DE2112321A1 - Zubereitung zur Verbesserung des Luft/Kraftstoffverteilungsverhaeltnisses bei Verbrennungsmotoren - Google Patents
Zubereitung zur Verbesserung des Luft/Kraftstoffverteilungsverhaeltnisses bei VerbrennungsmotorenInfo
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Description
PATENTANWÄLTE 8 MÜNCHEN 2, HILBLESTRASSE 2O
Anwaltsakte 20 752
Be/Reh
Be/Reh
Esso
Research and Engineering Company-Linden / DSA
Datum
15, März 197I
"Zubereitung zur Verbesserung des Luft/Kraftst offverteilungsverhältniss es
bei Verbrennungsmotoren11
Diese Erfindung betrifft eine verbesserte Motorenkraftstoff
zubereitung und ein verbessertes Arbeitsverfahren für Verbrennungsmotoren« Im besonderen betrifft die Erfindung
ein Additiv oder eine Kombination von Additiven,
_2-
109840/1241
die man einem Motorenkraftstoff, wie Benzin, einverleiben kann, und die die Raum- und Ze it verteilung des Kraftstoffe
in dem Einlaßsystem eines mit Ansaugsystem versehenen
Mehrzylinderverbrennungsmotors verbessern können.
Zur Arbeit eines Benzinmotors ist es notwendig, den Zylindern ein Gemisch von Benzin und Luft in geeigneten
Anteilen zuzuführen. In den meisten lallen geschieht dies unter Verwendung eines Vergasers, worin der Kraftstoff
in einen Strom bewegender Luft angesaugt wird. In einer mit Ansaugvorrichtung versehenen Mehrzylindermaschine
wird das Gemisch von Luft und Kraftstoff auf die verschiedenen Zylinder durch eine Ansaugverteilungsvorrichtung
aufgeteilt. Ein in einem solchen System auftretendes Problem besteht darin, daß das Luft-Kraftstoffverhältnis
dazu neigt, sich von Zylinder zu Zylinder zu ändern, wobei verschiedene Zylinder ein relativ fettes und
andere ein relativ mageres Gemisch erhalten. In ähnlicher Weise treten bei dem Luft-Kraftstoffverhältnis in
jedem Zylinder zeitliche Veränderungen auf. Diese beiden Wirkungen haben eine verringerte Arbeitsleistung
zur Folge, die sich wenigstens in zwei Verhaltensweisen zeigt, nämlich einem Verlust an KraftstoffWirtschaftlichkeit
und durch ungleiche und verringerte Leistung.
Die in Motorenkraftstoffen verwendeten Benzine enthal-109840/1241 "3"
ten ein Gemisch von Kohlenwasserstoffen verschiedener
Siedepunkte. Ein solches Benzin kann einen Anfangssiedepunkt im Bereich von ungefähr 20 bi3 600O (?0 - 1350P)
und einen Endsiedepunkt im Bereich von ungefähr 120 bis 2300C (250 - 4500P) haben. Das Gemisch von Benzin und
Luft, das den Vergaser verläßt und durch die Ansaugverteilung den verschiedenen Zylindern zugeführt wird, neigt
dazu, daß sich einige der höher siedenden Fraktionen in Form eines flüssigen Films an den Wandungen der Ansaugverteilungsvorrichtung
niederschlagen. Dieser flüssige Film ist der Hauptfaktor der schlechten Kraftstoffverteilung
in der Maschine. Es ist demgemäß für eine verbesserte Wirksamkeit wünschenswert, das Benzin als
Dampf oder Sprühnebel in dem Luft-Kraftstoffgemisch zu haben.
Nach der vorliegenden Erfindung wurde festgestellt, daß die Verteilung des Luft-Kraftstoffgemischs zu den verschiedenen
Zylindern eines Ansaugmehrzylinderverbrennungsmotors dadurch verbessert werden kann, daß man der
Kraftstoffbeschickung zu der Maschine eine kleinere Menge von einem oder mehreren aliphatischen Aminen mit
einer geraden Kette von 12 bis 20 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise 16 bis 18 Kohlenstoffatomen, einverleibt.
