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DE1646024A1 - Beschichtungsverfahren - Google Patents

Beschichtungsverfahren

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Publication number
DE1646024A1
DE1646024A1 DE1967M0073069 DEM0073069A DE1646024A1 DE 1646024 A1 DE1646024 A1 DE 1646024A1 DE 1967M0073069 DE1967M0073069 DE 1967M0073069 DE M0073069 A DEM0073069 A DE M0073069A DE 1646024 A1 DE1646024 A1 DE 1646024A1
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DE
Germany
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coating
coagulant
covering
temperature
deposited
Prior art date
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Granted
Application number
DE1967M0073069
Other languages
English (en)
Other versions
DE1646024B2 (de
DE1646024C3 (de
Inventor
Yoichiro Onishi
Takashi Suetake
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mitsubishi Electric Corp
Original Assignee
Mitsubishi Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mitsubishi Electric Corp filed Critical Mitsubishi Electric Corp
Publication of DE1646024A1 publication Critical patent/DE1646024A1/de
Publication of DE1646024B2 publication Critical patent/DE1646024B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1646024C3 publication Critical patent/DE1646024C3/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D13/00Electrophoretic coating characterised by the process
    • C25D13/22Servicing or operating apparatus or multistep processes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Insulating Of Coils (AREA)

Description

MITSUBISHI DBNKI KABUSHIEI KAISAH in Tokyo/Japan. Beschichtungsverfahren
Die Erfindung bezieht eich auf ein Verfahren eur Herstellung ron elektrisch isolierenden Überzügen auf elektrieoh leitenden Teilen aus elektrisch isolierenden Lacken ' der «äQrigen Diepersionatype durch Kataphorese·
Zur Herstellung von Isolationen auf elektrisch leitenden Teilen, wie z. B. elektrieoh leitenden Drähten, sind bereite verschiedene Verführen bekannt, wie s? B. Tauch- und PließS beschichtungsverfahren, bei denen eleXtrieoh ieolierdende Leokt verwendet werden« die in nicht-wäßrigen Lösungeaitteln geIiJet oder damit verdünnt sind} Tauch- oder flieebeechiohtunge» verfahren, bei denen elektrisch isolierende Lacke verwendet werden, die in wMBrigen Lösungsmitteln
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diepergiert sind; Tauch- oder ffließbesohiohtungeverfahren oder kataphoritische Verfahren, bii denen elektrisch isolierende Lacke verwendet werden, die in wäßrigen Lösungsmitteln und ähnlichen gelöat Ofler damit verdünnt Bind« ■· . · "
Die Tauch- oder Fließbeschiohtungeveriabren, "bei denen isolierende Lacke verwendet werden* die in wäßrigen Lösungsmitteln gelöst oder damit verdtinnt sind» sind nicht nur deshalb nachteilig, weil die verwendeten Lacke teuer und leicht brennbar sind, eondern auch deshalb, weil sie nur dünne Beläge alt einer Blöke in der Größenordnung von 0,003 bis 0,005 m bein Sauchen und mit einer maximalen Bloke in der Größenordnung von 0,005 bis 0,010 mm bei der Fließbeechichtung ergeben. Die Tauch- oder FlieBeschichtungsverfahren» bei denen isolierende Lacke von der wäßrigen Diepereion» ty pe α verwendet werden, können diokere Beläge liefernr aber ihre Dicke liegt auch nur im Bereich von annähernd 0,03 bis 0,05 mm* Weiterhin können die Tauoh-, flieS-beschichtunge- oder katapisoritieohen Verfahren^ bei denen isolierende Lacke, die In wäßrigen Xueuagatittela gelöst oder damit verdünnt sind, Dioken In 4er Größenordnung von 0,1 mm ergeben. Wenn trereuoht wird, Beläge mit einer Dicke oberhalb von 0,1 na heriuettllen,
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dami ist es schwierig, Beläge mit einer guten Qualität herzustellen-, da diese zu einer Porosität neigen«, Ee lsi; zwar, möglich, durch den Zusatz verschiedener Füllstoffe die Dicke des Überzugs in gevfissem Grad zu erhöhen, jedoch verringert sich im allgemeinen die Haftung der dabei erhaltenen Beläge nach dem Aushärten auf ihrem Untergründe ,
Demgemäß liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe sugrtrade, diese beschriebenen Nachteile zu beseitigen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, ein verbessertes Überzugsverfahren zur sicheren und billigen Herstellung von elektrisch isolierenden Belägen mit einer Dicke von annähernd 0,2 bis 0,5 mm oder darüber und mit guten Eigenschaften und weitgehender Abwesenheit von Unregelmäßigkeiten und Porosität auf elektrisch leitenden Teilen zu schaffen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Überzugsverfahren gelöst, welches dadurch ausgeführt wird, daß man einen elektrisch isolierenden Belag auf ein elektrisch leitendes Teil in einem Bad aus einem elektrisch isolierenden Lacke der wäßrigen Dispersionstype durch Kataphorese niederschlägt, auf den Belag ein in Wasser
- BAD
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lösliches oder teilweise lösliches Lösungsmittel aufbringt und anschließend den Belag trocknet und härtet.
