DE2344032B2 - Verschlusszeiteinstellvorrichtung einer kamera - Google Patents
Verschlusszeiteinstellvorrichtung einer kameraInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verschlußzeiteinstellvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bekanntlich arbeiten Verschlüsse mit mechanischen Zeitgebereinrichtungen bei kurzen Verschlußzeiten
sehr genau, nicht jedoch bei sehr langen Verschlußzeiten. Der Grund hierfür liegt darin, daß eine mechanische
Zeitgebereinrichtung zur Realisierung langer Verschlußzeiten eine Mehrzahl von Reglereinrichtungen
benötigt so daß der Regleraufbau mit zunehmender Länge der einstellbaren Verschlußzeit zunehmend
größer wird und schließlich nicht mehr in dem Kameragehäuse untergebracht werden kann.
Aus diesem Grunde reichen die normalen Kameras eingebauten mechanischen Zeitgebereinrichtungen bis
zu einer Verschlußzeit von etwa einer Sekunde, während Verschlußzeiten von 30 bis 60 Sekunden
theoretisch zwar möglich sind, praktisch aber einen Raum benötigen, der in gewöhnlichen Kleinbildkameras
nicht zur Verfugung steht
Andererseits besitzen die elektrischen Zeitgebereinrichtungen völlig entgegengesetzte Eigenschaften und
lassen leicht sehr lange Verschlußzeiten erzielen, ohne daß Regeleinrichtungen wie bei mechanischen Zeitgebereinrichtungen nötig sind. Mit diesen elektrischen
Zeitgebereinrichtungen sind jedoch sehr kurze Verschlußzeiten nicht mit genügender Genauigkeit erreichbar, da Schwankungen der elektrischen Komponenten
der' Gebereinrichtung und Temperaturänderungen ι ο einen ungünstigen Einfluß auf die Genauigkeit ausüben.
Es sind daher Verschlußzeiteinstellvorrichtungen entwickelt worden, in denen eine mechanische Zeitgebervorrichtung und eine elektrische Zeitgebervorrichtung kombiniert sind, so daß ein weiter Verschlußzeitbereich einstellbar ist Der Hauptnachteil einer elektri
schen Zeitgebereinrichtung liegt jedoch darin, daß sie zur Durchführung der Verschlußschließsteuerung einen
Elektromagneten erfordert, der einen erheblichen Leistungsbedarf hat Im Falle von Kameras, in denen
eine Batterie nur kleiner Kapazität verwendet wird, wird diese außerordentlich schnell entleert wenn sie
überhaupt genügend Leistung zur Verfügung stellen kann.
Man könnte nun annehmen, daß dieses Problem dadurch gelöst werden kann, daß die Leistungsaufnahme des Elektromagneten gesenkt wird. Wenn die
Stromzufuhr zum Elektromagneten jedoch reduziert wird, kann es vorkommen, daß die Verschlußschließsteuerung nicht genau genug erfolgt so daß Belich-
tungsfehler unvermeidbar sind. Darüber hinaus wird die
Einstellung sehr kurzer Verschlußzeiten unmöglich. Der Grund hierfür liegt darin, daß es im Falle von
Verschlüssen, die ein gesondertes Verschlußöffnungsorgan und ein gesondertes Verschlußschließorgan aufwei-
sen, erforderlich ist diese Organe mit hoher Geschwindigkeit d.h. mit einer großen Antriebskraft zu
betätigen. Eine derartige hohe Antriebskraft kann aber nur von einem starken Elektromagneten mit entsprechend hohem Leistungsbedarf aufgebracht werden.
Gemäß einem älteren Vorschlag der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 genannten Art sind ein Betätigungsorgan zum Verschlußöffnen und ein Betätigungsorgan zum Verschlußschließen über ein Tragorgan
gemeinsam um einen vorbestimmten Hub bewegbar,
wobei ihre gegenseitige relative Lage in Übereinstimmung mit der gewünschten Verschlußzeit einstellbar ist
Das Betätigungsorgan zum Verschlußschließen wird nur bei einem einen Grenzwert unterschreitenden Verschlußzeitwert entsprechend zeitverzögert wirksam,
während es bei Einstellung eines den Grenzwert überschreitenden Verschlußzeitwerts zunächst nicht
wirksam wird, vielmehr die elektrische Zeitgebervorrichtung angesteuert wird, die eine elektromagnetische
Einrichtung des Tragorgans entsprechend zeitverzögert
ansteuert, die bei ihrer Erregung einen zusätzlichen Hub
der Betätigungsorgane bewirkt so daß das Betätigungsorgan zum Verschlußschließen dann wirksam wird
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verschlußzeiteinste)!vorrichtung gemäß dem Obcrbe
griff des Patentspruchs 1 zu schaffen, die sich auch beim
wiederholten Verwenden sehr langer Verschlußzeiten durch einen äußerst geringen Leistungsbedarf auszeichnet"
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den im
f>5 kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 aufgeführten Mitteln gelöst
Erfindungsgemäß ist der mechanischen Zeitgebereinrichtung also eine mechanische Reglereinrichtung
zugeordnet, deren Eingangsstufe das Verschlußschließen
durch die mechanische Zeitgebereinrichtung so lange aussetzt, wie die elektrische Zeitgebereinrichtung
und anschließend die mechanische Reglereinrichtung . selbst ablaufen. Der von der elektrischen Zeitgebereinrichtung
gesteuerte Elektromagnet wirkt dabei lediglich auf den Bereich der Endstufe der mechanischen
Reglereinrichtung, so daß diese mit großer Genauigkeit aber außerordentlich kleiner Leistungszufuhr festgehalten
werden kann. Selbst bei sehr langer Verschlußzeit ergibt sich nur ein geringer Leistungsverbrauch, so daß
auch mit einer Leistungsquelle kleiner Kapazität häufig lange Verschlußzeiten verwendet werden können. Die
elektrische Zeitgebereinrichtung ist dabei so aufgebaut, daß sie eine Zeit vorgibt, die um die Ablaufzeit der
Regeleinrichtung kürzer ist als die eingestellte Verschlußzeit
Selbst wenn das Verschlußschließorgan oder dessen 'Betätigungsorgan mit hoher Geschwindigkeit, d, h. mit
großer Kraft auf die Regeleinrichtung auftrifft, wirkt sich dies nicht auf die Verschlußgenauigkeit aus, da die
Verbindung zwischen mechanischer Zeitgebereinrichtung und Reglereinrichtung an der Eingangsstufe der
Reglereinrichtung vorgesehen ist
Das DT-Gbm 19 69 447 betrifft einen Schlitzverschluß,
dessen Verschlußzeit mechanisch steuerbar ist und mit Hilfe einer Hemmeinrichtung um einen einzigen
Verschlußzeitwert verlängert werden kann.
Die Erfindung wird nachstehend anhand .der Beschreibung
von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert
F i g. 1 zeigt den Aufbau einer Kamera mit der erfindungsgemäßen Verschlußzeiteinstellvorrichtung;
Fig.2 (A) und Fig.2 (B) zeigen Einzelheiten der
Vorrichtung gemäß F i g. 1 in vergrößertem Maßstab;
F i g. 3 (A) und F i g. 3 (B) zeigen eine Darstellung des Arbeitsprinzips wesentlicher Teile der Kamera gemäß
Fig. 1;
F i g. 4 zeigt die Konstruktion des Verschlußmechanismus der erfindungsgemäßen Verschlußzeiteinsteilvorrichtung
der Kamera gemäß F i g. 1;
F i g. 5 zeigt die elektrische Schaltung des in F i g. 4 dargestellten Aufbaus;
F i g. 6 zeigt den Aufbau eines wesentlichen Teils der Kamera gemäß F i g. 1;
Fi g. 7 bis 9 sind modifizierte Ausführungen des wesentlichen Teils der Kamera gemäß F i g. 1.
In der Zeichnung bezeichnet 1 einen Aufziehhebel, 2 einen Verschlußauslöseknopf, der auf derselben Welle
installiert ist wie der Aufziehhebel, 3 eine Verschlußzeiteinstellscheibe, die mit Spiel auf dieselbe Welle wie der
Aufziehhebel aufgepaßt ist, 4 eine an der Einstellscheibe 3 befestigte Drehwelle und 5 ein Verbindungszahnrad.
Auf die Scheibe 3 ist eine Skala aufgebracht, die die Verschlußzeiten anzeigt Sowohl der Bereich E langer
Zeiten ('/4 Sekunde bis 4 Sekunden) als auch der Bereich M mittlerer und kurzer Zeiiten (Ve Sekunde bis Viooo
Sekunde) sind auf derselben Oberfläche aufgebracht
Mit dem Verbindungszahnrad 5 steht ein Zahnrad in Eingriff, das auf einer Drehwelle 61 sitzt und Schleifelektroden
7 und 8 trägt Eine Elektrodenplatte 9 füllt jeden Raum zwischen Elektroden: Q bis C6 aus, die mit
würfelförmigen Widerständen Ri bis R5 mittels einer
gedruckten Verdrahtung verbunden sind, wie es im Detail in den F i g. 2 (A) nr.i 2 (B) gezeigt ist Gegenüber '>?
den Elektroden Q bis Q, ist eine gemeinsame Elektrode
Co\ auf der Elektrodenplatte 9 vorgesehen, wobei der Elektrodenschleifarm 7, der über eine Isolierplatte 10 an
der Rückseite des Zahnrads 6 festgelegt ist, die Elektrode. Co\ überfährt Auf der Elektrodenplatte isl
außerdem eine Elektrode Co2 konzentrisch zur Dreiiwelle
61 in Drucktechnik installiert, auf der dei
Schleifarm 8 schleift
Die einzelnen Elektroden C\ bis C6, Co\ und Coi sind
jeweils über 180° um die Drehwelle 61 auf dei Elektrodenplatte 9 verteilt, wobei die Schleifarme 7 und
8 auf den Elektroden gleitend bewegt werden, bis die Verschlußzeit im Bereich £der Skala der Scheibe 3 mit
der festen Indexmarke fluchtet Der Kopf 10 einet elektronischen integrierten Verschlußschaltung ist ar
der Elektrodenplatte 9 befestigt Die Elektrode Co2 und
der Schleifarm 8 bilden einen Leistungsschalter 5Af, dei
weiter unten beschrieben wird.
Wie in F i g. 1 dargestellt ist, trägt die Drehwelle 61 äi
einer Einheit eine Scheibe 11 und eine Nockenplatte 12 die bei einer Drehung der Einstellscheibe 3 gemeinsarr
verdreht werden. Ein Verbindungsseil 13 ist übei Führungsrollen 14 und 15, eine Zeiteinstellscheibe 16
und die Scheibe ti geführt Ein Wählhebel 17 ist mit seinem einen Ende 17t an einem befestigten Rahmen dei
Kamera verschwenkbar angelenkt, während sein Mittelstück 172 gegen die Nockenplatte 12 gedrückt
wird. Die Führungsrolle 14 steht unter der Wirkung einer Feder 18, so daß das Seil 13 durch die Federkraft
gespannt wird.
Der Wählhebe! 17 spannt das Seil 13, überträgt die Antriebskraft der Scheibe 11 auf die Scheibe 16 und
stellt mit Hilfe der Nockenplatte 12 eine Triebverbindung nur dann her, wenn die Indexmarke innerhalb de:
Einstellbereichs Mder Einstellscheibe 3 mit dem Index ·
fluchtet Die Form des Nockens der Nockenplatte 12 ist
jedoch so festgelegt, daß diese Triebverbindung geöffnet wird, wenn die Indexmarke innerhalb de:
Einstellbereichs E der Scheibe 3 mit dem Index 1 fluchtet
Diese Fälle sind in den F i g. 3 (A) und 3 (B) im AufriC
gezeigt.
F i g. 3 zeigt das Prinzip der in F i g. 1 gezeigter Konstruktion zur Vereinfachung der Erläuterung
obgleich in Fig.3 die Konstruktion des Wählhebels Ii
und die Beziehung zwischen der Scheibe 11 und dei Einstellscheibe 3 sowie der Nockenplatte 12 von der ir
F i g. 1 gezeigten Konstruktion darin abweichen, da£ beide auf derselben Welle vorgesehen sind. Wenr
gemäß F i g. 3 die Einstellscheibe 3 auf eine Verschluß zeit von '/iooo Sekunde eingestellt ist, die innerhalb de:
Bereichs M liegt, spannt der Hebel 17 das Seil 13 geger die Kraft der Feder 18, so daß eine Triebverbindung
zwischen der Scheibe 16 und der Scheibe 11 hergestellt
ist. Die Scheibe 16 wird folglich bei der Einstellung dei
Scheibe 3 in eine vorbestimmte Position gebracht
Wenn andererseits die Scheibe 3 auf eine Verschluß zeit von 1 Sekunde eingestellt wird, die innerhalb de;
Bereichs fliegt, vermag der Wählhebel 17 aufgrund dei
Nockenplatte das Seil 13 nicht zu spannen, so da[ infolge der Aufhebung der Triebverbindung zwischer
der Scheibe 11 und der Scheibe 16 im Einstellbereich I
die Position der Scheibe 16 bei der Einstellung dei Scheibe 3 im Einstellbereich Enicht beeinflußt wird.
Demgemäß wird die Scheibe 16 mit der Einstellopera tion der Scheibe 3 speziell im M-Bereich verdreht, bi:
der in Fig. 1 gestrichelt dargestellte zahlenmäßigt Wert mit dem Index I2 fluchtet, während sich die Scheib«
16 im Ε-Bereich unabhängig von der Operation dei
Scheibe 3 in der Stellung hält, die der Verschlußzen
Ve Sekunde entspricht.
Obwohl die Scheibe 16 zum Antrieb des Zeiteinstellnockens 19 des weiter unten beschriebenen Verschlußmechanismus gekoppelt ist sind der Teil mit dem
Nocken 19 und der Veirschlußmechanismus in Details in F i g. 4 gezeigt
In Fig.4 bezeichnet die Bezugsziffer 100 einen
bekannten Copal Square S-Verschluß, dessen erster und
zweiter Schirm aus dünnen Metallplatten hergestellt ist; Arme 101 und 102 sind dem ersten Schirm zugeordnet
und halten mit Hilfe eines Gelenkhebelmechanismus die Platte 103 des ersten Schirms, während Arme 104 und
105 dem zweiten Schirm zugeordnet sind und mit Hilfe eines Gelenkhebelmechanismus die Platte 106 des
zweiten Schirms halten. Die Arme 101 und 102 des ersten Schirms werden mit Hilfe einer Schraubenfeder
107 nach unten geführt um den Verschluß mittels der ersten Schirmplatte im Augenblick der Verschlußauslösung zu öffnen. Andererseits treiben die Arme 104 und
105 des zweiten Verschlußschirms diesen mit Hilfe einer Schraubenfeder 108 in Abwärtsrichtung an, um die
Verschlußschließoperation im Augenblick des Schließens des Verschlusses zu vollziehen. Ein Auslöseelement 109 für die Arme des ersten Verschlußschirms
wird von einer Welle 109i getragen, wobei an dem Element 109 ausgebildete Stifte in gleitender Berührung
mit dem Auslösenocken 110 stehen. Durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten Mechanismus wird eine
Schraubenfeder Ul während des Aufziehens des Verschlusses gespannt, wobei Zahnräder 112 und 113
zur Übertragung der Antriebskraft der Feder 111 benutzt werdea
Obwohl die in Fig. i dargestellte Scheibe 16 mit
einem angetriebenen, mit dem Zahnrad 113 in Eingriff
stehenden Zahnrad 114, Steuernocken 115 und 116 und
einem Reglernocken 117 auf derselben Welle versehen ist werden Details der Nocken 115 und 116 übergangen,
da sie sich nicht direkt auf die Erfindung beziehen. Der Nocken 117 wird frei verschiebbar getragen und wird
über ein Langloch gedreht in das ein Stift 118 eingepaßt ist der an der Stelle des Exzentrizitätszentrums des bei
der Verschlußauslösung in einer Einheit mitrotierenden Nockens 116 eingesetzt ist Die Spitze des Stifts 118 ist
in eine Ausnehmung des Auslösenockens HO eingepaßt. Ein Auslösehebel 119 für den zweiten Schirm sitzt frei
verschwenkbar an einer Grundplatte. Ein Ende des Hebels 119 ist für einen Eingriff mit dem rückwärtigen
Ende des Arms 105 für den zweiten Schirm vorgesehen, während an seinem anderen Ende ein Stift 120
eingesetzt ist der dem Umfang des Nockens 19 zugekehrt ist Ein Wiihlhebel 121 des mechanischen
Reglermechanismus wird durch die Expansionskraft einer zusammengedrückten Feder 122 in Richtung einer
Drehung im Uhrzeigersinn vorgespannt wobei sein eines Ende gegen den Stift 120 gedrückt wird. Die
Bezugszahlen 123 und 124 bezeichnen ein Gangrad und einen Anker des Reglers. Der Anker 124 wird von dem
einen Ende eines abgezogenen Körpers 125 des Elektromagneten Af gesteuert; der angezogene Körper
125 wird von der WeKe 126 frei verschwenkbar gehalten.
Ein U-Hebel 127 wird von einer Welle 128 frei verschwenkbar getragen. Ein Stift 129, der mit dem
Hebel 127 in Eingriff steht ist in einen Auslöseverriegelungshebel 130 eingesetzt Der Verriegelungshebel 130
wird von einer Welle 131 frei verschwenkbar getragen; an seinem einen Ende ist ein Stift 131P eingesetzt der
mit einem Ende des Auslösehebels 109 in Eingriff steht; mit der Bezugsziffer 132 ist eine Rückholfeder
bezeichnet. fuhrsc
wird der Nocken 117 verschoben und der Abstand Elekti
zwischen dem Stift 120 und dem Nocken 19 auf Fig.<
verschiedene Werte eingestellt, wenn die obenerwähnte aus s<
reich M eingestellt wird. gung
der Zeichnung nicht dargestellten Mechanismus in eine quelle
des Stifts 120 liegt Leisti
£-Bereich eingestellt wird, wird der Nocken 19 in einer ßelen
dem Stift 120 sein Maximum aufweist ein B
Wenn das Antriebszahnrad 112 mit Hilfe eines in der Da
Zeichnung nicht dargestellten Mechanismus durch das die Λ
Anheben eines Sucherspiegels QM, der in F i g. 1 langt dargestellt ist im Augenblick der Verschlußauslösung Scha
freigegeben wird und durch die Antriebskraft der schei Schraubenfeder 111 seine Drehung beginnt wird der in d
Steuernocken 116 über die Zahnräder 113 und 114 Versgedreht. Der Stift 118 auf dem Nocken 116 dreht den durcl
Nocken 19 und den Nocken 110 gleichzeitig, so daß der Al
Nocken 110 den Hebel 109 mit Hilfe des Gleitstifts 1092 beka
im Uhrzeigersinn dreht und der Arm 102 des ersten Scha Schirms freigegeben wird, wodurch der Verschluß daß
ausgelöst wird, indem die Platte 103 des ersten Schirms Mag abwärts schwenkt In dem Fall, daß die Scheibe 3 im Ank
Λί-Bereich eingestellt wird, wird der Stift 120 durch die sehe
Nockenplatte 117 zurückgestoßen, wobei der Hebel 119 zieir
im Gegenuhrzeigersinn angetrieben wird und den Arm D 105 des zweiten Schirms freigibt wodurch der kon;
Verschlußschließvorgang durchgeführt wird. Wenn die bei. Scheibe 3 jedoch im Ε-Bereich eingestellt wird, ist
schwenkt der Arm 130 im Uhrzeigersinn, in dem er an für ι
den Auslösehebel 109 für den ersten Schirm heranreicht, 203 um den U-Hebel 127 im Uhrzeigersinn zu verschwen- frei
ken. Infolge des Verschwenken des U-Hebels 127 ein
versucht der Ankerarm 124, sich unter der Wirkung der 20t Kraft der Feder 124i von dem Gangrad zu entfernen; da We
jedoch das Betätigungsorgan 125 des Elektromagneten 208 M den Arm 124 mittels des Elektromagneten M gegen Un
die Feder 124i hält wird die Drehung des Nockens 19 nei
mittels des Wählhebels 121 und des Stifts 120 beendet ist und der Verschluß in offenem Zustand gehalten. Wenn '
der Elektromagnet M durch Beendigung der Zeitge- Ab bung eines elektronischen, weiter unten beschriebenen be
Verschlusses unwirksam wird, wird das Betätigungsor- ws
gan 125 freigegeben, der Ankerarm vom Gangrad be getrennt die Zeitgebung des mechanischen Reglers
gestartet und der Wählhebel 121 allmählich im he Uhrzeigersinn gedreht so daß der Nocken 19 durch die ve
Kraft der Feder 111 mittels des Stifte 120 gedreht wird. g«
Im Ergebnis verschwenkt der den zweiten Schirm , B(
haltende Hebel 119 im Gegenuhrzeigersinn entlang der di Nockenseite des Nockens 19, so daß der Verschluß k ei
schließt indem die zweite Schirmplatte von dem Hebel ϊ di 119 freigegeben wird I o1
Verschluß 100 die; Zeitgeberoperation durch den ; ti
mechanischen Regier zusätzlich zur elektronischen
Verschlußzeit durchgeführt
Fig.5 zeigt die Schaltung des elektronischen
Verschlusses der in den F i g. 1 und 4 gezeigten Kamera.
In Fig.5 sind die Widerstände Αι bis A5, die in Fig.2
dargestellten würfelförmigen Widerstände, C ist der
zeitbestimmende Kondensator, SAf ist der Leistungszu-
fuhrschalter für die elektronische Verschlußschaltung,
• ■us der aus dem obenerwähnten Schleifarm und der
'id Elektrode Coi besteht; der Schalter So ist mit dem in
auf F i g. 4 gezeigten Auslösehebel 109 verbunden und geht
'"te aus seiner normalen Ein-Stellung in die Aus-Stellung
5>e- über, wenn die erste Schirmplatte ihre Öffnungsbewegung
beginnt, und geht wieder in die Ein-Stellung über, '" wenn der Verschluß aufgezogen wird. Eo ist die Energie-'ne
quelle für den elektronischen Verschluß und den Belich- ;hs tungsmesser, SH ist der Halteschalter und Sm ist der
Leistungszufuhrschalter für die Belichtungsmeßschal· im tung, CdSu CdS2 und CdSj sind photoleitende Lichtmeier
ßelemente, die am Okular des in F i g. 1 gezeigten nd pentagonalen Prismas installiert sind, während mit Mm
ein Belichtungsmesser bezeichnet ist.
er Da der Schalter SM nur dann geschlossen ist, wenn
as die Verschlußeinstellscheibe 3 im Ε-Bereich bzw. auf
• 1 lange Verschlußzeiten eingestellt wird, wird der ig Schalter SM offengehalten, wenn die Verschlußeinsteller
scheibe auf eine kurze Verschlußzeit eingestellt ist, die er in den M-Bereich fällt, wodurch die elektronische
!4 Verschlußschaltung 10 unwirksam bleibt und kein Strom η durch den Magneten Λ/fließt.
:r Als integrierte Verschlußschaltung 10 kann eine
f2 bekannte Schaltung wie beispielsweise eine Schmidt-
n Schaltung Verwendung finden. Da es jedoch ausreicht,
daß die Schaltung eine schwache Betätigungskraft des
s Magneten M für den Eingriff oder die Freigabe des
ι Ankerarms erzeugt, der die letzte Stufe des mechani-
: sehen Reglers darstellt, wird ein Schaltkreis von
"> ziemlich kleiner Kapazität verwe.idet
ι Der Halteschalter SH ist wie in F i g. 6 gezeigt
konstruiert In F i g. 6 bezeichne« 201 einen Auslösehe-
• bei, der mit der Welle 21 des Auslöseknopfs verbunden
ist, 202 einen Verbindungshebel, 203 einen Spannhebel für den Reflexionsspiegel QM, 204 die den Spannhebel
203 tragende Welle, 206 den Spiegelantriebshebel, der frei verschwenkbar auf einer Welle 205 gelagert ist, 207
eine an dem Antriebshebel 206 befestigte Antriebsfeder, 208 einen Schalterumschalthebel, der auf derselben
Welle wie das Befestigungselement 203 sitzt, 208a und 2086 abgebogene Abschnitte am unteren Rand des
Umschalthebels 208 und 208c einen oberen abgebogenen Endabschnitt, der mit einem Isolierfilm überzogen
ist.
Eine Elektrode 209a steht mit dem abgebogenen
Abschnitt 208c des Hebels 208 in Eingriff, der den beweglichen Kontakt des Schalters SH darstellt,
während die gegenüberliegende Elektrode mit 209b bezeichnet ist.
Das Befestigungselement 210 steht mit dem Antriebs-
hebel 206 in Eingriff; ein Spiegelantriebshebel 211 wird
! von dem Antriebshebel 206 und der Hauptwelle 205 getragen. Da die Antriebshebel 206 und 211 und der
Befestigungshebel 210 einen bekannten Mechanismus darstellen, der im Spiegelantriebsmechanismus von
einäugigen Spiegelreflexkameras verwendet wird, wird
dieser Mechanismus nicht im Detail beschrieben. Da die obere Spitze 206a des Antriebshebels 206 auf den
abgebogenen Abschnitt 208a des Umschalthebels 208 trifft und demgemäß eine Drehung des Schalterkontaktstücks
209a im Uhrzeigersinn verhindert wird, wird der
Schalter SH in offenem Zustand gehalten.
Beim Niederdrücken des Auslöseknopfs 2 wird der
Auslösehebel 202 nach unten bewegt und der Auslösehebel 206 durch die Kraft der Feder 207 im
Uhrzeigersinn angetrieben, wenn der Eingriff des Spannhebels 203 mit dem Eingriffsende 206a des
Antriebshebels 206 gelöst wird, wobei der Umschalthebel
208 durch die Kraft des Kontaktstücks 209a im Uhrzeigersinn gedreht wird und der Kontakt 209
geschlossen wird. Damit ist der Schalter SH geschlossen. Gleichzeitig mit dem Niederdrücken des Auslöseknopfes
wird die Spitze 206a des Antriebshebels 206 gedreht, wobei sie die abgebogenen Abschnitte 208a
und 2086 überfährt. Der Umschalthebel 208 wird daher, obwohl er unmittelbar nach dem Niederdrücken des
Auslöseknopfes zurückgeführt wird, in geschlossenem Zustand gehalten.
Der Hebel 211 wird zusammen mit dem Hebel 206 angetrieben, wobei ein Ende 2066 des Hebels 206 die
Befestigung des in F i g. 4 gezeigten Antriebszahnrads 112 ausrückt und den Verschluß auslöst, wenn der
Spiegel QM mittels seines Stifts 212 nach oben schwenkt. Nachdem der Verschluß die Belichtung
beendet hat, wird ein Ende des Hebels 214 durch das Signal zum Schließen der zweiten Schirmplatte in
Richtung des Pfeils gedruckt, wodurch der Eingriff zwischen dem Befestigungselement 210 und dem
Antriebshebel 206 gelöst wird. Daher wird lediglich der Antnebshebel 211 durch die Kraft einer in der
Zeichnung nicht dargestellten Feder im Gegenuhrzeigersinn verdreht und der Spiegel QM in seine
Ausgangsstellung zurückgeführt.
Da andererseits der Antriebshebel 206 durch die Kraft der Feder 207 unmittelbar im Uhrzeigersinn
gedreht wird, hält der Umschalthebel 208 den Schalter SW in geschlossener Stellung, während der Schalter SH
wieder öffnet, wenn die unteren Abschnitte 208a und 2086 des Umschalthebels 208 nach oben gestoßen
werden, was beim bei der nächsten Verschlußaufziehbewegung stattfindenden Ineinandergreifen der Antriebs-
3S hebel 206 und 211 der Fall ist, das das Aufziehen gegen
die Feder 207 beendet Der Halteschalter SH behält demgemäß seine geschlossene Stellung nur durch das
Niederdrücken des Verschlußkiiopfes bei und bleibt in
dieser Stellung, bis die Belichtung beendet ist.
Daher wird der Halteschalter sogar in dem Fall in geschlossene Stellung gebracht wenn ein Bild unter
Verwendung eines in der Zeichnung nicht dargestellten Selbstauslösers aufgenommen wird, wenn der Verschlußauslöseknopf
zum Start des Selbstauslösers niedergedrückt wird, so daß der elektronische Verschluß
mit Sicherheit seinen Betriebszustand erreicht Die nachstehenden Operationen werden auf der Basis
der beschriebenen Konstruktion vollzogen. I. Einstellung der Belichtungszeit bei langer Verschlußzeit:
Im Fall einer langen Belichtung über 1A Sekunde wire
die vorbestimmte Zeit, beispielsweise 1 Sekunde, die aui
der Skala der Verschlußzeiteinstellscheibe 3 angezeigt
wird, mit der festen Indexmarke / in Übereinstimmung
gebracht In Abhängigkeit von der Einstellung dei Scheibe 3 werden die Zahnräder 5 und 6 gedreht, wöbe
der Schleifarm 7, der an der Rückseite des Zahnrads ( montiert ist, die Elektroden C3 und Cb1 kurzschließt
Demzufolge sind die Widerstände R\, Ri und A3 mit den
in Fig. 5 gezeigten Kondensator Cder elektronischei
Verschlußschaltung in Reihe geschaltet Die Werte de Widerstände sind im voraus so gewählt daß das Produk
aus der Kapazität C und dem Widerstanc
(Ri + Λ2 + Rj) gleich der Einstellzeit ist, beispielsweise
Ve Sekunde, nämlich 1 Sekunde minus Einstellzeit de
mechanischen Regler 121 und 101 gemäß Fig.4
beispielsweise U» Sekunde. Bei der Einstellung de
Scheibe 3 wird der Schalter SM in Fi g. 5 geschiossei
709 SI 2/36
und der Verschlußkreis 10 betriebsbereit, da der
Schleifarm 8 mit der Elektrode C02 Kontakt erhält.
Durch eine Übertragungskette CS, die um eine Scheibe auf der Welle der Scheibe U gewunden ist, wird die
Verschlußzeit bei der Einstellung der Scheibe 3 auf eine Skalenplatte Ssübertragen, so daß der eingestellte Wert
im Sucher ablesbar ist Der Blendenwert, der der Verschlußzeit entspricht und der mit Hilfe eines
bekannten Meßgerätmechanismus, der auf numerischen Werten basiert, eingestellt wird, wird durch den Zeiger
des Meßgeräts Mm im Sucher angezeigt, wobei der Voreinstellring für die Blende des Objektivs entsprechend
diesem Wert eingestellt wird.
Bei der Drehung des Zahnrads 6 wird der Hebel 17
von dem Nocken 12 verschwenkt, wobei das Seil 13
während der Einstellung der Scheibe 3 aus einer Kurzzeiteinstellung auf die Einstellung 1A Sekunde
gegen die Kraft der Feder 18 gespannt wird und die Drehkraft der Scheibe 3 auf die Scheibe 16 übertragen
wird. Daher verschiebt die Scheibe 16 mittels des
Nockens 117 den Nocken 19 in eine vorbestimmte Position, in der der Abstand zwischen ihm und dem Stift
120 der größtmögliche ist und er bei der anschließenden
Betätigung der Scheibe nicht eingreift Der Nocken 11 wird in dieser Position gestoppt und dort gehalten.
Wenn dann der Verschlußauslöseknopf niedergedrückt wird, wird auch der Hebel 201 niedergedrückt, wobei
der Spannhebel 203 über den Hebel 202 den Antriebshebel 206 zur Anhebung des Spiegels QM
freigibt Gleichzeitig wird der Umschalthebel 208 durch die Federkraft des Kontaktstücks 209a im Uhrzeigersinn
angetrieben, wodurch die Kontaktstücke 209a und 2096 geschlossen werden. Demgemäß gerät der in
F i g. 5 gezeigte Halteschalter SH in Ein-Steüung, in der
ein Strom durch den Magneten M fließt so daß das Betätigungsteil 125 angezogen wird Wenn das in F i g. 4
gezeigte Antriebszahnrad 112 durch das Ende 2066 des
Xntriebshebels 206 aus seiner Feststellung freigegeben wird, wird der Steuernocken 116 durch die Kraft der
Schraubenfeder 111 über die Zahnräder 113 und 114 in
Bewegung gesetzt und verdreht über den Stift 118, den
Nocken 19 und den Auslösenocken 110. Mit der Drehung des Auslösenockens 110 dreht der Ausiösehebel
109 im Uhrzeigersinn und der erste Schirm 103 des Verschlußmechanismus 100 beginnt sich nach unten zu
bewegen, um die Befestigung des Hebels 102 des ersten Schirms freizugeben, so daß der Verschluß öffnet und
die Belichtung beginnt Da der Schalter So durch den Eingriff mit dem Auslösehebel 109 öffnet beginnt das
Laden des Kondensators Cüber die Widerstände RuRi
und Rj.
Nach Abteuf einer Ve Sekunde beendet der Kondensator das Laden, der Verschlußpfad 10, der
Schattfunktion besitzt, wird umgeschaltet und der Strom
zn dem Magneten M unterbrochen. Im Ergebnis wird
der Anker 124 vom Gangrad 123 getrennt und der Wählhebel 121 durch die Kraft der Feder 111 im
Uhrzeigersinn ged-ehL
Der Wählbebel löst in der Position, in der Ve Sekunde
mechanisch durch das Reduzgetriebe, das den Hebel mit dem Gangrad verbindet, verstrichen ist. das
Festhalten des Hebels 119 für den zweiten Schirm mittels des Stifts 12(L Auf diese Weise wird der zweite
Schirm 106 des Verschlusses freigegeben und die Be&chtung beendet
Mit anderen Worten, die Belichtungszeit erhalt den
vorbestimmten Wert von einer Sekunde, indem der Zeitwert Va Sekunde des mechanischen Reglers zu der
von dem elektronischen Verschluß regulierten Zeit addiert wird. Der obenerwähnte Magnet Af wird dazu
benutzt den Anker mit dem Gangrad in Eingriff oder außer Eingriff zu bringen, das die letzte Stufe des
Reduziergetriebes des mechanischen Reglers darstellt Daher genügt ein kleiner Magnet für diesen Zweck, der
einen kleinen Strom verlangt Darüber hinaus wird der Vorgang des Eingreifens oder Ausrückens selbst durch
die Geschwindigkeitsreduzierung des Gangrads bewirkt und erfordert die Anwendung einer kleinen
Antriebskraft, wobei die Betätigung des Magnets schnell durchgeführt wird und keine Verzögerungszeit
während der Übertragung auf den mechanischen Regler erzeugt wird. Daher ist eine außerordentlich genaue
Zeiteinstellung möglich. Insbesondere ist auch der Verbrauch an Energie aus der Speisequelle Eo bei einer
Langzeitbelichtung klein und die Lebensdauer der Energiequelle extrem verlängert da der durch den
Magneten Af fließende Strom klein ist
H- Verschlußarbeitsweise bei mittlerer und kurzer Belichtungszeit:
Für den Fall, daß die Verschlußscheibe 3 auf eine vorbestimmte Zeit innerhalb des Bereichs Af, beispielsweise
auf Vm Sekunde, eingestellt wird, verschwenkt
der Schwenkhebel 17 in einer Richtung, daß das Seil 13 durch den Nocken 12 gespannt wird, und koppelt die
Scheibe 11 und die Scheibe 16 antriebsmäßig.
Als Ergebnis hiervon wird die Position des Nockens 19 entsprechend der eingestellten Position der Scheibe 3
festgelegt. Während dieser Zeit behält der Schalter SAf seipen geöffneten Zustand bei, da keiner der Schleifarme
7 und 8 mit den Elektroden G bis C^ C01 und Co2 in
Berührung steht wobei nur die Belichtungsmeßschaltung der Schaltung gemäß F i g. 5 arbeitet Demzufolge
läuft der Verschluß 100 durch die Auslösung des Verschlusses kontinuierlich ab. wobei der Abstand
zwischen dem ersten und dem zweiten Schirm zur Festlegung der Belichtungszeit wie bei bekannten
Verschlußmechanismen durch den Nocken 19 geregelt
wird. Wenn die Scheibe 3 auf eine mittlere Zeit,
insbesondere auf Ve Sekunde, eingestellt wird, trifft der
Schalter SAf, obwohl er ähnlich dem obengenannten Fall offen gelassen wird, mit der Drehung des Nockens
19 auf den den Wählhebel berührenden Stift 120 des mechanischen Reglers, so daß der Schließvorgang des
zweiten Schirms durchgeführt wird.
Da in diesem Falle der Wählhcbel 122 durch eiren in
der Zeichnung nicht dargestellten Mechanismus zur Außenseite des Verschwenkbereichs des Stifts 128
umgelegt wird, wird die Betätigung des Stifte 120 durch
den Wählhebel nicht beeinflußt Die Fig. 7 bis9 zeiger
mus.
der Scheibe W in Eingriff und ist über das Seil 13' mi;
der Scheibe 16' verbunden. An der Scheibe 15
(äquivalent zur Scheibe 16) ist jedoch ein Anschlag 1& vorgesehen, wobei innerhalb des Bereichs M mittler»
und kurzer Verschlußseiten ein Anschlagstift 16£>
au
OO den Anschlag 16« trifft, so daß die Scheibe 16' nich
verriegelt ist
GemäB F i g. 8 ist ein Anschlagstift 3a m die Scheibe 3
eingesetzt der im Bereich für mittlere und kurze Zeitei auf den Arm 17' auftrifft, so daß die Spannung des Seil
«5 13" aufgehoben und die Verriegelung mit der Schal»
16" (iquivaient der Scheibe 16) gelöst winL
F t g. 9 zeigt eine andere Ausfuhrung. Ke Verschluß
zeit e in Stellscheibe ist mit 3"· bezeichnet G
bezeichnet ein Antriebszahnraid, das zusammen mit der
Scheibe 3'" auf einer Welle befestigt ist, G2 bezeichnet
ein mit dem Zahnrad G\ kämmendes angetriebenes Zahnrad, 11'" bezeichnet eine auf der Welle des
Zahnrads Gi befestigte Scheibe (die der Scheibe 11
gemäß Fig. 1 entspricht), r ist ein an der Scheibe 11'"
vorgesehener ausgesparter Abschnitt, e ist ein am Umfangsrand der Scheibe Il'" vorgesehener Vorsprung,
Ro ist eine Rolle, die an dem Seil 13'" vorgesehen ist und in die Ausnehmung r paßt, und 16'" |0
bezeichnet eine Scheibe, die der Scheibe 16 gemäß F i g. 1 entspricht.
Beide Enden des Seils 13'" sind an einem Stift Po auf
der Scheibe 16'" befestigt. Mit ST ist ein Anschlag bezeichnet, der am Umfangsrand der Scheibe 11'"
vorgesehen ist. Während die Scheibe 3'" von Vi 000 bis '/β Sekunde eingestellt wird, wird die Scheibe Γ" über
die Zahnräder G\ und Gr gedreht, wobei das Seil 13'"
durch die Passung zwischen der Rolle Ro und der Ausnehmung r der Scheibe 11'" angetrieben wird, so
daß auch die Scheibe 16'" getrennt wird.
Wenn die Scheibe 3'" jedoch auf eine Zeit des Langzeitbereichs eingestellt wird, die länger als 1A
Sekunde ist, trifft die Rolle Ro auf den Anschlag STund entfernt sich selbst von der Ausnehmung der Scheibe
Γ", so daß bei der Einstellung der Scheibe 3'" nur die Scheibe 11'" angetrieben wird nicht aber die Scheibe
16".
Demgemäß bleibt die Scheibe 16'" im Bereich langer Verschlußzeiten stehen.
Wie vorstehend beschrieben wird bei dieser Operation zur Einstellung kurzer und mittlerer Verschlußzeiten
ein genauer mechanischer Verschluß benutzt, während die Einstellung der Verschlußzeit im Langzeitbereich
mittels einer elektronischen Zeitsteuerung des Verschlusses durch Steuerung eines Elektromagneten,
der die Endstufe des Reglers des mechanischen Verschlusses einrücken läßt und freigibt, und durch
Addieren der mechanischen Zeitgebung durch den mechanischen Regler vollzogen wird. Dies erfordert
einen kleinen Antriebsstrom und sichert eine sehr genaue Zeitgeberoperation, wobei der gesamte Mechanismus
in konstruktiver Hinsicht sehr klein gehalten werden kann.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. VerschluBzeiteinstellvorrichtung einer Kamera mit einer mechanischen Zeitgebereinrichtung für
kurze Verschlußzeiten, einer einen Elektromagneten aufweisenden elektrischen Zeitgebereinrichtung zur
Steuerung bei langen Verschlußzeiten und einer Verschlußzeiteinstelleinrichtung, die die mechanische und die elektrische Zeitgebereinrichtung
entsprechend der gewählten Verschlußzeit ansteuert, dadurch gekennzeichnet, daß die
mechanische Zeitgebereinrichtung mit einer mechanischen Reglereinrichtung (121 bis 125) versehen ist,
mit deren Eingangsstufe (121) der Verschlußschließvorgang aussetzbar ist und die im Bereich ihrer
' Endstufe (123 bis 125) durch den Elektromagneten
(M) arvetierbar ist, und daß die elektrische Zeitgebereinrichtung so aufgebaut ist, daß sie eine
Zeit vorgibt, die im wesentlichen um die Ablaufzeit der Reglereinrichtung kürzer ist als die an der
Verschiußzeiteinstelleinrichtung (3) im Bereich langer Verschlußzeiten eingestellte Verschlußzeit
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrischen Zeitgebereinrichtung
eine mit der Verschlußzeiteinstelleinrichtung (3) verbundene Schaltvorrichtung (7, Co\, Q bis C*) als
Hauptschalter zugeordnet ist, der mindestens im Kurzzeiteinsteilbereich der Verschlußzeiteinstelleinrichtung geöffnet ist
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußzeiteinstelleinrichtung (3) mit einer Verschlußzeiteinstellscheibe
(15) der mechanischen Zeitgebereinrichtung über ein Seil (13) in Verbindung steht das mindestens im
Kurzzeiteinsteilbereich der Verschlußzeiteinstelleinrichtung von einem Sparnelement (17) zur
Herstellung einer Triebverbindung gespann* ist
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß ein mit
dem Antriebshebel (206) des Sucherspiegels (QM) verriegelter Halteschalter (SH) für die Einspeisung
der elektrischen Zeitgebereinrichtung vorgesehen ist der bei der Sucherspiegelaufwärtsbewegung
geschlossen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP47088207A JPS4945730A (en) | 1972-09-02 | 1972-09-02 | Shashinkamera no shatsutaroshutsubyojichoteisochi |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2344032A1 DE2344032A1 (de) | 1974-03-21 |
| DE2344032B2 true DE2344032B2 (de) | 1977-03-24 |
| DE2344032C3 DE2344032C3 (de) | 1977-11-17 |
Family
ID=13936443
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732344032 Expired DE2344032C3 (de) | 1972-09-02 | 1973-08-31 | Verschlusszeiteinstellvorrichtung einer kamera |
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| DE (1) | DE2344032C3 (de) |
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| US3893143A (en) | 1975-07-01 |
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| JPS5522770B2 (de) | 1980-06-19 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |