DE2121426A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Abnehmen aufgespulter Wickel und Aufsetzen leerer Wickelkerne - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Abnehmen aufgespulter Wickel und Aufsetzen leerer WickelkerneInfo
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Landscapes
- Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
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Description
Die größere Produktionsleistung der Behandlungsmaschinen für textiles Strangmaterial und die ständig steigenden
Lchrkosten machen in starkem Maße das herkömmliche Verfahren des manuellen Abnehmens aufgespulter Wickel aus solchem
Strangmaterial und das Aufsetzen leerer Wickelkerne, welche der Wiederaufnahme des Spulvorganges dienen, wirtschaftlich
unbrauchbar. Hinzu kommt, daß bei bestimmten Arbeitsgängen, wie z. B. dem Texturieren des Garns, wobei dieses erhitzt
und in einem kontinuierlichen Arbeitsgang in irgendeiner
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Weise (ζ. B. Falschdrallen) behandelt wird* das Problem
des Abnehmens voller Garawidke:!· des texturierten Garns
von der Texturierraasehine noch dadurch kompliziert wird, daß der Durchlauf des Garnes änvah die Maseiiine üblicherweise
während des Abnahmevorganges fortgesetzt werden muß. Sonst erhält das in einer Behandlungszone angehaltene
Garn zumindest andere Textureigenschaften unü führt«
^ bei bestimmten Arbeitsvorgängen, zu einer Überhitzung
oder zum Schmelzen in der Heizzone« Das Anhalten des Garas
in einer Behandlungszone dadwröh zn vermeiden, daß asan
das Garn hinter dieser 3@handlungsg@zie trennt, ist keine
befriedigende LSstisg.. da dann ein Wiedereinfädeln In üle
Maschine notwendig wIM. Besh&lh'miB eine Bedienungsperson
an der Maschin© irgendifi© das üser-SGfeüssIge -Garn aufnehmen,
das von der· Masoliiae aageliefert wird, ofens daß gleleiisei»
tig di© Aufwicklung erfolgt. Bei schnelleren Maschinen ist
üieses Problem natürlich kompliziert»
Bei vielen Gansaufspulvoi'gängezi ist. aiich eine einheitliche
Größe der Wickel erwünscht« Biss gilt besonders dann, wenn der herzustellende Wickel gefärbt werden soll,
da eine solche einheitliche Größe ein Kriterium für die Gleichmäßigkeit der Farbnuance einer ganzen Färbepartie
ist. Bei kontinuierlich arbeitenden Maschinen, bei aenen
die Abnahme von Hand erfolgt, wie z. B. Texturiermaschinen,
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ist es : ">eret schwierig.? die Gleichmäßigkeit zu steuern
oder gar i.u erreichen, da das Aufspulen r?ss Wiafcels erst
beendet werden kann, wenn die Bedien"ungspeii«·^ se weit ist,
jeden einzelnen Vl-?'/el abzunehmen«,
Angesichts der ob ^n erwähnten SchKierigkeitsn und
Mängel, ist es Aufgabe iier vorliege rider Erfindung., das
Abnehmen der aufgespulten Wickel m\i das a'utciiiat-l-r.ohe
Aufsetzen der leeren Wickelkerne zur ^HsOe^aiiinahr.e- des
Auf spul Vorganges, wobei der Textu.riervrc-.jang der Tex.ti3-garne
nicht unterbrecher, wird» in wir;;^-y^z^tliühz:* Weise
zu ermöglichen. Bei der ai%findungsgen*2::^:· Li^'-^s 'rle^ar
Aufgabe wird das aus elr-im Bearbeiten?.^mi^j.el hsrauskommende
texturierte G-arr; wäfc^end der Afc':;-'"^e 5:vLies düi'gsspulten
Wickels abgeschnitten,um des -I:y-:ia:^sn3;i iJiokel
davon zu trennen, unc. d£.^ dem Textii^ier-yorj^^g "Ua^äüetzte
Garn wird während dsr für «as Abnehme:: i.:s süfs^spvult.en
Wickels und Aufsetzen eines leeren ■Sipulv-nkern.-r; öi-io/rderlichen
Zeitdauer aufgeni?iar:«n, Anscli'.l^Ssnd entEi--'iit tfin
freies Ende des dem Texturiervorgasg '::.zx:b iBZ^tQL· Claras
und das Aufspulen des lar^zm um ein^i aufgssGtr äealöarsn Wickel
wird in Gang gesetzt.
Weiter ist es Aufgabe der Erfindung, das Abnehmen aufgespulter Wickel und das Aufsetzen leerer Wickelkerne auszuführen,
wodurch infolge des sukzessiven Abtrennens des
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Garns ein freies Stück des Garnes entsteht und dieses freie Stück wird während der für das Abnehmen eines aufgespulten
Wickels und Aufsetzen eines leeren Spulenkerns benötigten Zeitdauer aufgenommen. Durch dieses Abtrennen
und Aufnehmen eines freien Stückes läßt sich die Unterbrechung der Padenbewegung während des Abnehmens und Aufsetzens
vermeiden.
Darüber hinaus ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Abnahme aufgespulter Wickel und das Aufsetzen
leerer Wickelkerne zur Wiederaufnahme des Spulvorganges auszuführen, wobei die Wiederaufnahme des Aufspulvorganges
auch zur Entstehung eines hervorstehenden Endes auf dem neuen Wickel führt.
Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, das Abnehmen und Aufsetzen dadurch zu steuern, daß die Bewegung der Befestigungsarme
für die Wickelkerne in gesteuerter Abstimmung mit der Bewegung anderer Elemente einer Textilstrang-Aufspulvorrichtung
ausgedehnt und beendet wird.
Die Lösung dieser Aufgabe führt zu einem zuverlässigen Zusammenwirken des Nockens und anderer Steuermittel zum Erreichen
der nachfolgend offenbarten erwünschten Koordinierung.
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Im folgenden wir die Erfindung anhand schematisoher Zeichnungen an einem AusfUhrungsbeispiel näher erläutert.
