, gebildet wird. Über diese Steueranordnung werden die Motoren Af3 und M2
von den Endschaltern £1 und £2 gesteuert.
Von der Bedienungsperson wird der Handtaster 78 betätigt, wodurch das !Schütz Sl erregt wird und
seine Kontakte SIa, Sie und Sie schließt. Über
den Kontakt SIa wird der Elektromotor M3 mit
dem Netz derart verbunden, daß dei Wagen 17 im Schnellgang in Richtung des Pfeiles 24 bewegt wird.
Über den Kontakt Sie wird das Schütz 54 erregt,
das seinen Kontakt S4a schließt und den Elektromotor Ml mit dem Netz derart verbindet, daß das
Förderband 13 in Richtung des Pfeiles 23 angetrieben wird. Es wird auf diese Art eine Tabaklage in
die rechte Hälfte des Behälters 2 eingebracht. Läßt die Bedienungsperson den Handtaster 78 los, so hält
sich das Schütz Sl über seinen gesclilossenen Kontakt Sie selbst. Erreicht der Wagen s«ine linke Endlage,
so wird der Endschalter £2 gedruckt, wodurch sich sein Kontakt £2 öffnet und sein Kontakt £2ft
schließt. Durch das öffnen des Kontaktes £2a wird das Schütz Sl entregt und die Kontakte SIa, Sie
und Sie geöffnet. Durch das öffnen der Kontakte SIa wird der Motor M3 vom Netz getrennt. Durch
das öffnen des Kontaktes Sie wird das Schütz 54
entregt und somit der Motor Af 2 vom Netz getrennt. Durch das Schließen des Kontaktes B 2 ft des Endschalters
E 2 wird das Schütz 52 erregt, welches seine Kontakte S2α, 52c und 52e schließt. Der
Kontakt S2a verbindet den Motor M3 derart mit
dem Netz, daß der Wagen 17 jetzt im Schnellganc in
Richtung von Pfeil 23 bewegt wird. Durch "das Schließen des Kontaktes Sie wird wieder das Schütz
54 erregt und der Motor Ml wiederum derart mit dem Netz verbunden, daß er das Förderband 13 in
Richtung von Pfeil 23 antreibt. Das Schütz 52 hält sich über seinen Kontakt 52c selbst, wenn der Endschalter
El wieder freigegeben wird und seinen Kontakt EIb öffnet. Es wird nun abermals eine Tabaklage
in die rechte Hälfte des Behälters 2 eingefahren. Erreicht der Wagen 17 seine rechte Endlage, so wird
der Endschalter El gedrückt, wobei durch öffnen des Kontaktes EIb das Schütz 52 entregt wird und
durch Schließen des Kontaktes EIa das Schütz 51 wieder erregt wird. Hierdurch öffnet sich auch wieder
der Kontakt Sie,, und es schließt sich der Kontakt
5 Ie, so daß sowohl für den Vorlauf als auch für den Rücklauf des Wagens 17 das Förderband 13 mit
gleicher Laufrichtung angetrieben wird. Der vorbeschriebene Vorgang wiederholt sich so oft, bis die so
rechte Hälfte des Behälters mit Tabaklagen gefüllt ist und die Bedienungsperson den Handtaster 79 zum
Beenden des Füllvorganges betätigt. Wie bereits beschrieben, kann das Beenden des Füllvorganges auch
mittels einer automatisch arbeitenden Überwachungseinrichtung erfolgen.
Es wird nun die Beschickung des Behälters 2 mit Tabak nach der Beschickungsvariante der F i g. 5 d,
also durch Aufeinanderschauern von Tabakiagen parallel zur Auflagefläche des Tabaks auf dem Forderband
6 über die andere Hälfte der Länge des Förderbandes 6, l>eschrieben.
