DE2114770C - Vorrichtung zum Auswuchten von Unwuchtkörpern - Google Patents
Vorrichtung zum Auswuchten von UnwuchtkörpernInfo
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Description
<r
nur durch Probieren ermittelt werden. Insbesondere bei relativ kleinen Unwuchten ist es nicht mehr möglich,
die Auswuchtung genau durchzuführen, zumal
keine Aussage über den wirklichen Auswuchtziistand des Rades gemacht werden kann.
Es sind weiterhin kraftinessende Auswuchtmaschinen bekannt, welche über starre Lagerungen verfügen
und bei welchen die Unwucht für beide Radebenen in bekannter Weise in einem Lauf ermittelt werden
kann. Solche Auswuchtmaschinen mit starrer Lagerung haben gegenüber der vorgenannten Ausführungsform
den Nachteil, daß sie über eine kostspielige, starre Fundamentierung verfügen müssen und über
eine relativ starre Welle, damit eine einwandfreie Ebenentrennung gewährleistet ist. Bei nicht einwandfir
Ebenentrennung müssen nach dem Ausgleich gemessenen Unwucht Kontrolläiife /ur Frmitt-
und zur Beseitigung der Resliinwuchten durchü'.-l'iiliri
werden. Dies bedingt, daß entwHer /u.iälzl:.l·.-Ausgleichsgewichte
angebracht werden müssen liu.t daß die bereits eingesetzten Gewichte wieder
iicr.iiisgenommen und verändert werden müssen.
dieser Nachteil ist bei den eingangs genannten
A^wuchtmaschinen mit Pendelachse nicht vorhan-
d;- ■. da selbst bei ungenügender radialer Steifigkeit
■.κ !Yndellagers kaum Pendelbewegungen, hervorgeri;
π aus Unwuchten der Pendellagerebenc, auf Ire-
!i.vi so daß die Pendel bewegungen ein Mali für die
!. iiwucht der Ebene h, welche das Pendellager nicht
<-,Nlial!, darstellen. Ferner ist vorteilhafl, daß bei
cmcr durch eine ältere Anmeldung vorgeschlagenen
l'endcllagcrmaschinc es nicht mehr erforderlich ist,
die Unwucht in der Pendellagerebene durch ein statisches Abrollen des Rades zu ermitteln. Diese Unwucht
wird nämlich in einem zweiten Meßlaiif crmitteil,
bei dem ein starres Kraftmeßelement, welches das radial unbewegliche Pendellager abstützt, durch
I im legen eines Schalfers mit dem Meß- und dem An-/eigeinstrumcnt
verbunden wird, während der mit dein radial beweglichen Lager verbundene Wandler
hierbei gleichzeitig von dem Meß- und von dem An-/eigeinstrument
gelrennt wird. Die durch das statische Abrollen bedingten Nachteile, insbesondere Ungenauigkciten,
können somit hierdurch vermieden werden. Gleichwohl läßt auch diese verbesserte Pendellagermaschine
noch gewisse Wünsche offen. Dies betrifft insbesondere die Tatsache, daß die Kräfte im
Pendellager über ein Kraftmeßelement, die Pendelbewcgungen
aber mit einem weg- oder geschwindigkeilsmessenden Wandler ermittelt werden müssen.
Die elektrische Schaltung muß deshalb so ausgelegt werden, daß sie sowohl an das Kraftnießclement als
auch an den Weg- oder Geschwindigkeitsmesser angeschaltet werden kann. Unerwünscht ist ferner, daß
die Pendclbewegungen vom Verhältnis der Hebelarme zwischen den Radebenen α und b /um Absland
der beiden Lager abhängig sind und daß die Massenverteilung des auszuwuchtenden Unwuchtkörpers in
das Meßergebnis eingeht.
Ausgehend von der vorgenannten Problemstellung ist es nun Aufgabe der Eil'mdung, die vorgenannte
Pendellagermaschine gemäß dem älteien Vorschlag weiter /u verbessern und zu vereinfachen. Diese Aufgabe
wird crfindiingsgemäß dadurch gelöst, daß das
radial bewegliche Lager auf einem starren Kraflmcßelement iiird einer Feder abgestützt ist und daß zur
Iimiitlung der Unwucht der Aiisglcichschciie 1/, in
wcli Iu ι d is Pcndill iger lii'g'l, in ilcni /wciliii Mißlauf
die beiden Kraftmeßelemente beider Lager parallel
schaltbar und mit dem Meßinstrument und dem Anzcigeinslrumcnt verbindbar sind.
Erfindungsgemäß ist somit auch das radial bewegliche Lager durch ein Kraftmeßelement abgestützt,
das somit an die Stelle des Weg- oder Geschwindigkeitswandlers gemäß dem älteren Vorschlag tritt, wobei
eine relativ harte Feder die Pendelbewcgungen begrenzt. In dem ersten Meßlauf wird nun das das
bewegliche Lager abstützende Kraftmeßelement mit dem z. B. als Meßverstärker ausgebildeten Meßinstrument
verbunden. Die von dem Kraftmeßelement abgegebene Spannung stellt ein Maß für die Unwucht
der Ausgleichsebene b dar, vorausgesetzt, daß der Hebelarm zwischen den beiden Ausgleichsebenen a
und h zum Absland der beiden Kraftmeßelemente in
bekannter Weise in der Schaltung berücksichtigt ist Wem derart die Unwucht in do Ausgleichsebene h
ermittelt und beseitigt worden ist, werden sodann in dem zweiten Meßlauf die beiden Kraftmeßelemente
beider Lager parallel geschaltet, so daß nun Jie statische Unwucht des Rades gemessen wird. Da die Ausgleichsebene
b bereits frei von Unwuchten ist, stellt diese statische Unwucht ein direktes Maß für die Unwucht
der Ausgleichsebene a, in welcher sich das Pendellager befindet, dar.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist die
dem radial beweglichen Lager zugeordnete Feder relativ hart und so abgestimmt, daß die PendelrcM)-nanzfrequenz
um das Pendellager zusammen mit dem auszuwuchtenden Unwuchtkörper oberhalb, insbesondere
knapp oberhalb der Anlrieb^wellcndrehzahl
liegt.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist zur Beeinflussung der Empfindlichkeit des
Meßinstrumentes und zur Berücksichtigung des durch die Felgen bedingten Abstandes zwischen den
beiden Ausgleichsebencn α und h ein Stufenschalter
mit mehreren Widerständen oder ein Potentiometer vorgesehen, wobei der Stufenschalter bzw. das Potentiometer
während des zweiten Meßlaufes ausschaltbar ist. Fs ergibt sich hierbei der Vorteil, daß der felgenbedingte
Abstand zwischen den beiden Ausgleichsebenen α und b berücksichtigt bzw. eingestellt
werden kann.
Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist zur Berücksichtigung des Ausglcichsradius
der beiden Ausgleiehscbencn α und b und zur direkten
Anzeige der Unwuchtgröße in Gramm oder anderen gewünschten Masseneinheiten am Anzeigeinstru-111
nt ein Stufenschalter mit mehreren Widerständen oder ein Potentiometer vorgesehen. Hierbei ergibt
sich der Vorteil, daß der für die Radfelge charakteristische Durchmesser bzw. Ausgleichsradius berücksichtigt
bzw. eingestellt werden kann.
Zur ni'heren Erläuterung der Erfindung dient die
nachfolgende Beschreibung eines Ausführungsbcispieles,
welches in der Zeichnung schematisch dargestellt ist.
Die in der Zeichnung dargestellte Auswuchtvorrichtung vei fügt über eine Antriebswelle 4, die mittels
einer Riemenscheibe 8 durch einen nicht dargestellten Antriebsmotor angetrieben wird. Die Antriebswelle
i.sl einerseits in einem radial unbeweglichen Pendellager 1 sowie andererseits in einem radial
beweglichen Kugellager IU gelagert, wobei dieses Lager IO über ein Staues Kr.iftin<.ße!emi:nl II und eine
riLiliv h.iiie ί Ί iler *>
so abgestimmt ist, daß .-ich /11
sammen mil einem auszuwuchtenden Kraftfahrzeugrad
5 eine Resonanzfrequenz oberhalb der Masehinendrehzahl ergibt. Das Pendellager I wird durch
eine Feder 3 kraflschlüssig auf ein Kraflmeßclcnienl
2 aufgedrückt, s'o daß keine radiale Bewegung der Antriebswelle in Richtung des Pendellager 1
möglich ist. Die nur .schematisch dargestellte Feder 3 ist nach Art eines Fedcrgclcnkes derart ausgebildet,
daß die radialen l.agerkräfte ohne Beeinträchtigung der Lagerpendeking in voller Größe dein Kraftmeßelement
2 zugeleitet werden.
Das Kraftfahrzeugrad 5 oder ein anderer Unwuditkörper
ist mit zwei Ausgleiehsebenen α und />
versehen und mit einem Flansch 6 verbunden, welcher verschiebbar auf der Antriebswelle 4 angeordnet ist.
Mittels einer Spannvorrichtung 7 kann das Rad 5 auf der Antriebswelle 4 derart feslgespannl werden, daß
nach der vorausgegangenen Verschiebung der Pc,1-dclpiinkt
des Pendallagers 1 innerhalb der Ausgleichsebene α liegt. Da das gegenüberliegende Lager 10
radial geringfügig beweglich ist. entstehen bei dem ersten
Meßlauf Pendclbewcgiiingen um das Lager 1,
welche vom Lager 10 dem Kraflmeßclemcrl Il zugeleitet
werden.
Lrfindungsgernäß wird in einem ersten Meßlauf eine Meßeinrichtung 25. die /. IJ. als Mcßverstärker
ausgebildet sein kann, zusammen mil einem riachgcschalteten
Anzeigeinstrument 32 über einen Schallami IS, 19 bzw. dessen Teil 19 mit einem Kontakt
20 und mit einem weiteren Schallarm 12 über in Reihe geschaltete Widerstände 13. 14. IS, 16 und 17
mit dem Kraftmeßelemcnt 11 des radial beweglichen Lagers 10 verbunden. Der Schaltarm 18. 19 liegt
hierbei mit seinen beiden Teilen 18 und 19 in der in der Zeichnung nicht gezeigten rechten Stellung. Bei
dieser Schaltung wird somit im ersten Meßlauf die Unwucht in der Ausgleichsehonc />
am Anzeigcinslrumcnt 32 angezeigt. Wie ohne weiteres ersichtlich,
kann durch den Schallarm 1.2 eine beliebige Reihenschaltung
der Widerstände 13 bis 17 angeschaltet werden. Hierdurch ist es in sehr einfacher Weise
möglich, den Hebelarm zwischen den beiden Ausgleiehsebenen η und /' zu berücksichtigen bzw. einzustellen.
Nach Beseitigung der Unwucht in der lihene/'
wird der Schallarm 18, 19 mit seinen beiden Teilen 18 und 19 umgeschaltet und in die in der Zeichnung
dargestellte Lage gebracht, so daß der Hingang des Verstärkers 25 mit zwei Kontakten 21 und 22 und
über zwei nachgeschallete Widerstünde 23 und 24 mit den b'-klen Kraflmeßelemcnlcn 11 und 2 der beiden
Lager verbunden ist. Hierdurch sind .somit die beiden Kraftineßelemente 11 und 2 praktisch parallel geschaltet,
und es können folglich nur noch statische Unwuchten gemessen und angezeigt werden. Da die
Unwucht in der Ausglcichsebene h jedoch bereits beseitigt ist, entspricht die jetzt im zweiten Meßlauf gemessene
I liehkraft direkt der Unwucht in der Ausgleichsebene
a.
Damit das Anzeigeiiistrumenl 32 direkt in geeigneten
Ausgleichseinlicilen wie Gramm u.dgl. anzeigt, sind mehrere in Reihe geschaltete Widerstände Ki.
27. 28, 29 und 30 vorgesehen, die parallel zu dein Meßverslärker 25 liegen und durch einen Schalter 31
je nach Wahl eingeschaltet werden können. Hierdurch kann in sehr einfacher Weise der Ausgleic'iMa
dius der beiden Ausgleiehsebenen hcrüeksichlu:1 weiden,
und man erhält für beide Ausgleiclisebeiicii am
Meliiiistruiiienl 32 eine vom Gewicht und Dui'.hük'sser
des Rades 5 unabhängige Anzeige in AusgleiJiseinheilen.
• An Stelle der Stufenschalter 12 und 31 und dei jeurik
zi!ge'Mdr;e!e!! Widerstände können .·>ι-μ··;--.>ϊ-ständlich
auch Potentiometer vorgesehen wvi-lcn.
welche auf den Durchmesser des Kraftfahrzeug. ■ :md
den Felgenabstand der [ibencn α und b geeieiii mi.'I.
Bei dem Meßverslärker 25 handelt es sich um ι inen für die Unwuchtmessung geeigneten bekannten '>
rstärker. Da die Drehzahl, bei der die Unwuehien gemessen
und ermittelt werden, stets konstant ist. k.um am Meßinstrument 32 stets die Unwucht in Au<gleiehseinheitcn
direkt abgelesen werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Auswuchten von Unwuchtkörpern,
insbesondere von Kraftfahrzeugrädern, bei welcher die Unwucht in zwei Ausgleichsebenen
(a und b) ermittelt wird und bei der eine Verschiebe-
und Spannvorrichtung vorgesehen ist, mittels der der Unwuchtkcrper auf einer Antriebswelle
derart verschiebbar und spannbar ist, daß die Ausgleichsebene (α) mit einem von zwei
Lagern der Antriebswelle zusammenfällt, welches als radial unbewegliches und auf einem starren
Kraftmeßelement abgestütztes Pendellager ausgebildet ist, während das andere Lager radial beweglich
ausgebildet und mit einem Meß- und einem Anzeigeinstrument verbindbar ist, damit in
einem ersten Meßlauf die Unwucht in der Ausgleichsebene
1J | ermittelt und beseitigt wird, wonach
sodann die E-.rmittlung der Unwucht in der anderen Ausgleichsebene (ei) in einem zweiten
Meßlauf erfolgt, dadurch gekennzeichnet,
daß das radial bewegliche Lager (10) auf einem starren KraftmeLciement (11) und einer
Feder (9) abgestutzt ist und daß zur Ermittlung
der Unwucht der Ausgleichsebene (ti), in welcher das Pendellager (!) liegt, in dem zweiten Meßlauf
die beiden Kraftineßelemente (2, 11) beider Lager
(I. 2) parallel schaltbar und mit dem Meßinstrument (25) und Jem An/eigeinstrument (32) verbindbar
sind.
2. Vorrichtung gemäß / nspruch !, dadurch gekennzeichnet,
daß die Feder (9) elativ hart und so abgestimmt ist, daß die Pendelresonanzfrequcn/
um das Pendellager (1) zusammen mit dem auszuwuchtenden Unwuchtkörper (5) oberhalb,
insbesindere knapp oberhalb der Antricbswcllendreh/ahl
liegt.
3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 cder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Beeinflussung der Empfindlichkeit des Meßinstrumentes (25) und
zur Berücksichtigung des Abstandes der Ausgleichsebenen (η und b) ein Stufenschalter (12)
mit mehreren Widerständen (13 bis 17) oder ein Potentiometer vorgesehen ist, wobei der Stufenschalter
(12) bzw. das Potentiometer während des zweiten Meßlaufes aus schaltbar ist.
4. Vorrichtung gemäß Anspuch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Widerstände (13 bis 17) in Reihe und zwischen dem Kraftmeßelement (11)
des radial beweglichen Lagers (10) und dem Meßinstrument (25) geschaltet sind.
5. Verrichtung gemäß einem der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Berücksichtigung des Ausgleichsradius der beiden
Ausgleichscbenen (α und b) und zur direkten Anzeige
der Unwuchtgröße in Gramm oder in einer anderen gewünschten Masseneinheit am Anz.eigeinstrument
(32) ein Stufenschalter (31) mit mehreren Widerständen (26 bis 30) oder ein Potentiomcter
vorgesehen ist.
6. Vorrichtung gemäß einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das radial
unbewegliche Pendellager (1) durch eine Feder (3) kraftschlüssig auf das Kraflnießelcment
(2) aufgedrückt ist.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Auswuchten von Unwuchtkörpern, insbesondere von
Krafifahrzcugrädern, bei welcher die Unwucht in zwei Ausgleichscbenen α und h ermittelt wird und bei
der eine Verschiebe- und Spannvorrichtnug vorgesehen ist, mittels der der Unwuchtkörper auf einer Antriebswelle
derart verschiebbar und spannbar ist, daß die Ausgleichsebene α mit einem von zwei Lagern der
Antriebswelle zusammenfällt, welches als radial unbewegliches und auf einem starren Kraftmeßelement
abgestütztes Pendellager ausgebildet ist, während das andere Lager radial beweglich ausgebildet und mit
einem Meß- und einem Anzeigeinstrument verbindbar ist, damit in einem ersten Meßlauf die Unwucht
in der Ausgleichsebene b ermittelt und beseitigt wird, wonach sodann die Ermittlung der Unwucht in der
anderen Ausgleichsebenc α in einem zweiten Meßlauf erfolgt.
E7S sind Auswuchtmaschinen, insbesondere fur
Kraftfahrzeugräder bekannt, bei welchen das aus/u wuchtende Rad auf einen Mansch aufgenommen
wird, wc! her über eine Verschiebeeinrichtung verfügt, so o.ii.) das Rad auf der Auswuchtmaschinen
achse axial verschoben und an einem bestimmten Punkt festgespannt werden kann. Die Achse bzw
Antriebswelle der Auswuchtmaschine ist in einem Pendellager oder in einem Kugellager, welches über
ein Federgelenk verfügt, geführt. Das Rad wiH derart auf die Achse Ivw. Welle aufgespannt, daß eine
Ausgleichscben .· in den Pendelpunkt dieses lagers zu
liegen kommt. Während der Rotation werden deshalb Unwuchtcn in dieser E-bene vom Pendellager aufgenommen,
und die Achse wird keine Pendelbewegungen, hervorgerufen aus der Unwucht dieser Ebene,
ausführen. Unwuchten in der anderen Ausgleichsebene werden zu Pendelbewegungen um den Peiidelpunkt
des Lagers führen, welche von der Größe der Unwucht und der Massenveiteilung des Rades abhängen.
E)icse Pendel bewegungen werden meist mit einem Schwingungsmesser, welcher am anderen
Achs- bzw. Wellenende angebracht is!, gemessen und über eine geeignete Meßeinrichtung zur Anzeige gebracht.
Aus dieser Anzeige kann auf die Größe und Winkellage der Unwucht der Ausgleichsebene geschlossen
werden, welche sich nicht in der Pendelebene befindet. Nachdem in dieser Ausgleichsebene
die Unwucht ermittelt und ausgeglichen worden ist, wird die Unwucht sodann in der F.bene des Pendellagers
ermittelt und ausgeglichen. HL'rbei wird derart vorgegangen, daß man das Rad statisch abrollen läßt.
Die auf diese Weise ermittelte Unwucht kann nämlich nur noch aus der Ausgleichsebene des Pendellagers
herrühren unci wird somit auch dort ausgeglichen.
Wenn ein Rad derart in zwei Ausgleichsebenen ausgewuchtet wird, so ist es nachteilig, daß das statische
Abrollen des Rades zur Ermittlung der Unwucht in der einen der beiden Ausgleichsebenen nur dani,
mit genügender Genauigkeit durchgeführt werden kann, wenn die Reibung an der Achslagerung klein
genug ist. Zu diesem Zweck wird meistens der Motorantrieb von der Antriebswelle der Auswuchtvorrichtung
abgekuppelt. Es entstehen hierdurch jedoch aufwendige mechanische Mittel. Außerdem ist die
Ermittlung der genauen Unwuchllage und des für den Ausgleich notwendigen Auswiithlgewichtes relativ
zeitraubend und zudem von tier Geschicklichkeit des
Wuchters abhängig. Das notwendige Ausgleichsgewicht und 1 lic·; Winkellage können außerili-ni meistens
Priority Applications (8)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2114770A DE2114770B1 (de) | 1971-03-26 | 1971-03-26 | Vorrichtung zum Auswuchten von Unwuchtkörpern |
| SU1674324A SU516358A3 (ru) | 1971-03-26 | 1971-06-30 | Устройство дл балансировки роторов |
| GB43286/71A GB1294775A (en) | 1971-03-26 | 1971-09-16 | Balancing apparatus for balancing out-of-balance bodies |
| ES397931A ES397931A1 (es) | 1971-03-26 | 1971-12-03 | Aparato para el equilibrado de cuerpos de masa centrifuga. |
| US22321372 US3785210A (en) | 1971-03-26 | 1972-02-03 | Balancing apparatus for balancing out-of-balance bodies |
| IT21125/72A IT947962B (it) | 1971-03-26 | 1972-02-28 | Dispositivo per equilibrare corpi squilibrati |
| JP2886172A JPS5312832B1 (de) | 1971-03-26 | 1972-03-22 | |
| FR7210401A FR2131598A5 (de) | 1971-03-26 | 1972-03-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2114770C true DE2114770C (de) | 1973-02-22 |
Family
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