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DE2154790A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Luft reinigung in Arbeitsraumen, insbesondere in Operationssälen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Luft reinigung in Arbeitsraumen, insbesondere in Operationssälen

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Publication number
DE2154790A1
DE2154790A1 DE19712154790 DE2154790A DE2154790A1 DE 2154790 A1 DE2154790 A1 DE 2154790A1 DE 19712154790 DE19712154790 DE 19712154790 DE 2154790 A DE2154790 A DE 2154790A DE 2154790 A1 DE2154790 A1 DE 2154790A1
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DE
Germany
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air
room
side walls
filter
flow
Prior art date
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Pending
Application number
DE19712154790
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English (en)
Inventor
Der Anmelder Ist
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Original Assignee
Individual
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Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G13/00Operating tables; Auxiliary appliances therefor
    • A61G13/10Parts, details or accessories
    • A61G13/108Means providing sterile air at a surgical operation table or area
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F3/00Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems
    • F24F3/12Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems characterised by the treatment of the air otherwise than by heating and cooling
    • F24F3/16Air-conditioning systems in which conditioned primary air is supplied from one or more central stations to distributing units in the rooms or spaces where it may receive secondary treatment; Apparatus specially designed for such systems characterised by the treatment of the air otherwise than by heating and cooling by purification, e.g. by filtering; by sterilisation; by ozonisation
    • F24F3/167Clean rooms, i.e. enclosed spaces in which a uniform flow of filtered air is distributed

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Description

2154730
PATENTANWÄLTE
HELMUT SCHROETER KLAUS LEHMANN Dl P L.-P H YS. DI PL.-I N G. 8 MÜNCHEN 25 · L I POWSKYSTR. IO ■
ca-a-10
3. Nov. 1971
Boyd F. Agnew
Verfahren und Vorrichtung zur Luftreinigung in Arbeitsräumen, insbesondere in Operationssälen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Umwälzung und Reinigung von Luft in Arbeitsräuiaen, vor allem in Operationssälen und bezieht sich insbesondere auf eine Einrichtung, mittels der gereinigte Luft über und im ganzen Umgebungsbereich eines Operationstisches in einem Operationssaal in kontinuierlichem Strom geführt werden, kann·
Die Beziehungen zwischen ansteckenden Keimen bzw. Mikroorganismen und Verseuchung sind von Pasteur entdeckt worden, dessen Erkenntnisse praktisch technisch von Lister zum ersten Male ausgenutzt wurdent, Dies waren hervorragende Meilensteine in der jüngeren Geschichte der Medizin. In Weiterentwicklung dieser frühen-Erkenntnisse und Entwürfe wird normalerweise große Sorgfalt auf die Sterilisation von Instrumenten und Gerätschaften, die unbedingte Reinheit der Kleidung und den Gebrauch von Schutzinasken im oder im Bereich der
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ß4D ORIGINAL
Operationssäle verwandt. Obgleich zunehmend herkömmliche Air-Condition-Anlagen üblich sind, deren primärer Zweck die lenrperaturregulierung ist, wurde in der Praxis den in der Luft entstehenden oder enthaltenen Mikroorganismen und anderen Erregerpartikeln bisher relativ wenig Aufmerksamkeit gewidmet·
Durch gewöhnliche Air-Condition-Anlagen in Krankenhäusern wird die Luft in üblichen Krankenhausräumen von etwa 70 bis 85 m stündlich etwa sechs- bis achtmal vollständig ausgetauscht bzw. umgewälzt. Bei so relativ geringen Luftumwälzgeschwindigkeiten kann es nicht selten vorkommen, daß mehrere Millionen Partikel
in nur wenigen dm solcher Krankenhausluft enthalten sind. Der Bakterienanto.1.1 in herkömmlichen Krankenhausoperationsräumen mag etwa in Bereich von knapp eins bis mehr als' zwanzig Bakterien pro dm liegen, Es ist bekannt, daß Krankenhausatmosphäre Bakterienarten und -stamme auf v/eist, die sich einer bakteriologifiihen Überwachung eher entziehen und widerstandsfähiger sind. Solche Bakterienstämme können sich aus Behandlungen mit Antibiotika oder anderen Verfahren zur bakteriologischen Überwachung bei Anwendung noca nicht tödlich wirkender Dosen entwickelt haben.
Jüngste Untersuchungen haben ergeben, daß die Zahl der Infektionen bei Arbeiten in sterilisierter Luft im Operationsraum auf ein Zehntel gegenüber dem Anteil gesenkt werden kann, der zu erwarten ist, wenn die Raumluft nicht sterilisiert wird. Insbesondere bei langen Operationen, etwa beim Ersatz eines Hüftgelenkes oder bei Offenherzoperationen, kann der Anteil der Infektionen bis zu 50$ ansteigen. Im Krankenhaus zugezogene Infektionen, die sogenannten Krankenbett-Infektionen, sind für Genesung oder Nichtgenesung eines Patienten oftmals viel ausschlaggebender als der Anlaß zur eigentlichen Operation selbst.
Aus der Kenntnis, daß es erforderlich ist, den Patienten aus der mit ansteckenden Organismen beladenen Atmosphäre des Krankenhauses selbst zu isolieren, sind eine Anzahl Vorschläge bekannt geworden, die sich mit Anlagen zur Luftbehandlung befassen. So wird beispielsweise in den US-Patentschriften 3 294 480,
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BAD ORIGINAL
3 239 305 und 3 267 955 vorgeschlagen, dem Patienten während oder unmittelbar nach einem chirurgischen Eingriff im Operationssaal des Krankenhauses keimfreie Luft zu- und über diesen hinwegzuführen. Die US-Patentschriften 3 367 257 und 3 465 666 zeigen Anordnungen mehrerer Filter, über die einem sauberen Raum in vertikaler Richtung von oben nach unten Luft zuführbar ist. Keine dieser Anordnungen oder Vorrichtungen läßt sich vorteilhaft auf die Erfordernisse bereits vorhandener Operationsräume anpassen und installieren.
Eine gewisse Verbesserung wird nach der Lehre der US-Patentschrift 3 158 457 erreicht, in der die Zirkulation großer Luftmengen vorgeschlagen wird. Jedoch auch bei vielfachem Luftaustausch £amäß dieser Patentschrift läßt sich die Gefahr in der Luft entstehender Infektionskeime nicht voll oder weitgehend beseitigen. Ohne saubere Überwachung des Stromes gereinigter Luft lassen sich die Infektionskeime nicht so weit wie möglich vermindern. Der Vorschlag gemäß der letztgenannten Patentschrift und auch die Vorrichtungen nach den übrigen oben erwähnten Patentschriften, gemäß denen gereinigte Luft von der Raumdecke aus nach unten strömt, lassen sich in der Praxis nicht ohne wesentliche Änderungen und Umgruppierungen von Ausrüstung und Zubehör verwirklichen bzw. einsetzen, wobei zu berücksichtigen ist, daß gerade die Anordnung dieser Ausrüstungsgegenstände und des dazugehörigen Zubehöres sich über Perioden von vielen Jahren bis zu einem Optimum entwickelt haben. In diesem Zusammenhang sind für übliche Operationsräume die bekannten, oben angeordneten Beleuchtungssysteme von Bedeutung. Ein solches Beleuchtungssystem weist eine beträchtliche Horizontalausdehnung auf und ist in optimaler Lage im allgemeinen unmittelbar über dem Operationstisch und dem Patienten angeordnet. Ein vertikaler Luftstrom, der von der Decke aus und von einem über den Lampen liegenden Punkt nach unten strömt, wird zunächst auf die obere Oberfläche dieses hängenden Beleuehtungssystemes auftreffen, so daß der gesamte oder ein Teil des Operationstisches und des daraufliegenden Patienten dann im "Schatten" des Beleuehtungssystemes liegt, soweit der in Vertikalrichtung strömende Luftstrom betroffen ist.
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BAD ORIGfMAL
Bei Einrichtungen und Systemen gemäß der US-Patentschrift 3 158 457 muß daher der Operationsraum wesentlich umgeändert oder praktisch neu erstellt werden· !Tatsächlich, wird bei Verwendung von Einrichtungen nach dieser Patentschrift der Bau spezieller Räume erforderlich. Dabei v/erden mehrere Unterteilungen und Kammern im Operationsraum selbst vorgesehen. Der Fußboden, über den die Luft vom Raum abgesaugt wird, besteht aus Metallgittern, die in der Lage sein müssen, .relativ hohe Belastungen aufzunehmen. ' :
Ein Hauptteil des für den Operationssaal zur Verfügung stehenden Raumes wird nach diesem Vorschlag durch Luftkammern, Strömungskanäle, Ausrüstungskammern und dergleichen benötigt. Bei anderen in einigen der oben angegebenen Patentschriften erläuterten Einrichtungen zur Luftreinigung ist kein vertikaler Luftstrom vorgesehen. Gleichwohl werden auch dort Trenn- und Seitenwände oder Vorhänge benötigt, um den Liftstrom gleichmäßig auszurichten. Allen diesen bekannten Einrichtungen haftet daher ein wesentlicher Nachteil an, insbesondere bei örtlichen Gegebenheiten, bei denen durch Gesetz die minimalen Abmessungen für große und kleine Operationsräume vorgeschrieben sind. So kann nach der Lehre vieler dieser Patentschriften gearbeitet werden, wenn gereinigte Arbeitsbereiche vorgesehen werden können, deren Abmessungen notwendigerweise aufgrund der Verwendung verschiebbarer Wände und Unterteilungen verkleinert sind. In diesem Falle jedoch werden entweder die Räume nicht den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen oder die Wände und Unterteilungen müssen leicht tragbar oder verschiebbar sein. Doch auch wenn dann den gesetzlichen Bestimmungen genügt wird, sind derartige Riehtwände oder Unterteilungen für den Luftstrom ein Hindernis für den Verkehr im Raum selbst. Außerdem wird die Reinigung und das Waschen des Raumes schwieriger. Auch stören bewegbare oder tragbare Wände und Unterteilungen unter Umständen den Gebrauch und die Anwendung zunehmend komplizierter gestalteter Untersatzgestelle, Ausrüstungseinheiten, Versuchs- und Anzeigevorrichtungen und dergleichen, die üblicherweise verwendet werden. Es kommt hinzu, daß bei den bekannten Einrichtungen keineswegs eine optimale Verteilung des "Luftstromes-gewährleistet wird.
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Der-Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Einrichtung zur Umwälzung und Reinigung von Iaift in Arbeitsräumen, insbesondere in Operationssälen von Krankenhäusern anzugeben, bei denen die erwähnten Nachteile beseitigt sind und die sieh insbesondere auch zur vergleichsweise einfachen Nachrüstung in bereits vorhandene Operationsräume eignen.
Die Erfindung besteht bei einem Verfahren zur Luftreinigung in Arbeitsräumen, bei denen ein Arbeitstisch nahe; jedoch in einigem Abstand von einer Stirnwand und zwischen zwei gegenüberliegenden Seitenwänden des Raumes aufgestellt ist, darin, daß ein seitlich keilförmig zum Rauminneren hin abgelenkter bzw. eingeengter, im Rr.rimquersehnitt fast vom Fußboden bis zur Decke reichender gereinigter Luftstrom von der Stirnwand aus in Längsrichtung und entlang beider Seiten des üisohes über einen den lisch unmittelbar umgebenden Bereich, der in seitlicher Richtung ein-3 beträchtlich über den lisch hinausgehende Breite überdeckt, geblasen wird, daß aus dem Raum im Nahbereioh der Seitenwände Luft im Gegenstrom zur Stirnwand hin abgezogen wird und daß der in den Raum zu blasende Luftstrom über seinen gesamten Querschnitt in einem zwischen dem .Arbeitstisch und der Stirnwand liegenden Bereich gereinigt wird,-
Eine erfindungsgemäße Einrichtung zur Luftreinigung in Räumen mit Arbeitstisch, insbesondere für Operationssäle zur Reinigung der Luft in einem gewissen Umgebungsbereich eines Operationstisches ist dadurch gekennzeichnet, daß an einer Raumstirnwand zwei gegen verschiedene Raumseitenwände erstreckte Luft-Reinigungseinheiten gegeneinanderstoßend aufgestellt sind, die je ein in vertikaler Richtung vom !Fußboden bis im wesentlichen zur Decke reichendes und in Horizontalriohtung entlang der Stirnwand von einer etwa auf die Tisch-Mittellinie ausgerichteten, gedachten Linie bis in die Nähe der betreffenden Raumseitenwand reichendes, jedoch in einem gewissen Abstand von dieser Seitenwand endendes Gehäuse und darin eine über im wesentlichen die gesamte Höhe des Gehäuses reichende Luft- oder Luftspeicherkammer umfassen, daß eine Anzahl gegeneinander abgedichteter Filter in jeder Kammer vorhanden ist, die gemeinsam über die gesamte Höhe und Breite
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BAD ORIGiNAL
der Reinigungseinheit erstreckt ist und deren Innenseite eine Wand der Luftkammer "bilden, daß jede Reinigungseinheit ein Gebläse enthält, das Luft in die Luftkaminer drückt und dessen Ansaugseite mit dem der betreffeneen Raums e it enwaiid zugekehrten Ende der Reinigungseinheit in Verbindung steht und daß die durch das Gebläse in die Luftkammer gedrückte Luft die Luftkammer durch die "Filter in einem im wesentlichen vom !Fußboden bis zur Decke und in Horizontalrichtung in etwas von der verlängerten Tisch-Mittellinie gegen die Seitenwände um einen beträchtlich über die Sischbreite zu beiden Seiten hinausreichenden Strom verläßt, während die Luftrückführung entlang der Raumseitenwände unter Ansaugung durch das Gebläse über die außenseitigen, den Raumseitenwänden zugekehrten Enden der Reinigungseinheiten im wesentlichen in Längsrichtung der Raumstirnseite erfolgt.
Fach dem Grundgedanken der Erfindung und einer bevorzugten Ausführungsform wird gereinigte, keimfreie Luft in einen Kreisprozeß durch einen Operationsraum geführt, indem ein Luftstrom von einer Stirnwand des Raumes in einer Stromquerschnittsverteilung geschickt wird, die annähernd vom Fußboden bis kurz unter die Raumdecke oder zumindest wesentlich über die Köpfe der an der Operation beteiligten Personen sowie über die gesamte Breite des Operationstisches erstreckt ist und dabei noch seitlich einen Raumbereich zu beiden Seiten erfaßt, in dem sich die Chirurgen, Krankenschwestern und anderes Hilfs- und Wartungspersonal üblicherweise während der Operation aufhalten. Anstelle der Verwendung von Seitenwänden, Vorhängen oder Raumunterteilungswänden zur Ausrichtung des Luftstromes wird vorgeschlagen, ein Paar schmaler Ablenkelemente im Bereich der Außenkanten der Luftstrom-? erzeugervorrichtung so anzuordnen, daß der Luftstrom, der im gefilterten Zustand in den Raum eintritt, zum Rauminneren hin gerichtet wird. Der Stromquerschnitt wird dabei so geformt und die Strömungsgeschwindigkeit wird so erhöht, daß sioh die Luft ohne weitere Begrenzungen oder führungsmittel über .dt,n ganzen Raum verteilt. Der Luftstrom wird beim Auf treffen auf das andere Ende oder die entgegengesetzte Stirnwand des Raumes umgelenkt und entlang der gegenüberstehenden Seitenwände zu den Einlassen der Reinigungsvorrichtung im Bereich der gegenüberstehenden Ecken
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des Raumes zurückgeführt, die an die zuerst erwähnte Stirnwand angrenzen. Der luftstrom wird durch tragbare Gütereinheiten geliefert, die an der einen Stirnwand angeordnet sind. Einschließlich ihrer Ablenkelemente stehen diese Reinigungseinheiten von der Wand aus nur geringfügig in den Raum hinein ab, sie reichen jedoch bei üblichen Räumen praktisch vom Fußboden bis zur Decke und von einer Seite bis zur anderen in der Breite des . Raumes, so daß ein größerer Ieil,einer Raumstirnwand abgedeckt ist. Die gesamte Oberfläche der tragbaren Einheit, die gegen den Raum gerichtet ist, ist mit einer Anordnung von "Filtern versehen, so daß der gesamte so entstehende große Luftstroraquerschnitt vollständig gefiltert wird. Dadurch, daß die tragbaren Einheiten pm:", ihren gegenüberliegenden Seiten und an den nach außen gerichteten Enden mit Lufteinlässen versehen sind, wird der gewünschte Luftströmungsquerschnitt vergrößert. Die Ablenkelemente sind vorzugsweise einstellbar an den Außenkanten der Reinigungseinheiten so befestigt, daß sich der aus den Einheiten austretende luftstrom in bestimmter Weise steuern läßt, wobei gleichzeitig die Lufteinlass^ abgetrennt werden.
Ein Ausführungsbeispie"'- der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung beschrieben.
Pig. 1 zeigt die Vorderansicht von zwei erfindungsgemäßen Filtereinheiten;
Fig. 2 zeigt die Draufsicht auf einen Krankenhausraum, der mit erfindungsgemäßen Filtereinheiten ausgerüstet ist, wobei insbesondere die Verteilung des durch die Filtereinheiten erzeugten Luftstromes verdeutlicht ist;
Fig. 3 und 4 verdeutlichen in Vertikalschnitten eine einzelne FiItereinheit; ·
Fig.v5 zeigt einen Querschnitt, gesehen in Richtung der Pfeile an der Linie 5-5 in Fig. 4 und
Fig. 6 verdeutlicht Einzelheiten der Halterung und Befestigung eines frontseitig beschickten Filters und eines Ablenkelementes.
Wie Fig. 2 erkennen läßt, weist ein herkömmlicher Krankenhaus-
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raum Stirnwände 10 und 12, Seitenwände 14» 16» einen Fußboden und eine in dieser Figur nicht gezeigte Decke auf, wobei die Raumhohe etwa 2,8 Ms 3 m beträgt. Der Raum kann beispielsweise quadratischen Grundriß mit etwa 5,80 m Wandlänge aufweisen. Ein Operationstisch 2Ö ist etwa in der Mitte des Raumes aufgestellt. Im Umgebungsbereich des Tisches bewegt und betätigt sich auch das Öperationspersohal mit einem oder mehreren Chirurgen, einem oder mehreren chirurgischen Assistenten und.Krankenschwestern. Dieser Sisöh und der umgebende Bereich sind durch einen laminaren Strom gereinigter Luft stetig keimfrei zu halten«.
Gemäß der Erfindung wird ein gereinigter Luftstrom*der durch die Pfeile 21 angedeutet ist, die in Fig* ? nach links zeigen, über im wesentlichen die gesamte Breite und Höhe des' Raumes von einem Paar von Filtereinheiten 22, 24 geliefert* Dar von den Einheiten ausgehende gereinigte Luftström hat in Draufsicht, wie äiigedeutetj etwa einen Strömungsläiic.squfrschnitt, der einer unter dem Händelöiiamen Coca-Öolä bekannten Flasbhenform ähnelt* Das horizontale Strömungsbild ist dabei über die gesamte Höhe des Raumes im wesentlichen gleich. Der nach außen gerichtete Luftstrom trifft auf die entfernte'Stirnwand 10 auf und wird in seiner Stromungsrichtung umgekehrt und strömt nun, wie durch Pfeile 23 angedeutet ist, entlang der Seitenwande 14 und 16 zur erstgenannten Stirnwand 12 zurück. Die nach außen gerichteten öder äußeren. Endwände 26, 28 der Filtereinheiteh 22» 24 liegen im wesentlichen im Bereich der Raümecken entlang der Stirnwand 12 und nahe den gegenüberliegenden Seitenwändeh 14» 16. Jede dieser Endwände 26* 28 dieser Einheiten weist einen Lufteinläß für im Inneren der Filtereinheiten angeordnete Öebläse auf, der νοώ Fußboden bis zur Decke reicht, was später in näheren Einzelheiten erläutert werden wird* Damit wird Luft durch eine Anordnung von nach vorne gerichteten filtern aus" den Filtere inns it en abgegeben öder abgeblasen, wobei der Luftstrom in seiner räumlichen Ausdehnung im wesentlichen der gesanrben Ausdehnung der beiden Einheiten entspricht, während die Ansaugüng in die Einheiten über die einander gegenüberstehenden äußeren .Endwände dieser Einheiten im Bereich der gegenüberliegenden Ecken der Endwand 12 erfolgt*
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Nach der der Erfindimg zugrundeliegenden Aufgabenstellung wird ein nicht drasch Wände irgendv/ie au leitender gereinigter Luftstrom gewünscht, so daß keine "beschränkenden Seitenwände,· !rennwände oder Luftstromführungsvorhänge "benötigt v/erden, die den zur Verfugung stehenden Fußbodenraum am und um den Operationstisch irgendwie nennenswert beschneiden. Eine solche "wandlose" Führung eines Luftstroines bringt jedoch einige Probleme mit sich. Pur die großen gewünschten Strömungsquerschnitte sind Gebläse hoher Leistung erforderlich. Da nur relativ geringe Erhöhungen der Luftströmungsgeschwindigkeit mit relativ starker Leistungserhöhung auf der Seite der Gebläsemotoren erzielbar ist, können wünschenswerte Geschwindigkeiten in einem wandlosen Tunnel nur unter Inkaufnahme inakzeptabel großer W.<::.l und Wärme entwickelnder Motoren erzeugt werden. Wird weiterhin ein wandloser Tunnel in einem Umwälzsystem verwendet, so ergeben sich sehr leicht unerwünschte Kurz sei '.lüs^ e im Strömungsweg zwischen dem die Piltereinheiten verlassenden Luftstrom und der zum !Filtereinlaß zurückströmenden Luft.
Es hat sich gezeigt, daß sich diese Schwierigkeiten weitgehend beseitigen ließen, wenn ein Luftstrom verwendet wird, der den gewünschten eingeengten und nach innen gerichteten keilförmig abgequetschten Strömungs querschnitt ("C oca-G ola-Flaschenf orm" gemäß Fig. 2) durch ein Paar von Ablenkplattenelementen 27, 29 erhält, die im wesentlichen über die gesamte Höhe der Gütereinheiten 22 bzw. 24 erstreckt sind. Jede Einheit weist eine einzige Ablenkplatte auf, die an der äußeren vorderen Ecke beweglich befestigt ist, die relativ schmal ist und gegen die Filterfläche einen spitzen Öffnungswinkel aufweist. Die Ablenkplatten erstrecken sich im wesentlichen annähernd quer zur Strömungsrichtung des Hauptluftstromes und erzeugen so an den Außenkanten des Hauptluftstromes nach innen gerichtete Strömungskomponenten, die mit dem Hauptteil der ausströmenden Luft zi-.dammenwirken, so daß der in Pig. 2 angedeutete.Strömungsquerschnitt entsteht. Wie diese Pigur erkennen läßt, wird der Luftstrom beträchtlich eingeengt, und zwar im Bereich des Teiles seines Weges, der im Bereich der Längsausdehnung des Operationstisches 20 liegt, wobei dieser Teil des Luftstromes erhöhte Geschwindigkeit aufweist.
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Damit wird der Bereich, des Tisches, der in erster Linie gemäß der Aufgabenstellung im Vordergrund steht, mit einem Luftstrom beaufschlagt, der in diesem Bereich höhere Geschwindigkeit aufweist, '
Außer dem durch die Ablenkplatten verbesserten Strömungsquerschnitt zeigt sich, daß die nach innen gerichteten Luftströmung^— komponenten an den Außenseiten des ausströmenden. Luftstromes die Trennung der Einlasse an den äußeren Endplatten 26, 28 vergrößern« Anders ausgedrückt folgt der Luftstrom nun dem angegebenen Strömungsbild und gelangt nicht direkt vom Ausgang der Giltereinlieiten 22, 24 zu den Einlassen der Giltereinheiten, ohne einen nennenswerten Teil des Raumes f.vrchquert zu haben.
Ein weiterer Vorteil der Ablenkplatten 27, 29 ist darin zu sehen, daß sich die Größe der Öffnung, durch die die gereinigte Luft aus den Gütereinheiten 22, 24 ausströmt, verkleinert hat· Dadurch wird die Geschwindigkeit der ausströmenden Luft aufgrund der verkleinerten Öffnung erhöht, ohne daß die Gebläseleistung erhöht werden muß.
Jede Ablenkplatte 27, 29 wird an den Einheiten ao befestigt, daß nur ein begrenzter Schwenkwinkel um eine im wesentlichen vertikal ausgerichtete Achse möglich ist, was weiter unten näher erläutert wird* Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Er— findung stehen die Ablenkplatten im spitzen Winkel zur Vorderfläche der Gütereinheiten. Weist beispielsweise eine einzelne Einheit eine Breite von 157 cm in Querrichtung zu den Seitenwänden 14 und 16 auf, so kann beispielsweise jede Ablenkplatte etwa 36 cm breit und so angeordnet sein, daß ihr freies Ende von der Vorderfläclie der Gütereinheiten einen Abstand von ca. 5 cm aufweist, das heißt daß die Ablenkplatten mit der Vorderflache der Giltereinheiten ei?ien spitzen Winkel von etwas mehr als 8° einschließen. Die Ablenkplatten ragen damit nur ein kurzes Stück in den Raum hinein und ermöglichen so, daß ein steuerbarer und geformter gereinigter Luftstrom ohne störende Wände, Unterteilungen, Vorhänge oder dergleichen für den Raum bereitgestellt werfen'kann i
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;; 21S47SG
Die Zeichnung zeigt ein mehr oder weniger idealisiertes Stromungsblld, das durch verschiedene Gegenstände im Strömungsweg, etwa dem Tisch* das operierende Personal und andere Ausrüstüngsgegenstände gestört werden kann. Gleichwohl bleibt das Strömungsbild in etwa in' der angegebenen Verteilung mit einem größen Querschnitt gereinigter Luft, die so konzentriert ist, daß sowohl der Tisch als auch das Personal im Bereich vom Fußboden bis zur Deeke erfaßt Airerden, wobei die Rückführung sowie die An— saugung dureh die Einheiten im Bereich der RaiimScken erfolgt»
Die gezeigten Gütereinheiten lassen sich leicht trägen und einfach in einem üblichen Krankenhausraum installieren und wieder entfernen. Sie benötigen nuar geringe Grundfläche und wenig Installationsaufwand· Die beiden Einheiten sind unabhängig imd selbsttragend aufgebaut und stehen unmittelbar auf dem Fußböden auf und sehließen gegen die Stirnwand 12 ab. Vorzugsweise sind die beiden Einheiten nicht miteinander verbunden., obgleich eine leicht lösbare gegenseitige Verbindung der Einheiten vorgesehen werden kann, falls dies für erforderlich gehalten wird· Die beiden Filtereinheiten sind in spiegelbildlicher Anordnung praktisch identisch aufgebaut. Bei der Filtereinheit 22 ist die Ansaugf.3äche gegen die Seitenwand 14 gerichtet, während bei der Filtereinheit 24 diese Ansaugfläche für die rückströmende Luft gegen die Seitenwand 16 gerichtet ist» Sie Anordnung und der innere Aufbau der einzelnen Einheiten* die weiter unten besohrieben werden* ist wie erwähnt in spiegelbildlichem Aufbau weitgehend Identisch.
Die Fig. 3, 4, 5 und 6 zeigen konstruktive Einzelheiten bei einer der FiltereInhelten, etwa der Filtereinheit 24. Die Filteranördnungen erstrecken sich im wesentlichen über die gesamte Fröiitflache beider Einheiten, wobei aufgrund der Symmetrie keine spiegelbildliche Anordnung erforderlich ist.
Jede Filtereinheit weist ein im wesentlichen rechteckförmiges Gehäuse auf mit einem starren, selbsttragenden Rahmen, der mit geeignetem äußeren Abdeckmaterial, etv/a einem gestrichenen Stahlblech von beispielsweise 0,4 mm Stärkes abgedeckt ist. So weist
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das Gehäuse "beispielsweise eine feste Stahlblecliober-· und -■Unterseite und eine ähnlich feste Gtahlbleehrückwand 40 und eine innere End- oder Abschlußwand. 42 auf. Der Boden des Gehäuses ist durch Füße 44 "um etwa 10 cia vom Fußboden angehoben, wobei der Raum zwischen den vorderen Füßen und dem Fußboden mittels einer nach unten hängenden Schürze 46 (Fig« 1) abgeschlossen ist, die angehoben v/erden kann, um eine Reinigung unter dem Gehäuse zu erleichtern. Das Gehäuse ist vorzugsweise so hoch, daß es bis einige Zentimeter unter die Decke de's Raumes reicht, um die Sragbarkeit zu erleichtern. Eine abnehmbare Streifenblende 48 ist auf der Oberseite des Gehäuses befestigt, die gegen die Decke des Raumes enganliegend eingepaßt ist.
Wie die Horizontalschnittansicht nuch Fig. 5 ara. besten erkennen läßt, ist das Innere des Gehäuses in drei Hr/uptabschnitte unterteilt. Der erste vordere -Abschnitt des Gehäuses erstreckt sich über die gesamte Breite unö Höhe und weist eine Mehrzahl von in horizontaler Richtung erstreckter Streben 08, 90, 92 auf, zwischen denen die .Hauptfilter befestigt, sind, wie weiter unten näher erläutert werden wird. Die Horizonti.lstreben 88, 90, 92 sind starr am äußeren Rechteckrahmen befestigt, der obere und untere Horizontalstreben 84, 86 und Vertikalst!eben 83, 85 aufweist. Falls erforderlich, können zur Versteifung weitere Winkeleisen, die etwa den Teilen 87, 89 entsprechen können, vorgesehen sein. Der übrige Bereich des Gehäuseinneren ist in zwei Kammern aufgeteilt: Einer unter Druck stehenden Luft- oder Luftspoicherkammer und einer Gebläse- oder Ausrüstungs- "bzw. Maschinenkamiaer. Die Luftkammer 50 ist im Horizontalschnitt im wesentlichen L-förmig ausgebildet, wobei, die Schenkel des L durch eine innere durchgehende L-förmige Kammerwand 52, 54 gebildet sind. Die Kammer weist einen langen, schmalen Schenkel 56 zwischen der Luftkammer 54 und der nach innen gerichteten Seite der Filteranordnung auf. Dieser Schenkel der Kammer ist über die gesamte Breite und Höhe der Einheit erstreckt, so daß eine unter Druckstehende Kammer gebildet wird, die dio gleiche Flächenausdehnung wie die Filteranordnung aufweist* Der kürzere Schenkel der Luftkammer ist zwischen der Luftkammerwand [52 und'der inneren Kammerwand 42 ausgebildet und dient zur Aufrurnia der durch die Gebläse
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abgegebenen, unter Druck stellenden Luft.
In der Ausrüstimgs- oder Apparatekammer ist ein Paar vpn Gebläsen ■untergebracht, die weitgehend starr durch die BairjjeilLe 62? 64 gehalten sind. Jiie Gebläse einheit en weisen Hentr ifuiplgebio.se 70 "bzw, 72 auf, d^e übereinander an dqn ^auteileii 6g, 64 befestigt sind, Bas Gebla.se %Q wird cjurqli eipe?i Riemenantrieb von einem Ilotpr 76 aus aiigetrieben, während dag ■ (Jebla.se 72 über einen Riemen 78 vom gebläse 70 aiis angetrieben wird, 'I)e.r I^ptpr $φ$ von einem Gehäuse 90, das als Iüüilluftfithrung 4|ejit;, umgeben U am oberen. Ende 4§r 4-Usrüs,tungskaniiner; ge^ger/t;,,Wj-§' 44© ?4-#.· 3 und !? er]cennen. lassen, erfo3-gt der !jjuftaujtrag irpij ήβη (rebi^se in cje-ft kürzeren, inneren gchenlcel rje:.· Lu.ftlcammer, so daß eine 3DruGlre.rhp*hung in der gesalbten JCanper erre_ipht Wird,. Vas I^qtor— gehäuse oder 43*-Θ iCühlluftfÜhrung QQ weis/| ejng Qffnur-g ß~\ auf, die mit öer üilter .Oruojs stehenden Luft kammer", p 6 irer;bu.nc| en igt ■μηα mündet pberse:Lt;Lg, das ^eiJ^t auf (5er PbgTgeit© c|e.s, prehäuse in: ein äußeres Absaug- oder Abführungssystem, eip.^a in die Absaiigöff|iung einer Ai^^pndition-Anjage 4-^ ßteep übjicheii iCranlcenliausraum. 3?alls erforderlich, kann ein nic^it gezeigter einstellbarer Yer^Qhlu| oder ein Pphiebe.r für ζ|.§ Öf|nung^ 8| ■ •vorgesehen; sein.
t f|ie Air-T»ßondition-AnXage für das Eraiilcenhaussimmer n^r begrenzte Iieistungsfäjiig]ceit auf pd er ^ßt.^Pfet fei äer i»a,gq, f d,ie diirch 4en Süftermptor 7δ entstellende W^rme gu verkraften, kann die zusätzliche Wärme so abgeführt wercjein., öhrie da^ dur-cjiden Einbau des tragbaren Luftreinigungssystemeß $ie Raumtemperatur ansteigt o^er nennenswert beeinflußt wir^. I)u;rch die Qffnung-01 ist sichergestellt, daß cjie ei^/ärmte iuft im Bereieh des I-Iotores zum Bnumabsaugsystem hin abfließt.
Die Anordnung der starben, rechteckförmigen Rahmenteile 83, 84, 85, 86 und der dazv/ischen befestigte,?!-horizontalen Streben 80, 90, 92 erlaubt, den Einbau von vier getrennten !Filtern 94» 96, 98, 100 für jedes Gehäuse, wobei.die gesamte Anordnung der Filter über die- gesamte Frontfläche der Filtereinheit, erstreckt ist. Me Filter 94, 9dt 98, 100, die gemeinsam die Filteranord-
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nung 49 bilden, können aps irgendeiner geeigneten Art von IiIter~ typen aufgebaut sein, beispielsweise aus dem wasserfesten Glasfiltern Nr. 7CIQHSIi, "wie sie von dex* Firma Flanäers Filters, $nc,, Jteverhead, ITew ITprfc, hergestellt werden. Ein solches Filter, wie es etwa bei e^ner speziellen Ausführungsform der Erfindung verwendet wird, ist etwa 61 ein hoch, etwa 152 ca lang und ca, 15 cm tief und; ermöglicht einen Strömungsdurclisatz von etwa 53,^ W pro M4-|iute. Jedes Filter ist rait einem Holzrahmen verrjelien und weiset am |lanäe eine reehteclcf örmige Dichtung 915' auf (Fig, β), die 4ie gesamte riipla/ärtige Kante des Ralimens umgibt,. Jedes Filter läßt φ\ε§- Q-uf eijifaclie Weise einzeln von der Vorderseite des Geh||us§s. ^US in eine derartige Eiltereinlieit einsetzen. l|a,s unterste Filter "JDQ sitzt auf dem !Rahmenteil 86 ai^f, wq.h3eend qedes. andere Filter auf das darunter angeordnete Filter aufgesetzt ist, getrennt durch e.in dazwischenliegendes Abstandsteil $J5, '^, 99.
Ifach dem Einsetzen jedes Filters in das Gehäuse erfolgt die 4-b~ diehtujig di^rch die umlaufende Mpht^ng 95» die gegei| ^^n rechtec]?;färiiiigej| E.ahmeu,der durcl^ die, verschiedenen §5, P6, L$$t 9Q, 92"im ^äuse gebildet i§t, wie i nacfe Fi^. 6 am besten ar^enneji
ψί-Ώ. vertikaler HaJLte streifen, etwa der §treifpn jQI (Fig, 0 ist ^ %VL beiden Seiten d,es GtJl^uses lösbar befestigt» W,
ip| Gehäuse festzphaltep· Blen^enaiifsätze,' etv/a die rinnenförmige e 105, sind lösbar an den Haltestreifen mittels Selniapp- ^ befestigt.
Zum £5pb.u.t3 <3er Yprderfläche der Filter und um ein Ausyrechseln 4er filter bei Eejiaratpr aber auch beim Zusammenbau zu erleichtern, igt auf eier Vorderfläche jedes Gehäuses ein Eaar netz- odor siebartig perforierter flacher Hetallbahnen 102, 103 befestigt, :</ie Pig. 1 erkennen Iäi3t. Dadurch werden mehrere Filtereinheiten als einzelne Elemente geschützt und sind durch eine leicht reinigbare äußere glatte Fläche abgedeckt, wodurch die Gesamtreinigung der Anlage wiederum erleichtert wird. Horizontale Haltestreifen sind am Gehäuse befestigt und erstrecken sich über
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die gesamte Breite, um dio horizontal liegenden Kanten der forierten .Metallabdeckungen 102,. 103 zu halten.
Pig. 6 zeigt Einzelheiten der Halterung von einem der Leitelemente. Dieses Leitelemont v/eist, ein festen Bahnstück oder ein«! Safe! 107 aus durchrjichtigem Kunststoffwaterial,aus Metallblech oder dergleichen auf, das durch eine Anzahl, "beispielsweise drei Haltebügel 108, 109, 110 gehalten wird, die je um eine vertikale, in 3?ig. 6 mit Bezugsseichen 111 bezeichnete Achse drehbar angelenkt sind. Ein einstellbares Anschlagteil, etwa eine Schraube 112 ist in einen kürzeren Schenkel 113 eines mehr oder weniger abgewinkelten Haltebügels eingeschraubt, um eine Drehbewegung der Ablenkplatte Im Gegeiluhrzeigersinn zu begrenzen, wie Pig. 6 erkennen laßV. Durch das Filter nach außen gedrückte Luft versucht, die Ablenkplatte gegen deren Anschlag zu drücken, so daß diese Platte in der richtigen Stellung so verbleibt, daß der JjuftRtron begrenzt und nach innen gerichtete Strömungslcomponenten erzeugt werden.
Wie am besten Pig. 5 erkennen läßt,weist fas äußere Ende 28 der PiItereinheit einen festen plattenartigen Abschnitt auf, der von der Ober- bis zur Unterseite und nach rückwärts über ein gewisses Stück der iiefe der Filtereinheit erstreckt ist. Eine Mehrzahl von Vorfiltern 104, 106 sind vertikal ausgerichtet und erstrecken sich gemeinsam von der Ober- zur Unterseite der Einheit in rückwärtigen Abschnitt des äußeren Endes. Diese Vorfilter sind durch geeignete Halterungs- und Paßelemente von außen auswechselbar an Gehäuse befestigt und sind nit einem Schutzüberzug versehen, der weitgehend dem perforierten vorderscitigen Schutz aus Metallblech entsprechen kann, der für die Hauptfilter 94, 96, 98 und 100 vorgesehen ist. Da die Fläche der Vorfilter beträchtlich kleiner ist als die der Hauptfilter und da alle in die Luftkammer eingebrachte und über die Hauptfilter ausgetragene Luft in das Gehäuse und die Gebläse durch die Vorfilter eingesaugt wird, strömt die Luft in den letzteren mit höherer Geschwindigkeit. Zum Seil aus diesem Grunde, teilweise jedoch auch wegen der zubemessenen Funktion der Vorfilterung selbst sind diese Filter gröber als die Hauptfilter und fangen relativ große
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- 16 Partikel, insbesondere etwa Kleiderfusel und dergleichen ab.
In anderem Zusammenhang wurde bereits eine Atmungsmaske und ein dafür geeignetes Leitungssystem vorgeschlagen, bei dem eine Vakuumansaugung einer Chirurgenmaske vorgesehen ist, um die Gefahr einer vom Chirurgen oder anderen Mitgliedern des Chirurgenteams ausgehenden Infektion möglichst gering su halten« Bei diesem System wird zur Absaugung und 3T;ntfermmg der· in den Raum gelangenden Ausatmungsluft des Personales eine Väkuumquelle verwendet. Auch im Zusammenhang mit der. Erfindung läßt sich das vorgeschlagene System mit einer Vakuumquelle verwenden, die in einem der Reinigungseinheiten 22, 24- eingebaut sein kann und in die Saugkammer mündet. Dazu alternativ können auch die Vakrujv P absaugleitungen der Beatmungsvorrichtung für die Chirurgenmaske mit ?iner Niederdruck- oder Saugkammer der Gebläse 70, 72 ver~" bunden sein, wodurch in der Ausatmungsluft enthaltene Partikel und Bakterien in das Gebläse eingesaugt werden, von dort in die Luftkammer gelangen und zwangsweise durch die Hauptfilter 94» 96, 98 und 100 gedruckt v/erden.
Bei einer beispielsweisen Anordnung, die für einen KrankenhausrAum von b>5 m im Quadrat bei einer Höhe von 2,90 m bestimmt int, weist jedes Gehäuse der FiItereinheiten 22, 24 eine Höhe von 2,80 m mit einer oberen 10 cm breiten Blende und einer unteren Abschlußblende von ca. 10 cm vom Fußboden aus auf. Jedes Gehäuse fc ist ca. 91 cm tief und ca. 1,57 m breit, wobei die gesamte Anlage eine Fußbodengrundfläche von nur 0,91 m Tiefe und ca. 3,10 m Breite erfordert. Die etwa 36 cm breiten Ablenkplatten stehen nur etwa 5 cm in den Raum vor. Bei dieser typischen Ausführungsform liegt der gesamte Gebläsedurchsatz bei etwa 226 nr pro Hinute. Die vom Hot or abgegebene Wärme läßt sich, wie oben erläutert, leicht aus dem Raum abführen, so daß durch das erfindungs gemäße Reinigungssystem keine zusätzliche Wärmequelle oder Wärmebelastung entsteht·
Bei der angegebenen Gebläseleistung liegt die durchschnittliche Luftgeschwindigkeit der auf der Vorderseite der Filtereinheiten austretenden luft bei etwa 35 m pro Hinute. Unter Zugrundelegung
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der angegebenen typischen Abmessungen wird die Luft im Operationsraum während jeder Stunde etwa 140 mal vollständig umgewälzt "bzw. ausgetauscht. Dieser Vorgang ist selbstverständlich unabhängig von den etwa sechs5 bis zehn Luftumwälzungen pro Stunde, die durch ein übliches Air-Condition-System erzeugt werden.
Formale Operationsräume enthalten etwa 14 Millionen Partikel pro m einschließlich Staubpartikeln und Bakterien;.Wie bereits angegeben, enthalten übliche KrankenhausOperationsräume, bei denen kein Luftreinigungssystem gemäß der Erfindung verwendet wird, etwa 500 bis etwas mehr als 2000 Bakterien pro m . Bei" Operationsräumen dagegen, bei denen eine erfinduiigsgemäße Luftreinigungsanlage verwendet wird, wird dor Staub mteil pro-m abgesenkt auf Werte, die unter 3500 Partikeln pro m in einem an die Vorderseite der Gütereinheiten angrenzenden Bereich liegen χ>.ώΛ bis zu einem Maximalwert von ca.. 53 OCO bis zu etwa 71 000 Partikeln pro
•7. .
m in anderen Bereichen des Raumes ansteigen können. Der Bakterienanteil wird entsprechend reduziert und liegt dann bei Werten
von etwa Hull bis zu Maximalwerten von etw? 180 Bakterien pro m
Diese ganz wesentliche Verbesserung der Luftreiaigurg läßt sich erreichen, ohne daß Veränderungen an bereits vorhandenen Räumen erfolgen müßten, wobei gleichzeitig nur ein minimaler Fußbodenbereich benötigt wird und die Raumtemperatur nur ganz geringfügig beeinflußt wird. Speziell konstruierte Wände, Unterteilungen oder verschiebbare Vorhänge zur Lenkung der strömenden Luft sind nicht erforderlich, da die Ablenkplattenelemente die Luft so leiten, daß die Strömungsverteilung praktisch überall vom Fußboden bis zur Decke dieselbe ist. Die Luft strömt von den Filtereinheiten nach außen, wird dabei seitlich durch nach innen gerichtete Strömungskomponenten begrenzt und umspült dann den · Operationstisch, die umstehenden Ausrüstungsgegenstände und das Personal und strömt entlang der Seitenwände zurück, · um in den Raumecken durch die umwälzenden Filtereinheiten wiederum angesaugt zu werden. Damit befindet sich der auf dem iOiseh liegende Patient in einem Bereich maximalen Schutzes gegen mögliche, in der Luft entstehende und enthaltene Infektionskeime.
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Claims (1)

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Patentansprüche
( 1 J Verfahren zur Luftreinigung in Arbeit sr äumen, bei denen ein Arbeitstisch nahe, jedoch in einigem Abstajid von einer Stirnwand und zwischen zwei gegenüberliegenden Seitenwänden des Raumes aufgestellt ist, insbesondere zur.Luftreinigung in Operationssälen, d ει d u r c h g e Ir e η η "ζ e i c h η e t, daß ein seitlich keilförmig zum Rauminneren hin abgelenkter bzw. gequetschter, im Raumquerschnitt fast vom Fußboden bis zur Decke reichende}?, gereinigter Luftstrom von der Stirnwand aus in Längsrichtung und entlang beider Seiten des lisches über einen den Tisch unmittelbar umgebenden Bereich, der in seitlicher Richtung eine beträchtliche, über den lisch hinausgehende Breite überdeckt, geblasen wird, daß aus dem Raum im Uahbereich der Seitenwände Luft im ü-egenttrom zur Stirnwand hin abgezogen wird und daß der in den Raum zu "blasende Luftstrom über seinen gesamten Querschnitt in einem zwischen dem Arbeitstisch und der Stirnwand liegenden Bereich gereinigt wird.
2» Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur seitlichen keilförmigen Ablenkung bzw. Quetschung des Luftstromes nahe den Seitenwänden in das Rauminnere gerichtete Leitelemente angeordnet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e k en η zeichnet, daß der im Gegenstrom abgezogene"'Luft-Rückstrom über seinen gesamten Querschnittsbereich vörgeiiltert wird und daß die rückgeführte Luft, die zwisehen Stirnwand und Arbeitstisch gefiltert wird, als gereinigter Luftstrom neu in den Raum eingespeist
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Luftstrom beim Einblasen in den Raum an seinen Randbereichen in einem zur Strömungsrichtung des Hauptteiles des Luftstromes relativ starken Viinkel umge
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lenkt wird.
5. Verfahren naoli Anspruch 4» dadurch g e It e η η zeichnet, daß die Umlenkung des Luftstromes- an seinen Randbereichen zu "beiden Seiten über den größten Ie il seiner vertikalen Ausdehnung und in Horizoirfcalrichtung nur über einen relativ kleinen Querbereich erfolgt.
6. Vorrichtung zur Luftreinigung in Räumen mit .-Arbeitstisch, insbesondere für Ox>erationssäle zur Reinigung der Luft in einem gewissen Umgebungsbereich eines OperationstiGclies, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Raunst irnwvnä (12) zwei gegen verschiedene Raumseitenwände (14, 1£) erstreckte Luft-Reinigung3einheiten (22, 24) gegeneinanderstoßend aufgestellt sind, die je ein in vertikaler Richtung vom Fußboden bis im wesentlichen zur Decke ■."eichendes und in Horizontalrichtung entlang der Stirnwand von einer etv/a auf die Tisch-Mittellinie ausgerichteten, gedachten Linie bis in die llälie der betreffenden Raumseitenwand reichendes, jjef.oeh in einem gewissen Abstand von dieser Seitenwand endendes Gehäuse und darin eine über im wesentlichen die gesamte Höhe de^ Gehäuses reichende Luft- oder Luftspeieherkainmer (50) umfassen, daß eine Mehrzahl gegeneinander abgedichteter Filter (94» 96, 98, 100) in jeder Kammer vorhanden ist, die gemeinsam über die gesamte Höhe und Breite der Reinigungseinheit erstreckt sind und deren Innenseiten eine Wand der Luftkammer bilden, daß «jede Reinigungseinheit ein Gebläse (70, 72) enthält, das Luft in die Luftkanmer drückt und dessen Ansaugseite mit dem der betreffenden Raumseitenwand zugekehrten Ende der Reinigungseinheit in Verbindung steht und daß die durch das Gebläse in die Luftkammer gedrückte Luft die Luftkammer durch die Filter in einem im wesentlichen vom Fußboden zur Decke und in Horizontalrichtung ir etwa von der verlängerten Tisch-IIittellinie gegen die Seitenwände uia einen beträchtlich über die Tisehbreite zu beiden Seiten hinausreichenden Strom (2t) verläßt, während die Luftrückführung (23) entlang der Rauraseitenwände unter Ansaugung durch die Gebläse über die außenseitigen, den Raumseiten-
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wänden zugekehrten Enden (26 f 28) der Reinigungscinheiten Im wesentliehen in Längsrichtung der Raumstirnseite (12) erfolgt,
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß jede Reinigungseinheit (22, 24) eine im Bereich der Außenkante des Gehäuses befestigte, im spitzen Winkel zur Frontfläche der Filter (94 "bis 100) stehende, relativ zur ganzen Breite einer Einheit schmale Ablenkplatte (27, 29) aufweist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in die äußeren Abschlußwände j ed ei? ReIiilgu'i.-gneinheit Voxfilter (1O4} 106) eingebaut sind»
9. Vorrichtung nach einem dex vorstehenden Ansprüche 6 bis 8,
d s. d u rc h gekennzeichnet, daß der Gebläsoantriebsmotor (76) vom Gebläse entfernt in der Reinigungseinheit gelagert ist und daß der Hotor von einer Kühlluftführung (80) umgeben ist, die an einen aus dem Raum abgesogenen Luftstrom anschliebbar ist und über die die Motorwärme nach außerhalb des Raumes abf'ihrbar ist«
10. Vorrichtung nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlluftfiüurunß (80) mit der Luftkammer (50) kommuniziert.
11. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse die Filter (94 bis 100) in horizontaler Strömungorichtung anbläst, daß die von den Filtern in den Raum austretende Luftströmung im wesentlichen eine Lamino,rströniung ist und daß die Ansaugung der im Bereich der RaumseItenwände (14, 16) rückströmende Luft im wesentlichen über die gesamte Rauiahöhe an den den jeweiligen Raumecken benachbarten Seitenwänden der Reinigungseinheit erfolgt.
12. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkammer
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(50) im wesentlichen L-förmig ausgebildet ist, wobei der erste Schenkel (56) des L durch die Anordnung der über die ganze Breite und Höhe des Gehäuses erstreckten.Filter gebildet ist und der «weite Schenkel vom rückwärtigen äußeren Ende bis zur Innenfläche der Filteranordnung reicht und daß das Gobiäse die am Yorfilter abgesaugte Luft in den zweiten Schenkel des L einspeist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch-'gekennzeichnet, daß die Ablenkplatte (27 oder 29) als schmale? lange, längsseits der vorderen Eckkanten des Gehäuses tun eine Vertikalaehse (111) schwenkbar angebrachte Platte ausgebildet ist und daß der ■ Offnt>:'.£s~ oder Schwenkwinkel der Ρΐει-bte in Richtung des austretenden Luft stromes" durch einstellbare Anschläge (1.12) begrenzbar ist.
14. Vorrichtung nach eilt em cer vorstehenden Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Filteranordnung aus vertikal übereinander angeordneten Filtereinheiten (94, 94, 98, 100) besteht, die einzeln und getrennt von der Vorderseite des Gehäuses aus auswechselbar sind.
15. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 6 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Vorderseite des Gehäuses eine perforierte Bahn,ein perforiertes Blech oder dergleichen (102, 103)' als Schutz für die FiItereinheiten lösbar befestigt werden kann.
16o Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 6 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Gebläse einen ersten (70) und einen zweiten (72) im wesentlichen vertikal ausgerichteten Ventilator aufweist, von denen wenigstens einer durch den Motor (76) antreibbar ist und daß die den Motor umgebende Lülilluftführung (80) mit der Luftkammer (50) verbunden ist und an das Belüftungssystem an~ schließbar ist, das Luft aus dem Raum abzieht.
17. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche 6 bis 16,
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OO «.
dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung der Vorfilter (104, 106) im v/esentlichen vom Fußboden bis zur Decke des RaiHnes reicht und daß die Vbrfilter zwischen den jeweiligen Seitenwänden des Raumes und dem Gebläse angeordnet sind.
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