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DE2118443C2 - Vorrichtung zum Aufnehmen, Bereithalten und Abspulen von Garnkörpern an Textilmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Aufnehmen, Bereithalten und Abspulen von Garnkörpern an Textilmaschinen

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Publication number
DE2118443C2
DE2118443C2 DE2118443A DE2118443A DE2118443C2 DE 2118443 C2 DE2118443 C2 DE 2118443C2 DE 2118443 A DE2118443 A DE 2118443A DE 2118443 A DE2118443 A DE 2118443A DE 2118443 C2 DE2118443 C2 DE 2118443C2
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DE
Germany
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thread
bobbin
picking
guide
yarn packages
Prior art date
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Application number
DE2118443A
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English (en)
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DE2118443A1 (de
Inventor
Wilhelm 4050 Mönchengladbach Maaßen
Franz-Josef 5145 Ratheim Reiners
Joachim 4070 Rheydt Rohner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
W Schlafhorst AG and Co
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Publication date
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Priority to JP3858472A priority patent/JPS5511103B1/ja
Priority to CS2563A priority patent/CS161795B2/cs
Priority to US05/244,445 priority patent/US3949946A/en
Publication of DE2118443A1 publication Critical patent/DE2118443A1/de
Application granted granted Critical
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H67/00Replacing or removing cores, receptacles, or completed packages at paying-out, winding, or depositing stations
    • B65H67/02Arrangements for removing spent cores or receptacles and replacing by supply packages at paying-out stations
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Unwinding Of Filamentary Materials (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufnehmen, Bereithalten und Abspulen von Garnkörpern an Textilmaschinen, insbesondere automatischen Spulmaschinen, nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Derartige Vorrichtungen sind durch die DE-AS 11 45 527 bekanntgeworden. Sie haben den Zweck, die zur Weiterverarbeitung bestimmten Garnkörper den Arbeitsstellen von Textilmaschinen in geeigneter Ablaufstellung anzubieten. Außerdem wird mittels dieser Vorrichtung eine ununterbrochene Garnzufuhr zu den einzelnen Arbeitsstellen erreicht wenn neben der in Ablaufstellung befindlichen Spule eine weitere in Reserve bereitgehalten und eine abgelaufene Spule durch eine neue ersetzt wird.
Nachteilig ist, daß bei der bekannten Vorrichtung die Spitze des abzuwickelnden Garnkörpers immer in Richtung auf eine gemeinsame Fadenführungsöse weist. Dadurch ist die Abnahme einer leeren Spulenhülse und das Aufstecken eines neuen Garnkörpers sehr erschwert und es ist nicht die Möglichkeit gegeben, Hindernissen auszuweichen, die in den Schwenkbereich hineinragen. Nachteilig ist auch die begrenzte Anzahl der Spulenhalter, wodurch das Entfernen einer leeren Spulenhülse erst dann möglich wird, wenn kein Garnkörper mehr in Reservestellung steht. Ein weiterer Nachteil ist darin zu sehen, daß immer der Fadenanfang des Reservegarnkörpers an das Fadenende des gerade ablaufenden Garnkörpers angeknüpft werden muß, was nach Lage der Dinge von Hand zu geschehen hat Die bekannte Vorrichtung eignet sich daher nicht gut zum Einsatz in automatischen Spulmaschinen, bei denen jede Fadenverbindung durch einen Automaten, zum Beispiel durch einen »Wanderknoter«, hergestellt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine vielseitig verwendbare Ablaufeinrichtung mit geringem Platzbedarf zu schaffen, die sich für Garnkörper unterschiedlicher Formate, insbesondere für großformatige Kreuzspulen eignet, wobei die Beschickung wahlweise von Hand, bevorzugt jedoch automatisch erfolgen kann. Dabei soll Hindernissen, die in den Schwenkbereich hineinragen würden, leichter ausgewichen werden, das Aufstecken neuer Garnkörper und das Entfernen leerer Spulenhülsen erleichtert das Verwirren der Fadenanfänge benachbarter Garnkörper jedoch erschwert werden.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschriebene Erfindung gelöst Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteraiisprüchen beschrieben.
