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DE3438265A1 - Fadenbehandlungsvorrichtung zur herstellung eines effektfadens - Google Patents

Fadenbehandlungsvorrichtung zur herstellung eines effektfadens

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Publication number
DE3438265A1
DE3438265A1 DE19843438265 DE3438265A DE3438265A1 DE 3438265 A1 DE3438265 A1 DE 3438265A1 DE 19843438265 DE19843438265 DE 19843438265 DE 3438265 A DE3438265 A DE 3438265A DE 3438265 A1 DE3438265 A1 DE 3438265A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
station
supply
splicing
winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19843438265
Other languages
English (en)
Other versions
DE3438265C2 (de
Inventor
Isamu Kyoto Matsui
Hiroo Shiga Otojima
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Murata Machinery Ltd
Original Assignee
Murata Machinery Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP19662983A external-priority patent/JPS6087167A/ja
Priority claimed from JP19663083A external-priority patent/JPS6088145A/ja
Priority claimed from JP19788983A external-priority patent/JPS6094631A/ja
Application filed by Murata Machinery Ltd filed Critical Murata Machinery Ltd
Publication of DE3438265A1 publication Critical patent/DE3438265A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3438265C2 publication Critical patent/DE3438265C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/22Yarns or threads characterised by constructional features, e.g. blending, filament/fibre
    • D02G3/34Yarns or threads having slubs, knops, spirals, loops, tufts, or other irregular or decorative effects, i.e. effect yarns
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H69/00Methods of, or devices for, interconnecting successive lengths of material; Knot-tying devices ;Control of the correct working of the interconnecting device
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

Ei fektfadens
Die Erfindung betrifft eine Fadenbehandiungsvorrichtung, die insbesondere zur Herstellung von Effektiäden geeignet ist.
Zur Herstellung von unregelmäßigen Farbmustern, wie beispielsweise Pfeffer-Salzmustern oder dgl., auf Texti1stoiίen oder S-t r i ckwar en und dgl. ist es z.B. bei Webmaschinen gebrauch 1 ich,
a) ein System zu verwenden, bei dem mehrere Fäden unterschiedlicher Farben als Schußfäden im vorhinein vorbereitet werden und diese dann unregelmäßig oder regelmäßig aufgefüllt werden oder
b) ein System zu verwenden, bei dem zunächst ein Gewebe mit ungefärbten Fäden hergestellt wird und dann ein unregelmäßiges Muster auf dem Gewebe durch Färben oder dgl. erzeugt wird.
Bei dem System nach (a) ist es erforderlich, eine Schußfadenauswahl durchzuführen, entweder jeweils für jeden Zyklus
oder iür jeweils mehrere Zyklen beim Schußiadenfü11 Vorgang . Dies führt zu einer Beninderung bei der Beschleunigung der Webmaschine, bei einer Webmaschine mit relativ großer Webbreite ist es nicht möglich, im Gewebe unterschiedliche Farbzonen mit geringerer Breite als die Webbreite zu haben. Insbesondere wenn die Webbreite 2 m beträgt und ein Schußfaden von 2 m die gleiche Farbe aufweist, ist es nicht möglich, die Farben zu wechseln, beispielsweise für jeweilige Längen von >0 cm der webbreite.
bei dem unter (b; genannten System lassen sich nur Gewebe mit geringer Qualität erzielen. Dies liegt daran, daß das Muster durch Drucken oder Färben aufgebracht wird. Außerdem ist es äußerst mühsam und zeitraubend, komplizierte und unregelmäßige Farbtöne zu erzielen.
Die im vorstehenden geschilderten Schwierigkeiten lassen sich dadurch beheben, daß der Faden beim Abwickeln von einer Fadenvorratsspule in relativ kurzen Abständen mit unterschiedlichen Farben eingefärbt wird. Dieses Einfärben kann beispielsweise jeweils bei 10 oder mehr cm, verteilt auf mehrere ivieter, erfolgen. Der Faden wird dann auf eine Auflaufspule aufgewickelt, welche als FadenvorratsspuIe in einer Web- oder Strickmaschine verwendet wird. Ein derartiges Einfärben eines
Fadens erfordert jedoch eine komplizierte und aufwendige Färbvor r i cntung.
Ferner ist es bei der Herstellung von unregelmäßigen Farbmustern, beispielsweise Pfeffer- und Salzmustern und dgl., auf Textilien oder Strickwaren denkbar, mehrere Fäden mit unterschiedlichen Farben aufeinanderfolgend miteinander zu verbinden, so daß ein Effektfaden mit verschiedenen Farben in Längsrichtung erzeugt wird. Der Effektfaden könnte aann beim Weben oder Stricken verwendet werden. Die Schwierigkeiten, die hierbei auftreten, bestehen darin, daß (a) die Verbindungsstelle die gleiche Dicke haben muß wie der übrige Einzelfaden und (b) der Verbindungsvorgang häufig durchgeführt werden muß (beispielsweise jeweils nach einer Länge von etwa 10 cm erfolgt ein Wechsel von einem Faden zu einem anders gefärbten Faden). Nur so läßt sich ein Effektfaden mit unregelmäßiger Einfärbung und mit den gewünschten Farbeffekten erzielen. Insbesondere wenn die Abfallfäden länger als der Abstand zwischen den einzelnen Verbindungsstellen, d. h. insbesondere länger als beispielsweise 10 cm sind, läßt sich das System nach (b) nicht anwenden.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Fadenbehanalungsvorrichtung zu schaffen, bei der mehrere unterschiedliche Fadenvorratsspulen mit unterschiedlichen Fadenarten vorgesehen sind, die auf eine einzelne Auflaufspule aufgewickelt werden sollen, wobei die unterschiedlichen Fadenarten durch Spleißen miteinander einwandfrei verbunden werden, auch dann, wenn die Abstände zwischen den einzelnen Verbindungsstellen bzw. Spleißstellen nur einige cm, insbesondere 10 cm, voneinander au iwe i sen.
Diese Aufgabe wird gelöst durch die im Anspruch 1 angegebenen Me r kma i e.
Die Unteransprüche kennzeichnen Weiterbildungen der Erfindung .
LSei der Erfindung werden mehrere unterschiedliche Fadenarten, welche sich insbesondere durch ihre Farbe oder durch andere Eigenschaften voneinander unterscheiden, von mehreren Fadenvorrat sro 1 1 en abgewickelt und auf eine einzelne Auflaufspule aufgewickelt. Zwischen den Fadenvorratsspulen und der Auflaufspule befindet sich eine oder mehrere Spleißeinrichtungen und eine Fadenauswäh1einrichtung, durch welche gewährleistet wird, daß ein auf 1 aufspu1enseitiges Fadenstück und ein vo--
ratsspu1enseitiges Fadenstück, das in geeigneter Weise ausgewählt worden ist, in Abhängigkeit von einem bei eh 1ssigna1 einer Steuereinrichtung miteinander verbunden werden. Auf diese Weise werden eine große Anzahl von Fadensegmenten, beispielsweise mit einer Länge von 10 cm oder mehr, die untereinander unterschiedliche Eigenschaften oder Farben aufweisen, miteinander zu einem einzelnen Faden verbunden, der dann auf die Auflaufspule aufgewickelt wird.
