DE2117860C3 - Einrichtung zum linienförmigen Informationsaustausch zwischen Schienenfahrzeugen und einer ortsfesten Station - Google Patents
Einrichtung zum linienförmigen Informationsaustausch zwischen Schienenfahrzeugen und einer ortsfesten StationInfo
- Publication number
- DE2117860C3 DE2117860C3 DE19712117860 DE2117860A DE2117860C3 DE 2117860 C3 DE2117860 C3 DE 2117860C3 DE 19712117860 DE19712117860 DE 19712117860 DE 2117860 A DE2117860 A DE 2117860A DE 2117860 C3 DE2117860 C3 DE 2117860C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- line
- track
- lines
- rail
- area
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 3
- 210000005182 tip of the tongue Anatomy 0.000 claims description 2
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 8
- 230000003137 locomotive effect Effects 0.000 description 3
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 3
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 2
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 2
- 230000008054 signal transmission Effects 0.000 description 2
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 241001669679 Eleotris Species 0.000 description 1
- 241000532359 Porzana tabuensis Species 0.000 description 1
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 description 1
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 230000033228 biological regulation Effects 0.000 description 1
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 1
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 230000011664 signaling Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L3/00—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
- B61L3/16—Continuous control along the route
- B61L3/22—Continuous control along the route using magnetic or electrostatic induction; using electromagnetic radiation
- B61L3/225—Continuous control along the route using magnetic or electrostatic induction; using electromagnetic radiation using separate conductors along the route
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
Die F.rfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum
linienförmigen Informationsaustausch zwischen Schienenfahrzeugen und einer ortsfesten Station mit einer im
Bereich der Station längs der Strecke angeordneten wechselstromgespeislen Doppelleitung und an den
Schienenfahrzeugen vorgesehenen Spulen, die mit mindestens einer der beiden Leitungen induktiv
gekoppelt sind.
Derartige Einrichtungen zur linienförmigen Signalübertragung zwischen Zug und Strecke setzen sich in
zunehmendem Maße bei den Bahnverwaltungen durch, weil mit Hilfe dieser Einrichtungen von der Signaltechnik
her gesehen beispielsweise höhere Geschwindigkeiten zulässig sind und somit der Bahnbetrieb rationeller
gestaltet werden kann.
Im allgemeinen wird der eine bzw. andere Leiter der Doppelleitung am einen bzw. anderen Schienenfuß
innerhalb eines Gleises angeordnet und zwecks Entkopplung vom Gleis in regelmäßigen Absländen
gekreuzt. Ferner ist es bekannt, einen Leiter der Doppelleitung am Schienenfuß einer Schiene und den
anderen Leiter in der Mitte des betreffenden Gleises anzuordnen (DE-OS 19 08 400). Die Schienenfahrzeuge
sind mit eincf Spule ausgerüstelj die mit der in der
Gleismille Verlegten Leitung induktiv gekoppelt ist.
Ferner besteht die Möglichkeit, die Doppelleitung im
Gleis so anzuordnen, daß die beiden Leitungen in
Vorgegebenen Abständen untereinander und Von den Schienen entfernt liegöfl, Auch diese Doppelleitung
Wird zur Entkopplung vom Gleis und zur Erzielung von
Markierungsstellen, die vom Zuge erkannt werden können, in regelmäßigen Abständen gekreuzt Bei allen
Verlegungsarten der Doppelleitung wird angestrebt, mit möglichst wenig Sendeleistung seitens der ortsfesten
Station auf den Schienenfahrzeugen einen möglichst hohen Empfangspegel bei gutem Störabstand zu
erzielen.
Eine andere bekannte Einrichtung mit entlang den Schienen eines Gleises verlegten Leitungen ist aus der
FR-PS 15 13 373 vorbekannt Bei einem Ausführungsbeispiel ist die eine Leitung in regelmäßigen Abständen
in langgestreckten, rechteckförmigen Schlingen verlegt, von denen die einfache Schiingenseite im Verlauf der
Fahrzeugspule und die doppelte Schiingenseite zwischen den Schienen angeordnet sind. Durch diese
Anordnung von Schlingen liegen, bezogen auf die eine oder andere Fahrrichtung Leiterstücke hintereinander
mit jeweils entgegengesetzt gerichteten Strömen, ähnlich wie bei den Linienleitungen mit den bekannten
Kreuzungsstellen. Beim Vorbeibewegen an den Leiter-Stücken werden in der mit diesen gekoppelten
Fahrzeugspule Spannungen induziert, deren Phasenlage sich sprunghaft ändert, was zur Auflösung von Signalen
auf dem betreffenden Schienenfahrzeug führt
Ferner ist eine Einrichtung zur linienweisen Übertragung von Signalbegriffen auf eine Lokomotive bekannt
(DE-OS 14 55 43b), bei der die Lokomotiven auf normaler Strecke von im Gleis fließenden Strömen
beeinflußt werden. Zu diesem Zweck sind die Lokomoti-
J0 ven mit Induktionsspulen-Empfängern ausgerüstet, die
vor der ersten Achse über den Schienensträngen fest angebracht sind. Damit auch im Bereich von sich
verzweigenden Gleisstromkreisen. also beispielsweise in Weichen, eine ausreichende Übertragung sicherge-
J5 stellt ist, wird zur Empfangsverbesserung eine um alle
Zweige des Gleisstromkreises zusätzlich herumgelegte Schleife vorgesehen, die an denjenigen Schienensträngen,
die zur Übertragung der Signalbegriffe vorgesehen sind, dicht entlang geführt ist
Bei den bekannten Signalsystemen mit einer Doppelleitung
zur Informationsübertragung ergeben sich auf Grund von oberbaulechnischen Forderungen hinsichtlich
der Leitungsverlegung im Bereich von Gleisverzweigungen Leitungsanordnungen, die den Empfang-
"•5 spegel auf den S. hienenfahrzcugen ungünstig beeinflussen.
Weitere Pegeleinbrüche in Bereichen von Gleisverzweigungen entstehen dadurch, daß Schienenverbinder
und die ohne Isolierstoß kreuzenden Schienen Kurzschlußschleifen bilden. In diese induziert die am
Schienenfuß liegende Leitung Ströme, die das primäre
Feld der Leitung am Schienenfuß schwächen, so daß es in diesem Bereich in unerwünschter Weise zu
Pegelabsenkungen kommt.
Pegelabsenkungen haben sich allerdings auch in
Gleisverzweigungen mit Isolierstößen ergeben, die
darauf zurückzuführen sind, daß die Isolierstöße beim
Überfahren durch ein Schienenfahrzeug überbrückt werden.
Der F.rfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für die Bereiche der Strecke mit Gleisverzweigungen eine
spezielle Anordnung der Doppelleitung ZUm Iinienförmigen
Informationsaustausch anzugeben, welche die geschilderten Nachteile: vermeidet und an jeder Stelle
des Gleises einen ausreichender! Empfangspegel auf den
Schienenfahrzeugen gewährleistet Dabei kann Unberücksichtigt bleiben, daß def Pegel stellenweise höher
wird als der normal erwartete Empfangspegel,
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst,
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst,
2! 17
cjaß bei Weichen im Bereich vom Herzstück und
Zungenspitze bzw. im Bereich des Kreuzungsvierecks von Kreuzungen und Kreuzungsweichen die mit den
Fahrzeugspulen gekoppelte Leitung der Doppelleitung mindestens eine einfache bzw. mehrfache Schlinge in
der Art eines gestreckten Rechteckes bildet, von dem der bzw. die Leiter der einen langen Seite, die nicht mit
der Fahrzeugspule gekoppelt ist, jeweils außerhalb des Gleiskörpers verlegt sind.
