DE2121475B2 - Zuglasche zum leichten Öffnen einer Dosenstirnwand - Google Patents
Zuglasche zum leichten Öffnen einer DosenstirnwandInfo
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Description
Zuglasche bei dickeren Dosenstirnwänden dadurch,
dan sieb ein Segment der Dosenstirnwand leichter in
die Dose hineinbiegen läßt, wodurch zugleich die Gelenk- und Stützstelle für den Verbindungswandabecbnitt
zum Befestigungssegraent hin entlastet wird.
Es ist zwar bereits bekannt (US-PS 3 432 068), eine zusätzliche Trennlinie in der Nahe der Befestigungsnieten einer Zuglasche vorzusehen, die beim Anheben
der Zuglasche das Einbiegen eines Segments der Dosenstirnwand in die Dose erleichtert. Diese bekannte
Zuglasche ist jedoch im Bereich ihres Hebelsegments direkt mit der Dosenstirawaud verbunden
und weist folglich kein eigenes Befestigungssegment mit einem Verbindungswandabschnitt zu den übrigen
Teilen der Zuglasche auf, dem eine Gelenk- und Stützstelle zugeordnet ist Die Verschwenkung dieser
bekannten Zuglasche erfolgt beim Anheben zunächst um ihre Befestigungsnieten und nach dem Aufreißen
der Haupttrennlinie um die erwähnte zusätzliche Trennlinie. Um beim Anheben dieser Zuglasche ein
Ausreißen ihrer Befestigungsstelle zu verhindern, sind daher zwei Befestigungsnieten erforderlich.
Eei einer Zuglasche, die einen etwa senkrecht auf der Haupttrennlinie stehenden Aufr-ißflansch aufweist,
der aus einem Wandabschnitt der wulstartigen Umbördelung der Zuglasche ausgetrennt ist, laufen
zweckmäßig zwei Trennlinien im Wandabschnitt zu beiden Seiten des Aufreißflansches gegen die Gelenk-
und Stützstelle hin zusammen und gehen im Abstand von der Gelenkstelle in eine Trennlinie über, die sich
durch einen äußeren Teil der wulstartigen Umbördelung einschließlich der Gelenkstelle erstreckt und an
der die entsprechenden Wandabschnitte der Lmbördelung
und der Gelenkstelle sau aneinander anliegen. Dadurch wird auch bei Verwendung eines speziellen
Aufreißflansches eine praktisch durchgehende Gelenk- und Stützstelle für den Verbindungswandabschnitt
über seine gesamte Breite erzielt, so daß die Gefahr eines Aufreißens dieses Wandabschnittes verringert
ist.
Die Erfindung wird anschließend an Hand der Zeichnungen einiger Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht einer leicht zu öffnenden Dosenstirnwand mit einer Zuglasche,
F i g. 2 eine vergrößerte Teilschnittansicht entlang
der Linie 2-2 der Fig. 1,
F i g. 3 eine vergrößerte Teilschnittansicht entlang der gleichen Schnittebene wie in Fig. 2, die das Hebelsegment
der Zuglasche und die benachbarten Abschnitte der Dosenstirnwand veranschaulicht,
F i g. 3 A eine Teilseitenansicht der Zuglasche, und zwar in Blickrichtung der Pfeile 3/4-3/1 der F i g. 3,
F i g. 4 eine Ansicht der Zuglasche gemäß F i g. 1 von unten,
F i g. 5 eine der F i g. 2 ähnliche, vergrößerte Teilschnittansicht,
in der die Zuglasche angehoben ist. um die Heraustrennung des Reißabschnittes einzuleiteil·,
F i g. 6 eine der F i g. 1 ähnliche Draufsicht, die eine andere Form der zusätzlichen Trennlinie zeigt,
F i g. 7 eine Ansicht einer anderen Ausführungsform einer Zuglasche von unten,
F i g. 8 eine vergrößerte Teilschnittansicht entlang der Linie 10-10 der F i g. 10,
Fig.9 eine Teilseitenansicht der Zuglasche, und
zwar in Blickrichtung der Pfeile 11-11 der F i g. 8,
F i g. 10 eine Draufsicht, die die Zuglasche gemäß Fig.7 auf einer Dosenstirnwand befestigt veranschaulicht,
Fig. Π und 12 der Fig.2 ähnliche Teilschnittansichten, die den Einfluß der Abstützung des Verbin-
dungswandabschnitts an unterschiedlichen Stellen
veranschaulichen.
Mit der Bezugszahl 13 ist eine leicht zu öffnende Dosenstirawand gekennzeichnet. Die leicht zu öffnende Dosenstirawand 13 besteht aus Blechtnaterial,
xo z.B. Aluminium, und weist eine HaupttrennUnie 15
auf, die einen Reißabscnnitt 17 begrenzt, welcher aus der Dosenstirawand 13 entfernbar ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Haupttrennlinie 15
und der Reißabscnnitt 17 in der Ebene kreisrund,
wobei bemerkt wird, daß auch and«re Formen verwendet werden können. Wenngleich die Haupttrennlinie 15 und der Reißabschnitt 17 jede gewünschte
Größe aufweisen können, überdeckt im Ausführungsbetspiel der Reißabschnitt 17 ziemlich die ge-
ao samte Fläche in der Ebene der Dosenstirnwand 13.
Die Dosenstimwand 13 ist mit einem in Umfangsrichtung verlaufenden Befestigungsflansch 19 versehen,
mittels dessen die Du-^nstirnwand 13 an einem
Dosenkörper 21 (F i g. 2) befestigt werden kann.
Die Dosenstirnwand 13 enthält ferner eine Zuglasche 23, die durch ein Befestigungsmittel, z. B. einen
Niet 25, mit dem Reißabschnitt 17 verbunden ist. Der Niet 25 bildet mit dem Blechmaterial des Reißabschnitts
ein Teil. Eine zusätzliche Trennlinie 27 ist in dem Reißabschnitt 17 neben dem Niet 25 ausgebildet,
wie in F i g. 1 gezeigt ist.
Die Zuglasche 23 umfaßt einen Blechkörper 29 und ein Befestigungssegment 31, das durch einen Verbindungswandabschnitt
33 (Fig. 2) mit dem Blechkörper einstückig verbunden ist.
Die Zuglasche 23 ist vorzugsweise in einem Stück aus Blechmaterial, z. B. Aluminium, hergestellt, und
der Blechkörper 29 umgibt das Befestigungssegment 31. Der Blechkörper 29 begrenzt eine Öffnung 35.
die so bemessen ist, daß der Finger eines Benutzers durch diese hindurchgesteckt werden kann. Der
Blechkörper 29 ist longitudinal relativ steif und enthält ein Zugsegment 37 und ein Hebelsegment 39,
welches eine Stelle 41 (Fig. 2) auf der Dosenstirnwand
13 überlappt, die sich dicht neben der Haupttrennlinie 15 befindet. Die Zuglasche 23 ist im allgemeinen
radial zum Reißabschnitt 17 positioniert, wobei das Zugsegment 37 in bezug auf das Hebelsegment
39 radial innen liegt.
Der Verbindungsabschnitt 33 vereinigt das Befestigungsseprnent 31 mit dem Blechkörper 29 an
einem Bereich neben dem Hebelsegment 39. Da; Blechmaterial der Zuglasche entlang und neben derr
Verbindungswandabschnitt 33 ist ausreichend bieg·
:55 sam, um den Blechkörper 29 gelenkig mit dem Befestigungssegment
31 zu verbinden. Die Zuglaschen konstruktion ist derart, daß eine linienförmige Ge
lenkstelle. 42 ausgebildet wird (Fig. 3 und5). De
Blechkörper 29 dient somit als Hebel.
Die Einzelheiten der Zuglasche 23 sieht man an
besten in den F i g. 2 bis 4. Ein innerer Umfangsbe reich des Blechmaterials der Zuglasche, der die Öff
nung 35 umgibt, ist nach außen gebogen, um einei inneren Verstärkungswulst 43 zu bilden, der siel
vollständig rund um die öffnung 35 erstreckt mi Ausnahme des Bereichs am Befestigungssegment 31
In ähnlicher Weise ist ein Randabschnitt des Blech körpers 29 nach innen gebogen, um einen äußere
Verstärkungswulst 45 zu bilden, der sich praktisch völlig rand um den Außenumfang der Zuglasche erstreckt.
Das Hebelsegment 37 des Blechkörpers 29 weist einen Einschnitt 47 auf. Der äußere Verstärkungswulst
45 ist am Einschnitt 47 unterbrochen und entlang einer radialen Linie 49 am Hebelsegment 39
der Zuglasche getrennt, um die Ausbildung des Hebelsegments zu begünstigen. Der Verstärkungswulst
45 ist also am Hebelsegment 39 nicht unterbrochen, ausgenommen an der radialen Linie 49.
Der Verbindungswandabschnitt 33 verläuft schräg nach unten, wie dies in den Fig.2 und3 gezeigt ist.
Der Befestigungswandabschnitt 31 ist mit einer Niet-Aufnahmeöffnung 51 versehen.
Das Blechmaterial am Hebelsegment 39 ist so verformt,
daß eine massive Aufreißstelle 53 gebildet ist, welche die Stelle 41 auf der Haupttrennlinie 15 überlappt.
Das Blechmaterial des äußeren Verstärkungswulstes 45 am Hebelsegment 39 wird dazu benutzt,
den Verbindungswandabschnitt 33 abzustützen, wie in den Fig.2 und3 gezeigt ist. Die Konstruktion
umfaßt im einzelnen erste und zweite Wandabschnitte 55 und 57, die durch einen umgebogenen
Teil 59 untereinander verbunden sind, um einen Verstärkungswandabschnitt für den Verbindungswandabschnitt
33 zu bilden. Der umgebogene Teil 59 steht in Anlage mit einer Seite 61 des Verbindungswandabschnitts
33 an einer Stelle, die so dicht an der Dosenstirnwand liegt, wie dies die Blechabmessung ermöglicht,
um den Verbindungswandabschnitt 33 während des Anhebens der Zuglasche abzustützen.
Die Wandabschnitte 55 und 57 stützen den Verbindungswandabschnitt 33 um ein relativ großes Ausmaß
ab. Außerdem erhält man hierdurch einen größeren Biegeradius, der eine Rißbildung zu vermeiden
hilft.
Die Gelenkstelle 42 verläuft im wesentlichen entlang dem Berührungsbereich zwischen dem umgebogenen
Teil 59 und der Seite 61. In den Fig. 1 und4 ist erkennbar, daß die Gelenkstelle 42 der Zuglasche
23 zwischen dem Niet 25 und dem Hebelsegment 39 liegt. Ferner erstreckt sich die Gelenkstein 42 in
einer Richtung, die im allgemeinen qi:er zur Längsrichtung
der Zuglasche 23 verläuft.
Die zusätzliche Trennlinie 27 in dem dargestellten Ausführungsbeispiel enthält ein geradliniges Segment
unterhalb der Zuglasche 23 sowie gebogene Endabschnitte, die neben Teilen der Haupttrennlinie 15
auslaufen. Ein mittlerer Bereich der zusätzlichen Trennlinie 27 liegt im wesentlichen unterhalb der
Gelenkstelle 42 der Zuglasche 23, wie in Fig. 1 gezeigt
ist. Dieser Bereich der zusätzlichen Trennlinie 27 liegt somit zwischen dem Niet 25 und der Stelle
41 (Fig.2). Gemäß der Fig.3 verläuft jedoch die
Trennlinie 27 zwischen der Gelenkstelle 42 und dem Niet 25.
Zwecks Öffnung der Dosenstirnwand 13 wird das Zugsegment der Zuglasche 37 von dem Reißabschnitt
17 wegbewegt, wodurch der Blechkörper 29 um die Gelenkstelle 42 verschwenkt wird. Dies
drückt das Hebelsegment 39, genauer gesagt, die Aufreißstelle 53 gegen die Stelle 41 der Dosenstirnwand
13. wodurch die Haupttrennlinie 15 unter Spannung gesetzt wird. Eine fortgesetzte Aufwärtsbewegung
des Zugsegments 37 führt zum Aufreißen des Blechmaterials entlang der Haupttrennlinie 15, wie
in F i g. 5 gezeigt ist.
Während und nach dem anfänglichen Aufreißen der Haupttrennlinie 15 wird ein Segment 63 des Reißabschnitts
17 um eine Biegelinie herum nach innen gebogen, die im allgemeinen entlang einem mittleren
Abschnitt der zusätzlichen Trennlinie 27 verläuft.
Die zusätzliche Trennlinie 27 erleichtert somit die nach innen gerichtete Umbiegung des Segments 63
und gestaltet den Beginn der Abtrennung des Blechmaterials entlang der Haupttrennlinie 15 einfacher.
Das Blechmaterial entlang der zusätzlichen Trennli-
jo nie 27 reißt während der gewöhnlichen Schwenkbewegung
des Blechkörpers 29 nicht. Die zusätzliche Trennlinie 27 sucht ferner die Bogenlänge der
Haupttrennlinie 15 zu vergrößern, die bei der Schwenkbewegung des Blechkörpers 29 aufgerissen
wird. Bei der in F i g. 1 gezeigten Konstruktion wird demzufolge die Haupttrennlinie 15 von der Stelle 41
weg nach außen gegen die Bereiche der Haupttrennlinie 15 aufgerissen, die im wesentlichen auf den zentralen
Teil der zusätzlichen Trennlinie 27 ausgerich-
ao tet sind. Wenn man die zusätzliche Trennlinie 27 nicht vorsieht, kann der anfängliche Aufreißbogen
kürzer als derjenige für eine vorgegebene Verschwenkung oder Verstellbewegung des Blechkörpers
29 sein. Nach dem Beginn der Trennung der
as Haupttrennlinie 15 übt der Benutzer eine nach außen
ge-ichtete Zugkraft auf den Blechkörper 29 aus, um den Reißabschnitt 17 vollständig aus der Dosenstimwand
13 zu entfernen. Während der Zuglaschenmanipulation bilden die Wandabschnitte 55 und 57 eine
Unterstützung und Verstärkung für den Verbindungswandabschnitt 33. Es ist somit erkennbar, daß
der Erfindungsgedanke bei Zuglaschen unterschiedlicher Konstruktion anwendbar ist, vorausgesetzt, daß
die Zuglasche eine Gelenkstelle zwischen dem Niet 25 und ihrem Hebelsegment aufweist.
F i g. 6 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, und die Teile der Ausführungsform nach F i g. 6, die den
Teilen der Ausführungsform nach F i g. 1 entsprechen, sind durch entsprechende Bezugszahlen ge-
kennzeichnet, denen der Buchstabe α hinzugefügt ist. Die Ausführungsform nach F i g. 6 entspricht der
Ausführungsform nach F i g. 1 mit der Ausnahme der Formgestaltung der zusätzlichen Trennlinie 27a. In
dem Ausführungsbeispiel der F i g. 6 weist die zusätzliehe Trennlinie 27a Endabschnitte 79 und 81 auf,
die sich von einem geradlinigen mittleren Teil 83 nach außen krümmen. Die Endabschn'He 79 und 81
verlaufen bogenförmig vom Zugsegment 37 a der Zuglasche 23 a weg, im allgemeinen gegen einen benachbauen
Bereich der Haupttrennlinie 15 a. Im allgemeinen ist die zusätzliche Trennlinie 27a so geformt,
daß sie mit der Biegelinie übereinstimmt, die zwangläufig in dem Reißabschnitt 17a entsteher
würde, wenn keine zusätzliche Trennlinie vorhander wäre. Mit Ausnahme der gekrümmten Endabschnitte
79 und 81 entspricht die Positionierung und Formgestaltung der Trennlinie 27a der Positionierung und
Formgestaltung der zusätzlichen Trennlinie 2" (Fig.l).
Fig.7 zeigt eine Zuglasche 121 von einer etwa;
anderen Konstruktion als die in den F i g. 1 bis 6 ge zeigten Zuglaschen. Die Zuglasche 121 enthält einer
Blechkörper 123 und ein Befestigungssegment 125 das durch einen Verbindungswandabschnitt 12"
(Fig.8) einstückig mit dem Blechkörper 123 ver
bunden ist. Das Befestigungssegment enthält einei bogenförmigen Ausschnitt oder eine Einkerbun]
128. Die Zuglasche 1.21 ist vorzugsweise in einen
Teil aus Blech, z.B. Aluminium, hergestellt, und der Blechkörper 123 umgibt das Befestigungssegment
125. Der Blechk&rper 123 begrenzt eine öffnung
129, die so bemessen ist, daß der Finger eines Benutzers durch sie hindurchgesteckt werden kann. Der
Blechkörper 123 ist longitudinal relativ steif und enthält ein 2ugsegment 131 und ein Hebelsegment 133.
Der Blechkörper 123 hat eine weniger runde Form als der Blechkörper 29 (Fig.4). Der Blechkörper
123 ist mit einem inneren Verstärkungswulst 135 und einem äußeren Verstärkungswulst 137 versehen,
welcher am Zugsegment 131 und am Hebelsegment 133 durch einen Aufreißflansch 139 unterbrochen
ist. Der Aufreißflansch 139 unterscheidet sich von der Aufreißstelle 53 (Fig.4) dadurch, daß der äußere
Verstärkungswulst 137 entlang Trennlinien 141 und 143 geteilt ist (Fi g. 11), um dadurch die Seiten
des Aufreißflansches 139 so freizulegen, daß er mit dem übrigen Teil der Zuglasche nur entlang seinem
oberen Ende verbunden ist. Der äußere Verstärkungswulst 137 enthält ferner einen doppelschichtigen
Wandabschnitt 145, der die äußere Seite 147 des Verbindungswandabschnittes in der gleichen Weise
unterstützt, wie dies vorstehend in Verbindung mit den F i g. 3 und 4 beschrieben wurde.
Der äußere Verstärkungswulst 137 ist entlang einer radialen Trennlinie 149 am Hebelsegment 133
geteilt wie in Fig.7 gezeigt ist. Demzufolge ist die
Zuglasche 121 der in den F i g. 3 und 4 gezeigten Zuglasche 23 ziemlich ähnlich mit der Ausnahme, daß
die erstere einen Aufreißflansch 139 an Stelle der Aufreißstelle 53 der Zuglasche 23 besitzt.
Die Fig.8 und 10 zeigen eine leicht zu öffnende
Dosenstirnwand 151 mit der Zuglasche 123. Es wird jedoch bemerkt, daß die Zuglasche auch mit leicht zu
öffnenden Dosenstirnwänden verwendet werden kann, die sich von den in den Fig. 8 und 10 gezeigten
Konstruktionen unterscheiden. Die leicht zu öffnende Dosenstirnwand 151 enthält einen Umfangs-Befestigungsflansch
155. mittels dessen die Dosenstirnwand an einem Dosenkörper 157 (F i g. 8) befestigt
werden kann. Die Dosenstirnwand 151 ist aus Blech, z.B. Aluminium, hergestellt und weist eine
Haupttrennlinie 159 auf, die einen Reißabschnitt 161 begrenzt, welcher aus der Dosenstirnwand 153 entfernbar
ist, wenn die Haupttrennlinie völlig aufgetrennt ist.
Der Reißabschnitt 161 bedeckt den Hauptteil der Fläche in der Ebene der Dosenstirnwand 151 und ist
mit einer zusätzlichen Trennlinie 163 versehen, die dicht neben und radial im Abstand von der Haupttrennlinie
159 nach innen versetzt angeordnet ist. Die zusätzliche Trennlinie 163 ermöglicht es, daß sich
das von dieser umschriebene Segment des Reißabschnitts 161 durchbiegen kann, falls die Dose fallengelassen
wird. Dadurch wird verhindert, daß durch einen solchen Stoß oder Schlag die Haupttrennlinie 159 aufgerissen wird. Die zusätzliche
Trennlinie 163 ist mit Ausnahme eines Abschnittes 165 in einem konstanten radialen Abstand von der
Haupttrennlinie 159 angeordnet. Mit Ausnahme des Abschnittes 165 ist demzufolge die zusätzliche
Trennlinie 163 geometrisch der Haupttrennlinie 159 ähnlich.
Die Zuglasche 123 ist am Reißabschnitt 161 durch einen Niet 167 befestigt, der mit dem Reißabschnitt
ein Teil bildet. Der Niet 167 ragt durch eine öffnung
169 des Befestigungssegments 125. Die Zuglasche 123 ist radial in bezug auf den Reißabschnitt 161 so
angeordnet, daß sich das Zugsegment 131 in einer inneren Position befindet und der Aufreißflansch 139
eine Stelle auf der Haupttrennlinie 159 überlappt. Diese Ausrichtung wird durch eine Warze 168 aufrechterhalten,
die ein Teil mit dem Reißabschnitt 161 bildet und in den bogenförmigen Ausschnitt 128
der Zuglasche 121 hineinragt. Der Reißabschnitt 161 weist eine nach oben ragende einteilige Rippe 170
ίο auf, die das Hebelsegment 133 in Abstand über den
Reißabschnitt hält.
In dem Ausführungsbeispiel der Fig.9 bis 12 erstreckt
sich der Aufreißflansch 139 im allgemeinen senkrecht relativ zum Reißabschnitt 161. Die Dicke
iS des Aufreißflansches 139 ist größer als die Breite der
Haupttrennlinie 159, und ein Teil des Aufreißflan* sches 139 überlappt die Dosenstirnwand 151 außerhalb
des Refßabschnitts 161. Wenn man das Zugsegment 131 hochzieht, verschwenkt sich der Blechkör-
ao per 123 im allgemeinen um eine Gelenk- und Stützstelle 171, die an oder dicht neben dem Berührungsbereich zwischen dem Verbindungswandabschnitt
127 und dem doppelschichtigen Wandabschnitt 145 liegt. Dabei wird der Aufreißflansch 139 nach unten
as gegen die Dosenstirnwand gedrückt. Außerdem wandert
der Aufreißflansch 139 zurück, d. h. etwas gegen den mittleren Bereich des Reißabschnitts 161. Der
Aufreißflansch 139 hat ferner das Bestreben, sich in der Haupttrennlinie 159 zu verankern. Wenn die
Schwenkbewegung des Blechkörpers 123 fortgesetzt wird, sucht die Spitze des Aufreißflansches 139 ihre
Verankerung in der Haupttrennlinie aufrechtzuerhalten, und sie verbiegt sich, wenn der restliche Teil des
Aufreißflansches etwas weiter zurückwandert.
Schließlich übt der Aufreißflansch 139 eine so große Kraft auf das Blechmaterial entlang der Haupttrennlinie
159 aus, daß diese aufreißt, und eine weitere Schwenkbewegung des Blechkörpers 123 bewirkt
hierauf eine Biegung des Reißabschnitts 161 nach innen, und zwar im allgemeinen entlang dem Abschnitt
165 der zusätzlichen Trennlinie 163, wie dies im wesentlichen vorstehend in Verbindung mit den F i g. 1
bis 5 beschrieben wurde. Nach dem anfänglichen Auftrennen der Haupttrennlinie 159 kann die Biegung
des Reißabschnitts 161 und des Blechkörpers 123 um unterschiedliche Stützstellen eine gewisse zusätzliche
Verbiegung des Aufreißflansches 139 verursachen, wenn man davon ausgeht, daß der letztere in
dem Blechmaterial entlang der aufgerissenen Haupttrennlinie 159 verankert bleibt.
Die Fig. 11 und 12 veranschaulichen den Einfluß der Veränderung der Stelle, an der der Verbindungswandabschnitt
abgestützt wird, während der Aufreißflansch zurückwandert. Die Fig. 11 und 12 zeigen
ferner Zuglaschen 121a und 121 b, von denen eine
jede der Zuglasche 121 (F i g. 9 bis 12) entspricht, wenn man von Ausnahmen absieht, auf die nachstehend
im einzelnen noch eingegangen wird. Gleichfalls zeigen die Fig. 11 und 12 Dosenstirnwände, die
der Dosenstirnwand 151 (Fig. 10) entsprechen,
wenn man von Abweichungen absieht, die nachstehend noch im einzelnen erläutert werden. Diejenigen
Teile der Fig. 11 und 12, die den Teilen der Fig. 1
bis 10 entsprechen, sind mit den entsprechenden Bezugszahlen gekennzeichnet, denen die Buchstaben c
und b hinzugefügt sind.
Die Zuglasche 121a weist einen Blechkörpei 123 a und ein Befestigungssegment 125 a auf, unc
409535/71
das letztere ist an einem Reißabschnitt 161 α durch einen Niet 167a befestigt, der mit dem Reißabschnitt
161 α ein Teil bildet. Die Zuglasche 121a enthält ferner einen Verbindungswandabschnitt 127a und
einen Aufreißflansch 139 a, der relativ zu der Haupttrennlinie 159 a so angeordnet ist, wie dies im wesentlichen
in Verbindung mit den Fig.7 bis 10 beschrieben wurde. Die Zuglasche 121a weist einen
doppelschichtigen Wandabschnitt 145 α auf, der in Anlage mit dem oberen Ende des Verbindungswand*
abschnitte 127a steht. Während also der Wandabschnitt 145 (F i g. 8) einen zentralen Teil des Verbindungswandabschnitts
127 berührt, steht der Wandabschrtitt 145 α so weit oben in Anlage mit dem Verbindungswandabschnitt
127 a, wie dies die Abmessung der Komponenten der Zuglasche 121a ermöglicht.
Dies hat zur Folge, daß die Zuglasche um eine Gelenkstelle 171a verschwenkbar ist, die nahe dem
oberen Ende des Verbindungswandabschnitts 127 a Hegt.
Die Arbeitsweise der Zuglasche 121a entspricht
der Arbeitsweise der Zuglasche 121, mit der Ausnahme, daß der Blechkörper 123 a um die Gelenkstelle
171a schwenkt, die am Verbindungswandabschnitt 127a weiter oben liegt als die Gelenkstelle
171. Dadurch erreicht man, daß die Gelenkstelle 171 α von dem Abschnitt 165 α der zusätzlichen
Trennlinie und von dem Reißabschnitt 161a weiter wegbewegt wird, was wiederum die »Rückwanderung«
vergrößert. Die »Rückwanderung« des Aufreißflansches 139 α ist demzufolge größer als die
S »Rückwanderung« des Aufreißflansches 139 (Fig. 8).
Die Zuglasche 121 6 entspricht der Zuglasche 121 mit der Ausnahme, daß der Wandabschnitt 145 6 an
einem tiefgelegenen Punkt in Anlage mit dem Verbindungswandabschnitt 171 & gebildet ist. Der Reißabschnitt
161 b entspricht dem Reißabschnitt 161a mit der Ausnahme, daß in ihm eine nach oben offene
Sicke 173 ausgebildet ist, die einen Teil des Wandabschnittes 145 6 aufnimmt, wodurch ermöglicht ist,
daß der letztere in einem niedrigeren Bereich den Verbindungswandabschnitt 1276 berührt, als diea möglich
wäre, wemi die Sicke 173 nicht vorhanden wäre. Die Zuglasche 1216 funktioniert in der gleichen
Weise wie die Zuglasche 121 und 121a mit der Aus-
ao nähme, daß die Gelenkstelle 1716 niedriger relativ
zum Reißabschnitt 1616 und dichter an dem Abschnitt 165 6 der zusätzlichen Trennlinie liegt, wodurch
die Rückwanderung des Aufreißflansches 139 6 verringert wird. Die Sicke 173 ist vorzugsweise
etwas länger als der Wandabschnitt 145 6 und so bemessen, daß sie den Teil des Wandabschnitts lose
aufnimmt, der auf ihr positioniert ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
- ι 2stirnwand entfernbar ist, wobei die Zuglasche ausPatentansprüche: einem ringabniichenBlechkörper mit einer wuistam·gen Umbördelung besteht, der in ein Hebel· undX. Zuglasche zum leichten öffnen einer Dosen- Zugsegment und ein BefesÜgung/segmentjwteneUt stirnwand, die eine endlose Haupttrennlinie auf- δ ist, das sich von einem ^eren Verbmdungwimaabweist, welche einen Reißabscnnitt begrenzt, der schnitt der Umbördelung radial nach innen erstreckt wenigstens teilweise aus der Dosenstirnwand ent- und an der Dosenstirnwand so betesugt ist, aaa sicn fernbar ist, wobei die Zuglasche aus einem ring- ein äußerer gegenüberliegender Wandabschnitt der Ibnlicben Blechkörper mit einer wulstartigen an dieser Stelle radial erweiterten Urabördelung dicht Umbördelung besteht, der in ein Hebel-und Zug- io neben der HaupttrennUnie befindet, von dem ein segment und ein Befestigungssegment unterteilt weiterer Wandabschnitt nach innen gegen G^n verist, da» sich von einem inneren Verbindung- bindungswandabschnitt verläuft, an dessen nach wandabschnitt der Umbördelung radial nach in- außen zeigender Seite anliegt und dort eine üelenknen erstreckt und an der Dosenstirnwand so befe- stelle für den Verbindungswandabschnitt büdet, um stigt ist, daß sich ein äußerer gegenüberliegender t§ die die Zuglasche relativ zu dem Befesügungsseg-Wandabschnitt, der an dieser Stelle radial erwei- ment geschwenkt werden kann, wobei beim Anheben terten Umbördelung dicht neben der Haupttrenn- der Zuglasche der sich dicht neben der Haupttrennhlinie befindet, von dem ein weiterer Wandab- nie befindliche äußere Wandabschnitt der wulstarti- schnitt nach innen gegen den Verbindungswand- gen Umbördelung die Haupttrennlinie begrenzt aufabschnitt verläuft, an dessen nach außen zeigen- ao reißt.der Seite anlieft und dort eine Gelenkstelle für Bei einer bekannten derartigen Zuglasche (US-PS den Verbindungswandabschnitt bildet, um die die 3 485 411) besteht der weitere Wandabschnitt, der Zuglasche relativ zu dem Befestigungssegment nach innen gegen den Verbindungswandabschnm geschwenkt werden kann, wobei beim Anheben verläuft, an dessen nach außen zeigende- Seite ander Zuglasche der sich dicht neben der Haupt- as liegt und dort eine Gelenkstein für den Verbindungstrennlinie befindliche äußere Wandabschnitt der wandabschnitt bildet, aus zwei zu beiden Seiten eines wulstartigen Umbördelung die Haupttrennlinie senkrecht auf der Haupttrennlinie stehenden Aufreißbegrenzt aufreißt, dadurch gekennzeich- flansches angeordnet scharfkantigen Teilen. Diese net, daß der nach innen gegen die Seite (61, können daher nur eine begrenzte Gelenk- und Stütz 147) des Verbindungswandabschnitts (33, 127) 30 stelle für den Verbindungswandabschnitt bilden, und verlaufende weitere Wandabschnitt (55, 145) der da ihre scharfkantigen Ränder an dem Verbindungv Umbördelung gegen sich selbst derart umgebogen wandabschnitt zum Befestigungssegment hin anlieist, daß eine verstärkte, &!eichfC ,mig abgerundete gen, besteht beim Anheben der Zuglasche stets die Gelenk- und Stützstelle (42, J.71) für den Verbin- Gefahr, daß der Verbindungswandabschnitt durch dungswandabschnitt (33,127) gebildet ist. 35 die scharfkantigen Ränder abgeschert oder aufgens-
- 2. Zuglasche nach Anspruch 1, dadurch ge- sen wird, wodurch die Verbindung zum Befestikennzeichnet, daß bei einer relativ dicken Dosen- gungssegment hin getrennt und die öffnung der Dostirnwand, die eine Schwenkung der Zuglasche senstirnwand mittels der Zuglasche ausgeschlossen um die Gelenkstelle verhindert, die Gelenk- und ist.Stützstelle (42, 171) durch wenigstens einen Teil 40 Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einer zusätzlichen Trennlinie (27, 165) im Reiß- solche Zuglaschen zum leichten öffnen einer Dosenabschnitt (17) der Dosenstirnwand (13, 153) stirnwand derart weiterzubilden, daß beim Anheben entlastet ist, um diese Verschwenkung zu ermög- der Zuglasche ein Abreißen in dem gefährdeten liehen. Wandbereich der Gelenk- und Stützstelle für den
- 3. Zuglasche nach Anspruch 1, die einen etwa 45 Verbindungswandabschnitt so zuverlässig wie mögsenkrecht auf der Haupttrennlinie stehenden lieh verhindert ist.Aufreißflansch aufweist, der aus einem Wandab- Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe bei schnitt der wulstartigen Umbördelung der Zugla- einer Zuglasche der eingangs bezeichneten Art dasche ausgetrennt ist, dadurch gekennzeichnet, durch gelöst, daß der nach innen gegen die Seite des daß zwei Trennlinien (141, 143) im Wandab- 50 Verbindungswandabschnitts verlaufende weitere schnitt (133) zu beiden Seiten des Aufreißflan- Wandabschnitt der Umbördelung gegen sich selbst sches (139) gegen die Gelenk- und Stützstelle derart umgebogen ist, daß eine verstärkte, gleichför- (171) hin zusammenlaufen und im Abstand vor mig abgerundete Gelenk- und Stützstelle für den der Gelenkstelle (171) in eine Trennlinie (149) Verbindungswandabschnitt gebildet ist. Diese verübergehen, die sich durch einen äußeren Teil 55 stärkte, gleichförmig abgerundete Gelenk- und Stütz- (137) der wulstartigen Umbördelung einschließ- stelle erstreckt sich durchgehend über die Breite des lieh der Gelenkstelle (171) erstreckt und an der Verbindungswandabschnitts und gewährleistet eine die entsprechenden Wandabschnitte der Umbör- einwandfreie Abstützung für letzteren, wenn die Zugdelung und der Gelenkstelle satt aneinander an- lasche angehoben wird, wobei durch die Abrundung liegen. 60 die Gefahr des Aufreißens des Verbindungswandabschnittes praktisch ausgeschlossen ist.Zweckmäßig wird bei einer relativ dicken Dosenstirnwand, die eine Schwenkung der Zuglasche um die Gelenkstelle verhindert, die Gelenk- und Stütz-Die Erfindung betrifft eine Zuglasche zum leichten 65 stelle durch wenigstens einen Teil einer zusätzlichenÖffnen einer Dosenstirnwand, die eine endlose Trennlinie im Reißabschnitt der Dosenstirnwand ent-Haupttrennlinie aufweist, welche einen Reißabschnitt lastet, um diese Verschwenkung zu ermöglichen. Diebegrenzt, der wenigstens teilweise aus der Dosen- zusätzliche Trennlinie erleichtert das Anheben der
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| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |