DE2112505A1 - Transportvorrichtung fuer den praktisch keimfreien Transport grosser Lebewesen - Google Patents
Transportvorrichtung fuer den praktisch keimfreien Transport grosser LebewesenInfo
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Description
Patentanwalt Patentanwälte
Dr. phil. Gerhard Henkel Dr. rer. nat. Wolf-Dieter Henkel
D - 757 Baden-Baden Balg Dipl.-Ing. Ralf M. Kern
Dr. rer. nat. Lothar Feiler
D-8 München 90 Eduard-Sdxntd-Str. 2
r -j Tel.: (0611) 663197
:.'-ide.-la.idse Qrganisatie vco:· UimK.
Toegepast-liatuurwe'c 3ns jnappeli^.:
Oxidersoek ten belioeve van tiie Volks0ezondheiä
Den Haar;, nieder lande f £ ^
L ' J
für den praktisch keimfreien T^anspor
DIi 2_fiadung betrifft eine Transportvorrichtung fir den
praktisch keimfreien Transport großer Lebewesen, insbesondere eins Krankentrage für ernste Fälle.
lieben Gegenständen, welche besondere Anforderungen bezüglich
Genauigkeit und Sauberkeit erfüllen müssen, werden auch Lebewesen immer häufiger in speziell klimatisierten Räumen
behandelt, Derartfee Räume sind als "sterile Räume" bekannt und kennzeichnen sich durch ein auf dem Prinzip der Laminarströmung
arbeitendes Belüftungs- und Klimatisierungssystem, d.h. im Raum wird ein Luftstrom aufrechterhalten, der über
an der Decke oder einer Seitenwand des Raums vorgesehene Hochleistungs-Teilchenfxlter, sogenannte Hepa-Filter,
eintritt und den Raum mit Laminarströmung durchstreicht, bevor er über Auslaßöffnungen oder Gitter im Boden oder in
einer gegenüberliegenden Seitenwand wieder aus dem Raum austritt. Die Geschwindigkeit der Luft im sterilen Raum
beträgt mehr als k$ cm/s und die Filter halten 99,97#
aller Teilchen von mehr als 0,3 a, Größe zurück, so daß
praktisch alle Bakterien zurückgehalten werden und auch nicht Über die Auslaßöffnungen eintreten können. - 2 -
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- 'CL -
Insbesondere die Operationssäle in Krankenhäusern und Kliniken
werden mehr und mehr als sterile Räume gebaut, da Patienten mit
schweren Verletzungen, zu operierende Patienten und solche, an denen Transplantationen vorgenommen werden sollen, häufig
eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Infektionen besitzen.
Aus diesem Grund sollen Verseuchungen bzw. Verunreinigungen durch Bakterien sowohl während der Operation als auch postoperativ
vermieden werden. In der Praxis kann jedoch der Bau eines ganzen Krankenhausflügels als steriler Raum nicht verwirklicht werden,
weshalb die Patienten vom Operationssaal über eine unbehandelte Atmosphäre in ein Krankenzimmer transportiert werden müssen,
das ebenfalls als steriler Raum ausgebildet ist oder Jedenfalls eine zeltförmige sterile Bettanordnung enthält, die einen vollständigen.
Abschluß um das Bett herum darstellt und eigene Vorkehrungen für die Luftzufuhr über Hepa-Filter besitzt.
Aufgabe der Erfindung ist in erster Haie die Schaffung einer
isolierten Transportvorrichtung zur Beförderung von Personen mit stark herabgesetztem Abwehrvermögen gegen Infektionen
von einem sterilen Raum zu einem anderen.
ι Isolierte Transportgeräte zur Beförderung von Leichen sind bekannt; sie weisen einen gefüllten und gegenüber einem sterilen
Raum vollständig verschlossenen Innenraum auf, so daß sie , zu einem anderen sterilen Raum transportiert und dort geöffnet ;
werden können, Dies ist jedoch im Fall von großen Lebewesen =
in einem derart vergleichsweise kleinen Raum nicht möglich, da dieser Raum nicht ohne Gefahr für das oder die in seinem
Inneren befindlichen Lebewesen vollständig gekapselt werden
kann» Die Erfindung schafft daher eine Transportvorrichtung mit einem klimatisierten Innenraum, deren auf dem Prinzip der
Laminarströmung arbeitende Klimaanlage während des Transports vorzugsweise mit einer eigenen Kraftquelle arbeitet.
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Obgleich der in der Transportvorrichtung zur Verfüguno stehendet
Kaum ziemlich klein ist, muß ein vergleichsweise großer Zugang
vorgesehen sein, der geöffnet und geschlossen werden kann. Im offenen Zustand des Raums tritt jedoch in diesem eine andere
Laminarströmung auf, während die Laminarströmung während des Üffnens und Sehließeiis eine Modifizierung erfährt. Infolgedessen
könnten, wähi'end des Einbringens des zu transportierenden
Lebewesens Bakterien über den Zugang in den Raum eindringen, was verhindert werden muß.
Erfindungsgemäß ist die Transportvorrichtung daher mit einer einstellbaren Klimaanlage versehen, die vorzugsweise mit dem
Mechanismus zum öffnen und Schließen der Vorrichtung gekoppelt ist.
Im offenen Zustand wird eine größere Luftmenge benötigt, um den Innenraum keimfrei zu halten, als wenn die Vorrichtung
geschlossen ist, und da das öffnen und Schließen der Vorrichtung stattfindet, wenn sie stillsteht, ist die Klimaanlage vorzugsweise
in einen getrennten, mit eigener Stromquelle arbeitenden Teil und einen größeren Teil unterteilt, dessen Stromquelle
sich außerhalb der Vorrichtung befindet und in deren stillstehender Stellung angeschlossen wird.
Das oder die Gebläse der Klimaanlage nebst Getrieben und Vorfiltern
sowie gegebenenfalls vorhandenen Dämpferkammern
sind im Sockel der Vorrichtung angeordnet, wobei erfindun^sgemälE
vier der fUiif Wände des ilaums durch die Innenwände eines
waagerechten Verttllerkastens über· den Gebläsen und zwei
aufwärts geneigte Kanäle an den Enden des Verteilerkasten»
sowie den Boden einer waagerechten Verteilerkammer gebildet werden kennen, welche mit den Kanälen verbunden ist und in
welcher die Hepa-Pilter angeordnet sind. Für die Beförderung
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von Pati-enten muß die öffnung in einer langen Seitenwand vorgesehen
sein, während die gegenüberliegende Längs-Seitenwand des Raums durch einen flexiblen, durchsichtigen Kunststoff-Schirm
gebildet wird, in welchem mit Handschuhen versehene Manschetten zur Handhabung des Patienten beim Einlegen und
Herausnehmen angeordnet sind.
Der Zugang zum Innenraum sollte vorzugsweise durch einen herabhängenden
Faltenvorhang verschlossen sein, dessen Innenseite sowohl im geschlossenen als auch im offenen Zustand nur der im
Innenraum herrschenden Laminarströmung ausgesetzt ist und niemals
mit der Außenseite in Berührung gelangt, während die Luft stets unter der Unterkante hindurch auszuströmen vermag»
Nachdem das Innere der isolierten Transportvarrichtung sterilisiert
worden ist, kann sie in geschlossenem Zustand in einen Operationssaal gerollt werden. Nach dem öffnen kann dann ein
Patient vom Operationstisch in den Raum eingebracht werden, worauf die Vorrichtung geschlossen wird und der Transport beginnen
kann. Die Außenseite der Vorrichtung braucht jedoch nicht keimfrei zu sein, wenn in der Wand des Operationssaals eine Schleuse ■
vorgesehen ist, welche nach außen führt und dem Zugang zum Innenraum der Transportvorrichtung entspricht. Dasselbe gilt
für das Herausnehmen des Patienten in einem Krankenzimmer oder einer zeltförmigen Bettanordnung, d.h. einem Sauerstoffzelt,
Der Transport selbst braucht dann nicht durch mit steriler Kopfbedeckung und Kleidung bekleidetes Pflegepersonal zu erfolgen,
dennoch kann beim Einlegen und Herausnehmen des Patienten in die bzw. aus der Transportvorrichtung mit Hilfe der in die flexible
Seitenwand eingebauten Handschuhmanschetten im sterilen Raum, im Operationssaal oder im Krankenzimmer dem mit steriler Kopfbedeckung
und Kleidung bekleideten Personal von außerhalb Hilfe geboten werden. - 5 -
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Jhn folgenden ist eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
anhand der Zeichnung näher erläutert, die eine perspektivische Darstellung einer krankentragenähnlichen Transportvorrichtung
mit den Merkmalen der Erfindung zeigt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist einen Rahmen 1 auf, der
beispielsweise auf vier Laufrädern 2 montiert ist, welche ähnlich
wie Krankenhausbetten um lotrechte Achsen verschwenkbar sind und zur Erzielung einer festgelegten Stellung blockiert werden
können. Der Rahmen 1 entspricht in Länge und Breite den Abmeesungen
eines Krankenhausbetts, während die Höhe der Vorrichtung durch die Abmessungen der zu durchfahrenden Türöffnungen
bestimmt wird.
In normaler Betthöhe ist eine Tragplatte 3 vorgesehen, auf die
eine Matratze aufgelegt werden kann, auf welcher der Patient abgelegt wird.
Unterhalb der Tragplatte 3 ist im Sockel des Rahmens 1 ein Gebläse 4 mit einem Motor 5 angeordnet, der durch einen Akkumulator
6 oder eine andere unabhängige Stromquelle gespeist wird.
Neben dem Gebläse 4 ist ein zweites, größeres Gebläse 7 einem Motor 8 montiert, der über eine isolierte Zuleitung 9
von einer Steckdose her mit Netzstrom gespeist werden kann. Das zweite Gebläse 7 kann nur dann in Betrieb gesetzt werden,
wenn die Transportvorrichtung in der Nähe einer Netz-Steckdose abgestellt ist.
Die Gebläse 4 und 7, vor deren Ausgangsöffnunsen jeweils
Dämpferkammern 10 und Vorfilter vorgesehen sein können, uiünderi
in einen waagerechten Verteilerkasten 11 unterhalb dev Tragplatte
3 ein, von welchem flache Kanäle 12 und 1 j> abzweigen,
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die um die Tragplatte 3 herum verlaufen und sieh als Stirnwände aufwärts zu einer über der Tragplatte 3 angeordneten
waagerechten Verteilerkammer 14 erstrecken. Infolge der Luftzufuhr von beiden Enden her über die Kanäle 12 und 13
ist die Luftverteilung in. der "Verteilerkammer 14 besonders
gleichmäßige Der Boden der Verteilerkammer 14 wird durch
mehrere Hepa-Blter 15 gebildet, aus denen ein Laminarstrom
keimfreier Luft in Abwärtsrlchtung in den Raum 1 6 über der
Tragplatte 5 fließt« An der rückwärtigen Langseite ist der
Raum 16 durch einen durchsichtigen, flexiblen Kunststoff-Schir-m
17 abgeschlossen, der vier mit; Handschuhen versehene Manschetten 18 aufweist. Der Schirm 17 ist luftdicht an der
rückwärtigen" Kante der Tragplatte 3 befestigt und luftdicht
mit der Innenwand des Verteilerkastens 11 sowie mit den Innenwänden der sich aufwärts erstreckenden Kanäle 12 und
und außerdem mit der Bodenwand der Verteilerkammer 14
verbundene Auf diese Weise ist der Raum 16 durch die Wände
der Klimaanlage und durch den Schirm 17 eingeschlossen,
so daß er nur an seiner Vorderseite rait der Atmosphärenluft
in Verbindung steht« " - '
In der an der Vorderseite festgelegten länglichen öffnung
ist am Boden, der Verteilerkammer 14 ein Falten-Vorhang 19
aufgehängt., der sich an die Innenwände der aufwärts verlaufenden Kanäle 12 und I3 anlegt und.la der-geschlossenen Stellung
möglichst weit herabgelassen ist, so daS er bis unter w&& _ _
längs einer abgerundeten Vorderkante 20 der· Tragplatte 3
reicht, wobei zwischen dem Vorhang 19 '£&<&' äer Vorderkante
20 ein Schlitz t-üw. dpali verLlöiüt. l^&sr in, der Offennoch
in der Schließstellung kotutut die Inr.s:issit-3 dieses Vorhangs
19 jemals mit anderer Luft In Ξ^γακώ,^ al« rait der
über die Filter 15 zugeführten.
Bei hochgezogenem Vorhang 19 wird der Innen-Raum 16 durch
Besprühen mit Peressigsäure desinfiziert. Sodann wird die isolierte Zuleitung 9 angeschlossen, so daß das große
Gebläse 7 im Raum 16 einen Laminarstrom keimfreier Luft erzeugt,
welche über die an der Vorderseite unter dem Vorhang festgelegte
öffnung abströmt, Gewünschtenfalls kann auch noch die
Außenseite der Transportvorrichtung mit Hilfe eines Sprühmittels keimfrei gemacht werden.
Wenn der Raum 16 vollständig keimfrei gemacht worden ist, wird
der Vorhang 19 geschlossen und das kleine Gebläse 4 automatisch eingeschaltet, während das große Gebläse 7 abgeschaltet ^
wird, weil bei geschlossenem Voirhang weniger Luft für die ™
Zufuhr und sur Aufreehterhaltung des keimfreien Zustande
des Raums 1β·benötigt wird. Außerdem darf in dem schmalen Spalt,
der zwischen der Vorderkante 20 und dem Vorhang 19 offen bleibt, die Strömungsgeschwindigkeit der Luft nicht zu hoch werden»
Obgleich in der Zeichnung nicht naher dargestellt, ist es
offensichtlich, daß das Ein- und Ausschalten der Gebläse-Motoren durch Schalter erfolgen kann, die entweder durch den
Vorhang selbst oder durch dessen Antriebsmechanismus betätigt werden können, sofern der Vorhang nicht von Hand hochziehbar
ist. Außerdem kann die Betätigung auch durch Programmierung der Vorrichtung, beispielsweise mit Hilfe von Druckschaltern Λ
ο.dgl, erfolgen.
Die keimfrei gemachte Transportvorrichtung wird in den Operationssaal
und bis dicht an den Patienten herangerollt, worauf die isolierte Zuleitung wieder mit einer Hetz-Steckdose
verbunden wird. Sobald der Vorhang 19 hochgezogen werden muß,
wird das große Gebläse 7 eingeschaltet, wodurch im Raum 16
ein maximaler Luftdurchsatz eingeleitet wird und keine Bakterien über den Zugang eindringen könnea. Nunmehr wird der Patient
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in den Raum 16 hineingelegt, wobei die Handschuh-Manschetten
gute Dienste leisten können, um den Patienten in der richtigen Lage zu lagern. Liegt der Patient richtig, so wird der Vorhang
19 geschlossen und das große Gebläse abgeschaltet, während das kleine Gebläse 4 mittels seiner eigenen Stromquelle in
Form des Akkumulators 6 in Betrieb gesetzt wird.
Die vom kleinen Gebläse erzeugte Menge keimfreier Luft reicht
aus, um eine vollständig laminare Luftströmung in den Raum 16 hinein aufrechtzuerhalten, während die Luft über den Spalt
zwischen dem Vorhang 19 und der abgerundeten Vorderkante 20 der Tragplatte J5 in einer Höhenlage, die beträchtlich unterhalb
der des Patienten liegt, und mit einer so hohen Geschwindigkeit
ausströmt, daß Keime an einem Eintritt gehindert werden, während die Strömungsgeschwindigkeit andererseits so niedrig ist^
daß sie keine Störungen verursacht. Wenn das kleine Gebläse in Betrieb steht, kann die isolierte Zuleitung 9 vom Netz
getrennt werden und kann der Transport beginnen.
Wenn die Transportvorrichtung in einem Krankenzimmer angekommen
ist, wird die isolierte Zuleitung 9 erneut mit einer Netz-Steckdose
verbunden, worauf der Vorhang unter Einschaltung des großen Gebläses 7 hochgezogen werden kann. Sobald der
Vorhang 19 vollständig geöffnet worden ist, wird der Patient
aus dem Raum 16 herausgenommen und in ein Bett gelegt, wobei
die Handschuh-Manschetten 18 wiederum gute Dienste zu leisten vermögen.
Wenn der Operationssaaf^SinerSchleuse mit einer dem Zugang zum
Raum 16 entsprechenden Öffnung versehen ist, kann die Transportvorrichtung
außerhalb des Operationssaals mit vor der Schleuse ausgerichtetem Zugang angeordnet werden.
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Beim Heranfahren an die Schleuse muß vorzugsweise dafür gesorgt werden, daß sich die Oberseite und die lotrechten
Seiten der Transportvorrichtung dicht an die Wand des Operationssaals anlegen, so daß die Luft abwärts ausgeblasen
wird. Sobald der Vorhang 19 hochgezogen und das große Gebläse 7 wieder in Betrieb gesetzt worden ist, kann
die Schleuse geöffnet werden. Nunmehr kann der Patient durch steril gekleidetes Pflegepersonal im Operationssaal in die
Transportvorrichtung eingelegt werden, wobei nicht steril gekleidetes Personal ohne weitere Vorsichtsmaßnahmen mit Hilfe
der Handschuh-Manschetten 18 von außen her Hilfestellung j
zu leisten vermag. Die Außenseite der Transportvorrichtung braucht daher nicht keimfrei gemacht worden zu sein, während
die Beförderung dennoch unter keimfreien Bedingungen stattfindet.
In einem mit Schleuse versehenen Krankenzimmer wird derselbe
Vorgang in urngekehrter Reihenfolge wiederholt. Im Fall eines
Sauerstoffzelt-Betts wird der Zugang zum Raum 1δ mit einer
im Sauerstoffzelt vorgesehenen öffnung verbunden, über welche
der Patient in das Bett überführt wird.
Aus Gründen der besseren Veranschaulichurig sind in der Zeichnung
die Gebläse 4, 7 nebst ihren Getrieben sichtbar eingezeichnet, | In der Praxis sind diese Teile jedoch durch Verkleidungsplatten
dem Blick entzogen. Um möglichst nur saubere Luft anzusaugen, kann es sich als ratsam erweisen, die Dämpferkammern 10 mit
einer Speiseleitung zu verbinden, die sich beispielsweise längs einer Stirnwand aufwärts erstreckt, so daß die Luft
an der Oberseite der Vorrichtung angesaugt wird.
Bs ist ohn^ weiteres möglich, daß ein Gebläse ausreicht,
welches durch einen regelbaren Motor getrieben wird, der
bei kleinem Luftdurcheatz durch seine eigene Stromquelle
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- ίο -
und bei großem Luftdurchsatz über eine Metzleitung von außen her gespeist wird. Dennoch werden zwei getrennte Gebläse
mit jeweils einem eigenen Motor bevorzugt, da im Fall einer Störung immer noch eines, der beiden Gebläse in Betrieb
gesetzt werden kann. Wie erwähnt, kann die Transportvorrichtung auf bekannte Weise mit elektrischen Schaltern und Sperreinrichtungen
versehen sein, welche dafür sorgen, daß die verschiedenen Betätigungsvorgänge in der erforderlichen Reihenfolge
und ohne etwaige Fehlbetätigungen vorgenommen werden.
Zusammenfassend schafft die Erfindung mithin eine Vorrichtung für den praktisch keimfreien Transport großer Lebewesen
zwischen einem Operationssaal utxi einem sterilen Raum, wobei
diese Vorrichtung einen Raum aufweist, in welchem eine Abvrärts-Laminarströmung
sauberer Luft aufrechterhalten wird, indem eine einstellbare Klimaanlage vorgesehen ist, die eine eigene
Stromquelle sowie eine Verbindung zu einer anderen Energiequelle aufweist. Die luftführenden Kanäle unischließen den Raum
an vier seiner fünf Wände, und ein Zugang zum Raum ist mit einer Einrichtung zum öffnen und Schließen versehen, welche mit
der Klimaanlage verbunden ist.
11 -
BAD OHtGINAL
Ci ι'πΊ
Claims (1)
- -It-PatentansprücheTransportvorrichtung für den praktisch keimfreien Transport großer Lebewesen, insbesondere keimfreie Krankentrage für ernste Fälle, gekennzeichnet durch einen Raum (16) mit einer nach dem Prinzip des Laminarstroms arbeitenden Klimaanlage, die während des Transports mit eigener Stromquelle (6) arbeitet,2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vier der fünf Wände des Raums (16) durch die Innenwand eines über einem oder mehreren Gebläsen (4, 7) nebst deren Getrieben angeordneten waagerechten Verteilerkastens (11) durch zwei sieh an den Enden des Verteilerkastens nach oben erstreckende Kanäle (12, 1J-) bzw. durch den Boden einer mit Hepa-Filtern (15) versehenen, mit den Kanälen verbundenen waagerechten Verteilerkammer (14) gebildet werden.5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der einen langen Seitenwand ein Zugang zum Raum (io) vorgesehen ist und daß die gegenüberliegende Seitenwand durch einen durchsichtigen, flexiblen Kunststoff-Schirm ™ (17) verschlossen ist, in welchem mit Handschuhen versehene Manschetten (18) angeordnet sind.4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zugang zum Raum mittels eines Falten-Vorhangs (19) verschließbar ist.- 12 -109841/1216BAD ORIGINAL5· Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klimaanlage einstellbar und mit dem Mechanismus zum öffnen und Schließen des Zugangs zum Raum verbunden ist.6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Klimaanlage in einen Teil, der getrennt mit eigener Stromquelle (6) arbeitet, und in einen größeren Teil unterteilt ist, dessen Stromquelle sich außerhalb der Transportvorrichtung befindet und in deren stillstehendem Zustand anschließbar ist.BAD ORIGINAL
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