Eine derartige Führung der Leitungen gewährleistet IQ bei Berücksichtigung der scharfen Verlegungsvorschriften
der Bahngesellschaften insbesondere für Gleisverzweigungsbereiche in vorteilhafter Weise einen ausreichenden
Empfangspegel, und zwar auch bei nicht vermeidbaren Kurzschlußschleifen. Der Erfindungs- Ii
gedanke ist bei allen gebräuchlichen Verlegungsarten, insbesondere denjenigen, die in der Beschreibungseinleitung
näher erläutert wurden, anwendbar.
Wenn eine Doppelleitung verwendet wird, die in
vorgegebenen Abständen gekreuzt ist, und deren 2u
Leitungen abwechselnd an der einen Schiene bzw. in der Gleismitte verlegt sind, wobei die Fahnzeu^spulen mit
der in der Gleismitte vorgesehenen Leitung gekoppelt sind, sieht eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung
vor, daß die im Bereich von Weichen, Kreuzungen bzw. Kreuzungsweichen vorgesehenen keine Schlingen bildenden
Leitungen mindestens teilweise außerhalb des Gleiskörpers verlegt sind, derart, daß die Kopplung mit
den Fahrzeugspulen möglichst gering ist. Durch diese Maßnahme wird in vorteilhafter Weise noch eine ii>
zusätzliche Pegelverbesserung erreicht, ohne daß an Stelle einer normalerweise ausreichenden einadrigen
Schleife eine mehradrige vorgesehen werden muß, die einen erhöhten Kupferaufwand erfordern würde.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung werden r> nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Die Figuren zeigen im einzelnen
F i g. I die Anordnung einer Doppelleitung im Bereich einer Weiche.
Fig. 2 dieselbe Doppelleitung im Bereich einer -te Kreuzung und
Fig. 3 eine Kreuzung mit einer Doppelleitung in einer anderen Verlegungsart.
Fig. I zeigt einen Streckenausschnitt mit einer Gleisver/weigung in Form einer Weiche mit einer im -ti
Gleis ai geordneten Doppelleitung, von der eine
Leitung 1 am Fuße einer Schiene und die andere Leitung 2 in der (ileismitte angeordnet ist. Diese Doppelleitung
ist in vorgegebenen Abständen mit Markierungsstellen versehen, an denen die beiden Leitungen Kreuzungen 3 w
bilden. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist angenommen worden, daß sowohl ir.i abzweigenden als auch im
geraden Streckenteil bei normaler Verlegung der Doppelleitung unerwünschte Pegelabsenkungen infolge
vorhandener (nicht dargestellter) Kurzschlußschleifen «
vorhanden wären. Um diesen Pegelabsenkungen entgegenzuwirken, ist im Bereich zwischen dem Herzstück 4
und der Zungenspitze 5 der Weiche die mit der Fahrzeugspule (nicht dargestellt) gekoppelte Leitung 2
in der Mitte des Gleises zweimal als einadrige Schleife 6 fco bzw. 2. in der Art eines gestreckten Rechtecks
ausgebildet. Die Leitung 61 bzw, 71 der einen langen Seite der Rechtecke ist jeweils außerhalb des Gleiskör*
pers Verlegt. Parallel zu der Leitung 61 bzw» 71 ist die außerhalb der Gleisverzweigung am Schienenfuß
verlegte Leitung i als Leitung 62 bzw, 72 entlangge*
führt. Hierdurch ist Hie störende Kopplung mit den Fahrzeiigspülen besonders klein gehalten was ebenfalls
zu einer Erhöhung des durch die in der Mitte verlegte Leitung 2 erzeugten Sendepegels beiträgt Diese ist im
Bereich von schräg zur Fahrrichtung im Gleis liegenuen Schienenteilen 8,9 zu ihrem Schutz an diesen teilweise
entlanggeführt Im Bereich vom Weichengestänge können die Leitungen mit einem Schutzschlauch
versehen werden. Wenn die Mittellage der Leitung 2 außerhalb der Weiche als Normallage bezeichnet wird,
so weicht die Leitung 2 zunächst aus dieser Normallage unter Vergrößerung des Abstandes zum jeweiligen
schräg liegenden Schienenteil ab, vgl. insbesondere die Sprungstellen 10 und 11. Im weiteren Verlauf ist die
Leitung an den schräg zur Fahrrichtung im Gleis liegenden Schienenteil 8 bzw. 9 etwa senkrecht zu der
Fahrrichtung herangeführt und auf ein und derselben Schwelle (nicht dargestellt) befestigt Durch diese
Leitungsführung wird erreicht, daß unter Wahrung eines vorgegebenen Abstandes der Leitung 2 zum
schräg im Gleis liegenden Schienenteil 8 bzw. 9 die mit der Leitung gekoppelten Fahrzeup^pulen die ungefähr
senkrecht zur Fahrrichtung verlausenden Leitungsteile an den Sprungstellen 10 und 11 etwa in der Mitte
passieren. Hierdurch wird auch an den Sprungstellen ein ausreichender Sendepegel erzielt. Die an den Leitungen
vorgesehenen Pfeile geben beispielsweise die momentane Rientung des Stromes an.
Ob nun alle geschilderten Maßnahmen zur Pegelverbesserung im Bereich einer Weiche erforderlieh sind,
muß von Fall zu Fall entschieden werden. Wesentlich ist — und das gilt auch für solche Doppelleitungen, bei
denen beide Leitungen im Abstand voneinander und in einem vorgegebenen Abstand von den Schienen im
Gleis angeordnet sind —.daß die nit den Fahrzeugspulen gekoppelte Leitung der Doppelleitung mindestens
eine ein- bzw. mehradrige Schleife bildet, von der ein Teil außerhalb des Gleises verlegt ist. Je nach den
örtlichen Gegebenheiten kann die Weiche auch nur mit einer einzigen Schleife ausgerüstet werden.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 zeigt eine Kreuzung mit einer Doppelleitung, von der die eine
L°itung 1 ebenfalls an einer Schiene und die andere Leitung in der Gleismitte angeordnet ist. Bei diesem
Ausführungsbeispiel ist gleichfalls angenommen worden, daß der außerhalb dieser Gleisverzweigung
vorhandene Sendepegel in der Kreuzung durch von
Schienenteilen und Schienenverbindern gebildeten Kurzschlußstromkreisen in unzulässiger Weise herabgesetzt
wird. Die für die Kreuzung vorgeschlagene Leitungsführung der Doppelleitung ist unter Berücksichtigung
der wesentlichen Merkmale der Anordnung nach Fig.! entstanden, die der Geometrie der
Kreuzung entsprechend angewandt wurden. Wesentlich ist bei dieser Art der Leitungsführung, daß im Bereich
des Kreuzungsvierecks 12, 13, 14 und 15 die mit den Fahrzeugspulen gekoppelte, in der Gleismilte verlegte
Leitung 2 Schleifen 16, 17, 18 und 19 in der Art von
gestreckten Rechtecken bildet, von denen jeweils die Leitung der einen langen Seite außerhalb des Gleiskörpers
verlegt irl. Ferner sind die nicht mit den Fahrzeugspulen gekoppelten Leitungen, die normalerweise
außermittig an einem Schienenfuß verlegt sind, ebenfalls außerhalb des Gleiskörpers Verlegt Hierdurch
wird eine Weitere Pegelanhebung Und damit Verbesserung
der Informationsübertragung err.eicht.
Die in der Gleirmitte verlegte Leitung 2 ist wie beim Ausführungsbeispiel nach Fi g, 1 im Bereich von schräg
zur Fahrrichtung im Gleis liegenden Schienenteilen teilweise an diesen entlang verlegt. An den Sprungstel-
len 20, 21 usw. bis 27, an denen die Linienteitung etwa
senkrecht zu der Fahrnchlung an die schräg im Gleis liegenden Schienenteile herangeführt ist, ist durch die
bereits für die Anordnung nach Fig. 1 beschriebene
Leitungsverlegung in vorteilhafter Weise erreicht, daß die Fahrzeugspulen die etwa senkrecht zur Fahrrichtung
verlaufenden Leitungsteile ungefähr in der Mitte passieren. Diese Maßnahme ist nicht erforderlich, wenn
die in der Mitte verlegte Leitung so angeordnet werden kann, daß sie die schräg zur Fahrrichtung im Gleis
liegenden Schienenteile in einem spitzen Winkel schneidet und dabei ihre Normallage in der Gleismitte
etwa beibehält. Dies gilt sinngemäß auch für die Anordnung nach Fig. I. Die Leitungsführung kann in
Bereichen von Kreuzungen bzw. Kreuzungsweichen auch noch in anderer Art und Weise variiert werden,
indem beispielsweise innerhalb des Kreuzungsvierecks 12.13.14 und 15 ein- bzw. mehradrige Schleifen nur auf
einer Seite der Kreuzung bzw. Kreuzungsweiche vorgesehen werden. Beispielsweise können die Schleifen
18 und 19 entfallen, wenn durch entsprechende Schienenisolierung in diesem Kreuzungsteil keine den
Sendepegel verringernden Kurzschlußschleifen vorhanden sind. Entsprechendes gilt wahlweise in analoger
Form für eine oder mehrere andere der dargestellten Schleifen.
Fig.3 zeigt ebenfalls eine Kreuzung mit einer
zwischen den Schienen verlegten Doppelleitung. Hierbei haben beide Leitungen der Doppelleitung voneinander
und von den Schienen, zu denen sie parallel geführt Jo sind, einen vorgegebenen Abstand. Die Schienenfahrzeuge
können mit einer bzw. zwei Spulen ausgerüstet sein, von denen jede mit einer der beiden Leitungen der
Doppelleitung induktiv gekoppelt ist. Dabei sind diese Fahrzeugspulen so geschaltet, daß sich die induzierten
Spannungen addieren Hieraus folgt für die Anordnung der Leitungen in Bereichen von Gleisverzweigungen
mit durch die Schienen verursachten Pegelabsenkungen.
daß mindestens eine der beiden Leitungen der Doppelleitung in besonders zweckmäßiger Art und
Weise verlegt werden muß, um auf den Schienenfahrzeugen
beim Passieren von Weichen, Kreuzungen bzw. Kreuzungsweichen einen ausreichenden Empfangspegel
zu erzeugen. Bei der Anordnung nach Fig,3 im
Bereich des Kfeüzürigsviefecks 12, 13, 14 und 15 der
dargestellten Kreuzung ist jeweils nur für diejenige Leitung der Doppelleitung eine Schieifenverlegung
vorgesehen* deren Schleife 16,17,18 und 19 es gestattet,
einen Teil der dafür erforderlichen Leitungen außerhalb des Gleiskörpers anzuordnen. Im Bereich von schräg
zur Fahrrichtung im Gleis liegenden Schienenteilen, auf welche die Leitungen zulaufen, sind diese wiederum an
den Sprungstellen, beispielsweise bei der Stelle 28, nahezu senkrecht zu der Fahrrichtung herangeführt,
laufen an diesen Schienenteilen ein Stück entlang und verlassen diese wieder sprunghaft. Bei dieser Verlegungsart
ist zur Erzielung eines ausreichenden, gleichmäßig hohen Pegels auf den Schienenfahrzeugen der
jeweils quer zur Fahrrichtung verlaufende Leitungsteil mit den angrenzenden Leitungen so angeordnet, daß die
Fahrzeugspulen, die nur mit den parallel zum Gleis geführten Leitungen gekoppelt sind, die genannten
Sprungstellen etwa in der Mitte passieren. Die im vorliegenden Ausführungsbeispiel dargestellte und
beschriebene Anordnung der Doppelleitung kann sinngemäß auch für Kreuzungsweichen und Weichen
unabhängig von deren Lage und Bauform vorgesehen werden. Ob bei den Kreuzungen bzw. Kreuzungsweichen
alle vier Schleifen 16 bis 18 erforderlich sind, muß von Fall zu Fall geprüft werden. Wenn durch
entsprechende Gleisisolierungen und/oder Verwendung besonderer Schienenverbinder störende Kurzschlußschleifen
vermieden werden können, kann auch auf eine oder mehrere der im Beispiel dargestellten Schleifen 16
bis 18 verzichtet werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Einrichtung zum linienförmigen Informationsaustausch
zwischen Schienenfahrzeugen und einer ortsfesten Station mit einer im Bereich der Station
längs der Strecke angeordneten wechselstromgespeisten Doppelleitung und an den Schienenfahrzeugen
vorgesehenen Spulen, die mit mindestens einer der beiden Leitungen induktiv gekoppelt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß bei Weichen
im Bereich vom Herzstück (4, Fig. 1) und Zungenspitze
(5) bzw. im Bereich des Kreuzungsvierecks (12,13, 14, 15 in Fig.2 und 3) von Kreuzungen und
Kreuzungsweichen die mit den Fahrzeugspulen gekoppelte Leitung der Doppelleitung mindestens
eine einfache bzw. mehrfache Schlinge (6, _7 in F i g. 1; 16,17,18,19 hi F i g. 2 und 3) in der Art eines
gestreckten Rechteckes bildet, von dem der bzw. die Leiter der einen langen Seite, die nicht mit der
Fahrzeugspuie gekoppelt sind, jeweils außerhalb des Gleiskörpers verlegt sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1 mit einer in vorgegebenen Abständen gekreuzten Doppelleitung,
deren Leitungen abwechselnd an der einen Schiene bzw. in der Gleisnvite verlegt sind, wobei
die Fahrzeugspulen mit der in der Gleismitte vorgesehenen Leitung gekoppelt sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die im Bereich von Weichen, Kreuzungen bzw. Kreuzungsweichen vorgesehenen,
keine Sch igen bildenden Leitungen (1 in Fig. 1 und 2) mindestens teilweise außerhalb des Gleiskörpers
verlegt sind, derart, daii die Kopplung mit den Fahrzeugspulen möglichst gering ist.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712117860 DE2117860C3 (de) | 1971-04-13 | 1971-04-13 | Einrichtung zum linienförmigen Informationsaustausch zwischen Schienenfahrzeugen und einer ortsfesten Station |
| CH390672A CH532498A (de) | 1971-04-13 | 1972-03-16 | Einrichtung zum linienförmigen Informationsaustausch zwischen Schienenfahrzeugen und einer ortsfesten Station |
| AT228772A AT313367B (de) | 1971-04-13 | 1972-03-17 | Einrichtung zum linienförmigen Informationsaustausch zwischen Schienenfahrzeugen und einer ortsfesten Station |
| FI92672A FI56510C (fi) | 1971-04-13 | 1972-04-04 | Anordning foer kontinuerlig informationsoeverfoering mellan raelsbundna fordon och en fast station |
| NL7204834A NL168767C (nl) | 1971-04-13 | 1972-04-11 | Inrichting voor lijnvormige informatieuitwisseling tussen railvoertuigen en een vast station. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19712117860 DE2117860C3 (de) | 1971-04-13 | 1971-04-13 | Einrichtung zum linienförmigen Informationsaustausch zwischen Schienenfahrzeugen und einer ortsfesten Station |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2117860A1 DE2117860A1 (de) | 1972-11-02 |
| DE2117860B2 DE2117860B2 (de) | 1979-06-13 |
| DE2117860C3 true DE2117860C3 (de) | 1980-02-07 |
Family
ID=5804597
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712117860 Expired DE2117860C3 (de) | 1971-04-13 | 1971-04-13 | Einrichtung zum linienförmigen Informationsaustausch zwischen Schienenfahrzeugen und einer ortsfesten Station |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT313367B (de) |
| CH (1) | CH532498A (de) |
| DE (1) | DE2117860C3 (de) |
| FI (1) | FI56510C (de) |
| NL (1) | NL168767C (de) |
-
1971
- 1971-04-13 DE DE19712117860 patent/DE2117860C3/de not_active Expired
-
1972
- 1972-03-16 CH CH390672A patent/CH532498A/de not_active IP Right Cessation
- 1972-03-17 AT AT228772A patent/AT313367B/de not_active IP Right Cessation
- 1972-04-04 FI FI92672A patent/FI56510C/fi active
- 1972-04-11 NL NL7204834A patent/NL168767C/xx not_active Application Discontinuation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2117860B2 (de) | 1979-06-13 |
| NL7204834A (de) | 1972-10-17 |
| NL168767C (nl) | 1981-12-16 |
| FI56510B (fi) | 1979-10-31 |
| FI56510C (fi) | 1980-02-11 |
| CH532498A (de) | 1973-01-15 |
| DE2117860A1 (de) | 1972-11-02 |
| AT313367B (de) | 1974-02-11 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2500792A1 (de) | Elektromagnetische fuehrungsvorrichtung | |
| DE2951124C2 (de) | Elektrischer Trennstoß für mit Wechselstrom gespeiste Gleisstromkreise in Eisenbahnanlagen | |
| DE2117860C3 (de) | Einrichtung zum linienförmigen Informationsaustausch zwischen Schienenfahrzeugen und einer ortsfesten Station | |
| DE3531855C1 (de) | Eisenbahnweiche mit Y-foermigen Stahlschwellen | |
| DE2450890C2 (de) | Einrichtung zum informationsaustausch zwischen schienenfahrzeugen und einer ortsfesten station | |
| DE3231773A1 (de) | Weiche fuer eine einschienenhaengebahn | |
| DE2832832A1 (de) | Einrichtung zum informationsaustausch zwischen schienenfahrzeugen und einer ortsfesten station | |
| DE2658535C3 (de) | Linearmotor, insbesondere eisenloser Linearmotor | |
| DE814303C (de) | Gleisfreimeldeanlage | |
| DE1947088C3 (de) | Einrichtung zur Signalübertragung für Schienenfahrzeuge | |
| DE3220182A1 (de) | Elektrischer trennstoss fuer wechselstromgespeiste gleisstromkreise | |
| DE642151C (de) | Anordnung der die Stromzu- und -ableitung bildenden Fahrleitungen von elektrischen Bahnen | |
| DE2925577C2 (de) | Einrichtung zur linienförmigen Beeinflussung von spurgebundenen Fahrzeugen | |
| DE2332946B2 (de) | Einrichtung zum linienförmigen Informationsaustausch zwischen Schienenfahrzeugen und einer ortsfesten Station | |
| DE2347202B2 (de) | Einrichtung zum linienförmigen Informationsaustausch zwischen Schienenfahrzeugen und einer ortsfesten Station | |
| DE3235597C2 (de) | ||
| DE19743998A1 (de) | Linienleiter-Schleifenanordnung und Übertragungssystem mit einer Linienleiter-Schleifenanordnung | |
| DE2853191C2 (de) | ||
| CH648522A5 (en) | Track conductor arrangement for safeguarding the transmission of information between route and vehicles | |
| DE1530411B2 (de) | Isolierstossfreier gleisstromkreis fuer gleisverbindungen in eisenbahnanlagen | |
| DE1265772B (de) | Einrichtung zur Fahrortbestimmung von Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen | |
| EP0573131A1 (de) | Mitteneinspeiseanordnung für einen Gleisstromkreis | |
| DE975146C (de) | Fuer Falschfahrten umschaltbare Eisenbahnblocksignalanlage | |
| DE2912735A1 (de) | Anordnung zur pollageerfassung bei einem langstator-synchronlinearmotor fuer ein fahrweggebundenes triebfahrzeug | |
| DE1246795B (de) | Anordnung fuer Weichenisolierung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |