DE2118445A1 - Vorrichtung zum Bewickeln von Schei benspulen mit abgelangtem Schußfaden - Google Patents
Vorrichtung zum Bewickeln von Schei benspulen mit abgelangtem SchußfadenInfo
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Description
Anmelder; ^
VSB Wirkmascninenbau Karl-Marx-Stadt -30* 3β
fCarl-Marx-Stsdt, Annaberger Str. 73
Vorrichtung zum Bewickeln von Scheiben spulen mit abgelängtem
Schußfaden
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bewickeln von
Scheibenspulen mit abgelängtem Schußfaden, welche gemeinsam
mit dem Webschützen durch das ?ach einer Webmaschine, insbesondere
einer Wellenfachwebmaschine, wandern und von welchen dabei der Schußfaden abgezogen wird.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art werden die leeren Scheibenspulen nacheinander einer sich kontinuierlich drehenden
Beschickungsvorrichtung übergeben, in welcher das Aufbringen des Schußfadens erfolgt. Die Beschickungsvorrichtung,
welche die Form einer sich drehenden Trommel hat, ist dazu an ihrem Umfang in dem Abstand, mit welchem die einzelnen Scheibenspulen
durch das Webfach wandern, mit Aufnahmen für die einzelnen Scheibenspulen versehen, in welche je eine leere
Scheibenspule aufgenommen und zum Zwecke des Aufbringens des
Schußfadens mit einer Antriebsspindel in V/irkverbindung gebracht
wird. Über die einzelnen Antriebsspindeln werden die Scheibenspulen in Umdrehungen versetzt. Um den Schußfaden
auf die sich drehenden Scheibenspulen aufzubringen, wird an jeder einzelnen Aufnahme für die Scheibenspulen ein von einer
Vorratsspule ablaufender Schußfaden bereitgehalten, welcher dann bei Beginn des Aufspulvorganges von der jeweiligen
Scheibenspule erfaßt wird. Die Vorratsspulen sind auf der Beschickungsvorrichtung selbst angeordnet. Nach Beendigung
einer Teildrehung der tronmelförmigen Beschickungsvorrichtung,
während welcher das Aufspulen des Schußfadens erfolgt, wird der von der nun bespulten Scheibenspule nach der Vorratsspule
verlaufende Schußfaden abgeschnitten und beide Enden werden festgelegt und zwar das eine Ende, um nach Beendigung
einer vollen Umdrehung der Beschickungsvorrichtung für eine neue Scheibenspule bereitgehalten zu werden und das
andere Ende, um bei Eintritt der Scheibenspule in das V/ebfach erfaßt und festgehalten zu werden,
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Bei einer anderen "bekannten Beschickungsvorrichtung; durchlaufen
die Scheibenspulen serienweise verschiedene Stationen,
wobei in der ersten Station der Beschickungsvorrichtung eine Serie von leeren Scheibenspulen zugeführt wird und in der
zweiten Station das eigentliche Aufbringen des Schußfadens auf die Scheibenspule erfolgt, wobei die Serie von Scheibenspulen
wieder in Umdrehungen versetst wird. In der letzten Station werden schließlich die bespulten Scheibenspulen wieder
abgeführt. Die Beschickungsvorrichtung hat wiederum die Form einer Trommel, Welche schrittweise von einer Station in
die andere fortschaltbar ist. In der Station, in welcher das
Aufbringen der Schußfäden erfolgt, werden wieder entsprechend der Anzahl der Scheibenspulen eine Serie von von Yorratsspulen
ablaufenden Schußfäden "bereitgehalten. Me Vorratsspulen
sind hier ortsfest angeordnet. Die einzelnen Scheibenspulen sind mit Mitteln zum Festhalten sowohl des Schußfadenanfanges
als auch de3 Schußfaden en des versehen. ITach dem Bespülen einer
Serie von Scheibenspulen in der entsprechenden Station gelangen
diese durch Fortschaltung der Beschickungsvorrichtung in die folgende Station, wobei bei dieser Bewegung das Festklemmen
der von den bespulten Scheibenspulen zu den Vorratsspulen verlaufenden Fäden erfolgt, wodurch praktisch die
Schußfadenenden festgeklemmt werden. Bevor nun mit dem Bespülen
der durch diese Fortschaltbewegung in die Spulstation gelangten Scheibenspulen begonnen wird, werden die zu den
Vorratsspulen verlaufenden Fäden abgeschnitten, wobei gleichzeitig die Fäden, welche jetzt die SchuSfadenanfänge für die
in die Spulstation gelangten Scheibenspulen darstellen, an diesen festgeklemmt werden.
Diese bekannten Vorrichtungen haben den !lachteil, daß der
Aufwand zum Bespülen der Scheibenspulen sehr hoch ist. Bei diesen Vorrichtungen ist zwar vorgesehen, die bespulten
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Scheiten spul en ohne gesonderte Spulenträger durch da« Webfach
zu bewegen, d. h. daß die Scheibenspule selbst der Webschützen
ist. Zum Zwecke der Anpassung der Spannung des von der Scheibenspule ablaufenden Schußfadens an die jeweilige Schußfadensorte
ist es jedoch zweckmäßig, die Scheibenspule in einem
Spulenträger, also einem Webschützen, anzuordnen. Das hat zur Folge, daß zum Zwecke des Aufbrinsens des Schußfadens auf die
Scheibenspulen die einzelnen Scheibenspulen von ihren Spulenträger^
den Webschützen, getrennt werden müssen und zum Zwecke des Bespulens mit Schußfaden einen gesonderten Kreislauf
durchlaufen müssen, um schließlich vor Eintritt in das Webfach wieder zusammengeführt zu werden. Andernfalls muß
zum Zwecke des Bespulens die im 7/ebschützen verbleibende
Scheibenspule antreibbar sein. Beide Ilöglichkeiten bringen
jedoch neben einem hohen Aufwand infolge der Vielzahl der auszuführenden Funktionen große Punktionsunsicherheiten mit
sich. Weiterhin entsteht ein hoher Aufwand durch das notwendige Festlegen bzw. Festklemmen sowohl des Fadenendes als
auch des Fadenanfanges an der Scheibenspule selbst bzw. an der Beschickungsvorrichtung. Hierdurch wird der Aufbau der
Scheibenspulen selbst sehr kompliziert. Dadurch, daß vor Beginn und nach Beendigung des Bespulens die Antriebsspindeln
stillstehen müssen, ergibt sich neben einer hohen Beanspruchung des Schußfadens eine geringere Leistung. Das
hat wiederum zur Folge, daß eine Vielzahl von Scheibenspulen
gleichzeitig bespult werden muß, um die Leistung der Beschickungsvorrichtung
der der wellenfachwebmaschine anzugleichen. Die Folge ist, daß hierdurch der notwendige Aufwand
um ein vielfaches steigt und auch eine Vielzahl von Vorratsspulen gleichzeitig vorgelegt werden muß.
Bei einer anderen bekannten Vorrichtung werden diese iiachtei-Ie
dadurch vermieden, daß der Schußfaden kontinuierlich von einer ortsfesten Vorratsspule abgezogen und durch einen ständig
rotierenden Wickler auf einen "üTickellcern gewickelt wird.
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Dabei steht der V/ickelkern fest und hat die Form eines flachen
Dornes. Der Wickelkern ist im Wickelbereich konisch ausgebildet,
sodaß sich infolge der Fadenspannung eine Windung neben1 die andere legt und so eine Fadenlage entsteht. Ferner ist
ein im Takt mit der Fachbildung der Wellenfachwebmaschine arbeitender Schieber angeordnet, welcher entsprechend der füreine
Gewebebreite notwendigen Schußfadenlänge nach einer bestimmten Anzahl von Windungen die letzte Windung der Fadenlage
von der nächsten Windung, welche dann die erste Windung der neuen Fadenlage ist, trennt. Die hierbei verwendeten Webschützen
sind im Querschnitt U-förmig ausgebildet und an ihrem schmalen Längsseiten offen. Dor jeweilige Webschützen
wird zunächst mit seiner offenen Längsseite seitlich auf die auf dem V/ickelkern befindliche vorderste Fadenlage bewegt
und anschließend in Richtung der Längsachse des Wickelkernes bewegt, wobei der Webschützen die Fadenlage durch Reibung
festhält und bei der Bewegung in Richtung der Längsachse des Wickelkernes von diesem abzieht.
Diese bekannte Vorrichtung hat jedoch den Nachteil, daß bei dem Abzug des Schußfadens aus den Webschützen kein genau definierbarer
Schußfadenabzug gewährleistet ist. Es kann sehr leicht der Fall eintreten, daß infolge des Haftvermögens des
Schußfadens innerhalb der Fadenla-ge zwei oder mehrere Windungen
gleichzeitig abgezogen werden, was zu einer Schlingenbildung und eventuellen Schußfadenbrüchen führen kann. Gerade
dies ist ein entscheidender Nachteil, da bei einer Wellenfachwebmaschine ein Schußfadenbruch nicht odor nur mit sehr
erheblichem Aufwand zu beheben ist. Außerdem ergeben sich bei dem Abzug des Schußfadens aus den Webschützen erhebliche
Schwankungen in der Schußfadenspannung. Es ist aber auch möglich,
daß sich Störungen bereits bei der Übernahme der Faden— lage durch einen Webschützen ergeben, zumal das Festhalten der
Fadenlage im Webschützen lediglich durch Reibung erfolgt.
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Diese Nachteile lassen sich nur beheben bzw. bedeutend vermindern,
wenn der Schußfaden auf einen Wickelkern, beispielsweise auf eine Scheibenspule, gewickelt wird, welche gemeinsam
mit dem Webschützen durch das Fach wandert. Das ist jedoch bei dieser Vorrichtung nicht möglich, da die einzelnen
Windungen auf einen feststehenden Wickelkern gewickelt werden.
Schließlich haben die genannten bekannten Vorrichtungen noch den Nachteil, daß die Einhaltung einer genau bestimmten
Schußfadenlange nur sehr schwer zu erreichen ist, da es sehr
schwer ist, genau die Anzahl der Umdrehungen der Scheibenspule bzw. des V/ioklers festzulegen, nach welcher der Bewicklungsvorgang
zu beenden ist bzw. die Trennung einer Fadenlage von der nächstfolgenden erfolgen muß.
Zweck der Erfindung ist nun, diese Nachteile zu beseitigen. Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
zum Bewickeln von Scheibenspulen mit abgelängtem
Schußfaden der eingangs genannten Art zu schaffen, bei welcher die einzelnen Scheibenspulen nacheinander mit Schußfaden bewickelbar
sind und bei welcher die zum Bewickeln notwendigen Funktionen auf ein Mindestmaß verringert werden, sodaß eine
hohe Leistung bei geringer Störanfälligkeit und bei geringem Aufwand sowie eine stets gleiche Schußfadenlanse auf den einzelnen
Scheibenspulen erreicht wird.
Erfindungsgemäß wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß für die
Scheibenspulen eine Transportvorrichtung mit Aufnahmen für
die Scheibenspulen angeordnet ist, mittels welcher die
Scheibenspulen quer zur Längsachse des rotierenden Wicklers an dem rotierenden V/ickler schrittweise vorbeiführbar
sind, wobei der Schußfaden von einer bewickelten Scheibenspule
unmittelbar zur nächsten zu bewickelnden Scheibenspule geführt ist. Die Transportvorrichtung ist
vorteilhaft als schrittweise forbcchaltbare Trom- BAD ORIGINAL.
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mel mit radialen Aufnahmen für die Scheiben stvulen ausgebildet,
deren. Drehachse quer zur Längsachse des rotierenden Wicklers angeordnet ist, wobei zwischen der Transportvorrichtung und
dem rotierenden Wickler eine Getriebekopplung mit ganzzahliger übersetzung besteht. Erfindungs^emäß ist eine Hauptwelle
angeordnet, wobei zwischen der Hauptwelle und der Transportvorrichtung ein Schrittgetriebe, beispielsweise ein Klinkenschrittgetriebe,
angeordnet ist. Zwischen der Hauptwelle und der Antriebswelle für den rotierenden Wickler besteht eine
gleichförmig übersetzende Getriebekopplung oder zwischen der
Hauptwelle und der Antriebswelle für den rotierenden Wickler ist ein Schrittgetriebe, beispielsweise ein Sternradgetriebe,
und ein schaltbares Stufengetriebe angeordnet. Ferner kann
der rotierende Wickler glockenförmig ausgebildet sein, wobei auf der Hantelflache des rotierenden Wicklers ein axial
verschiebbarer Fadenmitnehmer angeordnet ist, welcher in
seiner Ruhestellung mindestens bis zur der zu bewickelnden Scheibenspule zugewandten Stirnfläche des rotierenden Wicklers
zurückziehbar ist und in seiner Arbeitsstellung um ein vorbestimmtes Stück über die Stirnfläche des rotierenden
Wicklers hinaus ragt. Der Fadenmitnehmer ist an einem auf der Antriebswelle für den rotierenden V/ickler verschiebbaren Führungsteil
fest angeordnet, welches mit einer Nut versehen ist. An der Mantelfläche des rotierenden Wicklers sind Führungen
für den Fadenraitnehmer angeordnet. Ortsfest ist ein doppelarmiger
Winkelhebel angeordnet, welcher an dem einen Arm einen Zapfen trägt, welcher in die Hut des Führungsteiles eingreift
und welcher mit einem Kurvenpaket zusammenarbeitet, wobei zwischen dem Kurvenpaket und der Antriebswelle für den rotierenden
Wickler eine gleichförmig übersetzende Getriebekopplung besteht. Das Kurvenpaket ist aus einem auf den einen Arm
des Winkelhebels wirkenden Kurventeil und einem gegenüber dem
ersten Kurventeil stufenartig verstellbar angeordneten weiteren Kurventeil, welches auf den anderen Arm des Winkelhebels wirkt,
gebildet. Der Fadenmitnehmer kann aber auch an einer auf der Mantelfläche des rotierenden Wicklers axial verschiebbaren
Wickelglocko fest angeordnet sein, '.velche andererseits das
Führungsteil mit der Nut trägt. Gegenüber dem rotierenden
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Wickler ist noch ein in die Bewegungsbahn der Scherbenspulen
rasendes Fadenleitmittel ortsfest angeordnet. Außerdem ist in der Bewegungsbahn der Transportvorrichtung dem rotierenden
Wickler eine Schußfadenüberwachungseinrichtung,
ein Schneid- und Einfädelmittel für den von einer Scheibenspule zur nächstfolgenden Scheibenspule verlaufenden
Schußfaden, beispielsweise eine Klemraschere, nachgeordnet
sowie eine Kontrollvorrichtung für die leeren Scheibenspulen vorgeordnet. Schließlich kann die Transportvorrichtung
mehrere Sektionen aufweisen und entsprechend der Anzahl der Sektionen eine Anzahl von rotierenden Wicklern
vorgesehen werden.
Durch die Anwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist
es möglich, Scheibenspulen mit abgelängtem Schußfaden auf
einfachste Weise zu bewickeln. Besondere Vorteile ergeben sich daraus, daß der Schußfaden von einer bewickelten Scheibenspule
unmittelbar zur nächstfolgenden zu bewickelnden Scheibenspule geführt ist, sodaß ein Festlegen von sowohl
Schußfadenanfang als auch Schußfadenende an den Scheibenspulen
selbst entfällt. Dadurch braucht die Scheibenspule keinerlei Klemmelemente für den Schußfaden besitzen. Der
auf diese V/eise entstehende Verbin dun gsfaden von einer Scheibenspule zur nächstfolgenden läßt sich auf einfachste
Weise beispielsweise auch für die Schußfadenüberwachung verwenden. Durch die Getriebeanordnung zwischen der Hauptwelle
und der Antriebswelle für den rotierenden Wickler ist es möglich, entsprechend der Konstruktion des Sternradgetriebes
die genaue Anzahl der '»"indungen festzulegen, nach welcher
der rotierende wickler zum Stillstand kommt und nach welcher die Fortschaltbewegung der Transportvorrichtung erfolgt. Andererseits
ist es auch möglich, mit einem ständig rotierenden Wickler zu arbeiten, wobei sowohl der Beginn als auch die
Beendigung des Bewicklungsvorganges allein durch die Ver-
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Schiebung des Fadenmitnehmers bestimmt .wird, -wobei sich die
auf die Scheibenspule aufzubringende './in dungs zahl ebenfalls
durch die Verstellung des einen Kurventeiles gegenüber dem anderen exakt einstellen läßt. Insgesamt ergibt sich dadurch
eine in ihrem Aufbau sehr einfache und hochleistungsfähige Bewicklungsvortichtung.
Die Erfindung soll nun anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert werden. In den zugehörigen Zeichnungen zeigen:
Fig. 1; eine schematische Draufsicht auf eine Wellenfachwebmaschine,
Fig. 2: eine scheinatische Seitenansicht einer Wellenfachwebmaschine,
Fig, 3s eine schematische Seitenansicht dor Transportvorrichtung
mit dem rotierenden Wickler und einem Sternradgetriebe zwischen der Hauptwelle und der
Antriebswelle für den rotierenden Wickler,
Fig. 4: die Draufsieht gemäß Fig. 3,
Fig. 5* eine schematische Seitenansicht der Transportvorrichtung
mit dem glockenförmig ausgebildeten rotierenden Wickler und gleichförmig übersetzender
Getriebekopplung zwischen der Hauptwelle und der Antriebswelle für den rotierenden Wickler,
die Draufsicht gemäß Fig. 5»
eine schematische Darstellung unmittelbar nach der Fortschaltbewegung der Transportvorrichtung,
die schematische Darstellung gemäß Fig. 7 während
des Beginns des Bewickeins,
die schematische Darstellung gemäß Fig. 7 während
der Beendigung des Bewickeins,
die Anordnung des Fadenmitnehmers an einer axial verschiebbaren Wickel glocke,
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| Fig. | 6: |
| Fig. | 7s |
| Fig. | δ: |
| Figo | 9: |
| Fig. | 10: |
Auf einer Seite einer Wellenfachwebmaschine ist die Transportvorrichtung
1, welche im Ausführungsbeispiel als Trommel ausgebildet ist, angeordnet. Wie später noch beschrieben,
ist die Transportvorrichtung 1 schrittweise fortscheit-,
bar, wodurch sich für die Transportvorrichtung 1 die in Fig. 2 angegebenen Stationen I bis V ergeben. Die aus dem
wellenförmigen Webfach 2 austretenden Webschützen. 3» in
welchen Scheibenspulen 4 angeordnet sind, werden nach ihrem
Austritt aus dem '.Vebfach 2 abgesenkt und unterhalb des Webfaches
2 auf die andere Seite der Wellenfachwebmaschine, auf welcher die Transportvorrichtung 1 angeordnet ist, zurückgeführt.
Hier werden nun die Webschützen 3 mit den leeren Scheibenspulen 4 in der Station I der Transportvorrichtung
übergeben, wobei die Scheibenspule 4· soweit aus dem Webschützen 3 heraus bewegt wird, daß sie neu bewickelt werden
kann. Es ist aber auch möglich, nur die leeren Scheibenspulen
4 der Transportvorrichtung 1 zu übergeben. Zur Aufnahme der Webschützen 3 mi-b den Scheibenspulen 4 oder nur der Scheibenspulen
4 ist die Transportvorrichtung 1 mit radialen Aufnahmen 5 versehen. Die Transportvorrichtung 1 kann eine, oder
wie in Fig. 1 dargestellt, zwei oder mehrere Sektionen aufweisen. Für diesen Fall sind alle Antriebsorgane zweckmäßigerweise
in einem Getriebekasten 6 vereinigt. Weist die Transportvorrichtung 1 mehrere Sektionen auf, so erfolgt in
der Station I auch die Verteilung der Webschützen 3 mit den
leeren Scheibenspulen 4 odor nur der Scheibenspulen 4 auf die
einzelnen Sektionen, d. h. die Fortschaltbewegung der Transportvorrichtung 1 erfolgt erst, wenn in der Station I der
Transportvorrichtung 1 soviel Webschützen 3 bzw. Scheibenspulen 4 übergeben wurden, wie die Transportvorrichtung 1
Sektionen aufweist. Durch die Fortschaltbewegung der Transportvorrichtung Ί gelangen die Scheibenspulen 4 zunächst in
die Station II. In der Station II ist ortsfest eine Kontroll-
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Vorrichtung 7 angeordnet, mittels welcher die leeren Scheibenspulen
4- kontrollierbar sind. Bei der Kontrollvorrichtung kann es sich um eine beliebige bekannte Vorrichtung handeln,
beispielsweise um eine elektro-optische Einrichtung, v/elche
für den Fall, daß sich auf der Scheibenspule 4· noch ein Fadenrest
von dem vorherigen Durchgang des V/ebschütaens 3 durch das Webfach 2 befindet, einen·Impuls gibt, welcher eine Anzeige
betätigt oder den Bewicklungsvorgang unterbricht, indem der Antrieb stillgesetzt wird. Die folgende Station III ist
die eigentliche Bewicklungsstation, in welcher das Aufbringen des Schußfadens 8 auf die Scheibenspule 4- erfolgt. Dazu ist
in der B r.7icklungsstatio·.. III der rotierende ".Vickler 9 raifc
seiner hohlen Antriebswelle 10 drehbar angeordnet. Der Schußfaden δ ist dabei durch die hohle Antriebswelle 10 geführt
und wird von der ortsfesten Vorratsspule 11 abgezogen, wobei der Schußfaden 8 noch eine Fadenbremse 12 passiert. Zur Verbesserung
der Abzugseigenschaften und der Abzugsverhältnisse des Schußfadens 8 von der Vorratsspule 11 kann noch eine nicht
dargestellte an sich bekannte Schußfadenabzugsvorrichtung zwischengeschaltet sein. Weist die Transportvorrichtung 1 mehrere-
Sektionen auf, so sind in der Bewicklungsstation III natürlich auch soviel rotierende wickler 9 angeordnet, wie die
Transportvorrichtung 1 Sektionen aufweist. Bei weiterer Fortschaltbe'.v9~ung
der Transportvorrichtung 1 gelangt die nun bewickelte .,oheibenspule 4- in die Station IV, wobei der Schußfaden
8 inner noch zum rotierenden Y/ickler 9 verläuft, sodaß
nach dem Beginn des Bewickeins einer neuen Scheibenspule 4· ein Verbindungsfaden 13 von einer bewickelten Scheibenspule 4· zur
ßächstf olgenden en'.steht. Zwischen der Bewicklungsstation III
und eier folgenden station IV ist eine Schußfadenüberwachungsvorrichtung
14- ortsfest angeordnet, welche den Verbindungsfaden
13 abtastet und für den Fall, daß dieser Verbin dungsfa-
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den 13 nicht vorhanden ist, einen Impuls gibt, welcher eine
Anzeige "betätigt oder de:.i Bewicklungsvorgang unterbricht,
indem der Antrieb stillgesetzt wird. Zwischen der Station IV und der Station V, in welcher die 'webschützen 3 mit den bewickelten
Scheibenspulen 4- oder nur die bewickelten Scheibenspulen 4- von der Transportvorrichtung 1 abgenommen werden,
ist für den Verbindungsfaden 13 ein Schneid- und Sinfädelmittel,
beispielsweise eine Klemmschere I5, ortsfest angeordnet.
Mit dieser Klemnschere I5 ist der Verbindungsfaden 13 abschneidbar, wobei das Abschneiden zweckmäßigerweise
nahe der bewickelten Scheibenspule 4 erfolgt, welche sich gerade in der Station IV befindet, um den zu der bewickelten
Scheibenspule 4 verlaufenden Schussfadenanfang möglichst kurz zu halten. Der zu der bewickelten Scheibenspule
4, welche sich in der Station V befindet, verlaufende Teil des Verbindungsfadens I3 ist dabei von der Klemmschere
15 zunächst festklesnbar und durch eine Bewegung der
Klemmschere I5 oder durch die Bewegung des V/ebsohützens 3
selbst in den Webschützen 3 einfädelbar. Sur sicheren Führung des Verbindungsfadens 13 zur nächstfolgenden Scheibenspule
4 ist in der Bewicklungsstation III noch ein in die Bewegungsbahn der Scheibenspule ragendes Padenleitmittel
ortsfest angeordnet (Fig. 6). Die Transportvorrichtung 1 ist auf einer .Velle 17 fest angeordnet. Innerhalb des Getriebekastens
6 ist auf der Welle 17 ein Klinkenrad 18 fest angeordnet. Die Teilung des Klinkenrades 18 entspricht der Teilung
der radialen Aufnahmen 5 an der Transportvorrichtung 1. Ferner
ist auf der '»"eile 17 ein T.'inkelhebel I9 lose drehbar angeordnet,
welcher einerseits eine mit dem Klinkenrad 18 zusammenarbeitende Schaltklinke 20 aufweist und andererseits
über eine Koppel 21 mit einem weiteren ortsfest gelagerten Winkelhebel 22 verbunden ist. Der andere Arm des 'A'inkelhebels
22 trägt eine Rolle 23f welche auf einer Kurvenschei-
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be 24 abläuft. Die Kurvenscheibe 24 ist auf der Hauptwelle
25 fest angeordnet. Ferner ist noch zur Fixierung der
einzelnen Stationen der Transportvorrichtung 1 ein mit dem Klinkenrad 18 zusammenarbeitender Easthebel 26 ortsfest gelagert,
welcher unter der Wirkung einer Zugfeder 27 steht. Eine weitere Zugfeder 28 bewirkt, daß der Winkelhebel 22
mit seiner Rolle 23 ständig an der Kurvenscheibe 24 abläuft. Die Kurvenscheibe 24 ist so gestaltet, daß während
eines Teiles einer Umdrehung der Hauptwelle 25 über das
Klinkenschaltgetriebe 18 bis 24 die Fortschaltbewegung der
Transportvorrichtung 1 erfolgt, während des übrigen Teiles einer Umdrehung der Hauptwelle 25 die Transportvorrichtung
.jedoch in der jeweiligen Station verharrt. Die Antriebswelle
10 für den rotierenden Wickler 9 steht über ein Schraubenradgetriebe 29; 30 mit einer Welle 31 in Wirkverbindung,
welche ebenfalls in den Getriebekasten 6 hinein ragt. Der rotierende Wickler 9 kann einmal als ein- oder zweiseitiger
Flügel ausgebildet sein (Fig. 3). In diesem Falle ist zwischen der Hauptwelle 25 und der Welle 31 ein Sternradgetriebe^
32 bis 37 sowie ein schaltbares Stufengetriebe 39; 40 angeordnet (Fig. 3 und 4), Das Sternradgetriebe 32 bis 37
besteht aus einem fest auf der Hauptwelle 25 angeordneten
Treiberrad 32, an welchem wiederum die Treiberrollen 33 sowie
die ZyIindersperre 34 fest angeordnet ist. Das Abtriebsrad 35, an welchem der Stern 36 mi^ den Sternkurven 37 fest
angeordnet ist, befindet sich auf einer Zwischenwelle 38« Das
schaltbare Stufengetriebe 39; 40 ist in Fig. 3 und 4 nur als
einfache Räderübersetzung 39» 40 eingezeichnet, da anstelle
des schaltbaren Stufengetriebes 39; 40 auch auswechselbare Wechselräder verwendbar sind. Das Sternradgetriebe 32 bis
ist so gestaltet, daß während eines Teiles einer Umdrehung der Hauptnelle 25 infolge des Eingriffes der ZyIindersperre
in den Stern 36 (Fig. 3) die Zwischenwelle 38 und damit auch der rotierende Wickler 9 stillsteht und gesperrt ist, während
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des übrigen Teiles einer Umdrehung der Hauptwelle 25 die Zwischenwelle'
38 un<i damit über das schaltbare Stufengetriebe 39;
40, die Welle y\ sowie das Schraubenradgetriebe 29» 30 auch
der rotierende Y/ickler 9 jedoch in Drehbewegungen versetzt
wird. Die Übersetzungen des schaltbaren StufenBetriebes 39;
sowie des Schraubenradgetriebes 29; 30 sind so gehalten, daß
während eines Teiles einer Umdrehung der Hauptwelle 25 der rotierende
Wickler 9 eine bestirnte Anzahl von Undrshun^en ausführt,
während des übrigen Teiles einer Umdrehung der Hauptwelle 25 dedoch stillsteht. Die Anzahl der Umdrehungen des rotierenden
Wicklers 9» welche er während einer Umdrehung der Hauptwelle 25 ausführt, ist identisch mit der Anzahl der Windungen,
welche auf eine zu bewickelnde Scheibenspule 4 aufgebracht werden muß, um die gewünschte·Schußfadenlänge auf
einer Scheibenspule 4 zu erhalten. Durch das schaltbare Stufengetriebe
39; 40 ist die übersetzung einstellbar, wodurch auch die Anzahl der auf eine Scheibenspule 4 aufzubringenden
Windungen einstellbar ist. Die Kurvenscheibe 24 ist auf der
Hauptwelle 25 in ihrer Lage zu dem Treiberrad 32 des Sternradgetriebes
32 bis 37 so angeordnet, daß über das Klinkenschrittgetriebe
18 bis 24 die Portschaltbev/egung der Transportvorrichtung
1 in der Zeit erfolgt, in welcher das Abtriebsrad 35 des Sternradgetriebes 32 bis 37 stillsteht. Dadurch
erfolgt die Fortschaltbewegung der Transportvorrichtung
auch in der Zeit, in welcher der rotierende V/ickler 9 stillsteht. Dabei ist die Lage des rotierenden Wicklers 9 während
seines Stillstandes etwa quer zur Beweguagsbahn der Scheibenspulen 4, um eine ungehinderte Fortschaltbewegung
der Transportvorrichtung 1 mit den Scheibenspulen 4 zu gewährleisten. Zum anderen kann der rotierende
V/ickler 9 glockenförmig ausgebildet sein (Fig. 5)· Dabei sind an der Mantelfläche 41 des rotierenden V/ioklers
9 Führungen 42 angeordnet. In den Führungen 42 ist ein Fadenmitnehmer 43 verschiebbar angeordnet, welcher an-
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dererseits fest an einem auf der Antriebswelle 10 für den rotierenden
V/ickler 9 verschiebbaren Führungsteil 44 mit einer
Nut 45 angeordnet ist. In diesem Falle erfolgt die Mitnahme
des Schußfadens 8 durch den rotierenden 'wickler 9 nur dann, wenn sich der Fadenniitnehiner 43 in seiner Arbeitsstellung befindet,
d. h. der Beginn und die Beendigung des Bewickeins wird allein durch die Verschiebung des Faöen^itnehmers 43
festgelegt. In diesem Falle kann der rotierende V/ickler 9
ständig rotieren. Deshalb ist in diesem Falle auch anstelle des Sternradgetriebes 32 bis 37 sowie des schaltbaren Stufengetriebes
39; 40 zwischen der Hauptwelle 25 und der '.7elle 31
eine gleichförmig übersetzende Getriebekopplung 46 bis 48 angeordnet.
Diese kann beispielsweise, v.ie in Fig. 5 und 6 dargestellt,
aus je einem auf der Hauptwelle 25 und der Welle 31
angeordneten Zahnrad 46; 47 und einem die Zahnräder 46; 47
verbindenden Zahnriemen 48 bestehen. Zur Bewegung des Fadenmitnehmers
43 ist auf der Hauptwelle 25 ein Kurvenpaket 49; 50; 51 fest angeordnet. Dieses besteht aus einer fest auf der
Hauptwelle 25 angeordneten Kurvenscheibe 49, einem fest an der Kurvenscheibe 49 angeordneten Kurventeil 50 sowie einem verstellbar
an der Kurvenscheibe 49 angeordneten Kurven teil 51·
Dabei sind die Kurventeile 50; 51 an verschiedenen Seiten der
Kurvenscheibe 49 angeordnet. '.Veiterhin ist auf einer ".Velle 52
ein V/inkelhebel 53 fest angeordnet. Der eine Arm 54 des V/inkelhebels
53 trägt an seinem Ende einen Zapfen 55 ^it einem
Nutenstein 56, welcher in die Hut 45 des Führungsteiles 44
eingreift. An dem Arm 54 des Winkelhebels 53 ist weiterhin eine Rolle 37 drehbar angeordnet, welche mit dem an der Kurvenscheibe
49 fest angeordneten Kurven teil 50 zusammenarbeitet. An dem
anderen Arm 58 des Winkelhebels 53 ist eine weitere Rolle 59
drehbar angeordnet, welche mit der Kurvenscheibe 49 sowie mit dem verstellbar angeordneten Kurven teil 51 zusammenarbeitet.
Die Kurvenscheibe 49 ist so gestaltet, daß beim Anlaufen der Rolle 57 auf den Anstieg des Kurventeiles 50 die Rolle 59 auf
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dem Abstieg der Kurvenscheibe 4-9 abläuft, d. h. daß bei Drehung
der Kurvenscheibe 4-9 im Uhrzeigersinn eine formschlüscige
Bewegung des V/inkelhebels 53 im Gegenuhr zeiger sinn erfolgt,
wodurch der Fadenmitnehmer 4-3 von seiner Arbeitsstellung gemäß
Fig. 5 in seine Ruhestellung gelangt. Dabei ist die Verschwenkbewegung
des Winkelhebels 53 so groß, daß der Fadenmitnehraer
4-3 in seinep Ruhestellung mindestens bis zur der zu bewickelnden Scheibenspule 4- zugewandten Stirnfläche 60
des rotierenden Wicklers 9 zurückziehbar ist. Bei weiterer Drehung der Kurvenscheibe 4-9 gelangt der Anstieg des Kurventeiles
51 in den Bereich der Rolle 59» wodurch ein Verschwenken
des V/inkelhebels 53 im Uhrseigersinn erfolgt und
zwar unter Überwindung der Kraft einer einerseits am Arm 54· des Winkelhebels 53 und andererseits ortsfest angeordneten
Zugfeder 61. Diese Verschwenkbewegung des Winkelhebels 53 ist
möglich, da beim Anlaufen der Rolle 59 auf den Anstieg des Kurventeiles 51 die Rolle 57 sich bereits außerhalb des
Kurventeiles 50 befindet. Bei weiterer Drehung der Kurvenscheibe
4-9 sorgt die Zugfeder 61 dafür, daß die Rolle 59 stets am Kurven teil 5I bzw. bei noch weiterer Drehung an
der Kurvenscheibe 4-9 anliegt. Der Anstieg der Kurven teile
50; 51 sowie der Abstieg der Kurvenscheibe 4-9 ist so
bemessen, daß die Verschwenkbewegung des Winkelhebels 53 und damit die Bewegung des Fadenmitnehmers 4-3 von seiner
Arbeits- in seine Ruhestellung bzw, umgekehrt etwa während einer Umdrehung des rotierenden Wicklers 9 erfolgt.
Das Kurventeil 51 ist im Verhältnis zum Kurventeil 50 so
an der Kurvenscheibe 4-9 angeordnet, daß zwischen den Verschwenkbewegungen des Winkelhebels 53 stets eine ganzzahlige
Anzahl von Umdrehungen des rotierenden-Wicklers 9
liegt.· Die Verstellnöglichkeit des Kurventeiles 51 an der
Kurvenscheibe 4-9 ist zweckmäßigerweise stufenartig gestaltet,
wobei die Verstellung um eine Stufe einer vollen Um-
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drehung des rotierenden Wicklers 9 entspricht« Dadurch ist
es durch Verstellung des Kurventeiles 51 an der Kurvenscheibe 49 möglicji, die Anzahl der Umdrehungen des rotierenden
Wicklers 9 festzulegen, nach welcher ein Verschwenken des Winkelhebels 53 und damit ein Verschieben des Fadenmitnehmers 4-3 von seiner Arbeits- in seine Ruhestellung erfolgt.
Damit ist die Anzahl der auf die Scheibenspule 4 aufzubringenden Windungen einstellbar. Die übersetzung der gleichförmig
übersetzenden Getriebekopplung 46 bis 48 sowie des Schraubenradgetriebes 29? 30 ist um einen bestimmten Betrag
größer als -die maximale Anzahl der auf eine Scheibenspule 4 aufzubringenden Windungen, wobei während der Anzahl von Umdrehungen
des rotierenden V.'icklers 9, bei welcher V/in düngen
auf die Scheibenspule 4 aufgebracht werden sollen, sich der Fadenmitnehmer 43 in seiner Arbeitsstellung und während
der folgenden Anzahl Umdrehungen des rotierenden Wicklers 9
in seiner Ruhestellung befindet. Das Kurvenraket 49 bis 51
ist auf der Hauptwelle 25 im Verhältnis zu der Kurvenscheibe
24 so angeordnet, daß die Fortschaltbewegung der Transportvorrichtung
1 über das Klinkers schritt ge triebe 15 bis 24
in der Zeit erfolgt, in welcher sich der Fadenaitnehmer 43 in seiner Ruhestellung befindet. Die Anordnung des rotierenden
Wicklers 9 i*a Verhältnis zu der Transportvorrichtung
1 ist hierbei so, daß bei sich in Ruhestellung befindlichem Fadenmitnehmer 43 die Fortschaltbewegung der Transportvorrichtung
1 möglich ist, ohne daß eine Scheibenspule 4 mit dem rotierenden Wickler 9 zusammenstößt, V.'eist die
Transportvorrichtung 1 mehrere Sekeic::·en auf und sind mehrere
rotierende Wickler 9 angeordnet, so sind die '.VeIIe 17f
die Welle 31 sowie die 1JeIIe 52 entsprechend verlängert.
Auf der Welle 17 sind dann mehrere '!ransjortvorrichtungen 1
angeordnet, auf der V/elle 52 sind weitere Hebel fest angeordnet,
welche in die Nut 45 des jeweilijen Fahrun "steiles 44
- 17 - BAD ORIGINAL
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eingreifen und auf der Welle 31 sind mehrere Schraubenräder
30 angeordnet, welche jeweils einen rotierenden Wickler
9 antreiben.
Die beschriebene Vorrichtung arbeitet nun wie folgt:
Die Hauptwelle 25 wird im Takte der Wellenfachwebmaschine von dieser angetrieben, wobei eine Umdrehung der Hauptwelle
25 auch einem Arbeitsspiel entspricht. Während eines Teiles
einer Umdrehung der Hauptwelle 25 erfolgt über das Klinken
schrittgetriebe 18 bis 24 die Fortschaltbewegung der Transportvorrichtung
1 um jeweils eine Teilung, während des übrigen weitaus größeren Teiles einer Umdrehung der Hauptwelle 25
jedoch verharrt die Transportvorrichtung 1 in der jeweiligen Stellung, unterstützet durch Einrasten des Rasthebels 26 in die
jeweilige Rast des Klinkenrades 18. Durch die Fortschaltbewegung der Transportvorrichtung 1 gelangt zunächst eine leere
Aufnahme 5 der Transportvorrichtung 1 in die Station I1 in
welcher auf nicht sum Gegenstand der Erfindung gehörende und deshalb nicht näher dargestellte V/eise ein Webschützen 3 ^it
der darin befindlichen Scheiben spule 4 der Transportvorrichtung 1 übergeben wird, wobei die Scheibenspule 4 aus dem Webschützen
3 heraus bewegt wird. Es ist aber auch möglich, daß in der Station I nur eine Scheibenspule 4 der Transportvorrichtung
1 übergeben wird. Hach weiterer Fortschaltbewegung
der Transportvorrichtung 1 gelangt diese Scheibenspule 4 oder
der V/ebschützen 3 mit der Scheibenspule 4 in die Station II, in welcher durch die Kontrollvorrichtung 7 die Scheibenspule
daraufhin überprüft wird, ob sie tatsächlich leer ist. Ist dies nicht der Fall, wird durch die Kontrollvorrichtung 7 eine
Anzeige betätigt oder der Antrieb wird stillgesetzt. Nach
weiterer Portschaltbevvegun1 der Transportvorrichtung 1 gelangt
die Scheibenspule 4 in die Bewicklun.;sstation III, V/ie bereits
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■beschrieben, kann der rotierende Wickler 9 einmal als ein-
oder zweiseitiger Flügel (Pis. 3) oder glockenförmig (Fig. 5)
ausgebildet sein. Ia folgenden ist deshalb zunächst ein Arbeitsspiel
eines als ein- oder zweiseitiger Flügel ausgebildeten
V/icklers 9 beschrieben (Fig. 3 und 4). Während des
Teiles einer Umdrehung; der Hauptwelle 25» in welcher über
das Klinken schritte triebe 18 bis 24 die Fortschaitbewe^ung
der Transportvorrichtung 1 erfolgt, ist durch die Zylindersperre
34- der Stern 36 gesperrt, sodaß während dieses Teiles
der Umdrehung der Hauptwelle 25 auch die Zwischsawello 38
und damit der rotierende Wickler 9 stillsteht. Kurz nach Beendigung
der Fortschaltbewegung der Transportvorrichtung 1 trifft
die Treiberrolle 33 des Treiberrades 32 auf die Sternkurve 37
des Sternes 36. Damit beginnt die Drehbewegung der Zv/ischenwelle
38 und damit auch über das schaltbare Stuf endgetriebe 39;
40, die V/elle 31 sowie das Schraubenradgetriebe 29; 30 des
rotierenden v/icklers 9. Dabei ist bei Beginn des Bewickelns
der in der Bewicklungsstation III befindlichen Scheibenspule 4 der Schußfaden 8 vom rotierenden wickler 9 zu der vorher bewickelten
Scheibenspule 4, welche sich jetzt in der Station IV befindet, geführt. ITach Beginn der Umdrehungen des rotierenden
Wicklers 9 wird der zu der in der Station IV befindlichen Scheibenspule 4 verlaufende Schußfaden 8 durch das Fadenleitmittel
16 so geführt, daß sich die erste V/in duns sicher auf
die in der Bewicklungsstation III befindliche Scheibenspule 4 legt. Kurz vor Vollenduns einer vollen Umdrehung der Hauptwelle.
25 erfolgt durch das Sternradgetriebe 32 bis 37 eine
Unterbrechung der Umdrehungen der Zwischenwelle 36 und damit
auch des rotierenden V/icklers 9 und der Stern 36 wird
wieder durch die Zylindersperre 34 gesperrt. In der Zwischenzeit
hat jedoch der rotierende V/ickler 9 so viele Umdrehungen
ausgeführt, wie '.«'indungen auf die Scheibenspule 4 aufzubringen
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^.ivt^C -i ,. BAD
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sind. Nach weiterer Drehung der Hauptwelle 25 erfolgt dann
wieder die Fortschaltbewegung der Transportvorrichtung 1 und die nun bewickelte Scheibenspule 4 gelangt in ciß Station IV,
wobei der Schußfaden 8 immer noch zum rotierenden V/ickler 9
geführt ist,-sodaß nach Beginn des Bewickeins der nächstfolgenden Scheibenspule 4 ein von einer Scheibenspule 4 zur
nächstfolgenden verlaufender Verbindungsfaden 13 entsteht.
Dieser wird zwischen der B-ewicklungsstation III und der folgenden
Station IV durch die Schußfadenüberwachun^einrichtung
14 abgetastet. Ist dieser Verbin dun :;sfaden 13 nicht vorhanden,
so ist der Schußfaden 8 gerissen und über die Schußfadenüber'.vachun
^einrichtung 14 wird ein Impuls gegeben, welcher eine Anzeige betätigt oder den Antrieb stillsetzt. Bei
weiterer Fortschaltbewegung der Transportvorrichtung 1 gelangt
die Scheibenspule 4 in die Station V, in welcher die bewickelte
Scheibenspule 4 oder die bewickelte Scheibenspule 4 mit dem'
Webschützen 3 auf ebenfalls nicht näher dargestellte V/eise
wieder von den Aufnahmen 5 abgeführt wird. Dabei erfolgt vor der Abführung noch durch die Kleninschere 15 ©in Zerschneiden
des Verbindungsfadens 13 nahe der in der Station IV befindlichen Scheibenspule 4, Der zu der in der Station V befindlichen
Scheibenspule 4 verlaufende Teil des Verbindungsfadens wird dabei von der Klesnischere 15 zunächst fest geklemmt „ Dadurch
ist es möglich, diesen Teil des Verbindungsfadens 13 hei .
der Bewegung der Scheibenspule 4 in den '.Yebschützen 3 iß diesen
einzufädeln. 3s ist aber auch möglich, daß dieser Teil des Verbindungsfadens 13 durch die Klemnschere 15 bei der Abführung
der bewickelten Scheibenspule 4 oder des webschützens 3 mit der bewickelten Scheibenspule 4 von der Aufnahme 5 wieder
freigegeben wird. Ferner ist es aber auch möglich, diesen Teil des Verbindunssfadens 13 vor der Freigabe durch die
Klemmschere 15 durch weitere Klemmor^ane zu erfassen, »eiche
diesen Teil den Verbindungsfadens 13 als Schußfaöenanfang bei
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Eintritt des Webschützens 3 ^it der Scheibenspule 4 in cas
Webfach 2 nahe der Gewebekante festhalten.
Ist der rotierende Wickler 9 glockenförmig ausgebildet (Fig. bis 10), so ist die Wirkungsweise folgende:
Der rotierende Wickler 9 führt infolge der zwischen der Hauptwelle
25 und der WeIIe 31 angeordneten gleichförmig übersetzenden
Getriebekopplung 46 bis 48 ständig eine Drehbewegung aus,
wobei der rotierende Wickler 9 bei einer Umdrehung der Hauptwelle
25 eine bestimmte Anzahl mehr Umdrehungen ausführt als
Windungen auf die Geheibenspule 4 aufzubringen sind. In der Ausgangsstellung gemäß Fig. 7 befindet sich der Fadennitnehmer
43 in seiner Ruhestellung. Die Forfcschaltbewegung der Transportvorrichtung
1 ist bereits erfolgt und der Schußfaden 8 verläuft von der bewickelten Scheibenspule 4, welche sich jetzt
in der Station IV befindet, durch den rotierenden Wickler 9 und dessen hohle Antriebswelle ,10 zu der Vorratsspule 11. Trots
der Drehung des Wicklers 9 erfolgt keine !.litnahme des Schußfadens
8 durch den Fadenmitnehner 43v da sich dieser in seiner
Ruhestellung befindet. Erst nach einer v/eiteren Teil drehung der Hauptwelle 25 trifft der Anstieg des Kurventeiles 51 auf
der Rolle 59 des Winkelhebels 53» wodurch der V.'inkelhebel 53
im Uhrzeigersinn verschwenkt wird und dadurch der Fsdennitnehmer
43 in seine Arbeitsstellung gelangt. Dieser Vorgang vollzieht sich etwa während einer Umdrehung des rotierenden
Wicklers 9. Nach Vollendung dieser Umdrehung des rotierenden Wicklers 9 trifft nun der sich in Arbeitsstellung befindliche
Fadenmitnehmer 43 auf den Schußfaden S und nim:::t diesen mit.
Das Fadenleitmitbel 16 garantiert dabei, daß die erste Windung
sicher -auf die leere Scheibenspule 4, welche sich in der
Bewicklun ;sstation III befindet, geleitet wird (Fig. S). Dabei
entsteht wiederum oin Verbin dungsfadeη 13 von der be-
- 21 BAD RlGlN
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wickelten Scheibenspule 4, welche sich in der Station IV befindet,
zu der sich in der Bewicklnngsstation III befindlichen Scheibenspule 4. Durch die weitere Drehung des Wicklers 9 werden
nun soviel V/in dun gen auf die Scheibenspule 4 aufgebracht, bis infolge weiterer Drehung der Hauptwelle 25 der Anstieg des
Kurventeiles 50 sowie der Abstieg der Kurvenscheibe 49 eine Verschwenkung des winkelhebels 53 im Gegenuhrzeigersinn bewirkt,,
Dadurch gelangt der'Fadenmitnehmer 43 in seine Ruhestellung
und der bisher vom Fadenmitnehmer 43 mitgenommene Schußfaden wird freigegeben (Fig. 9)· I& selben Augenblick beginnt infolge
weiterer Drehung der Hauptwelle 25 über das Klinkenschrittgetriebe
18 bis 24 die Fortschaltbewegung der Transportvorrichtung 1, wodurch die nun bewickelte Scheibenspule
von der Bewicklungsstation III in die nächstfolgende Station Tl gelangt. Bei der Fortschaltbewegung der Transportvorrichtung
wird der von dar bewickelten Scheibenspule 4 zur hohlen Antriebswelle 10 des rotierenden V/icklers 9 verlaufende Schußfaden
8 sofort gespannt und nicrct wieder die in Fig. 7 dargestellte
Lage ein. Alsdann wiederholt sich das beschriebene Arbeitsspiel.
Ist der Fadenmitnehmer 43, wie in Fig. 10 dargestellt, an einer auf der Mantelfläche 41 des rotierenden '»icklers 9 axial verschiebbaren
V/ickel.glocke 62 angeordnet, so ist die Arbeitsweise die gleiche, lediglich mit dem Unterschied, daß der rotierende
V/ickler 9 in seinem Durchmesser im Verhältnis zur Scheibenspule 4 kleiner gehalten ist und neben der Scheibenspule
angeordnet ist, sodaß bei der Fortschaltbewegung der Transportvorrichtung 1 die sich in der Bewicklungsstation III befindliche
Scheibenspule 4 ungehindert am rotierenden V/ickler vorbeigeführt werden kann. Ledi :lich auf der Antriebswelle
ist noch eine Paßfeder 63 an .reordrjst, um die Ilitnahme der
Wickelglocke 62 zu .gewährleisten. G-elangt hier der Fadenmitnehmer
43 in seine Arbeitsstellung, so wird der Schußfaden 8,
·"■-■' -.'.■■; - 22 -
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welcher in d&r in Fig. 10 angedeuteten Ruhestellung des Fadenmitnehaers
43 über die Stirnfläche 60 des rotierenden Wicklers 9 geführt ist, bei Beginn des Bewickeins durch die
Stirnfläche 64 der vVickelglocke 62 bis in den Bereich der
Scheibenspule 4 bewegt (Fig. 10).
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Claims (16)
- Paten tansprücheVorrichtung zum Bewickeln von Scheibenspulen mit abgelängtem Schußfaden, welche gemeinsam mit dem Webschützen durch das Fach einer Webmaschine, insbesondere einer Wellenfachwebmaschine, wandern, mit einem rotierenden Wickler, welcher einzelne Wicklungen auf die Scheibenspule aufbringt und dabei den Schußfaden von einer ortsfesten Vorratsspule abzieht, dadurch gekennzeichnet, daß für die Scheibenspulen (4) eine Transportvorrichtung (1) mit Aufnahmen (5) für die Scheibenspulen (4) angeordnet ist, mittels welcher die Scheibenspulen (4) quer zur Längsachse des rotierenden Wicklers (9) an dem rotierenden Wickler (9) schrittweise vorbeiführbar sind, wobei der Schußfaden (8) von einer bewickelten Scheibenspule (4) unmittelbar zur nächsten zu bewickelnden Scheibenspule (4) geführt ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportvorrichtung (1) als schrittweise fortschaltbare Troumel mit radialen Aufnahmen (5) für die Scheibenspulen (4) ausgebildet ist, deren Drehachse quer zur Längsachse des rotierenden Wicklers (9) angeordnet ist, wobei zwischen der Transportvorrichtung (1) und dem rotierenden wickler (9) eine Getriebekopplung (18 bis 25; 29 bis 40 oder 18 bis 25; 29 bis 31; 46 bis 48) mit ganzzahliger Versetzung besteht.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Hauptwelle (25) angeordnet ist, wobei zwischen der Hauptwelle (25) und der Transportvorrichtung (1) ein Schrittjetriebe, beispielsweise ein Elinkenschrittgetriebe (15 bis 24), angeordnet ist,BAD ORIGINAL109845/ 1248
- 4. Vorrichtung nach Anspruch. 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Hauptwelle (25) und der Antriebswelle (10) für den rotierenden V/ickler (9) eine gleichförmig übersetzende Getriebekopplung (29 his 31» 46 bis 48) besteht.
- 5· Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Hauptwelle (25) und der Antriebswelle (10) für den rotierenden Wickler (9) ein Schrittgetriebe, beispielsweise ein Sternradgetriebe (32 bis 37), und ein schaltbares Stufengetriebe (39; 40) angeordnet ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der rotierende Wickler (9) glockenförmig ausgebildet ist und auf der !.!anteIflache (41) des rotierenden Wicklers (9) ein axial verschiebbarer Fadenr.iitneh.iner (43) angeordnet ist, welcher in seiner Ruhestellung mindestens bis zur der zu bewickelnden Scheibenspule (4) zugewandten Stirnfläche (60) des rotierenden Wicklers (9) zurückziehbar ist und in seiner Arbeitsstellung um ein vorbestiimtes Stück über die Stirnfläche (60) des rotierenden Wicklers (9) hinaus ragt.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenmitnehner (43) an einem auf der Antriebswelle (10) für den rotierenden Wickler (9) verschiebbaren Führungsteil (44) fest angeordnet ist, welches mit einer Hut (45) versehen ist.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Mantelfläche (41) des rotierenden Wicklers (
- 9) Führungen (42) für den Fadenrnitnehner (43) angeordnet sind.BAD ORIGINAL_ 3 109845/ 1 2489β Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4 und 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ortsfest ein doppelarmiger Winkelhebel (53) angeordnet ist, welcher an dem einen Arm (54) einen Zapfen (55) trägt, welcher in die Hut (45) des Führungsteiles (44) eingreift und welcher mit einem Kurvenpaket (49; 50; 5Ό zusammenarbeitet, wobei zwischen dem Kurvenpaket (49; 50; 51) und der Antriebswelle (10) für den votierenden Wickler (9)eine gleichförmig übersetzende Getriebekopplung (46 bis 48) besteht.
- 10. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4 und 6 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß das Kurvenpaket (49; 50; 51) aus einem auf den einen Arm (54) des Winkelhebels (53) wirkenden Kurventeil (50) und einem gegenüber dem ersten Kurventeil (50) stufenartig verstellbar angeordneten weiteren Kurven teil (51)f welches auf den anderen Arm (58) des Y/inkelhebels (53) wirkt, gebildet ist.
- 11β Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, 6 und 7f dadurch gekennzeichnet, daß der Fadenmitnehmer (43) an einer auf der Mantelflache (41) des rotierenden Wicklers (9) axial verschiebbaren Wickelglocke (62) fest angeordnet ist, welche andererseits das Führun.ssteil (44) mit der Nut (45) trägt.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber dem rotierenden Wickler (9) ein in die Bewegungsbahn der Scheibenspulen (4) ragendes Fadenleitmittel (16) ortsfest angeordnet ist.
- 13. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bewegun^sbahn der Transportvorrichtung (1) dem rotierenden Wickler (9) eine Schußfadenüberwachungs-VOiFE ich tun ρ (14) nach:;eordnet ist._ 4 — 109845/12482118U5
- 14* Vorrichtung nach Anspruch. 1 bis I3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bewegun.xjsbahn der Transportvorrichtung (1) dem rotierenden Wickler (9) ein Schneid- und Einfä'deliaittel für den von einer Scheibenspule (4) zur nächstfolgenden Scheibenspule (4) verlaufenden Verbinduns'sfaden (13), beispielsweise eine Klemmschere (15)» nachgeordnet ist,
- 15. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bewenjun^sbahn der Transportvorrichtung (1) dem rotierenden Y/ickler (9) eine Kontroll vorrichtung (7) für die leeren Scheibenspulen (4) vorgeordnet ist.
- 16. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportvorrichtung (1) mehrere Sektionen aufweist und daß entsprechend der Anzahl der Sektionen eine Anzahl von rotierenden Wicklern (9) vorgesehen ist„109&45/1248Leerseite
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| DD15307870 | 1970-02-12 | ||
| DD14680170 | 1970-04-13 |
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| DE2118445A1 true DE2118445A1 (de) | 1971-11-04 |
| DE2118445B2 DE2118445B2 (de) | 1979-07-05 |
| DE2118445C3 DE2118445C3 (de) | 1980-03-06 |
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ID=49475986
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| DE19712118445 Expired DE2118445C3 (de) | 1970-02-12 | 1971-04-16 | Vorrichtung an einer Wellenfach-Webmaschine zum Bewickeln von Scheibenspulen mit abgelängtem Schußfaden |
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|---|---|
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| CS (1) | CS174289B1 (de) |
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| SU (1) | SU398712A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2246399A1 (de) * | 1972-05-17 | 1973-11-29 | Wirkmaschinenbau Karl Marx Veb | Vorrichtung zum bewickeln von scheibenspulen mit abgelaengtem schussfaden |
| US3976105A (en) * | 1974-04-24 | 1976-08-24 | Ruti Machinery Works Ltd. | Device for filling yarn bobbins on the shuttles of a traveling wave loom |
| US3996974A (en) * | 1974-08-16 | 1976-12-14 | Ruti Machinery Works Ltd. | Device for winding bobbins with filling threads |
| US4002189A (en) * | 1974-08-26 | 1977-01-11 | Ruti Machinery Works Ltd. | Apparatus for selecting shuttles with weft windings of different yarn types |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1038293A (fr) * | 1951-06-09 | 1953-09-28 | Procédé de tissage et métier pour sa mise en oeuvre |
-
1971
- 1971-04-12 SU SU1647463A patent/SU398712A1/ru active
- 1971-04-13 FR FR7112971A patent/FR2086033A1/fr active Granted
- 1971-04-13 CS CS263271A patent/CS174289B1/cs unknown
- 1971-04-13 CH CH530471A patent/CH540364A/de not_active IP Right Cessation
- 1971-04-16 DE DE19712118445 patent/DE2118445C3/de not_active Expired
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| DE2246399A1 (de) * | 1972-05-17 | 1973-11-29 | Wirkmaschinenbau Karl Marx Veb | Vorrichtung zum bewickeln von scheibenspulen mit abgelaengtem schussfaden |
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CS174289B1 (de) | 1977-03-31 |
| DE2118445B2 (de) | 1979-07-05 |
| FR2086033A1 (en) | 1971-12-31 |
| DE2118445C3 (de) | 1980-03-06 |
| CH540364A (de) | 1973-08-15 |
| SU398712A1 (ru) | 1973-09-27 |
| FR2086033B1 (de) | 1975-06-06 |
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| OD | Request for examination | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
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