DE2113574C3 - Druckknopfschalter - Google Patents
DruckknopfschalterInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Druckknopfschalter mit einem gegen eine Federkraft verschiebbaren
Kontaktstößel, der in einem ersten Gehäuseteil koaxial /u einem Kontaktglied gelagert ist, das in
einem auf das erste Gehäuseteil aufschraubbaren zweiten Gehäuseteil fest angeordnet ist.
Aus der DT-PS 544 860 ist ein Druckknopfschalter mit den genannten Merkmalen bekannt, bei dem das
erste Gehäuseteil mit einem Arretierstift versehen ist, der nach erfolgter Montage in eine entsprechende Ausiparung
der Befestigungsplatte für den Schalter eingreift. Diese Sicherungseinrichtung dient dazu, ein Lokkern
des auf der Vorderseite der Befestigungsplatte befindlichen Teils des Druckknopfschalters zu verhindern.
Eine relative Feststellung der beiden Gehäuseteile untereinander kann auf diese Weise nicht erreicht werden,
so daß der Einsatz des bekannten Schalters beispielsweise dort nicht möglich ist, wo es auf einen bestimmten
und stets gleichbleibenden Abstand zwischen Kontaktstößel und Kontaktglied ankommt.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen Druckknopfschalter der genannten Art in möglichst
einfacher Weise so auszubilden, daß die beiden Gehäuseteile in einer bestimmten Stellung arretierbar sind.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt bei dem eingangs erwähnten Druckknopfschalter erfindungsgemäß dadurch,
daß in dem Gewindeteil des ersten Gehäuseteils eine sich in axialer Richtung erstreckende Nut vorgesehen
ist und die Gewindepartie des zweiten Gehäuseteils so verformt wird, daß Material aus dem zweiten
Gehäuseteil in die Nut eindringt.
Zweckmäßigerweise ist das zweite Gehäuseteil aus
einem verformbaren Kunststoff hergestellt.
Ein bevorzugtes Verfahren zum Zusammenbau des erfindungsgemäßen Druckknopfschalters besteht darin,
daß zunächst der Kontaktstößel gegen die Federkraft S in seiner Arbeitsendstellung arretiert wird, daß dann
das zweite Gehäuseteil auf das erste aufgeschraubt wird, bis mittels geeigneter Mittel der Kontakt zwischen
dem Kontaktstößel und dem Kontaktglied angezeigt wird und daß abschließend die beiden Gehäuse-
teile durch Verformung der Gewindepartie des zweiten Gehäuseteils gesichert werden.
Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung wird das zweite Gehäuseteil vorzugsweise aus Kunstharz
hergestellt, wobei die Verformung durch Heißverpres-
sen des Gewindeteils erfolgt
Die Erfindung ist im nachfolgenden an Hand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung
näher erläutert, in der ein Druckknopfschalter im Schnitt gezeigt ist.
ao Der Schalter weist ein erstes Gehäuseteil 11 aus Metall
und ein zweites Gehäuseteil 12 aus Kunstharz auf. Das erste Gehäuseteil 11 ist mit einer Außengewindepartie
13 versehen, die beim zusammengesetzten Schalter in eine Innengewindepartie 14 des Gehäuseteils 12
»5 paPt. Ein zylindrischer leitender Stößel 15 ist im Ge-
. häuseteil 11 zur Ausführung einer Axialbewegung ihm
gegenüber gelagert. Der Stößel 15 führt an einem Ende
I5a durch eine Ringscheibe 16, die im Gehäuseteil 11 sitzt, und an seinem anderen Ende erstreckt er sich aus
dem Gehäuseteil U. Der Stößel 15 ist zwischen seinen Enden mit einem Ring 17 versehen. Eine Schraubendruckfeder
18 sitzt zwischen der Scheibe 16 und dem Ring 17 und drückt den Stößel in eine Ruhestellung, in
der der Ring 17 an einer Schulter 19 anliegt, die innerhalb des Gehäuseteils 11 vorgesehen ist. Die Gewindepartie
14 des zweiten Gehäuseteils 12 ist mit einer sich axial erstreckenden Nut (nicht dargestellt) versehen,
und ein hohles, zylindrisches Kontaktglied 21 sitzt am zweiten Gehäuseteil 12. Das Kontaktglied 21 bildet an
seinem Ende, das vom Gehäuseteil 11 entfernt liegt, einen Anschluß des Schalters. Der andere Anschluß des
Schalters ist durch das Metallgehäuseteil 11 gebildet, das normalerweise mit Masse verbunden oder geerdet
wird. Ferner liegt in dem zusammengesetzten Schalter der Stößel 15 in seiner Ruhestellung koaxial zum Kontaktglied
21, jedoch im Abstand dazu. Bei Bewegung des Stößels 15 axial in das Gehäuseteil 11 hinein gelangt
das Ende 15a des Stößels also in Anlage an das Kontaktglied 21, um einen elektrischen Stromkreis
So durch den Schalter zu schließen und eine Arbeitsstellung des Stößels zu bilden. Die Scheibe 16 fungiert als
Führung für den Stößel 15 bei seiner Bewegung in Richtung auf das Kontaktglied 21.
In einem praktischen Ausführungsbeispiel (nicht dargestellt) wird der Schalter in dem Bremssystem eines Kraftfahrzeugs verwendet, bei dem das Bremssystem zwei indentische Hydraulikkreise aufweist. Das Bremssystem weist ferner eine Leitung auf, die mit den zwei Hydraulikkreisen in Verbindung steht, sowie ein Hubelement, das in der Leitung bewegbar ist. Das Hubelement trägt eine sich in Längsrrichtung erstreckende Kurvenbahn, an der das äußere Ende des Stößels 15 des Schalters zur Anlage vorgesehen ist. Die Lage des Hubelemente in der Leitung hängt von Druckänderungen zwischen den beiden Kreisen ab. Wenn beide Hydraulikkreise normal arbeiten, befindet sich das Hubelement in einer Mittelstellung in der Leitung, und der Stößel 15 sitzt in einer Vertiefung in der Kurvenbahn
In einem praktischen Ausführungsbeispiel (nicht dargestellt) wird der Schalter in dem Bremssystem eines Kraftfahrzeugs verwendet, bei dem das Bremssystem zwei indentische Hydraulikkreise aufweist. Das Bremssystem weist ferner eine Leitung auf, die mit den zwei Hydraulikkreisen in Verbindung steht, sowie ein Hubelement, das in der Leitung bewegbar ist. Das Hubelement trägt eine sich in Längsrrichtung erstreckende Kurvenbahn, an der das äußere Ende des Stößels 15 des Schalters zur Anlage vorgesehen ist. Die Lage des Hubelemente in der Leitung hängt von Druckänderungen zwischen den beiden Kreisen ab. Wenn beide Hydraulikkreise normal arbeiten, befindet sich das Hubelement in einer Mittelstellung in der Leitung, und der Stößel 15 sitzt in einer Vertiefung in der Kurvenbahn
und befindet sich dabei in seiner Ruhesteiiung. Wenn
jedoch einer der Hydraulikkreise ausfallt, nimmt der Dnjck der Bremsflüssigkeit in diesem Kreis ab, während
der Druck der Bremsflüssigkeit in dem anderen Kreis konstant bleibt Das Hubelement wird also axial S
in der Leitung aus seiner Mittelstellung wegbewegt, um damit die Kui venbahn dem Stößel 15 gegenüber zu bewegen.
Die Kurvenbahn ist so ausgebildet, daß eine Bewegung des Hubelements zu einem Eindrücken des
Stößels 15 um ein se. ausreichendes Maß führt, daß eine
Anlage am Kontaktglied 21 erfolgt, um damit einen elektrischen Stromkreis durch den Schalter zu schließen,
beispielsweise zu einer Kontrollampe. In dieser Weise kann der Fahrer des Kraftfahrzeugs feststellen,
daß einer der Hydraulikkreise ausgefallen ist.
Es versteht sich, daß, da kleine Schwankungen in dem Druckausgleich zwischen den beiden Kreisen auftreten
können, selbst wenn beide Kreise funktionieren, der Weg, den der Stößel 15 durchläuft, um den Schalter
zu schließen, genau eingestellt werden muß, wenn eine ungewollte Betätigung des Schalters vermieden werden
soll.
LJm den Schalter zusammenzusetzen, wird also das Gehäuseteil 11 in eine Vorrichtung eingespannt, wobei
der Stößel 15 in das Gehäuseteil It gegen die Vorspannung
der Feder 18 gedrückt wird, so daß das Ende 15a des Stößels in der gleichen Lage der Scheibe 16 gegenüberliegt,
die es im fertigen Schalter einnimmt, wenn sich der Stößel in seiner Arbeitsstellung befindet. Die
Gewindepartie 14 des Gehäuseteils 12 wird dann in einen Eingriff mit der Gewindepartie 13 des Gehäuseteils
11 gebracht, und das Kontaktglied 21 und der Stöße! 15 werden in eine Reihenschaltung (nicht dargestellt)
eingeschaltet, zu der eine Gleichstromquelle und eine Kontrollampe gehören. Das Gehäuseteil 12 wird
dann auf das Gehäuseteil 11 aufgeschraubt, bis die Kontrollampe aufleuchtet, um anzuzeigen, daß das
Kontaktglied 21 in Kontakt mit dem Ende 15a des Stößels 15 gelangt ist. Danach wird die Partie 14 des Gehäuseteils
12 in die Nut in der Partie 13 des Gehäuseteils 11 heißverpreßt. Material aus der Partie 14 wird in
die Nut in der Partie 13 gedruckt und bildet einen Keil, um eine Relativdrehung zwischen den Gehäuseteilen
im fertigen Schalter zu verhindern. Der fertige Schalter wird dann aus der Vorrichtung herausgenommen, und
anschließend drückt die Feder 18 den Stößel 13 in seine Ruhestellung zurück.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Druckknopfschalter mit einem gegen eine Federkraft verschiebbaren Kontaktstößel, der in
einem ersten Gehäuseteil koaxial zu einem Kontaktglied gelagert ist, das in einem auf das erste Gehäuseteil
aufschraubbaren zweiten Gehäuseteil fest angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Gewindeteil (13) des ersten Gehäuseleils
(11) eine sich in axialer Richtung erstreckende Nut vorgesehen ist und die. Gewindepartie des
rweiten Gehäuseteils verformt wird, daß Material
aus dem zweiten Gehäuseteil in die Nut eindringt.
2. Druckknopfschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Gehäuseteil (12)
aus einem verformbaren Kunststoff hergestellt ist.
3. Verfahren zum Zusammenbau eines Druckknopfschalters nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß zunächst der Kontaktstößel gegen die Federkraft in seiner Arbeitsendstellung ar
retiert wird, daß dann das zweite Gehäuseteil auf das erste aufgeschraubt wird, bis mittels geeigneter
Mittel der Kontakt zwischen dem Kontaktstößel und dem Kontaktglied angezeigt wird und daß abschließend
die beiden Gehäuseteile durch Verformung der Gewindepartie des zweiten Gehäuseteils
gesichert werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Gehäuseteil aus Kunstharz
hergestellt wird und die Verformung durch Heißverpressen des Gewindeteils erfolgt.
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