Der Wählschalter wird in die Stellung IV gelegt, wodurch die Steueranordnung aus den Steuereinheiten
77 und 83, die durch Schließen der Kontakte WR4α und WRAb des Relais WRA in Bereitschaft
gesetzt werden, gebildet wird. Über diese Steueranordnung werden die Motoren Ml und M 3 für den
Antrieb des Förderbandes 13 und des Wagens 17 von den Endschaltern £1 und El gesteuert. Von der
Bedienungsperson wird der Handtaster 78 betätigt, wodurch das Schütz 51 erregt wird und seine Kontakte
51fl, 51c und 51/ schließt. Über den Kontakt
51a wird der Elektromotor M 3 mit dem Netz derart verbunden, daß der Wagen 17 im Schnellgang in
Richtung des Pfeiles 24 bewegt wird. Über den Kontakt 51/ wird das Schütz 55 erregt, das seinen Kontakt
SSa schließt und den Elektromotor Ml mit
dem Netz derart verbindet, daß das Förderband 13 in Richtung des Pfeiles 24 angetrieben wird. Es wird
auf diese Art eine Tabaklage in die linke Hälfte des Behälters 2 eingebracht. Läßt die Bedienungsperson
den Handtaster 78 los, so hält sich das Schütz 51 über seinen geschlossenen Kontakt 51c selbst. Erreicht
der Wagen 17 seine linke Endlage, so wird der Endschalter El gedrückt, wodurch sich sein Kontakt
EIa öffnet und sein Kontakt EIb schließt. Durch
das öffnen des Kontaktes El α wird das Schütz 51
en« regt und die Kontakte 51a, 51c und 51/ geöffnet.
Durch das öffnen der Kontakte 51« wird der Motor M 3 vom Netz getrennt. Durch das öffnen des
Kontaktes 51/ wird das Schütz 55 entregt, welches seinen Kontakt 55a öffnet und den Motor Ml vom
Netz trennt. Durch das Schließen des Kontaktes EIb des Endschalters El wird das Schütz 52 erregt,
welches seine Kontakte 52a, 52c und 52/ schließt. Der Kontakt 52a verbindet den Motor M3 derart
mit dem Netz, daß der Wagen 17 jetzt im Schnellgang in Richtung von Pfeil 23 bewegt wird. Durch
das Schließen des Kontaktes 52/ wird das Schütz 55 wieder erregt, wodurch der Motor M1 wieder derart
mit dem Netz verbunden wird, daß er das Förderband 13 weiterhin in Richtung des Pfeiles 24 antreibt.
Das Schütz 52 hält sich über seinen Kontakt 52c selbst, wenn der Endschalter El wieder freigegeben
wird und seinen Kontakt E?.b öffnet. Es wird jetzt abermals eine Tabaklage in die linke Hälfte
des Behälters 2 gelegt. Erreicht der Wagen 17 wieder seine rechte Endlage, so wird durch Betätigen des
Endschalters El wieder das Schütz 52 entregt und das Schütz 51 erregt, so daß der Wagen 17 wieder
in Richtung des Pfeiles 24 bewegt wird. Hierbei öffnet sich wieder der Kontakt 52/, und es schließt
sich der Kontakt 51/, wodurch das Schütz 55 erregt bleibt, und das Förderband 13 weiterhin in Richtung
des Pfeiles 24 angetrieben wird. Dieses Arbeitsspiel wiederholt sich so lange, bis die iinke Hälfte des Behälters
2 mit Tabak gefüllt ist, und der Handtaster 79 von der Bedienungsperson zum Beenden des Eiufüllvorganges
betätigt wird.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Anordnung zum Bilden und Ergänzen eines Tabakvorrates auf einem Vorratsförderer mit
einem ersten, einen Antrieb aufweisenden Förderer zum Zuführen von Tabak und einem zweiten,
einen Antrieb aufweisenden Förderer, der dem ersten Förderer zugeordnet ist, zum Führen
dieses ersten Förderers, gekennzeichnet durch Steueranordnungen (72, 77, 81, 82, 83,
84) zum Steuern des Antriebes (M 2) des ersten (13) und des Antriebes (M 3, M 4) des zweiten
Förderers (17) für unterschiedliche vorgegebene Bewegungsabläufe dieser Förderer (13, 17) mit
einer Wähleinrichtung (71) zum Verbinden der Steueranordnung (72, 77, 81, 82, 83, 84) für den
jeweils gewünschten Bewegungsablauf mit den Antrieben (M2, M3, M4) Jes ersten (23) und
zweiten Förderers (17), derart, daß bei einem ersten Bewegungsablauf der Tabakvorrat (11)
durch Aufeinanderschauern von Tabaklagen parallel
zur Auflagefläche des Tabaks auf dem Vorratsförderer (6) gebildet wird bzw. daß bei einem
zweiten Bewegungsablauf der Tabakvorrat (11) as durch Aneinanderschauern von Tabaklagen im
wesentlichen senkrecht zur Auflagefläche des Tabaks auf dem Vorratsförderer (6) gebildet
wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steueranordnung (77, 82,
83) durch die Wähleinrichtung (71) mit den Antrieben (M 2, M 3, M 4) des ersten (13) und zweiten
Förderers (17) verbunden ist, derart, daß bei dem gewählten ersten Bewegungsablauf der
Tabakvorrat (11) über der ganzen Länge des Vorratsförderers (6) gebildet wird.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und,oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steueranordnung
(77, 82; 77, 83) durch die Wähleinrichtung (71) mit den Antrieben (M2, Mi, M4) des
ersten (13) und zweiten Förderers (17) verbunden ist, derart, daß bei dem gewählten ersten
Bewegungsablauf der Tabakvorrat (11) über jeweils einer Hälfte der Länge des Vorratsförderers
(6) gebildet wird.
4. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steueranordnung (72, 81,
182, 83, 84) durch die Wähleinrichtung (71) mit den Antrieben (M2, M3, M4) des ersten (13)
und zweiten Förderers (17) verbunden ist, derart, daß der Tabakvorrat (11) während der Entnahme
von Tabak aus dem Vorrat (11) ergänzt wird.
5. Anordnung nach Anspruch 1 und/oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß dem Vorratsförderer
(6) ein Meßmittel (27, 28) zum ständigen Erfassen der jeweiligen Position des Tabakvorrates
(11) auf dem Vorratsförderer (6) und dem zweiten Förderer (17) ein Meßmittel (29, 31) zum
Ständigen Erfassen der Position des zweiten Forderers
(17) zum Vorratsförderer (6) zugeordnet ist, daß die Meßmittel (27, 28; 29, 31) mit einer
Schaltungsanordnung (41) zum Bilden eines der Differenz der Positionen von zweitem Förderer
(17) und Vorratsförderer (6) entsprechenden Signals verbunden sind und daß die Steueranordnung
(72, 81, 82, 83, 84) zum Steuern des ersten (13) und zweiten Förderers (17) im Sinne einer
fortwährenden Tilgung der Positionsdifferenz ausgebildet ist, so daß die Tabakzufuhr am Ende de«
Tabakvorrates (11) erfolgt.
6. Anordnung nach einem oder mehreren dei vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Vorratsfdrderer ein um.aufendes Förderband (6) mit einem selbständigen Antrieb
(AfI) ist.
7. Anordnung nach einem oder mehreren dei vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der erste Förderer ein umlaufendes Förderband (13) mit einem in seiner Drehrichtung
umkehrbaren Antrieb (M 2) ist.
8. Anordnung nach einem oder mehreren dei
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Förderer ein den ersten
Förderer (13) tragender Wagen (17) mit zwei steuerbaren Antrieben (Λ/3, Μ4) ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712125629 DE2125629B2 (de) | 1971-05-24 | 1971-05-24 | Automatische beschickung von tabakboxen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712125629 DE2125629B2 (de) | 1971-05-24 | 1971-05-24 | Automatische beschickung von tabakboxen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2125629A1 DE2125629A1 (de) | 1972-12-14 |
| DE2125629B2 true DE2125629B2 (de) | 1976-07-22 |
Family
ID=5808744
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712125629 Ceased DE2125629B2 (de) | 1971-05-24 | 1971-05-24 | Automatische beschickung von tabakboxen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2125629B2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19749933A1 (de) * | 1997-11-11 | 1999-06-02 | Bat Cigarettenfab Gmbh | Vorrichtung und Verfahren zum Beschicken eines Zwischenspeichers, insbesondere einer Rippenschnittbox, mit Tabakschichten |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN102556563A (zh) * | 2011-07-12 | 2012-07-11 | 昆明昆船物流信息产业有限公司 | 一种复烤成品烟包的高效凉烟存储方法 |
-
1971
- 1971-05-24 DE DE19712125629 patent/DE2125629B2/de not_active Ceased
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19749933A1 (de) * | 1997-11-11 | 1999-06-02 | Bat Cigarettenfab Gmbh | Vorrichtung und Verfahren zum Beschicken eines Zwischenspeichers, insbesondere einer Rippenschnittbox, mit Tabakschichten |
| DE19749933C2 (de) * | 1997-11-11 | 1999-09-09 | Bat Cigarettenfab Gmbh | Vorrichtung und Verfahren zum Beschicken eines Zwischenspeichers, insbesondere einer Rippenschnittbox, mit Tabakschichten |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2125629A1 (de) | 1972-12-14 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8235 | Patent refused |