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DE2115582C2 - Photographische Kamera - Google Patents

Photographische Kamera

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Publication number
DE2115582C2
DE2115582C2 DE2115582A DE2115582DA DE2115582C2 DE 2115582 C2 DE2115582 C2 DE 2115582C2 DE 2115582 A DE2115582 A DE 2115582A DE 2115582D A DE2115582D A DE 2115582DA DE 2115582 C2 DE2115582 C2 DE 2115582C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aperture
time
camera
exposure
dependent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2115582A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2115582B1 (de
Inventor
Franz 7543 Calmbach Starp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hittech Prontor GmbH
Original Assignee
Prontor Werk Alfred Gauthier GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Prontor Werk Alfred Gauthier GmbH filed Critical Prontor Werk Alfred Gauthier GmbH
Publication of DE2115582B1 publication Critical patent/DE2115582B1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2115582C2 publication Critical patent/DE2115582C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/085Analogue circuits for control of aperture

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

3. Photographische Kamera nach Anspruch 1 c) ein der manuellen Zeitvorwanl dienender Steller und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschat- Anwendung findet, welcher mittel- oder unmittungsei η richtung (20 a) aus einer abhängig von telbar gekuppelt ist mit einer Abschattungseinder Einstellung des Zeitstellers (15) und/oder des 40 richtung, die einem im Steuerkreis des Schritt-Filmempfindlichkcitsstellers (20) den Photowider- Schaltwerks liegenden Photowiderstand vorgestand (P) mehr oder weniger der Lichteinwirkung schaltet ist, und daß
aussetzenden Blende gebildet ist. j) dem Verschlußsystem eine auf dieses einwir-
4. Photographische Kamera nach Anspruch 3, kende, während der Dauer der Blendenbildung dadurch gekennzeichnet, daß als Abschattungs- 45 die Freigabe der Objektivöffnung verhindernde einrichtung ein mit dem Steller für Belichtungs- Verzögerungseinrichtung zugeordnet ist.
zeit und/oder Filmempfindlichkeit in Kupplungsverbindung stehender Graukeil dient. Auf diese Weise konnte mit relativ einfachen bau-
5. Photographische Kamera nach Anspruch 1, 'ichen Mitteln eine sich durch besondere Robustheit dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkung der 50 auszeichnende Kamera mit den Merkmalen einer die Öffnungsbewegung des Verschlußsystems Zeitvorwahl-Blendenautomatik verwirklicht werden, hemmenden Verzögerungseinrichtung (27 bis 31) der jene Nachteile, die den bisherigen bekannten auf die von den Verschlußblättern (7) zu über- Anordnungen anhaften, wirksam vermeidet,
windende Überlappungsphase beschränkt ist. In vorteilhafter Weiterbildung der erfindungsgemäß
55 vorgeschlagenen Anordnung ist ferner vorgesehen, daß dem der Zeitvorwahl dienenden Steller ein zu
ihm relativ einstellbares Stellorgan zur Berücksichtigung der Empfindlichkeit des in der Kamera eingelegten Filmmaterials zugeordnet ist, das seinerseits in
Die Erfindung betrifft eine photographische Ka- 60 Kupplungsverbindung mit der dem Photowiderstand mera mit manueller Zeitvorwahl und selbsttätiger vorgelagerten Abschattungseinrichtung steht,
beleuchtungsabhängiger Blendeneinstellung. Eine bevorzugte Ausführungsform der Kamera-
Photographische Kameras, die dem Photographic- anordnung wird erfindungsgemäß ferner darin gerenden die Möglichkeit der Zeitvorwahl bei selbst- sehen, daß die Abschattungseinrichtung aus einer tätiger, in Abhängigkeit von einem Belichtungsregler 65 abhängig von der Einstellung des Zeitstellers und/ erfolgender Blendeneinstellung bieten, sind an sich oder des Filmempfindlichkeitsstellers den Photoseit langem bekannt. Üblicherweise sind derartige widerstand mehr oder weniger der Lichteinwirkung Kameras zum Zwecke der selbsttätigen, beleuch- aussetzenden Blendenmechanismus gebildet ist. Da-
bei kann nach einem weiteren Merkmal der Erfin- an der Spann- und Antriebsscheibe 4 befestigten
dung als Abschattungseinrichrung ein mit dem Steller Lappens 4 α liegende Ende 8 b des Zahnsegments
für die Belichtungszeit und/oder Filmempfindlichkeit mehr oder weniger in die Bewegungsbahn des Teils
in Kupplungsverbindung stehender Graukeil dienen. 4 a hineinragt. Zum Zwecke der Voreinstellung der
Um eine funktionssichere Arbeitsweise der Kamera 5 Belichtungszeit dient eine gegenüber einer Marke 18
zu gewährleisten, ist ferner vorgesehen, daß die Wir- einstellbare Zeitskala 19.
kung der die Öffnungsbewegung des VerschJußblatt- Wie in Fig. 1 gezeigt, kann dem der Zeitvorwahl
systems hemmenden Verzögerungseinrichtung auf die dienenden Steller 15 zum· Zwecke der Berücksichti-
von den Verschlußblättern zu überwindende Über- gung der Filmempfindlichkeit des zur Anwendung
lappungsphase beschränkt ist io kommenden Filmmaterials ein weiterer Steller 20 zu-
Die Erfindung ist nachstehend näher beschrieben geordnet und beide Steller mittels einer Raste 21 in
und in der Zeichnung dargestellt, die ein Ausfüh- verschiedenen Relativlagen drehfest miteinander
rungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung veran- kuppelbar sein. Dies an Hand einer am Zeitsteller 15
schaulicht Es zeigt vorgesehenen Skala 22, die gegenüber einer Marke
Fig. 1 die teilweise Darstellung eines auf ver- 15 23 des Filmempfindlichkeitsstellers einzustellen ist.
schiedene Belichtungszeiten einstellbaren Kamera- Im Ausführungsbeispiel ist der Steller 20 . einem
verschiusses, dessen der Zeitvorwahl dienender Stel- Photowiderstand P vorgelagert und mit einem eine
1:t mit einem Filmcmpfmdlichkeitsstelkr in verschie- Keilform aufweisenden Öffnungsschlitz 20a versehen.
tLivn Relativlagen kuppelbar ist, der im Falle einer Drehbewegung der Steller den
fig 2 den dem Kameraverschluß koaxial züge- 20 Photowiderstand mehr oder wxn^er dem vom iuf-
ü Jneten, durch ein elektromagnetisch betätigbares zunehmenden Objekt reflektierten Licht aussetzt oder
Schrittschaltwerk .intreibbaren Blendenirechniiismus, diesem e ieht. An sich konnte der Steller 20 auch
fig. 3 die einen Photowiderstand einschließende über mechanische Zwischenglieder mit einer andei -
ΐ leerschaltung in Verbindung mit dem elcktro- arti en, dem Photovviderstand P vorgeschalteten Ab
ii!j;:neti.;chen Blendenantrieb und schließlich 25 schattungseinrichtung, beispielsweise einer Lamellen-
Fig. 4 ein Diagramm, das in zeitlicher Zuordnung blende oder einem Graukeil, wirkungsmäßig verbuii-
(! π F unktionsablauf von Verschluß und Blende, ein- den sein. Wichtig ist nur, daß Mittel Anwendung
schließlich der die Ablaufbewegung des Verschlusses finden, die den Photowiderstand abhängig von der
>. rzögernden Hemmeinrichtung sowie des den Be- manuellen Voreinstellung des Faktors Belichtungszeit
v\ jgiingsablauf der Blefldensteuerschaltung in Gang 30 entsprechend beeinflussen. Verriegelbar in Gcsp.innt-
Sii/enden Schalters zu erkennen gibt. lage ist Her Kameraverschluß mittels eines der Spann-
Nfit 1 ist in der Zeichnung die üblicherweise im und Antriebsscheibe 4 zugeordneten zweiarmigen
Gehäuse eines Verschlusses eingelegte Grundplatte Sperrhebels 24, welcher seinerseits über einen Zwi-
be/eichnet Auf dieser ist mittels einer Spann- und schenhebel 25 durch den Kaineraauslöser 26 ;ius der
Antriebswelle 2 eine unter der Wirkung einer Feder 3 35 Sperrlage herausbewegbar ist.
