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DE2120298A1 - Heizkörperventil mit thermostatischer Regeleinrichtung für Zentralheizungen - Google Patents

Heizkörperventil mit thermostatischer Regeleinrichtung für Zentralheizungen

Info

Publication number
DE2120298A1
DE2120298A1 DE19712120298 DE2120298A DE2120298A1 DE 2120298 A1 DE2120298 A1 DE 2120298A1 DE 19712120298 DE19712120298 DE 19712120298 DE 2120298 A DE2120298 A DE 2120298A DE 2120298 A1 DE2120298 A1 DE 2120298A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
temperature
heating
resistor
radiator valve
control device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712120298
Other languages
English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
Original Assignee
Peuser, Wolfgang, Dr.-Ing., 8553 Ebermannstadt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Peuser, Wolfgang, Dr.-Ing., 8553 Ebermannstadt filed Critical Peuser, Wolfgang, Dr.-Ing., 8553 Ebermannstadt
Priority to DE19712120298 priority Critical patent/DE2120298A1/de
Publication of DE2120298A1 publication Critical patent/DE2120298A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D19/00Details
    • F24D19/10Arrangement or mounting of control or safety devices
    • F24D19/1006Arrangement or mounting of control or safety devices for water heating systems
    • F24D19/1009Arrangement or mounting of control or safety devices for water heating systems for central heating
    • F24D19/1015Arrangement or mounting of control or safety devices for water heating systems for central heating using a valve or valves
    • F24D19/1018Radiator valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

  • Heizkörperventil mit thermostatischer Regeleinrichtung fUr Zentralheizungen Die Erfindung bezieht sich auf ein Heizkörperventil mit thermostatischer Regeleinrichtung, insbesondere rUr Zentralheizungen.
  • Bei Zentralheizungen ist es nötig, die Temperatur des Umlaufwassers an veränderte Außenbedingungen und an unterschiedliche Wärmebedürfnisse anzupassen. Um die Außenbedingungen zu berücksichtigen, sieht man entweder eine Außentemperatur-Steuerung vor, oder man ordnet in einem Raum einen zentralen Thermostaten an, der die Beheizung sämtlicher Räume regelt.
  • Um unterschiedlichem Wärmebedarf Rechnung zu tragen, ist es bereits bekannt, Zentralheizungen mit Außentemperatur-Steuerung oder Zentralthermostat-Regelung so einzurichten, daß zur Einsparung von Heizenergie durch Anderung der Mischwassertemperatur zur Nachtzeit eine Absenkung der Temperatur des umgepumpten Wassers und damit der beheizten Räume eintritt.
  • Allen diesen Anlagen ist gemeinsam, daß die Wärmeabgabe in die einzelnen Räume zueinander in einem festen, im wesentlichen durch die Oberfläche der Heizkörper gegebenen Verhältnis steht, das nur unvollkommen durch Absperren einzelner Heizkörper von Hand geändert werden kann. Einflüsse von Sonne einstrahlung oder c. bei undichten Räumen - von Wind werden entweder nicht erfaßt (Außentemperatur-Steuerung) oder fUhren zu Fehlregelungen (Zentralthermostat), wenn etwa der Raum mit dem Thermostat durch Sonne zusätzlich beheizt und damit die Temperatur in den anderen Räumen gesenkt wird.
  • Um diesen Nachteil zu umgehen, ist es andererseits bekannt, an alle Heizkörper eines Gebäudes Ventile mit thermostatischer Regelung anzubringen, so daß die Temperatur Jedes einzelnen Raumes ftlr sich konstant gehalten wird. Einflüsse von Sonne oder Wind werden damit wirkungslos, sofern die Temperatur des Umlaufwassers hoch genug ist, um die Wärmeverluste bei gegebener Heizkörperoberfläche zu decken. Als Nachteil einer Zentralheizung mit Heizkörperthermostaten muB Jedoch gelten, daß eine automatische Absenkung der Temperatur in allen oder einer Vielzahl von Räumen - etwa nachts oder in Arbeitsräumen am Wochenende - nicht möglich ist. Zwar ist es denkbar, die Temperatur des Umlaufwassers zentral zu senken, doch fallen dann alle Heizkörperventile außer Funktion, und die Raumtemperaturen stellen sich entsprechend der Wassertemperatur, der Heizkörperoberfläche und dem Einfluß von Sonne und Wind unterschiedlich ein.
  • Der Zeitpunkt der wiedereinsetzenden Vollheizung muß nach dem Jeweils kältesten Raum bemessen werden.
  • Die Erfindung hat zum Ziel, diese Nachteile in der Temperaturregelung von Zentralheizungen zu überwinden und eine Möglichkeit zu schaffen, die Räume individuell entsprechend den Außenbedingungen und den zeitabhängigen Wärmebedürfnissen zu beheizen. Diese Aufgabe rd bei einer Zentralheizung mit Heizkörperventilen mit thermostatischer Regeleinrichtung dadurch gelöst, daß an die Regeleinrichtung Jeweils eine zusätzliche fernsteuerbare Wärmequelle angeschlossen ist. Wird diese Wärmequelle eingeschaltet, so stellt der Thermostat eine niedrigere Heizkörpertemperatur her. Dabei ist in einer Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß der Strom durch den Widerstand von Hand so voreingestellt wird, daß nach seinem Einschalten die gewünschte Absenkung der Raumtemperatur erreicht wird. Als zusätzliche fernsteuerbare Wärmequelle kommt jedes Heizelement in Betracht, dessen Heizleistung einstellbar und ein- und ausschaltbar ist. Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Wärmequelle ein elektrischer Widerstand ist. Eine andere Ausbildung der Erfindung sieht demgegenüber vor, daß der Strom durch den Widerstand von einem Temperaturschalter bei Erreichen einer vorgegebenen Höchsttemperatur eingeschaltet wird.
  • Man kann also einen einfachen Bimetalbschalter als zweiten Nachttemperatur-)Thermostaten einsetzen und erreicht damit eine besonders hohe Regelqualität.
  • Damit diese Vorgänge vollautomatisch ablaufen, ist vorzusehen, daß der Strom durch den Widerstand übergeordnet von einer Schaltuhr eingeschaltet wird.
  • Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, daß es ermöglicht wird, in einer Zentralheizungsanlage Räume während der Dauer ihrer Benutzung auf vorgewählten Temperaturen zu halten, die fltr die einzelnen Räume durchaus unterschiedlich sein können. Nach der Benutzung (nachts, bei Arbeitsräumen am Wochenende) wird die Temperatur auf ein zentrales Signal hin so weit abgesenkt, wie es ohne Nachteil fflr die Gegenstände in den Räumen möglich ist, allenfalls aber 50 weit, daß ein Aufheizen innerhalb vernünftiger Frist möglich ist. Dabei kann beispielsweise berücksichtigt werden, daß die Räume zu bestimmten Zeitpunkten ihre Benutzungstemperatur wieder erreicht haben. Der Aufwand für eine derartige Regelung ist verhältnismäßig gering und wird von den Energleersparnissen amortisiert.
  • Die Erfindung wird anhand der Figuren 1 bis 3 näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einstellbaren Widerständen, Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einem gemeinsamen Einstellwiderstand, Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit Temperaturschaltern.
  • In Figur 1 ist der Stromkreis einer Temperatur-Absenkanlage dargestellt, Mit 4 ist eine Gleichspannungsquelle, z, B. eine Batterie, ein geregeltes Netzteil o. ä., bezeichnet. Da hier nur die Wärmewirkung des Stromes von Bedeutung ist, läßt sich die Gleichspannungsquelle auch durch eine - allerdings schlechter regelbare - Wechselspannungsquelle ersetzen. Über einstellbare Vorwjderstände 6 und die Heizwiderstände 7 schließt sich der Stromkreis. Die Heizwiderstände stehen in Wärmekontakt mit dem FUhler 8 des Heizkörperventils, der über ein wärmeleitendes Verbindungsstück 9 zum eigentlichen Thermostaten des Ventils führt.
  • Wie der Heizwiderstand in das Ventil im einzelnen eingebaut ist, ist von untergeordneter Bedeutung. Um elektrische Heizleistung zu sparen, ist lediglich der direkte Wärmekontakt mit den Wasserrohren zu vermeiden. Die elektrisch erzeugte Wärmeenergie kann je nach Bauart des Thermostaten am Wärmeleitstück 9 oder auch an einem evtl. vorhandenen Bimetall-Wandler einwirken.
  • Die Anlage kann durch zusätzliche Uhrkontakte erweitert werden, die von der Schaltuhr zu verschiedenen Zeiten betätigt werden; weitere Vorwiderstände sorgen dann für ein feiner gestuftes Temperaturprogramm. Die dargestellte Schaltung erlaubt es, die Widerstände 6 entweder bei den Heizkörpern oder zentral unterzubringen.
  • In Figur 1 ist außerdem eine Abart der Anlage enthalten, bei der die Heizwiderstände in Serie geschaltet sind. In diesem Fall werden sie mit Parallelwiderständen 10 voreingestellt. Bedient man sich dieser Schaltung, mit der gegebenenfalls Leitungen gespart werden, sind die Widerstände 10 in der Nähe der Heizkörper anzubringen.
  • Man kann die in Figur 1 dargestellte Schaltung mit Serienwiderständen 6 dadurch vereinfachen, daß man diese Widerstände durch einen einzigen Widerstand ersetzt. Dies ist mit einer Qualitätseinbuße der Regelung verbunden. Eine entsprechende Schaltung ist in Figur 2 dargestellt; sie bedient sich zur Voreinstellung eines gemeinsamen Potentiometers 6?.
  • Um Leitungen zu sparen, kann man schließlich in Betracht ziehen, als Rückleitung zur Spannungsquelle das Heizwasserleitungssystem zu verwenden. Bei richtiger Polung erreicht man zusätzlichen Korrosionsschutz der Rohre. Bei entsprechender Isolation ist es auch möglich, die Rohre für Heizwasser-Vorlauf und -Rücklauf als elektrische Zuleitungen zu den Vsntilen zu benützen; hierzu ist erforderlich, daß die Widerstände 6 in Heizkörpernähe untergebracht sind, oder daß eine Schaltung angewandt wird, wie sie in Figur 3 beschrieben ist.
  • In Figur 3 ist eine Anlage dargestellt, in der die Heizwiderstände 7 nach Schließen des übergeordneten Schaltuhr~ kontakts 5 in Abhängigkeit von Temperaturschaltern 11 bzw.
  • 12 mit Strom versorgt werden. Beim Erreichten einer bestimmten Höchsttemperatur, die etwa der gewünschten Temperatur für den Zeitraum der Nachtabsenkung entspricht, schließt der auf diese Temperatur eingestellte Schalter 11, der in Serie liegende Heizwiderstand 7 wird warm und veranlaßt das Heizkörperventil, die Heizwasser-Durchflußmenge zu drosseln. Dadurch kühlt der Heizkörper ab, bis der Schalter 11 wieder öffnet. Es stellt sich eine durch den Schaltpunkt des Schalters 11 gegebene Temperatur ein.
  • Beim Aufbau derartiger Einrichtungen ist auf richtige Bemessung der thermischen Zeitkonstanten zu achten. Hierbei hilft die Tatsache, daß bei Warmwasserheizungen die Heizkörper nur langsam abkühlen, wenn der Durchfluß gesperrt wird, Jedoch schnell warm werden, wenn der Durchfluß wieder einsetzt. Dieser Effekt und der Einfluß der Wärmekapazität üblicher Räume verhindern ein starkes Pendeln der Raumtemperatur um ihren Sollwert. Liegen Jedoch die angegebenen Voraussetzungen nicht vor, beispielsweise bei einer Dampfheizung für schlecht isolierte Räume (Werkhallen, Schuppen), so sind zusätzliche Maßnahmen erforderlich, wenn eine hohe Regelgüte angestrebt wird. Diese Maßnahmen zielen dahin, den Widerstand 7 nach Schließen der Schalter 5 und 11 nur in kurzen Zeitabschnitten zu erwärmen, und damit die Temperatur des Raumes nur allmählich zu senken; dann kommt es auch nicht zu einem nennenswerten Unterschreiten der Solltemperatur. Man erreicht dies beispielsweise durch einen weiteren Temperaturschalter (nicht gezeichnet), der fl Wärmekontakt zum Widerstand 7 ist und elektrisch in Serie zu Schalter 11 und Widerstand 7 liegt.
  • Dieser Schalter dffnet, wenn der Widerstand 7 warm ist; obwohl Schalter 11 geschlossen ist, kühlt dann der Widerstand 7 wieder ab, bis der zusätzliche Schalter wieder schließt usw. Eine andere Möglichkeit, das Zeitverhalten der Regelung zu beeinflussen, besteht darin, den Widerstand 7, die Zuleitungswiderstände und die Spannungsquelle 4 so zu dimensionieren, daß die Wärmefühler 8 von vornherein passend beheizt werden.
  • In diesem Falle ist der Aufwand an der Anlage geringer als der Aufwand bei ihrem Einstellen.
  • In Figur 3 ist schließlich noch die zur Schaltung mit den Schaltern 11 duale Schaltung gezeigt, in der ein Temperaturschalter 12 den parallelliegenden Heizwiderntand 7 kurzschließt, solange die Raumtemperatur niedriger ist, als es dem Schaltpunkt des Schalters 12 entspricht. Steigt die Temperatur, öffnet der Schalter, Widerstand 7 heizt und senkt Uber den Regelventil-Thermostaten die Raumtemperatur wieder. Widerstand 13 verhindert den Kurzschluß der Spannungsquelle.

Claims (5)

  1. Patentansprüche
    Heizkörperventil mit thermostatischer Regeleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß an die Regeleinrichtung eine zusätzliche, fernsteuerbare Wärmequelle angeschlossen ist.
  2. 2. Heizkörperventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Wärmequelle ein elektrischer Widerstand (7) ist.
  3. 3. Heizkörperventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Strom durch den Widerstand (7) von Hand voreinstellbar (6, 6', 10) ist.
  4. 4. Heizkörperventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Strom durch den Widerstand 7 von einem Temperaturschalter (11, 12) bei Erreichen einer vorgegebenen Höchsttemperatur einschaltbar ist.
  5. 5. Heizkörperventil nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Strom durch den Widerstand übergeordnet von einer Schaltuhr (5) eingeschaltet wird.
    L e e r s e i t e
DE19712120298 1971-04-26 1971-04-26 Heizkörperventil mit thermostatischer Regeleinrichtung für Zentralheizungen Pending DE2120298A1 (de)

Priority Applications (1)

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DE2120298A1 true DE2120298A1 (de) 1972-11-09

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DE (1) DE2120298A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2923462A1 (de) * 1979-06-09 1980-12-11 Behr Thomson Dehnstoffregler Thermostatventil mit einem heizwiderstand
DE4131563A1 (de) * 1991-09-18 1993-04-01 Manfred Dr Ing Riedel Verfahren und vorrichtung zur ermittlung des waermeverbrauchs

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2923462A1 (de) * 1979-06-09 1980-12-11 Behr Thomson Dehnstoffregler Thermostatventil mit einem heizwiderstand
DE4131563A1 (de) * 1991-09-18 1993-04-01 Manfred Dr Ing Riedel Verfahren und vorrichtung zur ermittlung des waermeverbrauchs

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