DE2113819C2 - Fernsteuerverfahren und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents
Fernsteuerverfahren und Vorrichtung zur Durchführung dieses VerfahrensInfo
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- Selective Calling Equipment (AREA)
- Remote Monitoring And Control Of Power-Distribution Networks (AREA)
- Noise Elimination (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Fernsteuerverfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie eine Vorrichtung
zur Durchführung dieses Verfahrens.
Das Fernsteuervixfahren nach dem Hauptpatent (DE-PS 21 16 781) hat sich bewährt und erbringt die
Vorteile, daß die Empfänger für die Befehle der ersten Art und auch die Empfänger für die Befehle der zweiten
Art im wesentlichen aus den gleichen Bauteilen bzw. Baugruppen aufgebaut werden können, was sich hinsichtlich
der Fertigung besonders positiv auswirkt. Außerdem können sendeseitig erhebliche Vorteile erzielt
J5 werden, da mit Einheitsimpulsbildern gearbeitet wird und demgemäß sendeseitig praktisch keinerlei besondere
Aufwendungen erforderlich sind, um das Verfahren zu realisieren.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, das Verfahren nach dem Hauptpatent noch wirtschaftlicher, zuverlässiger
und einfacher auszubilden.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale.
Aufgrund der temporären Zwischenspeicherung empfangener Einheilsimpulsbilder und dem auf diese
Weise ermöglichten aufeinanderfolgenden Vergleich mit empfängereigenen Impulsbildern wird nicht nur die
angestrebte Vereinfachung der Durchführung des Verfahrens, sondern vur allem auch eine wesentliche Erhö-■Λ)
hung der Zuverlässigkeit erreicht, da aufgrund der Minimierung des für die Auswertung erforderlichen Aufwandes
auch eine Minimicrung störungsanfälliger Einheiten verbunden ist.
Vorteilhafte Weilerbildungen des Fernsleuerverfahrens
nach der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 und 3 angegeben, wobei sich diese Maßnahmen hinsichtlich
der Zuverlässigkeit des Verfahrens und der Einfachheit der ermöglichten Durchführung auszeichnen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung einer Vorrichtung bo zur Durchführung des Fcrnstcuervcrfahrens nach der
Erfindung ist im Anspruch 4 angegeben. Durch die Ausgestaltung des einzigen Auswcrtesatzes in Form eines
Speichers mit einem Komparator, dem über einen Viclfachumschnltcr
die verschiedenen Vergleichssignale in bi aufeinanderfolgenden Zeitabschnitten zugeführt werden
und über eine logische Verknüpfung eine Durchschaltung nur dann erfolgt, wenn sämtliche Vergleiche
positiv ausgefallen sind, ergibt sich ein besonders will-
schaftlicher Aufbau, der im Hinblick auf die in der Praxis
benötigten großen Stückzahlen derartiger Vorrichtungen von besonderer Bedeutung ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Vorrichfij
lung nach der Erfindung sind in den Unlcransprüehcn 5 |§ bis IO angegeben.
ig Anhand der Zeichnung wird die Erfindung im folgen-
||j den an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Dabei /.eigi
Zi Fi g. 1 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels
ig für eine Anwendung der Erfindung auf dem Gebiet der
;|| Rundsteuerung;
!Ο F i g. 2 ein Blockschaltbild eines Ausweilesatzes:
§| Fig.3 ein Ausführungsbeispiel eines durch eine Β; Lochkarte einstellbaren Potentialverteilers.
P In der Fig.! ist ein Ausführungsbeispiel für eine An-'·§? wendung der Erfindung auf dem Gebiet der Rundsteu- \$ ertechnik dargestellt. Über ein Starkstromnetz I werft den beispielsweise durch Überlagerung tonfrcquenter Jl Wechselstromimpulse auf die Netzwechselspannung, W\ die Impulssequenzen von Fernsteuerbefehlen der Empg| fangsvorrichtung 2 zugeführt. Die Empfangsvorrich-Bl tung 2 enthält einen aus der Rundsteuertechnik beUann- |$ ten Empfangsteil 3, welcher aus den ankommenden 1S. Wechselstromimpulsen eine dem gesendeten Fcmstcuk! erbefehl entsprechende Folge von Gleichstromimpul- ;/ sen und Impulslücken erzeugt. Die Empfangscinrich-Ki tung 2 enthält weiterhin einen Auswertesatz 4. Ein Bei- i? spiel für einen Auswertesatz 4 wird später anhand von ].\ Fig.2 noch ausführlich beschrieben. Im vorliegenden '■'.:-:. Ausführungsbeispiel sei angenommen, daß der Sondcr- ; befehl sich aus einem normalen Fernsteuerbefehl mil ,·■■■■.' 10 Bit und einem Zusalzbefehl von bis zu 10 Bit zusammensetzt Während des Empfanges des ersten der beispielsweise zwei zu einem Sonderbefehl kombinierten Befehle werden die beispielsweise 10 Bit dieses Befehls der Reihe nach über einen Eingang 4/4 in den Ausweriesatz 4 eingeschoben. Diese Einschiebung folgt in bekannter Art, beispielsweise unter Zuhilfenahme einer '. Folge von Taktimpulsen. Nach dem 10. Taktimpuls ist , dann der ganze erste Befehl im Auswertesai/. 4 gcspci- ; chert. Das erste Bit des eingeschobenen Fernsteuerbe-.■ fehls belegt dann die 10. Stufe des Ausweriesatzcs 4. wonach in bekannter Weise durch Parallelvergleich der im Auswertesatz 4 eingeschobenen Bits des ersten Fernsteuerbefehls gcprüfi wird, ob dieser Befehl mil dem der betreffenden Fcrnsieuerempfangseinriehtung zugeordneten Befehl übereinstimmt. Der Vergleich wird beispielsweise durch Schließen des Schallers S ausgelöst (vergl. Fig. 2).
§| Fig.3 ein Ausführungsbeispiel eines durch eine Β; Lochkarte einstellbaren Potentialverteilers.
P In der Fig.! ist ein Ausführungsbeispiel für eine An-'·§? wendung der Erfindung auf dem Gebiet der Rundsteu- \$ ertechnik dargestellt. Über ein Starkstromnetz I werft den beispielsweise durch Überlagerung tonfrcquenter Jl Wechselstromimpulse auf die Netzwechselspannung, W\ die Impulssequenzen von Fernsteuerbefehlen der Empg| fangsvorrichtung 2 zugeführt. Die Empfangsvorrich-Bl tung 2 enthält einen aus der Rundsteuertechnik beUann- |$ ten Empfangsteil 3, welcher aus den ankommenden 1S. Wechselstromimpulsen eine dem gesendeten Fcmstcuk! erbefehl entsprechende Folge von Gleichstromimpul- ;/ sen und Impulslücken erzeugt. Die Empfangscinrich-Ki tung 2 enthält weiterhin einen Auswertesatz 4. Ein Bei- i? spiel für einen Auswertesatz 4 wird später anhand von ].\ Fig.2 noch ausführlich beschrieben. Im vorliegenden '■'.:-:. Ausführungsbeispiel sei angenommen, daß der Sondcr- ; befehl sich aus einem normalen Fernsteuerbefehl mil ,·■■■■.' 10 Bit und einem Zusalzbefehl von bis zu 10 Bit zusammensetzt Während des Empfanges des ersten der beispielsweise zwei zu einem Sonderbefehl kombinierten Befehle werden die beispielsweise 10 Bit dieses Befehls der Reihe nach über einen Eingang 4/4 in den Ausweriesatz 4 eingeschoben. Diese Einschiebung folgt in bekannter Art, beispielsweise unter Zuhilfenahme einer '. Folge von Taktimpulsen. Nach dem 10. Taktimpuls ist , dann der ganze erste Befehl im Auswertesai/. 4 gcspci- ; chert. Das erste Bit des eingeschobenen Fernsteuerbe-.■ fehls belegt dann die 10. Stufe des Ausweriesatzcs 4. wonach in bekannter Weise durch Parallelvergleich der im Auswertesatz 4 eingeschobenen Bits des ersten Fernsteuerbefehls gcprüfi wird, ob dieser Befehl mil dem der betreffenden Fcrnsieuerempfangseinriehtung zugeordneten Befehl übereinstimmt. Der Vergleich wird beispielsweise durch Schließen des Schallers S ausgelöst (vergl. Fig. 2).
Ergibt dieser Vergleich ein positives Ergebnis, so wird
dieser Gutbefund durch ein binäres Signal am Ausgang 4ß des Auswertesatzes 4 ausgedrückt. Dieses binäre
Signal wird einem Eingang 5/4 eines Speichers 5. beispielsweise eines mouostabilcn Multivibrators, zugeführt.
Der Speicher 5 wird hierdurch gesei/.t und erzeugt ein Ausgangssignal, das von dessen Ausgang 5tf
einem Eingang 4Cdes Auswertesatzes 4 zugeführt wird, wodurch die im Auswertesatz 4 gespeicherte, vom ersten
Befehl stammende Information gelöscht wird. „ Gleichzeitig wird durch dieses an den Auswcriexaiz 4
geführte Signal aber auch im Auswertesalz 4 eine Einstellung eines Komparators 20 auf den nunmehr erwarteten
Zusatzbefehl ausgelöst. Dieser Zusatzbcfehl. der beispielsweise fünf Bit umfaßt, wird anschließend an den
ersten normalen Fernsieuerbefehl gesendet und empfangen
und analog wie der erste Fernstcuerbefchl ebenfalls in den nunmehr leeren Auswertesatz 4 eingeschoben.
Nach Einschiebung der bekannten Anzahl Bit des Zusatzbefehls in den Auswertesat/. 4 wird in analoger
Weise wie beim ersten empfangenen Fernsteuerbefehl anschließend der Vergleich mit dem nunmehr dem
Komparator 20 ebenfalls eingegebenen Zusatzbefehl. für den der Empfänger vorbereitet ist. vorgenommen.
Ergibt dieser zweite Vergleich eines im Auswertesatz 4 eingeschobenen Befehls einen Guibefund, so wird dieser
vom Ausgang des !Comparators 20 über eine Klemme des Ausweriesatzes 4 über den Umschalter 30 auch
ίο dem Ausgang 4Ö und von da einem Eingang 6/4 des
UND-Tores 6 zugeführt. Einem weiteren Eingang 6B
des UND-Torcs 6 wird auch das Ausgangssignal des Speichers 5 zugeführt. Das UND-Tor 6 wird somit nur
dann geöffnet, wenn sowohl der zuerst vorgenommene \ϊ Vergleich des normalen Fernsteuerbefehls mit einem
dem Empfänger zugeordneten normalen Fernsteuerbefehl ais auch der später vorgenommene Vergleich des
empfangenen Zusatzbefehls mit einem dem betreffenden Empfänger zugeordneten Zusatzbefehl ebenfalls
positiv ausgefallen ist. Das Ausgangssigir' des UND-Torcs
6 betätigt beispielsweise über einea- Schaltverstärker
7 die eigentliche fernzusteuernde Schaltvorrichtung 8, beispielsweise ein Schaltschütz. Das Ausgangssignal
des Schallverstärkers 7 wird außerdem einem Rückstellansehluß 4£ des Auswertesatzes 4 zugeführt,
wodurch nach ausgeführtem Befehl der Auswertesatz 4 wieder in seine Anfangslage zurückversetzt wird.
Anhand der Fig.2 wird ein Ausführungsbeispiei eines
Auswertesatzcs 4 (vergl. F i g. 1) erläutert. Der Auswertesatz 4 ist mit an sich bekannten Schaltmitteln aufgebaut,
wobei vorieilhaflerweise bekannte Elemente der integrierten Schaltkreistechnik zur Anwendung gelangen.
Der Auswertesalz 4 enthält einen n-stufigen Speicher 10. beispielsweise ein zehnstufiges Schiebere-J1J
gisler. einen Komparator 20 für digitalen Vergleich, einen
Vielfachumschalter 30 und zwei Potentialverteiler 40 und 50. An einen Eingang 11 des Speichers 10 wird
die auszuwertende Impulssequenz angelegt und im Takte der an einen Eingang 12 angelegten Taktimpulse sukzessive
in den Speicher 10 geschoben. 1st die ganze Impulssequcnz
beispielsweise eines Normalbefehls gespeicher;, so erscheint die Information dieses Normalbefehls
in Parallcldarstcllung an den Ausgängen 13-i, 136.
13c... 13n der einzelnen Stufen des Speichers 10. Jeder
4r> Ausgang 13;;. 136,13c... 13/ider n-Stufen des Speichers
10 ist jeweils über eine Leitung 14a, 146, 14c... 14/7 mit
einem Eingang 21«, 216, 21c... 21/? einer entsprechenden
Stufe des Komparators 20 verbunden. Komparatoren für den digitalen Vergleich sind bekannt, beispiels-■50
weise Typ DM8200 N der Firma National Semiconductor Corporation, 2975 San Ysidro Way. Santa Clara,
California 95 051. USA. Die Eingänge 21a, 216, 21c...
21 π d?s Komparator 20 sind somit mit logischen Signalen
0 oder 1 beaufschlagt, welche der in den Speicher 10 'Δ eingeschobenen Impulssequenz entsprechen. Je einem
weiteren Eingang 22a, 226. 22c ... 22f? jeder Stufe des Komparators 20 wird über eine Leitung 23a, 236,23c...
23/7 von den Ausgängen 31a, 316.31c. ..31/7der Stufen
des Vielfachumschalters 30 je nach Schaltstellung des bo Vielfachumschaiters 30 und je nach den den einzelnen
Stufen des Vielfachumschaiters zugeführten Potentialen entweder das logische Signal 0 oder das logische Signal
1 zugeführt. Als Vielfachumschalter 30 können auch elektronische Multiplexer verwendet werden. Solche
h5 Multiplexer sind bekannt, vergl. diesbezüglich SOLID
STATE ELECTRONICS. 1964, Vol. 7. Published by Pergamon
Press. USA, pp. 205—214, »Integrated circuit multiplexer switch« by G. Luacke and N. E. Owen.
Jede der η-Stufen des Vielfachumsehalters 30 besiizi
zwei Eingänge 32a und 33a, 326 und 336.32c und 33c·,...
32/? und 33/;. In der Stellung I verbindet der Vielfachumschalter
30 jeweils den Eingang 32a mit dem Ausgang 31a. 326 und 31 6. 32c mit 31c.... 32/7 mit 31«, während in ο
der Stellung 11 jeweils der Eingang 33a mit dem Eingang 31a, 336 und 31 b, 33c mit 31c. ..33h mit 31 η verbunden
ist. Der Auswertesatz 4 kann im vorliegenden Ausführungsbeispiel für die Auswertung zweier definierter Impulssequenzen
vorbereitet werden, es sind dies die zum in Normal- bzw. Sonderbefehl auf welchen die Empfangsvorrichtung ansprechen soll gehörenden lmpulssequcnzen.
Für die zuerst auszuwertende Impulssequenz steht der Vielfachumschallcr 30 in seiner Stellung I. Für die
Auswertung der zweiten Impulssequen/ wird der Viel- r>
fachumschalter 30 nach Gutbefund der empfangenen
ersten Impulssequenz in seine Stellung Il verbracht.
Der ersten auszuwertenden Impulssequen/. ist der Potcntialvcrtcücr 40 und der zweiten auszuwertenden
Impulssequenz der Potentialverteiler 50 zugeordnet. )e- 2» der dieser Potentialverteiler besitzt eine Sammelschiene,
welche das logische Signal 0 führt und eine weitere, welche das logische Signal I führt. Wie F i g. 2 zeigt, sind
nun die Eingänge 32a, 326, 32c ... 32/i über Leitungen
34a,346,34c.. .3An gemäß der auszuwertenden Impuls- 2-'>
sequenz für den normalen Fernsieuerbefeh! mit der Sammelschiene 0 bzw. mit der Sammelschiene 1 verbunden.
Entsprechendes gilt für die Eingänge 33a. 336, 33c ... 33n und die Sammelschienen im Potentialverteiler 50
für die zweite auszuwertende Impulssequenz für den jn Zusatzbefehl zur Bildung des Sonderbefehls. Mittels der
Potentialverteiler 40 und 50 und des Vielfachumschalters 30 wird somit den zweiten Eingängen 22a. 226. 22c.
... 22n des Komparators 20 jeweils eine Reihe von logischen
Signalen 0 und 1 zugeführt, welche der für die r>
Betätigung des Schaltorgans 8 (vcrgl. Fig. I) erwarteten
Impulssequenz entspricht.
Die Poientialverteiler 40 und 50 können beispielsweise
für jede Stufe einen Umschalter, eine Steckverbindung oder dergleichen enthalten, mit welcher in einfaeher
Weise die Impulssequenz auf die die Vorrichtung ansprechen soll sowohl für den Normalbefehl als auch
für den Zusatz- bzw. Sonderbefehl eingestellt werden kann. Eine Einsicllung auf eine bestimmte Impulssequenz
kann aber auch beispielsweise mit einem Loch- -r>
kartenbetätigten Umschaltsat/ 60 gemäß F i g. 3 erzielt
werden. Die Anschaltung der Leitungen 34;/. 346.34c,... 34n zum Potentialverieiler40. sowie die entsprechenden
Leitungen zum Potentialvericilcr 50 werden hierbei wie
leicht ersichtlich ist. durch die von der eingesteckten Lochkarte 61 belangten Kontaktfedern 62 und 63 wahlweise
an die Sammelschiene »0« bzw. »1« gelegt.
In F i g. 3 sind die Leitungen 34a... 34/? als Leiterbahnen
auf einer Grundplatte 60/4 dargestellt. Auf der Grundplatte 60/4 ist ein Führungsrahmen 60ß für eine «
Lochkarte 61 befestigt. Die Lochkarte 61 mit ihrem Griff 61Λ läßt sich in Richtung des Pfeiles 64 zwischen
die Grundplatte 60/4 und den Führungsrahmen 60ß einschieben. Die Fig. 3 zeigt die Lochkarte 61 teilweise
eingeschoben. Im Führungsrahmen 60ß ist je eine Reihe eo
von Kontaktfedern 62 und 63 eingesetzt, je nach Lochung
der Lochkarte 61 steht jeweils eine der Kontaktfedern 62 und 63 in Kontakt mit der zugehörigen Leiterbahn
34a, 346.... 34/7. Die Kontaktfedern 62 sind mit der
»0« Sammelschiene verbunden. Die Kontaktfedern 63 hs
sind mit der »l« Sammelschiene verbunden. Durch bloßes Einstecken einer bestimmten Lochkarte 61 läßt sich
somit die Vorrichtung 2 auf einen durch die Lochung der eingesteckten Lochkarte 61 festgelegten Befehl einstellen.
Außer dem Empfang eines Fernstcucrsonderbefehls, welcher aus einem Normalbefehl und einem anschließend
gesendeten Zusatzbefehl gebildet ist, kann die beschriebene Empfangsvornchtung auch für den Empfang
eines Normalbefehls benutzbar gemacht werden. Dies kann beispielsweise dadurch ermöglicht werden, daß
dem UND-Tor 6 (vergl. Fig. I) über ein Zeitverzögerungsglicd
nach Empfang des ersten Fernsteuerbefehls ein binäres Signal an den Eingang 6ßdes UND-Tores 6
gegeben wird, sofern innerhalb einer bekannten Zeitspanne kein Zusatzsignal eingetroffen ist.
Aufgrund der vorstehenden Angaben ist es, durth sinngemäße Erweiterung der Schaltung, beispielsweise
Vielfachumschalier mit drei oder mehr Stellungen und drei oder mehr Potcntialvcrteiler auch möglich, drei
oder mehr Fcrnstcuerbefchle zur Bildung weiterer Sonrlerhcfohlc
zusammenzufassen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Fernsteuerverfahren, bei dem Befehle durch Impulstelegramme
übertragen werden und bei dem rwei voneinander verschiedene Auswahlverfahren
und diesen entsprechend zugeordnete Empfängerarten so verwendet werden, daß die Empfänger für das
eine Auswahlverfahren eine erste Art von Befehlen unterscheiden können und konstruktiv einfach sind,
während konstruktiv aufwendigere Empfänger für eine zweite Art von Befehlen verwendet werden,
wobei Einheitsimpulsbilder verwendet werden und ein Einheitsimpulsbild zur Übertragung von Befehlen
der ersten Art und mindestens zwei zeitlich aufeinanderfolgende Einheitsimpulsbilder zur Übertragung
von Befehlen der zweiten Art verwendet werden und die Kodierung der Einheitsimpulsbilder der
Befehle der ersten Art für keines der Einheitsimpulsbilder der Befehle der zweiten Art wiederverwendet
wird, nach-Patent 21 16 781, dadurch gekennzeichnet,
daß die empfangenen Einheitsimpulsbilder temporär gespeichert und nacheinander mit
empfängereigenen Impulsbildern verglichen werden derart, daß zur Auswertung der nacheinander empfangenen
Einheitsimpulsbilder der Befehle zweiter Art nur ein einziger Auswertesatz erforderlich ist.
2. Fernsteuerverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der für die Ausführung
eines Befehls zweiter Art notwendigen Guibefunde eines Komp?rators gleich der Zahl der Impulsbilder
gewählt wird, aus denen sich ein Befehl zweiter Art zusammensetzt.
3. Fernsteuerverfahrt η oach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß ..ach Empfang eines Einheitsimpulsbildes eine Zeitverzögerung bis zur
Ausführung eines Befehls vorgesehen ist, die mindestens der zeitlichen Länge eines Einheitsimpulsbildes
entspricht.
4. Vorrichtung zur Durchführung eines Fernsteuerverfahrens nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einem Speicher (10) ein Komparator (20) zugeordnet
ist, und daß zum Vergleich von Potentialen an Stufen des Speichers (10) mit Potentialen, die aus mindestens
einem Potentialverteiler (40,50) stammen, eine Zuführung dieser von dem Potentialverteiler kommenden
Potentiale über einen Vielfachumschalter (30) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Auswertesatz (4) einen Speicher (10) und einen Komparator (20) für den Vergleich
von Potentialen an Stufen des Speichers (10) mit Potentialen, die aus mindestens einem Potentialverteiler
(40, 50) stammen, enthält, und daß dem Komparator (20) ein weiterer Speicher (5) für die temporäre
Speicherung eines Gutbefundes des Komparators (20) zugeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß dem Komparator (20) und dem weiteren
Speicher (5) für die Speicherung eines Guibcfundes ein Verknüpfungsglied, vorzugsweise ein UND-Tor
(6) nachgeschaltct ist. über eins ein fernzusteuernder
Schalter (8), vorzugsweise über einen Vcrstiirkcr
(7). betiitigbar ist.
7. Vorrichtung mich Anspruch b. dadurch gekennzeichnet,
daß der Auswertesatz (4) so viele Potentialvcrteilcr (40, 50) enthält als Impulsbilder z.ur BiI-
dung eines Befehls zweiter Art vorgesehen sind.
8. Vorrichtung nach .einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Auswertesatz
(4) ein Zeitverzögerungsglied zugeordnet ist. über welches einem Verknüpfungsglied, vorzugsweise
einem UND-Tor (6), im Falle des Nichteintreffens eines Befehls zweiler Art ein Ausführungsimpuls
zuführbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Komparator
(20) mindestens ein lochkartenbetätigter Potcntialvcrteiler (40, 50; Fig.3) zur Bildung der vorgegebenen
Potentiale zugeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswertcsatz
(4) zur wahlweisen Verbindung des Komparators (20) mit mindestens zwei Potentialverteilcrn
(40, 50) einen elektronischen Vielfachumschaltcr (30) enthält.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH1142070A CH542537A (de) | 1970-07-29 | 1970-07-29 | Verfahren und Vorrichtung zur Erhöhung der Anzahl möglicher Befehle in der Fernsteuerung durch Bildung von Sonderbefehlen |
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| DE2113819C2 true DE2113819C2 (de) | 1984-07-19 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE2113819A Expired DE2113819C2 (de) | 1970-07-29 | 1971-03-22 | Fernsteuerverfahren und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens |
Country Status (7)
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Family Cites Families (1)
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