DE2122775C3 - Pneumatisch betätigte Kolbenrückführeinrichtung an einem Druckluftnagler - Google Patents
Pneumatisch betätigte Kolbenrückführeinrichtung an einem DruckluftnaglerInfo
- Publication number
- DE2122775C3 DE2122775C3 DE2122775A DE2122775A DE2122775C3 DE 2122775 C3 DE2122775 C3 DE 2122775C3 DE 2122775 A DE2122775 A DE 2122775A DE 2122775 A DE2122775 A DE 2122775A DE 2122775 C3 DE2122775 C3 DE 2122775C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- working
- piston
- return
- sealing ring
- cylinder
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 32
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 25
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 claims description 14
- 230000036316 preload Effects 0.000 claims 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 4
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 4
- 230000004323 axial length Effects 0.000 description 1
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 1
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000012530 fluid Substances 0.000 description 1
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 239000012858 resilient material Substances 0.000 description 1
- 238000009958 sewing Methods 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25C—HAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
- B25C1/00—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
- B25C1/04—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by fluid pressure, e.g. by air pressure
- B25C1/041—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by fluid pressure, e.g. by air pressure with fixed main cylinder
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine pneumatisch betätigte Kolbenrückführeinrichtung an einem Druckluftnagler,
dessen Arbeitszylinder mit einem oberen totpunktseitigen Flansch einen zwischen Arbeitszylinder
und Naglergehäuse angeordneten Speicherraum begrenzt, der einerseits über mindestens eine durch das
Einlaßventil des Arbeitshubraums überwachte Belüftungsöffnung des Flansches mit dem Vorratsraum
des Naglers verbindbar, andererseits über mindestens eine im Bereich des unteren Totpunkts des Arbeitskolbens angeordnete öffnung im Arbeitszylinder mit
dessen Rückhubraum verbunden ist, ferner mit einem den Arbcitskolben umschließenden Dichtring,
der ständig dicht an der Zylinderwand anliegt.
Eine derartige pneumatisch betätigte Kolbcnrückführdnriditung
ist bereits aus der USA.-Patentschrift Mi?i 517 bekannt. Bei dieser bekannten Einrichtung
isl in dem oberen Flansch eine Belüftungsbohrimg
angeordnet, welche unmittelbar vom Einlaßventil des Arbeitsluibraiims überwacht wild. Dadurch, da 1.1 die
Hdüflnngshohriing verhältnismäßig eng ist, kann
nach dem öffnen des Einlaßventils in dem Speicherraum bzw. in dem Rückhubraum der Druck nicht se
schnell ansteigen, daß er die nach unten gerichtete Bewegung des Arbeitskolbens behindern könnte. Dei
Druckanstieg erfolgt vielmehr mit einer gewisser Verzögerung, nachdem der Arbcitskolben bereits seinen
unteren Totpunkt erreicht hat. Wenn jetzt die Druckluftzufuhr zum Arbeitshubraum unierbrochen
wird, wobei jedoch das Einlaßventil noch geöffnel
ίο ist, so wird der Arbeitskolben infolge des in dem
Rückhubraum herrschenden Überdrucks in seine obere Totpunktlage zurückgeführt, während gleichzeitig
die Luft durch die Entlüftungsbohrung über den Arbeitshubraum entweichen kann. Infolge der
Tatsache, daß die Belüftungsbohrung in zwei Richtungen durchströmt werden kann, ist es denkbar, daS
der Druck im Speicherraum zu rasch abfällt, so daß der Arbeitskolben nicht vollständig in seine obere
Totpunktlage zurückgeführt wird. Dieser Effekt wird
ao noch verstärkt, wenn der den Arbeitskolben umschließende Dichtring infolge natürlicher Abnutzung
seine Dichtfähigkeit verliert, so daß die in dem Rückhubraum befindliche Luft an dem Dichtring
vorbei entweichen kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine pneumatisch betätigte Kolbenrückführeinrichtung
der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, deren Funktionsfähigkeit vom Verschleiß der Kolbendichtungen
weniger beeinträchtigt und deren Belüftungs-
öffnung zum Speicherraum des Rückhubraums nicht unmittelbar vom Einlaßventil des Arbeitshubraums
überwacht wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Belüftungsöffnung des Flansches von
einem zum Speicherraum hin öffnenden Rückschlagventil überwacht ist und der Dichtring des Arbeitskolbens rückhubraumseitig angeordnet ist, während
ein arbeitshubraumseitiger Dichtring im Bereich des oberen Totpunktes des Arbeitskolbens in eine Erwei-
terung des Zylinders eintauchend, Entlüftungsöffnungen mindestens eines im Arbeitskolben angeordneten
und in den Rückhubraum mündenden Entlüftungskanals zur Entlüftungsleitung freigibt.
Dadurch, daß die Belüftungsöffnung des Flansches von einem zum Speicherraum hin öffnenden Rückschlagventil
überwacht wird, ist gewährleistet, daß der Überdruck in dem Speicherraum und in dem
Rückhubraum immer ausreichend groß ist, um den Arbeitskolben vollständig in seine obere Totpunktlage
zurückzuführen. Erst wenn der Arbe:tskolben diese Stellung erreicht hat, kann sein arbeitshubraumseitiger
Dichtring radial aufgeweitet werden und in die in dem Zylinder angeordnete Erweiterung
eintreten, um den in dem Arbeitskolben angeordneten und in den Rückhubraum mündenden Entlüftungskanal
freizugeben, so daß die in dem Speicherund Rückhubraum befindliche Luft entweichen
kann. Er, wird daher eine äußerst zuverlässige Kolbenrückführeinrichtung geschaffen, deren Funktionsfähigkeit
auch vom Verschleiß der Kolbendichtungen kaum beeinträchtigt wird.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachfolgend an Hand der Zeichnung beschrieben. Es
zeigt
F i g. I eine teilweise geschnittene Seitenansicht
des Druckluftnagler (Ruhestellung),
Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht des Druckluftnagler
n;ich Fig. I (KolbcnantriebsstellunjO.
An einem Druckluftnagler 10 ist mit dem Bezugszeichen 12 ein Kopfteil und mit 14 ein seitlich vom
Kopfteil angeordneter Handgriff bezeichnet. Der Kopfteil weist einen Verschlußkopf 16. ein Nasenteil
18, ein Heftklammermagazin 20 und eine Ventilanordnung
22 auf.
Der Kopfteil 12 ist von rohrförmiger Gestalt, wobei das obere Ende offen ist, während das untere
Ende mittels einer relativ dicken Bodenwand 24 verschlossen ist. Der Kopfteil 12 umgibt einen dünnwandigen
hülsenartigen Arbeitszylinder 26, in dem zur vertikalen Hin- und Herbewegung ein Arbeitskolben 28 angeordnet ist. der einen Treiber 30 für in
dem Magazin 20 angeordnete Heftklammern 5 trägt. Das obere Ende des Treibers ist mittels eines Stiftes
32 in einem in dem Kolben ausgebildeten Schlitz befestigt, und das untere Ende ist in einem Schlitz 34
geführt, der in dem Nasenteil 18 ausgebildet ist. Der untere Randabschnitt des Kopfteils 12 ist mit einem
ringförmigen Stoßpolster 36 versehen, das zum Auffangen des Kolbens 28 bestimmt ist, wenn dieser seinen
unteren Totpunkt erreicht.
Der obere Rand des Zylinders 26 endet eben mit dem oberen Rand des Kopfteils 12 und ist mit einem
verdickten Flansch 44 versehen, der mit einer durchgehenden Ringnut 46 zur Aufnahme eines besonders
gestalteten Dichtungs-O-Ringes 48 ausgebildet ist, der als in einer Richtung wirkendes Rückschlagventil
dient und mittels dessen der Zylinder 26 gegen die innere Wandoberfläche des Kopfteils 12 zu einem
noch zu beschreibenden Zweck abgedichtet wird. Der untere Rand des Zylinders 26 stützt sich auf
einer Ringschulter des Kopfteils 12 ab.
Die Wand des Zylinders 26 ist von der Wand des Kopfteils 12 im Abstand angeordnet, und die beiden
Wände verlaufen im wesentlichen koaxial, so daß sie zwischen sich einen ringförmigen Speicherraum 50
begrenzer, der die gesamte Zylinderhöhe aufweist. Eine Reihe von öffnungen 52 sind in dem Bereich
des Zylinders 26 vorgesehen, welche eine Verbindung zwischen dem Inneren des Zylinders 26 und
dem Speicherraum 50 schaffen. Die öffnungen 52 «ind gleich groß und in Umfangsrichtung um die Zylinderwand
herum im Abstand angeordnet, und sie befinden sich unterhalb des unteren Totpunkts des
Kolbens 28.
Der Abschnitt der Zylinderkammer unterhalb des Kolbens bildet einen Rückhubraum 54 mit veränderlichem
Volumen, während der Speicherraum 50 eine zusätzliche Ausdehnungskammer mit festem VoIumen
bildet, deren Funktion darin besteht, die Kapazität des Rückhubraums 54 so zu erhöhen, daß eine
größere Menge komprimierter Luft für den Rückführhub des Kolbens 28 zur Verfugung steht.
Der Kolben 28 hat im wesentlichen zylindrische Gestalt, und seine Seitenwand is* mit einem Paar
Ringnuten 56 und 58 in seinem oberen Bereich versehen, und in diesen sind ringförmige Dichtungen
oder O-Ringe 60 bzw. 62 angeordnet. Während der Hin- und Herbewegung des Kolbens wirkt der Dichtring
60 als Abdichtung für den Kolben 28 gegen die Zylinderwand 26 beim Arbeitshub und zum Verhindern
des Rückatrömens von Luft um den Kolben herum während de, Rückführhubes des Kolbens unter
dem Einfluß del sich ausdehnenden Luft in den
Räumen 50 und 54. Die Dichtringe 60 und 62 bestehen aus elastischem Material, wie z.B. Gummi.
Der Dichtring 60 steht ständig in Dichtbcrührunu
mit der Wand des Zylinders 26. Der Dichtring 62 steht gleichfalls ständig in Berührung mit der Wand
des Zylinders 26, außer dünn, wenn sich der Kolben
28 etwa in der Lage gemäß F i g. 1 befindet, d. h. in der oberen Tatpunktlage, da zu diesem Zeitpunkt die
Rückführluft im Speicher- und Rückhubraum 50 und 54 den Dichtring 62 von den Entlüftungsöffnungen
64 abhebt und in die in dem Zylinder 26 angeordnete Erweiterung 71 hineindrückt, um zu ermöglichen,
ίο daß die Rückführluft aus dem Speicher- und Rückhubraum
50 und 54 abströmt. Die Entlüftungsöffnungen 64 stehen in Verbindung mit den Räumen 50
und 54 über eine Radialbohrung 66, die wiederum mit einer Axialbohrung 68 in Verbindung steht, die
am Ende des Kolbens 28 in eine Abströmöffnung 70 mündet. Es ist verständlich, daß der Stift 32 auf geeignete
Weise mit einer öffnung versehen ist, so daß er die Axialbohrung 68 nicht blockiert.
Es wird daher ersichtlich sein, daß Rückführluft in so die öffnungen 64 von oberhalb des Kolbens nicht
eintreten kann infolge des Dicl^sitzes zwischen dem Dichtring 62 und den Entlüftuwgsöffnungen 64.
Wenn jedoch der Kolben in die Lage gemäß F i g. 1 zurückkehrt, so ermöglicht die Erweiterung 71 des
Zylinders 26, daß die Ausdehnungsluft den Ring 62 ausreichend nach außen aufweitet, um ihren Austritt
durch die öffnungen 64 und nach oben zu ermöglichen,
so daß sie unter dem Verschlußkopf in der noch zu beschreibenden Weise abströmt.
Der Verschlußkopf 16 ist am oberen Ende des Körperabschnitts 12 befestigt. Eine Dichtung 72 ist
zwischen den Verschlußkopf und den oberen Rand des Körperabschnitts eingesetzt. Das äußere Ende
des fest angeformten hohlen Handgriffs 14 ist über einen Stutzen 74 an eine flexible Leitung 76 angeschlossen,
die zu einer Druckluftquelle führt, welche somit mit einer Druckkammer 80 verbunden werden
kann, die oberhalb des oberen Randes de·; Kopf teils 12 und unter dem Verschlußkopf 16 angeordnet ist.
Die Druckkammer 80 versorgt den Kolben 28 für seinen Arbeitshub und den Speicher- und Rückhubraum
50 und 54 über eine Dichtungsöffnung 82 mit Luft. Wenn Luft von einer Vorratskammer 92 im
Handgriff in einer noch zu beschreibenden Weise zu der Druckkammer 80 gelangt, so dient sie sowohl
zum Absenken des Kolbens 28 als auch zum Füllen des Speicher- und Rückhubraums 50 und 54 über ein
von dem Dichtring 48 gebildetes Rückschlagventil.
Der Dichtring 48 bildet also ein Rückschlagventil, und er ist mit einer Reihe von Quernuten 94 an seinem
unteren Rand versehen, die Luftströmungskanclc
für den Abwärtsstrom von Luft zwischen der Wand des Kopfteils 12 und dem Zvlinder 26 bilden,
um die Räume 50 und 54 zu füllen, wenn der Druckkammer 80 Druckluft zugeführt wild. Bei dem Rückführ-
oder Aufwärtshub des Kolbens 28 berührt der Ring 48 dichtend die Wand des Kopfteils 12, um den
Durchtritt von Rückführluft zu verhindern. Somit ist ersichtlich, daß der Dichtring 48 als Rückschlagventil
in einer Richtung wirkt, indem er nur den Zustrom von Druckluft in den Speicherraum 50 hinein
gestattet und einen Rückstrom verhindert.
Luft zum Treiben des Kolbens wird der Druckkammer 80 (und den Räumen 50 und 54) von der
Kammer 92 her durch die Ventilanordnung 22 ζιιμο
führt. Das Ableiten der Luft erfolgt ebenfalls clinch die Ventilanor<'nung 22. Die Ventilanordnung ist als
Baueinheit ausgebildet und in der Nähv di>
kopfteiis
12 in einer entsprechend abgestuften Bohrung 102 angeordnet, die in dem Gehäuse des Druckluftnagler*
10 ausgebildet ist.
Die Ventilanordnung 22 ist über einen Teil ihrer axialen Länge von einer im wesentlichen zylindrischen
Hülse 104 umgeben, die einen Dichtung 106 trägt, der in die Bohrung 102 eingesetzt ist. Der
Dichtring 106 berührt die Bohrung 102 dichtend. Die Hülse 104 begrenzt eine schncnförmigt Nut 108, die
mit der Bohrung 102 zur Verhinderung einer Axialbewegung verkeilt ist. und einen sehnenförmigen
Schlitz 110 in der Nähe ihres Unterteils. Das Verkeilen
der Hülse 104 mit der Brhrung wird erzielt durch Eintreiben eines Stiftes, beispielsweise eines gerollten
Stiftes 109, durch eine Bohrung, die durch die Seitenwändc
des Gehäuses und in die abgestufte Bohrung 102 hindurchgeht. Der sehnenförmige Schlitz
110 schafft eine Verbindung mit einer Entlüftungsleitung 112. die in die Atmosphäre mündet.
Ein Vcntilschiebcr 114 ist koaxial in der Hülse 104 angeordnet, um sich aus der in F i g. 1 gezeigten
Stellung in die in F i g. 2 gezeigte Stellung zu bewegen. In F i g. 2 stehen die Druckkammer 80 und die
Vorratskammer 92 über eine Drucköffnung 116 in Verbindung, um den Kolben anzutreiben und die
Räume 50. 54 mit Rückführluft zu füllen.
In der geschlossenen Stellung gemäß Fig.! ist die
Drucköffnung 116 von der Verbindung mit der Druckluftqucllc durch die Dichtberührung zwischen
einem ringförmigen Flansch 118 und der Dichtung 72 abgeschlossen. Der Flansch 118 wird in seiner
oberen Lage durch die unter hohem Druck stehende Luft gehalten, die auf eine untere Fläche 120 des
Ventilschiebers wirkt, und durch eine Druckfeder 121. die gegen diese untere Fläche 120 nach oben
drückt. DiQ Summe dieser Kräfte übersteigt die gegen eine Fläche 122 des Ventilschiebers ausgeübte Kraft,
und somit ist die normale Lage des Ventilschiebers 114 die obere oder geschlossene Lage gemäß Fig. 1.
Die Druckfeder 121 hat eine zusätzliche Funktion, und zwar wirkt sie als Sicherhcitselement, um ein
Auslösen des Werkzeugs zu verhindern, wenn dieses zuerst an eine Druckluftquelle angeschlossen wird.
Die durch die Feder ausgeübte Kraft reicht aus, um das Aufrechterhalten der geschlossenen Lage gemäß
F i g. 1 zu jeder Zeit sicherzustellen, außer wenn der Auslöser zur Betätigung des Werkzeugs betätigt
wird.
Druckluft (von der Kammer 92) wird normalerweise der unteren Fläche 120 durch eine Axialbohrung
124 zugeführt, die sich durch den Ventilschieber 114 von der Fläche 122 bis zu einem ringförmigen
Raum 126 erstreckt. Dieser ringförmige Raum Ϊ26 wird durch einen Hauptkörperabschnitt 128 des
Ventilschiebers 114 und einen komplementären eingeschraubten Einsatz 130 (der die untere Fläche 120
bildet) begrenzt, der durch eine entsprechende Dichtung 132 dichtend daran befestigt ist, und außerdem
durch ein konzentrisches, innen aufgenommenes unteres Ventilelement 134. Das untere Ventilelement
134 begrenzt ein Paar diametrale Öffnungen 136, die mit dem Raum 126 in Verbindung stehen und nach
innen zu einer Federkammer 138 münden, in der ein nachgiebiges Kugelventil 140 angeordnet ist. Wenn
das nachgiebige Kugelventil 140 sich in der unteren Lage gemäß F i g. 1 befindet, wird Druckluft von der
Federkammer 138 über die obere Fläche des Kugelventil 140 (und unter einem oberen konkaven Kugclsitz
142 hindurch), durch öffnungen 144 und dann unter der unteren Fläche 120 hindurchtreten.
So wird Druckluft normalerweise zur unteren Fläche 120 geleitet, um den Ventilschieber in seiner
Ti oberen Lage gemäß F i g. 1 zu halten.
Die auf die Fläche 120 wirkende Hochdruckluft drückt gegen eine Dichtung 146 und legt sie an das
Ende 148 der abgestuften Bohrung 102 an. Da das untere Ventilelement 134 eine Schulter 150 bildet,
ίο auf der der innere Rand der Dichtung 146 ruht, wird
die Hochdruckluft das untere Ventilelement in der festen untersten Lage gemäß F i g. 1 halten.
Der Vcntilschieber 114 ist axial relativ zu dem konzentrischen unteren Ventilelement 134 bewegbar,
um Luft zu der Druckkammer 80 zu leiten. Diese Bewegung wird eingeleitet durch die Schwenkbewegung
eines Auslösers 152 aus der Lage gemäß F ig. 1 (der Ruhelage) in die Lage gemäß Fig.2, die die
Lage für den Arbeitshub darstellt. Der Auslöser 152 hebt eine Auslöserstange 154, die das Kugelventil
140 von einem konkaven unteren Sitz 156 in Dichtberührung mit dem oberen konkaven Ventilsitz 142
hebt. Das führt zu einem Abschneiden der Zufuhr von .Hochdruckluft zu der unteren Fläche 120, wodurch
"in Ungleichgewicht in den Kräften entsteht,
die den Ventilschieber 114 in seiner oberen Lage halten. Das ist der Fall, da die ringförmige Fläche
122 einen ausreichend größeren Bereich hat als der Flansch 118 und da auch ύπ gegen sie ausgeübte
Druck gegen die aufwärts drückende Kraft der Druckfeder 121 versetzt ist. Infolgedessen treibt die
Hochdruckluft den Ventilschieber nach unten gegen das relativ feststehende Ventilelement 134, und der
Ventilschieber bewegt sich daher unmittelbar in die Lage gemäß F i g. 2.
Der Ventilschieber ist durch mehrere O-Ringe geführt,
die von ihm und von dem unteren Ventilelement 134 getragen werden. Diese Dichtringe dienen
zusätzlich zum Führen des Ventilschiebers bei seiner Bewegung dazu, die gegenüberliegenden zyÜD-drischen
Oberflächen dichtend zu berühren, an denen sie sich entlangbewegen.
Wenn sich der Ventilschieber in die Lage gemäß Fig. 2 bewegt, treten mehrere Dinge ein. Einerseits
kann Hochdruckluft von der Kammer 92 zu der Druckkammer 80 gelangen, um den Arbeitshub zum
Treiben des Kolbens 28 in seine unterste Stellung zu beginnen und um den Speicher- und Rückhubraum
50 und 54 zu füllen. Weiterhin wird die Entlüftungs-
leitung 112 von ihrer Verbindung mit einer Austrittsbohrung 160 im Ventilschieber 114 abgeschnitten.
Wie es in F i g. 2 zu sehen ist, wird eine konische Oberfläche 164 der Austrittsbohrung 160 in Dichtberührung
mit einem Dichtring 162 gebracht, die von
dem unteren Ventilelement 134 getragen wird. Das verhindert den Durchtritt von Hochdruckluft nach
unten durch die Austrittsbohrung 160. Natürlich wirkt die Hochdruckluft weiterhin auf die ringförmige
Fläche 122 und auch auf die oberste Fläche des unteren Ventilelementes 134 und hält dadurch das
untere Ventilelement in seiner Lage am Ende der abgestuften Bohrung 102.
Der Kolben 28 bleibt in seiner untersten Lage, nachdem er eine Heftklammer herausgetrieben hat,
und der Ventilschieber 114 bleibt in seiner untersten Lage (gemäß F i g. 2), bis der Auslöser 152 losgelassen
wird. Nach dem Loslassen wird die Auslöserstange 154 mittels einer Druckfeder 170 durch das
Kugelventil 140 nach unten gedruckt. Dann gelangt
Luft unter den konkaven oberen Kugelsitz 142 und wirkt gegen die untere Fläche 120, um zu verursachen,
daß sich der Ventilschieber 114 in die Lage hebt, in der der ringförmige Flansch 118 gegen die S
Dichtung 72 abgedichtet ist. Damit wird die Verbindung der Druckluftquellc mit der Druckkammer 80
unterbrochen, wobei gleichzeitig die komprimierte Luft, die in den Räumen 50 und 54 gespeichert ist,
sich pusdchnt, um den Kolben 28 in seine oberste
Lage zurückzuführen. Die Druckluft, die in der Druckkammer 80 eingeschlossen ist, während sich
der ringförmige Flansch 118 an die Dichtung 72 anlegt, wird durch die Austrittsbohrung 160 an der ko
nischcn Oberfläche 164 entlang durch mehrere Ab Strömöffnungen 172 in eine ringförmige Kamme
174 nach unten durch den sehnenförmigen Schiit; 110 und in die Entlüftungsleitung 112 abgeleitet
Wenn der Kolben vollständig in seine obere Lage gc maß F i g. 1 zurückkehrt, so weitet die Rückführ
oder Ausdehnungsluft den O-Ring 62 ausreichem auf, um zu ermöglichen, daß die Rückführluft durcl
die Axialbohrung 68, die Radialbohrung 66, die Ent lüftungsöffnungen 64, die Dichtungsöffnung 82 um
die Austrittsbohrung 160 abströmen und sodani durch die Entlüftungsleitung 112 entweichen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 409 607/1
Claims (3)
1. Pneumatisch betätigte Kolbenrückführeinrichtung an einem Druckluftnagler, dessen Arbeitszylinder
mit einem oberen totpunktseitigen Flansch einen zwischen Arbeitszylinder und Naglergehäuse
angeordneten Speicherraum begrenzt, der einerseits über mindestens eine durch
das Einlaßventil des Arbeitshubraums überwachte Belüftungsöffnung des Flansches mit dem
•Vorratsraum des Naglers verbindbar, andererseits über mindestens eine im Bereich des unteren Totpunkts
des Arbeitskolbens angeordnete öffnung im Arbeitszylinder mit dessen Rückhubraum verbunden
ist, ferner mit einem den Arbeitskolben umschließenden Dichtring, der ständig dicht an
der Zylinderwand anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Belüftungsöffnung
des Flansches (44) von einem zum Speicherraum (50) hin öffnenden Rückschlagventil (48) überwacht
ist und der Dichtring (60) des Arbeitskolbens (28) rückhubraumseitig angeordnet ist, während
ein arbeitshubraumseitiger Dichtring (62), im Bereich des oberen Totpunktes des Arbeitskolbens
in eine Erweiterung (71) des Zylinders eintauchend, Entlüftungsöffnungen (64) mindestens
eines im Arbeitskolben angeordneten und in den Rückhubrai.m mündenden Entlüftungskanals
(66, 68) zur Entlüftungsleitung (112) freigibt.
2. Vorrichtung nach Ans^ mch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß d^r arbeitshubraumseitige Dichtring (62) einen kreisfojmigen Querschnitt
aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der arbeitshubraumseitige
Dichtring (62) mit geeigneter Vorspannung in eine Ringnut (58) des Arbeitskolbens (28) eingesetzt
ist, in welche eine Radialbohrung (66) einmündet, die über eine Axialbohrung (68) mit
dem Rückhubraum (54) verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US3631370A | 1970-05-11 | 1970-05-11 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2122775A1 DE2122775A1 (de) | 1971-11-18 |
| DE2122775B2 DE2122775B2 (de) | 1973-07-12 |
| DE2122775C3 true DE2122775C3 (de) | 1974-02-14 |
Family
ID=21887888
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2122775A Expired DE2122775C3 (de) | 1970-05-11 | 1971-05-07 | Pneumatisch betätigte Kolbenrückführeinrichtung an einem Druckluftnagler |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3653299A (de) |
| JP (1) | JPS55165784U (de) |
| CA (1) | CA943701A (de) |
| DE (1) | DE2122775C3 (de) |
| FR (1) | FR2091440A5 (de) |
| GB (1) | GB1340747A (de) |
| SE (1) | SE398456B (de) |
Families Citing this family (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2224016C2 (de) * | 1972-05-17 | 1974-03-28 | Dieter Haubold Industrielle Nagelgeraete, 3005 Hemmingen-Westerfeld | Auslösesicherung an einem Druckluftnagler |
| DE2431135C3 (de) * | 1974-06-28 | 1981-06-25 | Festo-Maschinenfabrik Gottlieb Stoll, 7300 Esslingen | Mehrwegeventil |
| DE3047662C2 (de) * | 1980-12-18 | 1985-02-21 | Karl M. Reich Maschinenfabrik GmbH, 7440 Nürtingen | Puffersystem bei Einschlaggeräten |
| DE3201820C2 (de) * | 1982-01-21 | 1986-09-18 | Heinz Emil 2000 Norderstedt Bade | Druckluftgerät zum Eintreiben von Befestigungsmitteln wie Klammern, Stifte, o.dgl. |
| ATE219213T1 (de) * | 1995-10-02 | 2002-06-15 | Pos Line Ab | Verfahren und ventilvorrichtung zum steuern eines hin-und herbewegenden hydraulischen antriebs |
| WO2003022529A1 (en) * | 2001-09-07 | 2003-03-20 | Max Co., Ltd. | Valve mechanism of compressed air driven impact tool |
| JP4165295B2 (ja) * | 2003-05-26 | 2008-10-15 | 日立工機株式会社 | 開閉弁及び開閉弁を有する打込機 |
| US7448524B1 (en) * | 2007-05-22 | 2008-11-11 | De Poan Pneumatic Corp. | Moveable cylinder driving air passage of nail gun |
| US7690546B2 (en) * | 2007-08-31 | 2010-04-06 | Illinois Tool Works Inc. | Pneumatic tool actuation device |
| US8881963B2 (en) * | 2007-08-31 | 2014-11-11 | Illinois Tool Works Inc. | Enhanced pneumatic tool actuation device |
| US8387846B2 (en) | 2009-06-08 | 2013-03-05 | Illinois Tool Works Inc | Fastening tool with blind guide work contact tip |
| US11229995B2 (en) | 2012-05-31 | 2022-01-25 | Black Decker Inc. | Fastening tool nail stop |
| US9827658B2 (en) | 2012-05-31 | 2017-11-28 | Black & Decker Inc. | Power tool having latched pusher assembly |
| US12502756B2 (en) | 2013-10-09 | 2025-12-23 | Black & Decker Inc. | High inertia driver system |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2703558A (en) * | 1951-08-30 | 1955-03-08 | Modern Products Inc | Pressure return cylinder and piston unit |
| US3040709A (en) * | 1959-08-10 | 1962-06-26 | Fastener Corp | Fastener driving apparatus |
| US3313213A (en) * | 1965-05-20 | 1967-04-11 | Fastener Corp | Fastener driving tool |
| US3278104A (en) * | 1965-09-14 | 1966-10-11 | Senco Products | Fastener applying device |
| US3363517A (en) * | 1965-09-16 | 1968-01-16 | Powers Wire Products Co Inc | Air return percussive tool |
| DE1603710A1 (de) * | 1966-03-11 | 1970-09-17 | Behrens Friedrich Joh | Druckluftbetaetigtes Eintreibgeraet zum Einschlagen von Befestigungsmitteln |
-
1970
- 1970-05-11 US US36313A patent/US3653299A/en not_active Expired - Lifetime
-
1971
- 1971-04-16 CA CA110,533A patent/CA943701A/en not_active Expired
- 1971-05-07 DE DE2122775A patent/DE2122775C3/de not_active Expired
- 1971-05-10 SE SE7106030A patent/SE398456B/xx unknown
- 1971-05-10 GB GB1402971*[A patent/GB1340747A/en not_active Expired
- 1971-05-11 FR FR7116937A patent/FR2091440A5/fr not_active Expired
-
1980
- 1980-05-30 JP JP1980075133U patent/JPS55165784U/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1340747A (en) | 1974-01-30 |
| US3653299A (en) | 1972-04-04 |
| JPS55165784U (de) | 1980-11-28 |
| DE2122775A1 (de) | 1971-11-18 |
| DE2122775B2 (de) | 1973-07-12 |
| CA943701A (en) | 1974-03-19 |
| SE398456B (sv) | 1977-12-27 |
| FR2091440A5 (de) | 1972-01-14 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2122775C3 (de) | Pneumatisch betätigte Kolbenrückführeinrichtung an einem Druckluftnagler | |
| DE3831607C2 (de) | ||
| DE3347605C2 (de) | Pneumatisches Werkzeug | |
| DE2319265B2 (de) | Flüssigkeits-Sprühvorrichtung | |
| DE1170338B (de) | Pistolenfoermiges Werkzeug zum Eintreiben von Naegeln od. dgl. | |
| DE1653419A1 (de) | Fluessigkeitsabgabepumpe | |
| DE2213188A1 (de) | Pneumatisch betriebene Vorrichtung zum Eintreiben von Befestigungselementen | |
| DE1625465A1 (de) | Blockierbare pneumatische oder hydropneumatische Feder | |
| DE2353248C3 (de) | Kraftbetriebene Eintreibvorrichtung | |
| DE1603786B2 (de) | Pneumatische eintreibvorrichtung fuer naegel, klammern oder dgl. | |
| DE2010969C3 (de) | Druckluft-Bremseinrichtung | |
| CH622866A5 (de) | ||
| DE2039178C3 (de) | Pufferausfallsicherung an einem Druckluftnagler | |
| DE2035452B2 (de) | Vorrichtung zum Eintreiben von Befestigungsmitteln | |
| DE2216079C3 (de) | Füll- und Entleerungsvorrichtung für aufblasbare Gegenstände, insbesondere für Güterschutzkissen | |
| DE1063554B (de) | Hydraulischer Grubenstempel | |
| DE2343025A1 (de) | Abscherventil mit zerstoerbarem verbundstueck | |
| DE2453595A1 (de) | Druckluftpistole zum eintreiben von befestigungsmitteln, wie naegeln und klammern | |
| DE2840008A1 (de) | Entspannungsventilanordnung | |
| DE1242469B (de) | Aufblasbares Rettungsfloss mit Vorrichtung zu dessen Inbetriebnahme | |
| DE926601C (de) | Hydraulischer Grubenstempel | |
| DE1603785A1 (de) | Pneumatische Eintreibvorrichtung fuer Naegel,Klammern od.dgl. | |
| DE1226050B (de) | Steuerventileinrichtung fuer ein mit Druckluft betriebenes Arbeitsgeraet, insbesondere zum Eintreiben von Klammern, Naegeln od. dgl. | |
| DE29822624U1 (de) | Vorrichtung zum Anreichern von Flüssigkeiten mit Gasen | |
| DE69227683T2 (de) | Pneumatisches Befestigungsmitteleintreibgerät mit verbessertem Ventil |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |