DE1465123C - Werkzeug zum Andrücken von Kupplungsteilen an Koaxialkabel - Google Patents
Werkzeug zum Andrücken von Kupplungsteilen an KoaxialkabelInfo
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Description
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Die Erfindung betrifft ein Werkzeug zum gleich- gegenüberliegenden Seiten der Längsachse des Werkzeitigen Andrücken eines koaxialen Kupplungsteiles zeuges angeordnet. Ein Ende jedes der Handgriffe H
an den Außenleiter und den Innenleiter eines ist drehbar auf einem Stift 3 befestigt. Im oberen
Koaxialkabels. Ende des Bereiches 2 ist eine becherförmige Aus-
Es sind Werkzeuge zum Kerben und Pressen von 5 sparung 4 vorgesehen. An der Unterseite der Auselektrischen
Klemmhülsen auf elektrische Leiter be- sparung 4 befindet sich zentral angeordnet eine zylinkannt,
bei denen beispielsweise auf glockenförmigen drische Bohrung 5. Die Aussparung 4 und die Boh-Innenflächen
laufende Stifte so nach innen verschoben rung 5 sind koaxial mit der Längsachse des Werkwerden,
daß eine elektrische Kontakthülse an einer zeuges gewählt.
Stelle an einen Leiter angedrückt wird. Die bekannten io Quer zur Bohrung 5 sind Durchgänge 6 vorgesehen.
Werkzeuge weisen jedoch den Nachteil auf, daß sie Vier solche Durchgänge sind um die Längsachse des
jeweils nur zum gleichzeitigen Andrücken einer Andrückwerkzeuges, jeweils um 90° gegeneinander
Kontakthülse an eine entsprechende elektrische Zu- versetzt, angeordnet. Jeder Durchgang 6 hat einen
führung geeignet sind. Zum gleichzeitigen Andrücken vergrößerten äußeren Teil 7, der sich bis zur äußeren
eines koaxialen Kupplungsteiles an den Außenleiter 15 Oberfläche des Bereiches 2 hin erstreckt.
und den Innenleiter eines Koaxialkabels wird ein Ein BolzenP ist in jedem Durchgänge, 7 verWerkzeug benötigt, das an zwei verschiedenen Stellen schiebbar angeordnet. Er besteht aus einem Schaftdurch gleichzeitiges Andrücken eine Verbindung her- teil 8 und einem Kopfteil 9. Der Schaftteil 8 ist gleistellt. ■ tend in den Durchgangsbereich 6 angeordnet, der
und den Innenleiter eines Koaxialkabels wird ein Ein BolzenP ist in jedem Durchgänge, 7 verWerkzeug benötigt, das an zwei verschiedenen Stellen schiebbar angeordnet. Er besteht aus einem Schaftdurch gleichzeitiges Andrücken eine Verbindung her- teil 8 und einem Kopfteil 9. Der Schaftteil 8 ist gleistellt. ■ tend in den Durchgangsbereich 6 angeordnet, der
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch 20 Kopfteil 9 im Durchgangsbereich 7. Eine Schraubengelöst, daß der Werkzeugkopf des erfindungsgemäßen feder 10 befindet sich zwischen dem Kopfteil 9 und
Werkzeuges aus einer Haupthülse mit einem innen- der Grundfläche des Durchgangsbereiches 7. Dadurch
konischen Vorderteil und einem durch einen Stempel wird der Bolzen P normalerweise in radialer Richdarin
verschiebbaren, an sich bekannten Segmentkeil- tung nach außen, von der Längsachse des Werkstück
besteht und das -Segmentkeilstück und der 25 zeuges hinweg, vorgespannt. Die äußere Oberfläche
Stempel derartige Bohrungen aufweisen, daß das des Kopfteiles 9 ist konvex abgerundet. Ein zur
Koaxialkabelende mit aufgesetztem Kupplungsstück Längsachse des Werkzeuges querliegender Anschlagin
die Bohrungen so einsetzbar ist, daß das Segment- stift 11 ist in einem Durchgang durch den Bereich 2
keilstück die an dem Kupplungsstück zum Andrücken des Andrückblockes unterhalb der Bohrung 5 und
an den Kabelaußenleiter dienenden Andrückstellen 30 oberhalb des Bereiches 1 angeordnet. Der Anschlagumschlief3t
und der zum Anschluß an den Innenleiter stift 11 weist Fortsätze 11' auf, die sich radial nach
vorgesehene Kontaktteil in den vordersten Teil der außen über den Bereich 2 hinaus erstrecken.
Bohrung des Stempelteiles sich hinein erstreckt und Die Haupthülse S ist auf dem Stempel R beweglich an dem Stempel bei der Verschiebung des Stempels befestigt. Diese bewegliche Verbindung erfolgt über zum Eindrücken gelangende Bolzen vorgesehen sind, 35 Ohren 12, die auf der Unterseite der Haupthülse B die das vorgenannte Anschlußorgan an den Kabel- vorgesehen sind und die Löcher 12' aufweisen. Die innenleiter andrücken. Haupthülse B weist an ihrem oberen Ende innen ein
Bohrung des Stempelteiles sich hinein erstreckt und Die Haupthülse S ist auf dem Stempel R beweglich an dem Stempel bei der Verschiebung des Stempels befestigt. Diese bewegliche Verbindung erfolgt über zum Eindrücken gelangende Bolzen vorgesehen sind, 35 Ohren 12, die auf der Unterseite der Haupthülse B die das vorgenannte Anschlußorgan an den Kabel- vorgesehen sind und die Löcher 12' aufweisen. Die innenleiter andrücken. Haupthülse B weist an ihrem oberen Ende innen ein
Die Erfindung sei nun an Hand von Beispielen Gewinde auf. Zwischen den Ohren 12 und dem mit
beschrieben, die im folgenden unter Bezugnahme einem Innengewinde versehenen Teil befindet sich
auf die Zeichnungen erläutert sind. Es bedeutet 40 eine innere Nockenfläche S. Diese besteht aus einem
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines von Hand unteren Bereich 13, dessen Durchmesser größer ist
betätigbaren Andrückwerkzeuges für Verbindungs- als der der äußeren Oberfläche des kreisförmigen
klemmen für Koaxialkabel, Bereiches 2, so daß sich zwischen beiden ein Hohl-
Fig. 2 eine auseinandergezogene perspektivische, raum ausbildet. Der Bereich 13 geht nach oben hin
teilweise geschnittene Ansicht des Werkzeugkopfes 45 in einen Bereich 14 über, dessen Durchmesser kleiner
des Werkzeuges nach Fig. 1, ist als der des Bereiches 13. Der Durchmesser des
Fig. 3 einen vergrößerten Querschnitt senkrecht Bereiches 14 ist gerade etwas größer als der der
durch den Werkzeugkopf in offener Stellung des- äußeren Oberfläche des kreisförmigen Bereiches 2
selben, des Stempels.
Fig. 4 eine auseinandergezogene perspektivische 50 Befindet sich das Werkzeug in seiner in Fig. 5
Ansicht einer koaxialen Anschlußklemme und eines gezeigten Betriebsstellung, so.drückt der Bereich 14
Koaxialkabels, an das die Anschlußklemme auge- der Nockenfläche S auf die Kopfteile der Bolzen P
drückt wird, ' . und damit diese Bolzen P in ihre Andrückstellung
F i g. 5 eine Ansicht ähnlich der in F i g. 3, die innerhalb der öffnung 5. Befindet sich dagegen das
aber die Anschlußklemme und das Kabel in ihrer 55 Werkzeug in der in F i g. 3 gezeigten Ruhestellung,
Stellung innerhalb des Werkzeuges zeigt, wobei sich so liegt der Bereich 13 der Nockenflächen S gegen-
das Werkzeug gerade in seiner Arbeitsstellung be- über den Bolzen P, und diese werden dann durch die
findet, Federn 10 nach außen gedrückt.
F i g. 6 und 7 weitere Ausführungsformen von An- Ein an der Oberseite des kreiszylindrischen Bedrückwerkzeugen
nach der vorliegenden Erfindung. 60 reiches 2 des Stempels vorgesehener ringförmiger
Das in den F i g. 1 bis 4 gezeigte, von Hand be- Flansch 15 paßt in eine ringförmige Aussparung 16,
tätigbare Werkzeug T weist einen Stempel R, eine die oberhalb der Nockenfläche 14 in der Haupt-Haupthülse
B, ein Segmentkeilstück C, ein innen- hülse B vorgesehen ist, um die Aufwärtsbewegung
konisches Hülsenvorderteil CS und Handgriffe// auf. der HaupthülseB gegenüber dem Stempel R zu be-
Der Stempel R enthält einen rechteckigen Ab- 65 grenzen.
schnitt 1, der sich an einen kreiszylindrischen Teil 2 In den Öffnungen 12' in den Ohren 12 sind Drehanschließt.
Dazu quer verlaufende Stifte 3 sind in stifte 17 angeordnet, die kurze Verbindungsstücke 19
einem Paar Öffnungen im Bereich 1 auf den einander drehbar tragen, die wiederum an ihren unteren Enden
3 . ■.. 4 ■
mit den Handgriffen//durch Drehstifte 18 verbunden der Durchmesser der inneren Isolation 36, über die
sind. Die Verbindung mit den Drehstiften 18 liegt der röhrenförmige Teil geschoben wird, während der
unterhalb und in bezug auf die Längsachse des Werk- aus Drahtgeflecht bestehende Außenleiter 34 auf- die_
zeuges weiter außen als die Drehstifte 3. Die Ver- äußere, mit Einkerbungen versehene Oberfläche des-
bindungsstücke sind so · angeordnet, daß sie die 5 selben aufgeschoben wird. Die Andrückzwinge 38
Haupthülse B relativ gegenüber dem Stempel/? be- weist einen Bereich 42 auf, der über den Außenleiter
wegen, wenn die Handgriffe// aufeinander zu und 34 geschoben wird und über dem röhrenförmigen
voneinander weg bewegt werden. , Teil 41 angeordnet ist. Die Andrückzwinge 38 hat
Der innenkonische Hülsenvorderteil CS weist einen außerdem einen Bereich 43, der auf der äußeren
unteren, mit einem zu dem Innengewinde der Haupt- io Isolation 33 angeordnet ist.
hülse B passenden Außengewinde und einen oberen Soll nun eine Verbindung zwischen einem Koaxial-Flanschbereich
21 auf, der in montierter Stellung auf kabel und dem koaxialen Kupplungsteil hergestellt
dem oberen Ende der Haupthülse B aufliegt und die werden, so wird das Koaxialkabel 31 derart ab-Relativbewegung
der Haupthülse B und des innen- isoliert, daß der Mittelleiter 35 und der aus Drahtkonischen
Hülsenvorderteiles CS gegeneinander be- 15 geflecht bestehende Außenleiter 34 freigelegt wird,
grenzt. Der Hülsenvorderteil CS bildet mit seiner Die Andrückzwinge 38 wird über den abisolierten
konischen Innenfläche eine Spannockenfläche 22. Teil hinweg auf die äußere Isolation 33 geschoben.
Das Segmentkeilstück C ist innerhalb des Hülsen- Das Hauptstück 37 wird so auf das Kabel aufgesteckt,
Vorderteiles CS angeordnet. Es weist eine konische daß der Innenleiter 35 durch den röhrenförmigen
Oberfläche 23 auf, die von vier Spannbacken 24 ge- 20 Teil 41, den Isolationsteil des Anschlußstückes und
bildet wird, deren jede als ein Viertel-Kreissegment den inneren Anschlußteil 40 hindurchgeht. Der
konisch-zylindrischer Art ausgebildet ist. Jede Spann- röhrenförmige Teil 41 wird über die innere Isolation
backe hat zwei Seitenflächen 25, die im rechten 36 des Kabels geschoben. Der aus Drahtgeflecht beWinkel
zueinander stehen. Jede Fläche 25 weist eine stehende Außenleiter 34 wird auf die äußere, mit
öffnung 26 auf, die sämtlich in den vier Spannbacken 25 Einkerbungen versehene Oberfläche des röhrenförentlang
eines Kreises miteinander ausgerichtet sind. migen Teiles 41 bis zur Schulter 37'hin aufgeschoben.
Eine Feder 27 ist jeweils in nebeneinanderliegenden Dann wird die Andrückzwinge 38 so weit über das
öffnungen zwischen einem Paar von Spannbacken Kabel bewegt, bis der Bereich 42 der Andrückzwinge
24 angeordnet, so daß die Spannbacken durch die an der Schulter 37'anliegt.
Federkraft in Eingriff mit der inneren Oberfläche 22 3° Die Handgriffe// werden auseinanderbewegt und
des Hülsenvorderteiles CS gedruckt werden. Jede bewirken dabei, daß die Haupthülse ß und der
Spannbacke 24 weist an der Innenseite am oberen Hülsenvorderteil CS sich gegenüber dem Stempel R
Ende einen gekrümmten Teil 28 und unten einen nach oben bewegen. Daher bewegen sich die Bolzen P
gekrümmten Teil 29 auf, wobei der Radius des unte- und das Segmentkeilstück C von der Längsachse des
ren Teiles größer als der des oberen Teiles ist. Beide 35 Werkzeuges her nach außeri infolge der Wirkung
Teile 28 und 29 sind voneinander durch ringförmige der Vorspannfedern 10 und 27. Die Kopfteile 9 der
Schultern getrennt. Wenn die Spannbacken 24 in dem Bolzen P werden gegen den Bereich 13 der Nocken-Hülsenvorderteil
CS angeordnet sind, dann bilden die fläche S gedrückt, wie es in F i g. 3 gezeigt ist. Die
Teile 28 und 29 nebeneinanderliegende Andrück- öffnung ist nun frei, und die gekrümmten Innenbereiche,
die koaxial mit der Längsachse des Werk- 4° bereiche28 und 29 der Spannbacken haben ihren
zeuges ausgerichtet sind. Findet eine Längsbewegung weitestmöglichen Abstand voneinander, so daß das
der Haupthülse B und des Hülsenvorderteiles CS koaxiale Anschlußstück und das Koaxialkabel in der
gegenüber dem Stempel Z? statt, dann werden die ineinandergesteckten Form in das Werkzeug einge-Spannbackenteile
28 und .29 entweder zur Werkzeug- bracht werden kann, achse hin oder von dieser weg bewegt. . 45 Das geschieht so, daß der innere Anschlußteil 40
Mit den Handgriffen // ist eine Sperrvorrichtung in der Bohrung 5, der Hauptteil 37 in der Ausspa-
30 drehbar verbunden. Sie arbeitet so, daß bei Be- rung 4, der Bereich 32 zwischen den gekrümmten
tätigen des Werkzeuges zum Andrücken eines Kupp- Teil 29 und der Bereich 43 zwischen den gekrümmten
lungsteiles an einen Leiter die Handgriffe so lange Teilen 28 zu liegen kommt.
nicht wieder geöffnet werden können, bis der An- 50 Die Handgriffe// werden dann gegeneinander
drückvorgang beendet ist. bewegt. Dadurch wird bewirkt, daß die Ilaupthülse B
In Fig. 4 ist ein Koaxialkabel 31 dargestellt. Es und der HülsenvorderteilCS sich nach unten gegenhat
eine äußere Isolation 33, einen aus Drahtgeflecht über dem Stempel R bewegen. Der Bereich 14 der
bestehenden Außenleiter 34, einen Innenleiter 35 und Nockenfläche S wirkt auf die Bolzen P ein und beeine
innere Isolation 36, die zwischen dem Innen- 55 wegt sie auf diese Weise nach innen auf die Längsleiter
35 und dem Außenleiter 34 angeordnet ist. Die achse des Werkzeuges zu, um somit den inneren
koaxiale Anschlußklemme 32 besteht aus einem Anschlußteil 40 auf den Innenleiter 35 zu drücken.
Hauptstück 37 und der Andrückzwinge 38. Das Das geschieht infolge der Anordnung der Bolzen an
Hauptstück 37 enthält einen (nicht gezeigten) Isola- vier Stellen, die entlang des Umfanges des Anschluß-'
tionsteil und einen inneren Anschlußteil 40, die beide 60 Stückes 40 verteilt sind. Zur selben Zeit wirkt die
zur Aufnahme des Innenleiters 35 axiale Bohrungen Nockenfläche 22 des Hülsenvorderteiles CS auf die
aufweisen. - äußeren Flächen 23 der Spannbacken 24 ein und be-
Ein hohler, röhrenförmiger Teil 41 erstreckt sich wegt sie radial nach innen, um so die Bereiche 42
nach rückwärts vom Hauptteil 37 und ist an seiner und 43 der Andrückzwinge 38 auf den aus Drahtäußeren Fläche mit Einkerbungen versehen. Eine 65 geflecht bestehenden Außenleiter 34 bzw. die äußere
Schulter 37' liegt zwischen dem Hauptstück 37 und Isolation 33 aufzudrücken. Die Druckwirkung gedem
röhrenförmigen Teil 41. Der Innendurchmesser schieht über die gekrümmten Druckflächen 28 und 29.
des röhrenförmigen Teiles 41 ist etwas größer als Die Handgriffe H werden so lange gegeneinander-
gedrückt, bis die Fortsätze 11' des Anschlagstiftes 11
gegen das untere Ende der Haupthülse B anliegen und die Sperrvorrichtung 30 gelöst wird, um sicherzustellen,
daß der Andrückvorgang beendet ist. Nach Lösung der Sperrvorrichtung 30 können die Handgriffe
H auseinanderbewegt werden, und das Koaxialkabel mit dem nunmehr angeklemmten Anschlußstück
kann aus dem Werkzeug entfernt werden.
Bei den weiteren Ausführungsformen, die in den
F i g. 6 und 7 gezeigt sind, sind Andrückblock, die Haupthülse, das Hülsenvorderteil und die Spannanordnung
im wesentlichen dieselben wie die bereits beschriebenen, mit Ausnahme der folgenden Merkmale:
. . . .
In F i g. 6 ist der Stempel R' an seinem rückwärtigen Ende mit einem Fortsatz 44 versehen, auf
den ein Gewinde aufgebracht ist. Der Fortsatz 44 ist in ein Gewindeloch 45 eines Befestigungsblockes 46
eingeschraubt, der mit einem Grundteil 47, beispielsweise einer Werkbank, verbunden ist. Der Befcstigungsblock
46 hat einen mit einem Außengewinde versehenen Bereich 48, der koaxial zu dem Loch 45
ist und auf den ein hohler, becherförmiger Teil 49 aufgeschraubt ist.
Der Teil 49 weist eine vordere öffnung 50 auf, die koaxial zur Achse des Stempels R' liegt und in der
die Haupthülse B' gleitend montiert ist. Die öffnung 50 hat eine ringförmige Rinne 51, in der ein O-Ring
52 angeordnet ist und der eine Dichtung zwischen der öffnung 50 und der Haupthülse B' bewirkt. Die
Haupthülse B' weist außen einen ringförmigen Flansch
53 auf, dessen Durchmesser etwas geringer ist als der innere Durchmesser des becherförmigen Teiles 49, in
den der Flansch 53 in axialer Richtung gleiten kann. Der Flansch 53 hat eine ringförmige Rinne 54, in der
ein O-Ring 55 zur Bildung einer Dichtung zwischen dem Flansch 53 und dem Teil 49 eingepaßt ist. Eine
Schraubenfeder 56 liegt zwischen Flansch 53 und dem Befestigungsblock 46, um den Flansch 53 gegen
die Öffnung 50 des becherförmigen Teiles 49 vorzuspannen.
Eine weitere öffnung 57 ist im Teil 49 in der Nähe der öffnung 50 vorgesehen. Eine Flüssigkeitszuführungsleitung
48 ist mit der öffnung 57 verbunden und stellt eine Verbindung zu einem Vorratsbehälter
59 für unter Druck stehende Flüssigkeit her, um so in passender Weise die unter Druck stehende Flüssigkeit
in den Teil 49 einzuführen und das Werkzeug in ähnlicher Weise zu betätigen, wie das bereits unter
Bezugnahme auf die Ausführungsform nach Fig. ί bis 3 beschrieben worden ist.
Das in F i g. 6 gezeigte Werkzeug kann automatisch durch einen Fühler 60 im inneren Ende der Bohrung
5 betätigt weiden. Ein Koaxialkabel 61 ist durch eine Bohrung im Stempel R' und Befestigungsblock
46 mit der Abfühleinrichtung 60 verbunden und führt an einen Steuerkreis 62, der mit einer Betätigungsschaltung 63 über eine Kopplung 64 wirkungsmäßig
verbunden ist. Die Betätigungsschaltung 63 ist so aufgebaut, daß sie die Mittel betätigt, die Druckflüssigkeit
an die Andrückvorrichtung liefern.
Das Werkzeug in F i g. 6 ist in seiner Andrückstcllung
gezeigt. Das innere Ende der Haupthülse B' schlägt an den Befestigungsrand 46 an und begrenzt
somit die Rückwärtsbewegung der Haupthülse B' und setzt damit dem Andrückvorgang eine vorherbestimmbare
Grenze.
Das in F i g. 7 gezeigte Werkzeug ist ähnlich dem in Fig. 6 gezeigten, mit der Ausnahme, daß der
Stempel R" mit einem durch Federkraft vorgespannten Kolben 66 verbunden ist, der beweglich in einem
Zylinder 67 angeordnet ist, der über Gewinde mit der Haupthülse B" verbunden ist. Der Zylinder 67
ist in einem Befestigungsteil 68 durch Feststellschrauben 69 befestigt. Über ein Rohr 70 ist eine Vorrichtung
zur Zuführung von unter Druck stehender Flüssigkeit mit dem Zylinder 67 verbunden. Der Kolben
ίο .66 weist eine Oberfläche 66' auf, die gegen die innere
Oberfläche der Haupthülse B" wirkt, die ein Ende des Zylinders bildet. Ein Einwirken dieser Flächen
aufeinander begrenzt den Aridrückvorgang in einer vorherbestimmbaren Stellung.
Beim Betrieb der Vorrichtung nach F i g. 7 bewegen sich der Stempel R" und das Segmentkeilstück
C" relativ gegenüber der Haupthülse B" und dem Hülsenvorderteil CS".
Claims (10)
1. Werkzeug zum gleichzeitigen Andrücken eines koaxialen .Kupplungsteiles an den Außenleiter
und den Innenleiter eines Koaxialkabels, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkzeugkopf
aus einer Haupthülse (B) mit einem -innenkonischen Hülsenvorderteil (CS) und einem
durch einen Stempel (R) darin verschiebbaren, an sich bekannten Segmcntkcilstück (C) besteht
und das Segmentkeilstück (C) und der Stempel
(R) derartige Bohrungen aufweisen, daß das Koaxialkabelende mit aufgesetztem Kupplungsstück in die Bohrungen so einsetzbar ist, daß das
Segmentkeilstück (C) die an dem Kupplungsstück zum Andrücken an den Kabelaußenleiter (34)
dienenden Andrückstellen (42, 43) umschließt und der zum Anschluß an den Innenleiter (35)
vorgesehene Kontaktteil (40) in den vordersten Teil (5) der Bohrung des Stempelteiles (R) sich
hinein erstreckt und an dem Stempel (R) bei der Verschiebung des Stempels zum Eindrücken gelangende
Bolzen (P) vorgesehen sind, die das vorgenannte Anschlußorgan (40) an den Kabelinnenleiter
(35) andrücken.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Segmentkeilstück (C) mehrere
Spannbacken (24) aufweist, die durch Federkraft (27) auseinandergedrückt werden.
3. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Segmente des Scgmentkeilstückes
(C) außen konisch verjüngend verlaufen und mit der Innenfläche des innenkonischen
Hülsenvorderteiles (CS) zusammenwirken.
4. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Segmentkeilstück (C) innen
mit gegeneinander abgesetzten Andrückflächen (28, 29) versehen ist, die nebeneinanderliegende
Andrückbereiche (42, 43) verschiedenen Durchmessers bilden.
5. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungsmittel für das Andrückwerkzeug aus einem Paar Handgriffen
(H) bestehen, die drehbar mit dem Stempel (R) und über Verbindungsstücke (19) mit der Haupthülse
(B) verbunden sind.
6. Andrückwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bctätigungsmittel hydraulisch
gesteuert sind (F i g. 7) und einen Flansch
(66) enthalten, der mit dom Stempel (R") verbunden
ist und unter Flüssigkeit in einem Zylinder (67) bewegt werden kann, der mit der 1 laupthülse
(B) fest verbunden ist.
7. Andrückwerk/eug nach Anspruch !,dadurch
gekennzeichnet, daß die Betätigungsinittel hydraulisch
gesteuert werden (F i g. 6) und einen Kolben (53) enthalten, der mit der Haupthülse (B) verbunden
ist, und einen Zylinder (49) aufweisen, der mit dem Stempel (R') verbunden ist.
8. Andrückwerkzeug nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß Abfühlmittel (60)
in der Bohrung (5) des Stempels (R', R") angeordnet sind, um Mittel (59) zu betätigen, die unter
Druck stehende Flüssigkeit an den Arbeitsraum der hydraulischen Hinrichtung führen, wenn die
Verbindungsklemme im Werkzeug angeordnet wird, um so ein automatisches Andrücken zu bewirken.
9. Andrückwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschlag (11, 11')
die Bewegung der Haupthülse (B) gegenüber dem Stempel (R) in einer Richtung begrenzt.
10. Andrückwerkzeug nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die ersten und zweiten Nockenflächen (14, 13, 22) so zueinander liegen,
daß ein gleichzeitiges Andrücken an beiden Andrückbereichen erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
009 649/56
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