DE2118081C3 - Vorrichtung zur Herstellung eines Vlieses oder einer Matte aus Fasern aus thermoplastischem Material, insbesondere aus Glasfasern - Google Patents
Vorrichtung zur Herstellung eines Vlieses oder einer Matte aus Fasern aus thermoplastischem Material, insbesondere aus GlasfasernInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung eines Vlieses oder einer Matte aus Fasern aus
thermoplastischem Material, insbesondere aus Glasfasern, mit Spinnköpfen, aus denen Fäden des geschmolzenen
Materials austreten, mit Blaseinrichtungen, um die Fäden unter Einwirkung von Ziehsjasen wie Luft
Dampf oder heißen Gasen in Fasern umzuwandeln, mil einer darunter befindlichen Transporteinrichtung und
mit einer zwischen den Spinnköpfen und der Transport einrichtung angeordneten Führungseinrichtung, die der
Führung der Fasern bis zum Aufbringen auf die Transporteinrichtung dient, wobei die Führungseinrichtung
sich bis in die Nähe der Transpoi !einrichtung
erstreck:.
Eine solche Vorrichtung ist bekanntgeworden durch die US-PS 30 40 412. Die mit dieser bekannten
Vorrichtung hergestellten Vliese oder Matten haben vielfach keine ausreichende Homogenität. Dies liegt
daran, daß eine einfache abwärts laufende Führungseinrichtung für die Fasern nicht ausreicht, um Vcrwirbelungen
im Gas-Faserstrom und Ungleichmäßigkeiten in der erzeugten Matte zu vermeiden.
Die US-PS 33 64 161 offenbart eine Vorrichtung zum Schleudern von Fäden für die Herstellung von
Textilerzeugnissen. Dieses Schleudern wird mittels eines Medienstromes bewirkt. Zur Herstellung von
Matten oder Vliesen im Sinne der Erfindung ist diese Vorrichtung jedoch nicht geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs beschriebene bekannte Vorrichtung so zu
verbessern, daß man Vliese oder Matten aus Fasern erhält, die eine große Homogenität haben.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs beschriebene Vorrichtung dadurch gekennzeichnet, daß
die Führungseinrichtung aus einer unterhalb der Blaseinrichtungen für die Ziehgase angeordneten
Verteileinrichtung und einer unmittelbar unterhalb des Ausgangs dieser Verteileinrichtung angeordneten Formungseinrichtung
besteht, wobei die als Stutzen ausgebildete Verteileinrichtung zwei einander gegenüberstehende
ebene Flächen aufweist, die in der Strömungsrichtung der Ziehgase konvergieren und zur
Hauptachse der Verteileinrichtung symmetrisch sind, und der Stutzen eine Ausgangsquerschnittsfläche
aufweist, die zumindest gleich der Eintrittsquerschnitlsfläche ist, und daß die Formungseinrichtung gleichfalls
zwei ebene große Flächen aufweist, die zumindest auf einem Teil ihrer Länge, nämlich im Bereich des
Austrittsquerschnitts, konvergieren.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung vermeidet weitgehend Verwirbelungen und ermöglicht die Herstellung
von Vliesen oder Matten aus Fasern, die eine große Homogenität haben. Auch ermöglicht die
erfindungsgemäße Vorrichtung eine Faserablagc über eine verhältnismäßig breite Erstreckung auf dem
Transportband. Somit kann eine größere Fasermenge mit einer einzigen Vorrichtung gemäß der Erfindung
erzeugt werden, wobei dennoch eine gute Homogenität gewährleistet ist. Die erfindungsgemäßc Vorrichtung
ermöglicht es also, eine größere Fasermenge bei
homogener Ablage auf 42in Transportband mit
verhältnismäßig geringem Aufwand zu erzeugen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die
Wände der Verteileinrichtung mit nur auf Teile des Qu«.i Schnitts wirkenden Verengungseinrichtungen versehen
sind. Hierdurch kann die Funktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung in vorteilhafter Weise den
jeweiligen Verhältnissen angepaßt werden. Die Verengungseinrichtungen für den Stutzen der Verteileinrichtung
können aus Schrauben bestehen, die auf die großen Flächen des Stutzens über gelenkige Verbindungsteile
einwirken.
Nachstehend werden Beispiele gegeben, wie dies im einzelnen erfolgen kann. Man preßt beispielsweise alle
Schrauben an und reduziert die lichte Öffnung des Ausgangs des Kanals so weit wie möglich, wobei die
beiden großen Kanten dieses Ausgangs parallel bleiben. Man erhält dann einen sehr breiten Faserstrahl, der auf
der Höhe des Transportorgans eine große Weite überdeckt. In einem anderen Fall stellt man dagegen die
Anpressung so ein, daß man eine beträchtliche lichte Öffnung bei parallelen Rändern erhält. Man stellt dann
fest, daß die Spur der Stränge bzw. Bündel auf dem Transportorgan viel schmaler ist, und zwar ist ihre
Breite in der Größenordnung der Lände der Spinndüse selbst. In noch einem anderen Fall bewirkt man
Zwischeneinstellungen derart, daß man die äußeren Schrauben anpreßt und die mittlere Schraube löst. Man
erhält dann ein Bündel, dessen Spur auf dem Transportorgan sich der Kreisform nähert. Wenn man
dagegen die äußeren Schrauben löst und die mittlere Schraube angepreßt hält, erhält man eine Zweiteilung
des Strahls, und die Fasern verteilen sich auf dem Transportorgan an zwei Stellen. Man kann auf diese
Weise durch geeignete Einstellung der Anpreßschrauben Faserstrahlen erhalten, die verschiedene Querschnitte
haben und auf diese oder jene Stelle des Transportorgans gerichtet sind.
Weitere vorteilhafte Ausführungsarten und Weiterbildungen
der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in den Ansprüchen 4 bis 8 beschrieben.
Außerdem ergeben sich noch Merkmale und Vorteile der Erfindung aus der nachfolgenden Beschreibung, die
sich auf als Beispiele gegebene und den Schutzumfang nicht beschränkende Ausführungsformen bezieht. In
dieser Beschreibung wird Bezug genommen auf die Zeichnung. In dieser zeigt
F i g. 1 perspektivisch eine Ansicht einer Vorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig.2 einen Querschnitt des Kanals und seiner Einstellorgane,
Fig. 3 eine Vorderansicht von der Vorrichtung zur Erzeugung eines Vlieses oder einer Matte aus Fasern
auf der ganzen Breite eines Transportorgans,
F i g. 3a eine Ansicht vom Austriitsschlitz des Kanals,
Fig.4 schematisch eine Vorderansicht von einer
anderen Ausführungsart der Erfindung,
F i g. 5 einen Schnitt in einer zur Achse der Spinndüse &>
senkrechten Ebene gemäß Fig. 4,
F i g. 6 eine Variante der Vorrichtung gemäß F i g. 4 in einem Schnitt analog demjenigen der F i g. 5,
F i g. 7 perspektivisch eine Ansicht von einer anderen Ausführungsart einer Vorrichtung gemäß der Erfindung,
F i g. 8 einen Schnitt in einer zur Achse der Spinndüse
senkrechten Ebene gemäß F i g. 7,
Fig.9 schematisch eine Vorderansicht von einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 10 einen Schnitt in einer zur Achse der
Spinndüse senkrechten Ebene gemäß F i g. 9,
F i g. 11 eine Variante der Vorrichtung gemäß F i g. 9
in einem Schnitt analog demjenigen der F i g. 10,
Fig. 12 eine Vorderansicht einer anderen Ausführungsart
der Erfindung und
Fig. 13 einen Schnitt in einer zur Achse der Spinndüse senkrechten Ebene gemäß F i g. 12.
F i g. 1 zeigt den Behälter 1, in welchem sich das geschmolzene Glas befindet. Unter dem Behälter ist
eine Reihe 3 von Spinndüsenöffnungen angeordnet Die Figur zeigt auch den Kanal 4, dessen obere öffnung mit
der Reihe von Spinndüsenöffnungen fluchtet und der in einen Kasten 5 mündet, welcher mit einem Einlaß für
unter Druck stehendes Fluidum in Verbindung steht. Der Austrittsschlitz des Kanals ist erkennbar bei 12. Die
großen Flächen des Kanals sind trapezförmig und konvergieren zur großen Basis hin.
Auf dem Kasten 5 sind Supporte 6 befestigt, an denen Einstellschrauben 10 schraubbar sind, die auf die
Flächen 11 des Kanals einwirken.
Die Fig. 2 zeigt im einzelnen die Anordnung der Schrauben 10. Diese sind im Eingriff mit Schraubspindeln
7, welche unter Zwischenschaltung von Gelenken 8 auf die Flächen 11 des Kanals einwirken. In diese Figur
erkennt man bei 9 die Öffnungen, durch die das dem Kasten 5 zugeführte gasförmige Fluidum in den Kanal
eingeführt wird.
In den Fig. 3 und 3a ist dargestellt, wie die auf den
unteren Teil der Flächen Ii des Kanals einwirkender Schrauben 10 derart eingestellt sind, daß der Austrittsschlitz 12 eine konstante Weite hat. Das aus
ausgeschleuderten Fasern bestehende Vlies 13 legt sich auf dem Transportorgan 14 auf dessen ganzer Breite ab
wobei das Transportorgan sich in einer kontinuierlichen Bewegung in einer Richtung senkrecht zu den Reiher
der Öffnungen der Spinndüse fortbewegt. Durch Einstellung der Schrauben kann man Schlitze von mehr
oder weniger großer Weite erhalten, was die Erzielung von Vliesen oder Matten von mehr oder weniger großer
Dicke gestattet.
Um die Bindung der auf dem Transportbanc abgelegten Fasern zu bewirken, kann man Spritzpistolen
oder Tränkorgane vorsehen, die der Bildung de Vlieses nachgeschaltet sind.
Es können auch mehrere Vorrichtungen in Reihcnli
nie in bezug auf das Transportorgan angeordnet sein Man vermeidet ebenfalls die Bildung von Lunten durch
Vervielfachung der auf dem Transportorgan gebildeter Zahl von Schichten. Die gleichmäßige Verteilung dei
Fasern über das Transportorgan wird durch geeignete Anpressung der Kanäle erreicht.
Zum folgenden siehe F i g. 3. Der Winkel λ ist dei
Halbwinkel im Scheitelpunkt der großen Trapezflächen Beispielsweise kann man den Winkel <x einen Wert vor
ungefähr 15° geben. Die großen Flächen können dabei ehe irgendeine Einstellung vorgenommen worden ist
eine Konvergenz haben, so daß ihr Abstand 7 mm ar der Eintrittsseite und 5,4 mm an der Austrittsseiti
beträgt.
In den Fig.4 bis 6 ist das Verteilungs- un<
Formungsorgan dargestellt, das mit der allgemeiner Bezugsziffer 17 bezeichnet ist und das in der Nähe de
Transportorgans 14 mündet. Dieses Verteilungs- um Formungsorgan 17 hat zwei große Flächen 18 und 1!
von im wesentlichen ebener Form. Beim Ausführungs
5 6
Dcispiel gemäß F i g. 5 sind diese beiden großen Flachen und des Eintritts 25 des Vcrteiltings- und Formungsor-
18 und 19 auf einem Teil ihrer Länge, der dem gans derart, daß die QuerschniUsfläche des Austritts 20
Austrittsabschnitt benachbart ist, konvergent. Diese größenordnungsmäßig einmal bis zweimal so groß ist
konvergenten Teile sind mit 18' und 19' bezeichnet. wie diejenige des Eintriltsqucrschnitts 25.
Demgegenüber sind beim Ausführungsbeispiel gemäß 5 Zur Erzielung der besten Ergebnisse hinsichtlich der
IMg. 6 die beiden großen Flächen 18 und 19 des Homogenität der Verteilung der Fasern auf dem
Verteilungs- und Formungsorgans über ihre ganze Transportorgan ist durch Versuche festgestellt worden,
Länge konvergent. daß die Eintrittsgeschwindigkeit in das Verteilungs- und
Beim Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 4 und 6 ist Formungsorgan (bei 25) des die Fasern tragenden
das Verteilungs- und Formungsorgan unmittelbar io gasförmigen Fluidums zweckmäßig einmal bis fünfmal
unterhalb der Höhe der Blasorgane, die schemalisch bei so groß sein muß wie diejenige des Ausgangs 20. Als den
5 dargestellt sind, angeordnet. Diese Blasorgane Schutzumfang der Erfindung nicht beschränkendes
bewirken das Ausziehen der Fasern. Die oben Beispiel können die folgenden Werte gegeben werden:
beschriebenen Kanäle oder Düsen sind integrierender
Bestandteil der beiden großen Flächen 18 und 19 des 15 Eintrittsgeschwindigkeit (bei 25) 75 m/sec
Verteilungs- und Formungsorgans 17. Austriitsgeschwindigkeit (bei 20) 25 m/sec
Bei der Ausführungsart gemäß den stärker vcrvoll- Geschwindigkeit auf dem
ständigt ausgeführten Fi g. 7 und 8 ist das Verteilungs- Transportorgan 14 bis 15 m/sec
und Formungsorgan 17 unmittelbar unter der Höhe der
oben beschriebenen Kanäle oder Düsen, die schema- 10 Bei den Ausführungsarten gemäß der Erfindung, wie
lisch bei 4 dargestellt sind, angeordnet. sie in den Fig. 9 bis 13 dargestellt sind, soll erreicht
Man erkennt in diesen Figuren auch das Verteilungs- werden, daß in dem Maße, wie die Querschnittsflächc
und Formungsorgan, das hier in Form eines verlänger- zwischen den Wänden des Verteilungs- und Formungs-
len Kanals ausgeführt ist, dessen beide großen, ebenen organs zunimmt, die Einführung eines Volumens
Flächen 18 und 19 Trapezform haben. 25 zusätzlicher Fluida erfolgt. Dies kann entweder in Form
Bei dieser Ausführungsart sind diese beiden großen kontrollierter oder gesteuerter eingesaugter Lull
ebenen Flächen auf ihrer ganzen Höhe konvergent erfolgen oder in Form von Luft oder Dampf, die mittels
(Fig. 8). Aber diese beiden großen ebenen Flächen Blasorganen eingeführt werden entsprechend der
können auch, ebenso wie es weiter oben ausgeführt ist, Vergrößerung des Volumens im Verteilungs- und
nur auf einem Teil ihrer Länge konvergent sein, und 30 Formungsorgan. Man kann auf diese Weise über die
zwar auf dem Teil, der dem Ausirittsquerschnitt 20 ganze Höhe dieses Organs eine Menge an Fluidum
benachbart ist. Zur Einstellung des für den Durchtritt erhallen, die, bezogen auf die Flächeneinheit, in jedem
des gasförmigen Fluidums, das Träger der Fasern ist, zur Querschnitt konstant ist. Man kann so eine Strömung
Verfügung stehenden Querschnittes sind Anpreßmittel von geminderter Wirbelung erzielen,
vorgesehen. Diese haben hier die Form von Schrauben 35 Zum folgenden siehe die Fig.9 bis 11. Man erkennt.
21, welche mit Schraubspindeln 22 im Eingriff sind. Die daß das Verteilungs- und Formungsorgan analog
Schraubspindeln 22 wirken unter Zwischenschaltung demjenigen ausgeführt ist, wie es in den vorhergehen-
von Verbindungen, die beispielsweise aus Winkeleisen den Figuren dargestellt ist. jedoch hat es Öffnungen , die
23 bestehen können, auf die großen Flächen des hier als Klappen 27 ausgebildet sind. Diese Klappen sind
Verteilungs- und Formungsorgans 17. 40 vorzugsweise regelbar und ermöglichen die Ansaugung
Das durch das Verleilungs- und Formungsorgan von Luft. Beim vorliegenden Ausführungsbeispiel sind
ausgeschleuderte Faservlies legt sich auf dem Trans- die Klappen 27 an jeder der großen Flächen des
portorgan 14 ab, welches sich mit kontinuierlicher Verteilungs- und Formungsorgans angebracht. Außer-
Bewegung in der Richtung senkrecht zu den Reihen der dem sind Blasorgane 32, 33 vorgesehen. Diese sind so
öffnungen der Spinndüse fortbewegt. 45 angeordnet, daß sie zusätzliche gasförmige Fluida in das
Man bewirkt ein Ansaugen von Luft in das Innere des Innere des Verteilungs- und Formungsorgans einführen.
Verteilungs- und Formungsorgans zwischen dem Bei der Ausführungsart gemäß den F i g. 9 bis 11 ist
Ausgang der Kanäle oder Düsen 4 und dem Eingang 25 eines dieser Blasorgane 32 dargestellt, und zwar ist es an
dieses Organs. der oberen Öffnung des Verteilungs- und Formungsor-
Erfindungsgemäß erfolgt die Kontrolle bzw. Steue- 50 gans angeordnet. Ein zweites Blasorgan 33 mündet über
rung der Gleichmäßigkeit, der Stärke und der Abnahme einer der Klappen 27. Im praktischen Betrieb sind die
der Strömungsgeschwindigkeit des die Fasern mitfüh- Zahl, die Stellung und die Verteilung dieser Blasorgane
renden gasförmigen Fluidums durch die vereinigte bestimmt in Abhängigkeit von dem betreffenden
rung zusätzlicher t-iuida. Gemäß den vorziehenden Erfindung verwirklicht werden können.
Ausführungen wird beim Ausführungsbeispiel gemäß Man sieht, daß bei der Ausführungsart gemäß
den Fig. 7 und 8 die Einwirkung zusätzlicher Fluida in Fig. 10 die großen Flächen des Verteilungs- und
Form angesaugter Luft bewirkt. Erfindungsgemäß wird Formungsorgans nur bei 34 konvergent sind, und zwar
diese Einführung derart gesteuert daß die Menge an ^0 auf einem Teil ihrer Länge in der Nähe des
Querschnitte des Verteilungs- und Formungsorgans ihrer ganzen Länge konvergent
hindurch im wesentlichen konstant bleibt. Bei der Ausführungsart gemäß den F i g. 12 und 13
Man kann den Öffnungsquerschnitt durch Einwirkung besteht das Verteilungs- tmd Formungsorgan aus
auf die Anpreßmittel verändern, um so ein induziertes 65 mehreren übereinander angeordneten Elementen, wie
das Gasvolumen, das aus der Düse austritt. Auf dieselbe erfolgt Diese Elemente haben zwei große ebene
Hereich, der dem Austrittsquerschnitt benachbart ist,
konvergent sind. Im dargestellten Beispiel (Kig. 13)
sind die großen ebenen Mächen als auf ihrer ganzen Länge konvergent tiargestellt worden.
Erfindungsgemäß ist die AiiMrilisfläche 38 bei
irgendeinem der Elemente des Verleilungs- und l-ormungsorgans geringer als die Eintrittsflächc 39 des
folgenden Clements. Außerdem ist der Aiistriiisqiierschnitt
40 jedes Elementes mindestens so groß wie sein Eintriitsquerschnitt 39.
In den I7 ig. 12 und 13 sieht man bei 35 und 36
blasorgane. Diese sind so angeordnet, daIJ sie gemäß
denselben Bedingungen, wie sie weiter oben dargelegt sind, gasförmige Fluida in das Innere des Veneilungsiind
Formungsorgans einführen. Das Diasorgan 35 ist am Eintritt des Verteilungs- und Formungsorgans
angeordnet, und das Blasorgan 36 ist zwischen zwei aufeinanderfolgenden Elementen angeordnet. Man
kann außer dem Blasorgan 36 auch noch weitere Blasorgane vorsehen.
Die erfindungsgemäßen Vorrichtungen haben insbe sondereden Vorteil,daß man Faserzusammenballungei
vermeidet und die Fasern auf dem Transportorgai ablegen kann, ohne daß sich Anhäufungen ode
Knötchcn bilden. Die erfindungsgemäßen Vorrichlun gen gestatten außerdem, daß bei der Ausführiingsforn
gemäß den F i g. 12 und 13 durch Verformung und/ode Richtungsänderung wenigstens eines der aufeinander
folgenden Elemente des Verteilungs- Lind Formungsor gans eine bevorzugte Orientierung der Fasern auf den
Transporiorgan erzielt werden kann, wodurch ciiu
Verbesserung der Widerstandsfähigkeit der Matte odei
des Vlieses erreicht wird.
Die Erfindung ist nicht beschränkt auf die beschriebe
ncn Aiisführungsformen, und sie kann in verschiedener
Varianten ausgeführt werden. Eine von diesen Varianten besteht beispielsweise darin, daß man bewegliche
Abienkorganc unterhalb der festen Kanäle gemäß dci Erfindung vorsieht.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
«09028/158
Claims (8)
1. Vorrichtung zur Herstellung eines Vlieses oder einer Matte aus Fasern aus thermoplastischem
Material, insbesondere aus Glasfasern, mit Spinnköpfen, aus denen Fäden des geschmolzenen
Materials austreten, mit Blaseinrichtungen, um die Fäden unter Einwirkung von Ziehgasen wie Luft,
Dampf oder heißen Gasen in Fasern umzuwandeln, mit einer darunter befindlichen Transporteinrichtung
und mit einer zwischen den Spinnköpfen und der Transporteinrichtung angeordneten Führungseinrichtung,
die der Führung der Fasern bis zum Aufbringen auf die Transporteinrichtung dient,
wobei die Führungseinrichtung sich bis in die Nähe der Transporteinrichtung erstreckt, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung aus einer unterhalb der Blaseinrichlungen (5, 9) für
die Ziehgase angeordneten Verteileinrichtung (4) und einer unmittelbar unterhalb des Ausgangs (12)
dieser Verteileinrichtung (4) angeordneten Formungseinrichtung (17) besteht, wobei die als Stutzen
ausgebildete Verteileinrichtung (4) zwei einander gegenüberstehende ebene Flächen aufweist, die in
der Strömungsrichtung der Ziehgase konvergieren und zur Hauptachse der Verteileinrichtung (4)
symmetrisch sind, und der Stutzen eine Ausgangsquerschnittsfläche (12) aufweist, die zumindest gleich
der Eintrittsquerschnittsfläche ist, und daß die Formungseinrichtung (17) gleichfalls zwei ebene
große Flächen (18, 19) aufweist, die zumindest auf einem Teil ihrer Länge, nämlich im Bereich des
Austrittsquerschnitts (20), konvergieren.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wände der Verteileinrichtung (4) mit nur auf Teile des Querschnitts wirkenden
Verengungseinrichtungen (10) versehen sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verengungseinrichtungen
(10) für den Stutzen der Verteileinrichtung (4) aus Schrauben bestehen, die auf die großen Flächen (11)
des Stutzens über gelenkige Verbindungsteile (7, 8) einwirken.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stutzen (4) sowie
die Blaseinrichtungen (5) und die Reihe (3) der Düsenöffnungen im Spinnkopf, die örtlich oberhalb
des Stutzens (4) liegen, mit ihrer Längserstreckung in der Bewegungsrichtung der Transporteinrichtung
angeordnet sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formungseinrichtung (17) Luftansaugöffnungen
in den Seitenwänden aufweist, die bevorzugt als einstellbare Klappen (27) ausgebildet
sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Formungseinrichtung
(17) aus mehreren übereinandergesetzten Bauteilen (28, 29) besteht, zwischen denen die
Lufteinführung erfolgt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Austrittsquerschnitt eines Bauteiles
(28) kleiner ist als der Eingangsquerschnitt des nächsten (29).
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die großen Flächen
(18, 19) der Formungseinrichtung (17) mit örtlich wirkenden Verengungseinrichtungen (21, 22, 23;
versehen sind, welche es ermöglichen, die für dsr Durchgang des die Fasern mitführenden gasförmigen
Strömungsmittels dargebotenen Querschnitie zu verändern.
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