DE2113399C3 - Walzenschrämmaschine - Google Patents
WalzenschrämmaschineInfo
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Description
löhenverstellbaren Schrämwalzen ausgestattet ist
und sich abbaustoßseitig des Förderers auf einer dem Förderer zugeordneten Schiene und im Schramtiefmittels
einer über ein Druckmittelgetriebe ver-
mit d-m Portalrahmen verbunden. Mit Hilfe dieser
Verstellzylinder kann die Walzenschrämmaschine um die an de·, Abhaustoßseite des Strebfordermittels befindliche
Schiene und damit um ihre Längsachse ge-
Lösung der Aufgabe schlägt die Erfindung vor. den Maschinenkörper mit einem das Strebfördermitte!
überspannenden Portalrahmen starr zu verbinden. Jer verstellbar i*r. einer versatzseitiü am Strebförder
,teilbaren Gleitkufe auf dem Liesenden abstützt. Zur 5 schwenkt und die Arbeitsebene der Schramwalzen
parallel zum Liegenden bzw. zum Hangenden eingesieül
werden.
Der die abbaustoßseitige Gleitkufe elastisch gegen das Liegende pressende Druckzylinder ist zwischen
mittel angebrachten Führungsschiene ansireift, und 10 den beiden Schrämköpfen auf der abbausloßseitigen
einen über ein einstellbares" Reduzierventil beauf- Wand der Winde bzw. de- Antriebsmotors angeordschlaübaren
Druckzylinder vorzusehen, der als hy- net und vom Druck eines Flüssigkeitskreislaufes der
draulische Feder wirkt und die Gleitkufe gegen das Winde beaufschlagbar. Dieser Druckzylinder hegt
Liegende preßt. Bei der erfindungsgemäßen Walzen- waagerecht und greift über einen um eine rechtwinkschrämmaschine
werden das Masc'.ineneewicht und κ, lic auf den Abbaustoß gerichtete Achse schwenkbare
Reaktionskräfte der vertikalen Schnktkraftkom- ren Winkelhebel an einem in der Kufenlängsmitte geponenten
der Schrämwalze im wesentlichen von der lenkig gelagerten senkrechten Gabelstück der Kuft.
abbaustoßseitigen Führungsschiene und gleichzeitig an. An beiden Kufenenden sind schräg ansteigende,
über das starr mit dem Maschinenkörper verbun"- die Kufen in Längsrichtung führende Lenker vorgedene.
einstellbare Portal auch von der versatzseitigen 20 sehen.
Führungsschiene des Strebfördermittels aifgenom- An Hand eines Ausführungsbeispi.ls ist die Erfin
men. Infolgedessen kann die im Schramtiefsten be- dung im folgenden Teil der Beschreibung näher erfindliche
Gleitkufe über das Reduzierventil und den
Druckzylinder mit einem auf die jeweilige Tragfähigkeit des Liegenden abgestellten Auflagerdruck elastisch gegen das Liegende gepreßt werden. Da der
eingestellte Beaufschlagungsdruck mit Hilfe des Reduzierventils konstant gehalten wird, steigt der Auflagerdruck der Gleitkufe auch dann nicht an, wenn
Druckzylinder mit einem auf die jeweilige Tragfähigkeit des Liegenden abgestellten Auflagerdruck elastisch gegen das Liegende gepreßt werden. Da der
eingestellte Beaufschlagungsdruck mit Hilfe des Reduzierventils konstant gehalten wird, steigt der Auflagerdruck der Gleitkufe auch dann nicht an, wenn
Erhebungen, also Sättel, des Liegenden überfahren 3" der abbaustoßseitigen Gleitkufe,
werden. Die Gleitkufe folgt somit elastisch allen Un- Fi 2. 3 einen Schnitt nach der Linie c-c,
ebenheiten des Liegenden, ohne dabei ihren Aufiagerdruck
zu verändern, und verhindert, daß sich durch den weit ausladenden Maschinenkörper die
Versatzseite des Strebfördermittels vom Liegenden 35 Sie löst bei ihrer Gewinnungsfahrt das Flöz 2, dessen
abhebt und sich dadurch ungewollt der Arbeftshori- .Mindestmächtigkeit etwa 0,8 Meter betragen muß.
zont der Walzenschrämmaschine ändert. Darüber
hinaus hat d;ese Ausbildung den Vorteil, daß die
Walzenschrämmaschine allein durch eine Verstellbewegung ihres Portals um die dem Strebfördermittel 4°
zugeordnete abbaustoßseitige Schiene geschwenkt
und in die gewünschte Lage gebracht werden kann,
ohne dadurch den Auflagerdruck der Gleitkufe im
Schramtiefsien zu verändern.
hinaus hat d;ese Ausbildung den Vorteil, daß die
Walzenschrämmaschine allein durch eine Verstellbewegung ihres Portals um die dem Strebfördermittel 4°
zugeordnete abbaustoßseitige Schiene geschwenkt
und in die gewünschte Lage gebracht werden kann,
ohne dadurch den Auflagerdruck der Gleitkufe im
Schramtiefsien zu verändern.
Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal können 45 ßjg hergestellten, auf dem Strebfördermittel verfahr-Antriebsmotor
und Winde über Zwischenplatten der- baren Walzenschrämmaschine zusammengesetzt ist.
art mit den beiden Schrämköpfen verbunden sein, stützt sich mit ihrer unverstellbaren Gleitkufe 8 auf
daß sie gegenüber den Sctirämköpfen in Richtung auf diesem Schrägrampenabschnitt 7 ab. Ihre beiden
das Strebfördermittel vorstehen. Durch diese Anord- Schrämköpfe 9, 9', die über Zwischenplatten 10, 10'
nung wird eine Verlagerung des Maschinenschwer- 5<>
mit der Winde Il bzw. dem Antriebsmotor 12 zu punktes in Richtung auf das Strebfördermittel er- rine.n starren Block verschraubt sind, haben hier im
Gegensatz zu den Serienmaschinen eine Lage, bei der die Walzentragaime 13, 13' auf der dem Strebfördermittel
3 zugewandten Seitenwand liegen. Beide Schrämköpfe 9, 9' sind also in einer um 180° um die
Maschinenlängs-'chse gedrehten Lage mit den beiden
Zwischenplatten 10. 10' verbunden, und die an den Tragarmenden gelagerten Schramwalzen 14, 14' befinden
sich vor den Schrämkopfstirrflächen. Die jc-
enkkettenräder der Winde innerhalb des Portalrah- 6o weils vordere dieser beiden mit schraubenlinienlörmens
gelagert und oberhalb der versatzseitigen Wand rnigen Mitnehmerleisten 15 ausgestattete Schrämdes
Strebfördermiheis angeordnet. Dazu ist der Por- walze 14, 14' löst und lädt das hcreinzugcv/innen:!
talrahmcn mit einer das Antriebskettenrad tragenden Mineral, und das vor beiden Stirnflächen des Ma
Zwischenwelle ausgerüstet, die die getriebliche Ver- schinenkörpers befestigte, bis zum Liegenden reibindung
zwischen Antriebskettenrad und Windenab- 65 chende Räumblech 16, 16' sorgt dafür, daß das nicht
triebswelle herstellt. Zwockmäßigerweise sind die die ausgetragene Haufwerk erneut in den Wirkungsbeversatzseitige
Führungsschiene "umgreifenden Füh- reich der schraubenlinienförmigen Mitnehmerleisten
rungskufen über je einen Verstellzylinder gelenkig 15 der arbeitenden Schrämwalze !4, 14' gelangt.
läutert.
Cs zeigt
Fig. I die Walzenschrämmaschine in einem
Grundriß,
F i g. 2 eine Stirnansicht des Maschinenkörpers mit nach der Linie a-a geschnittenem Portalrahmen und
nach der Linie h-b geschnittener Stützvorrichtung
F i g. 4 eine Ansicht in Richtung .V gegen die Stützvorrichtung
der abbaustoßseitigen Gleitkufe.
Die Walzenschrämmaschine ist mit 1 bezeichnet.
und bewegt sich dabei an dem Streuförd^rmittel 3
entlang. Das Strebfördermittel 3 trägt an seiner versatzseitigen Bracke 4 eine rohrförmige Führungsschiene
5 und abbaustoßseitig eine Schrägrampe 6, deren dem Liegenden benachbartes unteres F.nr'e in
einen zum Liegenden parallelen Abschnitt 7 ausläuft. Die Walzenschrämmaschine 1, derea Maschinenkörper
lediglich aus Bauteilen einer normalen, serienmä-
reicht und außerdem im Bereich des Abbaustoßes Platz geschaffen für die Anordnung der Gleitkufe
und des sie elastisch gegen das Liegende pressenden Druckzylinders.
Damit die Zugkette, an der sich die Walzenschrämmaschine entlangzieht, ihre übliche Lage auf
der Versatzseite des Strebfördermittcls beibehalten kann, sind das Antriebskettenrad und die beiden Um-
Der so freigcsclinittene Maschinenkörper stützt
sich auch unmittelbar neben dem neuen Abbaustoß millels einer Gleitkufe 17 ab. Um die Breite des Maschienenkörpers
und damit des Gewinnungsfeldes klein zu halten, sind beide Schrämköpfc9, 9' so auf
den Zwischcnplatten 10, 10' befestigt, daß die Außenflächen ihrer Tragarme 13. 13' mit der Seitenwand
der Winde 11 bzw. des Antriebsmotors 12 fluchten. In dem dadurch abbaustoßscitig cntstehen-
gegengesetzten linden des Portalrahmens 32 befinden,
werden von je einem doppeltwirkenden Verstcllzylinder 34, 3-1' gehalten. Mit ihrem kalottcnförmigcn
Kolbenstangcnende greifen diese Vcrstellzylinder in eine entsprechend geformte Ausnehmung 35
der ihnen zugeordneten Führungskufen 33 bzw. 33' ein und sind hier durch einen an beiden Enden zugeschärften
Bolzen 36 allseitig schwenkbar mit den Führungskufen 33. 33' verbunden. Die Vcrstellzylin-
den Raum 18 ist die Gleitkufe 17 mit dem zugehöri- io der selbst sind mit dem Portalrahmen 32 vergcn
Druckzylinder 19 untergebracht. Während die schraubt. Sie lassen sich von dem Flüssigkeitskrcis-
lauf eines Schrämkopfcs9, 9' über nichs dargestellte
Leitungen gleichsinnig beaufschlagen und heben dadurch die der Führungsschiene5 zugewandte Kante
des Portalrahmcns 32 an oder aber bringen sie näher an die Führungsschiene S heran. Bei dioser Vcrstellbewcgung
muß die Walzenschrämmaschine 1 sich um ihre Längsachse drehen, so daß sich dei Arbcitshorizonl
der beiden Schrämwalzen 14, 14' ändert.
An der sich über die Länge des Masi liincnfahrweges
erstreckenden Rundgliederkctte 37 zieht sich die Walzenschrämmaschine 1 entlang. Dazu greift sie mit
dem Antriebskettenrad 38 ihrer Winde 11 in die von L'mlcnkkettenrädcrn 39, 39' schleifenförmig um das
Antric! -kettenrad 38 herumgeführte Rundgliederkette
37 ein. Sowohl das Antriebskettenrad 38 als auch die beiden Umlenkkettenräder 39 39' befinden
sich innerhalb des Portalrahmen 32 der Walzenschrämmaschine
1. Hin leistenförmigcr Ansatz 40,
auf dem Schrägrampenabsdinitt7 aufliegende Gleitkufe
8 den Hauptanteil des Maschinengewichtes aufzunehmen hat und dieses Gewicht über den großflächigen
Rampenabschnitt 7 auf das Liegende über- 15
trägt, belastet die Gleitkufe 17 das Liegende direkt.
Ihre Laslaufnahme muß sich daher der Tragfähigkeit
des Liegenden anpassen lassen. Der den Anpreßdruck dieser Gleitkufe 17 erzeugende Druckzylinder
19 liegt um eine waagerechte Achse 20 des mit dem »°
Maschinenkörper verschraubten Rahmens 21
schwenkbar in dem Raum 18 oberhalb der Gleitkufe
17. Er greift mit seiner Kolbenstange an einem Winkelhebcl 22 an, der in seinem Scheitel, bei 23. drehbar gelagert ist und über den Bolzen 24 mit seinem as Antric! -kettenrad freien waagerechten Schenkel das Gabelstück 25
hält. Dieses etwa senkrecht stehende Gabelstück 25,
das sich oberhalb der Kufenlängsmittc befindet und
mit der Kufe gelenkig verbunden 'st· wirkt unter dem
trägt, belastet die Gleitkufe 17 das Liegende direkt.
Ihre Laslaufnahme muß sich daher der Tragfähigkeit
des Liegenden anpassen lassen. Der den Anpreßdruck dieser Gleitkufe 17 erzeugende Druckzylinder
19 liegt um eine waagerechte Achse 20 des mit dem »°
Maschinenkörper verschraubten Rahmens 21
schwenkbar in dem Raum 18 oberhalb der Gleitkufe
17. Er greift mit seiner Kolbenstange an einem Winkelhebcl 22 an, der in seinem Scheitel, bei 23. drehbar gelagert ist und über den Bolzen 24 mit seinem as Antric! -kettenrad freien waagerechten Schenkel das Gabelstück 25
hält. Dieses etwa senkrecht stehende Gabelstück 25,
das sich oberhalb der Kufenlängsmittc befindet und
mit der Kufe gelenkig verbunden 'st· wirkt unter dem
Zylinderdruck auf die Gleitkufe 17 ein und preßt sie 30 der fest in den Portalrahmen 32 eingeschweißt ist
gegen das Liegende. Das Gabelstück 25 und die bei- und sich in Maschinenlängsrichtung erstreckt, nimmt
den Lenker 26, 26' halten die Gleitkufe 17. Beide in einer Bohrung das Wälzlager 41 für die Zwischen-Lenker
26, 26' verlaufen schräg ansteigend und welle 42 auf, die das Antriebskettenrai! 38 an ihrem
greifen mit ihrem oberen Ende an Bolzen 27, 27' der Führungsschiene 5 zugewandten Ende trägt,
des mit dem Maschinenkörper verbundenen Rah- 35 Diese Zwischenwelle 42 greift mit ihrem innen vermenteiles
28, 28' und mit ihrem unteren Ende zahnten aufgebohrten Ende, mit dem sie auf den Aban
Bolzen 29, 29' der beiden Kufenenden an. triebswellenstumpf 43 der Winde 11 aufgesteckt ist.
Ihre Langlöcher 30, 30', durch die die Bolzen 29, in eine Außenverzahnung des Abtriebswellenstump-29'
hindurchgreifen, geben der Gleitkufe 17 eine fes 43 ein und überträgt die Antriebsbewegung der
hinreichende Bewegungsmöglichkeit in Längsrich- 40 Winde 11 auf das Antriebskettenrad 38, das sich in
tung und auch eine Schwenkmöglichkeit um den BoI- unmittelbarer Nähe der Führungsschiene 5, also im
Bereich der versatzseitigen Strebfördermittelseitenwand
befindet.
Etwa in dieser Ebene liegt auch die Rundgliederkette 37, die daher im Bereich der Wal mensch rämmaschine
nur wenig aus ihrer Lage bis zur senkrechten Ebene des Antriebskettenrades herausgefülu werden
muß. Das dem Antriebskettenrad 38 zugewandte Zwischenwellenende trägt auf seinem Umfang eine
dem Rampenabschnitt 7 aufliegende unverstellbare 50 Verzahnung 44, die in Verbindung mit der Innenver-Gleitkufe8
zu entlasten und dafür zu sorgen, daß die zahnung der Bohrung 45 des Antriebskettenrades 3i
senkrechte Wirkungsebene der Resultierenden aus eine drehfeste Verbindung zwischen Antriebsketten
dem Maschinengewicht und der auf die Schneidwerk- rad und Zwischenwelle herstellt. Die beiden Umlenk
zeuge einwirkenden Reaktionskräfte stets auf der kettenräder 39, 39' sind auf starren Achsen 46, 46
dem Strebfördermittel 3 zugewandten Seite der Gleit- 55 gelagert, die einerseits mit dem leistenförmigen An
kufe 8 bleibt. satz 40 und andererseits mit der senkrechten Warn
Die beiden Führungskufen 33, 33', die sich an ent- 47 des Portalrahmens 32 verbunden sind.
zen 31, an welchem das Gabelstück 25 angreift. Den Bcaufschlagungsdruck liefert ein nicht dargestellter
Flüssigkeitskreislauf der Winde 11. Dieser Druck wird vom Bedienungsmann der Walzenschrämmaschine
mit Hilfe eines nicht dargestellten Reduzierventils so eingestellt, daß die Gleitkufenbelastung die
Tragfähigkeit des Liegenden nicht überschreitet. Aufgabe der verstellbaren Gleitkufe 17 ist es, die auf
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Walzenschrämmaschinc mit Antriebsmotor
und Vorschubwinde, die neben dem Strebfördermittel verfahrbar und mit vor Kopf angeordneten,
höhenverstellbaren Schrämwalzen ausgestattet ist und sich abbaustoßseitig des Strebförderers
auf einer dem Strebförderer zugeordneten Schiene und im Schramtiefsten mittels einer über
ein Druckmittelgetriebe verstellbaren Gleitkufe auf dem Liegenden abstützt, dadurch gekennzeichnet,
daß der Maschinenkörper (1) mit einem das Strebfördermittel (3) überspannenden
Portalrahmen (32) starr verbunden ist. der verstellbar an einer versatzseitig am Strebfördermittel
(3) angebrachten Führungsschiene (5) angreift, und daß ein über ein einstelibares
Reduziervt; til beaufschlagbarer Druckzylinder (19) als hydraulische Feder die Gleitkufe (17) gegen
das Liegende preßt.
2. Walzenschrämmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor
(12) und die Winde (11) über Zwischenplatten
(10. 10') derart mit den beiden Schrämköpfen (9, 9') verbunden sind, daß sie gegenüber der.
Schrämköpfen (9, 9') in Richtung auf das Strebfördermittel (3) vorstehen.
3. Walzenschrämmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
Antriebsketrenrad (3P) und Jie beiden Umlenkkeltenräder
(39, 39') der Winde (11) innerhalb des Portalrahmens (32) gelage '. und oberhalb der
versatzseitigen Wand des Strebfördermittels (3) angeordnet sind.
4. Walzenschrämmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Portalrahmen
(32) mit einer das Antriebskettenrad (38) tragenden Zwischenwelle (42) ausgerüstet ist, die die
getriebliche Verbindung zwischen Antriebski-itenrad (38) und Windenabtriebswelle (43) herstellt.
5. Walzenschrämmaschine nach den Ansprüchen I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die
versatzseilige Führungsschiene (5) umgreifenden Führungskufen (33) über je einen Verstellzylinder
(34) gelenkig mit dem Portalrahmen (32) verbunden sind.
6. Walzenschrämmaschine nach den Ansprüchen I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der die
abbaustoßseitige Gleitkufe (17) gegen das Liegende pressende Druckzylinder (19) zwischen
dm beiden Schrämköpfen (9, 9') auf der abbaustoßseitigen Wand der Winde (II) bzw. des Antriebsmotors
(12) angeordnet und vom Druck eines Flüssigkeitskreislaufs der Winde beaufschlagbar
ist.
7. Walzenschrämmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
Druckzylinder (19) waagerecht liegt und über einen um eine rechtwinklig auf den Abbaustoß
gerichtete Achse (23) schwenkbaren Winkelhebcl (22) an einem in der Kufenlängsmitte gelenkig
gelagerten senkrechten Gabelstück (25) der Kufe (17) angreift, und daß an beiden Kufenenden
schräg ansteigende, die Kufe (17) in Längsrichtung führende Lenker (26, 26') vorgesehen sind.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Walzen-
· η ,hint· mit Antriebsmotor und \->rschub-
i eben dem Strebfördermittel verfahrbar
vor Kopf anordneten, höhenverstellbar
£ .Lestattet ist und sich abbaustoßsei-
t dTsS'Wderers auf einer dem Strebförderer
teo^e.en Schiene und im Schramtiefslcn mittels
Sr über ein Druckmittelgetriebe verstellbaren
Gleitkufe auf den Liegenden abstützt.
F inti walzenschrämmaschine!! bekannt, die an
beiden linden mit an Tragarmen gelagerten waagerechten
SchrUmwalzcn ausgerüstet sind Beule Tragarme
sind um je eme waagerechte Gehäuse
des Maschmenknrpers schwenkbar gelagert und können
die an ihnen gelagerte Schrämwalze in eier Vertikalen
verstellen. Oie Tragarme bet.nden,sich .m der
dem Abbaustoß abgewandten Seite der ^. alzensrhrämmaschine:
sie halten die Schrämwalze m einer solchen H-henl..*·. daß die jeweils in Ma-mnenfahrtrichtun.:
^iere Schrämwalze den Masehmenkörper
frei^:i!'oJcl. Dabei stützt die Gewinnungsmaschine sich auf der abbaustoßseitigen W.,.;d des
StrebfördermittcN und im Schramtiefsten au! einer
Gleitkufe ab. die auf dem Liegenden aufm.A und
über ein Druckmittelgetriebe verstellbar ist. Dk Walzenschrämmaschine
wird durch die abbaustoi.seitige
Sch'äerampe des Mrebfördermittels seitlich -fuhrt,
und zwar durch eine I.ängsnut dieser Schrau-:;mpe,
in die die auf dem Strebfördermittel auflk enden Maschinenkufen mii einem Ansatz eingreifen.
Weiterhin uchören neben dem Strebforde>
mittel verfahrbare Gewinnungsmaschinen zum vorlvkannten
Stand der Technik, die .ich mit Hilfe eines auf dem Strebfördermittel verfahrbaren Portalrahmens
führen Seitliche Arme, deren Enden um eine zur Maschinenfahrtrichtung parallele Achse schwenkbar
mit dem Portalrahmen verbunden sind, bilden die einzige Verbindung zwischen Maschinenkörper und
Portalrahmen.
Ebenso sind auch Rohrfiihrungen, die sich an der Versatzseite des Strebfördermittels befinden und
dazu dienen, eine auf dem Strebfördermittel fahrende Gewinnungsmaschine zu führen, vorbekannt.
Walzenschrämmaschincn lassen sich in niedrigen Flözen nur einsetzen, wenn sie neben dem Strebfördermittel
verfahrbar sind. Ihr Gewicht und auch die Reaktionskräfte der vertikalen Schnittkraftkomponenten
ihrer Lösewerkzeuge werden dann zu einem erheblichen Teil von der im Schramtiefsten
angeordneten Gleitkufe direkt auf das Liegende übertragen. Eine so abgestützte und geführte Gewinnungsmaschine
arbeitet einwandfrei, solange das Liegende in der Lage ist. den relativ hohen spezifischen
Flächendruck der Gleitkufen aufzunehmen. Reicht die Tragfähigkeit des Liegenden nicht aus, so drückt
sich die Gleitkufe ein, es ändert sich der Walzenhorizont und die Schrämwalze nimmt Nebengestein mit.
Ziel der Erfindung ist es, eine neben dem Strebfördermittel verfahrbarc Walzenschrämmaschine zu
schaffen, die sich besonders für den Einsatz in niedrigen Flözen mit weichem, nachgiebigem Liegenden
eignet und das Liegende mit ihrer im Schramtiefsten befindlichen Gleitkufe mit einstellbarem Auflagcrdruck
belastet.
Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von einer Walzenschrämmaschine mit Antriebsmotor
und Vorschubwinde aus, die neben dem Strebfördermittel verfahrbar und mit vor Kopf angeordneten.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2113399A DE2113399C3 (de) | 1971-03-19 | 1971-03-19 | Walzenschrämmaschine |
| FR7208590A FR2130158B1 (de) | 1971-03-19 | 1972-03-13 | |
| US00235155A US3753595A (en) | 1971-03-19 | 1972-03-16 | Longwall mining machine overhanging face side of conveyor |
| GB1257172A GB1363022A (en) | 1971-03-19 | 1972-03-17 | Mining machine having a rotary drum cutter |
| JP1972033533U JPS5118322Y2 (de) | 1971-03-19 | 1972-03-21 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2113399A DE2113399C3 (de) | 1971-03-19 | 1971-03-19 | Walzenschrämmaschine |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2113399A1 DE2113399A1 (de) | 1972-09-28 |
| DE2113399B2 DE2113399B2 (de) | 1973-03-15 |
| DE2113399C3 true DE2113399C3 (de) | 1973-10-04 |
Family
ID=5802124
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2113399A Expired DE2113399C3 (de) | 1971-03-19 | 1971-03-19 | Walzenschrämmaschine |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3753595A (de) |
| JP (1) | JPS5118322Y2 (de) |
| DE (1) | DE2113399C3 (de) |
| FR (1) | FR2130158B1 (de) |
| GB (1) | GB1363022A (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE3247939A1 (de) * | 1982-12-24 | 1984-06-28 | Gebr. Eickhoff Maschinenfabrik U. Eisengiesserei Mbh, 4630 Bochum | Zusatzwalze fuer eine niedrig bauende walzenschraemmaschine |
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|---|---|---|---|---|
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