Vorzugsweise kann das organische Lösungsmittel auf den Belag aufgebracht werden, während das Lösungsmittel mindestens auf Raumtemperatur gehalten wird» Vorteilhafterweise wird nach der Aufbringung des organischen Lösungsmittels der Belag bei einer Temperatur von 40° C bis zur üJndhärtungstemperatur 10 Minuten bis 1 Stunde vorgetrook. net und dann bei der Endhärtungstemperatur endgültig ausgehärtete
Wie oben beschrieben, wird beim erfindungsgemäßen Verfahren von elektrisch isolierenden Lacken, die in Wasser dispergiert sind, oder von Lacken der wäßrigen Dispersions type aGebrauch gemacht,, Die bevorzugten Lacke uofae-Sen fein verteilte synthetische Harze, wie z.B. Polystyrolharze, die in einem wäßrigen Dispersionemedium dispergiert oder suspendiert sind, und emulgierte isolierende Lacke, wie z.B. diejenigen aus Acrylnitrilharzen und ähnlichem 0
Se wurde gefunden, daß bei der Anwendung dee kataphor·- ] tischen Verfahrene die isolierenden Laoke der wäßrigen Dispersionstype beträchtlioh dickere isolierende über-
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BAD ORIGINAL
züge ergeben, als Lacke, die In wäßrigen Lösungsmitteln gelöst oder damit verdünnt aind. Jedoch sind die
eohwierigv
niedergeschlagenen Beläge/in einem gleichmäßigen kontinuierlichen Aufbau zu härten und es iat deshalb nötig, ein geeignetes Koagulationsmittel dem Laok xuzuseteen. Wenn das spezielle Tauch- oder Fließbesohichtungsverfahren zur Herstellung eines isolierenden Überzugs aus dem entsprechenden Lack » der In einem wäßrigen Lösungsmittel gelöst oder damit verdünnt 1st« verwendet wird« dann ist es erforderlich» das Überzugsmaterialoder die niedergeschlagenen dispergieren Te Hohen bei der Abdampfung des damit verbundenen Dispersionsmediums zu koagulieren. Zu diesem Zweck kann jede« geeignete Koagulationsmittel dem Diapersioneeediua zugesetzt wer-* den.
Die durch da· kataphoretieohe Verfahren niedergeschlage nen Überzüge weisen im Vergleich su Belägen aus iaolierenden Lacken, die durch Tauoh- oder flieebeeohiohtungsverfahren hergestellt wurden, einen eehr niedrigen reet-
mf
liehen Anteil an Diepereione»ediuo%< und «war deshalb» weil die Krfcaphoreee von 21ektroendo*eo*e begleitet ist« Blee führt zu einer Terareung an Diepereioneeedium und desit su einer Teraraung des für die Übersugebildung erforderlichen Koagulationemlttele. Deshalb
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können die Beläge oft beim Härten reisaen. Demgemäß ist es für eine Härtung eines aus dem entsprechenden lack der wäßrigen Dispersionstype durch das kataphoretische Verfahren niedergeschlagenen Belags in einen vorzüglichen Überzug erforderlich, den Mangel an Koagulationsmittel auszugleichen.
Dies kann dadurch ausgeführt werden, daß man vorher das Koagulationsmittel in einer größeren Menge zugibt als bei der Durchführung des normalen -Tauch· oder Fließbesehichtungsverfahrens. Die Ergebnisse von Versuchen zeigten jedoch, daß bei einer solchen Maßnahme dem Lack Koagulationsmittel in einer Menge von 30 bis 300jt, bezogen auf das Gewicht des nicht flüchtigen Beetandteile des lacks, zugesetzt werden mußte, und daß auch die Auswahl sowohl dee Diapersionsmediums als auch dt· belagbildenden Materials In Bezug auf die Stabilität, Viskosität und der nicht flüchtigen Beetandteil· dee Dispersoida und den Bedingungen sur Herstellung der Belag· Beschränkungen unterworfen 1st·
Es wurde gefunden, daß da· Koagulttlonaaltt·! vorteilhafterweise in der erforderlichen Menge auf die Schicht des belagbildenden Materials aufgebraolit wird, das au· dem entsprechenden isolierenden Lack der wäßrigen Disper-
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βionstype durch Kataphorese niedergeschlagen worden ist, worauf sich eine Trocknung und Härtung anschließt. Es wurde auch gefunden, daß zur Erzielung zufriedenstellender Ergebnisse das Koagulationsmittel in der Nähe der Raumtemperatur oder darüber und vorzugsweise bei 150C oder darüber gehalten wirdo Dies ist anscheinend eine Folge der Tatsache, daß die niedergeschlagene Schicht
im
etwas / Koagulationsmittel aufgelöst wird, während gleichzeitig das letztere in die niedergeschlagene Schicht eintritt; jedoch ist der genaue Mechanismus nicht voll verständlich.
Die Ergebnisse von ausgedehnten Versuchen zeigten, daß das beim erfindungsgemäßen Verfahren verwendete Koagulationsmittel ein in Wasser vollständig oder teilweise lflellchea organischeβ Lösungsmittel sein soll und auch fähig sein soll, den aus dem lack niedergeschlagenen isolierenden Belag etwas aufzulösen. Bevorzugte organische Lösungs mittel sind Phenol für Lacke aus Polystyrolharsen und Dimethylformaaidt und Dimethylaoetamide für Lack« aue Acrylnitrilharzen.
Die Endstufe besteht darin, den isolierenden Überzug, auf den das Koagulationsmittel aufgebracht worden ist, durch
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Wärme zu trocknen. Es wurde gefunden, daß vor der endgültigen Aushärtung vorzugsweise eine Vortrooknung bei einer Temperatur von 4O0C bis zur Endhärtungstemperatur 10 Minuten bis 1 Stunde lang ausgeführt wird.
Diese Maßnahme verhindert, daß der Belag aufgrund des thermischen Schocks reißt, der auftritt, wenn der isolierende Überzug vom Beginn der Erhitzung an auf die Endhärtungstemperatur erhitzt wird. Ee wurde auch gefunden, daß während der Härtung eine geeignete Menge des Koagulationsmittels vorteilhafterweise auf den zu härtenden isolierenden Belag aufgebracht wird, worauf sich eine weitere Härtung anschließt. Auf diese Weise können Riese und Unregelmäßigkeiten, die sich zunächst auf dem isolierenden Überzug gebildet haben, wirksam entfernt werden.
Die Durchführung des erfindungegemäflen Verfahrene wird nun anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert, worin
Fig. 1 eine schematisohe Aneicht, ttilwei·· la
Längsschnitt, einer Obereugevorrichtung 1st, welohe sich für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens eignet; und Fig. 2 eine ähnliche Ansicht wie Pig. 1 1st, dl« jedoch eine abgewandelt· Yorriohtung «eigt.
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Die Erfindung wird zwar in der Anwendung auf elektrisch leitende Teile in Form von länglichen Gebilden, wie a,Bo elektrisch leitenden Teilen, beschrieben, es ist jedoch darauf hinzuweisen, daß die Erfindung genauso gut auf jede Form elektrisch leitender Teile anwendbar ist.
Sa längliche kontinuierliche Teile im allgemeinen durch Ziehverfahren unter Verwendung von Düsen hergestellt werden, ist es normalerweise schwierig, die Teile in ein Bad eines Koagulationsmittels, wie es oben beschrieben wurde, einzutauchen, ohne daß ein Belag auf das Teil niedergeschlagen wird, das mechanisch mit dem Koagulationsmittel in Berührung kommt. Unter diesen Umständen müssen notwendigerweise verschiedene Mittel sur Aufbringung des Koagulationsmittels auf den Belag am leitenden Teil vorgesehen werden, was im Gegensatz eur Verwendung von Werkstücken mit einer endlichen Ausdehnung in allen drei Richtungen steht. Um dies mu erreichen, umfaßt die in Fig» 1 gezeigte Anordnung Einrichtungen für die Aufbringung eines loagulationeeittele auf einen Belag, welcher auf einem leitenden Teil niedergeschlagen worden ist, mit Hilfe einer Berieselungs- oder Spritetechnik, während die Anordnung von Pig. 2 eint Einrichtung für die Durchführung des niedergeschlagenen Belags durch eine Atmosphäre mit gesättigtem Deepf dee
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Koagulationsmittels zwecks Aufbringung des Koagulationsmittels auf den Belag umfaßto Gewünschtenfalls können beide Anordnungen miteinander für den -gleiohen Zweck vereinigt werden.
In Figo 1 wird ein länglicher, kontinuierlicher, elektrisch leitender Gegenstand, wie z.Be ein elektrischer Leitungsdraht 10, flüssigkeitedicht in einen geneigten Behälter 12 eingeführt, der eine Flüssigkeit aus belagbildendem Material 1f enthält. In dem Behälter 12 verläuft der Draht durch eine Gegenelektrode 16 mit hohlzylindrieoher Gestalt, die so im Behälter angeordnet ist, daß sie mit der Flüssigkeit durch das kataphoretische Verfahren beschichtet wird. Dann tritt der den Behälter 12 verlassende beschichtete Draht 10 in eine Koagulationskaamer 18 ein, die im wesentlichen mit dem Behälter 12 ausgerichtet 1st. In der Kammer 18 verläuft der Draht 10 ewisohen ewei Reihen von Berieselunge- oder SpritsdUeen 20» die la. der Kammer in geeigneter Weise angeordnet sind, daS sie alt einem Koagulationsmittel besohickt werden können, da· aus den Düsen austritt. Die übersobUeaige Menge de· Koagulationsmittels wird in einea Reservoir 22 gesaaaelt, dae
am unteren Teil der Lämmer 18 in der Iahe de· Behälters 12 angeordnet ist· Das Koagulationsmittel la Behälter 22 wird der DUsanreihe 20 durch Pumpen 24 und entsprechend«
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'Leitungen zugeführt« Der Draht 10 verläßt die Kammer 18 und wird dann in einer nicht gezeigten Erhitzungskammer erhitzt, bis der Belag in der oben beschriebenen Weise gehärtet ist.
In Figo 2, wo die gleichen Bezugszeichen die gleichen oder entsprechenden, in Figo 1 gezeigten Teile bezeichnen, sind Mittel für die Erhöhung der Temperatur eines Koagulationsmittels, das auf einen niedergeschlagenen Überzug aufgebracht werden soll, vorgesehen· Bin beschichteter Draht 10, der eine Bescbichtungskammer 18 der gleichen Konstruktion wie der Behälter 12 von Figo 1 verläßt, läuft durch eine geneigte Koagulationskammer 18 mit einer Atmosphäre aus gesättigtem Koagulationsmltteldampfo Wie es in Figo 2 gezeigt wird, ist eine Heiskfraaer 26 mit einer Heizwendel 28 unterhalb der Kammer 18 angeordnet und besitzt eine Öffnung, die mit dem untersten Ende der Kanuner 18 in Verbindung steht, und »ine weiter· öffnung, die mit dem Mittelteil der Kammer in Verbindung steht» so daß das verdampfte Koagulationsmittel die Xftamer füllt, Die Kammer 18 ist am Auslaßteil und an dem Teil der äußeren Wandung, der sich in der Iahe des Auetrittsteile be findet, mit Kühlschlangen 30 und 32 tür Kühlung'der äußeren Wandung der Kammer ausgerüstet» wodurch ein Entwei chen von Koagulationsmittel in Porm von Dampf aus der
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Kammer durch das Austrittsende 34 verhindert wird. Der Teil des Koagulationsmittels, der nicht auf einen Belag auf dem durch die Kammer laufenden Draht aufgebracht wird, wird verflüssigt und läuft dann in dae unterste Ende der Kammer, bis er in die Erhitzungekammer 26 eintritt, um von neuem verdampft «u werden«
Die Anordnung von Pig. 2 ist deshalb vorteilhaft, weil das Koagulationsmittel eine erhöhte Temperatur aufweisen kann und weil das Aussehen des fertigen Belage glänzender ist, als bei einem durch dae Tauchverfahren hergestellten Belag«
Die Erfindung wird durch die folgenden Beiepiele näher erläutert.
Beispiel 1
Ein Gemisch aus 400 Gewichteteilen Wasser, 200 Gewicht■-teilen Styrolmonomer, 2 Gewiobteteilen Kaliuapereulfat, 2 Gewichteteilen Natriumhydrogeneulfit und 4 Gewiohteteilen Hatriumeals von Laurlneäureester wurde emulgiert und bei 800C 4 Stunden polymerisiert, wobei ein PoIy-Btyrolhare erhalten wurde. Das erhaltene Polyetyrolhars wurde in Wasser diep*rgiert, tan ein Laokbad der wäBrigen Dispereionstype henuitellen, dM eint beetle·-
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te Menge von 20$ nicht-flUchtige Bestandteile enthielt·
Ein Stücke Weicheisenblech als Werkstück und eine gegenüberliegende Elektrode wurden in das Leokbad eingebracht, und es wurde ein Gleichstrom von 30 V an das Werkstück und die Gegenelektrode 30 Sekunden lang angelegt, wobei das Werkstück als Anode verwendet wurdeβ Hierdurch wurde ein Harzüberzug durch Kataphorese auf dem Werkstück niedergeschlagen.
Sann wurde das mit der Harzschioht versehene Werkstück 30 Sekunden in Phenol eingetaucht, das ale Koagulationsmittel diente und auf einer Temperatur von 5O0C gehalten wurde, v/orauf die Harzschioht auf dem Werkstück in einem auf 700C gehaltenen Ofen 1 Stunde lang teilweise gehärtet wurde. Die teilweise gehärtete Harsechicht wurde dann 1 Stunde lang bei 20O0C vollständig auegehärtet. Die erhaltene gehärtete Schicht war glänzend und hatte eine Dicke von 0,3 mm.
Die Ergebnisse der Versuche zeigten, daß der Belag bew. der überzug gute Eigenschaften besaS«
Beispiel 2
Ein emulgierter Acrylnitrillaok, der von B.I. du Pont end Company unter dem Warenzeichen "LECIEOI, HK-6311" Terfcrie-
ben wird, wurde mit Wasser verdünnt, so daß ein Lackbad mit einem Gehalt von 20 Gew.-$S nicht-flüchtiger Bestandteile erhalten wurde» Ein Stück tfeioheieenblech, da3 durch Alkalientfettung und Beizung gereinigt worden war^ und eine Gegenelektrode wurde,in das eo hergestellte Bad eingebracht. An das Weicheisenbleohstück und an die Gegenelektrode wurde 1 Minute ein Gleichstrom von 20 V angelegt, wobei das Blechstück ale Anode gesohaltet wurdeβ Hierdurch wurde ein Belag auf dem Werkstück durch Kataphorese abgeschieden.
Bas Werkstück wurde dann aus dem Lackbad entfernt und anschließend in N,N'-Dimethylformamid, das ale Koagulationsmittel diente, 1 Hinute bei Raumtemperatur eingetaucht. Nach der Entnahme aus dem Koagulationsmittel wurde das Werkstück 1 Stunde in einem Ofen auf 70° erhitzt» um den darauf befindlichen Belag teilweise eu härten. Dann wurde der Belag 4 Stunden bei 1800C endgültig gehärtet» wodurch ein gleichmäßiger kontinuierlicher Belag mit einer Dicke von 0,22 mn erhalten wurde.
Der erhaltene Belag wurde auf Ale Bogtnwiderstandeeigenschaften gemäß dem In ASTM Vo. D 495 angegebenen Standardtest untersucht, und es nurd« gefunden, daß er eine Eigenschaft entsprechend von 180 Sekunden and
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darüber aufwies * Er wurde auch in der folgenden Weise auf seine Wärmeerweichungswiderstandseigensohaft untersucht ο Ein Stück eines blanken Kupferdrahta mit einem Durchmesser von 0,6 mm wurde senkrecht auf den Rand eines 1Ox 10x 100 mm großen Versuchsstücks aue Weicheisen mit einem in der obigen Weise hergestellten Harabelag gelegt und mit einem Gewicht von 500 g beschwerto Dann wurde die Temperatur der so hergestellten Zusammenstellung mit einer Geschwindigkeit von 2000C ^e Stunde in einem Ofen erhöht, bis ein Kurzschluß zwischen dem Kupferdraht und dem Versuchsstück verursacht wurde, so daß ein elektrischer Stromkreis entstand. Die Temperatur, bei der der elektrische Stromkreis geschlossen wurde, wurde gemessen und als Maß für die Wärmeerweichungswiderstandseigenschaft genommen. Bs wurde gefunden, daß der in Beispiel 2 hergestellte Belag eine derartige Temperatur von 2000C oder darüber besaß.
Beispiel 5
Bas Verfahren von Beispiel 2 wurde wiederholt, mit dem Unterschied, daß eine Gleichetromepannung von 10 T an dem Werkstück und an der Gegenelektrode 5 Minuten angelegt wurde und daß die Endhärtungszeit 2 Stunden betrug. Der erhaltene Belag hatte eine gleichmäßige und kontinu-
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ierliche Struktur und eine Dicke von 0,275 na·
Der auf diese V/eise hergestellte Belag v;urde auf seine dielektrische Durchschlagsfestigkeit und auf seinen spezifischen Widerstand gemäß den in ÄSTM Ho. D 149 bzw. D 257 angegebenen Standardversuchen getestet. Die Ergebnisse der Tests zeigten, daß die dielektrische Durchschlagsfestigkeit 4 Kilovolts je zehntel Millimeter= für eine Dicke von 0,300 mm im getrockneten Zustand und 2,5 Kilovolt je zehntel Millimeter für eine Dicke von 0,310 mm im nassen Zustand betrug«, Der spezifische Widerstand wurde zu 5,1 χ 10 0hm cm im trockenen Zustaird und 4,9 x 10 Ohm cm im nassen Zustand bestimmt.
Beispiel 4
Das Verfahren von Beispiel 2 wurde wiederholt, Bit dem Unterschied, daß ein GIeichstro« ait einer Spannung von 20 YoIt an dem Werkstück und an der Gegenelektrode 50
Sekunden angelegt wurde und daß Dimethylaeetaaid «la Koagulationsmittel verwendet wurde« Der erhaltene Belag hatte eine Dicke von 0,220 «■ und gute ligeneohaften.
Beispiel 5
Die Verfahrensweise von Beispiel 2 wurde wiederholt» alt dem Unterschied, daß ein Öleiehetrom mit einer Spannung
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Ton 10 V an dem Y/erkstück und an der Gegenelektrode 5 Minuten angelegt wurde, um auf dem Werkstück einen Belag herzustellen, auf welchen wiederum H,N'-Dimethylformamid von 700C 30 Sekunden aufgetröpfelt wurde. Der erhaltene Belag hatte gute Eigenschaften und eine Dioke von 0,205 mm·
Beispiel 6
Die Verfahrensweise von Beispiel 2 wurde wiederholt, mit dem unterschied, daß ein Gleichstrom mit einer Spannung von 18 Y an dem Werkstück und an der Gegenelektrode 4 Minuten lang angelegt wurde, um auf dem Werkstück einen Be*» lag herzustellen, der wiederum in einer mit I,N'-Dimethy1-formamiddampf Übersättigten Atmosphäre 1 Stunde lang gehalten wurde. Ss wurde ein guter Belag von 0,310 im Dioke erhalten«
Beispiel 7
In dem gleichen Lackbad nie in Beispiel 2 wurde tin «it Zink plattiertes Stück Veloheieenbleoh der lataphoreee in einem Gleichstro« mit einer Spannung von 25 T 2 Minuten lang unterworfen. Der auf de« Werkstüok niedergoebhlagene Belag wurde 30 Sekunden in Ι,Ι'-Dieethylforaamld τοη 7O0O eingetaucht und dann in der gl·loben Weise «le in Beispiel 2 gehärtet. Dies ergab einen gehärteten Belag mit einer Dicke von 0,195 mm.
-18-
109»;)ΓΙ/
Beispiel 8
Das Verfahren von Beispiel 2 wurde wiederholt, um auf ein gut poliertes Aluminiumblechstück, ein durch ein Tauohverfahren verzinktes Aluminiumblechstüok und ein mit Zink und Kupfer in der angegebenen Reihenfolge plafc -
tiertes Aluminiumblechstück durch Kataphorese mit einem Gleichstrom von 20 V 2 Minuten lang Beläge niederzuschlagen* Die auf diese Weise gehärteten Beläge hatten Dicken von 0,210, 0,24-0. und 0,230 mm.
Beispiel 9
In dem gleichen Lackbad wie In Beispiel 2, welch·· jedoch 22 Gew.-# nicht-flüchtige Bestandteile enthielt, wurde die Kataphorese 1,5 Minuten lang bei einer Spannung von 20 7 ausgeführt, um einen Belag auf ein Werkstück niederzuschlagen· Der Belag wurde 30 Sekunden lang in 1,1 ·-Dimethylformamid von 800O eingetaucht und dann 1 Stund· lang in einer mit I,I'~$iaethylfor*aald4aBpf über»atgi£ttn Atmosphäre gehalten, worauf * Stunden in einem Ofen «wischen 150 und 1800C gehärtet wurde» Der erhaltene überzug war sehr glänsend und hatte eine Dicke-von 0,160·*·*
Ium Zweoke des VtrgMche, wird nun ein Beiepiel beeohrieb«, bei dem ein Laokbad mit einem vorher Bugeeetcttn Koagulationsmittel verwendet wird. Aue dt· oben genannten LBOSOV
wurde ein kataphoretisohes Bad mit einem Gehalt von 28 β·*.-<£ nioht-flUohtiger Bestandteile angesetst, worauf I1H'-Dietthy1-formemid in einer Menge von 250*, belogen auf dta Geklont der nicht-flüchtigen Be-
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standteile, zugesetzt wurde» Ein Weicheisenblechetüok und eine Gegenelektrode wurden in das Bad eingebracht, und es wurde ein Gleichstrom von 20 7 10 Sekunden lang an das Werkstuck und an die Elektrode angelegt» wobei das Werkstück als Anode verwendet wurde· Hierdurch wurde ein Harzbelag durch Kataphorese auf dem Werkstück niedergeschlagen. Der Belag wurde vorläufig 30 Minuten bei 1000O gehärtet und dann 2 Stunden bei 1800C endgehärtet, wodurch ein gehärteter Belag mit einer Dicke in der Cirößenordnung von 0,27 mm erhalten wurdee Annähernd 30# der gehärteten Beläge, die in der eben beschriebenen v/eise hergestellt worden waren, hatten gute Eigenschaften« Dies beweist, daß die erhaltenen Beläge sehr unstabil waren, obwohl die Stabilität vom betreffenden elektrisch leitenden Material abhängt.
Es ist jedοoh darauf hinzuweisen, dafi bei einer Behandlung der niedergeschlagenen Beläge mit einen, Koagulationsmittel in der in den Beispielen oben angegebenen Welse Beläge mit vorzüglichen Eigenschaften ergibt.
Wenn das Verfahren wiederholt wird, dann adsorbiert das Koagulationsmittel mehr und mehr Wasser, das aus den niedergeschlagenen Überzügen staunt· Jedoch kann das wasser nalt ige Koagulationsmittel durch fraktioniert· Destil-
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lation gereinigt werden. Es würfle gefunden, daß ein Gehalt an Wasser bis zu 20 &ewo-# im Koagulationsmittel das vorliegende Verfahren nicht stark beeinflußt«,
Aus dem Obigen iet ersichtlich, daß durch die Erfindung ein wirksames Verfahren zur kataphoretischen Niederschlagung eines verhältnismäßig dicken Belage auf einem elektrisch leitenden Teil in einem in Wasser dispergierten Lackbad geschaffen wird, wobei nur wenige Arbeitegänge und eine Härtung des Belage in eine kontinuierliche Struktur erforderlich sind«.
Die Erfindung hat verschiedene Anwendungenο Beispielsweise kann sie zur Herstellung von Isolationen geeigneter Dicke auf Kommutatorsegmenten von Elektromotoren verwendet werden«. Hierdurch entfällt die Notwendigkeit eines Dazwischenlegene von teuren Glimmeret ticken, die früher verwendet wurden, zwischen die Segmente, und demgemäß fällt der Arbeitsgang des Dazwischenlegene der Glimmerst ticke zwischen die Segmente fort, wodurch ihr Zusammenbau vereinfacht wird. Ee wird jedoch darauf hingewiesen, daß die Erfindung nicht auf die Herstellung solcher Isolationen beschränkt ist und daß sie gleioh gut auf elektrisch leitende Drähte und andere elektrisch leitend« Teile, die isoliert werden sollen, anwendbar ist«
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Zwar wurde die Erfindung im Zusammenhang mit besonderen Ausführung3formen und Beispielen beschrieben, es ist jedoch darauf hinzuweisen, daß verschiedene Änderungen und Abwandlungen durchgeführt werden können, ohne daß dabei der Bereich der Erfindung verlassen wird. Beispielsweise kann die Aufbringung eines Koagulierungsmittels auf einen gemäß den obigen Beispielen niedergeschlagenen Belag nach '.Vunsch wiederholt werden« Auch kann eine Kombination der Auftragung des Koagulationsmittels, wie sie in den Beispielen beschrieben wurde 9 angewendet werden. T/ie oben beschrieben, kann ein Belag, der in einem ein Koagulationsmittel enthaltenden Lackbad niedergeschlagen wurde, mit dem gleichen oder mit einem ähnlichen Koagulationsmittel einer in den Beispielen beschriebenen Art und Weist beano*·"· delt werden» Weiterhin kann während der vorläufigen Härtung das Koagulationsmittel ein weitere Kai auf den Belag aufgebracht werden, wie s.B« durch eine Tauchbehandlung, worauf die vorläufige Härtungabehandlung fortgesetzt wirdπ Biese Maßnahme 1st besondere in dem Falle wirksam, wenn der Belag vor der ersten vorläufigen Härtung zu wenig Koagulationsmittel aufweistβ
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Claims (1)

  1. Patentansprü ehe
    ic Verfahren zur Herstellung eines elektrisch isolierenden Überzugs auf einem elektrisch leitenden Teil, dadurch
    durch Kataphorese gekennzeichnet» daß man/auf dem leitenden Teil in einem Bad aus einem in Wasser dispergierten isolierenden Lack einen isolierenden Überzug niederschlägt, daß man hierauf ein in Wasser lösliches oder teilweise lösliches organisches Lösungsmittel auf den Belag aufbringt und daß man abschließend den Belag trocknet und härtet«
    2c Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das organische Lösungsmittel zumindest auf Raumtemperatur gehalten wir do
    3» Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Trocknen und Härten eine: erste Stufe» In der der Belag rorläuf ig bei einer Temperatur τοη 4O0C bis zur Endhärtungetemperatur 10 Minuten bie 1 8tunde getrocknet wird, und eine fiidetufe, la welohtr der rorläufig gehärtete Belag bei der Sndhärtang» temperatur ab« schließend gehärtet wird, umfaßt.
    ο Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bie 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Lack ein Polyetyrolbart oder ein
    -23-109&33/U7S
    23 - 1846024
    Acrylnitrilharz verwendet wird«
    ο Verfahren nach einem der Ansprüche 1 "bis 4·, dadurch gekennzeichnet, daß als organisches Lösungsmittel Phenol, Dimethylformamide oder Dimethylacetamide verwendet werden0
    109*33/1471
    Leerseite
DE1646024A 1966-03-07 1967-03-07 Verfahren zur Herstellung eines elektrisch isolierenden Überzugs auf einem elektrischen Teil durch kataphoretisches Aufbringen eines in Wasser dispergierten Lackes Expired DE1646024C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1395566 1966-03-07

Publications (3)

Publication Number Publication Date
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