Es zeigt:
Pig. 1 eine Ansicht von bestimmten Teilen einer Textllgarn-Texturiervorrichtung
gemäß vorliegender Erfindung;
Pig. 2 eine Seitenansicht im wesentlichen entlang der Linie 2-2 in Fig. 1 der in Pig. I dargestellten Vorrichtung;
Fig. 3 eine vergrößerte perspektivische Ansicht von
bestimmten Teilen der in Fig. 1 und 2 gezeigten Vorrichtung zum Abnehmen von aufgespulten Wickeln und Aufsetzen von
leeren Wickelkernen;
Fig. 4 eine Seitenansicht des in Fig. 3 dargestellten
Aufbaus*
Fig. 5 eine Vorderansicht des in Fig. 3 und 4 dargestellen
Aufbaus;
Fig. 6 eine Ansicht, teilweise im Schnitt, des in Fig. j5
und 4 dargestellten Aufbaus, im wesentlichen entlang der Linie 6-6 in Fig. 4;
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Pig. 7 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, durch
den in den Pig. 3 und 4 gezeigten Aufbau,im wesentlichen
entlang der Linie 7-7 in Pig. 4j
Fig. 8 einen Schnitt durch einen Teil einer Kontrollbzw.
Steuervorrichtung aus dem Aufbau gemäß Pig. J3 und 4, im wesentlichen entlang der Linie 8-8 in Fig. 7;
Fig. 9 eine Darstellung ähnlich der in Flg. 8 gezeigten,
im wesentlichen entlang der Linie 9-9 in Fig. 7j
Pig. 10 eine Ansicht ähnlich der in den Pig. 8 und gezeigten, im wesentlichen entlang der Linie 10-10 in Fig. 7i
Fig. 11 eine Ansicht ähnlich der in den Pig. 8 bis gezeigten, im wesentlichen entlang der Linie 11-11 in Fig. 7;
Fig. 12 eine Ansicht ähnlich der in den Fig. 8 bis gezeigten, im wesentlichen entlang der Linie 12-12 in Fig. 7j
Fig* 15 einen Schnitt durch einen Teil des in den Pig.
und 4 gezeigten Aufbaus mit einer Nockenlaufbahn; und
Fig. 14 eine schematische Darstellung einer elektrischen Schaltung der Kontroll- bzw. Steuermittel für den
in Fig. 5 und 4 gezeigten Aufbau.
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Die Vorrichtung und das Verfahren gemäß vorliegender
Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen und unter Bezugnahme auf ein spezielles Anwendungsgebiet, d. h. einer
Texturiermaschine für Textilgarn, näher erläutert, wobei
diese Mschine in Fig. 1 allgemein mit 10 bezeichnet ist
und eine Station dieser Maschine in Pig. 2 gezeigt ist. Die dargestellte Textilgarn-Texturiermaschine, 10 ist ähnlich
der im US-Patent 2 761 27a erteilt am 4. September 1956;
und im US-Patent J5 227 592, erteilt am 1. März 1966, beschriebenen
Vorrichtung, wobei dem Fachmann auf dem Gebiet der Verarbeitung synthetischer Textilgarne selbstverständlich
noch weitere Typen von Textilgarn-Texturiermaschinen bekannt sind. Des weiteren läßt sich die vorliegende Erfindung
zweckmäßig nicht nur mit Texturiermaschinen für synthetische Textilgarne verwenden, sondern auch für andere
Textilstrang-Bearbeitungsmaschinen, und wird in Verbindung mit jeglichen Aufspulvorrichtungen zum Aufnehmen und Aufwickeln
von Strangmaterialien als generell anwendbar angesehen, ungeachtet dessen, ob derartige Materialien textiler
oder anderer Art sind.
Wie dem Texturierfaohmann für synthetische Textilgarne
bekannt ist, umfaßt die in Fig. 1 und 2 gezeigte Maschine in typischer Weise eine Vielzahl von Garnverarbeitungsstationen,
die entlang der Maschine 10 im Abstand angeordnet sind und von denen Teile durch gemeinsame Antriebsmittel
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angetrieben werden. An jeder Garnverarbeitungsstation entlang der Maschine 10 sind an der Maschine Mittel zum Befestigen
von an den Garnenden zusammengefügten Vorratswickeln 11, auf denen sich das zu verarbeitende Garn befindet, vorgesehen,
sowie eine allgemein mit 12 bezeichnete Aufspulvorrichtung zur Aufnahme des durch die Maschine 10 laufenden
Garnes, wie nachstehend eingehend beschrieben. Zwischen den Vorratswickeln 11 und der Aufspulvorrichtung 12 wird
- das zu texturierende Garn Y durch in Pig. I und 2 durch
eine Blockzeichnung dargestellte Verarbeitungseinrichtung 14 gefädelt. Bei der Garntexturiermaschine 10, wie sie in
den vorgenannten US-Patenten beschrieben ist, weisen die in der Verarbeitungseinrichtung 14 angeordneten (und hier
nicht gezeigten) funktioneilen Elemente zwangsläufig angetriebene Eingangsrollen, einen Garnerhitzer, eine Falschzwirnspindel
und zwangsläufig angetriebene Ausgangsrollen auf, die den Aufspulmitteln 12 texturiertes Garn zuführen.
Es versteht sich jedoch, daß die in der Verarbeitungseinrichtung
l4 angeordneten funktioneilen Elemente und die von ihnen zu erfüllenden Funktionen weitgehend variabel sind,
ohne die erfindungsgemäße Vorrichtung unddas erfindungsgemäße
Verfahren in ihrer Anwendbarkeit zu beeinträchtigen.
Erfindungsgemäß nimmt die Aufspulvorrichtung 12 normalerweise das zugeführte texturierte Garn Y auf, um einen
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Garnkörper 20 um einen Kern 21 aufzuspulen, wodurch ein allgemein mit I? bezeichneter Wickel entsteht. Während
dieses Aufspulvorgangs dient die Aufspuleinrichtung 12 als ein paralleler Aufspulmechanismus derart, daß der
Kern 21 mit seiner Längsdrehachse allgemein parallel zu einer Wickelantriebsrolle 22, die auch als Angriffs- bzw.
Anlagerolle bezeichnet wird, gelagert ist. Da der Kern 21 allgemein die Form eines geraden, d. h. gleichbleibenden
Durchmesser aufweisenden Kreiszylinders besitzt, entsteht unter der nicht gezeigten Steuerung einer Querbewegung in
herkömmlicher und bekannter.Weise beim Aufspulen des Garnkörpers 20 um den Kern ein Wickel ?_, der allgemein die
Form eines geraden, d.h. über seine ganze Länge gleichen Durchmesser aufweisenden Kreiszylinders besitzt.
Um den Kern 21 beim Aufspulen des Garns festzuhalten, wird der Kern von einem Paar einander gegenüberliegender
Schwenkarme 24, 25 erfaßt. Wie nachfolgend eingehender beschrieben, ist es infoige der schwenkbaren Lagerung der
Arme 24, 25 möglich, daß sich der Rotationsmittelpunkt des
Wickels JP entsprechend dem zunehmenden Durchmesser des Wickels J? während des Aufspulvorganges von den Wickelantriebsrollen
22 entfernt. Um diese Bewegung und andere, wie nachfolgend offenbart, ausführen zu können, sind die Arme
24 und 25 von einer Welle 26 unterstützt. Die Welle 26 kann
sich längs einer Maschine 10 erstrecken, um einer Vielzahl von Garnverarbeitungsstationen entlang der Maschine zur Verfügung
zu stehen.
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Gemäß vorliegender Erfindung sind in Kombination mit
dem Textilgarn und der Texturiermaschine 10 sowie den darin
enthaltenen Aufspulvorrichtungen 12 Mittel vorgesehen, um einen aufgespulten Wickel von dem Aufspulmittel abzunehmen
und einen leeren Kern darauf aufzusetzen. Des weiteren sind Mittel vorgesehen, die derart mit den Abnahme- und Aufsetzmitteln
zusammenwirken, daß das von den Verarbeitungseinrichtungen 14 kommende Garn während des Abnehmens eines aufgespulten
Wickels durchtrennt wird, um den abgenommenen Wickel davon abzutrennen und anschließend das Aufspulen eines
entstandenen freien Endes des Garns Y um einen aufgesetzten leeren Kern einzuleiten.
Im einzelnen werden die Arme 24, 25 beim Abnehmen eines aufgespulten Wickels und Aufsetzen eines leeren Kerns aus
einer Aufspulstellung in eine Abnahmestellung gebracht, während ein abgespulter Wickel davon abgenommen und das
durch die Maschine 10 bewegte Garn durchtrennt wird. Anschließend werden die Arme 24, 25 wieder in die Aufspulstellung
gebracht, während gleichzeitig ein leerer Kern aufgesetzt wird und ein sich fortbewegendes Ende des durch die
Maschine bewegten Strangmaterials aufgenommen wird, wodurch eine kontinuierliche Bewegung des Garns durch die Verarbeitungseinrichtung
14 ermöglicht und dadurch die ünterbrechurig
einer derartigen Bewegung vermieden wird. Die Aufnahme des
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freien Garnendes zusammen mit nachstehend ausführlicher beschriebenen Arbeltsvorgängen erleichtert es, die bisher
aufgetretenen Schwierigkeiten und Mängel beim Betrieb derartiger Aufspulvorrichtungen zu vermeiden. Wenngleich die
hier beschriebene Arbeitsweise für eine Anordnung erläutert ist, bei welcher zwei Schwenkarme mit einem Kern, der
allgemein die Form eines geraden Kreiszylinders aufweist, zusammenwirken, versteht es sich von selbst, daß die hier
beschriebene Arbeitsweise auch mit in ihrem Aufbau abgewandelten Aufspulvorrichtungen durchgeführt werden kann, wobei
z. B. andere Kernformen wie konische oder dergleichen verwendet werden oder die Art der Halterung eines Kerns geändert
ist.
Bei der Abnahme eines aufgespulten Wickels von der Aufspulvorrichtung
12 sind Antriebsmittel vorgesehen, die bewirken, daß die Schwenkarme 24, 25 zwischen einer Aufspulstellung
(die in Pig. 2 mit durchgehenden Strichen gezeichnete Stellung), in welcher der Wickel P mit seinem Umfang
mit der Antriebsrolle 22 in Verbindung steht, und einer Abnahmestellung (in Fig. 4 von rechts gesehen die zweite, gepunktet
gezeichnete Stellung), in der der Wickel P von der Antriebsrolle 22 wegbewegt wird, hin- und herschwingen. Ein
derartiges Antriebsmittel, allgemein mit 28 bezeichnet, steht in Antriebsverbindung mit der Welle 26, um zu bewirken, daß
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diese kontinuierlich hin- und herschwingt, und dabei die Drehbewegung einen Bogen von etwa l60° beschreibt. Das
Antriebsmittel 28 weist vorzugsweise einen Elektromotor auf sowie einen entsprechenden Steuermechanismus, um die
normale Drehbewegung der Welle des Motors 29 in eine hier beschriebene bogenförmige Schwingbewegung umzuwandeln.
Ein Kupplungsmittel Jl, vorzugweise in Form eines Solenoids
32, mit einem Zapfen 34, das von der Welle 26 ausgehend befestigt
ist, ist angeordnet, um die Arme 24, 25 wahlweise mit der Schwingbewegungen ausführenden Welle 26 in Eingriff
zu bringen, wie nachstehend im einzelnen beschrieben. Wenn die Wicklung des Solenoids 32 erregt wird, erstreckt sich
der Zapfen 34 vor, um in eine öffnung 35 eines die Welle
umschließenden Befestigungsgehäuses 33 einzutreten, wenn sich die Welle 26 bei ihrer nächsten Bewegung in eine Stellung
bewegt, in der die öffnung 35 mit dem vorstehenden Zapfen 3^
(Pig. 11) fluchtet. Wenn der Zapfen in die öffnung eingreift, werden die Arme 24, 25 mit der Welle 26 bei deren nächster
Schwingbewegung mitgenommen, wodurch der Wickel £ aus der Aufspulstellung in eine von der Wickelantriebsrolle 22 entfernte
Stellung bewegt wird.
