DE2114326C2 - Verfahren zum ionischen Vernetzen von Olefinpolymerisaten - Google Patents
Verfahren zum ionischen Vernetzen von OlefinpolymerisatenInfo
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Description
Die US-I1S M Π7|8 beschreibt verträgliche Mischungen
von normalerweise unverträglichen carboxylhaltlgen Mischpolymeren, wobei die Mischungen gleichmäßig
verteilte Metalllonen enthalten Die Carboxylgruppen sind ZU mindestens 10% neutralisiert, Bei der Herstellung
dieser bekannten Mischungen werden die sauren Mischpolymeren zunächst vermischt, und das Kation wird
dann dem erhaltenen Gemisch einverleibt. Die ionische
Vernetzung der Mischpolymeren erfolgt durch Verwen^ dung wasserlöslicher Metallverbindungen. IrI Spalte 6,
Zeilen 59 bis 62 der US-Pätentschrlft heißt es, daß es
weiterhin von Bedeutung ist, daß die Verbindung wasserlöslich
ist, um die ionische Vernetzung zu erreichen. In Spalte 7, Zeilen 13 bis 16 der US-Patentschrift wird
ausgeführt, daß Metalloxide wegen Ihrer Unlöslichkeit ungeeignet sind, um die Ionische Vernetzung durchzuführen.
Beispielswelse wird In der genannten US-Patentschrift
Zinkacetat als Metallverbindung eingesetzt. Zinkacetat ist jedoch teuer, und außerdem schreibt die US-Patentschnft
in Spalte 7, Zellen 22 bis 26 vor, daß die to Reaktlonsbedlngungen so sein müssen, daß das bei der
Vernetzung mit den Metalllonen entstehende Nebenprodukt,
das heißt die Essigsäure, vollständig entfernt werden kann. Wenn die Essigsäure nicht entfernt wird, neigen
die Produkte dazu. Feuchtigkeit zu absorbieren. Bei is einem kommerziellen Verfahren ist es jedoch außerordentlich
schwierig, eine vollständige Entfernung der Reaktionsnebenprodukte, also beispielsweise der Essigsäure,
zu erreichen. Abgesehen davon können Jurch Essigsäure hervorgerufene unangenehme Gerüche auftreten.
Fin Verfahren zum ionischen Vernetzen von Mischpuiytucren
aus Cdibonsäuicii und jt-Oiefinen, d. h. das
Neutralisieren einiger dor Carboxylgruppen mit Metallkationen lieferndem Mjterial. wird in der US-Patentschrift
34 04 134 beschrieben. Dieses Verfahren erfordert ein wasserlösliches Kationen lieferndes Material oder ein
wasserunlösliches Kationen lieferndes Material, das durch Zugabe von Mitteln, wie Essigsäure, wasserlöslich
gemacht werden kann. Beispielsweise kann ein Gemisch von Zinkoxid und Essigsäure eingesetzt werden, um die
Zink- und Acetationen In situ zu erzeugen. Dieses Verfahren
hat jedoch en Nachteil, daß durch die Anwesenheit von Essigsäure Korrosionsprobleme und Geruchsprobleme auftreten Falls kein lösllchmachendes Mittel
bei dem Verfahren der US-Palentschrift 34 04 134 vcr
wendet wird, wenn ein wasserunlösliches Kationen lieferndes
Mjterial verwendet wird, so enthält das Produktmaterlal
weilie Flecken und wird nicht wirksam vernetzt In der US-PS 33 65 520 sind biaxial orientierbare
Zusammensetzungen beschrieben, die aus einem Äthylenpolymeren mit bestimmten Eigenschaften, ausgewählt
unter Äthylen/Vinylacetat-, Äthylen-ZAcrylsäure- und
Äthylen/Alkylacrylat-lnterpolymeren, und einem einwertigen
anorganischen Salz bestehen, welches von einer
■t5 ar./?-äthylenlschen ungesättigten Carbonsäure und einem
a-Monoolefln abgeleitet Ist Die anorganischen Polymersaize
könn-:n durch Umsetzen der Metallsalze mit dem
carboxyl«! ppenhaltlgen Olcflnpolymeren hergestellt
werden Die anorganischen Salze werden dann mit dem Äthylenpolymeren auf übliche Welse vermü-.hl.
In der GBPS IO Il 981 sind Copolymere beschrieben,
die Im festen Zustand ionische Vernetzungen aufweisen,
die beim Schmelzen aufbrechen und bei der Rückkehr In
den festen Zustand wieder hergestellt werden können Als Vernetzungsmittel werden eine Vielzahl verschiedener
Verbindungen empfohlen Auf Seite 9. Zellen 31 bis
36 wird erwähnt, daß Zinkoxid als Vernetzungsmittel zwar prinzipiell eingesetzt werden kann, und daß dieses
bei der Auflösung In Wasser Ionischer Natur Ist, daß es
aber nur ein partiell Ionisches Copolymeres ergibt Aul
grund dieses Llleralurzllals und aufgrund der Tabelle IV
auf Seite 10 def britischen Patentschrift ist nicht zu
erwarten, daß mindestens \Ö% der Carboxylgruppen
neutralisiert werden können, ohne daß gleichzeitig Teil· chcn von nicht Umgesetzten ZnO Im Produkt verbleiben.
Vielmehr Ist zu erwarten, daß die Konzentralion des
nicht Umgesetzten ZinköXlds vor der Neutralisation von
\0% Carboxylgruppen so hoch Ist, daß das Produkt opak
RCR.CH„
wird oder Zlnkoxldflecken aufweist. Das zurückbleibende
nicht umgesetzte Zinkoxid Ist an sich nachteilig und kann außerdem In den Verarbeltungsvorrlchlungen
welter reagieren und zu einer Schaum- und Hohlraumbildung Im Endprodukt und einer höheren Schmelzviskositat
führen. Ir, jedem Fall müßte bei Einsatz von Zinkoxid auch Wasser eingesetzt werden, um die ionische Natur
des ZnO zu erhalten. Es wäre aber günstig, wenn man unter gewissen Umständen auf einen Wasserzusatz ganz
verzichten könnte. Ein Verzicht auf die Wassereluspritzung wäre dann außerordentlich vorteilhaft, wenn die
Möglichkeit zur Beseitigung flüchtiger Anteile begrenzt sind. Der Wasserzusatz erfordert ferner spezielle Vorrichtungen
nicht nur für die Einspritzung, sondern auch für eine richtige Vermischung des Wassers mit der hoch vlskosen
Polymerschmelze. Eingespritztes Wasser kann zu einem schaumigen Produkt führen, welches in der
Schmelze von flüchtigen Anteilen befreit werden muß und daher einen Extraktionsextruder erfordert.
Aufgabe der Erfindung ist es demnach, ein Verfahren zu ionischen Vernetzen von Olefinpolymerlsaien zur
Verfügung zu ste.n;n, bei dem keine Geruchs- oder Korrosionsproblerne
auftreten, keine Nebenprodukte entstehen, die nachher nicht oder nur schwierig vollständig
entfernt werden können, ein Wasserzusatz nicht notwendig Ist und bei dem es auch ohne Zusatz von anderen
Mitteln möglich Ist, wasserunlösliche Metallverbindungen einzusetzen, ohne daß das Preiuktmaterlal weiße
Flecken erhält.
Gelöst wird die Aufgabe durch das in den Patenten-Sprüchen
näher definierte Verfahren.
Das Verfahren dieser Erfindung kann In verschiedenen
Arten von Vorrichtungen, wie in Extraklionsextrudern
und Banbury-Mlschern, durchgeführt werden. Das Verfahren
wird gewöhnlich In einem Extraktionsextruder j5
ausgeführt Das Verfahren kann öle zusätzliche Stufe der
Wasserzugabe zu der Kombination des Mischpolymeren I und des Gemisches B) vor oder während des Mischens
einschließen.
Der bevorzugte Gehalt an ar-Oleflnelnheiten In den
Mischpolymeren I und II beträgt mindestens 80 Mol-1* und der bevorzugte Gehalt an 7,/?-äthylenlsch
ungesättigten Carbonsäureeinheiten In den Mischpolymeren beträgt 1 bis 10 Mol-%. Der bevorzugte Schmelz-Index
für das Mischpolymere II beträgt 100 bis 1000 g/10 Minuten, während der Schmelzindex des
Mischpolymeren I gewöhnlich 0.1 bis 1000 g/10 Minuten
betrügt Der Schmelzlndex wird gemäß ASTM D 1238-65Γ
bestimmt. Der Grund für die untere Grenze des Schmelzindexbereiches für das Mischpolymere II besieht w
darin, daß das Gemisch B) keinen ausreichenden Schmelzfluß aufweist, falls das verwendete Mischpolymere
II einen niedrigeren Schmelzindex als 50 g/10 Minuten aufweist und teilweise vernetzt ist,
wenn das Gemisch B) hergestellt wird. «
Für die Herstellung der Mischpolymeren geeignete «-Olefine n.id z.B. Äthylen, Propylen. Buten!, Styrol.
Penten -I. Hexen-!, Hepten-I, 3-Methylbuten-l und
4-Methylbuten-l Geeignete 2, /ϊ-äthylenlsch ungesättigte
Monocarbonsäuren sind 7. B. Acryl-, Methacryl-, 6»
Älhacrylsäure
Die Mischpolymerisation zur Herstellung der Mischpolymeren
I und II erfolgt. Indem die Monomeren In eine
Polymerisationsumgebung, die Unter hoheri Drucken Von
50 bis 3000 kg/cm2 und auf erhöhte Temperaturen von 6'>
150 bis 3000C gehalten wird, zusammen mit einem radlkallschen
Polymerisationskatalysator eingeleitet werden. Fin Inert p.<s t.öslinpsmlltp.l wls Wawer oder Rp.P7nl kann
In der Polymerlsatlonsumgebung verwendet werden.
Eine statistische Verteilung von Carboxylgruppen In nllen Polymermolekölen wird am besten durch direkte
Mischpolymerisation erhalten. Besondere Verfahren zur Herstellung der Mischpolymeren sind dem Fachmann
bekannt und werden in der Literatur beschrieben.
Das Gemisch B) besteht vorzugsweise zu 30 bis 70 Gew.-ti aus aus der Im wesentlichen wasserunlöslichen
Metall verbindung und zu 0,1 bis 2 Gew.-1Vi aus dem
Gleitmittel. Die restliche Menge besteht aus dem Mischpolymeren II.
Die bevorzugten wasserunlöslichen Metallverbindungen sind Zinkoxid, Zinkhydroxid, Calciumoxid, Calciumhydroxid,
Magnesiumoxid, Magnesiumhydroxid und deren Gemische. Dls normalerweise verwendeten
Gleitmittel sind Stearinsäue, Oleinsäure, Erukasäure, Liiiolsäure, Palmitinsäure und Metallsalze dieser Säuren,
wie Zinkstcarat. und deren Gemische.
Das Gemisch B) kann durch Mischen der Bestandteile auf einer Walzenmühle oder in einem Banbury-M!scher
bei einer Temperatur über dem Kristallisatlonsschmelzpunkt
des zweiten Mischpolymeren hergestellt werden Andere gut bekannte rviischmethoden können auch angewendet
werden.
Als Mischpolymere I und II können auch Terpolymere eingesetzt werden. So können mehr als ein Olefin
und/oder mehr als eine ^,/J-äthylenlsch ungesättigte
Monocarbonsäure zui Herstellung der Mlsjhpolymeren I
und II verwendet werden. Zusätzlich kann Irgendein drittes mischpolymerislerbares Monomeres In Kombination
mit dem Olefin und dem Carbonsäure-Comonomeren verwendet werden. Bevorzugte Termonomere sind Vinylester
und Acrylate, wie Alkylacrylaie und Methacrylate mit bis zu 8 C-Atomen, beispielsweise Methylmethacrylat
und Äthylicrylat Bevorzugte Beispiele für die Mischpolymeren I und II sind: Äthylen/Acrylsäure-Mlschpolymere
Äthylen/Methacrylsäure-Mischpolymere,
Äthylen/ Acrylsäure/ Methylmethacrylat-Mlschpolymere.
Äthylen/Methacrylsäure/Methylmelhacrylat-Mlschpolymere,
Äthylen/Acrv Is3ure/Vinylalkohol-
Mlschpolymere. Äthylen/Propylen/.4 .-rylsäure-Mlsch·
polymere. Äthylen/Styrol/Acrylsäure-Mlschpolymere.
Äthylen/Methacrylsäure/Acrylnitril-Mischpolymere.
Äthylen/Vinylchlorid/Acrylsäure-Mischpolymere, Äthy-Ien/Vinylidenchlorid/Acrylsäure-Mlschpolymere. Äthylen/Chlortrlfluoräthylen/Methacrylsäure-Mischpolymere und Äthylen/Methacrylsäure/Acrylsäure-Mlschpoly. mere
Äthylen/Vinylchlorid/Acrylsäure-Mischpolymere, Äthy-Ien/Vinylidenchlorid/Acrylsäure-Mlschpolymere. Äthylen/Chlortrlfluoräthylen/Methacrylsäure-Mischpolymere und Äthylen/Methacrylsäure/Acrylsäure-Mlschpoly. mere
Unter dem In der Beschreibung und In den Beispielen
verwendeten Ausdruck »Im wesentlichen wasserunlösliche Metallverbindungci « wird verstanden, daß er sich
auf Metallverbindungen bezieht, die eine Löslichkeit von
weniger als I g/100 ml W isser bei Zimmertemperatur,
d h bei etwa 20" C haben
Die Menge an zu verendendem Gemisch B) hängt
vom Umfang der Vernetzung ab. die erlorderlich lsi. um
den gewünschten Anderungsgrad der Feslsioffelacnsthaften
und den gewünschten Ändcningsgrad der Schmel/elgenschafien zu erhalten Im allgemeinen wurde
festgestellt, daß die Konzentration des verwendeten Kationen liefernden Gemisches mindestens so hoch sein
soll, da(3 sie ausreichi, um mindestens 10'*. der Carboxylgruppen
Im eisten und zweiten Mischpolymeren zu neutralisieren, falls eine bemerkenswerte Änderung der
Eigenschaften erhalten werden soll. Gewöhnlich Ist es
wünschenswert, 10 bis 60% der Carboxylgruppen zu neutralisieren.
Das Verfahren kann absatzweise oder kontinuierlich
Das Verfahren kann absatzweise oder kontinuierlich
durchgeführt werden. Der bevorzugte Druck !"Qr das Verfahren
betragt 70,3 bis 281,23 kg/cnr', wahrend die
bevorzugte Verfahrenstemperatur 200 bis 270QC betragt.
Das nach dem erfindungsgemaßen Verfahren erhaltene, vernetzte Mischpolymere ist für Filme und
Schaume für Isolierzwecke brauchbar.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung. Alle
Prozente und Teile sind Gew.-t bzw. Gew.-Teile, wenn
nichts anderes angegeben wird. In den Beispielen wird das Biegemodul nach ASTM D-7yO-66 und die Trübung
(In Prozent) nach ASTM d-1003-61, Prozedur A, bestimmt.
Durch die Elnspeisungsöffnung eines plastifizlerenden
Extruders mit einem Durchmesser von 8,89 cm wurde ein trockenes Gemisch von Kugelchen eines Äthy-Ien/Methacrylsäure-Mlschpolymeren
und von Kugelchen des In Tabelle I angegebenen Kationen liefernden Gemisches
in der in Tabelle I angegebenen Menge eingespeist. Die Einspeisungsgeschwindlgkeit des Gemisches betrug
etwa 36,29 kg/Std. In dem Extruder wurden die Plastikkügelchen
geschmolzen und zusammen mit dem Gemisch B) zum Mischabschnitt befördert. Der anfängliche
Plastifizierungsabschnltt der Schnecke war 7 Durchmesser
lang und wurde auf einer Temperatur von etwa 140° C gehalten. Am Einlaß des Mischungsabschnittes
wurde Wasser in das geschmolzene Material mit Hilfe einer Düse eingespritzt, die in den Beispielen 2, 3 und 4
In die Zylinderwand eindringt Der Mischabschnitt war
vun dem In der US-Patentschrift 30 06 029 beschriebenen
Typ und war 13 Durchmesser lang Im Mlschabschnllt,
der auf e,ner Temperatur von 250 bis 260° C gehalten
ϊ wurde, reagierte das Kationen liefernde Gemisch mit der Polymerschmelze, um die Carboxylgruppen des Polymeren
zu neutralisieren.
Am Ende des Mischabschnittes wurde das Gemisch des ionisch vernetzten Mischpolymeren und die Reaktlonsnebenprodukte
durch ein Druckkontrollventil und durch eine Übergangsleitung in einen Extraktionsextruder
mit einem Durchmesser von 5,08 cm geleitet. Die Materlaitemperatur vor dem Ventil betrug 265° C und
der Druck 105,46 kg/cm2. Dieser Extruder hatte zwei in Reihe angeordnete, jeweils etwa 4 Durchmesser lange
Extraktionszonen. Die erste Extraktionszone wurde bei einem Vakuum von 0,1 bar und die zweite bei einem
Vakuum von 0,07 bar gehalten. Die Temperatur der Schmelze wurde auf 250 bis 260° C gehalten. Die Extraktionszone
entfernte die flüchtigen Bestandteile aus dem geschmolzenen, ionisch vernetzten M'schpolymeren. Das
Polymere wurde durch eine Düse In Form von Streifen extrudiert. In Wasser abgekühlt und In Kugelchen
geschnitten. Probe 5 wurde als Vergleichsversuch durch-
2ϊ geführt und enthielt Zinkoxyd allein anstelle des Kationen
liefernden Gemisches.
Tabtiie I zeigt die beim Verfahren für jede Probe verwendeten
Materialien und die Eigenschaften der Produkte der Proben.
| Äthylen/Methacrylsäure-Mischpolymeres Probe Gew.-% Gew-% Schmelz- Methacryl- Äthylen Index säure g/10 MIn |
15 | 85 | 60,0 | Blege modul kg/cmJ |
Gemisch B)1) verwen dete Gew.-% |
Wasser Gew.-%, be zogen auf Äthylen/ Methacryl- säure-Mlsch- polymeres |
Produkt Schmelz- Index g/10 MIn. |
Trübung 2,032 mm Platte |
Bemerkungen |
| 1 | 15 | 85 | 60,0 | 861,27 | 7.5 | 0,0 | 0,98 | 3,0 | keine weißen Flecken |
| 2 | 15 | 85 | 60,0 | 861,27 | 7,5 | 4,0 | 0,70 | 3.3 | keine weißen Flecken |
| 3 | 15 | 85 | 60,0 | 861,27 | 7,5 | 5,4 | 0,85 | 5,7 | keina weißen Flecker. |
| 4 | 15 | 85 | 60.0 | 861,27 | 7,5 | 5,4 | 0,96 | 4,0 | keine weißen Flecken |
| 5 | 861,27 | Zlnkoxyd- pulver 7,5 |
7,0 | keine Reaktion, verunreinigt mit nicht umgesetztem Zinkoxyd |
') 60 Gew-% Zinkoxyd
0,6 Gew -% Zlnkslearal
0,6 Gew -% Zlnkslearal
39,4 Gew.-% Älhylen/Methacrylsäure-Mlschpolymereit1) (Schmcizindex = 500 g/10 MIn.)
.') 90 Gew.-*, Äthylen und 10 Gew.-% Methacrylsäure
Unter Verwendung der Prozedur des Beispiels 1 wurden Kugelchen eines Äthyien/Methacrylsäure-Mischpolymeren
und Kugelchen eines In Tabelle II beschriebe=
nen Kallonen liefernden Gemisches In einen plastifizlerenden
Extruder als separate Ströme eingespeist. Am Einlaß des Mischabsctinltles wurde Wasser In das
geschmolzene Harz eingespritzt. Die Schmelztemperatur betrug an dieser Stelle 2250C und der Druck 140,6i
kg/cm2. Das Gemisch wurde Im Mlschabschnllt reagieren gelassen. Danach wurde das geschmolzene Gemisch
bei einer Temperatur von 215° C über einen Drosselring In die Extraktlonszone geleitel. Die flüchtigen Bestandteile
der Schmelze wurden unter einem Vakuum von
0,17 bar entfernt. Anschließend wurde das getrocknete, geschmolzene, ionisch vernetzte Hart als Streifen extrit*
diert, In Wasser abgekühlt und In Kugelchen geschnitten.
Die Einsatzmaterialien und die physikalischen Eigenschaften der Einsatzmaterialien sowie der Produkte
sind in Tabelle II aufgeführt.
| Äthylen/Melhacrylsüure-Mlschpolynieres | Gew. -% | Älhylen | Schmelz- | Blege- | Gemisch | B)1) Wasser | Produkt | Blege- |
| Methacryl | Index | modul | Gew.-v bczo· | rfiodul | ||||
| Probe | säure | g/10 MIn. | kg/cm! | Gew. -% | gen auf Äthy- | Schmelz- | kg/cm1 | |
| 90 | len/Metliacryl- | Index | ||||||
| IO | 90 | 35 | 843,7 | säure-Mlsch- | g/10 Mlri. | _ | ||
| 10 | 85 | 35 | 843,7 | polymeres | _ | |||
| I | 15 | 60 | 861,27 | 7,0 | 5.0 | 1,60 | 3137,84 | |
| 2 | 7,0 | 5,0 | 1,30 | |||||
| 3 | 7,5 | 5,0 | 1,10 | |||||
') 60 Gq\v.-% Zinkoxyd
40 Gev/.-% Älhyien/Methacrylsüure-Mlschpolymeres2) (Schmelzlndex = 500 g/10 MIn.)
!) Gew.-1« Äthylen und 10 Gew.-« Melhacrylsäure
Claims (5)
1. Verfahren zum Ionischen Vernetzen von Olefinpolymerlsaten,
bei dem
A) ein Mischpolymeres I - hergestellt durch Mischpolymerisation mindestens eines ar-Olefins der allgemeinen
Formeij In der R ein WasserslofTatom
oder einen Kohlenwasserstoffrest mit I
bis 8 C-Atomen bedeutet, und mindestens einer α,/i-äthyienlsch ungesättigten Monocarbonsäure
mit 3 bis 8 C-Atomen, gegebenenfalls mit einem dritten mlschpolymerlslerbaren Monomeren -,
dessen Gehalt an Λ-Oleflneinhelten mindestens 50
MoI-% und dessen Gehalt an Einheiten α,/J-äthylenlsch
ungesättigter Monocarbonsäure 0,2 bis 25 MoI-% ausmacht, mit
B) einem im wesentlichen wasserunlöslichen Metalloxid und/oder Metallhydroxid und/oder Metallcarbonat
In einer Menge, die genügend Kationen zur Neutralisation von mindestens 10% der Carboxylgruppen
äüfwciM, gegcbeneiifiiüb in Gegenwart
von Wasser, bei einem Druck von 7,031 bis
703,08 kg/cm2 \_nd einer Temperatur über dem
Schmelzpunkt des Mischpolymeren I und zwischen 100 und 2900C vermischt wirrt.
dadurch gekennzeichnet, daß Bi als Gemisch aus 20 bl·: 80 Gew-% des im wesentlichen wasserunlöslichen
Metalloxids und/oder Metallhydroxide und/oder Metallcarbonats, 0 bis 10 Gew.-% eines
Gbitmitiels und der restlichen Menge eines wie das
Mischpolymere I hergestellten Mischpolymeren II mit einem Schmelzindex von 50 bis 2000 g/10 Min bei
einer Temperatur über dem Schmelzpunkt In einer solchen Menge eingesetzt wird, daß mindestens 10%
der genannten Carboxylgruppen von Mischpolymerisat I und II neutralisiert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gemisch B) 30 bis 70 Gew-% Metallverbindung, 0,2 bis 2 Gew-% Gleitmittel und
die restliche Menge an Mlschpolymerem II enthält.
3. Verfahren nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet,
daß 10 bis 60% der Carboxylgruppen der Mischpolymeren I und Π neutralisiert werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet,
daß der ϊ-OIeflneinheitengehalt der Mischpolymeren
I und Il jeweils mindestens 80 Mol-» beträgt und dall der Gehalt an Einheiten der ;r,/?-äthylenisch
ungesättigten Monocarbonsäure Im Mischpolymeren I und II jeweils 1 bis 10 Mol-% beträgt
5 Verfahren nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet,
daß der Druck 70,31 bis 281,23 kg/cmJ und
die Temperatur 20Π bis 270" C beträgt
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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