In den Figuren ist ein Ausfuhrungsbeispiei der Erfindung dargestellt. Anhand der Figuren wird die Erfindung noch näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung des Ausführungsbeispiels;
Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Beispiels für einen Faden, der durch die in der Fig. 1 dargestellte Fadenbehandlungsvorrichtung hergestellt wird;
Fig. 3 eine Draufsicht auf einzelne Einrichtungen, welch beim Ausführungsbeispiel vorgesehen sind;
Fig. k eine teilweise schnittbildliche Darstellung im Aufriß einer Fadenauswäh1einrichtung, die beim Ausfuhr ungsbe i sp i e 1 zur Anwendung korrmt;
Fig. !) eine Draufsicht auf eine Fadenführungsstelle, die beim Ausf uhr ungsbe i sp i e 1 zur Anwendung korrmt;
Fig. 6 eine Draufsicht zur Erläuterung des Betriebs einer Schwenkplatte;
Fig. 7 eine Vorderansicht zur Erläuterung der Relativstellungen zwischen einem Fadenendegreiftei 1 und einem Fadengreifer;
Fig. & eine Draufsicht für ein Beispiel einer Fadenspleißeinrichtung, die beim Ausiührungsbeispie 1 zur Anwendung konrmen kann;
Fig. 9 eine Seitenansicht der in Fig. 8 dargestellten Spleißeinrichtung;
Fig. 10 eine Seitenansicht der in Fig. 8 dargestellten Spleißeinrichtung in einer anderen Betriebss te 11ung;
# ι» Ο
Fig. 11 ein Blockschaltbild für eine Steuereinrichtung und Fig. 12 einen Zeitschaltp1 an.
In der Fig. 1 ist in allgemeiner Darstellung ein Ausiührungsbeispiel dargestellt. Dieses Ausführungsbeispiel besitzt eine Fadenvorratsstation 1, eine Fadenauswäh1station 2, eine Fadenspleißstation 3, eine Wicke1stat ion 4, eine Steuerstation 5 zur Steuerung des Betriebs der Stationen 1 bis 4.
In der Fadenvorratsstat ion 1 sind mehrere Fadenvorratsspu1 en A bis F vorgesehen. Auf diesen Vorratsspulen können beispielsweise Fäden mit unterschiedlicher Farbe aufgewickelt sein. Die Anordnung der Vorratsspulen ist so, daß das Abwikkeln der Fäden von ihnen ungehindert erfolgen kann. Die auf den Fadenvorratsspulen A bis F befindlichen Fäden sind auf diese in einem Wickelautomaten aufgewickelt worden. Von diesen Fäden sind Fehlerstellen, beispielsweise Dickstelien und dgl., bereits beseitigt. In Färbvorgängen sind die einzelnen Vorratsspulen gefärbt worden. Jede der Vorratsspulen könnte in einer Webmaschine oder einer Strickmaschine und dgl. verwendet werden.
Die Fadenauswäh1station 2 hält Fadenenden, welche von den einzelnen Fadenvorratsspulen abgezogen sind, an ausgewählten Stellen in Bereitschaft. In Abhängigkeit von einem Befehlssignal der Steuerstation 5 kann ein bestimmtes Fadenende in eine bestimmte Fadentransportste 11ung gebracht werden. Beispielsweise können auf einer Schwenkplatte 6 die einzelnen Fadenenden so angeordnet sein, daß beim Schwenken der Schwenkplatte um eine Welle 7 die einzelnen Fadenenden YA bis YF in eine Fadentransportste 11ung Y gebracht werden können.
An die Fadenauswäh 1 stat i on 2 schließt sich die Fadenspleißstation 3 an. In dieser Fadenspleißstation wird ein Faden, der sich zwischen einer bestimmten Fadenvorratsspule und einer Auflaufspule 8 erstreckt, vor der Durchführung eines Spleißvorgangs jeweils angehalten und geschnitten. Es wird dann nach dem Schneidvorgang das Ende eines gewünschten und von der Fadenauswäh1station ausgewählten Fadens mit dem vo der Auflaufspule 8 kommenden Faden durch Spleißen verbunden. Hierzu besitzt die Fadenspleißstation 3 eine Fadenschneideinrichtung, eine Fadenspleißeinrichtung 9 und eine Fadenendefuhrungseinrichtung zum Führen der Fadenenden zu einer bestirrmten Stelle der Fadenspleißeinrichtung. Für die Fadenspleiße i nr i chtung 9 sind Verbindungseinrichtungen, wie bei-
spielsweise Knoter, welche einen Fischerknoten oder Webknoten und dgl. herstellen, ungeeignet. Als SpI e i iiei nr i chtung eignet sich insbesondere eine pneumatische Fadenspleißeinrichtung, welche beispielsweise im japanischen Patent 58-74472 beschrieben ist. Beim Betrieb der dargestellten Vorrichtung wird beim Aufwickeln des Fadens auf die Auflaufspule dieser jeweils in Abständen von 10 cm oder einigen cm geschnitten und an die Schnittstellen des auf 1auispu1enseitigen Fadens werden durch Spleißen die jeweiligen ausgewählten vorratsspulenseitigen Fadenenden angefügt. Auf diese Weise entsteht eine große Anzahl von Verbindungs- bzw. Spleißstellen. Würde in der Fadenspleißstation eine Verbindungsstelle nach Art eines Fi scherknotens oder eines Weber knotens hergestellt werden mit Abmessungen, die das 2- bzw. 3fache des Einzel fadenquerschnitts haben, würde die Verwendung eines mit solchen Verbindungsstellen ausgestatteten Einzelfadens in einer Strickmaschine oder Webmaschine dazu führen, daß sich diese Verbindungsste 11 en mi t den Stricknadeln oder den Kettfaden verfangen, woraus Fadenbrüche resultieren wurden. Selbst wenn keine Fadenbrüche sich ergäben, würden derartige knotenartige Verbindungsstellen das Aussehen der Strickwaren- bzw. Webwarenoberί1äche beeinträchtigen, wodurch der Wert der Web- bzw. Strickware erheblich verringert wird.
Für die Wi eke 1 stat i on k kann eine her körrml i ehe Wi ckelmasch i ne verwendet werden. Der gespleißte Einzeifaden wird auf die
Auflaufspule 8 aufgewickelt, welche in der Wickelmaschine von einer Antriebswalze IO angetrieben wird. Der auf der Auflaufspule aufgewickelte Faden besitzt unterschiedliche Farben in
bestürmten Abständen oder in voneinander abweichenden Abständen.
Die Steuerstation führt die Steuerung der Auswahl der Fäden
durch. Außerdem steuert sie die Länge eines jeden Fadens, der in den Einzelfaden gespleißt wird. Dies kann erfolgen durch
eine Re1aisίο 1gesteuerung oder mit Hilfe eines Mikrocomputers oder dg 1.
