DE2112842B2 - Schaltungsanordnung für einen Transistor-Gegentaktverstärker - Google Patents
Schaltungsanordnung für einen Transistor-GegentaktverstärkerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Aus »Wireless World, Juni 1%8, Seiten 154- 15b« ist
eine Schutzschaltung für einen Transistorverstärker bekannt, die auf den Ausgangsstrom und die Ausgangsspannung
des Verstärkers anspricht. Wie auf Seite 155, rechte Spalte, Zeilen 9 — 21, angegeben ist, muli der
Betrieb der bekannten Schutzschaltung durch eine Grenzlastlinie festgelegt sein, wenn eine Blindlast
angesteuert werden soll, wobei IM einen Sicherheitsgren/.wert bildet (Fig. 6 sowie Seite 155, mittlere Spalte,
Abs. 3). IM muß dabei 2,25 Amper bei einem Ausgangsspit/cnstrom von einem Amper und einer Last
von Ib Ohm betragen. Dies hat zur Folge, daß der l.cistungsverbraiich des Ausgangslransistors entsprechend
dem erhöhten Ausgangsstrom /unimmi, wenn die
Last kurzgeschlossen wird.
Der F.rfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Schutzschaltung der eingangs genannten so auszubilden,
daß bei möglichst einfachem Schaltungsaufbau der Leistungsvcrbraiich im Betrieb der Schutzschaltung
möglichst gering ist.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs I
angegebenen Merkmale.
Bei dieser Schutzschaltung ändert sich die Schutzgrenz.linie
in Abhängigkeit von tier l.asispannung, so
daß der l.eislungsverbraiich des Ausgangstransistors
verringert wird, wenn die Last kurzgeschlossen wild.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Fig. I —8 beispielsweise erläutert. Es zeigt
F" i g. I ein Schaltbild eines mit der Schutzschaltung
ausgestatteten Gegentaktverstärkers,
F i g. 2 ein Diagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise der Schaltung der Fig. 1,
F i g. 3 ein Ersatzschaltbild eines Teils der Schaltung
der F i g. 1,
Fig.4—6 Diagramme zur Erläuterung der Arbeitsweise
der Schaltung der Fig. 1,
F i g. 7 ein Schaltbild einer weiteren Ausführurigsform
der Erfindung, und
F i g. 8 ein Diagramm zur Erläuterung der Arbeitsweise
der Schaltung der F i g. 7.
Fi g. 1 zeigt einen Tonfrequenzverstärker 1 mit einer
Ausgangsschaltung 2 in Form eines Transistor-Gegentaktverstärkers,
der aus zwei im Gegen takt geschalteten Verstärkerstufen 2A und 2ß besteht. |ede Verstärkerstufe
2Λ bzw. 2ß enthält zwei Verstärkertransistoren QX, Q2 bzw. QX', Q2' in Darlingtonschaltung und
einen vorgeschalteten Transistor Q 3 bzw. Q 3'. Den Transistoren Q I, Q 2 bzw. QV, Q 2' sind Schutztransistoren
Q3 bzw. Q3' vorgeschaltet, deren Basis über
einen Widerstandsspannungsteiler vorgespannt ist, der zwischen den Anschluß plus Seiner Betriebsspannungsquellc
und den Anschluß für einen Last L, z. B. einen Lautsprecher, geschaltet ist. Bei jeder positiven und
negativen Halbwelle des der Ausgangsschaltung 2 zugeführten Signals werden die Transistoren Q2 und
Q 2' abwechselnd geöffnet und gesperrt, so daß sie die Last abwechselnd speisen.
Da die Stufe 2ß, die bei der negativen Halbwelle des Signals arbeitet, den gleichen Aufbau wie die Stufe 2A
hat, wird nur die Stufe 2/1 beschrieben. Beide Stufen sind
am Punkt A an die Last L angeschlossen. Der Spannungsteiler besteht aus der Reihenschaltung von
Widerständen RS, /?4, R 2 und R 1, die zwischen den
Anschluß plus ßund den Punkt A geschaltet und deren
Verbindungspunkt der Widerstände R 4 und R 5 mit der Basis des Transistors Q3 verbunden ist. Zwischen den
Verbindungspunkt der Widerstände R 2 und R 4 und Masse ist außerdem die Reihenschaltung einer Diode
D 1 und eines Widerstandes R 3 geschaltet. Parallel zum Widerstand R 2 ist ein Kondensator Cl geschaltet. Der
ausgangsseitige Verbindungspunk'. des Kondensators Cl und des Widerstandes R 2 ist auch mit dem Emitter
des Transistors Q 2 verbunden. In der Stufe 2ß ist der entsprechende Verbindungspunkt mit dem Kollektor
des Transistors Q 2' und dem Emitter des Transistors Q V verbunden.
Der beschriebene Gegentaktverstärker arbeitet wie folgt: Die Impedanz RL der Last L und die
Widerstandswerte rl. rl, r3, r4 und r5 der
Widerslände RX, R 2, RX R 4 und R 5 werden so
gewählt, daß RLunil rl wesentlich kleiner als r2, r.3, r4
und r% sind; die Widerstandswerte rl, r4 und rS der
Widerstände R 2, R 4 und R 5 werden so gewählt, daß
r5 wesentlich größer als r2 und r4 ist, so daß der Transistor Q3 gesperrt ist, wenn der Transistor Q2
gesperrt ist. Die Werte dieser Widerstände werden beispielsweise wie folgt gewählt: rl =0,5Ω,
r2 = r4=lk£2, r5 = 27kO. und r3 = 2kil. Die Spannung
der Diode D 1 bei der Leitfähigkeit, die Spannung zwischen Basis und Emitter des Transistors Q 3 bei
Leitfähigkeit und die Spannung zwischen Emitter und Kollektor des Ausgangstransislors Q2 sind mit VDl.
vlil:. bzw. VC bezeichnet, praktisch liegen die
Spannungen VDund Vß/f bei 0.6 bis 0,7 Volt.
Es sei angenommen, daß sich die Transistoren Q 2
und C 2' beide gesperrt sind, und daß das Potential am Ausgangspunkt A gleich dem Massepotential ist. In
diesem Falle ist der Transistor Q 3 gesperrt, da die
Widerstandswerte der Widerstände so gewählt sind, daß r5 wesentlich größer als r4, r2 und rl ist. Der
Reihenschaltung aus der Diode D 1 und dem Widerstand R 3 werden ferner Spannungen zugeführt, die an
den Widerständen R 2 und Rl erzeugt werden; diese
Spannungen erreichen jedoch nicht die Leitfähigkeitsspannung VD1 der Diode Dl; die Diode D 1 bleibt
daher in gesperrtem Zustand. In gleicher Weise werden auch der Transistor Q 3' und die Diode DY im
Sperrzusttid gehalten.
Gelangt die positive Halbwelle des Signals an die Basis des Transistors QX, so wird der Ausgangstransistor
Q2 leitend. Ein Ausgangsstrom IC gelangt zum
Widerstand R1 und zur Last L. so daß an diesen
Elementen Spannungen entsprechend dem Ausgangsstrom IC auftreten. Übersteigen die Spannungen die
Leitfähigkeitsspannung VD 1 der Diode D 1, so wird die
Diode D 1 leitend; infolgedessen wird für einen Teil des Ausgangsstromes /C ein NebenschluC über den
Widerstand /?2, die Diode D 1 und den Widerstand R 3
geöffnet.
Die Bedingung, unter der der Transistor Q3 bei
gesperrter Diode D 1 !eilend wird und die Schutzwirkung einleitet, lautet wie folgt:
Vm.2 ''<
'-.. + '4
Ci t- C4 + Cs
Ci t- C4 + Cs
/·, I1
I heraus ergibt siel
/, ti
C, \ C,
(I)
(2)
In einer graphischen Darstellung wird die Gleichung (2) durch eine gerade Linie ;/ in Fig. 2 veranschaulicht.
Die Gleichung 2 wird also im Hereich oberhalb der I inic
a erfüllt, wobei der Transistor Qi leitend wird und die
.Schulzwirkung einleitet. Unter diesen Umständen wird der Transistoi Qi gesteuert durch eine Spannung
entsprechend der Summe einer Spannung zwischen dem Kollektor und limitier des Transistors Q2 und einer
Spannung, die durch den Kollektorstrom des Transistors Qi hervorgerufen wird. Praktisch wird der
Transistor Qi jedoch kaum im Nichtbetrie'jsbereich der
Diode D\ leitend gemacht; dieses Phänomen tritt im Falle ein, in dem eine Phasendifferenz /wischen dem
Ausgangsslrom /<· und d_T Spannung V( auftritt, wenn
die Last L beispielsweise induktiv ist. Ist die Spannung V( gleich Null, so isi ein maximaler Strom begrenzt auf
Vm/ri; der Gradient der geraden Linie α wird
lusgedrüekldurch:
I Ci
I,
c, + R1 c,
erhall man aiis einem
folgende Gleichungen:
folgende Gleichungen:
t R1
(c, t
Durch Auflösen dieser Gleichungen (3) und (4) erhält
man folgende Gleichungen:
c, c, + C1 I c
In dem Hereich, in dem Diode O, leitend ist, wenn also
die folgende Gleichung gilt:
Hrsai. schaltbild der Fi g. i
| <0 | I- | 0) | V1 + Kr, | + R1) | U | - I | /H lO |
| (Cs- | l-c4 +/_,) | (C,+/ | 3> | — /-, | |||
| (Cs | + | 14 + | 0> In + | Kl) IL | ' /Il | J + r2 rc |
(5)
(es + Cj + c,) (c, + C1) -r.
Ferner ergibt sich folgende Gleichung aus dem Ersatzschaltbild der F i g. 3:
V111 =-- c4/,
(7)
Setzt man die Ausdrücke für /i und h gemäß den
Gleichungen 5 und 6 in die Gleichung 7 ein und formt diese Gleichung um, so erhält man:
Vri. Ko + r\) ('4 + 's) + Q · Ol - '''zu ' 0 · ''s
/·, |c_, ο + /;, (/s t- 's + C4 + /,)} - R, 's /s
V(
im l-al
c. Ic, · ;, +r}{!\ + C4 + c_,)} - R1 ■ c, -Cs (S)
je, C4 +C1 (C; f C1 + /.))
isl der Ausgangsstrom /( in der Gleichung 8 kleiner als
Null. Praktisch ist jedoch /< ÄO; wenn daher die
Impedanz Ri der Last /,größer als dieser Wert ist. bleibt
der Transistor Qi im nichtleitenden Zustand und übt
ι, keinen Einfluß auf den Verstärkungsvorgang aus. Eine
Kurve, die durch Gleichung (8) ausgedrückt weiden könnte, besitzt die Form der Kurve b in Fig 4. Im
Hereich Λ oberhalb de. Kurve b ist der Transistor C>i
leitend und begrenzt den Ausgangsstrom Ic längc der
ic Kurver). Isl die Impedanz Ri der Last /.kleiner als
O ' 's
ι; so wird die Schutzwirkung eingeleitet und der Ausgangspunkt /(entsprechend der Kurve b begrenzt.
Isl die Impedanz Ri der Last L größer als Ri<t, so wird
der Transistor Qi nicht leitend; der Ausgangsstrom /<
wird nicht durch die Schutzschaltung begrenzt. In
",Ii diesem Falle ist ein möglicher Ausgangsstrom üblicherweise
durch die Kurve c begrenzt, die ausgedrückt werden kann durch
I c, I R,) I, I
) /■
14 ι
'Ί I-<
Die obige Schutzwirkung sei weiter mit Hilfe der
Kennlinien des Ausgangstransislors erläutert. Die durch
die Gleichung 8 gegebenen Verhältnisse sind in I- i g. 5
veranschaulicht. Gerade Linien du, d\, dz und c/j (F i g. 5)
stellen die Grenzkennlinien der Schutzschaltung dar. wenn die Lastimpedanz Ri. kleiner als Rilt (aufgetragen
in l·'i g. 4) ist. Die Linie du ist die Grenzkcnnlinie der
.Schallung, wenn die Lastimpedaiv Ri gicich Null ist. Die
G'Tadc (A mil der größten Neigung ist die Grcnzkennlinie
wenn die Lastimpedanz Ri gleich oiler wenig kleiner
als /i(ll isl. Hei solchen Lasiimpedan/en erfüllt die
Schaltung die Schutzwirkung in Bereichen oberhalb
dieser geraden Linien; die maximalen Ströme bei
solchen Lastimpcdtin/.cn sind durch die geraden Linien
(L. du d2 und di jeweils begrenzt.
Wird also die Stromquellensp.iiinung /.:'. μ mit /:\ «,
angenommen, so ändert sich die Spannung V, /wischen dem Emitter und Kollektor des Ausgangstransistors Q2
/wischen Null und E. «,. Im Falle, in dem die Lastliiic
aufgrund der Lastimpedanz. Ri in einen1 Winkel Bi liegt
(der Neigungswinkel der Lastlinie gegenüber der Abszisse ist also kleiner als H\). wenn also die
I astimpcdan/ R/ größer als Ri1, ist. so existieren die
geraden Begrenzungslinien du. d\, d2 und d<
nicht; die Schaltung erfüllt ihre normale Funktion, ohne daß eine Begrenzung des Ausgangsstromes I, erfolgt.
Liegt dagegen die Lastimpedanz Ri in einem Winkelbereich Θ?. so wird der Ausgangsstrom /<
an den Schnittpunkten der Lastlinien Zo, Zi. Zi und Zi mit den
geraden Linien du, d\. d2 und d\ begrenzt; Ströme mit
Werten, die jene der Schnittpunkte übersteigen, fließen nicht. Selbst wenn ferner die Stromquellenspannung
von F. H1 auf F1 », geändert wird, bleiben die obigen
Be/iehungen unverändert. Die Lastlinien sind in einem
solchen Falle mit Zu. Z1, Z? und Zy bezeichnet.
Der Schul/vorgang für die Ausgangsschaltung 2. basierend auf den obigen Kennlinien, ergibt sich aus
I i g. b. In dieser Figur bezeichnet Z eine Lastlinie für
den Fall, daß die Lastimpedanz einen bestimmten Wert oberhalb Ri,, besitzt. Liegen die Spannungen V,
/wischen den Kollektoren und Emittern der Transistoren Q2, Q2 im Bereich zwischen Null und F. «, (E. n, ist
die Betriebsspannung und 2E4 n\ ( — E, «, —\- E, H1) wird
/wischen Kollektor des Transistors Q2 und Emitter des
Transistors Q2 in F i g. 1 angelegt), so befinden sich die
Dioden D, und D2 im Linschaltzustand; der Ausgangsstrom
/, wird durch die geraden Begrenzungslinien du. du d2. di und di entsprechend den Lastimpedanzen beim
Hinschaltvorgang des Transistors Qi begrenzt. Sind die Spannungen V, der Transistoren Q2. Q2 zwischen
Emitter und Kollektor größer als die Betriebsspannung E. /j., so sind die Dioden Di, D1 im nichtleitenden
Zustand, ebenso auch die Transistoren ζ>). Qi.
Infolgedessen wird der Ausgangsstrom /< durch die
gerade Linie ..(Fi g. 2) begrenzt. Die Bereiche A und A '
sind also Schut/.bereiche der Transistoren Q2. Q2. in
denen die Ausgangsströme /( die Transistoren nicht durchfließen.
Bei der obigen Beschreibung ist die Lastlinie Zfürdcn
Fall angenommen, in dem die Last L ein reiner
Widerstand ist. Praktisch besitzt jedoch ein Lautsprecher beispielsweise eine induktive Charakteristik; in
diesem Falle bildet die Lastlinie eine Ellipse Z; mit der Lastlinie ZaIs langer Achse. Bei kleinem Ausgang greift
<!ie Ellipse Z; in die Bereiche A und A' nicht ein; bei
großem Ausgang besteht dagegen die Möglichkeit, daß die Ellipse Zi in die Bereiche A. A ' für den Schutz der
Transistoren Q2-Q2 eingreift, wodurch der Schutztransistor
ζ)ϊ eingeschaltet wird und das Ausgangssignal
abschaltet.
Um eine solche Möglichkeit auszuschließen, wird bei einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung eine
Vorspannung, erzeugt durch Gleichrichten der in der Last /. erzeugten Ausgangsspannung, R2. R, besteht.
Der Schaltwcrt des Schutztransistors Qt wird daher
entsprechend der Ausgangsspannung geändert, womit sich die Bereiche der Schutzzonen A und A ändern; auf
diese Weise wird ein Abschalten im Falle einer induktiven Last vermieden.
I'i g. 7 veranschaulicht ein abgewandeltes Ausfiihrungsbcispicl
der Erfindung, das für eine solche Funktion geeignet ist. Die an der Last /. erzeugte
Spannung wird durch Dioden Di. Dy gleichgerichtet. Das gleichgerichtete Ausgangssignal wird Tcilerpunkten
zugeführt, an denen die Widerstände R1, Ri in die
Widerstände Wj.,, /?ihund Ru und Rit, unterteilt sind. Die
Potentiale der Kathoden und Anoden der Dioden D1, D2
werden entsprechend der Ausgangsspannung vorgespannt, wodurch sich die Schaltwerte der Schutztransistoren
Qi. Qi ändern.
Die Schutzzonen A. A' bewegen sich infolgedessen
entsprechend + E\ und — E\ nach außen und verhindern, daß die elliptische Lastlinie Z; in die Bereiche A. A'
eingreift. Wenn sich also die elliptische Lastlinie Z; vergrößert, vergrößert sich das Ausgangssignal, so daß
sich die Bewegungen + £1 und —/Ti der Zonen A, A'
vergrößern und eine Unterbrechung des Ausgangssignals verhindern.
Die Schutzzonen bewegen sich somit entsprechend der Ausgangsspannung und vermeiden eine Unterbrechung
des Ausgangssignals selbst im Falle einer induktiven Last. Bei einem Kurzschluß der Last und
einer dadurch bedingten Verringerung der Lastimpedanz Ri unter einen bestimmten vorgegebenen Wert
Ri11. wird der Schutzvorgang eingeleitet; die Ansprechgeschwindigkeit
ist außerordentlich hoch, so daß der Ausgangstransisior zuverlässig geschützt wird.
Der Wert der Lastimpedanz Rity. bei welchem die
Schutzwirkung eingeleitet wird, kann ferner geeignet gewählt werden: dieser Wert kann auf eine relativ
niedrige Impedanz eingestellt werden, so daß die Last innerhalb eines weiten Bereiches gewählt werden kann:
es können beispielsweise eine größere Anzahl von parallelgeschalteten Lautsprechern Verwendung finden.
Ist die Lastimpedanz /?/<,. bei der der Schutzvorgang
eingeleitet wird, verhältnismäßig niedrig, so kann die
Schutzschaltung so ausgebildet werden, daß sie nur bei einem Kurzschluß der Last wirksam wird. Es kann
nämlich sein, daß bei Musikgeräuschen kurzzeitig ein sehr großer Strom fließt, während der Mittelwert dieses
hohen Augenblicksstromes verhältnismäßig klein ist.
Die Erfindung wurde anhand der Fälle erläutert, in
denen positive und negative Stromquellen benutzt werden und die Last L direkt zwischen den Ausgangspunkt
A und Masse geschaltet ist. Die Erfindung ist jedoch auch bei einer Schaltung anwendbar, bei der eine
positive oder negative Stromquelle benutzt wird und ein Kondensator in Reihe zur Last L geschaltet ist. In einem
solchen Fall ist der Kondensator zwischen die Last L und Masse geschaltet: der Verbindungspunkt des
Kondensators mit der Last L wird als Massepunkt des
Schutzsystemes (gleichstrommäßig betrachtet) verwendet.
Hierzu 5 HIaU Zeichnungen
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung für einen Transistor-Gegentaktverstärker, bestehend aus zwei im Gegentakt
geschalteten Verstärkerstufen mit jeweils einem Verstärkertransistor und einem vorgeschalteten
Schutztransistor, dessen Basis über einen Widerständsspannungsteiler vorgespannt ist, der zwischen
den einen Anschluß der Betriebsspannungsquelle und den Anschluß für die Last geschaltet ist, wobei
die Basis des Schulztransistors an den Verbindungspunkt zwischen dem ersten und zweiten Widerstand
des Spannungsteilers und der Emitter des Verstärkertransistors zwischen den zweiten und dritten
Widerstand des Spannungsteilers geschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen
den zweiten und dritten Widerstand (R4, Rl) des Spannungsteilers ein vierter Widerstand (R 2)
geschaltet ist, und daß am Verbindungspunkt zwischen dem vierten Widerstand (R 2) und dem
zweiten Widerstand (R 4) die Reihenschaltung einer Diode (Dl) und eines Widerstandes (R 3) angeschlossen
ist, deren vom Verbindungspunkt abgewandtes Ende an den Bezugspunkt geschaltet ist.
2. Schutzschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (R3) der
Reihenschaltung (D 1. R Ϊ) in zwei Teilwiderstände
(R 3u, R3b) unterteilt ist, deren Veibiiidungspunkl
über eine weitere Reihenschaltung einer Diode (D3) und eines Widerstandes mit der Last (L) verbunden
ist.
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