DE2124115B2 - Werkzeug zum Anbringen einer Verbinderhälfte am Außenleiter eines Koaxialkabels - Google Patents
Werkzeug zum Anbringen einer Verbinderhälfte am Außenleiter eines KoaxialkabelsInfo
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Description
3. Werkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußkappe (51) mit der Hülse »
(11) mittels eines drehbar auf der Hülse (11) angeordneten Gewinderringes (43) verbunden ist
4. Werkzeug nacK Anspr^h 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verschlußkappe (51) allgemein becherförmig ist und eine Ev !wand (52) und eine ^5
zylindrische Wand (53) besitzt und daß die Verschlußkappe (51) einen kontinuierlichen Schlitz
(55) aufweist, der sich entlang der zylindrischen Wand (53) in Längsrichtung und entlang der
Endwand (52) radial erstreckt.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Werkzeug der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art
Bei einem derartigen, dem Hauptpatent 18 11256
entsprechenden Werkzeug besteht der Mechanismus zum Verschieben der Hülse aus einem an der Hülse
vorgesehenen Außengewinde, das mit einem Innenge- w winde einer relativ zu der Verbinderhälfte feststehenden
Gegenhüise in Eingriff steht, so daß durch Ineinanderschrauben der beiden Hülsen die Gesenkelemente
gegen die Zwinge getrieben werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, in weiterer «
Ausbildung des den Gegenstand des Hauptpatents bildenden Werkzeugs ein Anbringen einer Verbinderhälfte
am Außenleiter eines Koaxialkabels auch in unmittelbarer Nähe eines gekrümmten Abschnitts des
Koaxialkabels zu ermöglichen. Μ
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst
Die Ausbildung der Gesenkelemente des erfindungsgemäßen Werkzeugs mit einer aufgeweiteten Mündungsöffnung
sorgt für eine seitliche Entlastung eines gekrümmten Kabelabschnitts, so daß das Werkzeug
auch in unmittelbarer Nähe solcher gekrümmten Koaxialkabelabschnitte verwendbar ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Zusatzerfindung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben.
Von den Figuren zeigt
Fig. 1 eine Aufsicht auf ein Handwerkzeug in einer
Position, in welcher der Abschließvorgang für ein Koaxialkabel gerade beendet wird:
Fig.2 eine auseinandergezogene perspektivische
Darstellung ausgewählter Elemente des in F i g. 1 gezeigten Handwerkzeugs;
F i g. 3 einen vergrößerten Querschnitt eines Teils des Handwerkzeugs von F i g. 1 entlang der linie 3-3 von
Fig. 1, wobei Teile teilweise weggebrochen sind und andere zusätzliche Teile zur Veranschaulichung spezieller
Details strichpunktiert gezeigt sind und
F i g. 4 eine perspektivische Darstellung eines Alternativelements
des Handwerkzeugs von F i g. 1.
Es wird nunmehr auf die F i g. 1 und 3 Bezug genommen. Ein allgemein mit 10 bezeichnetes Handwerkzeug
weist einen Hauptkörper in Form einer Hülse 11 auf, in deren Innerem ein Anschlußende 12 mit einer
langgestreckten, in Längsrichtung verlaufenden, einen vergrößerten Durchmesser aufweisenden Ausnehmung
13 vorgesehen ist, welche in einer parallel zu und im Abstand von einem ebenen Anschlußende 15 der Hülse
11 in einer Bodenwandung 14 endet Eine öffnung 16 verringerten Durchmessers erstreckt sich zwischen dem
Ende 15 und der Bodenwandung 14 und ist mit der Ausnehmung 13 von vergrößertem Durchmesser axial
ausgerichtet und steht mit dieser in Verbindung. Das Ende 15 der Hülse 11 ist mit einem Paar von
vorstehenden Hinsehen 17 und 18 versehen, die seitlich im Abstand voneinander vorgesehen sind. Ein Endabschnitt
eines ersten Gelenkarmes 19 ist zwischen den Flanschen 17 und 18 aufgenommen und ist bei 20
schwenkbar an einem Zapfen gelagert Ein Endabschnitt eines zweiten Gelenkarmes 22 ist zwischen den
Flanschen 17 und 18 aufgenommen und bei 23 schwenkbar an einem Zapfen gelagert Dementsprechend
sind die Gelenkarme 19 und 22 in bezug aufeinander seitlich im Abitand voneinander angeordnet
und zwischen den im Abstand voneinander befindlichen Flanschen 17 und 18 schwenkbar gelagert.
Das andere Ende des Gelenkarmes 19 ist bei 24 mittels eines Zapfens an einem langgestreckten, von Hand
faßbaren Handgriff 25 befestigt Das andere Ende des Gelenkarmes 22 ist bei 26 mittels eines Zapfens
schwenkbar an einem langgestreckten, von Hand faßbaren Handgriff 27 angeordnet wobei der Handgriff
27 im Abstand von dem Handgriff 25 diesem gegenüber angeordnet ist Ein verlängerter Endabschnitt 28 des
Handgriffs 25 erstreckt sich über den Zapfen 24 hinaus und überlappt einen entsprechenden verlängerten
Endabschnitt 29 des Handgriffs 27, der sich über den Zapfen 26 hinaus erstreckt Die verlängerten Endabschnitte
28 und 29 sind schwenkbar mittels eines gemeinsamen Zapfens 31 miteinander verbunden.
Zusätzlich befestigt der Zapfen 31 die Endabschnitte 28 und 29 schwenkbar an einem Stab 32 von vergrößertem
Durchmesser, der drei zwischen den im Abstand voneinander befindlichen Flanschen 17 und 18 aufgenommen
ist, Die Stange 32 weist einen axial mit ihr ausgerichteten zylindrischen Stößel 33 verringerten
Durchmessers mit einem die Stange 32 umgebenden ebenen Endabschnitt 34 auf. Der Stößel 33 verringerten
Durchmessers ist in der öffnung 16 frei hin- und herbewegbar aufgenommen und ragt allgemein mittig
durch die Bodenwandung 14 in die Ausnehmung 13. Der Endabschnitt 35 des Stößels ist eben.
Zwischen den Handgriffen 25 und 27 ist eine diagonal
verlaufende Zahnstange 36 vorgesehen, die an dem
Zapfen 37 schwenkbar an dem Handgriff 27 gelagert ist und verschiebbar in einem Zahnstangengehäuse 38
aufgenommen ist, das an dem Zapfen 39 schwenkbar mit dem Handgriff 25 verbunden ist Die Zahnstange 36 und
das Gehäuse 38 bilden zusammen eine Endlagenauslösevorrichtung, die eine Schwenkbewegung der Handgriffe
25 und 27 voneinander weg verhindert; diese Handgriffe müssen zuerst um einen vorbestimmten Betrag auf ein- ι ο
ander zu bewegt werden, so daß ein Herausziehen der Zahnstange 36 aus dem Gehäuse 38 möglich ist Eine
solche Vorrichtung wi/d von der Anmelderin unter der Bezeichnung Certi-Grip hergestellt
Die Halse 11 weist einen Abschnitt 40 von is
verringertem Durchmesser zwischen den Endabschnitten 12 und 15 auf, wobei dieser Abschnitt verringerten
Durchmessers eine die Hülse umfangsmäßig umgebende Aussparung bildet, welche dem Anschlußende 12
benachbart im Abstand von diesem eine invertierte Ringschulter definiert. Der ausgesparte Abschnitt 40
nimmt einen frei verschiebbaren Ring 43 auf, dessen Länge beträchtlich geringer ist als die Län^abmessung
des ausgesparten Abschnitts 40, um eine Verschiebebewegung des Ringes auf diesem ausgesparten Abschnitt
zu gestatten. Der Ring 43 hat einen Abschnitt 44 von vergrößertem Durchmesser, dessen Außenseite geriffelt
ist, und einen benachbarten Abschnitt 45 von kleinerem Durchmesser, der äußere Gewindegänge 46 aufweist
und einen ringförmigen Endabschnitt 47 besitzt der auf der invertierten Schulter 42 aufsitzt Wie F i g. 1 zeigt
kann der Ring 43 in zwei halbzylindrischen Hälften hergestellt werden, die verbindbar aneinander anliegen
und den ausgesparten Abschnitt 40 umgeben. Die Ringhälften werden federnd in Verbindung miteinander
gehalten durch einen rundum verlaufenden elastomeren Ring 48, der in einer in dem Abschnitt 45 verringerten
Durchmesser vorgesehenen Aussparung 49 anschließend an den Abschnitt 44 vergrößerten Durchmesser
sitzt Über den Gewindeabschnitt des Ringes 43 wird eine zylindrische Verschlußkappe 51 geschraubt, die
eine ebene Wand 52 und eine zylindrische Seitenwand 53 besitzt welche bei 54 ein Innengewinde aufweist, das
mit den Gewindegängen 46 des Ringes 43 verschraubbar ist Die Kappe 51 ist mit einem kontinuierlichen
Schlitz 55 versehen, der sich entlang der zylindrischen Wand in Längsrichtung und entlang der Endwand radial
erstreckt
Wie die F i g. 2 und 3 zeigen, ist in der zylindrischen Ausnehmung 13 des Werkzeugs 10 ein langgestreckter
zylindrischer Werkstückhalter 56 herausnehmbar aufgenommen und ist in Längsrichtung verschiebbar in
Richtung seiner Längsabmessung. Der Werkstückhalter 56 hat ein ebenes Anschlußende 57, das an dem ebenen
Ende 35 des Stößels 33 anliegt Das andere Anschlußen- « de 58 des Werkstückhalters 56 weist einen mit ihm
einstuckigen hervorstehenden Ansatz 59 von verringertem Durchmesser auf, der ein Außengewinde 60 besitzt.
Der Ansatz 59 ist aus noch zu beschreibenden Gründen in bezug auf die Längsachse des Werkzeughalters 56 bo
versetzt angeordnet Ein Endteil 62 des Ansatzes 59 ist mit einer mittig durch den Ansatz 59 verlaufenden
Bohrung 63 versehen, die sich durch den gesamten Ansatz erstreckt und durch den benachbarten Teil des
Werkstückhalters 56. Die Bohrung 63 ist mit einer im Endabschnitt 57 des Werkstückhalters 56 angeordneten
vergrößerten versenkten Bohrung 64 versehen und definiert eine inverierte Ringschulter 65, die die
Bohrung 63 umgibt Der durch den Ansatz 59 verlaufende Teil der Bohrung 63 besitzt einen Abschnitt
66 von vergrößertem Durchmesser, der mit dem verbleibenden Teil der Bohrung durch eine kegelstumpfförmige Seitenwand 67 verbunden ist In der
Bohrung 63 wird ein zylindrischer Stab 68 von verringertem Durchmesser aufgenommen, welcher mit
einem an einem Endblock 70 von vergrößertem Durchmesser anliegenden Anschlußende 69 versehen
ist, wobei der Block 70 in der versenkten Bohrung 64 aufgenommen und mittels einer geeigneten Kopfschraube 72 abgedeckt ist Das andere Ende des Stabes
68 weist einen vergrößerten Kopf 73 auf, der mit dem Kegelstumpfabschnitt 67 und dem vergrößerten zylindrischen Abschnitt 66 der Bohrung 63 komplementär ist
und in diesem aufgenommen wird. Der Kopf 73 weist ein ebenes kreisförmiges Ende 75 auf, das in der Mitte
mit einer durch den Kopf 73 und in einen Teil des Stabes 68 verlaufenden langgestreckten Ausnehmung von
verringertem Durchmesser versehen ist Ein seitlich verlaufender Schlitz 77 ist parallel zur Ausnehmung 76
und in Verbindung mit dieser vorgesehen und gestattet ein radiales Zusammenziehen des Kopfes 73, so daß
dieser fest an dem Kegelstumpfabschnitt 67 der Bohrung 63 sitzt
Der Ansatz 59 ist so ausgebildet, daß eine Klemme
eines Koaxialkabels in Form eines Steckverbinders 78 auf ihn aufgeschraubt wird, wobei der Verbinder 78 eine
äußere Hülsenmutter 79 aufweist die über eine fest angeordnete Hülse 80, von dar ein Teil bei 82
hervorsteht, aufgeschraubt ist Gemäß P i g. 3 weist die Mutter 79 einen inneren Abschnitt 83 verringerten
Durchmessers auf, der ein Innengewinde hat zum Aufschrauben auf den Gewindeansatz 59. Die Mutter
weist einen inneren Abschnitt 84 von vergrößertem Durchmesser auf, der drehbar einen entsprechenden
Abschnitt 85 von vergrößertem Außendurchmesser der Hülse 80 aufnimmt Weiterhin weist die Hülse einen
Abschnitt 86 von verringertem Durchmesser auf, der auf der Oberseite 75 des Stabes 73 aufsitzt Eine Dichtung
87 umgibt den Abschnitt 86 von verringertem Durchmesser. Die Dichtung 87 und der Abschnitt 85 von
vergrößertem Durchmesser der Hülse 80 sind in dem Abschnitt 84 von vergrößertem Durchmesser der
Mutter 79 zusammen unverlierbar festgelegt. Der Abschnitt 86 verringerten Durchmessers der Hülse ist
mit einer Bohrung 88 von verringertem Durchmesser versehen, die mit einer Bohrung 89 vergrößerten
Durchmessers in dem entsprechenden Abschnitt 85 vergrößerten Durchmessers der Hülse in Verbindung
steht. Eine Ringschulter 90 ist zwischen den miteinander in Verbindung stehenden Bohrungen 88 und 89 definiert.
Ein abzuschließender Endabschnitt eines Koaxialkabels wird zuerst madgerecht beschnitten, so daß ein
Stuck seines Innenleiters 92 freiliegt und ein Abschnitt des beschnittenen Außenleiters 93 mit einem verhältnismäßig schmalen Streifen von Riffelungen 94 über
diesem liegt. Eine zylindrische Zwinge 95 aus bildsamem Material, beispielsweise Kupfer, wird über dem
Außenleiter angeordnet, wobei der Innendurchmesser der Zwinge mit dem Außenleiter Kontakt bildet und
über dem geriffelten Streifen liegt Die Anordnung wird dann in den hervorstehenden Abschnitt 82 der
Verbinderhülse eingeführt. Wie F i g. 3 zeigt wird das Koaxialkabel eingesetzt bis sein beschnittenes Außenleiterende 93 und das Dielektrikum 97 an der Oberseite
75 des Stabes 68 anliegen, wobei der vorstehende Teil 92 des Innenleiters frei in der Ausnehmung 76 des Stabes
68 aufgenommen ist. Wenn das beschnittene Koaxialkabel so positioniert ist, umgibt der Innendurchmesser 88
der Verbinderhülse den Außenleiter % in enger Verbindung, und die Zwinge 95 sitzt an der Ringschulter
90 und in Verbindung mit dem Abschnitt 89 vergrößerten Durchmessers der Hülse. Zusätzlich umgibt die
Zwinge den geriffelten Abschnitt 94 des Außenleiters.
Zur Vervollständigung des Zusammenbaus des Handwerkzeugs ist in den F i g. 2 und 3 ein Paar von
identischen Gesenkelementen 98 und 99 gezeigt, die auf die Zwinge einen Druck ausüben. Jedes Gesenkelement
ist allgemein halbzylindrisch mit einer flachen Seitenwand 101, die an eine äußere halbzylindrische
Seitenwand 102 angrenzt. Die Seitenwände 101 und 102 sind begrenzt durch flache halbkreisförmige Endwände
103 und 104. Jedes Gesenkelement weist einer, sich von ihm nach unten erstreckenden halbzylindrischen Patrizenteil
105 auf, der von der Endwand 1W4 vorsieht und vom Mittclabschnitt der Seitenwand 101 in Längsrichtung
versetzt ist. Der Gesenkteil 105 weist eine zentrale Bohrung 106 von verringertem Durchmesser mit einer
sich erweiternden kegelstumpfförmigen Mündungsöffnung 107 auf, die sich durch die Endwand 103 erstreckt.
Die Gesenkelemente gelangen entlang ihren ebenen Seitenwänden 101 in Kontakt, wobei die jeweiligen
Gesenkabschnitte 105, die einander gegenüberliegen, eine zylindrische Patrize bilden. Die Gesenkelemente
sind in Fig. 3 in dem Handwerkzeug 10 angeordnet, wobei die Patrizenteile 105 den Außenleiter 96 des
Koaxialkabels vollständig umgeben und gleitbar in den vorstehenden Abschnitten 82 des Steckverbinders 78
aufgenommen sind. Die Patrizenteile 105 greifen an dem Endabschnitt der Zwinge 95 an. Die Gesenkelemenle
werden verschiebbar zum Teil in einer zylindrischen Ausnehmung 108 im Anschlußende 12 des zylindrischen
Abschnitts 11 des Werkzeugs aufgenommen. Die Ausnehmung 108 bildet eine flache Ringschulter 109, auf
welcher die Gesenkelemente aufliegen. Die Kappe 51 ist über den Gesenkelementen aufgesetzt, und das
Koaxialkabel steht durch den Kappenschlitz 55 vor.
Eine das Werkzeug betätigende Bedienungsperson hält die Kappe 51 manuell in einer festen Stellung über
dem Gewindeabschnitt 46 der Hülse 43 und dreht von Hand den geriffelten Teil 44 der Hülse, wodurch die
Kappe 51 progressiv über den Gewindeabschnitt 46 der Hülse geschraubt wird und die Bodenwand 52 der
Kappe gegen die ebenen Flächen 103 der Gesenkelemente stößt, wobei die Gesenkelemente zum Teil über
den Endabschnitt vorstehen. Dadurch liegen die Gesenkelemenve fest an der Ringschulter 109 an, ohne
daß die Kappe 51 gedreht werden muß. Dann drückt die Bedienungsperson die Handgriffe 25 und 27 des
Werkzeugs 10 von Hand zusammen. Diese Betätigung drückt den Stößel 33 progressiv in die Ausnehmung 13.
Während des Arbeitshubes des Stößels liegt der Endabschnitt 35 desselben am Endabschnitt 57 des
Werkstückhalters 56 an und drückt diesen in eine ausgefahrene Stellung in der Ausnehmung 13. Dadurch
werden der Steckverbinder 78 und die Zwinge 95 gegen die nach unten vorstehenden Patrizenabschnitte 105 der
Gesenkhälften gedrückt Dies bewirkt, daß die Patrizen 105 die Zwinge gegen die Schulter 90 der Hülse 80 des
Steckverbinders zusammendrücken, wobei die Hülse radial aufgeweitet wird und in engen umgreifenden
Kontakt mit dem geriffelten Abschnitt 94 des Außenleiters 96 des Koaxialkabels gelangt sowie in
engen umgreifenden mit dem Innenabschnitt 89 der Hülse 80 des Steckverbinders. Auf diese Weise sorgt die
Zwinge 95 für einen elektrischen Kontakt zwischen dem Metall des Außenleiters 93 und dem Metall des
Steckverbinders 78, ohne daß eine Zerstörung oder übermäßige Verformung stattfindet. Um sicherzustel-
> len, daß die Zwinge hinreichend zusammengedrückt
worden ist, verhindert die Zahnstange 36 ein Auseinanderbewegen der Handgriffe 25 und 27, bis der
Werkstückhalter 56 sich um einen vorbestimmten Weg bewegt hat, wodurch eine ausreichende Zusammenpres-
iii sung der Zwinge durch die Gesenkelemente 105
gewährleisiet ist.
Wenn die Kappe 51, die Gesenkelemente 105 und der Steckverbinder 78 von dem Ansatz 59 abgeschraubt
werden, sind der Steckverbinder und der Außenleiter 93
ι ■'■ des Kabels mechanisch und elektrisch verbunden.
Die spezielle versetzte Konstruktion der Gesenkelemente
und des Ansatzes 59, der den Steckverbinder 78 üumiMMiU, gcstäiioi, daß sich der Verbinder 'jnrrüüelbar
benachbart den zylindrischen Werkzeugseiten, d. h. dem
:i> Zylinder 11, dem Ring 43 und der Kappe 51, befindet,
wobei diese Elemente absichtlich ein niedriges zylindrisches Profil haben. Die aufgeweitete Kegelstumpföffnung
107 der Gesenkelemente sorgt für eine seitliche Entlastung für einen gekrümmten Abschnitt eines
:> Kabels, so daß ein Endverschließen des Kabels
unmittelbar anschließend an einen solchen gekrümmten Absch .Ut gestattet ist.
Die zylindrische Kappe 51 spannt die Gesenkelemente auf das Werkzeug und hält sie in Verbindung. Die
ι» Schlitzkonstrukticn 55 der Kappe 51 sorgt für eine
seitliche Halterung des Kabclstückes während des Endverschließens entweder eines gekrümmten Kabelstückes
oder eines geraden Kabelstückes, wie strichpunktiert bei 110 angedeutet ist
)■> Die Gesenkabschnitte 105 der Gesenkelemente
umgeben das Zwingenende vollständig und verhindern ein unerwünschtes Aufpressen der Zwinge 95, wenn
diese in ihre das Kabel umgreifende Verbindungsstellung gedrückt wird. Wie Fig.3 zeigt, umgreift die
■»ο Zwinge 95 nicht nur den geriffelten Abschnitt 94,
sondern erstreckt sich an jeder Seite desselben und bildet eine Metall-Metall-Dichtung an jeder Seite des
durch den geriffelten Abschnitt gebildeten Kontaktbereiches.
•»ϊ Das Vorsehen des Stabes 68 in dem Werkzeughalter
56 gestattet ein sicheres Aufliegen des beschnittenen Außenleiters 93 und des Dielektrikums 97 auf der
ebenen Fläche 75. Da die ebene Fläche 75 auch einen Sitz für die Innenhülse 80 des Steckverbinders 78 bildet,
ist die Ausrichtung des Außenleiters mit dem Γ ndverschluß sichergestellt
Eine Drehung des Ringes 43 vervollständigt den Zusammenbau des Handwerkzeugs ohne eine Kurbelbewegung
des Werkzeugs oder eine andere Übersetzungsvorrichtung, wodurch der EndverschluB ohne
übermäßige Werkzeugbewegung und in einem Minimum an Raum ausgeführt werden kann.
In der abgewandelten Ausführungsform gemäß Fig.4 ist ein zylindrischer Werkstückhalter 112
vorgesehen, auf dessen einstückig mit ihm ausgebildeten versetzten Ansatz eine Mutter 113 aufgeschraubt wird,
die eine ein Innengewinde besitzende vorstehende Hülse 114 mit einem Buchsenverbinder 115 aufweist
Der Buchsenverbinder 115 ist in der Mutter 113 in der
gezeigten Weise aufgenommen und hat ein Außengewinde zur Befestigung in dem Ansatz des Werkzeughalters
112. Der Buchsenverbinder 115 hat ein Innengewinde,
in welchem ein vorspringender Abschnitt des
Innenleiters eines Koaxialkabels aufgenommen wird,
das entsprechend F i g. 2 maßgerecht beschnitten ist. Im Betrieb wird r'as Kabel mit dem Buchsenverbinder 115
und der Mutter 113 in der oben beschriebenen Weise verbunden.
Claims (2)
1. Werkzeug zum Anbringen einer Verbinderhälfte am Außenleiter eines Koaxialkabels mittels
Verformung einer zwischen der Verbinderhälfte und dem Außenleiter angeordneten duktilen Zwinge,
wobei das Werkzeug eine Hülse, die über die Verbinderhälfte gepaßt wird, in der Hülse vorgesehene
Gesenkelemente, die um den Außenleiter des ">
Kabels gelegt werden und an der Zwinge angreifen, und einen Mechanismus aufweist zum Verschieben
der Hülse in Bezug auf die Verbinderhälfte derart, daß die Gesenkelemente gegen die Zwinge getrieben
werden, gemäß Patent 18 11256, dadurch i*
gekennzeichnet, daß die Gesenkelemente (98, 99) eine Bohrung (106) zur Aufnahme des Kabels (93)
bilden, die am einen Ende (103) eine aufgeweitete Mündungsöffnung (107) hat und am anderen Ende
(104) voD sinem zylindrischen Patrizenteil (105) zum ^o
Angreifen in der Zwinge (95) umgeben ist
2. Werkzeug nach Anspruch Ϊ, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hülse (11) nahe einem Ende (12) eine Schulter (109) aufweist, daß eine Verschlußkappe
(51) lösbar mit dem einen Ende (12) verbunden ist und daß die Schulter (109) und die Verschlußkappe
(51) zwischen sich die Gesenkelemente (98, 99) festhalten.
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