stehende Antriebsscheibe 4 drehbar gelagert, die zu- wie aus Fig. i ferner ersichtlich, befindet sich sammcn mit einer an ihr angelenkten Treibklinke 5 auf der Grundplatte ein auf einem Zapfen 27 drehbar einen Sch-bkurbeltrieb bildet. Die Treibklinke 5 wie- gelagerter Segmenthebel 28. Die Verzahnung dieses derum steht mit einem koaxial zur Objektivöffnung Hebels steht im Eingriff mit einem Zahnrad 29, das des Verschlußgehäiises drehbar gelagerten Sektoren- *o ein Ankerrad 30 trägt, mit dem ein Anker 31 zusamring 6 in Treibverlündung, derart, daß letzterer beim menarbeitet. Der mit einer Kante 28 α versehene Ablauf der Antriebsscheibe 4 aus der in F i g. 1 ver- Zahnsegmenthebei 28 ist mit Bezug auf einen am anschaulichten Gespanntlage eine hin- und her- Sektorenring 6 ausgebildeten Lappen 6 a so gelagert, gehende Bewegung ausführt. Der Sektorenring 6 sei- daß der Ring den Segmenthebel 28 aus der in F i g. 1 nerseits wirkt hierbei in an sich bekannter Weise auf 45 veranschaulichten Lage verdrängt, wenn der Sekdas mehrere Sektoren 7 umfassende Verschlußblatt- torenring 6 durch den Schubkurbeltrieb im Uhrsystem ein, welches die Objektivöffnung freigibt und zeigerdrehsinn bewegt wird. Die Hemmwirkung des wieder schließt. Segmenthebels 28 ist dabei beschränkt auf die Über-
Mit der Spann- und Antriebsscheibe 4 wirkt ein an lappungsphase des Verschlußblattsystems 7. Weitersich bekanntes mechanisches Hemmwerk zusammen. 50 hin ist auf der Grundplatte 1 ein Doppelschalter Sx .V2 das im wesentlichen aus einem ortsfest gelagerten as gtordnet. Eine gemeinsame Schaltzunge 34 dieses Zahnsegment 8 sowie einem ein Steigrad 9 und einen Schalters ist an einem am Sektorenring 6 vorgesehe-Anker 10 einschließenden Rädergetriebe 11 bis 14 nen Lappen 60 so in Anlage gebracht, daß beim gebildet ist. An Stelle eines mechanischen Hemm- Anlaufen dieses Rings zunächst der Schalter S2 gewerks könnte auch eine an sich bekannte elektrisch 55 öffnet und der Schalters, geschlossen wird. Im eingesteuerte, elektromagnetisch-mechanische Zeitbil- zelncn wird c"e funktionell Bedeutung dieses Umdungseinrichtung Anwendung finden, die auf den schaltvorgangs nachstehend noch erläutert werden. Sehubkurbeltrieb einwirkend das Verschlußblatt- Was die Zuordnung der beiden Lappen 6 α und 6 b system in Offenstellung für die Dauer der manuell des Rings 6 zueinander anbetrifft so ist diese so voreingestellten Belichtungszeit blockiert. Zum 60 getroffen, daß im unmittelbaren Anschluß an die Zwecke der Belichtungszeiteinstellung ist im Aus- Umschaltung des vorgenannten Schalters der Lappen führungsbeispiel ein Steller 15 vorgesehen, der 6 a an die schräge Anlaufkante 28 a des Segment-Steuerkurven 15 α und 15 b zur Beeinflussung der hebeis 28 anläuft und diesen aus seiner Lage ver-Relativlage des Zahr.isgments 8 sowie des Ankers 10 drängt, wobei der Hebel das Ankerhemmwerk 27 bis aufweist. Das unter der Wirkung einer Feder 16 ste- 65 31 durchzieht. Während dieses Bewegungsablaufs hat hende Zahnsegment 8 ist hierbei mittels eines an ihm die Öffnungsbewegung des Verschlußblattsystems 7 befestigten Stifts 8 α gegenüber der Steuerkurve 15 α bereits eingesetzt, jedoch hat dieses noch nicht bcabgestützt, derart, daß das im Bewegungsbereich des gönnen die Objektivöffnung freizugeben. Vielmehr
