DE2117093A1 - Kabelverseilvorrichtung - Google Patents
KabelverseilvorrichtungInfo
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Description
2117093 Patentanwalt DipL-Phys. Gerhard Liedl 8 München 22 Steinsdorfstr. 21-22 Tel. 29 84
B 5071
OKI DENSEN Kabushiki Kaisha No. 629 Shimoodanaka KawasaM-shi Kanagawa-ken
Kabelverseilvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine· Kabelverseilvorrichtung für verstellbare
Ganghöhen, bei der auf einer Vorratstrommel mehrere, den Kabelkern bildende elektrische Leiter vorgesehen sind.
Die den Kabelkern bildenden elektrischen Leiter sind als Mehrfachleiter
oder getrennt voneinander als einzelne Leiter parallel auf der Vorratstrommel aufgewickelt. Diese Vorratstrommel ist mit einer
N/Br.
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Antriebswelle verbunden. Die elektrischen Leiter werden von der Vorratstrommel abgewickelt und in der gedachten Verlängerung
der Achse der Vorratstrommel miteinander verdrillt.
Um Kabel mit verringerten Durchmessern herstellen zu können, ist es notwendig die bekannten Kabelverseilvorrichtungen zu verbessern.
Beispielsweise werden in der Nachrichtentechnik für den Kabelkern Durchmesser von 0,5 mm, 0,4 mm und sogar 0, 32 mm
verlangt. Bei der Verseilung muß daher dafür gesorgt werden, daß keine allzuhohen Kräfte an den zu verseilenden Leitern angreifen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Kabelverseilvorrichtung
mit verstellbarer Ganghöhe zu zeigen, welche Kabelkerne mit geringeren Durchmessern, insbesondere für die Nachrichtentechnik,
mit einer hohen Produktionsrate herzustellen vermag. Es sollen dabei Vorratstrommeln verwendet werden, welche ein relativ hohes
Fassungsvermögen haben.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Kabelausleger auf einer Welle relativ zur Vorratstrommel drehbar befestigt ist,
daß ein relativ zum Kabelausleger und zur Vorratstrommel drehbarer Bremsausleger auf einer weiteren Welle befestigt ist und
mehrere Führungsöffnungen aufweist, durch die die elektrischen Leiter geführt sind, daß eine Verseilführung 6 vorgesehen ist und
daß die Vorratstrommel 15, der Kabelausleger 13 und der Bremsausleger 7 unabhängig voneinander angetrieben sind.
Um das Zusammenlegen mehrerer Nachrichtenkabel zu vereinfachen, können mehrere erfindungsgemäße Kabelverseilvorrichtungen entsprechend
angeordnet sein, wobei jede Vorrichtung für sich Kabel-
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kerne herstellt und diese einzelnen Kabelkerne anschließend miteinander
verbunden werden. Besitzt in diesem Falle die Vorrats trommel eine nur geringe Aufnahmekapazität, so muß sie häufig ausgewechselt
werden. Daraus resultiert ein niederer Wirkungsgrad der Verseilvorrichtung. Es ist daher erwünscht, daß die Vorratstrommel, auf welche die elektrischen Leiter welche den Ka'ielkern
bilden, aufgewickelt sind, eine große Aufnahmekapazität aufweist. Dadurch wird vermieden, daß die Aufnahmetrommel häufig ausgewechselt
werden muß. Bei einer kleinen Aufnahmekapazität der Vorratstrommel könnten auch nicht mehrere Kabelkernelemente
miteinander verseilt werden, da die Länge der einzelnen Kabelkernelemente
auf der Vorratstrommel zu kurz bemessen werden müßten. Ein Vorteil der Erfindung besteht nun darin, eine Vorratstrommel
mit vergrößerter Aufnahmekapazität zu ermöglichen.
Bei den bekannten Verseilvorrichtungen besaßen die Ränder der Vorratstrommel Durchmesser von 400 mm wenn ein Kabelkernelement
von 0,5 mm Durchmesser und einer Länge voh 1000 m aufgewickelt werden sollte. Die Ränder einer Vorratstrommel bei
der erfindungsgemäßen Kabelverseilvorrichtung besitzen 800 mm Durchmesser. Wenn man drei voneinander getrennte Kabelkernelemente
mit Durchmessern von 0,5 mm und Längen von 30.000 m aufwickeln will, dreht sich die Vorratstrommel mit hoher Geschwindigkeit,
wobei die Kabelkernelemente von der Trommel abgezogen werden und in die gedachte Verlängerung der Trommelachse gebracht
werden. Dann ergeben sich bei den bekannten Verseilvorrichtungen hohe Streckkräfte, welche auf die Kabelkernelemente einwirken.
Weiterhin besteht die Gefahr, daß die Kabelkernelemente abgeschert werden, woraus ein Ausfall der Vorrichtung resultiert.
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Es hat sich gezeigt, daß bei Verseilvorrichtungen, bei denen die
Kabelkernelemente von einer rotierenden Vorratstrommel abgezogen werden und zur verlängerten Trommelachse geführt werden, es
notwendig ist, daß die Ränder der Trommel etwa den doppelten Trommeldurchmesser besitzen. Zur Vergrößerung der Aufnahmefähigkeit
der Trommel ist es daher notwendig für die Trommelränder mindestens den doppelten Trommeldurchmesser zu wählen.
Bei einer derartigen Anordnung besteht die Gefahr, daß auf die Kabelkernelemente extrem hohe Zugspannungen während des Abziehens
von der Trommel einwirken, was zum Zerreißen der Kabelkernelemente führen kann. Deshalb ist es notwendig, die Kabelverseilvorrichtung
so auszugestalten, daß die Kabelkernelemente leicht von der Vorratstrommel abgezogen werden können, wobei
die Trommelränder mindestens den doppelten Trommeldurchmesser besitzen.
Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, mehr als zwei Kabelkernelemente
gleichzeitig von der Vorratstrommel abzuziehen. Die einzelnen Kabelkernelemente müssen nämlich symmetrisch zur
Trommelachse bzw. zur Achse der Welle, auf welcher die Trommel sitzt, zur Verseilführung geführt werden. Daraus resultiert, daß
zur Regulierung der Zugspannungen Einrichtungen an der Verseilvorrichtung vorgesehen werden müssen.
Die Kabelkernelemente werden während der Rotation der Vorratstrommel miteinander verseilt, wobei aufgrund von einigen tausend
Umdrehungen pro Minute eine hohe Produktionsrate erzielt wird. Dabei wirken auf die Kabelkernelemente hohe Kräfte ein, welche
zum Zerreißen und damit zum Ausfall der Verseilvorrichtung führen können. Diese Kräfte wirken insbesondere beim Beginn des
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Verseilungsvorganges ein. Es ist daher notwendig, Geschwindigkeitsänderungen während des Betriebes, d.h. beim Anfahren und beim
Beendigen des Verseilvorganges, langsam durchzuführen.
Die erfindungsgemäße Kabelverseilvorrichtung vermeidet die genannten Nachteile und erfüllt die an die einwandfreie Durchführung des
Verseilungsvorganges gestellten Forderungen.
Anhand der Figuren sollen an einem Ausführungsbeispiel die Erfindung
und weitere Vorteile der Erfindung erläutert werden.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Kabelverseilvorrichtung;
Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht der Kabelverseilvorrichtung in der Fig. 1 von links.
In den Figuren besitzen die einzelnen Kabelkernelemente 1, 2, 3, die Form elektrischer Leiter. Diese Kabelkernelemente sind zu
einer Vorratsrolle 33 auf der Vorratstrommel 15 parallel zueinander aufgewickelt. Die Kabelkernelemente 1, 2, 3 und 4 besitzen die
gleichen Durchmesser und die gleichen Längen. Während sich die Vorratstrommel 15 dreht, werden die Kabelkernelemente von ihr
abgewickelt und gelangen zur Verseil führung 6, welche am nicht dargestellten Gestell der Kabelverseilvorrichtung befestigt ist.
Die Verseilführung 6 befindet sich vor der Vorratstrommel 15 und. es werden in ihr die Kabelkernelemente miteinander verseilt, so
daß sie ein Viererseil 5 bilden. Ein Bremsausleger 7 weist vier
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Führungsöffnungen 8, 9, 10 und 11 auf. Diese Führungsöffnungen sind im gleichen Abstand voneinander am Umfang des Bremsauslegers
angeordnet. Die zur Vorratsrolle 33 aufgewickelten Kabelkernelemente werden durch diese Führungsöffnungen in zwei
symmetrischen Reihenpaaren bezüglich des Mittelpunktes des Auslegers 7 geführt. Die Kabelkernelemente werden dabei durch die
Führungsöffnungen hindurchgeführt und dann miteinander verseilt. Der Bremsausleger wirkt weiterhin bremsend auf die Drehung der
Kabelkernelemente während sie zur Verseilführung 6 geführt werden. Die Kabelkernelemente werden durch den Kabelausleger 13 von der
Vorratsrolle 15 abgehoben und weggeführt. Der Kabelausleger 13 ist auf einer Welle 31 befestigt, welche koaxial zur Welle verläuft,
auf der die Vorratstrommel befestigt ist. Der Bremsausleger 7 ist auf einer Welle 30 befestigt, welche gleitend innerhalb des
Längshohlraumes der Hohlwelle 31 des Kabelauslegers 13 angeordnet ist. Die Welle 31 befindet sich ihrerseits innerhalb des Längshohlraumes
der Hohlwelle 32? auf der die Vorratstrommel 15 befestigt
ist. Die Wellen sind drehbar an einem Ende gelagert (in der Fig. das rechte Ende), wobei geeignete Wellenlager 19* in einem gemeinsamen
Lagergehäuse 19 vorgesehen sind. Das Lagergehäuse ist am nicht dargestellten Gestellrahmen der Vorrichtung befestigt.
Die rechten Enden der Wellen 30, 31 und 32 ragen über das Lagergehäuse
19 hinaus und tragen eine doppelt gerillte Seilscheibe 20. Die äußersten rechten Enden der beiden inneren Wellen 30 und 31
ragen ihrerseits über die Seilscheibe 20 hinaus und tragen eine einfach gerillte Seilscheibe 22. Das äußerste rechte Ende der innersten
Welle 30 ragt außerdem über die Seilscheibe 22 hinaus und trägt eine einzelgerillte Seilscheibe 24. Die Welle 32 und die Vorratsrolle
15 sind durch eine Nutmutter 16 miteinander verbunden.
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Ein Ausleger 17 ist gleitend am Gestellrahmen der Verseilvorrichtung
und in einer öffnung 18 in der Vorratstrommel gelagert.
Eine doppeltgerillte Seilscheibe 21 ist auf der Zwischenwelle 34, welche parallel und im Abstand von den Wellen 30, 31 und 32 angeordnet
ist, befestigt. Antriebsriemen sind durch die strici punktierten Linien angedeutet. Auf der Zwischenwelle 34 ist weiterhin eine
einfachgerillte Seilscheibe 23 angeordnet, welche über einen Antriebsriemen mit der zugeordneten Seilscheibe 22 verbunden ist. Weiterhin
ist auf der Zwischenwelle 34 eine doppeltgerillte Seilscheibe 26 befestigt, welche mit einer doppeltgerillten Seilscheibe 27 in Antriebsverbindung
steht. Die Seilscheibe 27 ist auf der Antriebswelle eines Elektromotors 28 befestigt. Die Drehbewegung des Elektromotors 28
wird über die beiden durch einen Antriebsriemen verbundenen Seilscheiben
26 und 27 auf die Zwischenwelle 34 übertragen. Durch die Drehbewegung der Zwischenwelle 34 werden über die Seilscheibe 21
und Antriebsriemen und die Seilscheibe 20 die Welle 32 der Vorratstrommel, die Vorratstrommel 15 und die Vorratsrolle 33 in
der gleichen Richtung gedreht. In gleicher Weise wird durch die Drehbewegung der Zwischenwelle 34 der Kabelausleger 13 gedreht.
Diese Drehbewegung wird von der Seilscheibe 23, einem Antriebsriemen,
der Seilscheibe und der Welle 31 übertragen. Wie aus der Figur 1 hervorgeht, besitzt der Kabelausleger 13 die gleiche Drehrichtung
wie die Vorratstrommel 15.
Das Viererseil 5 wird von einer geeigneten, nicht dargestellten Vorrichtung mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit aufgenommen.
Das Vierer seil 5 wird dabei aus der Verseilführung 6 herausgeführt. Die einzelnen Kabelkernelemente werden dabei von der rotierenden
Vorratstrommel 15, welche an der Welle 32 befestigt ist, wegge-
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führt. Die Drehgeschwindigkeit der Vorratstrommel hängt ab von der Geschwindigkeit mit der das Viererseil 5 von der Verseilführung
6 weggeführt wird. Weiterhin hängt die Drehgeschwindigkeit der Vorratstrommel vom abnehmenden Durchmesser der Vorratsrolle,
welche von den einzelnen Kabelkernelementen gebildet wird, ab. Die Kabelkernelemente drehen sich bezüglich der Vorwärtsdrehrichtung
der Vorratstrommel 15 in Vorwärtsrichtung oder entgegengesetzt. Dies hängt davon ab, wie die inneren Enden der Kabelkernelemente
auf der Trommel befestigt-sind, oder in welcher Richtung
die Kabelkernelemente auf die Trommel aufgewickelt sind. Die Drehgeschwindigkeit der Kabelkernelemente wächst bezüglich der
Drehgeschwindigkeit der Vorratstrommel 15 proportional zur Abnahme des Durchmessers der Vorratsrolle, welche von den Kabelkernelementen
gebildet wird. Das Übersetzungsverhältnis zwischen den Seilscheiben 20 und 21 und zwischen den Seilscheiben 23 und
ist so bemessen, daß der Kabelausleger in der gleichen Richtung rotiert wie die Kabelkernelemente und seine Drehgeschwindigkeit
höher liegt als eine vorbestimmte maximale Drehgeschwindigkeit der Kabelkernelemente relativ zur Vorratstrommel. In den Figuren
1 und 2 drehen sich die Kabelkernelemente in der gleichen Richtung wie die Vorratstrommel (Vorwärtsrichtung). Die Drehgeschwindigkeit
des Kabelauslegers wird auf einem höheren Wert gehalten als die Drehgeschwindigkeit der Vorratstrommel.
Sobald die Kabelkernelemente gegenüber der Vorratstrommel eine entgegengesetzte Drehrichtung aufweisen oder sich in entgegengesetzter
Richtung drehen, muß die Drehgeschwindigkeit des Kabelauslegers 13 auf einem Betrag gehalten werden, welcher niedriger
liegt als die Drehgeschwindigkeit der Vorratstrommel. Die Übersetzungsverhältnisse
der Seilscheiben 20 und 21 sowie 22 und 23
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müssen dann umgekehrt werden.
Hierzu ist eine Seilscheibe 25 auf der Antriebswelle eines Schaltmotors
29 befestigt. Die Seilscheibe 25 befindet sich in Antriebsverbindung mit der Seilscheibe 24, z.B. durch einen Antriebsriemen.
Die Drehbewegung des Schaltmotors wird über die Seilscheiben 25 und 24 auf die Welle 30 und damit auf den Kabelausleger 13
* übertragen. Der Schaltmotor legt somit ein vorbestimmtes Drehmoment
an die Kabelkernelemente, wodurch die Drehbewegung der Kabelkernelemente um ihre eigenen Achsen gebremst wird. Der
Schaltmotor kann auch durch eine elektromagnetische Bremse ersetzt werden. Auch eine einfache mechanische Bremse kann die
gleiche Wirkung herbeiführen. Sobald die einzelnen Kabelkernelemente
um ihre eigenen Achsen in entgegengesetzter Richtung zur Vorratstrommel
sich drehen, legt der dargestellte Schaltmotor ein vorbestimmtes Drehmoment an die Kabelkernelemente, welches in die
gleiche Richtung wie die Drehbewegung der Vorratstrommel wirkt. Die Mutternuten 12 und 14 halten die Welle 30 des Bremsauslegers
und die Welle 31 des Kabelauslegers 13 in Position.
Im folgenden soll der Betrieb der erfindungsgemäßen Kabelverseilvorrichtung
erläutert werden.
Anfangsdurchmesser der Vorratsrolle auf
der Vorratstrommel 500 mm
Enddurchmesser der Vorratsrolle auf der
Vorratstrommel 300 mm
Drehgeschwindigkeit der Vorratsrolle und
der Antriebswelle des Hauptmotors 2000 U/min.
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Aufnahmegeschwindigkeit des Viererseils 200 m/min.
Für den Fall, daß die einzelnen Kabelkernelemente um ihre eigenen Achsen in der gleichen Richtung wie die Vorratstrommel rotieren,
d.h. die Zahl der Verdrillungen in den Kabelkernelementen wächst, verändert sich die Drehbewegung der Kabelkernelemente um ihre
eigenen Achsen in verschiedenen Stufen:
1 500 π π
Endstuie N,= 200Jn 1000- 20° X 334 = 212 U/min.
2 300 π π
Ganghöhe bei P1= 20° x 100° = 94 mm
der Anfangsstufe l 2OOO + 127
Ganghöhe bei P, = = 91 mm der Endstufe 2 2000 + 212
Die Drehgeschwindigkeit des Kabelauslegers, welche den angegebenen
Werten entspricht, beträgt:
N3 * 2212 ü/min.
Die Drehgeschwindigkeit des Bremsauslegers, welche den obenangegebenen
Weiten entspricht, beträgt:
Anfangsstufe N4 = 2127 ü/min.
Endstufe N5 = 2212 ü/min.
Dann wird das bremsende Drehmoment in entgegengesetzter Drehrichtung
zur Vorratstrommel angelegt.
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Drehen sich die Kabelkernelemente um ihre eigenen Achsen in entgegengesetzter Richtung zur Vorratstrommel, d.h. die Zahl der
Verdrillungen der Kabelkernelemente nimmt ab, ändert sich die Drehbewegung der Kabelkernelemente um ihre eigenen Achsen in
verschiedenen Stufen:
| Anfangsstufe | der | N1 = | .127 ü/min. |
| Ganghöhe bei Anfangsstufe |
der | P1 = | 200 : |
| Ganghöhe bei Endstufe |
P2 = | 2000 - | |
| 200 | |||
| 2000 - | |||
| κ 1000 · | |||
| ■ 127 | |||
| χ 1000 | |||
| - 212 |
107 mm
mm
Die notwendige Drehgeschwindigkeit des Kabelauslegers für die genannten
Werte beträgt:
N3 = 1788 U/min.
Die Drehgeschwindigkeit des Bremsauslegers, welche notwendigerweise
den angegebenen Werten entspricht, beträgt:
Anfangsstufe N4 = 1873 U/min.
Endstufe N5 = 1788 U/min.
Das bremsende Drehmoment wird dann in die gleiche Richtung wie die Drehbewegung der Vorratstrommel gelegt.
Weitere Vorgänge beim Betrieb der erfindungsgemäßen Kabelverseilvorrichtung
sollen im folgenden bezüglich des Kabelauslegers und des Bremsauslegers dargestellt werden.
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Die vorausgegangenen Ausführungen beziehen sich auf die Drehgeschwindigkeiten
der Vorratstrommel, der Kabelkernelemente, des Kabellegers, des Bremsauslegers und die Aufnahmegeschwindigkeit
des Viererseils entsprechend vorliegender Erfindung. Im folgenden sollen die Betriebszustände der Kabelverseilvorrichtung gemäß vorliegender
Erfindung während des Einschaltens und Ausschaltens und während des normalen Betriebes sowie während der Beschleunigung
und Abbremsung dargestellt werden:
a) Einschalten:
Nach dem Einschalten und beim Anfahren der Kabelverseilvorrichtung
drehen sich zuerst die Vorratstrommel und der Kabelausleger. Der Kabelausleger dreht sich mit einer vorbestimmten Geschwindigkeit,
welche ein festgelegtes Verhältnis zur Drehgeschwindigkeit der Vorratstrommel aufweist. Die Drehrichtung ist derart, daß die
Kabelkernelemente entspannt sind. Das Durchmesserverhältnis zwischen den Seilscheiben, welche der Vorratstrommel und dem
Kabelausleger zugeordnet sind, ist so bemessen, daß die Drehgeschwindigkeit des Kabelauslegers immer auf einem bestimmten
Wert gehalten werden kann. Dieser Wert ist gleich oder größer als die Drehgeschwindigkeit der Kabelkernelemente um ihre eigenen
Achsen. Diese Drehbewegung erfolgt aufgrund der Drehbewegung . des Viererseiles, welches mit einer vorbestimmten linearen Geschwindigkeit
aufgenommen wird bzw. aus der Verseilführung herausgeführt wird. Die Reibungskraft zwischen den Kabelkernelementen
und einem nicht dargestellten Schutzring am Kabelausleger während des Abwickeins der Kabelkernelemente von der Vorrats trommel
verleiht den Kabelkernelementen ebenfalls ein Drehmoment, während es über einen der Ränder der Vorratstrommel geführt wird
(in der Figur über den linken Rand). Bei den herkömmlichen Kabel-
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verseilvorrichtungen ist es notwendig, eine außerordentlich hohe
Kraft beim Abwickeln auf die Kabelkernelemente während der Beschleunigungszeit nach dem Einschalten der Vorrichtung auszuüben.
Nur so konnte eine ausreichende Drehbewegung der Kabelkernelemente erzielt werden. Gemäß der Erfindung wird ein ausreichendes
Drehmoment auf die Kabelkernelemente dadurch erzielt, daß sie mit dem Schutzring des Kabelauslegers 13 in Berührung stehen und
somit die Kabelkernelemente frei sind von nachteiligen Einwirkungen.
b) Beendigung des Betriebes:
Während der Drehung der Kabelkernelemente um ihre eigenen Achsen werden die Kabelkernelemente auf eine Länge entspannt,
welche einer Verdrillung im Kabelkernelement entspricht. In diesem Fall ergeben sich keine Reibungskraft zwischen dem Schutzring
des Kabelauslegers und dem Kabelkernelement. Das Kabelkernelement kann somit ohne Widerstand von der Vorratstrommel abgezogen
werden.
Nach dem Abziehen der Kabelkernelemente von der Vorratsrolle werden sie in zwei symmetrischen Führungsbahnen bezüglich der
Verseilführung 6 angeordnet. Die Kabelkernelemente werden hierbei durch die Führungsöffnungen im Bremsausleger geführt. Während
der Führung durch die Verseilführung mit einer bestimmten Zugspannung werden die Kabelkernelemente verseilt und als Viererseil
von der Verseilführung weggeführt.
Sobald der Bremsausleger eine Zugkraft auf die Kabelkernelemente ausübt, kann der Auflagedruck der Kabelkernelemente auf dem
Schutzring des Kabelauslegers anwachsen. Daraus resultiert jedoch kein Anwachsen des Widerstandes gegen die Drehbewegung der Ka-
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belkernelemente. Der Auflagedruck wird in eine entsprechende Drehbewegung
umgewandelt, d.h. das Abheben der Kabelkernelemente von der Vorratsrolle wird erleichtert. Das vom Bremsausleger
ausgeübte Drehmoment bewirkt, daß die Kabelkernelemente unter Spannung gehalten werden.
Beim Anhalten des Betriebes der Kabelverseilvorrichtung wird zuerst
die Drehbewegung des Kabelauslegers und der Vorratstrommel gestoppt. Der Bremsausleger übt weiterhin ein Drehmoment in der
Verseilrichtung aus, so daß die Kabelkernelemente straff geführt werden und nicht durchhängen. Durch die Zugspannung, welche
auf die Kabelkernelemente durch den Bremsausleger ausgeübt wird, werden die Kabelkernelemente auf den Schutzring des Kabelauslegers
aufgedrückt, so daß sie unter einem geeigneten Druck stehen bei Beginn eines neuen Verseilvorganges.
c) Normalbetrieb:
Bei den herkömmlichen Kabelverseilvorrichtungen ergeben sich während des Normalbetriebes Schwierigkeiten wenn die Kabelkernelemente
von der Vorratstrommel abgewickelt werden. Aufgrund der Verminderung des Durchmessers der Vorratstrommel ergeben
sich unerwünschte Zugspannungen oder die Kabelkernelemente hängen durch oder die Elemente bleiben unverdrillt aufgrund ungenügender
Zugspannungen. Gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, daß der Bremsausleger ständig ein vorbestimmtes
Drehmoment ausübt. Sobald die Kabelkernelemente bestrebt sind durchzuhängen, kann diese unerwünschte Lockerung
sofort beseitigt werden. Die Kabelkernelemente werden dadurch ständig unter einer bestimmten Zugspannung durch den Bremsaus -
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leger gehalten, und zwar solange sie zwischen der Vorratstrommel und der Verseilführung geführt werden. Plötzliche Stöße, welche
beim Führen der Kabelkernelemente zwischen der Vorratstrommel und der Verseilführung auftreten können, können durch Veränderung
der Zugspannung auf die Kabelkernelemente ausgeglichen werden, so daß die Elemente straff geführt bleiben und vor einer Beschädigung
geschützt sind. Eine derart straffe Führung wird auch bei Beginn des Kabelverseilvorganges gewährleistet. Die aufrechterhaltene
Zugspannung wird in eine Abhebkraft umgewandelt, welche durch den Kabelausleger auf die Kabelkernelemente ausgeübt wird. Das Abwickeln
der Kabelkernelemente von der Vorratstrommel der erfindungsgemäßen Kabelverseilvorrichtung kann deshalb leicht durchgeführt
werden. Durch die Erfindung ist es möglich, unvorhergesehene und nicht normale Betriebs zustände schnell auszugleichen, so daß
ein einwandfreies Viererseil erhalten wird.
d) Beschleunigung und Bremsung:
Bei den herkömmlichen Kabelverseilvorrichtungen wird Tiilhrend der
Beschleunigung und der Abbremsung eine große Kraft auf ein Kabelkernelement ausgeübt. Die Reibung zwischen den Kabelkernelementen
und dem Kabelausleger kann so hoch sein, daß aufgrund hoher Zugspannungen der Durchmesser der Kabelkernelemente reduziert wird.
Es ist deshalb unmöglich, bei einer bekannten Kabelverseilvorrichtung ein schnelles Anfahren des Verseilvorganges, ein plötzliches
Abstoppen, Beschleunigen und/oder Bremsen durchzuführen. Gemäß der Erfindung können Veränderungen in der Betriebsgeschwindigkeit
im wesentlichen durch den Bremsausleger ausgeglichen werden.
Die erfindungsgemäße Kabelverseilvorrichtung kann bei hohen Betriebsgeschwindigkeiten
und allen Betriebszuständen einen einwand-
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freien Verseilvorgang gewährleisten, bei dem allzuhohe Kräfte auf
die Kabelkernelemente nicht einwirken. Außerdem ermöglicht die Erfindung Vorratstrommeln mit einer hohen Aufnahmefähigkeit.
Gemäß der Erfindung werden die Kabelkernelemente automatisch von der Vorratsrolle abgewickelt. Die Kabelkernelemente werden dabei
über einen Rand der Vorratstrommel geführt. Die Vorratstrommel der erfindungsgemäßen Kabelverseilvorrichtung kann einen verhältnismäßig
geringen Durchmesser aufweisen. Dadurch wird die Aufnahmefähigkeit der Trommel erhöht.
Mit Hilfe der Erfindung kann ein Nachrichtenviererseil hergestellt
werden, welches einen geringen Durchmesser aufweist. Die Verseilvorrichtung der Erfindung kann in gleicher Weise zur Herstellung
von zweifachverseilten und dreifachverseilten Kernen verwendet werden. Auch andere Kabeltypen lassen sich mit der erfindungsgemäßen
Verseilungsvorrichtung herstellen.
Falls die Kabelkernelemente stark genug sind und hohen Zugspannungen
widerstehen können, falls es nicht notwendig ist, Vorrats trommeln mit einer hohen Aufnahmefähigkeit zu verwenden, falls
es nicht erwünscht ist, mit hohen Drehgeschwindigkeiten zu arbeiten
und falls es nicht erforderlich ist, den Verseilvorgang schnell zu beginnen und abzustoppen, können die erfindungsgemäßen Merkmale
der Kabelverseilvorrichtung der Erfindung durch einfache Handgriffe gegen eine herkömmliche Kabelverseileinrichtung ausgetauscht
werden. Es können nämlich der Bremsausleger und der Kabelausleger leicht ausgetauscht werden. Die erfindungsgemäße Vorrichtung
kann noch dadurch vereinfacht werden, daß der Kabelausleger auf der Welle der Vorratstrommel drehbar angeordnet wird. Außerdem
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kann man noch den Bremsausleger an einem der äußeren Enden der gleichen Welle drehbar anordnen.
Die Erfindung kann auch bei einer Kabelverseilvorrichtung verwendet
werden, welche ohne verstellbare Ganghöhe arbeitet. Die Erfindung ist bei Verseilvorrichtungen geeignet, bei denen die Kabelkernelemente
von einer Vorratstrommel abgezogen werden und in der gedachten Verlängerung der Achse der Vorratstrommel miteinander
verseilt werden. Die Führung der Kabelkernelemente erfolgt dabei über einen der Ränder der Vorratstrommel. Bei derartigen
Kabelverseilvorrichtungen ist die Erfindung anwendbar. Die Erfindung ist verwendbar bei einer Kabelverseilvorrichtung mit konstanter
Ganghöhe, wobei das Verhältnis der Drehgeschwindigkeiten zwischen dem Kabelausleger und dem Bremsausleger auf einem festgelegten
Wert gehalten wird und die Vorratstrommel nicht fest sondern gleitend auf ihrer Welle aufsitzt. Die Vorratstrommel gleitet dabei
auf ihrer Welle unter einer konstanten Zugspannung. Die Vorrats trommel wird dabei gedreht und steht mit den Kabelkernelementen,
w eiche von ihr abgewickelt werden, in Berührung. Die Vorratstrommel
wird hierbei durch die abgezogenen Kabelkernelemente gedreht. Die Vorgänge beim Anfahren des Verseilvorganges und
beim Abbremsen verlaufen hier entgegengesetzt zu der im vorausgegangenen Teil der Beschreibung beschriebenen Vorrichtung . Die
Vorratstrommel besitzt hierbei ein relativ niedriges Gewicht und die Kabelverseilvorrichtung mit konstanter Ganghöhe kann sonst
im wesentlichen in der gleichen Art und Weise wie die vorher beschriebene Vorrichtung betrieben werden.
5071 109843/1316
Claims (8)
- PatentansprücheKabelverseilvorrichturig, insbesondere mit verstellbarer Gang-, bei der auf einer Vorratstrommel mehrere, den Kabelkern bildende elektrische Leiter vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kabelausleger (13) auf einer Welle (31) relativ zur Vorratstrommel (15) drehbar befestigt ist, daß ein relativ zum Kabelausleger und zur Vorratstrommel drehbarer Bremsausleger (7) auf einer weiteren Welle (30) befestigt ist und mehrere Fürhungsöffnungen (8, 9, 10, 11) aufweist, durch welche die elektrischen Leiter geführt sind, daß eine Verseilführung (6) vorgesehen ist und daß die Vorratstrommel (15)5der Kabelausleger (13) und der Bremsausleger (7) unabhängig voneinander angetrieben sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verseilführung (6) in der gedachten Verlängerung der Achse der Welle (32), auf welcher die Vorratstrommel (15) befestigt ist, liegt und daß die elektrischen Leiter (1, 2, 3, 4) symmetrisch zu dieser gedachten Verlängerung der Verseilführung zugeführt sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Leiter (1, 2, 3, 4) parallel nebeneinander liegend zu einer Vorratsrolle (33) auf die Vorratstrommel (15) aufgewickelt sind.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehgeschwindigkeit des Kabelauslegers (13)5071 109843/1316gleich oder höher als die Drehgeschwindigkeit der elektrischen Leiter (1, 2, 3, 4) um ihre eigenen Achsen bemessen ist und daß diese beiden Drehbewegungen die gleiche Richtung aufweisen.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelausleger (13) einen Schutzring aufweist, über welchen die von der Vorratsrolle abgehobenen Leiter (1, 2, 3, 4) derart geführt sind, daß sie berührungsfrei über einem der beiden Ränder der Vor rats trommel (15) liegen.
- β. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsausleger (7) die Drehgeschwindigkeit der Leiter (1, 2, 3, 4) in Abhängigkeit von der Drehgeschwindigkeit der Vorratstrommel (15) verringert.
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelausleger (13) und/ocier der Bremsausleger (7) ein geringes Gewicht aufweisen.
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kabelausleger (13) und/oder der Bremsausleger (7) lösbar auf der Welle (32), welche die Vorratstrommel (15) trägt, befestigt ist.1098 A3/1316ίο .L e.e r s e 11 e
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