DE1603785A1 - Pneumatische Eintreibvorrichtung fuer Naegel,Klammern od.dgl. - Google Patents
Pneumatische Eintreibvorrichtung fuer Naegel,Klammern od.dgl.Info
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- DE1603785A1 DE1603785A1 DE1967F0054348 DEF0054348A DE1603785A1 DE 1603785 A1 DE1603785 A1 DE 1603785A1 DE 1967F0054348 DE1967F0054348 DE 1967F0054348 DE F0054348 A DEF0054348 A DE F0054348A DE 1603785 A1 DE1603785 A1 DE 1603785A1
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Description
fastener Corporation, Franklin Park, Illinois, V. St. A.
Pneumatische Eintreibvorrichtung für Nägel, Klammern od.dgl·
Die Erfindung betrifft eine pneumatische Eintreibvorriehtung
(Nagelmaschine) für Nägel, Klammern od.dgl« mit einem Gehäuse, einem darin angeordneten Zylinder, einem in
dem Zylinder angeordneten, mit dem Stössel verbundenen
Arbeitskolben, einem Hauptventil, welches die wahlweise Verbindung
des oberen Zylinderteile mit der Druokmittelquelle bzw. der Aussenluft bewirkt, einem Auslösehebel, der auf ein
das Hauptventil steuerndes Steuerventil einwirkt, und einem Sicherheitsflchieber oder -hebel, der beim Aufsetzen des
Mundstücka der Eintreibvorrichtung auf dae Werkstück in
seine Arbeitsstellung gebracht wird.
Eine derartige Eintreibvorrichtung 1st bekannt. Der
SicherhöitsBciiieber oder -hebel ist mit einem lastei' in Form
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eines über das Mundstück hinausragenden Bügels Od0 dgl.
verbunden, der beim Aufsetzen des Mundstücks auf ein Werkstück zurückgedrückt wird und ein Ventil betätigt, welches
die Auslösung eines Arbeitshubes ermöglicht, dies aber
verhindert, solange der Sicherheitsschieber sich nicht in der Arbeitsstellung befindet, d.h. wenn das Mundstück nicht
auf das Werkstück aufgesetzt ist. Eine solche Sicherheitseinrichtung ist ein wirksames Mittel zur Verhütung von
Unfällen, die dadurch entstehen können, dass beim unbeabsichtigten
Berühren des Auslösehebels ein Nagel od.dgl. gescliossartig
ausgestossen wird, was insbesondere bei starken Eintreibvorrichtungen
ausserordentlich gefährlich ist.
Bei den bekannten Eintreibvorrichtungen werden durch die beiden Betätigungsmittel (Auslösehebel und Sicherheitshebel)
getrennte Ventile betätigt, die derart geschaltet sind, dass ein Arbeitshub nur dann erfolgt, wenn beide Ventile gleichzeitig
in die Arbeitsstellung gebracht werden· Die Anwendung
zweier getrennter Ventile (Auslöseventil und Sicherheitsventil) vergrössert den Umfang und das Gewicht der Eintreibvorrichtung,
und dadurch auch die Kosten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Eintreibvorrichtung oder Nagelmaschine mit einer Sicherung
gegen unbeabsichtigtes Ausstossen von Nägeln od.dgl. zu
sohaffen, die sich duroh eine Reihe von Vorteilen auszeichnet,
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insbesondere durch einen verringerten Umfang und ein verringertes Gewicht, durch eine einfache und billige, betriebssichere
Ausbildung und durch eine geringe Anfälligkeit gegen die ungewollte Auslösung eines Arbeitshubes«
Das Wesen der Erfindung besteht in erster linie darin,
dass statt zweier, hintereinandergeschalteter Ventile ein ^
einziges Steuerventil vorgesehen ist, welches derart ausgebildet ist, dass es nur bei gleichzeitiger Betätigung
beider Betätigungsmittel, d.h.· sowohl des Auslösehebels als
auch des Sicherheitshebels, in die Arbeitsstellung gebracht wirde Dies wird vorzugsweise dadurch erreicht, dass das
Steuerventil ein gegenüber einem Gehäuseteil verschiebliches Trägerteil mit einem gegenüber diesem verschiebliehen Ventilglied
enthält, wobei die Ausbildung derart ist, dass das Trägerteil durch das erste Betätigungemittel (ζ·Β· den
Sicherheitshebel) in eine Stellung gebracht wird, in welcher " das Ventilglied in den Arbeitsbereich des zweiten Betätigungsmittels (z.B. des Auslösehebels) kommt.
Gemäss weiterer Ausbildung -ar Erfindung wird das
Trägerteil durch einen Ventilkolben gebildet, der in einer Ventilkammer einen durch eine» Luftdrucksignal gesteuerten
Servoventilkolben enthält, welcher die automatische Rückführung
des Arbeitskolbens steuert»
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Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes enthält das Steuerventil einen mit dem Gehäuse
verbundenen Ventilzylinder, in welchem ein Ventilkolben
gleitbar angeordnet ist» Der Ventilkolben enthält eine Bohrung, die am einen Ende geschlossen ist, so dass eine
Ventilkammer entsteht; am anderen Ende befindet sich eine Auslassöffnung, die gleichzeitig einen Ventilsitz darstellt.
In der Ventilkammer ist ein Ventilglied mit einem Ventilteller
angeordnet, der sich normalerweise gegen den Ventilsitz
legt. Sowohl der Ventilkolben als auch das Ventilglied haben eine Verlängerung oder Betätigungsstangej die beiden
Betätigungsstangen ragen an gegenüberliegenden Enden aus dein
Ventilzylinder heraus. Eine der Stangen steht in Verbindung
mit dem Auslösehebel, während die andere durch den Sicherheitshebel
betätigt wird. Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass die relative Verschiebung von Ventilkolben und
Ventilglied nur bei gleichzeitiger Betätigung sowohl des Auslösehebels als auch des Sicherheitshebels erfolgt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes enthält der Ventilkolben in der Ventilkammer
den Kolben eines Servoventils, welches die automatische Rückführung des Arbeitskolbens bewirkt.
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Zwischen dem Sicherheitshebel oder -Schieber, der "beim
Aufsetzen der Eintreibvorrichtung in die Arbeitsstellung gebracht wird, und dem Ventilkolben ist vorzugsweise eine
Verbindung mit "verlorener Bewegung" oder totem G-ang angeordnet,
welche die Tendenz der Eintreibvorriohtung zur
unbeabsichtigten Auslösung eines Arbeitshubes infolge eines Rückstosses der Eintreibvorrichtung verringert.
Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aui der- folgenden
Beschreibung zweier Ausfuhrungsbeispiele anhand der Zeichnung hervor.
Fig. 1 ist ein teilweiser Querschnitt duroh eine pneumatische Eintreibvorriohtung nach der Erfindung.
Fig. 2 ist ein Schnitt naoh 2-2 der Fig. 1.
Fig. 3 ist ein Teilschnitt in grösserem Massstab,
geführt in der gleiohen Ebene wie Fig. 1, naoh 3-3 der Fig. 2; die Teile sind in der Ruhestellung gezeigt»
Fig. ,4 ist ein gleioher Querschnitt} er zeigt die Teile
in der Stellung, die sie während dee Arbeitshubes einnehmen.
Fig. 5 iet ein gleicher Querschnitt\ er zeigt die Teile
in der Stellung, die sie naoh der Rückkehr dee Arbeitβ-kolbens
in die Ruhestellung einnehmen, bevor der Auslösehebel losgelassen und das Mundstück der Eintreibvorriohtung
vom Werkstück abgenommen wird.
Fig. 6 ist ein Querschnitt wie Fig. 3, 4 und 5>
der eine abgeänderte AusfUhrungeform zeigtf die Teile sind in
der Ruhestellung dargestellt«
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Pig« 7 zeigt die Seile der .Pig· 6 in der Stellung, die
sie während des Arbeitshubes des Arbeitskolbens einnehmen.
Zunächst soll die Ausführungsform nach Figo 1 bis 5
beeohrieben werden· Die Eint reib vorrichtung ist mit dem
allgemeinen Bezugszeiohen 10 (Fig·· 1) bezeichnet. Sie
enthält ein G-ehäuse 12 mit einem vertikal angeordneten,
vorderen Kopfteil 12a und einem hinteren, hohlen Griffteil 12b, dessen Innenraum einen Windkessel 16 bildet. Dem Windkessel wird das Druckmittel, vorzugsweise Druckluft, über
eine biegsame Rohrleitung zugeführt· Das Kopfteil 12a enthält einen Arbeitszylinder 18, dessen oberes Ende nach Betätigung eines Auslösehebels mit dem Windkessel 16 verbunden
wird. Das obere, offene Ende 18a des Zylinders 18 steht
normalerweise in Eingriff mit der Membran eines Hauptventils 20f die Steuerung des Hauptventils erfolgt duroh ein kombiniertes Auslöseventil, das als Steuerventil 22 bezeichnet
wird· Die Antriebsvorrichtung 24 enthält einen in dem Zylinder 18 gleitbar angeordneten Arbeitskolben 26, mit dem
ein Stössel 28 verbunden ist· In der Ruhestellung befindet
der Kolben sich in seiner oberen Stellung, wie in Fig· 1 dargestellt. Das Hauptventil enthält ein Auslassventil 32,
welohte den Zylindtrraum oberhalb des Arbeitskolbens in der
Ruheitellung mit der Aussenluft verbindet.
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Wenn ein Arbeitsnub aufgeführt werden soll, wird
Druckluft aus dem Windkessel 16 in das obere Ende dea
Zylinders 18 eingeleitet, so dass der Arbeitskolben nach
unten getrieben wird. Hierbei ergreift der Stössel einen Hagel oder eine Klammer, die aus einem Magazin in das Mundstück
38 vorgeschoben wird, und treibt sie in das Werkstück ein. Der Zutritt der Druckluft zum oberen Ende des Zylinders
18 wird durch das Hauptventil 20 gesteuert» Es enthält eine Membran 40, deren Rand zwisohen einem Deckel 42 und dem
Kopfteil 12a des Gehäuses festgeklemmt ist, und die sich auf einer Ringfläche gegen die Kante des oberen Endes 18a
des Zylinders 18 legt· Die Membran 40 wird durch eine Feder
44 nach unten gedrückt, die zwischen dem Deckel 42 und der Membran angeordnet ist. Eine den Zylinder 18 umgebende
Ringfläche auf der Unterseite der Membran 40 steht über
einen weiten Kanal' 46 dauernd in Verbindung mit dem Windkessel, so dass Druckluft auf die Unterseite der Membran
einwirkt und sie von der Oberkante des Zylinders 18 abzuheben sucht. Druckluft gelangt jedoch auch in den Raum unter
dem Deckel 42, wenn die Eintreibvorrichtung sich in der Ruhestellung befindet, und zwar über einen Kanal 48. Da diese
Druckluft die Membran mit einer stärkeren Kraft nach unten drückt als die auf die Unterseite der Membran einwirkende
Druckluft, wird das Hauptventil normalerweise in der ge-
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schlossenen Stellung der Figo 1 gehalten. Wird jedoch, der
Raum unter dem Deckel 42 mit der Aussenluft verbunden, so wird die Membran 40 von der Oberkante des Zylinders 18
abgehoben, so dass Druckluft über einen Weg von grossem Querschnitt in den oberen Teil des Zylinders eintritt und
den Arbeitskolben 26 nach unten treibt.
In der Ruhestellung sowie während der Aufwärtsbewegung
des Kolbens steht das obere Ende des Zylinders 18 über das Auslassventil 32 mit der Aussenluft in Verbindung. Bei dem
dargestellten AusfUhrungsbeispiel enthält das Auslassventil
einen hohlen Ventilschaft 50, der mit der Membran verbunden ist, und der das obere Ende des Zylinders 18 über einen
geeigneten Auslasskanal 52 mit der Aussenluft verbindet.
Während des Arbeitshubes des Kolbens jedoch ist es erforderlich, dass das obere Ende des Zylinders 18 verschlossen wird.
Zu diesem Zweck ist ein Ventilsitz 54 gegenüber dem oberen Ende des Ventilschaftes 50 angeordnet, der mit dem Ventilschaft
in Eingriff kommt, wenn die Membran 40 bei Beginn eines Arbeitshubes angehoben wird, so dass das obere Ende
des Zylinders 18 verschlossen wird.
Um den Kolben nach Beendigung des Arbeitehubee in seine
Ausgangsstellung zurückzuführen, ist eine Rüokführkammer 60 vorgesehen, die über eine Mehrzahl von Bohrungen 62 mit dem
unteren Ende des Zylinders 18 in Verbindung steht. Darüber
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hinaus trägt der Kolben 26 ein Rucksohlagventil 63· (Einzelheiten desselben sind der gleichzeitig eingereichten Anmeldung Doyle Case 77 der Anmelderin beschrieben.) Der
Kolben 26 enthält zwei im Abstand voneinander angeordnete, umlaufende Nuten 64 und 66. Die obere Nut 64 trägt einen
Dichtungsring, während die untere Nut $6 einen Teil des
*f
ein Dichtungsring -€4- angeordnet, der den Kolben gegenüber
der Innenwand des Zylinders 18 abdichtet» Um diese Diohtung zu umgehen, enthält der Kolben eine Mehrzahl von radialen
Bohrungen 70, die in die untere Nut 66 münden, und die mit
einer Höhlung 26a an der Oberseite des Arbeitekolbens in Verbindung stehen. Ein elastischer Ring oder Dichtungsring
72 1st in der unteren Nut 66 angeordnet und bildet das betegliche Ventilglied. Der elastische Dichtungsring 72
legt sioh normalerweise gegen den Grund der umlaufenden Nut 66, so dass er die Bohrungen 70 veraohlieist. Beim Auftreten
eines vorherbestimmten Druokuntersohiedes zwisohen dem Raum
über und dem Raum unter dem Kolben jedooh wird der Dichtungsring 72 von den Öffnungen der Bohrungen 70 abgehoben, so dass
Druckluft au· dem Raum über dem Kolben in die Rüokf Uhrkammer
60 eintreten kann.
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- ίο -
Wie erwähnt, wird der Arbeitskolben 26 mit dem Stössel
28 in einem Arbeitshub nach unten getrieben, wenn das obere Ende des Zylinders 18 mit dem Windkessel verbunden wird.
Da der Kolben 26 zunächst keinen nennenswerten Widerstand findet, wird der Druok über dem Kolben zunächst nicht genügend ansteigen, um den Dichtungsring 72 vom Grund der
Nut 66 abzuheben. Erst wenn der Kolben den untersten Punkt
seines Weges erreicht hat, steigt der Druok an, bis er sich dem Druck des Windkessels 16 nähert und der Dichtungsring
72, der als bewegliches Ventilglied wirkt, von den öffnungen der Bohrungen 70 abhebt,.so dass Druckluft über die Bohrungen
62 in die Rüokführkammer 60 eintritt. Wird danach, das obere
End· des Zylinders 18 mit der Aussenluft verbunden, so tritt
die Druokluft aus der Rückführkammer 60 über die Bohrungen
| * 62 in das untere Ende des Zylinders 18 ein, so dass der
Um den Arbeitskolben am Ende seines Arbeitehubes elastisoh
aufzufangen, ist am unteren Ende des Zylinders 18 ein elastisoher Puffer 74 vorgesehen, mit welchem der Arbeitskolben
in Eingriff kommt, wenn er das Ende des Arbeitehubes erreioht.
Xs soll jetzt das kombinierte Auslössvsntil oder Steuerventil 22 bssohriebsn werden. Zur Betätigung des Steuerventils 22 ist ts erfordsrlioh, dass sowohl ein Auslttsthebel
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78 als auch, ein Sicherheitshekel oder -schieber 80 in die
Arbeitsstellung gebracht wird. Wird nur der Auslösehebel oder der Sicherheitsschieber 80 betätigt, so wird kein
Arbeitshub ausgelöst. Darüber hinaus enthält das Steuerventil 22 bei der Ausführungsform nach Pig· 1 bis 5 einen
Rückführmechanismus, der in Funktion tritt, wenn der Arbeitskolben seine untere Stellung erreicht hat, und der diesen
in die Ausgangsstellung zurückführt, ohne dass der Auslösehebel oder der Sicherheitssohieber in die Euhestellung
zurückgeführt wird. Das Steuerventil £0· enthält einen in dem
Gehäuse 12 angeordneten Zylinder 82. In dem Zylinder 82 ist ein Ventilglied oder Ventilkolben 84 gleitbar angeordnet.
Der Ventilkolben 84 enthält eine Ventilstange 86 (Figo 5),
die in Eingriff mit einem der Betätigungsmittel kommt, bei
dem dargestellten Ausführungsbeispiel mit dem Sicherheitsschieber 80, um dön Ventilkolben 84 in dem Zylinder 82 nach
oben der Fig. 3 zu verschieben« Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
enthält der Sicherheitsschieber 80 ein gegabeltes Ende 80a, welches die Ventilstange 86 derart
umgreift, dass eine Verbindung mit "verlorener Bewegung" (totem Gang) zwischen dem Sicherheitsschieber und dem Ventilkolben
erzielt wird. Der Ventilkolben 84 hat eine Bohrung, die unten, beim Bezugszeichen 84a, geschlossen ist, so dass
oberhalb des Ventilkolbens eine Ventilkammer 88 entsteht.
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Das obere Ende der Ventilkammer 88 enthält eine Auslassöffnung 84b» die über den Ventilzylinder 82 und eine
Äuslasebohrung 90 (Fig. 2) mit der Aussenluft in Verbindung
steht. In der Nähe der Auslassöffnung 84b befindet sich ein Dichtungsring 92, der einen Ventilsits; darstellt.
Bin Ventilglied 94 enthält einen Ventilteller 94a, der
sich normalerweise gegen den Dichtungsring 92 legt, und der nur dann von ihm abgehoben wird, wenn beide Betätigungsorgane, d.h. sowohl der Auslösehebel 78 als auch der Sicherheitsachieber
80, in ihre Arbeitsstellung gebracht sind. Zu diesem Zweck enthält das Ventilglied 94 einen Schaft 96,
der aus einer Bohrung des Ventilkolbens 84 nach oben herausragt. Eine Feder 97 sucht den Ventilteller 94a gegen den
Dichtungsring 92 zu drücken. Der Ventilschaft 96 kann durch
den Auslösehebel 78 betätigt werden, und zwar Über eine Verbindungsstange 98 und einen doppelwnnigen Hebel 100.
Eine Feder 102 sucht die Verbindungsstange 98 und den Auslösehebel 78 nach unten der Fig. 3 in die Ruhestellung zu
drückeno
Der Ventilkolben 84 hat an seinem Umfang eine Mehrzahl von Einschnürungen, die durch Dichtungsringe 104, 106, 108
und 110 voneinander getrennt sind, wodurch eine erete Kammer 112, eine zweite Kammer 114 und eine dritte Kammer 116 gebildet
werden« Die erste oder oberste Kammer .112 steht über
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f3
den Kanal 48 stets in ¥©rb±ndung mit d<m Hai» ©Tbsr&aJLfo &
Membran des Hauptventil© 2öa Bie .sw©it© Iraner 114 stent"
über eine Bohrung 118 stets in Verbindung mit
kessdl 16. Die dritte Kammer 116 srnält ©in
in Abhängigkeit von der Stellung &®& Arbsitskolbansg bei
dem dargestellten Beispiel steht sie übsr einen Kanal 120
in ständiger Verbindung mit der HttokführlEainmea? 6O0
Zum Zwecke der automatischen Rückführung ä®m Arbeite·=
kolbens 26 bei gedrücktem Auslösehebel ist ein Ventilglied 122 (Pig. 3, 4 und 5) vorgesehen, das in der Y@ntilkamm®p
in Längsrichtung verschiebbar angeordnet ist. Das Yentilglied 122 hat die Form eines Kolbens 124 mit einer mittleren
Einschnürung und zwei Köpfen 126 und 128· Der untere Kopf
128 enthält einen Dichtungsring 150, der eine Abdiohtung
zwischen dem Kolben 124 und der Innenwand der Ventilkammer
88 bewirkt. .Der obere Kopf 126 trägt keine Dichtung und ist
im Durchmesser etwas kleiner als die Ventilkammer 88, eo dass
Druckluft über einen verengten Querschnitt langsam an ihm vorbei strömen kann· Darüber hinaus enthält der Ventilboden
84 ein· erste Bohrung 132, die mit der Kammer 112 und daher
über dtn Kanal 48 stets mit dem Raum oberhalb der Membran
des Hauptventile 20 in Verbindung steht. Der Ventilkolben enthält eine »weite Bohrung 134, die mit der zweiten Kammer
114 und daher Ubtr die Bohrung 118 etet· mit den Wlndke···!
BADORlGtNAU
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16 in ¥®rfci3aiung steht» Darüber hinaus enthält der Ventilkolben
84 ein© dritte Bohrung 136, die mit der dritten
Sammer 116 und daher über den Kanal 120 stets mit der
RüokftfekaJimer 60 in Verbindung steht. Der obere Kopf 126
des Kolbens 124 verschiebt sioh während der Bewegung des Ventilgllsdea 122 an der ersten öffnung 132 vorbei, während
der untera Kopf 128 während der Bewegung des Ventilgliedes
122 stets zwischen der zweiten Bohrung 134 und der dritten
Bohrung 136 liegt.
Aus der vorstehenden Beschreibung geht die Wirkungsweise
des Steuerventils bereits hervor. Des leichteren Verständnisses
halber soll sie nachstehend kurz zusammengefasst werden. Wenn der Arbeitskolben sich in der Ruhestellung der
!Pig. 1 und 3 befindet, tritt Druckluft aus dem Windkessel 16 über den Kanal 118 und die Kammer 114 in die zweite
Bohrung 134 ein und strömt langsam an dem oberen Kopf 126 des Kolbens 124 vorbei duroh die Bohrung 132 in die erste
Kammer 112, und von dort Über den Kanal 48 in den Raum unter
dem Deckel 42, so dass das Hauptventil in geschlossener Stellung gehalten wird·
Wenn ein Arbeltshub ausgelöst werden soll, ist es erforderlloh,
sowohl den Sicherheitssohieber 80 als auoh den
Auslttsthebel 78 in die Arbeitsstellung au bringen, um dadurch
den Ventilteller 94a von dem Dichtungsring 92 abzuheben. Die
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!Beile kommen dann in die Stellung der Eg, 4. Druckluft aus
dem Raum oberhalb der Membran 40 des Hauptventils entweicht
Über den Kanal 48, die erste Kammer 112, die erste Bohrung
132, am geöffneten Ventilteller 94a Torbei durch die Auslassbohrung
90 (Pig· 2) zur Aussenluft, 33er langsame Durchtritt
einer geringen Menge von Druckluft am Kopf 126 des Kolbens
124 vorbei ist nicht ausreichend, um die Entlüftung des
Raumes unter dem Deckel 42 zu beeinträchtigen. Sobald der Arbeitskolben seine unterste Stellung erreicht hat, steigt
der Luftdruck in der Rückführkammer 60 an* Die in der Rückführkammer 60 befindliche Druckluft strömt über den Kanal
120 in die dritte Kammer 116.
Aus der Kammer 116 gelangt die Druckluft über die dritte
Bohrung 136 in den Raum unterhalb des Kolbens 124» so dass
dieser gehoben und in die Stellung der Mg· 5 gebracht wird.
In dieser Stellung: strömt Druckluft aus dem Windkessel 16
Über den Kanal 118, die zweite Kammer 114, die zweite Bohrung
134| an der Einschnürung des Kolbens 124 vorbei, die erste Bohrung 132 und die erste Kammer 112 in den Kanal 48 und
damit in den Raum oberhalb der Membran des Hauptventils 20, so dass das Hauptventil sohliesst und das Auslassventil
uffnet, was zur Folge hat, dass der Arbeitskolben unter der
Wirkung der Druckluft der Rückführkammer 60 in Beine Ausgange-Stellung
zurückgeführt wird.
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Der Kolben 124 verbleibt in der Stellung der Fig. 5»
bis entweder der Auslösehebel 78 oder der Sicherheitsschieber 80 in seine Ruhestellung zurückkehrt. Wenn dies der Fall ist,
kehren die Teile in die Stellung der Figo 3 zurück.
Die Auslösung eines Arbeitshubee kann durch eines der
_ beiden Betätigungsmittel, d.h. entweder durch den Auslösehebel 78 oder durch den Sicherheitsschieber 80, bewirkt
werden, wenn das andere der beiden Organe sich in der Arbeitsstellung
befindet. Bei einer ausgeführten Eintreibvorrichtung brauchte der Ventilschaft 96 nur etwa um ein Drittel Millimeter
verschoben zu werden, um einen Arbeitshub auszulösen. Aus diesem Grunde ist eine Verbindung mit totem Gang zwischen
dem Ventilkolben 84 und dem Sicherheitsschieber 80 vorgesehen. Die Grosse dee toten Ganges oder der verlorenen Bewegung
hängt von der Länge der Ventiletenge 86 ab. Sie ermöglicht
W einen Rückstoss der Eintreibvorrichtung, ohne dass über den
Sicherheitsschieber 80 ein Arbeitshub ausgelöst wird, so dass eine Eintreibvorrichtung erhalten wird, bei der eine ungewollte
Mehrfachbetätigung weitgehend ausgeschlossen ist.
GewUnschtenfalls kann auch ein Steuerventil ohne automatische
Kolbenrückführung verwendet werden. Ein solches Steuerventil, das mit dem allgemeinen Bezugszeiohen 140 bezeichnet
ist, ist in Fig. 6 in der Ruhestellung und in Fig. in der Stellung dee Arbeitshubes dargestellt. Das Steuer-
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ventil 140 ist in dem Gehäuse 141 der Eintreibvorrichtung
angeordnet. Das Gehäuse ist nur teilweise dargestellt} es kann in ähnlicher Weise ausgebildet sein wie das Gehäuse
der in Pig« 1 bis 5 dargestellten ersten Ausführungsform. Das Steuerventil 140 wird betätigt, wenn sowohl der Auslösehebel
142 als auch der Sicherheitehebel 143 in die Arbeitsstellung gebracht wird. Das Steuerventil 140 enthält
einen Ventilzylinder 146, in welchem ein Ventilkolben 148 mit einem Ventilschaft 150 in Längsrichtung beweglich angeordnet
ist. Der Ventilkolben 148 hat eine Höhlung, die am oberen Ende verschlossen ist, so dass eine Ventilkammer
entsteht. An ihrem unteren Ende hat die Ventilkammer eine
Ausiaeaöffnung 154. Ein die Auslassöffnung umgebender
Dichtungsring 156 dient als Ventilsitz. Ein in der Höhlung des Veritilkolbens 148 angeordnetes Ventilglied 158 hat eine
als Ventilteller dienende Verbreiterung 160, die sich gegen den Dichtungsring 156 legen kann. Daa obere Ende des Ventilgliedes
158 ist als Ventilteller 162 ausgebildet, der sioh
gegen einen Ventilsitz 164 legen kann. Das Ventilglied 158 enthält an seinem unteren Ende eine Ventilatange 166, die
durch eine Auslassöffnung 154 hindurch aus dem Ventilkolben 148 herauaragt·
Das Steuerventil 140 kann derart ausgebildet sein, dass der Sicherheitshebel 143 die Ventiletange 166 des Ventil-
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gliedes 158 betätigt, während der Auslösehebel den Ventilkolben
148 betätigt, und zwar, wie in Fig. 6 und 7 daxgestellt,
über eine Verbindungsstange 168 und einen doppelarmigen
Hebel 170. Gewünsehtenfalls kann die Stellung des
Steuerventils 140 gegenüber dem Auslösehebel 142 und dem Sioherheitshebel 143 auch umgekehrt sein wie bei der Ausführungsform
nach Hg. 1 bis 5· Eine zwischen dem Hebel 170 und dem Zylinder 146 angeordnete Feder 172 sucht den
Auslösehebel 142 in die Ruhestellung zu bringen.
Der Ventilkolben 148 trägt eine Mehrzahl von Dichtungsringen 174, 176 und 178, zwischen denen am Umfang des
Ventilkolbens angeordnete Kammern gebildet werden, und zwar eine erste Kammer 180 und eine zweite Kammer 182. Die erste
Kammer 180 steht über eine Bohrung 184 des Ventilkolbens
stets in Verbindung mit dem oberen Teil der Ventilkammer 152, der sich über dem Ventilsitz 164 befindet. Sie steht
ferner über einen Kanal 186 des Zylinders 146 stets in Verbindung mit dem Windkessel 16. Die zweite Kammer 182
steht über eine Bohrung 188 des Ventilzylinders stets in Verbindung mit dem unteren Teil der Ventilkammer, d.h· dem
Teil zwischen, dem Dichtungsring 156 und dem Ventilsitz 164. Sie steht ferner über einen Kanal 190 stets mit dem (in der
Zeiohnung nioht dargestellten) Hauptventil in Verbindung.
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Die Wirkungsweise des Steuerventils 140 ist die folgende. Wenn die Eintreibvorrichtung sich in ihrer Ruhestellung
befindet, haben die Teile die Stellung der Figo 6. Me
Verbreiterung 160 des Ventilgliedes 158 legt sich gegen den Dichtungsring 156 und verschliesst die Auslassöffnung 154,
während der Ventilteller 162 von seinem Ventilsitz 164 abgehoben ist. In dieser Stellung gelangt Druckluft aus dem
Windkessel 16 über folgenden Weg zum Hauptventil: über den
Kanal 186, die erste Kammer 180, die Bohrung 184, die Ventilkammer
152, am Ventilsitz 164 vorbei, über die Bohrung 188, die zweite Kammer 182 und den Kanal 190. Wird nur eines der
Betätigungsmittel in seine Arbeitsstellung gebracht, d.h. entweder der Auslösehebel 142 oder der Sicherheitshebel 143,
so wird die Verbreiterung 160 des Ventilgliedes 158 nicht vom Dichtungsring 156 abgehoben. Wird jedoch sowohl der
Auslösehebel als auch der Sicherheitshebel betätigt, so kommen die Teile in die Stellung der Fig. 7, in welcher das
Ventilglied 158 sich gegenüber dem Ventilkolben 148 verschoben hat, so dass die Verbreiterung 160 des Ventilgliedes
158 vom Dichtungsring 156 abgehoben ist, und dass gleichzeitig
der Ventilteller 162 sich gegen den Ventilsitz 164 legt, wodurch der obere Teil der Ventilkammer 152 vom
unteren Teil abgeschlossen wird. In dieser Stellung wird der
zum Haupiventil führende Kanal 190 mit der Aussenluft verbunden, und zwar über die Bohrung 188, den unteren Teil der
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Ventilkammer, am Dichtungsring 156 vorbei und über die
Auslassöffnung 154*
Kehrt entweder der Auelösehebel 142 oder der Sicherheitehebel
143 in die Ruhestellung zurück, so kehrt das Ventilglied 158 in die Stellung der Pig» 6 zurück, in
welcher die Verbreiterung 160 des Ventilgliedes sich gegen den Dichtungsring 156 legte Gleichzeitig hebt der Ventilteller
162 sich vom Ventilsitz 164 ab. Druckluft aus dem Windkessel 16 kann jetzt wieder über den Kanal 186, die
erste Kammer 180, die Bohrung 184, die Ventilkammer 152, die Bohrung 188, die zweite Kammer 182 und den Kanal 190
zum Hauptventil gelangen, was zur Folge hat, dass der Arbeitskolben 26 in seine Ruhestellung zurückkehrt.
Eb versteht sich, dass die beschriebene Eintreibvorrichtung
zahlreicher Änderungen fähig ist. So braucht das gegenüber dem Gehäuse verschiebliche Trägerteil mit dem
gegenüber diesem verschieblichen Ventilglied nicht als Kolben- bzw· Tellerventil ausgebildet zu sein. Statt dessen
kann beispielsweise auch eine Ausbildung als Plachventil (Schieberventil) oder als Drehventil zur Anwendung gelangen.
Die sich daraus ergebenden konstruktiven Änderungen liegen für den Fachmann auf der Hand. Auch für die Hebelanordnung
zur Betätigung des Ventils lassen sich zahlreiche Änderungen angeben. Wesentlich ist lediglich, dass statt zweier Ventile
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(eines Auslöse- und eines Sicherheitsventile) ein einziges
Ventil zur Anwendung gelangt, welches derart ausgebildet ist, dass es nur bei gleichzeitiger Betätigung beider
Betätigungsmittel, d.h. sowohl des Auslösehebels als auch des Sicherheitsschiebers, in die Arbeitsstellung gebracht
werden kann.
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Claims (9)
1RJ13785
8 MUNCHiN 5 19· Dezember
Butterme!cherstra8e 19
Patentansprüche
Pneumatische Eintreibvorrichtung für Nägel, Klammern
od·dgl. mit einem Gehäuse, einem darin angeordneten Zylinder, einem in dem Zylinder angeordneten, mit dem
Stössel verbundenen Arbeitskolben, einem Hauptventil, welches die wahlweise Verbindung des oberen Zylinderteils
mit der Druckmittelquelle bzw. der Aiissenluft bewirkt,
einem Auslösehebel, der auf ein das Hauptventil steuerndes Steuerventil einwirkt, und einem Sicherheiteechieber
oder -hebel, der beim Aufsetzen des Mundstücks der Eintreibvorrichtung auf das Werkstück in seine Arbeitsstellung
gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerventil (22) derart ausgebildet ist, dass es nur
bei gleichzeitiger Betätigung beider Betätigungsmittel, d.h. sowohl des Auslöeehebels (78) als auoh des Sioherheitieohieber·
(80), In die Arbeitsstellung gebracht w*rd«n kann.
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2. Eintreibvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
ι dass das Steuerventil (22) ein gegenüber einem Gehäuseteil (Zylinder 82) versehietliches Trägerteil
(Ventilkolben 84) mit einem gegenüber diesem verschieblichen Ventilglied (94) enthält, wobei die Ausbildung
derart ist, dass das Trägerteil durch ein erstes Betätigungsmittel (z.B. den Sicherheitsschieber 80) in eine
Stellung gebracht wird, in welcher das Ventilglied (94) in den Arbeitsbereich des zweiten Betätigungsmittels
(z.B. des Auslösehebels 78 bzw. der damit verbundenen Teile) kommt.
3. Eintreibvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägerteil (Ventilkolben 84) einen
zylindrischen Hohlraum (Kammer 88) mit einem darin angeordneten Servtfventilglied (Kolben 124) enthält, welches
durch ein über einen Kanal (120) zugeführteβ Drucksignal
in eine Arbeitsstellung gebracht werden kann, in welcher es die Rückführung des Arbeitskolbens bewirkt.
4· Eint reibvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3t dadurch gekennzeichnet,
dass das Steuerventil (22) einen in einem Zylinder (82) angeordneten Ventilkolben (84) mit einer
Ventilkammer (88) und einem die Verbindung der Ventilkammer
mit der Aussenluft steuernden Ventilglied (94)
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enthält, wobei ein Fortsatz des Ventilkolbens (84) auf
der einen, und ein Fortsatz des Yentilgliedes (94) auf der anderen Seite aus dem Zylinder (82) herausragt und in
Arbeitsverbindung mit dem ersten bzw· dem zweiten Betätigungsmittel
(Auslösehebel 78 bzw. Sicherheitsschieber 80) steht.
5. Eintreibvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine zwischen dem Ventilglied (94) und
dem Ventilkolben (82) angeordnete Feder (97) vorgesehen ist, die das Ventilglied in die geschlossene Stellung
zu bringen sucht.
6β Eintreibvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindung zwischen dem Sicherheitsschieber (80) und dem Ventilkolben (84) einen vorherbestimmten
toten Gang aufweist.
7. Eintreibvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung des Auslösehebels (78) mit
dem Fortsatz des Ventilgliedes (94) über eine Verbindungsstange (98) und einen doppelarmigen Hebel (100) erfolgt.
8. Eintreibvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkolben (84) an seinem Umfang
Dichtungsringe (104, 106, 108, 110) aufweist, die den
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-fr-
Raum zwischen dem Ventilkolben (84) und dem Zylinder (82) in eine erste Kammer (112), eine zweite Kammer
(114) und eine dritte Kammer (116) unterteilen, wobei
die erste Kammer ständig mit dem zum Hauptventil führenden Kanal (48), die zweite ständig mit dem Windkessel (16)
und die dritte ständig mit dem das Drucksignal zuführenden Kanal (120) in Verbindung steht»
9. Bintreibvorrichtung naoh Anspruch 3 und 8, dadurch gekennzeichnet,
dass das in der Ventilkammer (88) des Ventilkolbens (84) angeordnete Servoventilglied ein
Kolben (124) mit einem oberen, gegenüber der Ventilkammer
nicht abgedichteten Kopf (126) und einem unteren, gegenüber
der Ventilkammer abgediohteten (Dichtungsring 130) Kopf (ΐ2β) let, wobei in der Arbeitsstellung des Kolbena
(124) eine Bohrung (132) der ersten Kammer (112) vom oberen
Ende der Ventilkammer (88) abgeschnitten und mit einer Bohrung (134) der zweiten Kammer (114) verbunden wird,
während eine Bohrung (136) der dritten Kammer (116) steta
mit dem Raum unterhalb des unteren Kopfes (128) in Verbindung oteht,
0» Eintreibvorrichtung naoh Anapruoh 2, dadurch gekennzeichnet,
date der Ventilkolben (148, Fig. 6) ein Ventilglied (158) enthält, welche· den zum Hauptventil führenden
BAD0FH61NAL
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Kanal (190) in der Ruht et t llung (Mg« 6) mit dem Windkessel (16) und In der Arbeiteetellung (Fig· 7) mit der
Aueaenluft verbindet·
BAD ORIQINAt
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L e e r s e 11 e
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- 1967-12-19 DE DE19671728624 patent/DE1728624C3/de not_active Expired
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
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