sind die Bewegungsverhältnisse so aufeinander abgc die so nuf dem Hebel 44 angeordnet sind, daß sie bc stimmt, daß die Freigabe der Objektivöffming erst dessen Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn um der mit endgültiger Verdrängung des Segmenthebcls 28 Lagerzapfen 45 sowohl die Sperre 38 als auch die aus seiner Spcrrlage erfolgt, worauf der Sekti en- Klinke 39 mitnehmen und somit aus der Verzahnung antriebring 6 seinen weiteren Ablaufwcg ungehindert 5 37/> herausheben. Begrenzt ist der Hebel 44 hinsichtfortsetzen kann. Damit ist erreicht, daß zwischen lieh seines Bcwegungsbcrcichs vermittels zweier Stifte dem Umschalten des Doppelschallers S1(S2 und dem 50 und 51, wobei der Stift 50 zugleich die Funktion Beginn der Öffnung der Verschlußsektoren 7 eine eines die Grundstellung des Hebels 44 fixierenden Zeitspanne eingeschoben ist, die Tür die nachfolgend Endanschlags ausübt.
noch zu beschreibende Einstellfunktion der Blende >o In Fig. 3 ist eine Schaltung veranschaulicht, die
benötigt wird. eine Gleichstromwelle B einschließt und unter Zu-
Koaxial zu dem in Fig. 1 veranschaulichten Ver- hilfenahmc eines Photowiderstands P der bcleuchschlußblattsyslcm 7 ist der in Fig. 2 separat dar- tungsabhangigcn Ermittlung jener Zeitspanne dient, gestellte Blendenmcchanismus mit seinen Blenden- während der sie das vorbeschriebenc Schrittschalt' lamellen 35 angeordnet. Von diesen ist der F.infach- 15 werk 38 bis 43 zur Abgabe von Schaltimpulscn vcrhcit halber lediglich eine Lamelle mit gestrichelten anlaßt. Wird der Schalter 5, dieser an sich bekannten Linien im vollen Umriß veranschaulicht. Im Punkt Schaltung pcschlossen, so wird der Transistor Γ, 35 λ ist diese Lamelle ortsfest gelagert. Mit einem leitend und der Schwingungsgenerator 52 unter Spanauf ihr angeordneten Niet 35 b steht sie im Eingriff nung gesetzt. Gemäß seiner Frequcnzauslegung fließt mit einem Schlitz 37a einer Blcndenstellschcibc 37. 20 damit ein Wechselstrom in der Spule 43, der seiner-Tn gleicher Weise sind alle übrigen Blcndenlamellcn scits den Permanentmagneten 41 zum Schwingen 35 gelagert und mit der Stel!scheibe 37 in Kupplungs- bringt. Der Stromfluß wird hierbei so lange aufrechtvcrbindung gebracht. Die Darstellung der Blenden- erhalten, bis sich das Potential im Kondensator C lamellen 35 in F i g. 2 entspricht ihrer Ausgangslage, über den Photowiderstand P zeitabhängig bis zu dem wobei sie die kleinste Blendenöffnung bilden. Die 35 Spannungswert entwickelt hat, der bewirkt, daß der Ausbildung bzw. Formgebung der Schlitze 37« ist Transistor T1 leitend und die beiden Transistoren T1 im übrigen so getroffen, daß eine Drehung der Stell- unu Tn gesperrt werden. Damit wird der Stromfluß scheibe 37 entgegen dem Uhrzeigerdrehsinn, bezogen zum Schwingungsgenerator 52 unterbrochen, was die auf Fig. 2, eine öffnung des Blendenmcchanismus Einstellung der Schwingungsbcwcgungcn des Pcrmabcwirkt. Außerdem sind die Schlitze 37« noch so 30 nentmagneten 41 zur Folge hat.
ausgeführt, daß nach Zurücklegen des halben Wegs Die Arbeitsweise des vorbcschricbcncn, dei bedcr Stellscheibe 37 die halbe fläche im Vergleich leuchtungsabhängigen Einstellung des Blendenzur Vollöffnung der Blende freigegeben ist. Hat die mcchanismus dienenden Schriltschaltwerks ist im Stellscheibe 37 ein Viertel ihres gesamten Stcllwegs einzelnen wie folgt:
zurückgelegt, haben die BIcndenlamcllen 35 auch 35 Betätigt man den Kameraauslöser 26 nach voretwa ein Viertel der Vollöffnung freigegeben. Dies heriger manueller Zeiteinstellung, so wird in der vorentspricht der notwendigen Charakteristik gemäß der beschriebenen Weise über die Auslösehebel 25 und noch zu beschreibenden Abhängigkeit zwischen der 24 der Verschlußantrieb durch das Freisetzen der Blendenöffnung und dem dafür jeweils erforderlichen Antriebsscheibe 4 ausgelöst. Unter der Wirkung der Zeitintervall, währenddem die Stellsclieibe 37, wie 40 Antriebsfeder 3 führt diese dann eine Bewegung im nachstehend noch erklärt werden wird, fortgeschaltet Uhrzeigerdrehsinn aus und treibt über die an ihr anwird, gelenkte Treibklinke 5 den Sektorenantriebsring 6 an,
Die BlendenstcIIschcibe 37 weist, wie ebenfalls aus wobei sich dieser im Uhrzeigersinn um die Objektiv-
Fig. 2 ersichtlich, umfangsscitig eine Verzahnung achse dreht. Der Beginn dieser Bewegung is! im Dia-
37 b auf, in welcher sowohl eine als Feder ausge- 45 gramm gemäß F i g. 4 der mit t, bezeichnete Zeitbildete Rücklaufsperre 38 als auch eine ebenfalls punkt. Unmittelbar nach Beginn der Drehbewegung federnd ausgebildete Schubklinke 39 eingreifen. Diese des Antriebsrings 6, nach einem Zeitintervall Tx Klinke ist am frei beweglichen Ende eines auf einem etwa, erfolgt die Umschaltung des Doppelschalters Zapfen 40 schwenkbar gelagerten Permanentmagne- S1(S1, und zwar innerhalb der Zeitspanne t2 bis tr Am ten <*1 befestigt. Das freie Ende des Permanent- 50 Ende des Zeitintervalle Ty, währenddem der Sekmagneten ragt dabei zwischen die Pole 42 α und 42 b torenantriebsi ing 6 zunächst ungehemmt sich dreht, eines U-förmigen Elektromagneten, bestehend aus läuft der Antriebslappen 6 a dieses Rings an die einem Eisenkern 42 und einer Spule 43. Was die Kante 28 α des Segmenthebels 28 an, wodurch ein Polarität des frei beweglichen Teils des Permanent- hemmender Einfluß auf die Ablaufbewegung des magneten 41 anlangt, so kann diese im Ausführungs- 55 Sektorenrings ausgeübt wird. In der Diagrammstrecke beispiel aus dem Nordpol N gebildet sein. Prinzipiell des in Fig. 4 angedeuteten Segmenthebels 28 ist hängt die Funktion jedoch nicht von der Polarität dieser Bewegungsablauf in Form einer horizontal des zwischen den beiden Polen 42 α und Alb spielen- verlaufenden Linie α angedeutet Zum Zeitpunkt/,, den Teils des Permanentmagneten ab. Utii die Sperr- der mit dem Ende des Zeitintervalis Ty identisch ist, und Schubklinke 38 und 39 aus der Verzahnung 37 ft 60 beginnt der Lappen 6 a die Kante 28 α und damit wieder herausheben zu können, ist ein Hebel 44 vor- den Segmenthebel 28 in seiner Gesamtheit zu vergcschcn, der auf einem Zapfen 45 lagert und ent- drängen. Dabei ist der Schalter St gerade geschlossen, gegen der Wirkung einer Rückstellfeder 46 mittels womit die Funktion des Schwingungsgenerators 52 einer vorzugsweise auf der Spann- und Antriebs- einsetzt. Dieser treibt nun über den Permanentwdlc 2 des Kamcravcrschlusscs angeordneten Nok- 65 magneten 41 (Fig. 2) die Schubklinke 39 an, welche kcnscheibc 47 bcläligbar ist. Die Milnahmcvcrbin- ihrerseits die BlendenstcIIschcibe 37 mi. kleinen, sich dung zwischen Hebel 44 und Sperr-und Schubklinkc immer wiederholenden Vorschubbewegungen fort-
38 und 39 erfolgt hierbei mittels Stifte 48 und 49. schallet, wobei diese eine stetige Drehbewegung ent-
2?70 V
7 8
gegen dem Uhrzeigerdrehsinn um die Objektivachse endigung der Verdrängungsphase als auch der Überausführt. Dieser Bewegungsvorgang ist im Diagramm lappungsphase des Verschlußblattsystems 7, letzteres gemäß F i g. 4 unten durch eine mit der Ziffer 53 zum ungehemmten Ablauf freigegeben, womit die näher bezeichnete Trcppenlinie veranschaulicht. Es eigentliche Belichtung des in eine Kamera cingclegrichtet sich nach der Beleuchtungsintensität, der der S ten Filmmatcrials beginnt. Entsprechend der Vorein-Photowiderstand P ausgesetzt ist, über welchen Zeit- stellung der Belichtungszeit nimmt dasöffnungs- und raum sich die Vorschubbewegungen auf die Blenden- Schlicßdiagramm dabei einen der Trapezform oberstellschcibe 37 ausdehnen. Diese Zeitspanne kann, halb der Linie 59 entsprechenden Verlauf. Darin ist wie aus dem Diagramm ebenfalls ersichtlich, z. B. die Länge der strichpunktierten Linie 60 vom Zcitbercits im Zeitpunkt J1 beendet sein, wobei die die- io punkt /H bis I0 die effektive Belichtungszeit. Sie richtet scm zugeordnete gestrichelte Linie 54 die erreichte sich nach der Voreinstellung des dem Photowidcr-BlcndenölTnung bedeutet. Dauert das Zeitintervall, stand /' zugeordneten Zeitstcllers 15 bzw. der durch währenddessen der Schwingungsgenerator 52 unter diesen beeinflußbaren mechanischen Hemmeinrich-Spannung steht, länger an, z. B. bis zum Zeitpunkt f., tung 8 bis 14 und 16.
dann wird eine größere Blendenöffnung erreicht, wie 15 Kehrt am Ende des Belichtungsvorgangs das Ver-
sic im Diagramm ebenfalls mit der gestrichelten schlußblattsystem 7 in die Schließstellung zurück,
Linie 55 angedeutet ist. Schließlich könnte sich die schlägt in der Endphasc dieser Bewegung der auf der
Schwingungsdauer auch bis zum Zeitpunkt /„ aus- Spannwclle 2 befestigte Nocken 47 den Hebel 44 an
dehnen, womit die Blende die größte öffnungsweite und nimmt diesen entgegen der Wirkung der Riick-
gemäß der Horizontallinic 56 erreicht haben würde. 20 stcllfeder 46 bis zur Anlage am Stift 51 mit. Dadurch
All diese, die bcleuchtungsabhängige Blendenöffnung bringen die beiden Stifte 48 und 49 die Schubklinke
bewirkenden Vorgänge laufen während der auf die 39 ebenso wie die Sperrklinke 38 an der Verzahnung
Funktion des Segmenthcbels 28 zurückgehenden 37 6 der Blcndenstellschcibc 37 außer Eingriff. Nun
Verdrängungsphasc ab, innerhalb derer der Bewe- kehrt auch diese unter der Wirkung der an ihr :m-
gungsablauf des Sektorenantriebsrings 6 verzögert 25 greifenden Rückstellfeder 61 wieder in die Avis
wird. Diese Verdrängungsphasc entspricht der Linie gangslagc zurück. Ebenso auch der mit dem Sei.
57 in Fig. 4 und inlervallmäßig gesehen der An- torenring 6 zusammenarbeitende Segmenthebel 2»
stiegskurve 58 des in Fig. 4 ebenfalls dargestellten und der Doppelschaltcr .V1AV2. Das Schließen des
öffnung- und Schließdiagramms des Verschlußblatt- Schalters .V3 bewirkt in bekannter Weise einen Kw/
systems 7. Wie dieses Diagramm ferner zeigt, wird 30 schluß im Kondensator C, worauf sich das Potential
im Punkt I1, der identisch ist sowohl mit der Be- desselben auf Null entlädt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
2830

Claims (2)

tangsabhängigen Einstellung des Blendenmechanis- Patentansprüche: mus mit einem Belichtungsmesser sowie einer mit dessen Zeiger zusammenarbeitenden Abtastvorrich-
1. Photographische Kamera mit manueller tung ausgestattet, wobei die Betätigung der Abtast-Zeitvorwahl und selbsttätiger beleuchtungsabhän- 5 vorrichtung normalerweise mit dem Kameraauslöser giger Blendeneinstellung, gekennzeichnet gekuppelt und dieser wiederum mit dem Blendendur ch die Kombination folgender Maßnahmen: steller so in Wirkungsverbindung gebracht ist, daß
a) daß ein an sich bekanntes mechanisch be- abhängig vom Bewegungsweg des Auslösers der tätigbares, eine Hemmeinrichtung (8 bis 14 Blendenmechanismus auf eine mehr oder weniger und 16) zur Bildung der Belichtungszeit ein- io große öffhungsweite eingestellt wird. Alle diese beschließendes Verschlußsystem (7), kannten Anordnungen müssen insofern noch als ver-
b) außerdem ein vermittels eines elektro- besserungsbedürftig bezeichnet werden, als die magnetisch-mechanischen Schrittschaltwerks selbsttätige beleuchtungsabhängige Blendeneinstel-(38 bis 43) antreibbarer Blendenmechanis- . lung die Verwendung eines in die Kamera eingemus (35,37) und 15 bauten Belichtungsmeßwerks sowie einer mit diesem
c) ein der manuellen Zeitvorwahl dienender zusammenarbeitenden Abtastvorrichtung voraussetzt. Steller (15) Anwendung findet, welcher Nun ist aber in Fachkreisen hinreichend bekannt, mittel oder unmittelbar gekuppelt ist mit daß Belichtungsmeßwerken als solchen der Mangel einer Abschattungseinrichtung (20a), die hoher Stoßempfindlichkeit sowie der weitere Nachteil einem im Steuerkreis des Schrittschaltwerks ao einer begrenzten Lebensdauer anhaftet.
liegenden Photowiderstand (P) vorgeschaltet Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine
ist, und daß Kamera der eingangs erwähnten Gattung zu schaffen,
d) dem Verschlußsystem eine auf dieses ein- die auf ein empfindliches Galvanometer verzichtet wirkende, während der Dauer der Blenden- und dennoch eine selbsttätige, den vorgewählten bildung die Freigabe der Objektivöffnung as Faktor Zeit berücksichtigende, beleuchtungsabhän verhindernde Verzögerungseinrichtung (27 gige Blendeneinstellung ermöglicht.
bis 31) zugeordnet ist. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
2. Photographische Kamera nach Anspruch 1, Kombination folgender Maßnahmen gelöst:
dadurch gt ennzeichnet, daß dem der Zeitvor- . , . . . , , u · u u .·■·■ wahl dienenden Steuer (15^ ein relativ zu ihm 30 a> ** ein.an s'ch bekannt.e ( s mechani^W.SS Γ einstellbares Stellorgan (20) zur Berücksichtigung ba'es- eine Hemme.nnchtung zur Bildung ckr der Empfindlichkeit des inV : Kamera eingeleg Belichtungszeit einschließendes Verschlußten Filmmaterials zugeordnet ist, das seinerseits system,
in Kupplungsverbindung mit der dem Photo- b) außerdem ein vermittels eines elektromagnetisch-
widerstand (P) vorgelagerten Abschattunfesein 35 mechanischen Schrittschaltwerks antseibbarer
richtung (20 a) steht. Blendenmechanisinus und
DE2115582A 1971-03-31 1971-03-31 Photographische Kamera Expired DE2115582C2 (de)

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JPS53118526U (de) * 1977-02-25 1978-09-20

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DE2115582B1 (de) 1972-06-08

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