Ein Stück des hergestellten Einzelfadens Yl ist in der Fig. 2 dargestellt. Der Faden Yl enthält Fadensegmente, die durch
Spleißen miteinander verbunden sind. Das Spleißen wurde
durchgeführt mit Hilfe einer pneumatischen Fadensp 1 eißeinrichtung. Die Verbindungsstellen sind so geartet, daß sie von dem übrigen Teil des Einzelfadens praktisch nicht unterscnieden werden können. Der Einzelfaden besitzt die Form eines
Bindfadens. Der dargestellte Faden besitzt unterschiedliche
Fadensegmente mit unterschiedlichen Längen für die einzelnen
Fadensegmente. Die Reihenfolge der Fadensegmente ist dabei
willkürlich. Auch die Farbverteilung der Fadensegmente ist willkürlich. Beispielsweise besitzt das dargestellte Stück des Fadens Yl ein rotes Fadensegment A, das von der Fadenvorratsspule A kommt, ferner ein sich daran anschließendes blaues Fadensegment B, welches von der Fadenvorratsspule b kommt. Ein drittes gelbes Fadensegment C kommt von der Fadenvorratsspule C und ein viertes grünes Fadensegment D kormit von der Fadenvorratsspu1e D. Es ist möglich, daß die Farbverteilung, die Längenverteilung und dgl. unregelmäBig oder zyklisch wiederholend aufeinanderfolgen.
im folgenden sollen Ausführungsformen für die verschiedenen Bestandteile der beim Ausiührungsbeispiel verwendeten Stationen im einzelnen anhand, der Figuren erläutert werden.
(a) Fadenvorratsstation
Als Fadenvorratsspulen A bis F können eine gewünschte Anzahl von unterschiedlichen Vorratsspulenarten vorhanden sein. Diese sind an geeigneten Stellen der Fadenvorratsstation angeordnet. Die jeweiligen Fadenenden YA bis YF werden von den.Fadenvorratsspu1 en abgezogen und durch Fadenführungen sowie Fadenspanneinrichtungen 12 hindurchgeleitet und von
einer Fadenendegreiίeinrichtung der Fadenauswäh1station 2
erfaßt.
(b) Fadenauswäh1stat ion
Die Fadenauswäh1station 2 enthält eine Schwenkplatte 6, auf welcher die von den Fadenvorratsspulen kommenden Fadenenden an bestimmten Stellen in Bereitschaft gehalten werden. Die
Schwenkplatte 6 kann um eine Achse geschwenkt werden. Eine
Anschlageinrichtung 13 dient zum Anhalten der Schwenkplatte in den durch die Steuereinrichtung ausgewählten Schwenkpositionen.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel sind sechs unterschiedliche Fäden auf Fadenvorratsspu1 en vorhanden. Die
Anzahl der Fäden und Vorratsspulen kann in geeigneter Weise auch geändert werden.
Die Schwenkplatte 6 ist über die Welle 7 an einer Grundplatte \k gelagert. Bereithalteeinrichtungen 90 für die Fadenenden sind in gleichen Winkelabständen voneinander am Außenumfang in bestirrmten Sektoren der Schwenkplatte angeordnet. Eine
Uereithai teeinrichtung für ein Fadenende ist im einzelnen in der Fig. k dargestellt.
Die Bereithalteeinrichtung 90 für ein Fadenende besitzt ein Fadenführungstei1 28, das an einem Bügel 91 befestigt ist. Ein Fadenendegreiftei1 15 besitzt zwei federnde Platten als Fadengreifer tei1e 15a, 15b, insbesondere aus Eisen, die aneinander 1iegen und welche am Ende des Bügels 91 angeordnet sind. Zur Befestigung der Fadenendegreiferteile 15a und 15b am Bügel 91 dient ein Befestigungsmittel 92, beispielsweise in Form einer Schraube, wie · das in Fig. 7 dargestellt ist. An der Schwenkplatte 6 ist ein Führungspfosten 16 befestigt, durch welchen die Fadenenden, ausgehend von der Achse der \ve i 1 e 7, sich hindurch erstrecken. Der Führungspfosten 16 besitzt Führungsöffnungen, die entlang einer Umfangslinie auf ihm verteilt sind derart, daß Eintrittsöffnungen 18 auf der Achse des Führungspfostens 16 so angeordnet sind, daß die Abstände der Fadenstrecken zwischen den Fadenführungen 11 der Fig. 3 und der Schwenkachse der Welle 7 konstant bleibt. Ausgangsöfinungen 17 sind in Richtung zur Fadenendegreifeinrichtung hin geöffnet, welche am Umfang der Schwenkplatte angeordnet sind. Hieraus ergibt sich, daß alle Umlenkpunkte P für die Fäden FY (Fig. 5), welche durch den Führungspfosten 16 hindurchgeführt werden, auf der Schwenkachse der Schwenkplatte bzw. in der Mittelachse der Welle 7 liegen. Der Führungspfosten 16 ist so angeordnet, daß der durch die Eintrittsöffnung IS in den Führungspfosten einlaufende Faden und durch
üie Au sgarigsof i nung 17 der Führ ungsöi ί nung aus dem Führungspiosten auslaufende Faden linear weiterläuft, ohne daß er an irgendeiner Stelle noch ei nrna 1 umg elenkt wird.
Die Anschlageinrichtung 13 für die Schwenkplatte besitzt inagnetbetätigte Anschlagstäbe STA bis STE. Diese sind in bestürmten Winke1 abständen voneinander auf dem Schwenkweg der Schwenkplatte 6 angeordnet. Die Anschlagstäbe STA bis STtL werden von Elektromagneten SOA bis SOE, welche unter der Grundplatte 14 befestigt sind, betätigt. Hierzu können die Anschlagstäbe nach oben bewegt werden, so daß sie über die Grundplatte 14 überstehen bzw. können die Anschlagstäbe nach unten bewegt werden, so daß sie in die Grundplatte zurückgezogen werden. Die Anschiagstäbe und die zugeordneten Elektromagneten befinden sich auf einem Kreis um die Schwenkachse der Schwenkplatte 6. Bei der in der Fig. 3 dargestellten Ausführungsform sind die Anschlagstäbe STA bis STE an solchen Stellen angeordnet, daß ein Anschlagstück 19, welches an der Schwenkplatte 6 befestigt ist, jeweils gegen einen ausgewählten über die Grundplatte überstehenden Anschlagstab anschlägt. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um den Anschiagstab STB. Die Schwenkplatte wird in der entsprechenden Stellung angehalten. Bei der dargestellten Aus führ ungsf orrn befindet sich die Schwenkplatte in einer
solchen Stellung, daß das Fadenende YB der Fadenvorratsspule b in die Spleißstellung und Abwicke1ste 11ung gebracht ist. Die Steuereinrichtung für die Elektromagneten SOA bis SOE kann eine her körrml i ehe Programms teuer ung 61 mit einem Mikroprozessor, einen Hochgeschwindigkeitszähler, einen Speicher mit direktem Zugriff (RAM-Speieher und dgl.) sowie einen Oszillator 62 mit 1 kHz aufweisen.
Die Auswahl der zu betätigenden Anschlagstäbe STA bis STE kann unregelmäßig oder zyklisch erfolgen. Die entsprechenden i3ef eh 1 s s i gnal e hierfür liefert die Steuereinrichtung, welche im einzelnen noch erläutert wird. Es kann noch ein zusätzlicher feststehender Anschlag STF in Form eines Stiftes vorgesehen sein. Anstelle der in den Fig. 3 und 4 gezeigten Schwenkanordnung für die Schwenkplatte 6 kann ein anderer in der Fig. 6 dargestellter Schwenkmechanismus verwendet werden,
Dieser besitzt einen Hebel 20, der an der Welle 7 der Schwenkplatte 6 befestigt ist. Dieser Hebel ist über eine Stange 21 und Hebel 22 bis 24 sowie 84 mit einem Nockenabtaster 26 verbunden. Der Nockenabtaster liegt an einem Prograrrrhnocken 25 an. Beim Umlauf des Prograrrmnockens wird die Schwenkplatte 6 hin und her in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung geschwenkt. Die Schwenkplatte 6 wird in Richtung eines
Pfeiles X in der Fig. 6 mit Hilfe einer Spiralfeder 83, die um eine Schwenkwelle 82 für die beiden Hebel 22 und 84 gewickelt ist, vorgespannt. Die Welle 82 ist an der Bodenseite der Grundplatte 14 vorgesehen.
Eine Feder 27 erstreckt sich zwischen der Grundplatte 14 und der Schwenkplatte 6. Diese unterstützt die Schwenkbewegung der Schwenkp1 at te 6 entgegen dem Uhrzeigersinn. Wie im vorstehenden schon erläutert, wird die Schwenkplatte 6 normalerweise in Richtung des Pfeiles X vorgespannt. In Abhängigkeit von der Betätigung der Fadenspleißstation wird sie in Richtung eines Pfeiles Y zurückbewegt. Wenn die Schwenkbewegung der Schwenkplatte 6 in Richtung des Pfeiles Y umgekehrt wird und die Schwenkplatte in Richtung des Pfeiles X durch die Wirkung der Spiralfeder 83 geschwenkt wird, läßt sich die Schwenkplatte 6 an den verschiedenen Winkelpositionen in Abhängigkeit vom Betrieb der Anschlageinrichtung 13 anhalten.
Jede Fadenendegreiίeinrichtung 15 an der Schwenkplatte 6 enthält zwei Fadenendegreifer tei1e 15a und 15b, welche, wie in der Fig. 7 dargestellt ist, an der Schwenkplatte 6 befestigt sind. Innerhalb eines Berührungsbereichs, an welchem sich die beiden Fadenendegreifer tei1e berühren, kann ein Fadenende mit relativ geringer Kraft erfaßt werden. Hierbei wird
während des Abwicke1 vor gangs auf den transportierten Faden eine bestimmte geeignete Spannung ausgeübt. Ein Fadenführungsteil 28 ist an einem Teil der Fadenendegreifeinrichtung 15 auf der Vorratsspulenseite befestigt, wie es in der Fig. 4 dargestellt ist. Ein Fadenstück YT, welches sich zwischen dem Fadenführungstei1 28 und der Fadengreifeinrichtung 15 erstreckt, wird von einem Fadengreifer 30, der an einem Schwenkarm 29 befestigt ist, erfaßt. Das jeweilige Fadenende befindet sich dann in der Bereithaltestellung, und der Schwenkarm 29 mit dem Fadengreifer bewegt sich von unten her nach oben. Wie insbesondere aus der Fig. 7 zu ersehen ist, sind ein feststehender Mi tnehmertei1 31 und ein beweglicher Mitnehmertei 1 32 am Ende des Schwenkarms 29 vorgesehen. Der bewegliche Mi tnehmertei1 32 ist an einer Stelle 34 am Ende des Schwenkarmes 29 schwenkbar gelagert. Durch eine Blattfeder 33 wird der bewegliche Mitnehmertei1 32 in der Fig. 7 entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt. Der bewegliche Mitnehmerteil wirkt mit dem feststehenden Mitnehmertei1 31 so zusammen, daß zwischen diesen ein Faden erfaßt werden kann. In der Bereithaltestellung der Figuren 4 und 7 liegt eine Abtastrolle 35 am rückwärtigen Ende des beweglichen Mitnehmerteils 32 an einer feststehenden Nockenplatte 36 an. Hierdurch wird der bewegliche Mitnehmertei1 32 in der geöffneten Stellung gehalten. Wenn der Schwenkarm 29 nach oben verschwenkt
wird, gelangt das Fadenstück YT zwischen den feststehenden Mi tnehme rtei1 31 und beweglichen Mitnehmerteil 32. Die Abtastrolle 35 am beweglichen Mitnehmerteil 32 kommt außer Eingriff mit der Nockenpiatte 36, so daß das Fadenende vom Fadengreiίer 30 aufgrund der Vorspannkraft der Blattfeder er faßt wi rd.
(c) Fadenspleißstation
Die Fadenspleißstation enthält als Hauptbestandteil eine pneumatische Spleißeinrichtung zum Spleißen der Fadenenden, so daß ein Einzelfaden entsteht, in welchem keinerlei Verdickungen und Knoten nach Art von Weberknoten oder Fischerknoten vorgesehen sind. Die Fadenspleißeinrichtung kann so ausgebildet sein, wie sie beispielsweise in der japanischen Patentschrift 58-74472 beschrieben ist. In den Figuren 8 bis 10 ist eine Ausführungsform für eine beim Ausführungsbeispiel der Fadenbehandlungsvorrichtung verwendbare Fadenspleißeinrichtung dargestellt.
Die Fadenspleißstation 3 enthält im wesentlichen eine Fadenspleißstelle 37, eine Fadenhalteeinrichtung 38, Fadenrückdrehdüsen 39 und 40, Fadenführungshebel 48, Fadenschneideinrichtungen 41 und 42, Fadenk 1 errme i nr i chtungen 43 und 44, ein erstes Saugrohr 45 zum Ansaugen und Halten eines Fadenendes
an der AbI auf spulense i te, ein zweites Saugrohr 46 zum Ansaugen und Halten eines anderen Fadenendes an der Vorratsspu1enseite, eine weitere Schneideinrichtung 47 zum Schneiden eines Fadenstücks, das sich zwischen der Vor ratsspu1enseite und der Auf 1 aufspu1enseite erstreckt, den Schwenkarm 29 zur Führung des vor ratsspu1enseitigen Fadenendes an die Fadenspleißste 11e 37 bzw. die Fadenspleißstation.
In der Mitte der Fadenspleißstelle 37 befindet sich eine Fadenspleißöffnung 49, die entlang ihrer Längsausdehnung perforiert ist. Ein Führungsschlitz dient zum Führen des Fadens in die Spleißöffnung, wo bei der Führungsschlitz tangential in die Fadenspleißöffnung mündet. Eine Strahldüse, insbesondere pneumatische Fadenspleißdüse, mündet in die Mitte der Fadenspleißöffnung in der Nähe der Verbindungsstelle von Führungsschiitz und Fadenspleißöffnung.
Ein von der Auf 1 aufspu1enseite kommendes Fadenende YP wird vom Ansaugrohr 45 angesaugt und gehalten. Dieses Fadenende wird von der Fadenkl errme i nr i chtung 43 f es tgek 1 enrmt und von der Fadenschneideinrichtung 41 geschnitten. Das geschnittene Fadenende wird dann in die Fadenrückdrehdüse 39 gesaugt, in welcher das Fadenende rückgedreht wird. Ein anderes von der Vorratsspulenseite kommendes Fadenende YU wird vom Saugrohr
46 angesaugt und gehalten und von der Fadenk 1 enrrne i nr i ch t ung 44 i es t gek 1 enmt. Dabei wird das Fadenende von der Fadenschnei deinrientung 42 geschnitten, und das geschnittene Fadenende wird in die Fadenrückdrehdüse 40 gesaugt, in welcher das Fadenende rückgedreht wird. Durch Verschwenken des Fadenführungshebels 48 werden die rückgedrehten Fadenenden aus den Fadenrückdrehdüsen 39 und 40 herausgezogen und in die Fadensp1eißöffnung 49 der Fadenspleißstelle 37 gebracht. In dieser werden die rückgedrehten Fadenenden unter der Wirkung von Druckluft gespleißt.
Der Schwenkarm 29, der zur Führung des vorratsspuienseitigen Fadenendes YU dient, ist an einem Rahmen 50 gelagert. Der Schwenkarm 29 kann innerhalb eines relativ großen Schwenkbereichs in Richtung des in der Fig. 4 gezeigten Pfeiles 51 geschwenkt werden. Auf dem in der Fig. 4 dargestellten Schwenkweg wird bei der Schwenkung des Schwenkarms 29 der Fadengreifer am Ende des Schwenkarms mi tverschwenkt, bis die Abtastrolle 35 am beweglichen Mi tnehmertei1 32 des Fadengreifers 30 an der in der Fig. 8 dargestellten Nockenplatte 36' anliegt, wodurch der bewegliche Mi tnehmertei1 32 in die geöffnete Stellung gebracht wird, so daß das Fadenende, welches von der Vor r at s spu 1 ense i te korrmt, vom Fadengreifer 30 freigegeben wird. Das Fadenende wird dann in das Saugrohr 46 eingesaugt.
Der Schwenkarm 29 besitzt eine im wesentlichen L-förmige Gestalt und ist an einer Welle 53 gelagert, an der ein Zahnrad 5k befestigt ist. Das Zahnrad 5k kärrmt mit einem Sektorzahnrad 55, welches von einem Programmnockentei1 angetrieben wird. Der Progr arrmnockente i 1 wird hinwiederum betätigt in Abhängigkeit von Befeh 1ssignalen der Steuereinrichtung. Sobald ein Bei eh 1ssignal zur Durchführung eines Spleißvorgangs vorhanden ist, wird der Schwenkarm 29 durch das Sektor zahnrad über die Fadenspleißstelle 37 hin geschwenkt, wobei das von der Fadenauswäh1station 2 ausgewählte Fadenende von der entsprechenden Fadenvorratsspu1e abgezogen wird, bis der Schwenkarm 29 bzw. die Abtastrolle 35 in Eingriff korrmt mit der Nockenplatte 36'. Der Schwenkarm 29 führt dabei eine
ο Schwenkbewegung in einem Winkel von etwa 180 aus.
Das mit der Auflaufspule verbundene Fadenende wird in das Saugrohr 4-5 eingesaugt und von diesem gehalten, nachdem durch die Schneideinrichtung kl der Faden nach dem Anhalten des Abwicke1 Vorgangs durchgeschnitten wurde.
Hierdurch werden die beiden Fadenenden YP und YU in den in der Fig. 8 mit strich1ier ten Linien und durchgezogenen Linien dargestellten Stellungen gehalten. Im Anschluß daran findet dann der Spleißvorgang statt. Hierbei werden die vorstehend
beschriebenen Schritte durchgeführt. Mit 56 bis 60 sind jeweils Fadeniuhrungsmitte 1 bezeichnet.
(d) Steuer s tat i on
Die Steuer stat ion 5 zur Steuerung des Betriebs der vorstehend beschriebenen Einrichtungen wird im folgenden anhand der
Figur 11 noch näher erläutert. Die Fig. 11 stellt ein Blockschaltbild der Steuereinrichtung dar. Die S teuer station 5
enthält eine Programms teuereinrichtung 61 und einen Oszillator 62. Die Pr ograrrms teuer e i nr i chtung 61 besitzt einen
schnell arbeitenden Zähler 64 zum Zählen von Impulsen 63, die der Oszillator 62 liefert. Eine schnell arbeitende Zählersteuereinrichtung 65 dient zur Steuerung der Zählzeit des
Zählers 64. Eine Wicke1 zeitauswäh1einrichtung 66 arbeitet in Abhängigkeit eines im Zähler an einer Stopstelle des Zählers 64 festgesetzten Wertes. Eine Fadenauswäh1 scha 1tung 67 dient zur Auswahl der Fadenart. Eine Ausgangsschaltung 68 liefert
ein Ausgangssignal an die entsprechenden Elektromagnete, um
die Schwenkplatte 6 in entsprechenden Winke1positionen anzuhalten, damit der gewünschte Faden durch die Fadenauswählstation 2 ausgewählt wird in Abhängigkeit vom Auswäh1signa1. Ferner enthält die Steuerstation eine Spleißbefehlsschaltung 69.
Die Elektromagnete SOA bis SOE dienen zur Auswahl der Fadenarten und werden wahlweise in Abhängigkeit vom AusgangssignaJ der Steuerstation 2 in Betrieb gesetzt. Durch die Spleißbefehl sschaltung wird dabei ebenfalls ein Spleißkontakt 70 betätigt, durch welchen der Beginn eines Spleißvorgangs bewirkt wi rd.
Eine Zeitab 1 auf Steuerung 76 für den Betrieb der einzelnen Elektromagnete SOA bis SOE arbeitet in Abhängigkeit von einem Programmnockenteil der Schneideinrichtung 47 zum Schneiden des Fadens und in Abhängigkeit von einem Sehneidzeitsteuerschalter 73 in der Weise, daß die Elektromagnete SOA bis SOE mit Sicherheit in Betriebsbereitschaft gehalten werden, nachdem die Schwenkplatte 6 nach einem Fadenschneidvorgang in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht ist.
Ein Zyklus für die einzelnen Verfahrensschritte bei einem Spleißvorgang sind festgelegt durch ein Programmnockenteil und durch einen SpI eißzyk1usschalter 71. Bei einer vollen Umdrehung der Nockenwelle wird ein Spleißzyklus durchgeführt.
Ein Fadenbruchschalter 73 dient zum zeitweisen Anhalten des Zählbetriebs im ZählerSteuerbereich der S teuer station jedesmal dann, wenn ein Fadenbruch während des Abwickelvor-
2g
gangs in der Wickelmaschine vorkorrmt. Dies kann beispielsweise dann geschehen, wenn ein Teil des Tragarms, an welchem die Auflaufspule gelagert ist, sich nach oben bewegt, wenn ein Fadenbruch auftritt. Es wird dann der Drehantrieb für die Auflaufspule angehalten. Ein Stopschalter 7k dient zum Anhalten des Betriebs der Anlage, wenn nach einem Arbeitstag der Betrieb eingestellt wird, oder es kann auch zeitweise der Abspulvorgang angehalten werden. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn aufgrund eines Signals vom Fadenbruchschalter 73 eine Überprüfung der Anlage erforderlich ist. Dabei kann der Stopschalter 7k auf die Zäh 1 ersteuereinrichtung 65 so einwirken, daß der Zählbetrieb des Zählers 7k zeitweise angehalten wird. Es wird dann der Zähl we rt für die I rrip u 1 se, welche bis zum Anhalten eingegeben worden sind, für die Stopzeit gespeichert, so daß bei Betätigung eines Starterschalters 75 der Zählbetrieb des Zählers 7k bei dem während der Stopzeit gespeicherten Zählwert wieder aufgenommen wird.
