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DE2113819C2 - Fernsteuerverfahren und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Fernsteuerverfahren und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens

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Publication number
DE2113819C2
DE2113819C2 DE2113819A DE2113819A DE2113819C2 DE 2113819 C2 DE2113819 C2 DE 2113819C2 DE 2113819 A DE2113819 A DE 2113819A DE 2113819 A DE2113819 A DE 2113819A DE 2113819 C2 DE2113819 C2 DE 2113819C2
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DE
Germany
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type
command
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unit pulse
commands
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Expired
Application number
DE2113819A
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English (en)
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DE2113819A1 (de
Inventor
Walter Dipl.-Ing. Oberrieden Strohschneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zellweger Uster AG
Original Assignee
Zellweger Uster AG
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Publication date
Application filed by Zellweger Uster AG filed Critical Zellweger Uster AG
Publication of DE2113819A1 publication Critical patent/DE2113819A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2113819C2 publication Critical patent/DE2113819C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • H02J13/1313
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y04INFORMATION OR COMMUNICATION TECHNOLOGIES HAVING AN IMPACT ON OTHER TECHNOLOGY AREAS
    • Y04SSYSTEMS INTEGRATING TECHNOLOGIES RELATED TO POWER NETWORK OPERATION, COMMUNICATION OR INFORMATION TECHNOLOGIES FOR IMPROVING THE ELECTRICAL POWER GENERATION, TRANSMISSION, DISTRIBUTION, MANAGEMENT OR USAGE, i.e. SMART GRIDS
    • Y04S40/00Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them
    • Y04S40/12Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them characterised by data transport means between the monitoring, controlling or managing units and monitored, controlled or operated electrical equipment
    • Y04S40/121Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them characterised by data transport means between the monitoring, controlling or managing units and monitored, controlled or operated electrical equipment using the power network as support for the transmission

Landscapes

  • Selective Calling Equipment (AREA)
  • Remote Monitoring And Control Of Power-Distribution Networks (AREA)
  • Noise Elimination (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Fernsteuerverfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Das Fernsteuervixfahren nach dem Hauptpatent (DE-PS 21 16 781) hat sich bewährt und erbringt die Vorteile, daß die Empfänger für die Befehle der ersten Art und auch die Empfänger für die Befehle der zweiten Art im wesentlichen aus den gleichen Bauteilen bzw. Baugruppen aufgebaut werden können, was sich hinsichtlich der Fertigung besonders positiv auswirkt. Außerdem können sendeseitig erhebliche Vorteile erzielt J5 werden, da mit Einheitsimpulsbildern gearbeitet wird und demgemäß sendeseitig praktisch keinerlei besondere Aufwendungen erforderlich sind, um das Verfahren zu realisieren.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, das Verfahren nach dem Hauptpatent noch wirtschaftlicher, zuverlässiger und einfacher auszubilden.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale.
Aufgrund der temporären Zwischenspeicherung empfangener Einheilsimpulsbilder und dem auf diese Weise ermöglichten aufeinanderfolgenden Vergleich mit empfängereigenen Impulsbildern wird nicht nur die angestrebte Vereinfachung der Durchführung des Verfahrens, sondern vur allem auch eine wesentliche Erhö-■Λ) hung der Zuverlässigkeit erreicht, da aufgrund der Minimierung des für die Auswertung erforderlichen Aufwandes auch eine Minimicrung störungsanfälliger Einheiten verbunden ist.
Vorteilhafte Weilerbildungen des Fernsleuerverfahrens nach der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 und 3 angegeben, wobei sich diese Maßnahmen hinsichtlich der Zuverlässigkeit des Verfahrens und der Einfachheit der ermöglichten Durchführung auszeichnen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung einer Vorrichtung bo zur Durchführung des Fcrnstcuervcrfahrens nach der Erfindung ist im Anspruch 4 angegeben. Durch die Ausgestaltung des einzigen Auswcrtesatzes in Form eines Speichers mit einem Komparator, dem über einen Viclfachumschnltcr die verschiedenen Vergleichssignale in bi aufeinanderfolgenden Zeitabschnitten zugeführt werden und über eine logische Verknüpfung eine Durchschaltung nur dann erfolgt, wenn sämtliche Vergleiche positiv ausgefallen sind, ergibt sich ein besonders will-
schaftlicher Aufbau, der im Hinblick auf die in der Praxis benötigten großen Stückzahlen derartiger Vorrichtungen von besonderer Bedeutung ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Vorrichfij lung nach der Erfindung sind in den Unlcransprüehcn 5 |§ bis IO angegeben.
ig Anhand der Zeichnung wird die Erfindung im folgen- ||j den an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Dabei /.eigi Zi Fi g. 1 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels ig für eine Anwendung der Erfindung auf dem Gebiet der ;|| Rundsteuerung;
!Ο F i g. 2 ein Blockschaltbild eines Ausweilesatzes:
§| Fig.3 ein Ausführungsbeispiel eines durch eine Β; Lochkarte einstellbaren Potentialverteilers.
P In der Fig.! ist ein Ausführungsbeispiel für eine An-'·§? wendung der Erfindung auf dem Gebiet der Rundsteu- \$ ertechnik dargestellt. Über ein Starkstromnetz I werft den beispielsweise durch Überlagerung tonfrcquenter Jl Wechselstromimpulse auf die Netzwechselspannung, W\ die Impulssequenzen von Fernsteuerbefehlen der Empg| fangsvorrichtung 2 zugeführt. Die Empfangsvorrich-Bl tung 2 enthält einen aus der Rundsteuertechnik beUann- |$ ten Empfangsteil 3, welcher aus den ankommenden 1S. Wechselstromimpulsen eine dem gesendeten Fcmstcuk! erbefehl entsprechende Folge von Gleichstromimpul- ;/ sen und Impulslücken erzeugt. Die Empfangscinrich-Ki tung 2 enthält weiterhin einen Auswertesatz 4. Ein Bei- i? spiel für einen Auswertesatz 4 wird später anhand von ].\ Fig.2 noch ausführlich beschrieben. Im vorliegenden '■'.:-:. Ausführungsbeispiel sei angenommen, daß der Sondcr- ; befehl sich aus einem normalen Fernsteuerbefehl mil ,·■■■■.' 10 Bit und einem Zusalzbefehl von bis zu 10 Bit zusammensetzt Während des Empfanges des ersten der beispielsweise zwei zu einem Sonderbefehl kombinierten Befehle werden die beispielsweise 10 Bit dieses Befehls der Reihe nach über einen Eingang 4/4 in den Ausweriesatz 4 eingeschoben. Diese Einschiebung folgt in bekannter Art, beispielsweise unter Zuhilfenahme einer '. Folge von Taktimpulsen. Nach dem 10. Taktimpuls ist , dann der ganze erste Befehl im Auswertesai/. 4 gcspci- ; chert. Das erste Bit des eingeschobenen Fernsteuerbe-.■ fehls belegt dann die 10. Stufe des Ausweriesatzcs 4. wonach in bekannter Weise durch Parallelvergleich der im Auswertesatz 4 eingeschobenen Bits des ersten Fernsteuerbefehls gcprüfi wird, ob dieser Befehl mil dem der betreffenden Fcrnsieuerempfangseinriehtung zugeordneten Befehl übereinstimmt. Der Vergleich wird beispielsweise durch Schließen des Schallers S ausgelöst (vergl. Fig. 2).
Ergibt dieser Vergleich ein positives Ergebnis, so wird dieser Gutbefund durch ein binäres Signal am Ausgang 4ß des Auswertesatzes 4 ausgedrückt. Dieses binäre Signal wird einem Eingang 5/4 eines Speichers 5. beispielsweise eines mouostabilcn Multivibrators, zugeführt. Der Speicher 5 wird hierdurch gesei/.t und erzeugt ein Ausgangssignal, das von dessen Ausgang 5tf einem Eingang 4Cdes Auswertesatzes 4 zugeführt wird, wodurch die im Auswertesatz 4 gespeicherte, vom ersten Befehl stammende Information gelöscht wird. „ Gleichzeitig wird durch dieses an den Auswcriexaiz 4 geführte Signal aber auch im Auswertesalz 4 eine Einstellung eines Komparators 20 auf den nunmehr erwarteten Zusatzbefehl ausgelöst. Dieser Zusatzbcfehl. der beispielsweise fünf Bit umfaßt, wird anschließend an den ersten normalen Fernsieuerbefehl gesendet und empfangen und analog wie der erste Fernstcuerbefchl ebenfalls in den nunmehr leeren Auswertesatz 4 eingeschoben. Nach Einschiebung der bekannten Anzahl Bit des Zusatzbefehls in den Auswertesat/. 4 wird in analoger Weise wie beim ersten empfangenen Fernsteuerbefehl anschließend der Vergleich mit dem nunmehr dem Komparator 20 ebenfalls eingegebenen Zusatzbefehl. für den der Empfänger vorbereitet ist. vorgenommen. Ergibt dieser zweite Vergleich eines im Auswertesatz 4 eingeschobenen Befehls einen Guibefund, so wird dieser vom Ausgang des !Comparators 20 über eine Klemme des Ausweriesatzes 4 über den Umschalter 30 auch ίο dem Ausgang 4Ö und von da einem Eingang 6/4 des UND-Tores 6 zugeführt. Einem weiteren Eingang 6B des UND-Torcs 6 wird auch das Ausgangssignal des Speichers 5 zugeführt. Das UND-Tor 6 wird somit nur dann geöffnet, wenn sowohl der zuerst vorgenommene Vergleich des normalen Fernsteuerbefehls mit einem dem Empfänger zugeordneten normalen Fernsteuerbefehl ais auch der später vorgenommene Vergleich des empfangenen Zusatzbefehls mit einem dem betreffenden Empfänger zugeordneten Zusatzbefehl ebenfalls positiv ausgefallen ist. Das Ausgangssigir' des UND-Torcs 6 betätigt beispielsweise über einea- Schaltverstärker 7 die eigentliche fernzusteuernde Schaltvorrichtung 8, beispielsweise ein Schaltschütz. Das Ausgangssignal des Schallverstärkers 7 wird außerdem einem Rückstellansehluß 4£ des Auswertesatzes 4 zugeführt, wodurch nach ausgeführtem Befehl der Auswertesatz 4 wieder in seine Anfangslage zurückversetzt wird.
Anhand der Fig.2 wird ein Ausführungsbeispiei eines Auswertesatzcs 4 (vergl. F i g. 1) erläutert. Der Auswertesatz 4 ist mit an sich bekannten Schaltmitteln aufgebaut, wobei vorieilhaflerweise bekannte Elemente der integrierten Schaltkreistechnik zur Anwendung gelangen. Der Auswertesalz 4 enthält einen n-stufigen Speicher 10. beispielsweise ein zehnstufiges Schiebere-J1J gisler. einen Komparator 20 für digitalen Vergleich, einen Vielfachumschalter 30 und zwei Potentialverteiler 40 und 50. An einen Eingang 11 des Speichers 10 wird die auszuwertende Impulssequenz angelegt und im Takte der an einen Eingang 12 angelegten Taktimpulse sukzessive in den Speicher 10 geschoben. 1st die ganze Impulssequcnz beispielsweise eines Normalbefehls gespeicher;, so erscheint die Information dieses Normalbefehls in Parallcldarstcllung an den Ausgängen 13-i, 136. 13c... 13n der einzelnen Stufen des Speichers 10. Jeder 4r> Ausgang 13;;. 136,13c... 13/ider n-Stufen des Speichers 10 ist jeweils über eine Leitung 14a, 146, 14c... 14/7 mit einem Eingang 21«, 216, 21c... 21/? einer entsprechenden Stufe des Komparators 20 verbunden. Komparatoren für den digitalen Vergleich sind bekannt, beispiels-■50 weise Typ DM8200 N der Firma National Semiconductor Corporation, 2975 San Ysidro Way. Santa Clara, California 95 051. USA. Die Eingänge 21a, 216, 21c... 21 π d?s Komparator 20 sind somit mit logischen Signalen 0 oder 1 beaufschlagt, welche der in den Speicher 10 eingeschobenen Impulssequenz entsprechen. Je einem weiteren Eingang 22a, 226. 22c ... 22f? jeder Stufe des Komparators 20 wird über eine Leitung 23a, 236,23c... 23/7 von den Ausgängen 31a, 316.31c. ..31/7der Stufen des Vielfachumschalters 30 je nach Schaltstellung des bo Vielfachumschaiters 30 und je nach den den einzelnen Stufen des Vielfachumschaiters zugeführten Potentialen entweder das logische Signal 0 oder das logische Signal 1 zugeführt. Als Vielfachumschalter 30 können auch elektronische Multiplexer verwendet werden. Solche h5 Multiplexer sind bekannt, vergl. diesbezüglich SOLID STATE ELECTRONICS. 1964, Vol. 7. Published by Pergamon Press. USA, pp. 205—214, »Integrated circuit multiplexer switch« by G. Luacke and N. E. Owen.
Jede der η-Stufen des Vielfachumsehalters 30 besiizi zwei Eingänge 32a und 33a, 326 und 336.32c und 33c·,... 32/? und 33/;. In der Stellung I verbindet der Vielfachumschalter 30 jeweils den Eingang 32a mit dem Ausgang 31a. 326 und 31 6. 32c mit 31c.... 32/7 mit 31«, während in ο der Stellung 11 jeweils der Eingang 33a mit dem Eingang 31a, 336 und 31 b, 33c mit 31c. ..33h mit 31 η verbunden ist. Der Auswertesatz 4 kann im vorliegenden Ausführungsbeispiel für die Auswertung zweier definierter Impulssequenzen vorbereitet werden, es sind dies die zum in Normal- bzw. Sonderbefehl auf welchen die Empfangsvorrichtung ansprechen soll gehörenden lmpulssequcnzen. Für die zuerst auszuwertende Impulssequenz steht der Vielfachumschallcr 30 in seiner Stellung I. Für die Auswertung der zweiten Impulssequen/ wird der Viel- r> fachumschalter 30 nach Gutbefund der empfangenen ersten Impulssequenz in seine Stellung Il verbracht.
Der ersten auszuwertenden Impulssequen/. ist der Potcntialvcrtcücr 40 und der zweiten auszuwertenden Impulssequenz der Potentialverteiler 50 zugeordnet. )e- 2» der dieser Potentialverteiler besitzt eine Sammelschiene, welche das logische Signal 0 führt und eine weitere, welche das logische Signal I führt. Wie F i g. 2 zeigt, sind nun die Eingänge 32a, 326, 32c ... 32/i über Leitungen 34a,346,34c.. .3An gemäß der auszuwertenden Impuls- 2-'> sequenz für den normalen Fernsieuerbefeh! mit der Sammelschiene 0 bzw. mit der Sammelschiene 1 verbunden. Entsprechendes gilt für die Eingänge 33a. 336, 33c ... 33n und die Sammelschienen im Potentialverteiler 50 für die zweite auszuwertende Impulssequenz für den jn Zusatzbefehl zur Bildung des Sonderbefehls. Mittels der Potentialverteiler 40 und 50 und des Vielfachumschalters 30 wird somit den zweiten Eingängen 22a. 226. 22c. ... 22n des Komparators 20 jeweils eine Reihe von logischen Signalen 0 und 1 zugeführt, welche der für die r> Betätigung des Schaltorgans 8 (vcrgl. Fig. I) erwarteten Impulssequenz entspricht.
Die Poientialverteiler 40 und 50 können beispielsweise für jede Stufe einen Umschalter, eine Steckverbindung oder dergleichen enthalten, mit welcher in einfaeher Weise die Impulssequenz auf die die Vorrichtung ansprechen soll sowohl für den Normalbefehl als auch für den Zusatz- bzw. Sonderbefehl eingestellt werden kann. Eine Einsicllung auf eine bestimmte Impulssequenz kann aber auch beispielsweise mit einem Loch- -r> kartenbetätigten Umschaltsat/ 60 gemäß F i g. 3 erzielt werden. Die Anschaltung der Leitungen 34;/. 346.34c,... 34n zum Potentialverieiler40. sowie die entsprechenden Leitungen zum Potentialvericilcr 50 werden hierbei wie leicht ersichtlich ist. durch die von der eingesteckten Lochkarte 61 belangten Kontaktfedern 62 und 63 wahlweise an die Sammelschiene »0« bzw. »1« gelegt.
In F i g. 3 sind die Leitungen 34a... 34/? als Leiterbahnen auf einer Grundplatte 60/4 dargestellt. Auf der Grundplatte 60/4 ist ein Führungsrahmen 60ß für eine « Lochkarte 61 befestigt. Die Lochkarte 61 mit ihrem Griff 61Λ läßt sich in Richtung des Pfeiles 64 zwischen die Grundplatte 60/4 und den Führungsrahmen 60ß einschieben. Die Fig. 3 zeigt die Lochkarte 61 teilweise eingeschoben. Im Führungsrahmen 60ß ist je eine Reihe eo von Kontaktfedern 62 und 63 eingesetzt, je nach Lochung der Lochkarte 61 steht jeweils eine der Kontaktfedern 62 und 63 in Kontakt mit der zugehörigen Leiterbahn 34a, 346.... 34/7. Die Kontaktfedern 62 sind mit der »0« Sammelschiene verbunden. Die Kontaktfedern 63 hs sind mit der »l« Sammelschiene verbunden. Durch bloßes Einstecken einer bestimmten Lochkarte 61 läßt sich somit die Vorrichtung 2 auf einen durch die Lochung der eingesteckten Lochkarte 61 festgelegten Befehl einstellen.
Außer dem Empfang eines Fernstcucrsonderbefehls, welcher aus einem Normalbefehl und einem anschließend gesendeten Zusatzbefehl gebildet ist, kann die beschriebene Empfangsvornchtung auch für den Empfang eines Normalbefehls benutzbar gemacht werden. Dies kann beispielsweise dadurch ermöglicht werden, daß dem UND-Tor 6 (vergl. Fig. I) über ein Zeitverzögerungsglicd nach Empfang des ersten Fernsteuerbefehls ein binäres Signal an den Eingang 6ßdes UND-Tores 6 gegeben wird, sofern innerhalb einer bekannten Zeitspanne kein Zusatzsignal eingetroffen ist.
Aufgrund der vorstehenden Angaben ist es, durth sinngemäße Erweiterung der Schaltung, beispielsweise Vielfachumschalier mit drei oder mehr Stellungen und drei oder mehr Potcntialvcrteiler auch möglich, drei oder mehr Fcrnstcuerbefchle zur Bildung weiterer Sonrlerhcfohlc zusammenzufassen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Fernsteuerverfahren, bei dem Befehle durch Impulstelegramme übertragen werden und bei dem rwei voneinander verschiedene Auswahlverfahren und diesen entsprechend zugeordnete Empfängerarten so verwendet werden, daß die Empfänger für das eine Auswahlverfahren eine erste Art von Befehlen unterscheiden können und konstruktiv einfach sind, während konstruktiv aufwendigere Empfänger für eine zweite Art von Befehlen verwendet werden, wobei Einheitsimpulsbilder verwendet werden und ein Einheitsimpulsbild zur Übertragung von Befehlen der ersten Art und mindestens zwei zeitlich aufeinanderfolgende Einheitsimpulsbilder zur Übertragung von Befehlen der zweiten Art verwendet werden und die Kodierung der Einheitsimpulsbilder der Befehle der ersten Art für keines der Einheitsimpulsbilder der Befehle der zweiten Art wiederverwendet wird, nach-Patent 21 16 781, dadurch gekennzeichnet, daß die empfangenen Einheitsimpulsbilder temporär gespeichert und nacheinander mit empfängereigenen Impulsbildern verglichen werden derart, daß zur Auswertung der nacheinander empfangenen Einheitsimpulsbilder der Befehle zweiter Art nur ein einziger Auswertesatz erforderlich ist.
2. Fernsteuerverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der für die Ausführung eines Befehls zweiter Art notwendigen Guibefunde eines Komp?rators gleich der Zahl der Impulsbilder gewählt wird, aus denen sich ein Befehl zweiter Art zusammensetzt.
3. Fernsteuerverfahrt η oach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ..ach Empfang eines Einheitsimpulsbildes eine Zeitverzögerung bis zur Ausführung eines Befehls vorgesehen ist, die mindestens der zeitlichen Länge eines Einheitsimpulsbildes entspricht.
4. Vorrichtung zur Durchführung eines Fernsteuerverfahrens nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einem Speicher (10) ein Komparator (20) zugeordnet ist, und daß zum Vergleich von Potentialen an Stufen des Speichers (10) mit Potentialen, die aus mindestens einem Potentialverteiler (40,50) stammen, eine Zuführung dieser von dem Potentialverteiler kommenden Potentiale über einen Vielfachumschalter (30) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswertesatz (4) einen Speicher (10) und einen Komparator (20) für den Vergleich von Potentialen an Stufen des Speichers (10) mit Potentialen, die aus mindestens einem Potentialverteiler (40, 50) stammen, enthält, und daß dem Komparator (20) ein weiterer Speicher (5) für die temporäre Speicherung eines Gutbefundes des Komparators (20) zugeordnet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß dem Komparator (20) und dem weiteren Speicher (5) für die Speicherung eines Guibcfundes ein Verknüpfungsglied, vorzugsweise ein UND-Tor (6) nachgeschaltct ist. über eins ein fernzusteuernder Schalter (8), vorzugsweise über einen Vcrstiirkcr (7). betiitigbar ist.
7. Vorrichtung mich Anspruch b. dadurch gekennzeichnet, daß der Auswertesatz (4) so viele Potentialvcrteilcr (40, 50) enthält als Impulsbilder z.ur BiI-
dung eines Befehls zweiter Art vorgesehen sind.
8. Vorrichtung nach .einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Auswertesatz (4) ein Zeitverzögerungsglied zugeordnet ist. über welches einem Verknüpfungsglied, vorzugsweise einem UND-Tor (6), im Falle des Nichteintreffens eines Befehls zweiler Art ein Ausführungsimpuls zuführbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Komparator (20) mindestens ein lochkartenbetätigter Potcntialvcrteiler (40, 50; Fig.3) zur Bildung der vorgegebenen Potentiale zugeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswertcsatz (4) zur wahlweisen Verbindung des Komparators (20) mit mindestens zwei Potentialverteilcrn (40, 50) einen elektronischen Vielfachumschaltcr (30) enthält.
DE2113819A 1970-07-29 1971-03-22 Fernsteuerverfahren und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens Expired DE2113819C2 (de)

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CH1142070A CH542537A (de) 1970-07-29 1970-07-29 Verfahren und Vorrichtung zur Erhöhung der Anzahl möglicher Befehle in der Fernsteuerung durch Bildung von Sonderbefehlen

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DE2113819A1 (de) 1972-02-03
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CH542537A (de) 1973-09-30
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