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DE2116715A1 - Verfahren zum Überziehen von Metallgegenständen, insbesondere Dosen mit einem organischen Überzugsmaterial - Google Patents

Verfahren zum Überziehen von Metallgegenständen, insbesondere Dosen mit einem organischen Überzugsmaterial

Info

Publication number
DE2116715A1
DE2116715A1 DE19712116715 DE2116715A DE2116715A1 DE 2116715 A1 DE2116715 A1 DE 2116715A1 DE 19712116715 DE19712116715 DE 19712116715 DE 2116715 A DE2116715 A DE 2116715A DE 2116715 A1 DE2116715 A1 DE 2116715A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coating
electrophoretic
bath
coating material
metal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712116715
Other languages
English (en)
Inventor
Lincoln J. LaSaIIe 111. Frost (V.StA.); Stadler, Arnd J., 4713 Bockum-Hövel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Continental Can Co Inc
Original Assignee
Continental Can Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Continental Can Co Inc filed Critical Continental Can Co Inc
Publication of DE2116715A1 publication Critical patent/DE2116715A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D13/00Electrophoretic coating characterised by the process
    • C25D13/22Servicing or operating apparatus or multistep processes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)

Description

PATENTANWÄLTE
DR...NG. R. DÖRING PIPL.-PHYS. DR. J. FRICKE
BRAUNSCHWEIG MÜNCHEN
3521
Continental Can Company, Inc. 633 Third Avenue, New York, N.Y. 10017
Verfahren zum Überziehen von Metallgegenständen, insbesondere .. Dosen mit einem organischen Überzugsmaterial
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Überziehen von Metallgegenständen, insbesondere Dosen mit einem organischen Überzugsmaterial auf elektrophoretischem Wege, bei dem der Metallgegenstand zunächst in ein elektrophoretisches Bad im wesentlichen aus Teilchen eines einen organischen Film bildenden polymeren Überzugsmaterial suspendiert in einer wässrigen elektrolytischen Lösung eingetaucht wird, wobei die freien Metallflächen des Metallgegenstandes als eine Elektrode verwendet wird, worauf ein elektrisches Potential an das Bad angelegt wird, bis sich eine Schicht niedergeschlagen hat.
Bei der Herstellung von Dosen wird das Blechmaterial normalerweise in seinem noch flachen Zustand mit einem Überzug versehen. Da die Dosen nach diesem Vorgang verschweißt werden, werden die Kanten des Zuschnittes oder Blechmaterials gesäubert, so d-aß beim Schweißen sich eine vollständig dichte Verbindungsnaht ergibt. Nach dem Schweißen ist es notwendig, Seitenstreifen oder Überzüge auf die freiliegenden Schnittkanten der Metallab-
109882/1653 J
schnitte aufzubringen, welche die Seitennaht bilden, um eine Korrosion und/oder eine Verunreinigung des Doseninhaltes im Bereich der inneren Abschnitte der Dose zu verhindern und die äußeren Abschnitte des Dosenrumpfes mit einem ästhetischen Aussehen zu versehen.
Eine bisher vorgeschlagene Methode zum Überziehen dieser freiliegenden, blanken Metallflächenbereiche der Seitennaht von Dosen besteht in einer elektrophoretischen Ablagerung. Bei dieser Überzugsmethode wird die zu überziehende Metalloberfläche in ein elektrophoretisches Bad.eingetaucht, welches ir wesentlichen aus Teilchen besteht, die einen organischen Film aus polymerem Überzugsmaterial bilden, und die in einer wässrigen, elektrolytischen Lösung suspendiert sind. Die freiliegenden, blanken leitfähigen Flächenbereiche der zu überziehenden Oberfläche dienen als eine Elektrode des elektrischen Überzugsbades. Wenn ein Potential der erforderlichen Polarität zwischen den freiliegenden Flächenbereichen des zu überziehenden Artikels und einer zweiten Elektrode angelegt wird, welche den elektrischen Kreis vervollständigt und welche in die wässrige Überzugssuspension eingetaucht ist, lagern sich die Teilchen'des Überzugsmaterials auf den freiliegenden Metalloberflächen in Form einer gleichförmigen Schicht ab.
Ein elektrophoretisches Niederschlagen wurde bisher jedoch noch nicht für das Überziehen der blanken Schnittkanten von Dosen mit Längsnähten verwendet, aufgrund der Tatsache, daß die erforderliche Schichtdicke, die etwa zwischen 0,15 und 0,2 mm
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liegt, rait den üblichen elektrophoretischen Niederschlagsverfahren nicht erreicht werden kann. Mit diesen Methoden lassen sich maximal Schichtdicken erhalten, die zwischen 0,05 und 0,1 mm (2 bis 4 mils) liegen.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren der eingangs näher bezeichneten Art so weiterzubilden, daß merklich größere Schichtdicken erhalten werden können, so daß der Anwendungsbereich dieses Niederschlagsverfahrens wesentlich er- t weitert werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß nach der Berührung der zu überziehenden Metallfläche mit dem Bad der Druck über den Wert der Umgebungsatmosphäre angehoben wird.
Wie weiter unten gezeigt wird, führt der Schritt, das elektrophoretische Niederschlagen eines synthetischen Polymerharzes bei Drücken größer als Atmosphärendruck auszuführen, zu einem Überzug von wesentlich größerer Dicke verglichen mit ähnlichen überzogenen Oberflächen, bei denen während des Überzugsvorganges der Druck nicht angehoben wurde.
Um den elektrischen Überzug auf der Metalloberfläche nach dem vorliegenden Verfahren zu erhalten, wird ein einen synthetischen Polymerharz enthaltender Elektrolyt mit der Metalloberfläche, die überzogen werden soll, in Berührung gebracht. Um die Niederschlagung des polymeren Überzugsmaterials aus dem elektrophoretischen Überzugsbad zu erhalten, wird ein elektri-
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scher Strom zwischen der Metalloberfläche, die überzogen.werden soll, und einer entsprechenden G-egenelektrode erzeugt, die in dem elektrophoretischen Überzugsbad eingetaucht ist, indem ein Grleichstrompotential zwischen der Metalloberfläche und der Elektrode angelegt wird. Darauf ..läßt man den elektrischen Strom so lange fließen, bis die elektrisch leitenden Oberflächenbereiche des zu überziehenden Metalls mit dem aus dem Bad niedergeschlagenen Polymere überzogen worden sind. Im Falle von Dosenrümpfen, welche vor dem Eintauchen in dem Bad mit.einem Lacküberzug überzogen worden sind, schlägt sich das elektrophoretisch^ Polymerematerial nur auf denjenigen Bereichen des mit dem Lacküberzug versehenden Dosenrumpfes nieder, in denen das Metall frei liegt, also an den Schnittkanten der Metallabschnitte, welche die Seitennaht des Dosenrumpfes bilden. Aufgrund der elektrisch isolierenden Eigenschaften des Lacküber_ zuges wird kein Polymere auf den mit Lack überzogenen Bereichen des Dosenrumpfes auf elektrischem Wege niedergeschlagen.
Während der Aufbringung des Überzugsmaterials auf elektrischem Wege wird gemäß dem Verfahren nach der Erfindung zum Zwecke der Vergrößerung der Niederschlagsdicke der Druck der Atmosphäre im Bereich um die Artikeloberfläche, die in das elektrophoretische Bad eingetaucht ist, über den Normaldruck angehoben. Im allgemeinen wird der Druck zum Erzielen der gewünschten, verbesserten Ergebnisse im Bereich zwischen 0,07 bis 3,52 kg
2
pro cm erhöht, wobei Drücke im Bereich von 0,14 und 1,41 kg
2
pro cm bevorzugt werden.
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Das an dem elektrophoretisehen Bad angelegte elektrische Potential wird so eingestellt, daß es unterhalb desjenigen Wertes verbleibt, in dem ein di-elektrischer Durchschlag des niedergeschlagenen Überzuges auftritt. Das Potential kann zwischen etwa 20 Volt bis etwa 2000 Volt pro 2,5 cm Elektrodenabstand liegen.
Die erforderliche Zeit zum Erzielen der zur Ausbesserung dienenden Überzüge ist nicht kritisch, da die Überzüge auf den freiliegenden Bereichen der Metalloberflächen, die überzogen werden sollen, sich in einem Bruchteil einer Sekunde von dem Zeitpunkt an zu bilden beginnen, in dem der elektrische Kreis geschlossen wird, während der Niederschlagsvorgang unterbrochen wird, wenn die isolierende, polymere Schicht niedergeschlagen worden ist. Auf diese Weise kann die zum Ausführen des Niederschlagsvorganges verwendete Zeit zwischen etwa 1 Sekunde und etwa 100 Sekunden liegen, wobei eine Zeit zwischen 2 und 20 Sekunden bevorzugt wird.
Die Stromdichte, die für den elektrophoretischen Niederschlagsvorgang ausgewählt wird, kann variieren und hängt im allgemeinen von Parametern ab, z.B. von der ausgewählten Spannung, der Leitfähigkeit des elektrophoretischen Überzugsbades und der Zeit, die für die Bildung des Überzuges benötigt wird, bzw. zur Verfügung steht. Im allgemeinen variiert die elektrophoretische Verfahrensspannung von etwa 300 bis 900 Volt pro 2,5 cm Elektrodenabstand, um freiliegende Metalloberflächen innerhalb einer geeigneten Zeit von beispielsweise 2 bis etwa 5 Sekunden zu überziehen.
109882/16B3.
Die Temperatur des elektroph.oretisch.en Bades ist nicht kritisch, soweit der Siedepunkt und der Gefrierpunkt der koloidalen Suspension beachtet wird, die als elektrophoretisches Bad verwendet wird. Für praktische Anwendungsfälle wird es bevorzugt, eine Temperatur im Bereich von etwa 15° bis etwa 6O0C zu verwenden.
Das elektrophoretische Überzugsbad gemäß der Erfindung ist eine (P koloidale Suspension, welche aus geladenen Teilchen eines synthetischen Polymerharzes besteht, welche in einem geeigneten, flüssigen Elektrolyten dispergiert sind. Vorzugsweise werden bei dem elektrophoretisehen Überzugsbad gemäß der Erfindung Harze vom thermoplastischen oder in der Wärme verfestigendem Typ verwendet, welche freie Monocarbonsauregruppen oder Hyd- ~ roxylgruppen enthalten.
Als Beispiele für die Harze mit freien Monocarbongruppen oder fe Hydroxylgruppen zur Verwendung bei dem elektrophoretischen Bad gemäß der Erfindung mögen die nachfolgend angegebenen Harze dienen: Acrylharze, wie Polyacrylsäure, Polymere der Hydroxy-Alcyl-Ester von OG^ l·^ -äthylenhaltigen, ungesättigten Monocarbonsäuren, z.B. als Poly (2-Hydroxy-Äthyl-Acrylat), Poly (2-Hydroxy-Propyl-Methacrylat), Copolymere des Äthylens und Q^/ j J -äthylen-ungesättigten Monocarbonsäuren, z.B. Äthylen/Acrylsäure Copolymere, Äthylen/Methacrylsäure Copolymere, Polymere der Mono- und Di-Ester von ungesättigten Dicarbonsäuren, z.B. Maleinsäure, Fumarsäure, Itaconsäure, in welcher wenigstens eine der zur Veresterung dienenden Gruppen
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eine Hydroxylgruppe enthält, z.B. Polymere der Mono (2-Hydroxy-Äthyl) Maleate, Mono (2-Hydroxyl-Propyl) Fumarate und dgl..
Die oben beschriebenen Harze können weiterhin mit einem Alkoxy-Methyl-Aminoplast gemischt werden, z.B. einem Methoxy Melamin Ester, Methoxy Methyl Benzoguanamin-Äther oder Butyl Harnstoff/ Formaldehydharz, um einen in der Wärme härtenden Harztyp zu erhalten, welcher etwa 60 $ bis 95 des Monocarbonsäure- oder Hydroxylgruppen enthaltenden Harzes und etwa 5 bis 40 Gw.-$ des Aminoplastharzes enthält. f
Eine stabile Dispersion dieser Harze in Wasser wird in Gegenwart von Ammoniak oder Triäthanolamin hergestellt. Falls notwendig, kann ein anionisches Oberflächenaktivierungsmittel verwendet werden.
Die Konzentration der Harzfeststoffteilchen in dem elektrophoretischen Bad kann in weiten Grenzen variieren. Im allgemeinen ist der Feststoffgehalt an synthetischem Polymerharz im Bad zwi- λ sehen 2 und 15 Gw.-^.
Nachdem das synthetische, polymere Harz elektrophoretisch auf der Metalloberfläche niedergeschlagen worden ist, wird der Artikel aus dem Bad genommen, mit Wasser abgespült, um die anhaftenden Teilchen der Überzugslösung zu entfernen. Nach dem Spülen wird der elektrophoretisch überzogene Artikel in einen Ofen gebracht und bei erhöhter Temperatur, z.B. von etwa 149 bis etwa 2320C, für die Dauer von. einer bis 20 Minuten behandelt, um
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alle flüchtigen Stoffe zu entfernen und das elektrophoretisch niedergeschlagene Material zu einem harten Film auszuhärten.
Um die Art und Weise zu illustrieren, in welcher die vorliegende Erfindung ausgeführt werden kann, werden folgende Beispiele gegeben. Es ist jedoch zu bemerken, daß die Beispiele lediglich zur Illustration dienen und nicht die Erfindung beschränken.
Beispiel 1
Es wurden Zuschnitte aus einem Metallblech herausgeschnitten, welches mit einem Epoxy-Harnstoff/Formaldehydeharz überzogen worden war. Der Blechzuschnitt wurde in einen offenen Zylinder überführt, mit einer geschweißten Seitenlängsnaht, zur Bildung eines Behälterrumpfes, bei dem die mit Lack überzogene Seite des Zuschnittes das Innere des Behälters bildet. Die Schnittkante der Metallabschnitte, welche die Naht bildete, waren blankes Metall. Der Behälterrumpf wurde an einem Ende mit einem Deckel aus einem ähnlichen, mit Lack überzogenem Blechmaterial geschlossen, in dem eine Doppelfalznaht als Verbindung zwischen der Zylinderwand und dem Deckel hergestellt wurde. Der Behälter wurde dann mit einem elektrophoretischen Bad gefüllt, bestehend aus 5 Harzfeststoffen, die in einer wässrigen Triäthanolaminlösung dispergiert waren. Die Harzfeststoffe bestanden aus einer Mischung von 80 Gw.-$ eines 70-^-igen Hydroxyl-funktionalen Acrylharzes mit einem ,Molekulargewicht von etwa 30 000.und 20 Gw.-$ eines Melamin/Formaldehydharzes.
1 Ö98 82/165 3 .
Eine Stahlelektrode wurde in dem Behälter in einer Stellung so eingebracht, daß alle Punkte der Elektrodenoberfläche etwa 6 mm bis 37 mm vom nahesten Punkt der Innenseite des Behälters entfernt lagen. Der Behälter wurde dann in einen .Druckkessel eingesetzt und der Kessel geschlossen.
Ein Strom mit einem Potential von etwa.465 Volt wurde für die Dauer von etwa 4 Sekunden durch die Anordnung geschickt, wobei der Behälter als Anode wirkte. Die Badtemperatur lag bei 430G und zwar gemessen nach Stromdurchfluß. Danach wurde der Behälter umgekehrt, um die Badflüssigkeit zu entfernen. Der umgekehrte Behälter wurde mit Wasser gespült und für die Dauer von 2 Minuten bei 1210C und für die Dauer von 4 Minuten bei etwa 1960G in einem Ofen mit ,Zwangsluftumlauf behandelt.
Eine Reihe von in ähnlicher Weise hergestellten Behältern wurden nach dem obigen Verfahren bei Verwendung von Drücken zwi-
sehen 0,14 bis 1,41 kg pro cm mit einem Überzug versehen.
Zum Zwecke des Vergleiches wurde das obige Überzugsverfahren auch bei Atmosphärendruck ausgeführt. Die Überzugsgewichte wurden in der unten angeführten Tabelle I aufgenommen. Ein Überzugsgewicht von etwa 70 Milligramm ist annähernd äquivalent einer niedergeschlagenen Überzugsdicke von etwa 0,2 mm.
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- ίο -
Tabelle I
Test-Fr. 1 2 3 4 Kontrolle
Druck ρ
(kg/W)
0,14 0,35 0,70 1,41 0
Überzugs
gewicht'
(Milligramm)
45 48 57 70 37
Unter Bezugnahme auf die Tabelle I wird sofort deutlich, daß Dosen, die auf elektrophoretischem Wege bei erhöhten Temperaturen' gemäß der Erfindung überzogen worden sind, einen wesentlich größeren Gewinn an Überzugsgewicht zeigen, verglichen mit ähnlichen Dosen, die bei Umgebungsdruck oder Atmosphärendruck überzogen worden sind.
Beispiel 2
Das Verfahren nach dem ersten Beispiel wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß in dem elektrophoretischen Bad ein Acrylharz verwendet wurde mit einem Molekulargewicht von etwa 15 000. In der Testreihe wurde außerdem der Einfluß von Drücken unterhalb des Atmosphärendruckes auf die Mederschlagsgeschwindigkeit untere sucht. Das Ergebnis dieser Reihe von Testen ist in Tabelle II aufgeführt. Kontrollteste bei Umgebunsdruck, sowie Teste bei Drücken unterhalb Atmosphärendruck sind durch das Symbol "G" näher bezeichnet.
T 09882/185 3-
Tabelle II
Test
er. 5
6 7 C1 C2 °3 °4
Druck 0,7Q
kg/cm
1,41 2
kg/cm
1,412
kg/cm
0 2
kg/cm
0 2
kg/cm
50*cm
Queck
silber
säule
25*cm
Queck
silber
säule
Überzugs
gewicht s-
gewinn 111
(Milligramm)
127 140 54 81 26 51
* Druck unterhalb der Atmosphäre.
Beispiel 3
Das Verfahren nach dem ersten Beispiel wurde wiederholt mit der Ausnahme, daß Shell DX-31, das Reaktionsprodukt eines Epoxy-Harzes, Bisphenol A, Benzoesäure und einer Leinsamenöl-Fettsäure als Harzträger in dem elektrophoretischen Bad mit einem Feststoffgehalt von 9,8 $ verwendet wurde. Das Ergebnis der Testserie gibt nachfolgend Tabelle III wieder.
Tabelle III
Test-Nr. 8 9 10 11 C5
Druck 9
(Wcm^)
0,35 0,70 1,41 3,52 o
Überzugs-
gewichts-
gewinn
(Milligramm)
62 66 76 98 54
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Patentansprüche

Claims (5)

  1. - 12 Patentansprüche
    /1 . y Verfahren zum Überziehen von Metallgegenständen, insbesondere Dosen mit einem organischen Überzugsmaterial auf elektrophoretischem Wege, bei dem der Metallgegenstand zunächst in ein elektrophoretisches Bad, im wesentlichen aus Teilchen eines organischen, filmbildenden polymeren Überzugmaterials, suspendiert in einer wässrigen, elektrolytischen lösung, eingetaucht wird, wobei die freie iwetallf lache des Metallgegenstandes als eine Elektrode verwendet wird, worauf ein elektrisches Potential an das Bad angelegt wird, bis sich eine Überzugsschicht niedergeschlagen hat, dadurch gekennzeichnet , daß nach Kontakt der zu überziehenden Metallfläche mit dem Bad der Druck über den Wert der Umgebunstemperatur angehoben wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck auf Werte zwischen etwa 0,07 und etwa 7,03 kg/cm angehoben wird.
  3. ' 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e η η zeichnet , daß als organisches Überzugsmaterial ein thermoplastischer Harz verwendet wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als organisches Überzugsmaterial ein in der Wärme härtender Harz verwendet wird.
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  5. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet , daß die auf elektrophoretischem V/ege mit dem in der Wärme härtenden Harz überzogene Oberfläche erhitzt wird, um den elektrophoretisch niedergeschlagenen Überzug auszuhärten.
    109882/1653
DE19712116715 1970-07-01 1971-04-06 Verfahren zum Überziehen von Metallgegenständen, insbesondere Dosen mit einem organischen Überzugsmaterial Pending DE2116715A1 (de)

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