(e) Wi cke1s tat i on
Die Wicke1station k besitzt im wesentlichen einen Aufbau, wie er in den Figuren 1 und 3 dargestellt ist. In der Wickelstation wird der Faden auf eine Auflaufspule S aufgewickelt. Diese kann eine konisch geformte Auflaufspule bzw. eine
Kreuzspule sein, an deren Oberfläche eine Antriebsrolle 10 anliegt. Mit 76 ist in der Fig. 3 ein Fadenführungstei1 und mit 77 eine Fadenspanneinrichtung dargestellt.
Wenn der Aufwieke Ivor gang in Abhängigkeit von einem Befehlssignal der Steuerstation angehalten wird, ist es von Vorteil, daß ein Bremsschuh oder dgl., welcher von einem Prograrnnsteuernocken angetrieben wird, zum Anhalten der Drehbewegung der Auflaufspule bzw. der Ant r i ebs t r orrmel 10 verwendet wird. Der Bremsschuh kann dabei durch einen Hydraulikzylinder betätigt werden.
Die ineinandergreifenden Betriebsweisen der im vorstehenden beschriebenen Einrichtungen sollen im folgenden noch erläutert werden.
Wenn, wie in der Fig. 3 dargestellt ist, Fäden YA bis YF mit sechs unterschiedlichen Farben bzw. Eigenschaften an der Vorrat sspu 1 ense i te vorhanden sind, sind diese so geführt, daß sie von den Fadenendegreifeinrichtungen 15 in der Fadenauswählstation in Bereitschaft gehalten werden.
Der Zähler HDM 64 in der Fig. 11 kann von 000 bis 999 zählen und besitzt mehrere voreinstellbare Ausgangsstufen. Wenn bei-
spielsweise bis 32 vorwählbare Ausgangsstuien vorhanden sind, können bis zu 32 unterschiedliche Fadenarten in der Fadenbehandlungsvorrichtung verwendet werden. Es sei angenorrmen, daß mit dem Zähler eine Vorwahl vorgenorrmen wird, wie sie in der Tabelle 1 angegeben ist.
Tabelle 1
Re i a i s Nr Ei ngeste 1 Zäh is 1 ter Wert Faden- Au fwi ckel- ,5 sec Zäh Is ehr i tt- sec
für - 055 t op ar t zei t ,0 see ze i t see
HDMOO 000 - Ill A 1 ,7 see 0 ,1 see
HDMOl 056 - 168 B 2 Il 0 ,2
1ILAO 2 112 Il C 3 Il . 0 ,1
M Il Il Il Il
Il Il Il Il
Il Il Il
Mit dem Start des Betriebs der Wickelmaschine beginnt der Zähler 64 zu zählen und hält seinen Zähivorgang nach Ablauf einer vorbes t irrmten Zählzeit an. In Abhängigkeit von weiteren vore i nges te 1 1 ten Zählwerten nach jeweils vor bes t ircmten Zeitabläuien, an denen der Zähler seinen Zählvorgang anhält, las-
sen sich die Aufwiekelzeit des Fadens während des Aufwickelvorgangs, eine Fadenart für den nachfolgenden Sp 1 eißvorgang und die darauffolgende Zählzeit des Zählers auswählen. Wie aus der Tabelle 1 hervorgeht, kann der Zählwert für das Anhalten des Zählvorgangs ein Wert zwischen 000 und 055 sein. Die Relaiszahl kann mit HDMOO bestimmt sein. Wenn das Relais HDiVKX) in Betrieb gesetzt ist, wird die Fadenart auf der Fadenvorratsspule A ausgewählt. Die Aufwickelzeit ist au! 1,5 see festgelegt, und die jeweilige Zäh 1 sehrittzeit des Zählers beträgt 0,1 see. Wenn der Zählbetrieb des Zählers bei einem Wert zwischen 0,56 bis 111 angehalten wird, wird der Faden von der Fadenvorratsspule B ausgewählt. Die Auiwickelzeit beträgt 2,0 see, und die nächste Zäh 1 sehrittzeit ist auf 0,2 see festgelegt.
In der Fig. 12 ist der Zeitablauf für einen Starterscha 1ter I, für den Wi ekel Vorgang II, für den Spleißvorgang III, für den Zählerbetrieb IV und die Spleißzeit V dargestellt.
Wenn, wie in der Fig. 12 dargestellt ist, zum Zeitpunkt 78 der S tarterschalter für den Aufwieke Ivor gang eingeschaltet wird, beginnt der Zähler mit seinem Zählbetrieb in den voreingestellten Zähl sehritten. Nach Ablauf einer voreingestellten Zeit wird der Zähler angehalten. Wenn der Zählwert des Zählers beispielsweise 85 beträgt, wird das Relais HDMl
in betrieb gesetzt. Nach dem Wi cke1 vor gang Wl für einen bestimmten Zeitablaui von beispielsweise 2,0 see wird der Aufwickelvorgang angehalten und mit dem Spleißvorgang begonnen. Der SpJ eißvorgang wird dann im einzelnen durchgeführt. In zeitlicher Abhängigkeit hiervon wird der Magnet SOB für den auf der Fadenvorratsspule B befindlichen Faden eingeschaltet, so daß der Anschlagstab STB über die Grundplatte hinausragt. Diese in der Fig. 3 dargestellte Stellung des Anschlagstabes STB wird zu einem Zeitpunkt durchgeführt, nachdem die Schwenkplatte 6 in ihre Ausgangsstellung 6a, die mit strichpunktierten Linien in der Fig. 3 dargestellt ist, zurückgebracht worden ist und nachdem der Faden durchgeschnitten wurde. Die Schwenkplatte 6 wird dann im Uhrzeigersinn gedreht, bis sie gegen den Anschlagstab STB anliegt. Die Fadenendegreif ei nr i chtung 15, welche das Fadenende des auf der Vorratsspule B befindlichen Fadens bereithält, wird in die entsprechende Transportposition gebracht, aus welcher das Fadenende dem Spleißvorgang zugeführt wird. Anschließend wird der Schwenkarm 29, wie es in den Figuren k und 8 dargestellt ist, in Betrieb gesetzt. Dieser erfaßt das Fadenende, welches an der Vorratsspulenseite in Bereitschaft gehalten wird, und führt dieses zur Spleißstelle 37. In der Spleißstelle wird das vorratsspu1enseitige Fadenende mit dem auf-
1 aufspu1enseitigen Fadenende gespleißt.
Das auf 1 aufspu1enseitige Fadenende YP wird von der Schneideinrichtung 47 geschnitten in Abhängigkeit von einem Fadenschnei dbef eh 1 . Das abgeschnittene Fadenende wird soiort von dem in der Nähe der Schneideinrichtung befindlichen Saugrohr 45 angesaugt und gehalten. Anschließend wird der Faden von einer in einem bestimmten Abstand vom Saugrohr angeordneten Fadenk 1 errmeinr i chtung 44 festgeklemmt und mittels einer Schneideinrichtung 41 geschnitten. Das durch diesen Schneidvorgang erhaltene Fadenende wird in die Fadenrückdrehdüse 3^ eingesaugt und in dieser rückgedreht. Das Fadenende YU, welches von der Vorratsspulenseite kommt und von der Fadenauswählstation 2 aus einem der Fadenenden YA bis YF ausgewählt ist, wird in die Transportstellung gebracht, aus welcher das Fadenende in die Spleißstelle gebracht werden kann. Hierzu wird das Fadenende zunächst mit Hilfe des am vorderen Ende des Schwenkarms 29 vorgesehenen Fadengreifers 30 zum Saugrohr 46 gebracht. Das Fadenende wird in das Saugrohr 46 eingesaugt und gehalten. Anschließend wird das vom Saugrohr 46 angesaugte und gehaltene Fadenende mittels der Fadenklemmeinrichtung 43 f es tgekl errmt und von der Schneideinrichtung 42 geschnitten. Das so zugeschnittene Fadenende wird in der gleichen Weise wie das Fadenende YP in die Fadenrückdrehdüse 40 gesaugt und in dieser rückgedreht. Nach dem Rückdreh-
sit
vorhang werden die rückgedrehten Fadenenden mittels des Fadeniuhrungshebe1s 48 aus den Fadenrückdrehdüsen 39 und 40 herausgezogen und nebeneinander in die Fadensp1eißöffnung 49 der Fadenspleißstelle 37 geiegt. Mittels eines durch die Fadensp1eißdüse 49b geleiteten Luitstromes werden die Fadenenden in der Fadensp1eißöffnung gespleißt.
Während des eigentlichen Spleißvorgangs werden daher die Fadenenden YP und YU von den Saugrohren 45 und 46 nicht angesaugt, wie im vorstehenden beschrieben, werden die zugeschnittenen Fadenenden einzeln für den Fadensp1eißvorgang behandelt, wobei entsprechende Zugkräfte auf die Fadenenden zur Einwirkung gebracht werden, und anschließend in der Fadenspleißstelle 37 gespleißt.
bin bestimmter darauffolgender Zeitablauf ti, z. B. 0,2 see beim dargestellten Ausführungsbeispiel, wird vom Relais HDMl ausgewählt. Nach Beendigung des Spleißvorgangs wird das Aufwickeln des von der Fadenvorratsspule B kommenden Fadens auf die Auflaufspule zum Zeitpunkt 79 in Gang gesetzt. Nach einem Zeitablauf von 0,2 see wird der Zähler angehalten. Wenn der Zählwert des Zählers 0,25 ist, wird das Relais HDMO in Betrieb gesetzt, so daß verschiedene, dem Relais HDiVO entsprechende Signale ausgewählt werden. Hierdurch werden ein Faden,
der von der Fadenvorratsspu1e B gekommen ist, auf der Auί-1 aufspu1enseite und ein anderer Faden, der von der Fadenvorratsspule A auf der Vor r at s spu lense i te korrmt , miteinander gespleißt und der Aufwiekel vor gang wiederum in Gang gesetzt. Die Aufwicke1 zeit für den Faden von der Fadenvorratsspule A wird vom Relais HDM2 festgelegt.
Wie aus der Fig. 12 zu entnehmen ist, setzt sich die tatsächliche Aufwickelzeit für den von der Fadenvorratsspule b kommenden Faden zusammen aus der Zäh 1 sehrittzeit (0,2 secj des Zählers, welche durch das Relais HDiViI eingestellt ist und der Aufwickelzeit (1,5 see), welche durch das Relais HDMO eingestellt ist. Da jedoch die Zähisehrittzeit des Zählers äußerst kurz ist, entspricht die tatsächliche Aufwi ekel ze it im wesentlichen der vom Relais HDiVIl vor bes t iitinten Auiwickelzeit WO.
Der Zählwert des Zählers zum Zeitpunkt des Anhaltens ist ein beliebiger Zählwert, und demzufolge werden beliebige unregelmäßige Kombinationen von verschiedenen Farbenarten mit unterschiedlichen Aufwickelzeiten miteinander verwendet. Durch beliebiges Aufwickeln und Spleißen läßt sich ein Effektfaden mit unregelmäßigen Kombinationen in Farbe und Länge erzielen, wie er beispielsweise in Fig. 2 dargestellt
ist. Wenn die ausgewählten Fadenarten, die Aufwicke1 zeiten und die Zäh 1 sehrittzeiten des Zählers unter Verwendung einer Auflistung von willkürlichen Zahlen erfolgt, ergeben sich willkürliche Kombinationen. Wenn Textilwaren oder Strickwaren mit derartigen Fäden hergestellt werden, ähneln sich diese. Wenn beispielsweise eine Textilware oder Strickware mit der Schlüsselzahl für Rot erwünscht ist, ist es möglich, eine relativ grofie Anzahl von roten Fäden bei der Auswahl der Fäden zu haben, beispielsweise lassen sich in der Tabelle 1 rote Fäden den Relais HQVOO bis r0vi02 zuordnen. Den Relais HDMO3, HQViO^ und HDM05 lassen sich blaue, gelbe und weiße Fäden zuordnen. Die Wahrscheinlichkeit, daß für das Spleißen ein roter Faden ausgewählt wird, beträgt dann 1/2. Die Wahrscheinlichkeit, daß einer der jeweils anderen Fadenarten ausgewählt wird, beträgt 1/6. Die Wahrscheinlichkeit, daß ein roter Faden bei der Herstellung des Einzelfadens verwendet wird, ist daher höher. Bei der Herstellung des Einzelfadens spielt natürlich auch die jeweilige Aufwickelzeit für jede Fadenart eine Rolle, jedoch ergibt sich die vorstehende Wahrscheinlichkeitsverteilung dann, wenn die Aufwickelzeit für alle Fadenarten die gleiche ist. Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß durch die Erfindung eine Fadenbehandlungsvorrichtung geschaffen wird, bei der eine Fadenspleißeinrichtung zwischen einer Fadenvorratsstation, aus welcher mehrere Fadenarten zur Herstellung eines auf
eine Auflaufspule aufzuwickelnden Einzeliadens geliefert werden können und der Fadenaui1 aufspu1e angeordnet ist. Line Fadenauswäh1einrichtung dient zum Auswählen eines jeweiligen, von der Vorratsspulenseite kommenden Fadens, der mit einem von der Auf 1 aufspu1 enseite kommenden Fadenende gespleißt wird. Die Fadenauswähieinrichtung befindet sich zwischen der Spleißeinrichtung und der Fadenvorratsstat ion. Eine Steuereinrichtung dient zur Steuerung der Auswahl der Fadenarten und der Aufwicke 1zeiten für die einzelnen Fadenarten. Mit der Erfindung lassen sich daher Effektfäden herstellen, die zusammengesetzt sind aus verschiedenen Fadensegmenten, die unterschiedliche Längen, Farben und Eigenschaften aufweisen können. Diese Effektfäden lassen sich erhalten durch Aneinander spleißen einzelner Fadenarten und Aufwickein des so gewonnenen Einzelfadens. Die erhaltenen Effektfäden sind geeignet zum Weben und Stricken unmittelbar nach dem Aufwickelvorgang. Hierzu lassen sich zusätzliche Bear beitungsschritte, welche nach dem Spinnen der einzelnen Fadenarten er f or der 1 i c:li waren, vermeiden.
In der Fadenauswäh1stat ion wird eine Schwenkplatte verwendet mit mehreren Fadenendegreifeinrichtungen zur Bereithaltung der Fadenenden der einzelnen Fadenarten am Umfang der Schwenkplatte. Die Fadenendegreifeinrichtungen sind hierzu auf einem Kreis um die Schwenkachse auf der Schwenkplatte an-
geordnet. Die Schwenkplatte besitzt einen Führungspfosten, der in der Schwenkachse liegt. Eine Anschlageinrichtung zum Anhalten der Schwenkplatte in vorbestimmten Winke1positionen dient bei der Auswahl der einzelnen Fadenarten und zur Einstellung der einzelnen Fadenart in einer Transportstellung, aus weicher das entsprechende Fadenende der Spleißeinrichtung zugeführt wird. Auf diese Weise läßt sich das jeweils ausgewählte Fadenende aus der Vielzahl der Fadenarten, die sich durch den Führungspfosten zu den Fadenendegreifeinrichtungen erstrecken, für den Spleißvorgang vorbereiten und in Bereitschaft halten. In bevorzugter Weise erstrecken sich dabei die Fadenenden in gleichen Winke1 ab ständen voneinander vom Führungspfosten zu den einzelnen Fadenendegreifeinrichtungen. Das jeweils ausgewählte Fadenende kann damit äußerst genau in die Transportste 11ung gebracht werden, aus welcher es der Fadenspleißeinrichtung zugeführt wird. Hierdurch ist es möglich, daß die ausgewählte Fadenart, von der jeweiligen Vorratsspule korrmend, genau in die Fadenspleißeinrichtung geführt werden kann, ohne daß ein Durchhängen der Fäden und ein Verschlingen der Fäden untereinander auftritt.
- Leerseite -

Claims (8)

LIEDL] NOTH - Patentanwälte Steinsdorfstr. 21-22 · D-8000 München 22 ■ Tel. 089 / 22 94 41 ■ Telex: Ά.ΏΜ " ^ Ö^ TELEFAX: GR.3 89/2716063 · GR.3 + RAPlFAX+ RICOH 89/2720480 · GR.2 + INFOTEC 6000 89/2720481 Ii i 1 0 - i\/ K \iURATA KIKAI KAlSUSHIKI KAlSIiA hfiektiadens Paten tansprüche:
1. Fadenbehandlungsvorrichtung zur Herstellung eines Eifektfadens, gekennzeicnnet durch eine Fadenspleißstation (3), die zwischen einer Fadenvorratsstation 11; mit mehreren Fadenvorratsspulen (A-Fj iür unterschiedliche Fadenarten und einer Fadenauί1 aufspu1e {&) zum Aufwickeln des Eifektfadens angeordnet ist, und durch eine zwischen der Faaensp1eißstation (3; und der Fadenvorratsstation (1; angeordneten Fadenauswäh1station (2) zum Auswählen eines Fadens aus den vorratsspu1 en seiΐι gen Faden-
arten, dessen in der Fadenauswäh1station in Bereitschaft gehaltenes Fadenende (YA-YF bzw. YU) mit einem aufJ aufspu 1 enseitigen bnde (YP) des schon auf der Auflaufspule {&) aufgewickelten Eifektfadens in der Fadenspleißstation (3) gesρ 1 e i Ut wird.
2. FadeiiDehand 1 ungse i nr i chtung nach Ansprucli 1, α a durch gekennzeichnet, dall die Fadenauswiih 1 s tat ion (2) eine Schwenkplatte (6) aufweist, auf der die Fadenenden (YA-YF) der auf den Fadenvorratsspu 1 en (A-F) befindlichen Fäden an festgelegten Stellen in Bereitschaft gehalten sind und um eine Schwenkachse (bei 16) schwenkbar sind, und daß eine An seil 1 age inr i ch tung (13) zum gesteuerten Anhalten der Schwenkplatte (6) in bestürmten Winke1positionen /.ur Auswahl einer Fadenart vorgesehen ist.
3. Fadenbehandlungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkplatte (6) mittels einer Welle (7) an einer Grundplatte (14) drehbar gelagert ist und in bestimmten Winke1 ab ständen Fadenendeber eithaiteeinrichtungen (90) aufweist und daß ein mit der Welle (7) ausgerichteter Führungspfosten (16) zum Führen der Fäden von den Fadenvorratsspu1 en (A bis F) zu den Fadenendeber ei thai teein richtungen (90) dient.
4. Fadenbehand 1 ungsvor r ichtung nach einein der Ansprüche J bis3,dadurc h gekennzeichnet, aab die Anschlageinrichtung (13) Anscli 1agstäbe (STA-STEj auiweist, die in bestimmten Abständen voneinander innerhalb des Schwenkbereichs der Schwenkplatte (6) angeordnet sind, wobei ein an der Schwenkplatte (6) befestigtes Ansch1agstück (19) gegen einen jeweiligen Anschlagstab zur Anlage kommen kann, der wahlweise durch Betätigung eines Elektromagneten I1SOA-SOE) in eine Anschlagstellung gebracht ist, so daß ein bestimmter ausgewählter Faden mit seinem Fadenende in eine Transportste 1 1ung gebracht ist, aus der er in die Fadenspleißstation (3) gebracht wird.
5. Fadenbehandlungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 b i s 4 , ■ dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Saugrohr (45) zum Ansaugen und Halten des auslaufspul ense i t i gen Fadenendes (YU) und ein zweites Saugrohr (46) zum Ansaugen des vor ratsspu1enseitigen Fadenendes (YF) zu beiden Seiten der Fadensp1eißste 11e (37) angeordnet sind und daß ein schwenkbarer Fadengreifer (30) zum Führen des vorrat sspu lenseitigen in Bereitschaft gehaltenen Fadenendes zum zweiten Saugrohr (46) hin dient.
6. Fadenbehand1ungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 'j, dadurch gekennzeichnet , daß eier Fauengr e i ί er (30) an einem Schwenkarm (2y) befestigt ist, so daß der Fadengreifer (30) aus der Bereitha1teste1iung, in welcher das jeweilige ausgewählte Fadenende für den Spleiß-Vorgang in Bereitschaft gehalten wird, über die Fadenspleißstelle (37) hin zum zweiten Ansaugrohr (46) schwenkbar ist.
7. Fadenbehandlungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Fadengreifer (30) einen feststehenden Mitnehmerteil (31) und einen beweglichen Mitnehmertei1 (32) aufweist, zwischen denen beim Verschwenken des Fadengreifers (30) mittels des Schwenkarms (29) das zu spleißende vorratsspu1enseitige Fadenende erfaßt werden kann.
8. Fadenbehandlungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuerstation (5) zur Steuerung des Betriebs der einzelnen Stationen mittels einer Programms teuereinrichtung (61) und eines Oszillators (62) vorgesehen ist.
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