Mit einer erfindungsgemäßen Anordnung der Spulenhalter lassen sich bei optimaler Raumausnutzung innerhalb einer Maschine die jeweils geeignetsten Positionen zum Aufnehmen, Bereithalten und Abspulen der Garnkörper erreichen.
Sollen der Arbeitsstelle einer Textilmaschine besonders große Garnkörper, beispielsweise Kreuzspulen mit langer Ablaufzeit vorgelegt werden, so kann der Teilungsabstand der Ausleger so groß gewählt werden, daß sich während des Ablaufens einer Kreuzspule ein anderer Ausleger in Aufnahmestellung befindet und dabei eine zweite Spule als Reservespule bereithält Gleichzeitig kann sich ein weiterer Ausleger mit seinem Spulenhalter in Abwurfstellung für eine Leerhülse befinden. In einem solchen Fall würden drei um jeweils 120° versetzte Ausleger für eine einzelne Ablaufeinrichtung ausreichen.
Sobald jedem Ausleger ein schwenkbar gelagerter Fadenführer zugeordnet ist kann der ablaufende Faden jedes Garnkörpers sicher geführt und gegebenenfalls einer automatischen Verbindungsvorrichtung, zum Beispiel einem »Wanderknoter«, vorgelegt werden. Die Gefahr des Verwirrens der Fäden kann dabei vermieden werden.
Ist zudem jeder Fadenführer an der Ablaufeinrich-
tung schwenkbar gelagert, dann ist eine besonders günstige Raumausnutzung innerhalb der Maschine zu erreichen. Die Fadenführer und Spulenhalter können derart zueinander verschwenkt werden, daß man
Hindernissen, die in den Schwenkbereich hineinragen
würden, leichter ausweichen kann, wodurch die ganze
Vorrichtung als kleinere Baueinheit herstellbar ist
Fadenführer und Spulenhalter können beispielsweise in Aufnahmestellung derart weit auseinandergeschwenkt sein, daß sich auch großformatige Garnkörper mit Leichtigkeit in günstiger Position aufstecken lassen. In Ablaufstellung können Spulenhalter und Fadenführer wiederum so zueinander verschwenkt sein, daß sich ein optimaler Abstand von dem Fadenführer zur Ablaufspule ergibt was für Ballonbildung und Ablaufspannung des Garnes von größter Wichtigkeit ist Außerdem kann der Spulenhalter dabei derart ausgerichtet sein, daß der ablaufende Faden die nachfolgenden Umlenkpunkte, wie Fadenbremse und dergleichen, mit kleinsten Umschlingungswinkeln passiert Des weiteren verhindem die auf diese Weise sich ortsveränderlich bewegenden Fadenführer sowohl während der Bewegung als auch im Stillstand eine gegenseitige Behinderung aller auf der gleichen Ablaufeinrichtung untergebrachten Fadenfänge.
Mit besonderem Vorteil kann jeder Fadenführer als Bereithalteorgan für einen abzuspulenden Faden ausgebildet sein. Dies kann in der Weise geschehen, daß in unmittelbarer Nähe des Fadenführers, welcher beispielsweise als geschlossene öse ausgeführt ist, eine zusätzliche Klemmstelle für einen Fadenfang angebracht wird. Hierdurch erübrigen sich zusätzliche Einlege- oder Festhalteorgane, die den Faden über besonders gesteuerte Bewegungen in seine Ablaufposi-
tion bringen müßten.
Bei Textilmaschinen, insbesondere automatischen Spulmaschinen, bei denen eine Vielzahl von Arbeitsstellen nebeneinander angeordnet sind, die außerdem völlig unabhängig voneinander arbeiten, ist es von Vorteil, wenn jeder Arbeitsstelle eine separat verschwenkbare Ablaufeinrichtung zugeordnet ist
Die Arbeitsstelle der Maschine, beispielsweise ein Spulapparat, kann bei leergelaufener Vorlagespule mittels mechanischer oder elektrischer Elemente sinen beispielsweise ständig umlaufenden Antrieb für die Ablaufes: richtungen mit der jeweils weiterzuschaltenden Ablaufeinrichtung koppeln und dadurch den nächstfolgenden, in Bereitschaftsstellung befindlichen Garnkörper in die Ablaufstellung verschwenken lassen. Der bereitliegende Fadenanfang kann danach mit bekannten Mitteln, zum Beispiel durch einen »Wanderknoter«, mit dem Fadenende der Auflaufspule verbunden und der Spulenvorgang weiter fortgesetzt werden.
Die eine Schwenkbewegung der Ablaufeinrichtung auslösenden Elemente können aber auch derart geschaltet sein, daß bei einem Fadenbruch an der Vorlagespule, wenn also der Fadenvorrat noch nicht erschöpft ist, lediglich die gebrochenen Fadenenden miteinander verbunden werden und keine Schwenkbewegung der Ablaufeinrichtung eingeleitet wird.
Schließlich kann es von Vorteil sein, zur Auslösung einer schrittweisen Schwenkbewegung die Ablaufeinrichtung zusätzlich mit einer Handbetätigung zu versehen. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, die Ablaufeinrichtung bei Partiewechsel, Arbeitsbeginn oder ähnlichen Gelegenheiten beliebig zu schalten.
Die Beschickung der erfindungsgemäßen Vorrichtungen mit Garnkörpern kann sowohl von Hand als auch bevorzugt selbsttätig erfolgen. Dies gilt auch für die Beseitigung der nach Ablauf der Garnkörper auf den Spulenhaltern befindlichen Leerhülsen. Dabei können beide Arbeitsgänge gleichzeitig ablaufen.
Zwar ist bereits durch die CH-PS 2 36 915 eine Kreuzspulmaschine bekanntgeworden, bei der ein Ablaufspulenmagazin aus einer Dornscheibe besteht, die um eine waagerechte Achse schwenkbar ist. Eine ähnliche Vorrichtung ist auch durch die DE-PS 7 11 954 bekanntgeworden.
Diese und ähnliche Ausführungsformen haben sich jedoch schon seinerzeit in der Praxis nicht durchsetzen können und sind auch bei den inzwischen weiterentwikkelten vollautomatischen Spulmaschinen nicht zu verwenden. Dies liegt daran, daß für eine Beschickung so der bekannten sternförmig angeordneten Spulenhalter komplizierte und aufwendige mechanische Elemente erforderlich sind, deren Bewegungsablauf sich nachteilig auf die Funktionssicherheit auswirkt. Weitere Schwierigkeiten ergeben sich beim Bereitlegen de» Fadenanfange aufzusteckender Garnkörper sowie bei der Erfüllung einer besonders wichtigen Forderung, nämlich der, die bereitgelegten Fadenanfänge während des Weiterschaltens der Garnkörper in die Ablaufstellung und während des Ablaufens vollkommen voneinander getrennt zu halten. Ein einwandfreies Auseinanderhalten aller Fäden während des gesamten Arbeitsablaufes ist mit derartigen Vorrichtungen sowohl an automatischen als auch an einfacheren handbetätigten Maschinen nicht gewährleistet. Außerdem sind die bekannten Vorrichtungen nur zur Verarbeitung von länglichen Garnkörpern, wie beispielsweise Spinn- oder Zwirn-' kopsen geeignet, wobei der für den großen Schwenkradius der Kopse erforderliche Raumbedarf sich nachteilig auf die Bedienungshöhe und Zugänglichkeit der Maschine auswirkt. Hindernissen, die in den Schwenkbereich hineinragen würden, kann nicht ausgewichen werden.
Uiri Textilmaschinen, insbesondere automatische Spulmaschinen, möglichst universell zu nutzen, ist es aber erforderlich, auch andere Spulenformate, zum Beispiel großvolumige Kreuzspulen oder dergleichen, zu verarbeiten. Dies ist mit den bishei bekanntgewordenen Vorrichtungen insbesondere wegen der starr ausgerichteten Anordnung aller die Garnkörper aufnehmenden Spulenhalter und den sich daraus ergebenden räumlichen Schwierigkeiten sowie wegen der erwähnten Nachteile im Zusammenhang mit dem Bereitlegen der Fadenanfänge und der ungestörten Fadenführung nicht möglich.
Durch die DE-PS 1141647 ist es bekannt, an Rotationsdruckmaschinen einen um eine waagerechte Achse drehbaren Ständer zu verwenden, der sternförmig angeordnete Arme besitzt, an deren Enden auf waagerechten Achsen gelagerte Papierrollen sitzen. Derartige Vorrichtungen haben an Spulmaschinen keine Anwendung gefunden, weil eine waagerechte Lagerung einer Ablaufspule für einen Überkopfabzug des Fadens in aller Regel ungünstig ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird in den folgenden Textabschnitten näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 die schematische Darstellung einer automatischen Spulmaschine mit Vorrichtung zum Aufnehmen, Bereithalten und Abspulen von Garnkörpern im Schnitt und
F i g. 2 eine Vorderansicht der gleichen Vorrichtung teilweise im Schnitt
In F i g. 1 ist von einer automatischen Kreuzspulmaschine die Seitenwand 1 und eine Arbeitsstelle 2 zu erkennen. Derartige Arbeitsstellen sind an solchen Maschinen in bekannter Weise in größerer Zahl nebeneinander angeordnet. Von den wichtigsten Elementen der Arbeitsstelle 2 sind die Fadenführungstrommel 3, eine Auflaufspule 4, der Fadenwächter 5 und eine Fadenbremse 6 dargestellt. Alle diese Elemente sind ihrer Funktion entsprechend an oder in dem Gehäuse 7 antreibbar und/oder drehbar gelagert beziehungsweise starr befestigt Das Gehäuse 7 ist an einem sich über die Länge der Maschine erstreckenden Tragrohr 8 befestigt. Auf einem weiteren Tragrohr 9 ist das Gehäuse 10 eines in bekannter Weise auf diesem Tragrohr hin- und herfahrenden »Wanderknoters« zu erkennen, der sich außerdem noch an einem Führungsrohr 11 abstützt. Auch hier sind lediglich die für eine Erläuterung des Erfindungsgegenstandes erforderlichen Teile des »Wanderknoters« dargestellt Es sind eine Saugdüse 12 zum Erfassen und Abholen eines Fadenendes von der Auflaufspule 4, ein Greiferrohr 13 zum Erfassen und Abholen des Fadenanfangs einer Vorlagespule 14 sowie eine Fadenverbindungseinrichtung, die aus einem Knoter 15 bestehen kann.
Das mit den F i g. 1 und 2 dargestellte und erläuterte Ausführungsbeispiel zeigt eine Vorrichtung zum Aufnehmen, Bereithalten und Abspulen von Garnkörpern, kurz Ablaufeinrichtung 16 genannt, bei der besonders große Garnkörper als Spulen 14,26 Verwendung finden. Wegen der langen Ablaufzeiten derartiger Vorlagespulen kann selbst bei einer größeren Zahl von Arbeitsstellen eine · Aufsteckung von Hand noch durchaus wirtschaftlich sein. Auch das Entfernen der Leerhülse 25
kann dabei auf dieselbe Weise vorgenommen werden. Selbstverständlich können die Vorlagespulen aber auch mittels einer automatischen, an sich bekannten Beschikkungsanlage zugeführt und aufgesteckt werden.
Die F i g. 1 und 2 zeigen die Ablaufeinrichtung 16 in der für die Spule 14 geeigneten Ablaufstellung. Eine weitere Spule 26 befindet sich in Bereitschaftsstellung, wobei diese Stellung in dem dargestellten Ausführungsbeispiel gleichzeitig der Aufnahmestellung für auf beliebige Art und Weise zugeführte Spulen entspricht. Unterhalb der Spule 26 ist in einer weiteren Position eine Leerhülse 25 zu erkennen, die in dieser Stellung ebenfalls entweder von Hand oder mechanisch entfernt und abgeführt werden kann. Das Ausführungsbeispiel bezieht sich also auf eine Ablaufeinrichtung 16 für drei Aufsteckmöglichkeiten. Um eine an der Längsseite der Maschine eniianggeführie, drehbar gelagerte und über einen Antrieb 17 nach Fig.2 in ständige Umdrehung versetzte Welle 18 sind daher drei Ausleger 19 mit gleichem Teilungsabstand 22 angeordnet. Mit den Auslegern 19 sind die Spulenhalter 20 in den Drehpunkten 21 gelenkig verbunden. Auch die Fadenführer 23 mit den Führungsösen 24 sind in den Drehpunkten 21 schwenkbar gelagert. Das Verschwenken der Fadenführer 23 und der Spulenhalter 20 relativ zueinander erfolgt, während die Ablaufeinrichtung 16 um einen Teilungsabstand 22 in Richtung des Pfeils 27 weitergedreht wird, und zwar mittels der an den Auslegern 19 drehbar gelagerten Kurvenhebel 28, welche ihrerseits über Gelenkstangen 29, 30 mit den Hebeln 31 und 32 in Wirkverbindung stehen. Das Verschwenken der Fadenführer 23 und der Spulenhalter 20 wird über eine feststehende Kurvenscheibe 33 gesteuert, auf deren Umfang sich die mit Rollen 34 versehenen und unter Wirkung von Zugfedern 35 ständig anliegenden Kurvenhebel 28 bewegen. Die in F i g. 1 gezeichnete Stellung der Ablaufeinrichtung 16, wonach sich die Spule 14 in Ablaufstellung befindet, zeigt besonders deutlich die unterschiedlichen Abstände der Führungsösen 24,24' und 24" zu den Spulen 14 und 26 beziehungsweise zu der Leerhülse 25. Zur Spule 14 hat die Führungsöse 24 den für eine Ballonbildung günstigsten Abstand eingenommen. Außerdem erkennt man deutlich, daß der Faden F die Fadenbremse 6 und den Fadenwächter 5 mit sehr kleinen Umschlingungswinkeln tangiert, so daß von der Führungsöse 24 bis zur Fadenführungstrommel 3 der Idealfalls eines fast geraden Fadenlaufes erreicht wird. Die der Spule 26 zugeordnete Führungsöse 24' ist demgegenüber sehr nahe an den Spulenkörper herangeschwenkt. Diese Lage wirkt sich besonders vorteilhaft auf die Gesamtbreite und Zugänglichkeit der Maschine aus und bietet iföizdeüi die Möglichkeit, Vorratsspule« ungehindert aufzustecken. Außerdem ergibt sich bei dieser Lage ein sehr kurzes Fadenstück F' von der Spule 26 bis zur Führungsöse 24'. Dies bedeutet eine sichere Lagebestimmung für den Faden und vermeidet eine fehlerhafte Obergabe des bereitgelegten -Fadenendes beim Weiterschwenken in die Äblatrfposition. Das Fadenstück F' ist in dem hier gezeichneten Aüsföhrungsbeispiel durch die Führungsöse 24'geführt und in«inem Schwenkventfl 36' der Saugleitung 36 festgehalten, ©ie Lage der Führungsöse 24" zur Leerhülse 25 föBt erkennen, wie mittels der Erfindung aachttei -niedrigen Maschinen mit Abstellfläche ausreichende Bewegungsfreiheit für die zu verschwenkenden Elemente erzielt werden kann.
Die Schwenkbewegung der Ablaufeinrichtung 16 in Richtung des Pfeils 27 wird immer dann eingeleitet, wenn eine Spule 14 völlig abgelaufen ist. In diesem Falle befindet sich nämlich in der Fadenbremse 6 kein Faden mehr, der von dem Greiferrohr 13 erfaßt werden könnte. Das Fehlen eines Fadens im Greiferrohr 13 löst einen Impuls innerhalb des Wanderknoters aus, der den
ίο Stift 37 anhebt und einen Winkelhebel 38 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Mittels dieser Schwenkbewegung wird über die Stange 39, die Schwenklasche 40 und eine weitere Stange 41 ein Klinkenhebel 42 betätigt, welcher die Sperrscheibe 43 für ein Verdrehen bis zur nächsten Raststellung freigibt. Der bereits erwähnte Antrieb 17 für die Schwenkbewegung der Ablaufeinrichtung 1€ ist in Fig.2 dargestellt Man erkennt in Fig.2 die ständig angetriebene Welle 18 und eine Rohrbuchse 45, die mit den Auslegern 19 fest verbunden ist. Nach dem Ausrasten des Klinkenhebels 42 wird die Rohrbuchse 45 über ein an sich bekanntes, hier vereinfacht dargestelltes Kupplungselement 46 so lange mitgenommen, bis der Klinkenhebel 42 in die nächstfolgende Raste 44 eingerastet ist Fig.2 läßt ferner
erkennen, daß weitere Ablaufeinrichtungen 16 entsprechend der Anzahl der Arbeitsstellen 12 nebeneinander angeordnet werden können. Die Trennwände 47 sind entsprechend dem Abstand von Arbeitsstelle zu Arbeitsstelle angeordnet, mit der durchlaufenden Stange 48 befestigt und vermeiden eine gegenseitige Behinderung von nebeneinander ablaufenden Spulen.
Bricht der Faden F während des Ablaufens einer Spule 14, so ist es vorteilhaft den Fadenbruch zu beseitigen, anstatt eine Schwenkbewegung der Ablauf-
einrichtung einzuleiten und eine neue Spule in Ablaufstellung zu bringen. Da bekanntlich Fadenbrüche fast ausschließlich im unmittelbaren Bereich der Fadenbremseinrichtungen erfolgen, wird in einem solchen Fall mittels des Fadenwächters 5 über den Raststift 49 der Wanderknoter zum Halten gebracht und ein Knotvorgang, wie er von automatischen Spulmaschinen her bekannt ist eingeleitet Zu diesem Zweck erfaßt das verschwenkbare Greiferrohr J 3 das in der Fadenbremse 6 befindliche Fadenende und die Saugdüse 12 das auf der Auflaufspule 4 befindliche Fadenende. Beide Fadenenden werden der Knotvorrichtung 13 vorgelegt und in bekannter Weise miteinander verbunden. Der Aufspulvorgang kann danach fortgesetzt und die Ablaufspule 14 bis zum
so nächsten Fadenbruch oder bis zum völligen Ablauf abgezogen werden.
Selbstverständlich kann eine Ablaufeinrichtung nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel auch an einer einfachen, handbedienten Spulmaschine verwendet werden. In einem solchen Falle kann die Schwenkbewegung der Ablaufeinrichtung 16 auf einfache Weise ebenfalls von Hand ausgelöst werden. Zu diesem Zweck wird der Klinkenhebel 42 lediglich mit einer im Ausführungsbeispiel nicht dargestellten Ausrückstange verbanden, die in griffgünstiger Position an der Maschine angeordnet ist Die gleiche Handbetätigung kann aber auch bei der in dem Ansfühnmgsbeispiel dargestellten automatischen Maschine zusätzlich angebracht werden.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Aufnehmen, Bereithalten und Abspulen von Garnkörpern an Textilmaschinen, die um horizontal angeordnete, schwenkbare Achsen gelagert sind, wobei die Spulenhalter gelenkig an Auslegern befestigt sind und mit diesen eine Ablaufeinrichtung bilden, die jeweils um das Maß des Teilungsabstandes der Ausleger verschwenkbar ist dadurch gekennzeichnet, daß beim Verschwenken der Ausleger (19) die Spulenhalter (20) und den Spulenhaltern (20) benachbart angeordnete Fadenführer (23) ortsveränderlich und relativ zueinander bewegbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß jedem Ausleger (19) ein schwenkbar gelagerter Fadenführer (23) zugeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspiich 2, dadurch gekennzeichnet daß jeder Fadenführer (23) an der Ablaufeinrichtung (16) schwenkbar gelagert ist
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß jeder Fadenführer (23) als Bereithalteorgan für einen abzuspulenden Faden (FV ausgebildet ist
DE2118443A 1971-04-16 1971-04-16 Vorrichtung zum Aufnehmen, Bereithalten und Abspulen von Garnkörpern an Textilmaschinen Expired DE2118443C2 (de)

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