DE2118713C3 - - Google Patents
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C35/00—Details of, or accessories for, machines for slitting or completely freeing the mineral from the seam, not provided for in groups E21C25/00 - E21C33/00, E21C37/00 or E21C39/00
- E21C35/08—Guiding the machine
- E21C35/12—Guiding the machine along a conveyor for the cut material
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
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- E21C27/20—Mineral freed by means not involving slitting
- E21C27/32—Mineral freed by means not involving slitting by adjustable or non-adjustable planing means with or without loading arrangements
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kohlenhobel nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ein Kohlenho-
JO bei dieser Bauart ist in der DE-AS 12 65 094 beschrieben
und dargestellt.
Bei Kohlenhobeln mit in beiden Fahrtrichtungen gerichteten Meißeln ist es bekannt, die der jeweiligen
Fahrtrichtung entgegengesetzt ausgerichteten Meißel
J5 vom Abbaustoß zu entfernen, z. B. durch Abschwenken.
Somit befinden sich nur die jeweils in Arbeitsstellung stehenden Meißel am Kohlenstoß im Eingriff. Hierdurch
wird nicht nur der Verschleiß an den Meißeln herabgesetzt, sondern die am Hobel wirksame Zugkraft
wird voll ausgenutzt, weil nur die jeweils leistungsfähig ausgerichteten Meißel im Eingriff stehen.
Bei dem aus der vorgenannten DE-AS 12 65 094 entnehmbaren Kohlenhobel werden ebenfalls einige der
nicht in die jeweilige Fahrtrichtung ausgerichteten Meißel durch Abschwenken vom Abbaustoß entfernt.
Dies wird dadurch ermöglicht, daß die Meißelträgcr jeweils in ein auf der abbaustoßseitigen Führung
geführtes Unterteil und ein mit dem Balken verbundenes Oberteil unterteilt sind, wobei jeweils das Oberteil
und das Unterteil durch eine parallel zum Liegenden jedoch schräg zur Streblängsrichtung verlaufenden
Führung verschieblich aneinander gehalten sind (vergl. Führung IOa in Fig. 5 und 6). Diese Führungen schließen
— in der Draufsicht gesehen — einen stumpfen zum Versatz hin geöffneten Winkel zwischen sich ein.
Aufgrund dieser Ausgestaltung schwenkt bei Gewinnungsfahrt der mit den Meißelträgern verbundene
Balken geringfügig im Rahmen des Führungs- bzw. Befestigungsspiels aus, und zwar aufgrund des Widcr-Standes,
den die Meißel am Kohlenstoß finden. Die Ausschwenkung erfolgt jeweils in der Weise, daß die in
die jeweilige Fahrtrichtung ausgerichteten Meißel zum Eingriff kommen.
Dieser bekannte Kohlenhobel ist aus folgenden Gründen nachteilig:
Es werden nur die an den Oberteilen der Werkzeugträger befestigten Meißel aus- bzw. eingeschwenkt. Eine
Ausgestaltung, bei der auch die tiefer angeordneten
Meißel aus- bzw. eingeschwenkt werden könnten, erweist sich als kompliziert und teuer in der Herstellung.
Darüber hinaus wurden selbst bei einer solchen Ausgestaltung lediglich die Meißel vom Abbaustoß
entfernt bzw. an diesen herangeführt werden. Ein Entfernen bzw. Heranführen der jeweiligen Bodenmeißel
vom bzw. an das Liegende ist nicht möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen
Kohlenhobel der eingangs bezeichneten Gattung zu finden, bei dem das Ein- bzw. Ausschwenken der
betreffenden Meißel sowohl am Kohlenstoß als auch am Liegenden möglich ist. Diese Aufgabe wird nach der
Lehre aus dem Anspruch 1 gelöst. Bei einem nach dieser Lehre ausgestalteten Kohlenhobel sind die Meißel mit
ihren Meißelträgern in der Lage, sich sowohl vom Abbaustoß als auch vom Liegenden zu entfernen und
sowohl zum Abbaustoß als auch zum Liegenden hin einzuschwenken. Das Aus- bzw. Einschwenken der
Meißel und somit das Verschwenken der Meißelträger erfolgt automatisch aufgrund des Widerstandes, den die
Meißel am Abbaustoß und/oder am Liegende! finden,
und/oder durch die Reibung zwischen den Werkzeugträgern und der abbauseitigen Führungsschiene.
Gemäß einer Ausgestaltung nach Anspruch 2 ist der Schwenkwinkel zwischen den Meißelträgern und dem
Balken in vorbestimmten Grenzen einstellbar. Hierdurch ist es nicht nur möglich, das Aus- bzw.
Einschwenkmaß den Erfordernissen bei harter oder weicher Kohle bzw. im Einfallen anzupassen, sondern es
ist aufgrund dieser Ausgestaltung auch möglich, den Schnitthorizont im Sinne von Tauchen oder Klettern zu
beeinflussen.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 3 umfaßt zusätzliche Meißelgruppen, die an starr mit dem Balken
verbundenen Stützen befestigt sind. Diese MeiKelgruppen
sind jeweils mit Bezug auf darüber oder darunter angeordnete Meißelgruppen der gleichen Hobelstite
zur Hobelmitte hin versetzt und schneiden diesen Meißelgruppin entgegengesetzt. Darüber hinaus sind
die zusätzlichen Meißelgruppen bei Hobelfahrt jeweils in Gewinnungsrichtung in Arbeitsstellung vcrstarrbar
und in entgegengesetzter Richtung aus ihrer Arbeitsstellung schwenkbar. Durch diese Ausgestaltung wird
das Hereingewinnen der Kohle insbesondere im Stallbereich verbessert.
Wenn die Stützen gemäß Anspruch 4 abbaustoßscitig Schnittbegrenzer tragen oder als Schnittbegrenzer
ausgebildet sind, läßt sich die Schnittiefe durch die Ausbildung der Schnittbe^enzer vorbestimmen.
Die Ausbildung nach Anspruch 5 bezieht sich auf eine vorteilhafte Vorrichtung zum Ein- bzw. Ausschwenken
der an den Stützen in Meißelgruppen gehaltenen Meißel.
Bei einer Ausgestaltung gemäß Anspruch 6 bilden die an den Stützen befestigten Meißel eine Vorreißstufe.
Deshalb nehmen die Stützen auch einen Großteil des an allen Meißeln wirksamen Schnittdrucks auf. Die Stützen
sind in der Lage diesen Schnittdruck aufzunehmen, weil sie über den Balken und den Portalausleger an der
versatzseitigen Führungsschiene abgestützt sind.
Wenn der erfindungsgemäße Kohlenhobel mit dem an sich bekannten Antrieb gemäß Anspruch 7 versehen
ist, wird nicht nur eine Ausgestaltung geschaffen, die zum Zweck der Wartung oder Reparatur leicht
zugänglich ist, sondern sie ermöglicht auch die Verwendung einer eiiihrhen abbausloßseitigen Führungsschiene,
so daß die eine begrenzte Schwenkbarkeit eines Meißelträgers auf dieser Führungsschiene ermöglichende
Hnlterung einfach ausgebildet werden kann.
Die Ausbildung nach Anspruch 8 führt zu einer einfachen und vorteilhaften Halterung eines Meißelträgers
auf der abbaustoßseitigen Führungsschiene, die das Verschwenken des Meißelträgers auf der Führungsschiene
ermöglicht. Da die Meißelträger jeweils durch wenigstens eine Rolle oder eine Gleitfläche auf der
Führungsschiene abgestützt sind, wobei die Gleitfläche einen Kreisbogen um die Schwenkachse des betreffenden
Meißelträgers bildet, ist der Meißelträger auf der Führungsschiene recht leicht zu verschwenken. Außerdem
verändert sich beim Schwenken der Abstand zwischen dem Schwenkgelenk und der abbaustoßseitigen
Führungsschiene nicht oder nur unwesentlich.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 9 ermöglicht es, den Portalausleger einseitig am mit den Meißelträgern
verbundenen Balken angreifen zu lassen, infolgedessen ist es möglich, mit dem Meißelträger, der den größeren
Abstand vom Portalausleger aufweist, im Bereich des Hobelstalls den Maschinenrahmen Zwfiinterfahren. Der
Kohlenhobel ist somit in der Lage, den Flöz auch im Hobelstall hereinzugewinnen, so daß die sonst übliche
manuelle Ausbruchsarbeil im Hobelstall vollkommen entfallen kann. Zumindest ist hierdurch die Größe des
Hobe!v..;lls erheblich zu reduzieren. Den gleichen Zweck erfüllen auch die Ausgestaltungen nach den
Ansprüchen 10 und 11. Gemäß Anspruch 10 wird der Portalausleger jeweils an dem gewünschten Ende des
Balkens festgelegt. Gemäß Anspruch 11 vermag der Kohlenhobel im Hobelstall auch beim Stillstand des
Hauptantriebs zu arbeiten. Hierzu werden die Meißelträger mit Hilfe der zwischen dem Portalausleger und
dem Balken eingeschalteten hydraulischen oder mechanischen Verschiebevorrichtung hin- und hergeschoben.
J5 Um zu verhindern, daß insbesondere kleine Kohlenhobel
für geringe Mächtigkeit von der abbaustoßseitigen Führungsschiene abgehoben werden können, ist
gemäß der Ausgestaltung nach Anspruch 12 vorgesehen, daß von den Meißelträgern haken- oder leistenarti-
w ge Führungsteile ausgehen, die mit Bewegungsspiel eine
zum Versatz weisende Abwinklung der Führungsschiene untergreifen. Der Kohlenhobel ist somit über den
Meißelträger gegen Abheben auf der Führungsschiene gesichert. Aufgrund des Bewegungsspiels der die
Führungsschiene untergreifenden Teile ist eine ausreichende Verschwenkbarkeit der Meißelträger gewährleistet.
Nachfolgend werden zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand einer vereinfachten Zeichnung näher
beschrieben. Es zeig*
Fig. 1 eine teilweise schaubildliche Darstellung eines
erfindungsgemäß ausgestalteten Kohlenhobels nebst S'treL förderer,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Kohlenhobel nach Fig. 1,
Fig.3 eine Seitenansicht des Kohlenhobels nach
Fi g. I und
Fig.4 eine sdiaubildliche Darstellung eines zweiten
Ausführungsbeispiels.
*>o Die wesentlichen Teile des in F i g. 1 allgemein mit 1
bezeichneten Kohlenhobels sind zwei im Abstand voneinander auf einer abbaustoßseitig am Fördererseitenprofil
2 befestigten Führungsschiene 3 angeordnete Meißelträger 9 und 10, die über in Abbaurichtung
verlaufende Achsen 8 mit den Enden eines sich in Streblängsrichtung erstreckenden Balkens 6 schwenkbeweglich
verbunden sind und ein den Strebförderer 19 übergreifenden Portalausleger 11, der mit seinem
iibbaustoBsciligcn finde am Balken 6 angreift und mit
seinem vcrsatzseitigen Ende durch eine in Streblängsrichlung verlaufende Achse 20 an einen sich in etwa
vertikal erstreckenden Zugarm 12 angelcnkt ist. an den
über einen Kloben 2( das Zugtrum 22 der in den Kettenfiihrungskanälen 23, 24 laufenden llobelkcue
angeschlagen ist. Der Kloben 21 ist im Kettenführung*-
kanal 23 geführt und dient somit als Siütz- und Führungsteil.
Den MciDcltragcrn 9 und 10 sind sich Bankrecht
erstreckende Stützen 4 und 5 vorgcordncl. deren obere
finden starr mit den Pulken 6 verbunden sind und deren untere Enden sich unmittelbar über die Meißclträger 9
und 10 an der ubbiUiMoßsciligcn Führungsschiene 3
abstützen. Dabei werden die starren Stützen 4 und 5 von den Meißelträgcrn 9 und 10 untergriffen. Die Mcißclträger
9 und 10 verlaufen — in Streblängsrichtung gesehen und Winkelflansch 29 ausgebildete Nut 51 sowohl in
horizontaler als auch in bankrechter Richtung mit einem sehr großen Spiel 52 bzw. 53 eingreifen. Aufgrund dieses
Spiels werden Klenimungen infolge Unebenheiten des ι Liegenden auch mit Rücksicht auf die große Lunge des
I lobeis mit Sicherheit vermieden.
Der Balken 6 weist in seinem mittleren Bereich eine bankrecht gerichtete Verbreiterung 40 auf. in der
übereinanderliegend Paare von Einschuböffnungen 41
ίο zur Aufnahme der /apfenförmig ausgebildeten Endhcre'che
42 des horizontal gerichteten Poitalauslegers 11
vorgesehen sind. Zur Einhaltung einer gleichbleibenden
Portalhohe des Stützportales kann der horizontal
gerichtete l'ortalauslegcr Il je nach Abstand zwischen
ei der iibbaustoßseitigen und versatzseiligen Führung in
die Einschuböffnungen 41 eingesteckt und mittels
senkrecht zu den Einschiiböffnungen gerichteten Bolzen
Kohlenstoß 7 gerichteten Seite der iibbaustoßseitigen Führungsschiene 3 anliegen.
F.s sind mehrere übereinander angeordnete Meißclgruppcn
13, 15,17 bzw. 14, 16, 18 (s. Fig. 3) vorgesehen,
von denen die Meißelgruppen 15, 17 und 16, 18 in
Mcißelklappen gehalten sind. Die Mcißclgnippen B und 14 sind starr an den unteren luden der
Werkzeugträger 9 und 10 befestigt. Die Mcil.Wlgruppcn
15 und 16 sind mit den Mcißelklappen ii!-er die
Scharnicrgclcnke 30 parallel zum Liegenden schwenkbar an den starren Stützen 4 und 5 gehalten. In gleicher
Weise schwenkbar sind auch die Mcißclgnippen 17 und 18 über .Scharniergelenke 35 mit dem Balken 6
verbunden. Die einzelnen Meißel der Meißelgruppen 13 und 14 überragen einander — in Strcblängsrichtiing
gesehen — derart, daß sich eine .Schneidkontur ergibt.
die einen zum Liegenden hin konvergierenden, etwa V-förmigen Konturverlauf aus dem Kohlenstoß 7
herausschneidet. Die an den starren Stützen 4 und 5 gehaltenen Mcißclgruppen 15, 16 und die am Balken 6
gehaltenen Meißclgruppen 17, 18 werden unter dem Einfluß des Schneidwiderstandes in Arbeitsstellung
geschwenkt und über Anschlüge 31.32 in dieser Stellung
gehalten. Die der jeweiligen Fahrtrichtung entgegengesetzt ausgerichteten MeiRelgruppen können somit unter
dem Einfluß des Reibungswiderstandes aus ihrer Arbeitsstellung frei ausschwenken.
Die auf der abbaustoßseitigen Führungsschiene 3 aufliegenden Unterseiten der Meißelträger 9, 10 und die
die starren Stützen 4, 5 untergreifenden Flächen der Meißelträgcr 10, 11 werden durch konzentrisch um die
Schwenkachse" 8 gekrümmte Stütz- bzw. Tragflächen 27, 28 gebildet. Wenn der Kohlenhobel 1 vorgezogen
wird, rollen die Meißelträger 9, 10 auf ihren gekrümmten Stützflächen 27 auf der Führungsschiene 3 ab, wobei
sie um die Achsen 8 verschwenken. Zur Begrenzung dieser Schwenkbewegung ist ein in F i g. 3 andeutungsweise
dargestellter Anschlag 26 am Balken 6 vorgesehen, gegen den ein jeweils starr mit den Werkzeugträgern
9,10 verbundener Auslegerarm 25 schlägt.
An den kohlenstoßseitigen Stirnfläcnen der starren
Stützen 4, 5 sind Schnittbegrenzer 34 ausgebildet bzw. angeordnet, die Schleißplatten 33 tragen und zur
Schnittvorgabe für die Meißelgruppen 13,14 und 17,18
dienen.
Die Meißelträger 9, 10 sind jeweils mit leistenförmigen
Führungsteilen 46 versehen, mitteis derer sie einen zum Versatz hin vorspringenden Winkelflansch 29 der
Führungsschiene 3 übergreifen und von der Versatzseite her hakenartig in eine zwischen Fördererseitenprofil 2
In tier Darstellung nach F i g. 4 ist eine von der
obenbeschriebenen insoweit abweichende Ausgestaltung des Kohlenhobels 1 dargestellt, als der Balken
durch mehrere Abschnitte 60 und 61 sowie einen Spannkasten 62 gebildet ist. wobei die \bschnittc60und
61 unabhängig voneinander um die Längsachse des balkenförmigen Trägers torclierbar und mit ihren
einander zugewandten Stirnseiten in den tlas Mittelteil
des B. 'kens bildenden Spannkasten 62 eingespannt sind
Dabei gewährleistet die Tordicrbarkeit der beiden Trägerabschnitte 60 und 61 eine leichtere Anpassung
der Tragflächen .28 der Meißel'räger 9 und 10 an den meist ungeraden Verlauf tier Uohlensloßseiligcn Führungsschiene
3.
Die Arbeitsweise tier erfindungsgemäßen llobclanlage
ist folgende:
Eine auf das Zugtrum 22 der llobclketle ausgeübte Zugkraft wird über das Stiitzpornil II, 12 .iiif den
Balken 6 übertragen und von dort iiN·'· die Achsen 8 an
die Meißelträger 9 und 10 weite geleitet. Da ein wesentlicher Teil des Gewichtes ties Kohlenhobel I
über die Meißelträger 9 und 10 gegen die Führungsschiene 3 abgestützt ist. ergeben sich zwischen der
Führungsmitteln der Meißelträger 9, 10 und der Führungsschiene 3 Reibungskräfte, die gegebenenfalls
im Verein mit dem .Schnittwiderstand der Meißelgriip·
•Ί5 pen 13, 14 eine Schrägsteliung der Meißelträger 9, IC
gegenüber dem Balken 6 um einen durch die Widerlagci 26 begrenzten Schwenkwinkel bewirken. Das Schräg
stellen der Meißelträger. das gleichmäßig und in einci zur Führungsschiene parallelen Ebene erfolgt, hat zui
Folge, daß einerseits die an dem in Fahrtrichlu ?, vorne
liegenden Meißelträger. im Ausführungsbeispiel dei Meißelträger 10, angeordnete MeiBclgruppe 13 ir
Arbeitsstellung und andererseits die an dem ir Fahrtrichtung hinten liegenden Meißelträger. hiei
Meißelträger 9. angeordnete Meißelgruppe 14 aus dei Arbeitsstellung geschwenkt wird. Aufgrund der V-för
migen Anordnung der Meißelgruppen 13,14 werden die nicht in Arbeitsstellung stehenden Meißel — hier die
Meißel der Meißelgruppe 14 — nicht nur vorr Kohlenstoß 7 sondern auch vom Liegenden entfernt
Gleichzeitig bewirkt die Schrägstellung der Meißelträ ger 9, 10. daß der in Fahrtrichtung hintenliegende
Meißelträger 9 hinsichtlich seiner der Hobelmitte zugekehrten Rückseite m Ladeposition gebracht wird
in der seine Spitze am Liegenden entiangstreicht Untei
dem Einfluß der Unebenheiten des Kohlenstoße; werden mit beginnender Fahrt des Kohlenhobels 1
gleichzeitig die an der in Fahrtrichtung gelegener
Stirnseite des Balkens 6 angeschlagene Meißelklappe 17 und die an der in Fahrtrichtung hintenliegenden,
vertikalen Stütze 5 des Balkens 6 angeschlagene Meißelkiappe 16 in Schneidposition verschwenkt, in
welcher sie unter dem Einfluß des Schneiddmckes mit ihren jeweiligen Schnittiefenbegrenzungsvorrichtungen
ij< Anschlag gehalten werden. Am Strebende werden infolge der Umkehrung der Zugkraft der Hobelkette 22
zunächst die Meißelträger 9, 10 in eine zu ihrer bisherigen entgegengesetzt geneigte Stellung geschwenkt,
wodurch die bisher in Schneidposition
befindlichen Meißel 13 vom Kohlenstoß 7 und vom Liegenden abgelöst und dafür die am nunmehr
vorneliegenden Meißelträger 9 angeordneten Meißel 14 in Schneidposition gebracht werden. Bei einer Umkehrung
der Fahrtrichtung schwenken ferner die an der Stirnseite des Balkens 6 angeschlagene Meißelklappe 17
und die an dessen vertikaler Stütze 5 angeschlagene Meißelklappe 16 aus der Schneidposition selbsttätig aus,
während die nunmehr in Fahrtrichtung zeigenden Mcißelklappen 18 und 15 selbsttätig in die Schneidposi
tion einschwenken.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (12)
1. Kohlenhobel, bestehend aus wenigstens zwei im Abstand voneinander auf einer abbaustoßseitig
eines Strebförderers verlaufenden Führungsschiene angeordneten Meiöelträgern, die durch einen höher
als der Strebförderer angeordneten Balken miteinander verbunden sind, an dem ein den Strebförderer
portalartig übergreifender Ausleger angreift, dessen freies Ende in einer versatzseitig vom Strebförderer
verlaufenden Führungsschiene geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand
zwischen den Meißelträgern (9, 10) wenigstens der Länge eines Strebförderrinnenschusses entspricht
und die Meißelträger (9, 10) in einer parallel zur Seitenwand der Führungsschiene (3) verlaufenden
Ebene begrenzt schwenkbar sowohl an dem Balken (6) als auch an der abbaustoßseitigen Führungsschiene
(3) abgestjtzt sind, wobei eine gedachte, aufwärts durch die ivSeäßelspitzen gehende Linie mit der
Schwenkebene zum Liegenden hin konvergiert.
2. Kohlenhobel nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß eier Schwenkwinkel zwischen
den Meißelträgern (9, 10) und dem Balken (6) in vorbestimmten Grenzen einstellbar ist.
3. Kohlenhobel nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Balken (6) s;arr
verbundene bankrechte Stützen (4, 5) vorgesehen sind, die der Befestigung zusätzlicher Meißelgruppen
(15, 16) -fjenen, welche jeweils mit Bezug auf
darüber oder darunter angeordnete Meißelgruppcn (13, 17; 14, 18) der gleicnen Hobelseile zur
Hobelmitte hin versetzt sine! und diesen Meißelgruppen
(13, 17; 14, 18) entgegengesetzt schneiden, und die bei Hobelfahrt jeweils in Gewinnungsrichtung in
Arbeitsstellung verstarrbar und in entgegengesetzter Richtung aus ihrer Arbeitsstellung schwenkbar
sind.
4. Kohlenhobel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen (4,5) abbaustoßseitig
Schnittbegrenzer (34) tragen oder als Schnittbegrenzer (34) ausgebildet sind.
5. Kohlenhobel nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Meißel (Meißclgruppen 15,
16) in Meißelklappen gehalten sind, die auf den zur Hobelmitte zeigenden Seiten der Stützen (4, 5)
befestigt und mittels einer Schwenkmechanik in Abhängigkeit von der Winkeländerung des durch
den Balken (6) und die Meißelträger (9, 10) gebildeten Gelenkparallelogramms ein- bzw. ausschwenkbarsind.
6. Kohlenhobel nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
schwenkbaren Meißelgruppen (15, 16) weiter gegen den Kohlenstoß (7) ausstellbar sind als die übrigen
Meißelgruppen (; 3,14 bzw. 17,18).
7. Kohlenhobel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebskette (22) in an sich bekannter Weise auf der Versatzseite des Strebförderers (19)
geführt ist und am versatzseitigen Ende des den Strebförderer (19) übergreifenden Portalauslegers
(11,12) angreift.
8. Kohlenhobel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Meißelträger (9, 10) jeweils durch wenigstens eine Rolle oder eine Gleitfläche (28) auf
der Führungsschiene (3) abgestützt sind, wobei die
Gleitfläche (28) einen Kreisbogen um die Schwenkachse (Achse 8) des betreffenden Meißelträgers (9,
10) bildet.
9. Kohlenhobel nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der den Strebförderer (19) übergreifende Portalausleger (11) in Streblängsrichtung längsverschieblich
mit dem Balken (6) verbunden ist.
10. Kohlenhobel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die gegeneinander verschieblichen
Teile (Portalausleger 11, Balken 6) in ihren Endpositionen atieinander festlegbar sind.
11. Kohlenhobel nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den längsverschieblichen
Teilen (Portalausleger 11, Balken 6) eine hydraulische oder mechanische Verschiebevorrichtung
vorgesehen ist.
12. Kohlenhobel nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß von den Meißelträgern (9. 10) haken- oder
leistenariige Führungsteile (46) ausgehen, die mit Bewegungsspiel eine zum Versatz weisende Abwinklung(29)
der Führungsschiene (3) untergreifen.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: GEWERKSCHAFT EISENHUETTE WESTFALIA GMBH, 4670 LUEN |
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