DE2112651C3 - Spann- und Lösevorrichtung für Werkzeuge an Bohr-, Fräs-u.dgl. Werkzeugmaschinen - Google Patents
Spann- und Lösevorrichtung für Werkzeuge an Bohr-, Fräs-u.dgl. WerkzeugmaschinenInfo
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Description
45
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Hauplanspruchs angegebenen Art.
Bei einer beispielsweise aus der CH-PS 4 37 965 bekannten gattungsgemäßen Spann- und Lösevorrichtung
für in einer Spindelaufnahme angeordnete w Werkzeuge bzw. Werkzeughalter wird, sobald der
Kolben die Zugstange zum Lösen des Werkzeughalters in Bewegung setzt, ein Paket von hintereinandcrgcschalteten
Tellerfedern zusammengedrückt. Die auf das Federpaket ausgeübte Druckkraft wird als in Spindel- v<
längsrichtung wirkende Kraft auf die Spindellagerung sowie den Mechanismus übertragen, der die Spindel in
Längsrichtung verschiebt. Diese Kräfte bedeuten für die Spindellagerung und den Mechanismus eine unerwünschte
Belastung, die zu einem erhöhten Verschleiß w und einer Reduzierung der Genauigkeit der Werkzeugmaschine
führt. Diese Längskräfte werden noch überlagert durch stoß- oder schlagartig auftretende
Beanspruchungen, die beim Lösen des Werkzeughalters aus dem Spindelkonus auftreten und insbesondere bei f<
großen Werkzeugmaschinen sehr hoch werden können, da beim Arbeiten die auf das Werkzeug bzw. den
Werkzeughalter einwirkenden Kräfte den Werkzeughalter sehr fest in den Spindelkonus pressen. Diese
Nachteile sind auch bei einer Ausführungsform gegeben, bei welcher der das Lösen des Werkzeughalters
bewirkende Antrieb ortsfest am Maschinengehäuse angeordnet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art so auszubilden,
daß die zum Lösen des Werkzeughalters bzw. Werkzeugs aus der Spindel notwendigen Betät'gungskräfte
von der Spindellagerung bzw. dem die Spindel betätigenden Antrieb zuverlässig ferngehalten bleiben.
Diese Aufgabe wird bei einer solchen Vorrichtung durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs
angegebenen Merkmale gelöst
Auf diese Weise läßt sich die Spindel stets dann gegen eine Längsbewegung blockieren, wenn der Werkzeughalter
von der Halteeinrichtung gelöst wird. Die dabei auftretenden, in Spindellängsrichtung wirkenden Kräfte
werden zuverlässig von der Spindellagerung und dem Spindelbetätigungsmechanismus ferngehalten und von
dem Gleitstück unmittelbar in den Werkzeugmaschinenrahmen übertragen, wo sie keine Beschädigungen
oder erhöhte Verschleißerscheinungen hervorrufen können.
Damit wird mit technisch geringem Aufwand jegliche Auswirkung der zum Ausstoßen des Werkzeughalters
nötigen Lösekräfte auf die Lager und den Antrieb beseitigt. Es werden nicht nur wesentlich längere
Standzeiten für die Lagerungen und den Spindelbetätigungsmechanismus erreicht, sondern es lassen sich die
Spindellager als einfache und platzsparende Radiallager ausbilden.
Besondere Ausführungsformen des Anmeldungsgegenstandes lassen sich den angeschlossenen Unteransprüchen
entnehmen.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Teil einer Vertikalspindel-Fräsmaschine,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 in Fig. 1,
F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 in F i g. 2,
F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 in F i g. 2,
F i g. 5 eine Seitenansicht, teilweise geschnitten, eines Teils der Spindel und des Werkzeughalters gemäß Fig.2,
F i g. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 in F i g. 2,
F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 in F i g. 2,
F i g. 5 eine Seitenansicht, teilweise geschnitten, eines Teils der Spindel und des Werkzeughalters gemäß Fig.2,
Fig.6 einen der Fig.2 ähnlichen Schnitt durch den
von der Spindel gelösten Werkzeughalter,
F i g. 7 einen Teilschnitt eines Nockens,
F i g. 8 einen Teilschnitt eines Spindelhakens,
F i g. 9 einen Nocken von F i g. 7 mit einem Führungsstern,
F i g. 7 einen Teilschnitt eines Nockens,
F i g. 8 einen Teilschnitt eines Spindelhakens,
F i g. 9 einen Nocken von F i g. 7 mit einem Führungsstern,
F i g. 10 einen Schnitt nach der Linie 10-10 in F i g. 2,
F i g. 11 einen Schnitt nach der Linie Il -11 in F i g. 2,
Fig. 12 einen Schnitt nach der Linie 12-12 in Fig. 2,
F i g. 13 einen Schnitt nach der Linie 13-13 in F i g. 11,
Fig. 14 ein in Fig.2 und Π gezeigtes Auflaufglied,
und
F i g. 15 ein in F i g. 2 und 11 gezeigtes Gleitstück.
Mit 20 ist der Spindelkopf einer Senkrechtfräsmaschine bezeichnet, die ein Gehäuse 21 mit einer vertikal verschiebbaren, aber drehfesten Fräspinole 22 aufweist. Die Fräspinole 22 trägt eine Spindel 23, die mit der Fräspinole vertikal bewegbar, aber relativ zu ihr in Lagern 24 drehbar ist. Am unteren Ende der Spindel kann ein Werkzeughalter H befestigt werden. Die Spindel 23 wird von einem Elektromotor 25 über einen einstellbaren Riementrieb 26 und ein Schieberad-Vor-
Mit 20 ist der Spindelkopf einer Senkrechtfräsmaschine bezeichnet, die ein Gehäuse 21 mit einer vertikal verschiebbaren, aber drehfesten Fräspinole 22 aufweist. Die Fräspinole 22 trägt eine Spindel 23, die mit der Fräspinole vertikal bewegbar, aber relativ zu ihr in Lagern 24 drehbar ist. Am unteren Ende der Spindel kann ein Werkzeughalter H befestigt werden. Die Spindel 23 wird von einem Elektromotor 25 über einen einstellbaren Riementrieb 26 und ein Schieberad-Vor-
gelege 28 mit einer veränderbaren Drehzahl getrieben. Die vertikale Achse, längs der die Fräspinole 22 und die
Arbeitsspindel 23 bewegbar sind, wird als Z-Z-Achse bezeichnet. Die Bewegung der Fräspinole und der
Spindel wird mit Hilfe einer auf einem Querhaupt 29 i befestigten, hydraulischen Einrichtung durchgeführt.
Zum Verbinden des Werkzeughalters W mil der Spindel 23 ist gemäß Fig.2 und 6 die Spindel
rohrförmig und an ihrem unteren Ende mit einem Innenkonus 30 versehen, in den jeder Werkzeughalter
W mit einem-passenden Außenkonus 31 einsetzbar ist.
Der Außenkonus 31 ist an einem vom eigentlichen Fräswerkzeug Γ getrennten Werkzeughalter ausgebildet,
der das Spannen von unterschiedlichen Werkzeugen ermöglicht. Das obere Ende des Werkzeuges Tist in ι
> einer axialen Ausnehmung 32 des Halters H aufgenommen und durch eine radiale Klemmschraube 33 drehfest
mit dem Halter //verbunden. Der Werkzeughalter Wist mit einer Ringnut 34 versehen, die seine Verwendung
mit einer automatischen Schnell-Spannvorrichtung >o
ermöglicht.
Zum drehfesten Verbinden des Werkzeughilters W gegenüber der Spindel 23 ist im Werkzeughalter eine
Längs-Keilnut 35, die sich bis zu einer Stirnfläche 36 des
Werkzeughalters H erstreckt, und ein radialer Keil 38 »s
auf der Spindel vorgesehen. Der Keil 38 besteht aus einem mit Preßsitz in einer Bohrung der Spindel
sitzenden Zapfen, der mit einem Kopf in die Keilnut 35 eingreift.
Die Schnell-Spannvorrichtung besteht aus einer jo Spannstange 39, einer Kupplung 40 zum lösbaren
Verbinden der Zugstange mit dem Werkzeughalter W aufgrund einer Längsbewegung der Spannstange
gegenüber der Spindel 23, und einer zum Bewegen der Spannstange dienenden Einrichtung mit einer Feder 41, «
die die Spannstange relativ zur Spindel 23 in eine Richtung bewegt, daß der Werkzeughalter in den Konus
30 hineingezogen wird. Ferner enthält sie eine Ausrückeinrichtung 42, mit der durch Bewegen der
Spannstange in der entgegengesetzten Richtung die -in
Kupplung ausgerückt und der Werkzeughalter von der Spannstange gelöst wird. Die Spindel 23 weist am
oberen Ende einen Innenkonus auf, der das außenkonische Ende eines Spindelfortsatzes 43 mit einer
zylindrischen Ausnehmung 44 aufnimmt, die von einer Schulter 45 begrenzt ist. im oberen Ende des Fortsatzes
43 ist an seiner Außenfläche eine Raste 46 gebildet. Die Spannstange 39 durchsetzt die Spindel 23, den
Spindelfortsatz 43 und die Ausnehmung 44 und nimmt mit einem Außengewinde eine Mutter 48 auf, die mit so
einer Klemmschraube 49 an der Spannstange festgelegt ist. Die untere Fläche 50 der Mutter bildet gegenüber
der Schulter 45 eine Gegenschulter. In der Ausnehmung
44 ist zwischen der Schulter 45 und einer Gegenschulter
50 der Mutter 48 die Feder 41 angeordnet, die aus v, mehreren Sätzen von je drei aneinanderliegender,
Tellerfedern 51 besteht, wobei die Sätze paarweise in entgegengesetzter Richtung gewölbt angeordnet sind.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind 34 Tellerfedernsätze verwendet.
Die am unteren Ende der Spannstange 39 vorgesehen
ne Kupplung 40 besteht aus einem mil der Spannstange
verbundenen Kupplungsteil 53, der in ein am Werkzeughalter vorgesehenes Kupplungsteil 52 eingreift. Der
Kupplungsteil 52 weist eine zu einer Stirnfläche 36 des f>j
Werkzeughalters Whin über eine Ausnehmung 55 axial offene Ringnut 54 auf, die zur Stirnseite 36 hin von einer
Ringschulter 56 begrenzt ist. Der Kupplungsteil 53 besteht aus einer Spannzange 58, die mit dem unteren
Ende der Spannstange 39 verschraubt in einer Bohrung 59 der Spindel 23 axial beweglich angeordnet ist. Dat
zum Werkzeughalter H hin weisende Ende der Spannzange 58 besteht aus über den Umfang verteilten
radial federnden Spannfingern 60, deren freies Ende jeweils einen nach außen weisenden Haken zum
Hintergreifen der Ringschulter 56 aufweist. Die Spannzange 58 ist durch eine auf die Spannstange 39
aufgeschraubte Gegenmutter 57 gesichert, die eine unbeabsichtigte Trennung der Teile verhindert.
Bei einer Abwärtsbewegung der Spannzange 58 gegenüber der Spindel 23 werden die Spannfinger 60
eingezogen, so daß sie durch die Ausnehmung 55 an der Ringschulter 56 vorbei in die Ringnut 54 eintauchen,
wenn der Werkzeughalter Win den Konus 30 eingesetzt wird. In einer Relativstellung, in welcher die beiden
Kupplungsteile 52,53 einander überlappen, wird der mit der Spannstange 39 verbundene Kupplungsteil 53 durch
eine Nockensteuerung zum formschlüssigen Eingriff in den Kupplungsteil 52 des Werkzeugfwiters Wausgefahren.
Die Nockensteuerung besteht aus No;:kenanschlagflächen
62 auf der Innenseite der Spannfinger 60 an deren freiem Ende und einem an der Spindel
angeordneten zylindrischen Nocken 63, der mit den Nocken »nschlagflächen 62 in Wirkverbindung tritt. Der
Nocken 63 ist mit radialen Stegen 64 zentriert, die je einen Zwischenraum 68 zwischen den Spannfingern 60
durchsetzen. Es sind vier Stege 64 vorgesehen, die innen mit dem Nocken 63 und außen mit einer Hülse 65
verbunden sind, welche von einem Sicherungsring 66 in der Spindelbohrung 59 gehalten wird. Es sind acht
Spannfinger 60 und acht Zwischenräume 68 vorhanden, so daß sich in jedem zweiten Zwischenraum ein Steg 64
befindet.
Es ist ferner ein Auswerfer zum Ausstoßen des Werkzeughalters H vorhanden, der auf eine abwärtsgerichiete
Axialbewegung der Spannzange 58 anspricht. Er weist eine in der Hülse 65 verschiebbare Hülset mit
axialen Schlitzen 70 auf, die jeweils von einem der Stege 64 durchsetzt sind. Das untere Ende 71 der Hülse 69
kanu an der Stirnfläche 36 des Werkzeughalters W angreifen, wenn eine Schulter 72 der Spannzange 58 an
der oberen Stirnfläche der Auswerferhülse 69 angreift und diese gegen die Stirnfläche 36 schiebt.
Beim Abwärtsbewegen des Werkzeughalters H gegenüber der Spindel 23 könnte eine infolge des
Abstandes zwischen den Konussen 30 und 31 mögliche Seitwärtsbewegung zu einem Wiederverrasten zwischen
den Kupplungsteilen 52, 53 führen. Um dies zu vermeiden, ist auf dem unteren Ende des Nockens 63 ein
Führungsstern vorgesehen, der mit radialen Stegen 73 versehen ist. Die Stege bilden Führungsflächen mit
Abwickelungen 74, deren Durchmesser etwas kleiner ist als der Durchmesser der Ausnehmung 55 und etwa
ebenso groß wie der Außendurchmesser des eingezogenen
Kupplungsteils 53. Die Abwinkelungen 74 können an der Wand der Ausnehmung 55 gleiten und führen den
Kupplungsteil 53 beim Herausziehen. Beim Zurückziehen des Kupplungsteils 53 aus dem Werkzeughalter W
können die Abwinkelungen 74 an der Kante der Ringschulter 56 antreifen und den Werkzeughalter
gegenüber der Spindel zentrisch führen.
Die Kraft zum Aufwärtsbewegen der Spannstange 39 und des Kupplungs'eils 53 wird von den Federn 51
erzeugt. Liegt gemäß Fig. 2 der Werkzeughalter Wan
der Spindel 23 an, so sind die Federn 51 teilweise zusammengedrückt, wodurch sie den Werkzeughalter W
satt in den Innenkonus 30 der Spindel 23 drücken. Die
Federkraft belastet die Spindellager 24 nicht.
Die Ausrückeinrichtung 42 dient zum Abwärtsbewegen der Spannstange 39. zum Trennen der Kupplungsteile
53, 52. In Fig. 1.2 und 6 ist ein Lagerdeckel 75 der Fräseinheit gezeigt. Knapp oberhalb des Lagerdeckels
befindet sich eine kreisförmige Platte 76 mit ebener fläche 77. die eine zentrale Ausnehmung 78 enthält,
durch die sich der Spindelfortsatz 43 mit Spiel erstreckt. Die Platte 76 ist mit drei vertikalen Gewindebohrungen
79 zur Aufnahme von Klemmschrauben 80 versehen, welche die Platte 76 durchgreifen und sich am
Lagerdeckel 75 absiiii/cn. Durch Verstellen tier
Schrauben kann diese Platte in eine horizontale und in die gewünschte Höhenlage gegenüber dem Lagerdeckel
75 gebracht werden. Die Platte 76 ist mit Schrauben 81 .im Lagerdeckel 75 befestigt (F-" ig. 13).
Auf der Platte 76 sit/l ein Gehäuse 84 mit einem
Deckel 85. der einen Befesligungsflansch 86 mit acht
Durchgangsbohrungen 88 bzw. 88' aufweist Mit jeder zweiten Rohrung 88 fluchtet eine von vier im Gehäuse
84 angeordneten Gewindebohrungen 89. in die eine Kopfschraube 90 geschraubt ist. Mit den Durchgangs
bohrungen 88' fluchtet vertikal jeweils eine Durchg.ingsbohning
91 im Gehäuse 84 und eine Gcwindeboh rung 92 in der Platte 76. die miteinander von
Kopfschrauben 93 durchsetzt sind. Zwischen 'lern
Gehäuse 84 und dem Deckel 85 ist eine Membran 94 angeordnet, die einen mutieren Teil 95. einen Rand %
und einen umgebogenen, biegsamen Teil 98 aufweist. Der Rand % ist zwischen dem Befestigungsflansch 86
ιΐ;··Ί dem Gehäuse 84. und der mittlere Teil 95 zwischen
einem Kolben 99 und einer Klemmplatte 100 eingespannt,
die \οη einer St hraube 101 und einer Mutler 102
zusammengehalten werden. Zwischen der Membran 94 und ihrer Klemmplatte 100 upd dem Deckel 85 ist ein
Drui kr,ium 103 vorhanden, der ober eine Leitung 104
ti'iH D"k"kniittel beaufschlagbar ist.
'hi'mB 1 ι g. 1 ist die Leitung 104 mii Cin-n
/weiweg-MagneUentil 105 verbunden, dessen euu
Öffnung über eine Leitung 106 mit euter (nicht
gezeigten) Druckquel'e verbunden ist. Verwendet wird
> . .f .M1,,,, „.t,. n„„.u„i, ,„,, „,„,,.„ μ-....ι .
r kp ι HV. Line andere Öffnung 108 fuhrt ins Freie. Dem
Magnetventil 105 Sind elektrische leitungen 109 und
110 zugeordnet, deren eine einen Drucktas'enschalier
111 or-'r.ilt Re; offenem Schalter ist das Magnetventil
-!-(,irlov -,<-, cJali die Leitung 104 mit der Ahstromöff-■■
.1U- 108 verbunden ist Heim Schließen de-· Schalters
w " ! '!.ι- Magnet νenH derart betavgv '.',:!' e- die
i ■■ ".",J-J-: IOf>
und 104 miteinander verbinde;. s<>
dall ·.-'[)· ;.k-au:r. ICj tr,:' D~;ck: :ft beaufschlag? wir,;
D-J- K"\b-jr 99 n; .:·- Koibenfuhrungsrohren 112
-.."·:·.: t'efuh-;. die mü F-.r.dteilcn 113 in Bohrungen 114
der Piare 76 angeordnet sind. Auf gegenüberliegenden
sj'v- der Ausnehmung 78 in der Platte 76 :s' -ewei's ein
Kι-;-·.■".'"■ ihr-irgsrohr ! '2 ■- .--,rgesehen. d::- ein··: scr;·-:aIe
•i ■'".".£ 115 auf·* ei-' :-. der eine Führ .ig^-tange lift
:·. · -,---j-s 99 sc'S'.-.c-:-.·- is;, !edes Kn:-. -nfuhnir-cs-
·■ -- ■ ■- einer R : -^ei;'e.;e- 118 ^'.t/eben. d'e
1 19
-ι 120 rr des Werkzeughalters muH eine fJewegung der Spindel
23 und des Fortsatzes 45 verhindert werden. Dazu sind zwei Gleitstücke 121 vorgesehen, die diametral
gegenüberliegend am Spindelfortsalz 43 angeordnet sind und aus einem rechteckigen Block bestehen, dessen
innere Stirnfläche 122 eine halbkreisförmige Vertiefung bildet und in die als Nut ausgebildete Raste 46 des
Spindelfortsat7.es eingreifen kann, so daß die Oberseile
123 des Gleitstückes an der diese Nut begrenzenden Schulter 124 angreifen kann. Auf entgegengesetzten
Seiten der Gleitstücke 121 sind Führungen 126
angeordnet. Jede Führung 126 weist eine Wand 128
längs der Seiten der Gleitstücke, einen oberen Flansch 129 zum Übergreifen der Gleitstücke, und einen unteren
I lausch I 30 auf. in dem drei Bohrungen fur kopfschirmhen
131 ausgebildet sind, die in Gewindebolirungen I 12
der Platte 76 eingeschraubt sind. Rückstellfedern 131 in
F-'orm von Schrauhendruckfedern drücken ledes Gleit
stuck 121 radial auswärts vom Spindelforf-.itz 41 weg
Dazu hat jedes Gleitstück eine Ausnehmung Π4. an
deren äußerer Stirnwand Π5 das eine F.tule der leder
113 angreift. Das andere linde der Feder 13) greift an
Zylinderstiften 136 an. die in Bohrungen 118 der Plane
76 eingesetzt sind. Zum Halten der Feder 133 in ihrer
Wirkstellung dient ein Glied 139 mit zwei Flanschen
140. die auf entgegengesetzten Seiten der leder 111
angeordnet M.-.d. Das Glied 139 ist über der Oberseite
123 des Gleitstückes angeordnet und mil Schrauben 141
befestigi. welche Bohrungen 142 durchsetzen und in Gewindebohrungen 141 des Gleitstückes eingeschraubt
sind. Das Glied 139 hat innen einen schrage1: Flansch
mit einer Auflauffliiihe 144 zum kuckzug des dleitsiuk
kes. Der obere Teil <.\lv inneren Stirnwand 145 Δ<:'
Ausnehmung 134 jedes Gleitstuckes bildet -;ne >-· Iu ig
aufwärts und einwärts gerichtete Aiiflauffim. :ie 14h. ..'■··
/u der Auflaufflache 144 parallel ist.
Der Kolben 49 ist mit zwei Paaren vo:· Armen 148
versehen, zwischen denen eine um eine Wc !>· ISO fiel
drehbare Nockenrolle 149 angeordnet i'1. I -ir iedes
Gleitstück 121 sind zwei Arme und eine Knie
■. o-1-..'sehen.
Bei einer Bewegung des Kolbens aus einer oben-n
Ι.,,ϋ,,ηηΙΙ.·,,, I* ;., ...,.,.. ,in lor.-·
<Cloll. in.r H ,· M .......Γι
jede RoMe 149 nut ihren Umfang an der A.-^.v.iifiache
I4f> an. so daß die Gleitstücke bis an den S;r'..;e!ii>r:<..«tz
41 bewegt werden. Wenn sich der Kmi-en w<
'er abwärts bewegt, wäl/en sich die Rollen .i'.i der Wand
145 ab und halten die Gleitstücke in d-.-v ί I ;; t-,
gezeigten Stellung. Die Platte 76 weist :■■·■:· \ hcrmaU
••ersehene Ausnehmungen 151 auf zur A-if^ahme irr
Ro'len 149 am F-.nde ihres Abwärishubes (I · g n).
Wenn sich der Kolben aufwärts beweg: waizo-i s·,. (·
die Rollen 149 zunächst auf den Stirnw ,im:.: 145 ,(i-IaNs
die Rückstellfeder 1 33 ein Gleitstück 121 nicht aus
dem Spindelfortsatz 43 ausrückt, greift eine Rolle 149
hei ihrer Abwärtsbewegung an der AufLt-.!"Mache 144
an und erzwing! das Ausrücken des Giei"-:·:; kc-. Oi<j
Sc.hr.iube 101 ist an der der Span-i-^angc- 19
gegenüberliegenden Sc:-; mit einer \er<-v'''ing 152
••ersehen, deren Grund 153 im Abstjr.j - ■_■■-jr
■ό-.TL-n Flache 154 der S: :nnstange 39 j-:j:■_·■■";?.■' ·:
■ -.-'■' in dieser oberen S'ir" lache anschiacm ....ir;".
7 r f-'rla'jtcrijpg el·.·' Vrheitsw eise sei % '"■..-;·>■.-·,··.
■:..■'■■· -m'eis de- Ki.:r.~:!:r.gstcile 52 .· c 51 ·■-■
'Λ c-'.zejgh/jiter .'' r .:-;■" Sr<;nde! 23 ce<-".:"■■"· "■: '."d
Jj:' -:-h der K".'-j- ^9 ii 'e;ner o:--.- S;·.'.-^
b'j-' -ic-!, si- da1"1 ,-■·■· - "-1 .i-jn einander lj; :—..: -.·.--■:--.:j-
F".u uc- !53 .:■,! !54 des K..!'-..-' ..-.. ,:-.-r
Spannstange ein Abstand vorhanden ist (F i g. 2). Der
Schalter 111 ist offen und das Magnetventil 1OS
stromlos. Zum Lösen eines Werkzeughalters wird der Schalter Ul geschlossen, über das Magnetventil 105 der
Druckraum 103 mit Druckluft beaufschlagt und der Kolben 99 abwärtsbewegt. Seine Rollen 149 greifen an
den Auflaufflachen 146 der Gleitstücke 12t an, bis diese
zum Soindelfortsatz 43 hin und in die Raste 46 bewegt
weiten. Der Spindelfortsatz 43 wird festgehalten. Bei
fortgesetzter Abwärtsbewegung des Kolbens greift u>
dessen Flache 153 an der Stirnfläche 154 der Spannstange an. Danach werden die Te'ilerfedern 51
zusammengedrückt und die Spannslange 19 gegenüber der Spindel 23 abwärtsbewegt. Es werden die
Spannfinger 60 vom Nocken 63 weggeschoben, so daß > der Kupplungsteil 53 eingezogen und aus dem
Kupplungsteil 52 ausgerückt wird (F ι g. 6). Wenn sich die Spannzange 58 mit ihren Spannfingern 60 weiter
abwärts bewegt, wird die Stirnfläche 36 des Werkzeughalters «von der Äuswerferhuise 69 beaufschlag!, so ·>.
daß sich die Konusse 30 und 31 voneinander trennen.
Wenn der sich abwärtsbewegende Kolben 99 an der
Spannstange 39 angreift und die Federn 51 weiter zusammendrückt, wird der diese Federn tragende
Spindelfortsatz von den Gleitstücken 121 festgehalten, so daß auf die Spindellager 24 keine Kräfte übertragen
werden.
Bei geschlossenem Schalter 111 wird der Konus 31
eines anderen Werkzeughalters H eingesetzt, daß der Keil 38 und die Keilnut 35 sich gegenüberstehen. Der
eingezogene Kupplungsteil 53 tritt in die Ausnehmung 55 des Werkzeughalters ein. Nach öffnen des Schalters
111 wird das Magnetventil 105 ausgeschaltet und der
Druckraum 103 entlüftet. Die Federn 118, anfänglich mit
Unterstützung der Federn 51, heben den Kolben 99, bis die Kolbenschraube 101 in der Vertiefung 120 anliegt.
Zunächst entspannen sich die Tellerfedern 51, so daß die Spannstange 39 gehoben wird und die Konusse 30, 31 in
satte Anlage gelangen. Die Tellerfedern SI drucken ständig den Werkzeughalter aufwärts gegen die
Spindel. Der Kolben bewegt sich nach Trennung der Flachen 152 und 153 voneinander weiter aufwärts.
Dabei wälzen sich die Rollen 149 von den Stirnwänden
145 ab auf die Auflaufflächen 146. Rs entspannen sich die
Federn 133, wobei sie die Gleitstücke 121 aus der Nut
i4ö ausrucken, so daß die Spindel 23 für die
Vertikalbewegung während darauffolgender Zerspannungsvorgänge freigesetzt wird. Wenn ein Gleitstück
121 unter der Wirkung der ihm zugeordneten Feder 133 nicht rückgestellt wird, erfolgt seine Rückstellung
formschlüssig durch den Angriff der entsprechenden Rolle 149 an der Auflauffläche 144.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Spannen und Lösen von einen konischen Schaft aufweisenden Werkzeugen bzw.
Werkzeughaltern an Bohr-, Fräs- und dgl. Werk- ί zeugmaschinen, in deren Arbeitsspindel zentrisch
eine mit dem Schaft kuppelbare Spannstange axial verschiebbar angeordnet ist, wobei das Verschieben
der Spannstange in Spannstellung durch Federkraft und das Verschieben in Lösestellung durch einen der m
Federkraft entgegenwirkenden am Maschinengehäuse gelagerten hydraulischen Zylinder-Kolben-Motor
erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß am Kolben (99) mindestens ein Nocken (149)
angeordnet ist, der bei Verschiebung des Kolbens π über eine Auflauffläche (146) mit einem im Gehäuse
(76, 84) quer zur Spindel (23, 43) verschiebbar geführten Gleitstück (121) zusammenwirkt, das in
eine Raste (46) der Spindel passend eingreift, und daß die Spannstange (39) nach Verrastung des >o
Gleitstücks.^!) in der Raste (46) vom Kolben (99) beaufschlagt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gleitstück (121) in einer ihr Lösen aus dem Eingriff mit der Raste (46) anstrebenden 2r>
Richtung von einer Feder (133) belastet ist.
3. Vorrichtung nach einem de·· Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gleitstück (121)
eine zweite Auflauffläche (144) für den Nocken (149) ausgebildet ist, die der Auflauffläche (146) gegen- iu
überliegend an einer Seite einer Ausnehmung (134) zur Aufnahme des Nockens angeordnet ist, und daß
der Nocken als in die Atsnehnvjig (134) eintauchende
Rolle ausgebildet is*, die am Kolben derart angeordnet ist, daß sie beim 'eintauchen in die i>
Ausnehmung (134) die eine Auflauffläche (146) beaufschlagt und beim Herausziehen aus der
Ausnehmung die andere Auflauffläche (144) beaufschlagt und das Gleitstück (121) außer Eingriff mit
der Ausnehmung (134) bringt, sofern nicht die Feder (133) das Gleitstück (121) außer Eingriff bringt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1970370A | 1970-03-16 | 1970-03-16 |
Publications (3)
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| DE2112651B2 DE2112651B2 (de) | 1980-08-28 |
| DE2112651C3 true DE2112651C3 (de) | 1981-06-11 |
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Family Applications (1)
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| GB (1) | GB1338075A (de) |
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