[go: up one dir, main page]

DE2118743A1 - Vorrichtung zur Herstellung eines Packs aus Papiererzeugnissen, insbesondere Broschüren - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung eines Packs aus Papiererzeugnissen, insbesondere Broschüren

Info

Publication number
DE2118743A1
DE2118743A1 DE19712118743 DE2118743A DE2118743A1 DE 2118743 A1 DE2118743 A1 DE 2118743A1 DE 19712118743 DE19712118743 DE 19712118743 DE 2118743 A DE2118743 A DE 2118743A DE 2118743 A1 DE2118743 A1 DE 2118743A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cell
walls
brochures
paper products
pack
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712118743
Other languages
English (en)
Inventor
Albert 6301 Krofdorf-Gleiberg; Pohl Jürgen 6300 Gießen. B42f 13-00 Kloidt
Original Assignee
Brühische Universitätsdruckerei Verlag des Gießener Anzeigers KG, 6300 Gießen
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Brühische Universitätsdruckerei Verlag des Gießener Anzeigers KG, 6300 Gießen filed Critical Brühische Universitätsdruckerei Verlag des Gießener Anzeigers KG, 6300 Gießen
Priority to DE19712118743 priority Critical patent/DE2118743A1/de
Publication of DE2118743A1 publication Critical patent/DE2118743A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B35/00Supplying, feeding, arranging or orientating articles to be packaged
    • B65B35/30Arranging and feeding articles in groups
    • B65B35/50Stacking one article, or group of articles, upon another before packaging

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur )Ierstellung eines Packs aus Papiererzeugnissen, insbesondere Bros churen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Sammeln und Ausrichten von Papiererzeugnissen, insbesondere von frisch geklebten Broschuren, die zu einem Pack vereinigt werden sollen.
  • Papiererzeugnisse müssen in Druckereien häufig zu Packs von beispielsweise fUnf bis zehn Einzelerzeugnissen zusammengestellt werden. Diese Aufgabe besteht z.B. bei der Verpackung von Broschuren, wie z.B. Telefonbüchern. Auch vor dem Einbringen in eine Schneidvorrichtung müssen Packs zusammengestellt werden, deren Bestandteile möglichst genau afeinander ausgerichtet sind.
  • Bekannt ist eine Vorrichtung, in der ein Zeitschriftenstrom über eine Weiche abwechselnd in zwei schräg angeordnete Auffangwinkel eingeleitet wird. Die Zeitschriften kommen dabei nicht exakt aufeinander ausgerichtet übereinander zu liegen, sondern müssen zunächst von Hand oder mittels einer besonderen Rüttelvorrichtung glatt gestoßen werden0 Es besteht damit nicht die Möglichkeit, den Zeitschriftenpack automatisch zu einer weiteren Vorrichtung z.B. zu einer BUndelungs- oder Verschnürvorrichtung oder auch zu einer Schneidvorrichtung weiterzuleiten.
  • Bekannt ist auch eine Vorrichtung zum Zusammenstellen von Büchern.
  • In dieser Vorrichtung wird jeder Buchblock von einer Gabel aus einer waagerechten Lage in eine senkrechte Lage gebracht und dabei an eine Stütze herangeführt. Eine auf- und abbewegbare Gabel hindert den aufgerichteten Buchblock am Zurückfallen, wenn die schwenkbare Gabel in ihre Ausgangslage zurückkehrt.
  • Die beiden Gabeln werden verhältnismäßig schnell bewegt, so daß bei der Drehbewegung von 900 so große Fliehkräfte auftreten können, daß die einzelnen Buchblocks etwas nach außen wandern.
  • Die Folge davon ist, daß der Pack nicht aus exakt aufeinander ausgerichteten Einzelblocks besteht und deshalb vor der Weiterverarbeitung zwecks Ausrichtung ein Rüttelvorgang eingeschaltet werden muß.
  • Viele Papiererzeugnisse nun können einen Rüttelvorgang auf einem gewöhnlichen Rütteltisch nicht vertragen. Dies gilt insbesondere für frisch geklebte Broschuren, besonders für dicke Telefonbücher, deren einzelne Bestandteile sich beim Rütteln gegeneinander verschieben können, wobei der Kleberücken verformt wird.
  • Auch kann sich der Broschuren-Umschlagde^kel bei der Rüttelung lösen. Nachdem dann der Leim erstarrt ist, ist der deformierte Zustand fixiert und läßt sich nicht mehr rückgängig machen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der sich Papiererzeugnisse, insbesondere Broschuren ohne Verwendung einer Rüttelmaschine schonend aufeinander ausrichten lassen.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist gekennzeichnet durch mindestens eine Zelle mit zwei parallelen Wänden und einem sich zwischen diesen Wänden erstreckenden Boden, eine Einrichtung zur Bewegung der Zelle von einer Lage (Püllstellung), in der die Zellenwände schräg zu einer Horizontalebene geneigt sind, in eine Lage (Ausschubstellung), in der die Zellenwände senkrecht stehen und der Boden waagerecht liegt und eine Ausschubeinrichtung mit Druckplatte, die zwischen die senkrechtetehenden Zellenwände einschiebbar ist und eine Breite hat, die gleich dem Abstand der Zellenwände ist.
  • Bei einer so ausgebildeten Vorrichtung werden die Papiererzeugnisse, z.B. Broschuren bei der geneigten Lage der Zelle in diese eingeführt. Im Palle von Broschuren werden diese mit ihrem Kleberücken voran eingeführt und stoßen mit dem Kleberücken am Boden der Zelle auf. Nach dieser Einführung der Broschuren oder dergleichen sind diese mit ihren Seitenkanten noch nicht aufeinander ausgerichtet. Die Zelle wird nun in ihre senkrechte Lage geschwenkt und der Pack wird mittels der Äusscilubeinrchtung aus der Zelle herausgefördert. Hierbei drückt eine Druckplatte der Ausschubvorrichtung an einer Seite auf die Seitenkanten der Papiererzeugnisse. Beim Ausschiebevorgang nun richten sich die zunächst noch gegeneinander verschobenen Broschuren oder dergleichen an der Druckplatte aufeinander aus. Diese Ausrichtung ist leicht möglich, da in der senkrechten Lage kein seitlicher Druck auf die Broschuren ausgeübt wird, so daß diese verhältnismäßig leicht verschoben werden können und einander nicht durch Reibung mitnehmen, sondern alle an der Druckplatte zur Anlage kommen müssen, um herausgefördert zu werden, wodrch die Ausrichtung gewährleistet ist. Beim Ausschieben gleiten geklebte Broschuren auf ihren Kleberücken, wodurch ein sanfter Druck auf den Rücken asgeübt wird, der die Verbindung von Broschurenumschlägen mit den Broschurenblättern begünstigt.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung hat die Vorrichtung ein schrittweise drehbares Zellenrad mit mehreren Zellen. Beispielsweise können sechs Zellen vorgesehen sein, die um je 600 gegeneinander versetzt sind. Die Püllung erfolgt in diesem Fall bei einer Stellung des Zellenrades, bei der eine der Zellen unter einem Winkel von 300 gegenüber einer Horizontalebene geneigt ist. Dieser Winkel ist günstig für das Eingleiten der Einzelerzeugnisse in die Zelle. Nach einer 60°-Drehung des Zellenrades, also nach einem Drehschritt, befindet sich die Zelle dann in senkrechter Stellung und eine leere Zelle ist an die Stelle der vorher gefüllten Zelle getreten.
  • Weitere Ausgestaltungen und Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert. Ein Ausführungsbeispiel ist in der schematischen Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht einer Vorrichtung gemäß der Erfindung nach der Linie I-I in Fig. 2, Fig. 2 eine Draufsicht in Richtung des Pfeiles II in Fig. 1 und Fig. 3 eine Draufsicht auf eine an die Vorrichtung nach den Fig. 1 und 2 anschließende Vorrichtung zum Umlegen der Packs in eine waagerechte Stellung.
  • Die Hauptteile der Vorrichtung sind eine Fördervorrichtung 1 zum Zuführen von Broschuren zur Vorrichtung, ein geneigter Rollentisch 2, ein Zellenrad 3, eine Ausschubvorrichtung 4 (siehe auch Fig. 2), eine Bahn 5 für den Weitertransport (siehe Fig. 2) und eine Einrichtung 6 zum Umlegen der glattgestoßenen Packs (siehe Fig. 3). Der Aufbau dieser Bestandteile und ihr Zusammenwirken werden nachfolgend näher beschrieben.
  • Die Fördervorrichtung 1 hat ein Unterband 7 und ein Oberband 8.
  • Das Untorband 7 ist über eine vordere Umlenkrolle 9 und das Oberband 8 über eine vordere Umlenkrolle 10 gelegt. Die zu einer 2ack zu vereinigenden Gegenstände, im dargestellten Falle Broschuren werden im Zwlschenreu-n 11 zwischen Unterband 7 und Oberband 8 gefördert. Gezeigt sind zwei Broschuren 12a und 12b.
  • ueber der Umlenkrolle 9 befindet sich eine Druckbremse, die schematisch durch ein Druckstück 13 und einendieses Druckstück betätigenden Nocken 14 dargestellt ist.
  • Der Rollentisch 2 hat ein Gestell 15, das bei 16 schwenkbar an einem Träger 17 gelagert ist, der sich an einem Gestell 18 befindet. Im Rahmen 15 des Gestells sind drei Rollen 19a, 19b und 19c gelagert. Die Ebene des Tisches ist so gelagert, daß auf dem Disch-befindliche Broschuren 12c alleine infolge der Schwerkraft nach rechts unten vöm Tisch abgleiten. tber dem Tisch 2 sind Einrichtungen 21 für eine Lichtschranke angeordnet.
  • Die Lichtschranke selber ist durch die gestrichelte Linie 22 angedeu-tet.
  • Das Zellenrad 3 hat einen zentralen sechseckigen Körper 23 und trägt eine Welle 24, die im Gestell 18 in nicht näher gezeigter Art und Weise gelagert ist. Am Körper 23 ist eine Sperrklinke 25 schwenkbar gelagert. Diese Klinke wirkt mit einer feststehenden Rastscheibe 26 zusammen, an deren Umfang sich insgesamt sechs um 600 gegeneinander versetzte Kerben 27 befinden.
  • An jeder Seite des sechseckigen Körpers 23 befindet sich eine Zelle. Die Zellen tragen die Bezugszahlen 28a bis 28f. Jede dieser Zellen hat eine Bodenplatte 29 und zwei Wände 30 und 31.
  • Die eine Wand 30 ist eben ausgebildet, während die Wand 31 an ihrem äußeren Rand eine Erweiterung 32 aufweist. Die Wände haben rechtwiSSig zu ihrer Befestigungsebene stehende Befestigungsflansche 33 und 34. In diesen Planschen sind (siehe Fig. 2) Langlöcher 35 vorgesehen, die von in die Bodenplatten 29 eingeschraubten Befestigungsschrauben 36 durchgriffen sind. Die Langlöcher gestatten eine Einstellung des Abstandes zwischen den Wänden 30 und 31.
  • Oberhalb des Grenzbereiches zwischen dem Tisch 2 und dem Zellenrad 3 befindet sich eine Luftleitung 37 (siehe auch Fig. 2), an deren Unterseite eine Reihe von Luftdüsen 38 angeordnet ist.
  • Aus diesen Luftdüsen treten Luftstrahlen 39 aus, deren Aufgabe noch beschrieben werden wird.
  • Die Ausschubvorrichtung 4 hat eine Druckplatte 40, die sich am vorderer. Ende einer Schubstange 41 befindet. Diese Schubstange ist mittels einer nicht gezeigten Antriebsvorrichtung hin- und herbewegbar, z.B. mittels eines Hydraulikzylinders. Die Druckplatte 40 ist gegen eine andere Druckplatte austauschbar, um eine Anpassung an die jeweils eingestellte Breite b (siehe Fig. 1 bei der Zelle 28c) zu ermöglichen.
  • Der Tisch 5 hat eine Bodenplatte 42 und parallele senkrechtsihende Wände 43 und 44. Diese Wände sind an den Sonden, die dem Zellenrad 3 zugekehrt sind, bei 45 bzw. 46 nach außen gekrümmt. Die Bodenplatte 42 befindet sich auf genau der gleichen Höhe wie die Bodenplatte der Zelle 28b.
  • Wie Figo 3 zeigt, schließt an den Tisch 5 mit seinen senkrechten Wänden 43 und 44 eine Wendevorrichtung 6 an. Diese Wendevorrichtung hat zwei Bänder 47 und 48o Das Band 47 ist über Rollen 49 und 50 gelegt, wobei die Achse der Rolle 49 senkrecht, also parallel zu den Wänden 43, 44 und die Rolle 50 waagerecht steht, so daß das Band 49 verschränkt ist. Das Band 48 ist über eine waagerechte Rolle 51 und eine senkrechte Rolle 52 gelegt, so daß auch hier eine Bandverschränkung von 900 besteht.
  • Die Vorrichtung arbeitet wie folgt.
  • Broschuren 12a, 12b werden aufeinanderfolgend über die Zuftllirungs einrichtung 1 herangebracht und auf den Rollentisch 2 geführt.
  • Während des Füllens einer der Zellen steht das Zellenrad 3 still.
  • Die Stillstandsstellungen sind durch den Eingriff der Klinke 25 in das Klinkenrad 26 definiert. In dieser Stillstandsstellung ist eine der Zellen 28a bis 28f, im dargestellten Falle die Zelle 28a, so auf den Rollentisch 2 ausgerichtet, daß von diesem abgleitende Broschuren 12c in den Zellenraum gelangen. Die Wandabrundung 32 erleichtert die Einführung der Broschuren in die Zelle. Im dargestellten Fall befinden sich bereits drei Broschuren 12d, 12e, 12f in der Zelle 28a. Die Broschuren stoßen mit ihren Kleberücken 53 gegen die Bodenplatte 29o Der Anstoß ist jedoch nicht stark, da die Zelle 28a verhältnismäßig flach orientiert ist, also einer Horizontalebene näher steht als einer Vertikalebene Die Broschuren 12d, 12e, 12f werden durch den Anstoß an der Druckplatte 29 mit ihren Rücken aufeinander ausgerichtet, während die 'ieitenkarlten noch nicht aufeinatldetw ausgerichtet sind. Der dynamische Druck der Luftstrahlen 39 drückt auf die Vorderkanten 54 der Broschuren und verhindert so, daß sich die Umschlagblätter abheben und eine folgende Broschur sich in die vorher eingelegte Broschur einschiebt.
  • Während des Füllvorganges wird die vorher gefüllte Zelle 28b entleert. In dieser Zelle wurden fünf Broschuren 12g bis 12l gesammelt, die zwar mit ihren Kleberücken 53, jedoch noch nicht mit ihren Seitenkanten aufeinander ausgerichtet sind.
  • In Fig. 2 ist zu sehen, wie diese Seitenkanten 55 noch ganz unregelmäßig stehen. Es wird nun durch eine automatische Steuervorrichtung der Vorschub der Druckplatte 40 xsgelöst. Diese drückt auf die Seitenkanten 55. Die Broschuren stehen verhältnismäßig locker zwischen den Zellenwänden, so daß diese keinen nennenswerten Seitendruck ausüben können. Auch durch das Eigengewicht der Broschuren wird infolge der senkrechten Lage kein Druck ausgeübt, so daß nicht eine von der Druckplatte 40 angehobene Broschur eine andere Broschur mitziehen kann. Dadurch ist garantiert, daß sich alle Broschuren an die Druckplatte 40 anlegen, wodurch sie sauber aufeinander ausgerichtet werden.
  • Der Broschurenpack 56a wird nun aus der Zelle 23bausgeschoben.
  • Er drückt dabei auf einen Broschurenpack 56b, der vorher ausgeschoben wurde und fördert diesen zwischen den Wänden 43, 44 weiter. Vor dem Broschurenpack 56b befindet sich ein Broschurenpack 56c.
  • Aus Pig. 3 ist zu ersehen, daß der vorderste Broschurenpack 56d auf die Wendevorrichtung 6 befördert wird. Er gelangt zunächst senkrechtstehend auf das Band 48 und wird bei der Weiterheförderung um 900 gewendet auf das Band 47 gelegt.
  • Nachdem die Zelle 28b durch Ausschieben des Packs 56a entleert ist, bewegt sich die Druckplatte 40 in ihre Ausgangsstellung, die in Fig. 2 gezeichnet ist, zurück. Mit Hilfe der Lichtschranke 22 und eines Zählwerks wird registriert, wann die Zelle 28a mit fünf Broschuren gefüllt ist. Danach wird automatisch eine Weiterdrehung des Zellenrades bewirkt. Hierbei wird zunächst die Klinke 25 außer Eingriff mit der zugeordneten Raste 27 gebracht und dann eine 60°-Drehung vollzogen. Hierbei gelangt die nunmehr gefüllte Zelle 28a an die Stelle, an der sich vorher die Zelle 28b befunden hatte. Die leere Zelle 28f gelangt in die Stellung, die vorher die Zelle 28a innehatte.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist an verschiedene Verhältnisse dadurch anpaßbar, daß die Abstände der Zellenwände 30, 31 verändert werden. Es lassen sich dann mehr oder weniger dicke Packs zusammenstellen. Selbstverständlich ist auch das Zählwerk verstellbar, so daß es nach Einführung von mehr oder weniger Broschuren oder anderen Papiererzeugnissen eine Weiterdrehung des Zellenrades veranlaßt.

Claims (15)

  1. Patentansprüche:
    Vorrichtung zum Sammeln und Ausrichten von Papiererzeugnissen, insbesondere von frisch geklebten Broschuren, die zu einem Pack vereinigt werden sollen, gekennzeichnet durch mindestens eine Zelle (28a bis 28f) mit zwei parallelen Wänden (30, 31) und einem sich zwischen diesen Wänden (30, 31) erstreckenden Boden (29> eine Einrichtung zur Bewegung der Zelle von einer Lage (Füllstellung), in der die Zellenwände (30, 31) schräg zu einer Horizontalebene geneigt sind in eine Lage (Ausschubstelung), in der die Zellenwände (30, 31) senkrecht stehen und der Boden (20) waagerecht liegt und eine Ausschubeinrichtung (4) mit Druckplatte (40), die zwischen die senkrechtstehenden Zellenwände (30, 31) einschiebbar ist und eine Breite (b) hat, die gleich dem Abstand der Zellenwände (30, 31) ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein schrittweise drehbares Zellenrad (3) mit mehreren Zellen (28a bis 28f), vorzugsweise sechs um je 600 gegeneinander versetzten Zellen (28a bis 28f).
  3. .3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Rasteinrichtung (25, 26, 27) zur Arretierung des Zellenrades () in den Füll- bzw. Ausschubstellungen.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die in der Füllstellung der Zelle oben liegende Zellenwand (31) in ihrem Randbereich erweitert ist, vorzugsweise durch eine Abrundung (32).
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (b) der Zellenwände (30, 31) verstellbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Zellenwand eine zur Wandebene rechtwinklig verlaufende Befestigungsfläche (33, 34) aufweist, in der rechtwinklig zur Wandebene verlaufende Langlöcher (35) für den Durchgriff von Befestigungsschrauben (36) vorgesehen sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckplatte (29) auswechsel-Ür ist oder daß ihre Breite verstellbar ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine ortsfest angeordnete Führung (5) mit einem Boden (42) und zwei parallelen Wänden (43, 44), wobei die Zellenwände (3U, 1) und der Zellenboden (29) in der Ausschubstellung auf Wände (43, 44) und Boden (42) der Rührung (5) ausgerichtet sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (43, 44) der Führung an ihren der Zelle (28) benachbarten Kanten trichterförmig erweitert sind (bei 45, 46).
  10. 10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine so angeordnete Blasvorrichtung (37) mit Schlitzdüse oder einer Reihe von Einzeldüsen (38), daß der Blasstrahl (39) in der Füllstellung der Zelle im Bereich der äußeren Kanten (54) einen Druck auf die Oberseite der Papiererzeugnisse C12) ausübt.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Rollentisch (2), dessen Abgabeseite der Einführöffnung der in der Füllstellung befindlichen Zelle (28a) zugeordnet ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Rollentisch (2) in verschiedene Neigungsstellungen einstellbar ist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Zählgerät, vorzugsweise mit Lichtschranken (22) und eine Steuerungsvorrichtung zur Ingangsetzung der Bewegung der Zelle, wenn das Zählwerk den Einlauf einer vorgegebenen Anzahl von Papiererzeugnissen (12) registriert hat.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Bremse zum Abstoppen der weiteren Zuführung von Druckerzeugnissen während der Bwegung der Zelle.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse als auf das vorderste Papiererzeugnis (12a) drückende Druckbremse (13, 14) ausgebildet ist.
DE19712118743 1971-04-17 1971-04-17 Vorrichtung zur Herstellung eines Packs aus Papiererzeugnissen, insbesondere Broschüren Pending DE2118743A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712118743 DE2118743A1 (de) 1971-04-17 1971-04-17 Vorrichtung zur Herstellung eines Packs aus Papiererzeugnissen, insbesondere Broschüren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19712118743 DE2118743A1 (de) 1971-04-17 1971-04-17 Vorrichtung zur Herstellung eines Packs aus Papiererzeugnissen, insbesondere Broschüren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2118743A1 true DE2118743A1 (de) 1972-11-02

Family

ID=5805024

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19712118743 Pending DE2118743A1 (de) 1971-04-17 1971-04-17 Vorrichtung zur Herstellung eines Packs aus Papiererzeugnissen, insbesondere Broschüren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2118743A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2524874A1 (de) * 2011-05-20 2012-11-21 Hastamat Verpackungstechnik GmbH Vorrichtung und Verfahren zum Verpacken von stückigen Produkten
US20160114915A1 (en) * 2013-06-07 2016-04-28 Hastamat Verpackungstechnik Gmbh Method and apparatus for manufacturing packaging units in a tublar bag forming, filling and sealing machine

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2524874A1 (de) * 2011-05-20 2012-11-21 Hastamat Verpackungstechnik GmbH Vorrichtung und Verfahren zum Verpacken von stückigen Produkten
US20160114915A1 (en) * 2013-06-07 2016-04-28 Hastamat Verpackungstechnik Gmbh Method and apparatus for manufacturing packaging units in a tublar bag forming, filling and sealing machine
US10227147B2 (en) * 2013-06-07 2019-03-12 Hastamat Verpackungstechnik Gmbh Method and apparatus for manufacturing packaging units in a tubular bag forming, filling and sealing machine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1436495C3 (de) Vorrichtung zum Bilden eines Stapels aus einer Anzahl mittels einer Förderbahn einem Stapeltisch kontinuierlich angelieferter Druckereierzeugnisse
DE3141514C1 (de) Vorrichtung zum Entleeren von mit uebereinander liegendem Stueckgut beladenen Behaeltern
DE1611829C3 (de) Vorrichtung zum öffnen und Füllen von Beuteln
DE3049633A1 (en) Sheet stacking apparatus
DE3530624A1 (de) Einrichtung zum sortieren von gegenstaenden wie schriftstuecke o.ae. flachgut, paeckchen od. dgl. kleineres stueckgut usw.
DE3217385A1 (de) Verfahren zum entnehmen von wenigstens einem flachen gegenstand aus einem stapel und anwendung des verfahrens
DE1277140B (de) Vorrichtung zum Stapeln und Transportieren von flachen Gegenstaenden, insbesondere Papiertuechern
DE3834115C1 (de)
DE2423885C2 (de) Vorrichtung zum Übergeben von Stapeln aus blattförmigen Materialzuschnitten
DE2615998A1 (de) Vorrichtung mit sammelkorb zum sammeln von drucksachen in form eines stapels und abgabe des stapels
EP0243944A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung gebündelter Stangen aus gefalzten Papierbogen
CH679924A5 (de)
DE1936371C3 (de) Vorrichtung zum Abfördern fertiger Stapel von Druckerzeugnissen
DE2533874A1 (de) Sortiervorrichtung
CH466126A (de) Vorrichtung zur Bildung von Gruppen von flachen Gegenständen
DE3712103C2 (de)
DE1904558A1 (de) Einrichtung zum Abteilen und Auswerfen von Paketen plattenfoermiger Erzeugnisse
DE2118743A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung eines Packs aus Papiererzeugnissen, insbesondere Broschüren
DE2000214A1 (de) Vorrichtung zur Zufuehrung von Papiersaecken zu beispielsweise einer Verarbeitungsmaschine
DE69504837T2 (de) Eine magazinanordnung
DE2323693B2 (de) Verfahren zum aufeinanderfolgenden verpacken jeweils gleicher anzahlen von einen oberen, ueberstehenden rand aufweisenden behaeltern, sowie vorrichtung zur ausfuehrung dieses verfahrens
DE4344114A1 (de) Vorrichtung zum Einbringen von hintereinander gestapelten, flachen Produkten, insbesondere gefüllten Kuverts, in eine wannenförmige Box, insbesondere Postbox
DE3929656A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum lagern in und zum automatischen entnehmen von stueckgutsorten aus regalen in grosslagern
DE2453200B2 (de) Vorrichtung zum gruppenweisen geordneten Einbringen von Einlagen, wie Nüssen, Mandeln, Rosinen o.dgl. in eingeformte gießfähige Süßwaren o.dgl. -massen
DE2753048C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer gebündelten Stange aus Druckbogen