Bei einer derartigen Verlagerung des Wickels £ wird das sich zwischen dem Wickel J? und der Verarbeitungseinrichtung
14 erstreckende Garn Y mittels Führungsmitteln,
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die einen vorderen, sich bewegenden Führungsarm 36, einen
hinteren ortsfesten Führungsarm 38 und einen hinteren sich
bewegenden Führungsarm 39 aufweisen, positioniert, d. h. in eine gewünschte stellung gebracht. Während das Garn Y
von diesen Führungsmitteln positioniert wird, bewegt es sich durch eine erste Schneideinrichtung 40, die zeitlich
auf die Bewegung des Wickels J? abgestimmt ist, zu der Abnahmestellung,
um das aus der Verarbeitungseinrichtung 14 kommende Garn Y zu durchtrennen und dadurch einen abgenommenen
Wickel von dem laufenden zu texturierenden Garn zu trennen. Beim Durchtrennen des Garns Y durch die erste
Schneideinrichtung 40 wird dessen unmittelbar nachfolgendes freies Ende in eine Strangmaterial-Sammelvorrichtung gezogen,
die durch eine der ersten Schneideinrichtung 40 benachbarte Saugdüse 4l gebildet ist. Mit dem Einsetzen des Strömungsflusses in die Saugdüse 4l wird das Garn Y aus den Verarbeitungseinrichtungen
14 mit der gleichen Geschwindigkeit abgezogen, mit der es aus diesen austritt, wodurch die Notwendigkeit
entfällt, die Bewegung des Garns durch die Maschine zu unterbrechen.
Im Verlauf der weiteren Schwingbewegungen der Arme 24, 25 bewegen sich diese in eine vollkommen zurückgezogene bzw.
Umkehrstellung und bei Rückkehr in die Aufspulstellung werden sie mittels Nockenmitteln, die im nachstehenden näher
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beschrieben sind, auseinandergezogen, wobei der abgenommene Wickel JP auf eine Schütte 42 zum Sammeln der Wickel abgelegt
wird, von wo aus sich dieser Wickel infolge der Schwerkraft zu jeder beliebigen Wickelsammelstelle bewegt. Während
die Arme 24, 25 in die Aufspulstellung zurückkehren, bewegen
sie sich an allgemein mit 44 bezeichneten Speichermitteln für leere Kerne vorbei, bewegen sich nach innen aufeinander
zu, wie nachstehend im einzelnen beschrieben, und entnehmen den Speichermitteln 44 für leere Kerne einen Kern 21,
um einen neuen Wickel aufzuspulen. Nach dem Aufsetzen eines leeren Kernes auf die Arme 24, 25 kehren letzere in die Aufspulstellung
zurück und nehmen dabei den leeren Kern 21 mit.
Um das Aufspulen des Garns Y um den leeren Kern 21 einzuleiten und damit den Aufspulvorgang wieder aufzunehmen,
wird mittels einer zweiten Schneideinrichtung 45, die benachbart der Saugdüse 41 angeordnet ist, ein freies Stück
^ des Garns Y durchtrennt. Das durch diesen zweiten Schneidevorgang
entstehende freie Stück Garn wird durch die Saugdüse 4l weggeführt, um entweder als Abfall weggeworfen zu
werden, oder - je nach dem besonderen Arbeitsvorgang, der gerade durchgeführt wird - anderweitig verwendet zu werden.
Das dabei entstandene freie Ende des Garnes Y wird von dem leeren Kern 21 aufgenommen, wenn der Aufspulvorgang wieder
einsetzt.
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Bestimmte Beziehungen zwischen den oben kurz beschriebenen Führungsmitteln, Schneidevorrichtungen und Strangmaterial-Sammelvorrichtungen
sind für die vorliegende Erfindung von besonderem Interesse. Erstens ist festzustellen,
daß die Führungsmittel in einer besonderen Weise zusammenwirken, um das Garn Y zu positionieren und die Position
des Garns während des Abnahme- und Aufsetzvorganges beizubehalten. Der sich vorn bewegende Führungsarm 36 hat eine
Größe, die der gesamten Breite des Kerns 21 (Fig. 5) entspricht und geeignet ist, das Garn Y aufzunehmen, unabhängig
von dessen augenblicklicher Position entlang der Länge des Wickels P, die von der nicht gezeigten Querbewegung
der Maschine 10 abhängt. Eine derartige Bewegung des sich vorn bewegenden Führungsarmes J>6 wird durch eine schwenkbare
Befestigung deseelben an einer Schwenkstelle 46 sowie durch ein mit dem sich vorn bewegenden Führungsarm J36
zusammenwirkendes Solenoid 48 ermöglicht. Ferner weist der sich vorn bewegende FUhrungsarm j56 eine gekrümmte Stelle 49
auf, welche das Garn Y , wenn sich der Arm 36 in der oberen
Stellung befindet (gestrichelte Linie in Fig. 5), unmittelbar an einem Ende des Kerns 21, angrenzend an einen Arm 25,
positioniert. Wie nachfolgend noch genauer beschrieben wird, ist ein derartiges Positionieren des Garnes Y von Bedeutung.
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Es sei bemerkt, daß zur Positionierung des Garns Y in einer gewünschten Weise die hinten angeordneten Führungsarme
j8, 39 miteinander und mit dem sich vorn bewegenden
Führungsarm 36 zusammenwirken. Im einzelnen bewirkt die Bewegung
des Wickels _p aus der Aufspulstellung in die Abnahmestellung, daß das Garn Y in Eingriff mit dem hinteren ortsfesten
Führungsarm 38 gelangt und daß infolge der Schräge dieses ortsfesten Führungsarmes das Garn zu der ersten Schneideinrichtung
4o hinbewegt wird. Der sich hinten bewegende Führungsarm 39 ist um einen Schwenkzapfen 50 beweglich gelagert,
wobei diese Bewegung durch ein Solenoid 51 (Fig· 6) ausgelöst wird. Bei einer derartigen Bewegung wird das auf dem
hinteren ortsfesten Führungsarm J58 befindliche Garn Y von einem gekrümmten Abschnitt 52 des sich hinten bewegenden
Führungsarmes j59 eingefangen und zwangsläufig mittels einer
Schwenkbewegung auf die gleiche Seite der Aufspulmittel 12 bewegt, auf der sich auch der gekrümmte Abschnitt 49 des sich
) vorn bewegenden Führungsarms 36 befindet.
Nach dem das Garn Y auf diese Weise von den Führungsmitteln wegbewegt wurde, erstreckt es sich über die Saugdüse
41 und ist damit für das Durchtrennen mittels der ersten Schneideinrichtung 40 positioniert. Die erste Schneideinrichtung
4o umfaßt vorzugsweise ein ortsfestes Messer 54 und ein sich bewegendes Messer 55, das mit dem ortsfesten Messer
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scherenähnlich zusammenwirkt, wobei die Betätigung durch ein Betätigungssolsnoid 56 erfolgt. In ähnlicher Weise ist
die zweite Schneideinrichtung 45 mit einem ortsfesten Messer
58, einem sich bewegenden Messer 59 und einem Antriebs- bzw. Betätigungssolsnoid 60 versehen.
Die zeitliche Aufeinanderfolge der einzelnen Verfahrensschritte
der vorliegenden Erfindung erfolgt zweckmäßigerweise in Abhängigkeit von der Stellung der Schwenkarme
.24, 25 durch die Anordnung von Steuernocken und Schaltmitteln,
wie in den Fig. 6 bis 12 und 14 dargestellt ist. Im einzelnen steht die relative Winkelstellung der Arme 24,
25 in Wechselbeziehung zu dem Durchmesser des aufzuspulenden Wickels P und kann daher verwendet werden, um einen Ab-.
nähme- und Aufsetzvorgang einzuleiten, sobald der Wickel P als voll aufgespult anzusehen ist. Dies wird vorteilhafterweise
dazu benützt, um einen Elektroschalter SWl so anzuordnen, daß er durch die Arme 24, 25 betätigt wird, wenn
sich diese in eine Stellung bewegen, die einem voll aufgespulten Wickel entspricht. Um sicherzustellen, daß ein Ar- ·
beitszyklus nur dann eingeleitet wird, wenn das Abnehmen und Aufsetzen ordnungsgemäß erfolgen kann, ist dieser Schalter
SWl mit einem Schalter SW2 elektrisch verbunden, der durch die Schwingbewegung der Welle 26 betätigt wird. Wenn die
Schalter SWl und SW2 durch die Armstellung und die stellung der Welle geschlossen sind, wird ein Relaispaar RLl und RL2
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erregt. Das erste Relais RLl bleibt durch einen Haltestromkreis erregt, der über einen ersten nockenbetätigten Schalter
SWJ5 geführt ist, während das zweite Relais RL2 durch einen Haltestromkreis erregt bleibt, der über einen zweiten
nockenbetätigten Schalter SW4 führt.
Wenn das erste Relais RLl erregt ist, vervollständigt ein erster Kontaktsatz 6l einen elektrischen Stromkreis,
der der Wicklung des Solenoids 32 elektrische Energie zuführt,
wodurch der Stift bzw. Zapfen 34 vorgeschoben wird
und die Arme 24, 25 mit der Schwingbewegungen ausführenden Welle 26 gekoppelt werden. Damit wird die Verschiebung der
Arme 24, 25 eingeleitet.
Wie aus der relativen Stellung der Speichermittel 44 für leere Kerne und der Arme 24, 25 zueinander ersichtlich,
würde die Schwingbewegung der Arme mit einem darauf befindlichen voll aufgespulten Wickel JP zu einer gegenseitigen Behinderung
des Wickels JP und der Speichermittel 44 für leere Kerne führen, falls man nichts dagegen unternehmen würde.
Um diese Behinderung zu vermeiden, weisen die Speichermittel 44 für leere Kerne eine untere Kernschütte 62 auf, die um
eine Schwenkachse 64 beweglich gelagert ist, wobei die Steuerung durch einen Druckluftzylinder 65 erfolgt, dem
in nachstehend beschriebener Weise Luft zugeführt wird. Bei
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einer Schwenkbewegung der untern Kernschütte 62 wird die
Schütte aus der Bewegungsbahn eines voll aufgespulten Wikkels P, der sich zur Abnahmestellung hin bewegt, nach oben
bewegt. Bei der Rückkehr der unteren Kernschütte 62 in eine
tiefere Stellung wird der unterste Kern 21 in Fluchtung mit der Stellung der Arme 24, 25 gebracht, während diese in
die Aufspulstellung zurückkehren, um den untersten Kern 21 aufzunehmen und aufzusetzen.
Die Koordinierung des Hebens und Senkens der unteren
Kernschütte 62 mit der Bewegung der Arme 24, 25 erfolgt durch Schließen eines Kontaktsatzes 76 des zweiten Relais RL2.
Dieses Schließen des Kontaktsatzes J6 vervollständigt einen
elektrischen Stromkreis, der die Wicklung eines Solenoid, Druckluftventils bzw. Magnetventils 78 erregt und dabei die
Zufuhr von Druckluft zum Druckluftzylinder 65 steuert.
Die Steuerung der Abnahme eines voll aufgespulten Wikkels
_P von den Armen 24, 25 und das Aufsetzen eines leeren
Kerns 21 erfolgt teilweise mittels Nockenscheiben 68, 69, die jeweils benachbart den Armen 24, 25 angeordnet sind. Jede der
Nockenscheiben 68, 69 weist ein Paar bogenförmiger Führungsbahnen 70, 71 (Fig. J5 und 4) auf. Von jedem der zugehörigen
Arme 24, 25 erstreckt sich ein Stift bzw. Zapfen 74 in die Führungsbahnen 70, 71, der mittels eines einen Stift bzw.
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Zapfen steuernden Sperrklinken- bzw. Torglieds 72 so gesteuert wird, daß er während der Bewegung des Jeweiligen
Armes aus der Aufspulstellung zur Abnahmestellung sich
in der ersten Führungsbahn 70 bewegt und während der Bewegung aus einer von der Wickelantriebsstelle 22 entfernten
Stellung zur Aufspulstellung sich in einer zweiten Führungsbahn 71 bewegt.
Es sei darauf hingewiesen, daß die zweite Führungsbahn 71 eine Nockenfläche mit einer besonderen Konfiguration
(Fig. 13) für den Angriff des Zapfens 74 aufweist, der von
den zugehörigen Armen 24, 25 ausgehend in diese Führungsbahn hineinragt. Im einzelnen ist die Konfiguration der
Nockenoberfläche insbesondere der Bodenfläche der Führungsbahn derart, daß sie die zugehörigen Arme 24, 25 nach außen
verschiebt, wobei die beiden Arme 24, 25 auseinandergespreizt werden. Ein derartiges Auseinanderspreizen der
Arme bewirkt das Abnehmen des voll aufgespulten Wickels ]?,
während sich diese aus ihrer äußersten Rückwartsstellung wieder zurück in die Aufspulstellung bewegen. Die Spreizbewegung
der Arme 24, 25 wlrddadurch ermöglicht, daß diese, um die Spreizbewegung ausführen zu können, an Schwenkachsen
75 befestigt sind.
Des weiteren ist die rampenartige Nockenausbildung bzw. -konfiguration in der zweiten Führungsbahn 71 derart, daß
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die.Arme 24, 25 sich aufeinander zubewegen, während sie
die untere Kernschütte 62 passieren. Eine derartige Bewegung der Arme 24, 25 aufeinander zu bewirkt, daß die Arme
in die offenen Enden des untersten Kerns 21 in der unteren Kernschütte 62 eingreifen und dabei einen leeren Kernauf
die Arme 24, 25 aufsetzen.
Wenn die Arme 24, 25 die äußerste Rückwärtsstellung erreicht haben, d. h. den halben Weg ihrer Schwingbewegung
ausgeführt haben, wird der zweite nockenbetätigte Schalter SW4 betätigt. Diese Betätigung des zweiten nockenbetätigten
^Schalters SW 4 erfüllt zwei Punktionen, wobei die erste darin besteht, den Haltestromkreis zu unterbrechen,
der ansonsten die Erregung des zweiten Relais RL2 aufrechterhält, und die zweite Punktion darin besteht, einen die
Wicklung eines dritten Relais RL 3 erregenden Stromkreises zu schließen. Durch das Abschalten des zweiten Relais RL2
wird das durch ein Solenoid betätigte Druckluftventil 78
stromlos und die untere Kernschütte 62 in ihre abgesenkte Stellung gebracht. Bei Erregung der Wicklung des dritten
Relais RL? schließt dessen Kontaktsatz 79 einen elektrischen Stromkreis, der das Solenoid 48 speist, welches den sich
vorn bewegenden Führungsarm 36 betätigt. Auf diese Weise
wird der Führungsarm 36 angehoben, um das Garn Y mittels
Schwenkbewegung auf eine Seite der Aufspulvorrichtung 12 zu bringen. Die Betätigung des zweiten nockenbetätigten
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Schalters SW4 erregt ferner die Wicklung eines vierten Relais RlA. Durch einen ersten Kontaktsatz 8o des vierten
Relais RlA wird ein Stromkreis geschlossen, der das Solenoid 51 speist und dabei den sich hinten bewegenden Führungsarm
39 bewegt, um das Garn Y zwangsläufig zu positionieren. Ein
zweiter Kontaktsatz 8l des vierten Relais RlA schließt einen elektrischen Stromkreis zu einem Zeitverzögerungsrelais RL5.
Bei Ablauf einer vorbestimmten Zeitspanne nach Erregung des Verzögerungsrelais RL5 schließt sich ein Kontaktsatz 82
des Verzögerungsrelais und erregt dadurch ein Solenoid 56
der ersten Schneideinrichtung 40 und durchtrennt das Garn Y zwischen dem abgenommenen Wickel _p und der Verarbeitungsvorrichtung
14.
Bei Rückkehr der Arme 24, 25 in die Aufspulstellung und Aufsetzen eines leeren Kernes 21 auf die Arme wird das sich
durch den gekrümmten Abschnitt 49 des sich vorn bewegenden f Führungsarmes 36 und zur Saugdüse 4l erstreckende Garn Y
unmittelbar neben einem Ende des leeren Kerns 21 positioniert, wobei das Garn sich im wesentlichen in Fluchtung mit
einer schmalen, spitz zulaufenden Nut befindet, welche zwischen einem Ende des leeren Kerns 21 und dem letzteren stützenden
Arm 25 angeordnet ist. Bei Änderungen des leitenden Zustandes des dem Arm zugeordneten Schalters SW2, während
der leere Kern 21 in antriebsmäßiger Anlage an die Wickelantriebsrolle
22 gebracht wird, wird ein weiteres Relais RL6
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erregt, über einen zugeordneten Kontaktsatz 84 wird ein
elektrischer Stromkreis geschlossen, der ein Solenoid 60 der zweiten Schneideinrichtung 45 speist, welches ein
freies Stück von dem Garn Y abtrennt, welches von der Saugdüse 4l aufgenommen wird. Ein entstehendes freies Ende
des Garns Y wird von der zwischen dem leeren Kern 21 'und dem benachbarten Arm 25 angeordneten Nut erfaßt, um das
Aufspulen des Garns um den aufgesetzten leeren Kern 21 einzuleiten.
Es sei darauf hingewiesen, daß durch dieses Positionieren des freien Garnendes unmittelbar neben einem Ende
des Kerns 21 ein freiliegendes Garnende entsteht, wodurch es möglich wird, die nach diesem Verfahren aufgespulten
Wickel an ihren Enden zusammenzufügen für nachfolgende, in der Textilindustrie allgemein bekannte Garnverarbeitüngs«
vorgänge.
Gleichzeitig mit der Erregung des Solenoids 60 der zweiten Schneideinrichtung 45 werden die Haltestromkreise
zum ersten Relais RLl und dem dritten Relais RL3 unterbrochen, wodurch die Kupplungsmittel J>\, welche die Arme
24, 25 in Eingriff mit der Schwingbewegungen ausführenden Welle 26 gebracht hatten, ausgerückt werden, und wodurch
der sich vorn bewegende Pührungsarm 36 in die abgesenkte
Stellung zurückgebracht wird. Die Aufspulvorrichtungen 12
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nehmen daraufhin den Aufspuivorgang des sich durch die Maschine 10 bewegenden Garnes erneut auf. .
Alle in den Unterlagen offenbarten Angaben und Merk
male, insbesondere die offenbarte räumliche Ausgestaltung, werden, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber
dem Stand der Technik neu sind, als erfindungswesentlich beansprucht.
Ansprüche
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Claims (1)
- -25- 212H26Λ η ti ρ ι· It « h «ιVerfahren zum Abnehmen aufgespulter Wickel aus Strangmaterial, insbesondere Textilgarnen, von einer Maschine während eines Behandlungsvorganges, bei dem das Garn bearbeitet und an jeder einzelnen von einer Vielzahl von Stellen einer Garnbeluuidlungsmafichlne zugeführt und kontinuierlich vorwärtsbeweRt wird und an jeder dieser Stellen zu Wickeln aufgeupult wird, ohne daß hierbei der Garnbehandlungsvor-'gang unierbrochen wird, gekennzeichnet durch nachfolgende Schritte, daß einer Antriebswelle, die sich benachbart einer Vielzahl der oben genanten Stellen erntrookt, iiohwlncbewegungen erteilt werden, und daß von Zelt zu Zelt wahlweise ein Satz einer Vielzahl von Sätzen von Wickel-StUtzarmen, die an den genannten Stellen angeordnet sind; mit der Antriebswelle verbunden wird und dabei ein entsprechend aufgespulter Wickel aus der Aufspulstellung an dieser Stelle abgenommen wird und ein leerer Kern in dieser Aufspulstellung zur Wiederaufnahme des AufspulVorganges aufgesetzt wird, während das sich vorwärtsbewegende Garn (Y) durchgetrennt wird, um den aufgespulten Wickel davon zu trennen und ein freies Garnende zu bilden, und das freie Ende des sich vorwärtsbewegenden Garns aufgenommen und die Bildung eines neuen Wickels durch Aufspulen des freien Garnendes um den leeren Kern eingeleitet wird.109848/17262. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g β k e η η zeichnet, daß das sich vorwärtsbewegende Garn während des Entfernens eines aufgespulten Wickels aus der Aufspulstellung durchtrennt wird.3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß beim Aufnehmen des sich vorwärtsbewegenden Garns dieses Garn unmittelbar an einer Auffangstelle vorbeigeführt wird und das durchtrennte freie Ende erfaßt wird.4. Verfahren nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, daß das durchtrennte freie Garnende durch die Saugwirkung eines Rohres erfaßt wird, über das das texturierte Garn sich beim Durchtrennen hinwegbewegt und daß das Garn durch die fortgesetzte Saugwirkung des Rohres aufgenommen wird.5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3* dadurch gekennzeichnet , daß das aufgenommene Garn unmittelbar vor Einleitung dev Aufspulung des Garns um den aufgesetzten leeren Kern durchtrennt wird.6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1, 2,5 oder 5» dadurch gekennzeichnet, daß bei der Bildung eines neuen Wickels das Aufspulen des Garns um den leeren1098 4 8/1726Kern in einem solchen Abstand vom freien Qarnende begonnen wird, daß das freie Garnende ein vorstehendes Endteil bildet.7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Durchtrennen und Aufnehmen des Garns zunächst das Garn durchtrennt wird, um den aufgespulten Wickel von dem sich vorwärtsbewegenden Garn zu trennen, woraufhin dasabgetrennte freie Garnende erfaßt wird und das Garn während seiner Vorwärtsbewegung aufgenommen wird, und dann das Garn erneut durchtrennt wird, um so ein freies Garnstück und gleichzeitig das um den leeren Kern aufzuspulende freie Garnende zu bilden.8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abnehmen eines aufgespulten Wickels in Abhängigkeit von der Größe des Wickels erfolgt, sobald dieser eine vorbestimmte Größe erreicht hat.9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bearbeitung des Garns eine Texturierung durch Palschzwirnkräuselung umfaßt.109848/1726"28" 212H2610. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, mit einer Vielzahl von Garnbearbeitungsstellen, von denen jede Portbewegungsmittel zum kontinuierlichen Vorwärtsbewegen des Garns und entsprechende Aufspuleinrichtungen zum Aufspulen des bearbeiteten. Garns um einen Kern umfaßt, um das Garn, nachdem es die Portbewegungsmittel passiert hat, zu Wickeln zu formen, dadurch gekennzeichnet, daß Antriebswelleneinrichtungen (26) sich benachbart einer Vielzahl der Garnbearbeitungsstellen erstrecken, daß Abnahme- und Aufsetzmittel an jeder der Vielzahl von Garnbearbeitungsstellen angeordnet sind, um einen aufgespulten Wickel (J?) von der zugehörigen Aufspulvorrichtung (12) abzunehmen und einen leeren Kern (21) darauf aufzusetzen, wobei jedes dieser Abnahme- und Aufsetzmittel WickelstUtzarme (24, 25) und Kupplungsmittel (31) umfaßt, die wahlweise mit den Antriebswelleneinrichtungen (26) verbindbar sind, und daß Trennmittel (40, 45) an jeder, der genannten Garnverarbeitungsstellen mit dem jeweils zugeordneten Abnahme- und Aufsetzmittel zusammenwirken, um das von den Portbewegungsmitteln (14) kommende Garn (Y) abzutrennen in Verbindung mit der Abnahme eines aufgespulten Wickels (?) von der zugehörigen Aufspulvorrichtung (12), um den aufgespulten Wickel Q?) von dem sich vorwärtsbewegenden Garn (Y) zu trennen, und daß Garnsteuermittel (56, 38* 39* 4l") an jeder der Garnbearbeitungsstellen vorgesehen1 09848/ 1 726die mit den entsprechenden Abnahme» und mitteln sowie den entsprechenden Garntrennmitteln zusammenwirken, um das Aufspulen eines freien Endes des Garns (£), das bei» I^ entsteht, um einen aufgesetzten Kern (21) einzuleiten, wobei die Garntrennmittel (40, 45) und Garnsteuermittel 06, 38, 29, 4l) wirkBam sind, während die Portbewegungsmittel kontinuierlich wirksam sind, wodurch eine Unterbrechung der Garnbewegung durch die Garntrenn- und Garnsteuermittel während der Abnahme- und Aufsetzvorgänge vermieden wird.12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Garntrennmittel (4o, 45) das sich duroh die Vorrichtung bewegende Garn ein erstes Mal durchtrennen, um den aufgespulten Wickel abzutrennen und ein zweites Mal durchtrennen, um das um den aufgesetzten Kern (21) aufzuspulende freie Garnende zu bilden, und daß eine Garnsammeivorrichtung (41) vorgesehen 1st, die das durch das zweimalige Abtrennen gebildete freie Garnstück *■ aufnehmen.12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Garntrennmittel (4o, 45) eine erste Schneidevorrichtung (40), eine . zweite Schneidevorrichtung (45) und Betätigungsmittel (RLö, RL5) umfaßt, um In zeitlicher Aufeinanderfolge die erste und zweite Schneidvorrichtung (40, 45) zu betätigen, wobei durch die Betätigung der ersten Schneidvorrichtung (40) ein109848/1726abgenommener vrickel von den sich bewegenden Oarn (γ) abgetrennt und durch die Betätigung der zweiten Schneidevorrichtung·. "(45) das freie Garnstück von dem sich bewegenden Garn abgetrennt wird.IjJ. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Sammelvorrichtung (4l) der ersten Schneidevorrichtung (4o) unmittelbar benachbart angeordnet ist, um das laufende Garnende zu erfassen, das bei der Abtrennung des aufgespulten Wickels (P) von dem sich durch die Vorrichtung bewegenden Garn (Y) entsteht.14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 oder 15, dadurch ge k e η η ze i c h η e. t., daß Führungsmittel (?6* 39) in zeitlicher Abstimmung mit den Abnahme- und Aufsetzmitteln zusammenwirken, um das sich durch die Vorrichtung bewegende Garn (Y) zwangsläufig zu positionieren, wobei diese Bewegung in zeltlicher Abstimmung mit dem Wirksamwerden der Garntrennmittel (40, 45) und der Garnsamraelvorrichtung (4l) erfolgt.15« Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch g e k e η η Z e 1 c h η et, daß die Abnahme- und Aufsetzmittel Nockenmittel (68, 69) umfassen, welche zusammenwirken, um die die Wickel unterstützenden Arme (24, 25) in und außer Eingriff mit den Kernen (21) zu bringen.10984 8/172616. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekenn zeichnet, daß die Nockenmittel (68, 69) eine mit ihnen zusammenwirkende Nockenführungsbahn (70, 71) und einen Nockenstößel (74) aufweisen, wobei je eine Führungsbahn angrenzend an einen der Arme (24, 25) befestigt ist und Je ein Stößel auf einem der Arme (24, 25) zur Bewegung mit demselben befestigt ist, und wobei die zusammenwirkenden Führungsbahnen und Nockenstößel die Arme (24, 25) so führen, daß sie einer vorbestimmten ersten Führungsbahn auf ihrem Weg von der Aufspulstellung zur Abnahmestellung sowie einer vorbestimmten zweiten Bewegungsbahn auf ihrem Weg von der Abnahmestellung zur Aufspulstellung folgen.17. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Speichermittel (44) für leere Kerne zur Aufnahme und Lagerung aufzusetzender leerer Kerne (21) relativ zur Bewegungsbahn der Arme (24, 25) angeordnet ist, um auf diesen zwischen ihren Abnahme- und Aufspulstellungen einen leeren Kern (21) aufzusetzen.18. Vorrichtungjiach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (65), die in Wechselbeziehung mit der Verschiebung und Rückkehr der Arme (24, 25) wirksam sind, die Speichermittel (44) für leere Kerne aus der Bewegungsbahn eines abzunehmenden aufgespulten Wickels (P) zurückziehen.109848/172619· Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Fühl- bzw. Tastmittel (SWl) zur Feststellung der Wickelgröße vorgesehen ist, das feststellt, wenn ein aufgespulter Wickel (,P) eine vorbestimmte Größe erreicht, und welches ein zugehöriges Kupplungsmittel (31) betätigt, um die Abnahme des Wickels einzuleiten.20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß jede Garnverarbeitungsstelle Falschzwirnmittel (14) aufweist, um dem durchlaufenden Garn eine Falschzwirnkräuselung zu erteilen.21. Verfahren zum Aufwickeln von kontinuierlich vorwärtsbewegtem strangförmigem Material, insbesondere von Textilgarnen, die mit im wesentlichen gleichbleibender Geschwindigkeit eine Behandlungszone durchlaufen haben, wobei das strangförmige Material auf Wickelkerne aufgewickelt wird und jeweils nach dem Aufspulen eines vollen Wickels das strangförmige Material durchgetrennt und der volle Wickel entfernt wird und die Bildung eines neuen Wickels durch Aufspulen eines freien Garnendes um einen leeren Wickelkern eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des strangförmigen Materials,1. 09848/17? R212U26welches durch das nach dem Aufspulen eines vollen Wiokels erfolgende Durchtrennen des strangförmigen Materials entsteht, aufgenommen wird, bis das Aufspulen eines neuen Wickels auf einen neuen leeren Wickelkern eingeleitet ist,22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das aufgenommene strangförmige Material zu Beginn des Aufspulens eines neuen Wickels abgetrennt wird, um für den neuen Wickel ein neues freies Ende zu bilden.2j5. Verfahren nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß das auf den neuen Wickelkern aufgespulte freie Ende so abgetrennt wird, daß es ein Stück nach außen vorsteht.109848/1726
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