Ein solches, zur Verwendung vorgesehenes Amin, kann ein tertiäres Amin mit einer derartigen langen, geraden
aliphatischen Kette und zwei kurzen Alkylketten mit nicht
109840/1241 -4-
mehr als drei Kohlenstoffatomen, d.h. ein Amin der all
gemeinen "Forme 1
R-N
sein. In der vorausgehenden Formel ist der Rest E ein
geradkettiger, aliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit
12 bis 20, vorzugsweise 16 bis 18 Kohlenstoffatomen, und
P R1 und R-" sind C- bis C,-Alkyl-, z.B. Propyl- oder Isopropyl-,
Methyl- oder Äthyl-, vorzugsweise C. bis Cp,
und insbesondere Methylreste.
Besonders vorteilhaft ist ein Gemisch eines tertiären Amins, wie vorausgehend beschrieben, mit einem primären
Amin, d.h. einem solchen, bei dem,in der vorausgehenden Pormel^R eine geradkettige, aliphatische Gruppe von 12
bis 20, vorzugsweise 16 bie 18 Kohlenstoffatomen ist,
und die Reste R1 und R11 Wasserstoff sind.
Obgleich die geradkettigen Hydrocarbylamine dieser Erfindung
entweder gesättigte oder ungesättigte aliphatische, tertiäre Amine oder gemischte tertiäre und primäre
Amine sein können, werden gesättigte Amine bevorzugt.
Zu typischen geradkettigen, aliphatischen, primären Aminen, die in dieser Erfindung brauchbar sind, gehören
normal-Octadecylamin, normal-Octadecenylamin, normal-Dodecylamin und normal-Hexadecylamin. Ein besonders brauch-1 098 40/ 1 2 A 1 _5_
"bares, im Handel erhältliches Gemisch von primären Aminen
ist hydriertes Talgamin, worin die aliphatischen Gruppen,
hauptsächlich C.r und C.g sind.
Zu den in dieser Erfindung verwendeten tertiären Aminen gehören beispielsweise Dimethyloctadecylamin, Diäthyldodecylamin,
MethyläthyItetradecylamin und Diisopropylhexadecylamin.
Ein besonders brauchbares, im Handel erhältliches Gemisch tertiärer Amine ist Dimethyl-hydriertes
Talgamin, worin die lang-gerad-kettigen Kohlenwasserst
off gruppen des Talganteils, hauptsächlich Cjg und Cj8
s ind.
Es ist bekannt, daß weitere Aminoverbindungen bereits zur Zugabe zu Benzin vorgeschlagen wurden. Beispielsweise
sind in der U.S.-Patentschrift 3 399 982 tertiäre Alkyl
- primäre Amine, wie 2-Methyl-2-aminohejcadecan und
2-Methyl-2-aminooctaeicosan, beschrieben. Amine dieser Art, die einer Überprüfung unterworfen wurden, lieferten
nur eine geringe oder keine Verbesserung des Luft-Kraftstoffverteilungsverhältnisses
und werden daher in der vorliegenden Erfindung als nicht brauchbar angesehen. Es
ist ebenso bekannt, verschiedene aromatische Amine und cycloaliphatische Amine in Benzin zur Verwendung als Antioxitationsmittel,
einzuverleiben. Zu derartigen Aminen gehören Phenylalpha-naphtylamin, Cyclohexylamine n-Butylp-aminophenol,
Xylidin und alkylierte p-Phenylendiamine.
.109840/1241 -6-
Aminoverbindungen dieser Art weisen keine geeignete Oberflächenaktiv
it ät auf, um sie nach der vorliegenden. Erfindung brauchbar erscheinen zu lassen. Geradkettige, aliphatische
Amine wurden ebenfalls als Vereisungssehutzmittel
für Benzine vorgeschlagen, wenn sie in Konzentrationen von ungefähr 0,2 bis 0,5 VoI.$ zugegeben werden (siehe
U.S.-Patentschrift 2 706 677). Solche Konzentrationen
der Amine sind viel größer als die in der vorliegenden Erfindung verwendeten Konzentrationen.
Die ü.8.-Patentschrift 3 011 879 weist darauf hin, daß
geradkettige, aliphatisch^, primäre Amine Vergaserdetergenseigenschaften
einem Benzin verleihen, wenn sie diesem in Konzentrationen in dem in der vorliegenden. Erfindung
verwendeten Bereich, zugesetzt .werden. Man findet jedoch in dieser Patentschrift keinen Hinweis, daß ein
tertiäres Amin oder eine Kombination aus einem tertiären Amin mit einem primären Amin, die Luft-Kraftst off gemis ch~
verteilung oder die Kraftstoffwirtschaftlichkeit verbessern kann,» wenn ein solches Amin oder Amingemiseii einem
Benzin zugegeben wird.
Es wurde bereits darauf hingewiesen, daß die dem Benzin nach der vorliegenden Erfindung zugegebenen Amine in gewisser
Weise an den Wandungen der Ansaugverteilung des Benzinmotors wirken, daß diese weniger mit Benzin "benetzt
werden und dadurch die Neigung zur Ablagerung des
1 098A0/ 1241 ~7~
oben erwähnten flüssigen Films verringert wird und der in der Luft mitgeführte Anteil erhöht wird. Dadurch werden
Verschiedenheiten von Zylinder zu Zylinder in dem Luft-Kraftstoffverhältnis des den verschiedenen Zylindern
des Motors zugeführten Luft- und Kraftst offgemische
verringert. Ebenso wird die durch Zeitablauf bedingte Veränderung des Luft-KraftstoffVerhältnisses verringert.
Im allgemeinen ist das Ergebnis ein verbessertes, ruhiges
Laufen, verringerte Neigung zur Verzögerung bei Beschleunigung, verringerte Neigung zu Schwankungen bei konstanten
Straßengeschwindigkeiten und verbesserte Benzinkilometerleistung. Sie führt ebenso im allgemeinen zu einer
Verringerung der Abgabe von Kohlenmonoxid und nicht verbrannten Kohlenwasserstoffen und damit zu einer Verringerung
der Luftverunreinigung.
Die aliphatischen Amine dieser Erfindung können in Benzin in einer Gresamtkonzentration im Bereich von ungefähr Hg
bis ungefähr 224 g/m-5 (5-18 ,^b/iOOO barrel) Benzin, verwendet
werden. Der bevorzugte Konzentrationsbereich ist von ungefähr 28 g bis ungefähr 112 g/m5 (10 - 40 /b/1000
barrel). Eine Konzentration im Bereich von 28 bis 112 g/m
(10 - 40 Jib/1000 barrel) entspricht grob einer Gew.^igen Konzentration von ungefähr 0,004 bis ungefähr 0,016 Gew.^.
Während diese Erfindung unter Verwendung von nur einem oder mehreren der tertiären Amine durchgeführt werden kann,
1 0 9 8 ^ 0 / m 1 ~6-
wird es bevorzugt, ein Gemisch von primären und tertiären Aminen der beschriebenen Arten zu verwenden. Zu solchen
Gemischen können die Anteile der Amine im Bereich von ungefähr 75 % primäre und 25 i° tertiäre, bis zu im wesentlichen
gesamtftertiären und keinen primären Aminen liegen. Vorzugsweise sollte in dem Gemisch die Menge des tertiären
Amins wenigstens gleich sein der Menge des primären Amins in dem Gemisch. Gewöhnlich werden von ungefähr 1
w bis ungefähr 5 Gewichtsteile tertiäres für jeden Teil primäres Amin, verwendet. Eine brauchbare Kombination enthält
drei Teile tertiäres pro jeden Teil primäres Amin.
Die tertiären Amine dieser Erfindung verbessern die Löslichkeit der lang-gerad-kettigen aliphatischen primären
Amine, besonders des hydrierten Talgamins. Dies ist ein
entscheidender Vorteil, weil die bevorzugten primären Amine eine begrenzte Löslichkeit in allen geeigneten Lösungsmitteln,
besonders bei niederen Temperaturen, aufweisen. Dies ist besonders wertvoll, wenn man ein Additivkonzentrat
zum späteren Einmischen in Benzin herstellt„ So hat
ein Gemisch von 5 Gew.% hydriertem Talgamin, 15 Gew„?ö
Dimethyl-hydriertem Talgamin und 80 Gew.^ eines Gemischs
von 3 Volumen Xylol und 1 Volumen Isopropanol mehr Löslichkeitsstabilität
als ein Gemisch von 5 Gew.^ hydrierten-Talgamin
und ^- C-ew.^ des 3 '· 1 Gemiacha von Xylol und Isopropanol,
besonders bei niederen Temperaturen.
Es kann daher ein Additivkonzentrat, das 5 bis 10 Gew.$
primäres Amin oder gemischte primäre Amine und 10 bis 30 Gew.$ tertiäres Amin oder gemischte tertiäre Amine,
zusammen mit einem Lösungsmittel für die Amine enthält, hergestellt werden. Das bevorzugte Lösungsmittel in dem
Konzentrat enthält ein Gemisch eines aromatischen Kohlenwasserstoffs und eines polaren Lösungsmittels, wobei meist
ungefähr 1 bis 4 Volumen aromatischer Kohlenwasserstoff pro Volumen polares Lösungsmittel verwendet werden. Zu
den aromatischen Lösungsmitteln gehören ortho- oder meta-Xylol,
gemischte Xylole, Toluol, Äthylbenzol,, usw. Zu den polaren Lösungsmitteln gehören aliphatische C. bis C,-Alkohole,
CV bis C„-Glykole, wie 2-Methyl-2,4-pentandiol
(bekannt als Hexylenglykol), 2~Methyl-1,3-pentandiol,
2-Äthyl-1,3-hexandiol, usw., und C* bis Co-Glykoläther,
einschließlich 2-Methoxyäthanol (Methyl-Gellosolve),
2-Butoxyäthanol (Butyl-Cellosolve), 3-Äthoxypropanol, usw.
Vorzugsweise werden 1 bis 2 Volumen polares Lösungsmittel für jeweils 3 Volumen aromatisches Kohlenwasserstofflösungsmittel
verwendet. Das Additivkonzentrat kann ebenso weitere Additive enthalten, die gewöhnlich in Benzine eingemischt
werden, z.B. Antioxidationsmittel, Dispergiermittel, Rostinhibitoren, usw.
Es ist ebenso zweckmäßig, in das Konzentrat von ungefähr Q,1 bis 2 Gew.^ Wachs-alkylierten, aromatischen Kohlenwasserstoff
zu verwenden, um jede Neigung zur Kristall-10984071241 -10-
bildung, die mit irgendwelchen Komponenten des Konzentrats auftreten könnte, zu beseitigen. Die Herstellung
geeigneter Kondensation3produkte von chloriertem Paraffinwachs-
und aromatischen Verbindungen wie Haphtalin, ist in den ü.S.-Patentschriften 1 815 022, 2 015 748, 2 174
und 2 297 292, beschrieben.
Die Benzine, in denen die Additive dieser Erfindung verwendet werden, sind herkömmliche Erdöl-Destillatkraftstoffe
des Benzinsieaebereichs und für Verbrennungsmotoren, besonders Ottomotoren, vorgesehen. Benzin wird erläutert
als ein Gemisch von flüssigen Kohlenwasserstoffen aät einem Anfangs siedepunkt im Bereich von ungefähr 20 bis
600C (70 - 1350P) und einem Endsiedepunkt im Be-rsicii
ungefähr 120 bis 2300C (250 - 45O0F). Die Benzine T
in einer Anzahl unterschiedlichen Qualitäten, abhängig von der Verwendung für die sie vorgesehen sind, auf dem
Markt gebracht. Die Additive dieser Erfindung sind besonders wertvoll in Motor- und Flugzeugbenzinen. Zu Motor—
benzinen gehören solche nach ASTM Specification D-43SH58T,
Typen A, B und C. Sie sind aus einem Gemisch verschiedener Arten von Kohlenwasserstoffen, einschließlieh Arozsaten,
Olefinen, Paraffinenf Isoparaffinen, Kaphtenen xmä.
gelegentlich Diolefine^, zusammengesetzt. Nicht alle älese
Arten von Kohlenwasserstoffen müssen notwendigerweise in einem jeweiligen Benzin vorhanden sein. Diese Kraftstoffe stammen aua Petrolerdöl und werden durch Eaffl—
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nierungsverfahren wie fraktionierte Destillation, katalytisches
Kracken, Hydroforming (Raffinieren unter Wasserstoff
druck), Alkylierung, Isomerisierung, Polymerisation und Lösungsmittelextraktion usw. hergestellt. Motorbenzine
haben haben Siedebereiche von ungefähr 20 bis ungefähr 23O°G (70 - 45O0P)., während Flugzeugbenzine engere
Siedebereiche zwischen 58 und 165°C (100 - 33O0I1) aufweisen.
Die Dampfdrücke des Benzins, bestimmt nach dem ASTM-Verfahren Ώ-86, variieren zwischen ungefähr 0,35 und ungefähr
1,26 kg/cm2 (5 - 18 psi) bei 37,80C (1000P). Die
Eigenschaften der Flugzeugbenzine sind in der U.S. Military
Specification MIL-F-5572 und der ASTM Specification
D-910-5 7T, fest gelegt.
Die nach der Erfindung verwendeten Additive können in Benzinen mit anderen Additiven, die herkömmlicherweise
solchen Kraftstoffen einverleibt werden, verwendet werden. Beispielsweise ist es allgemein üblich von ungefähr
-,13 bis ungefähr 1,82 m5/l (0,5 - 7,0 cmVgal.) Alkylblei-Antiklopfmittel,
wie Tetraäthylblei, Tetramethylblei, Dimetiiyldiäthylblei oder ein ähnliches Alkylble!-Antiklopfmittel
oder ein olefinisches Blei-Antiklopfmittel, ;vie Tetravinylblei, Triathylvinylblei und dergleichen,
oder eine Kombination dieser Antiklopfmittel in Motor-
und Plugseugbenzinen neben den üblichen Abfangmitteln,
wie Ätiiyiendiehlorid eier Äthyl end i br cmid, zu verwenden.
109P40/12A1 "^"
BAD ORIGINAL
Die Wirksamkeit der Amine dieser Erfindung erfordern Jedoch nicht das Vorhandensein derartiger Antiklopsmittel«
Weitere Additive, die herkömmlicherweise iii Benzinen verwendet werden, können den erfindungsgemäßen Zubereitungen
einverleibt werden, wie Korrosionsinhibitoren, Eostinhibitoren,
Antioxidationsmittel, antistatische Mittel, Lösungsmittelöle,
Bleioctanverbesserer, z.B. t-Butylazetat,
Hilfsabfangmittel wie Tri chloräthylphosphat, Farbstoffe,
Mittel gegen Vereisen, z.B. Isopropanol, Hexylenglykol und dergleichen. Es können weiterhin in den Zubereitungen
enthalten sein, bestimmte öllösliche Dispergiermittel und Detergentien, um eine bedeutende Verbesserung der Reinheit
der gesamten Maschine zu erreichen« Dies wird beispielsweise in der ü.S.-Patentschrift 3 223 495 vorgeschlagen.
Die Art der Erfindung und die mit der Durchführung zu erreichenden Vorteile sind besser durch die nachfolgenden
Beispiele zu verstehen, die jedoch nur eine bevorzugte Ausführungsfor» darstellen.
(einschließlich Vergleicheuntersuchungen) Benzingemische wurden unter Verwendung eines 100 Octan
Basis-Benzins hergestellt, wobei dieses den nachfolgend beschriebenen Bedingungen entsprach.
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| Tabelle | 1 | (0F) | 54 |
| Bedingungen des | Basis-Benzins | ( 90) | 18 |
| ASTM Destillationsverfahren | D-86 0C | (144) | 28 |
| Anfanges iedepunkt | 32 | (165) | 0,66 |
| 20 $> überkopf | 62 | (214) | (2,5) |
| 30 # überkopf | 74 | (308) | |
| 50 $> überkopf | 101 | (380) | |
| 90 # überkopf | 153 | ||
| End s ied epunkt | 193 | ||
| 1IA Analyse 1' | |||
| Vol. $> gesättigte Kohlenwasserstoffe | |||
| Vol. i» Olefine | |||
| Vol. io Aromaten | |||
| Tetraäthylblei omVl | |||
| (cmVgal.) | |||
Analysis? ASTM 1319
Die Gemische wurden in der Weise[hergestellt, daß man
durch ein einfaches Mischverfahren normales Octadeoylamin
mit einer Konzentration von 112 g/m** (40 £b/i000
barrel), einem Teil des Basie-Kraftstoffs und Dimethylnormalhexadeoylamin
dem anderen Seil des Basis-Kraftstoffe in der gleichen Konzentration zugab.
Der Basis-Kraftstoff und jedes ötmiaoh wurden getrennt,
in einer 1967iger 6-Zylinder, oa. 2,8 1 (175 ou. inch)
i
Valiantma·ohine verwendet, wobei diese mit einer Abgas-
kontrollvorrichtung vereehen war, die den Erfordernissen
100840/1241 -H-
des Staate von Kalifornien für 1967 entsprach. Das Valiantfahrzeug
wurde auf einem "Clayton Dynamometer" mit 1814 kg (4 000 Zb) entsprechenden Beschleunigungagewichten in Betrieb
genommen. Bei jedem Versuch lief die Maschine im Leerlauf und bei 80 kg/Stde. und es wurde das Luft/Kraftstoff
verhältnis, das jeden Zylinder erreichte, bestimmt.
Om dies zu bewirken, wurden Leitungen zur Probeentnahme fc zu den einzelnen Abgasventilen der Maschine geführt, so
daß die Analyse der Verbrennungsprodukte von jedem der
6 Zylinder, getrennt vorgenommen werden konnte. Das Abgas wurde filtriert und vor der Analyse gekühlt, um feste
Partikel und den größten feil des durch die Verbrennung des Benzins gebildeten Wassers zu entfernen. Das Abgas
wurde dann hinsichtlich Kohlenwasserstoffen, Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Stickoxid und Sauerstoff analysiert. Das
fahrzeug wurde bei konstanten Maschinenumdrehungenftipm)
und konstanter Dynamometergesohwindigkeit während jeder
Meßdauer, d. h. ungefähr 15 Minuten unter jeder Geschwindigkeitsbedingung
gehalten. Die Luft/KraftstoffVerhältnisse
wurden aus dem Stoffverhältnis des Abgases errechnet,
wozu man bekannte Verfahren verwendete.(siehe Lamont Eltinge, "Fuel/Air Ratio and Distribution from Exhaust
Gas Compositions" SAE Paper 680 114, Jan. 1968; and R.S.
Spindt "Air Puel Ratios from Exhaust Gas Analysis" SAE
Paper 650 507 Mai 1965). Die breite Streuung zwischen dem höohrfcen und niedrigsten errechneten Luft/Kraftstoffver-
; hältnie für jede der Untereuohungageaohwindigkeiten, wur-
109840/1241 _15_
de für jeden der Kraftstoffe in der folgenden Tabelle 2 festgehalten. Die Luft/Kraftstoffverhältnisse lagen im
Bereich von 13 : 1 bis 15 : 1 bei leerlauf und im Bereich von 14,5 : 1 bis 16,5 : 1 bei 80 km/Std.
| Tabelle 2 | 0,78 1,33 |
Basis-Kraftstoff + Dimethyl n-Hexa- decylamin |
|
| 1,09 1,32 |
|||
| Breit enstreuung | der Luft/KraftstoffVerhältnisse | ||
| Geschwin digkeit |
Basis- Basis-Kraft- Kraftstoff stoff + n- Octadecylamin |
||
| Leerlauf 80 km/Std. |
1,95 1,90 |
Es ist darauf hinzuweisen, daß die Amine in wirksamer Weise das Luft/Kraftstoffverteilungsverhältnis verbessern.
(Vergleicheuntersuchungen)
Bei Verwendung des Verfahrens von Beispiel 1, wurden die
Wirkungen der verschiedenen lang-gerad-kettigen aliphatischen
Amine auf das Luft/Kraftstoffverteilungsverhältnis abgeglichen. In jedem Fall wurde das Amin einem Teil des
in Beispiel 1 beschriebenen Benzins, in einer Konzentration von 112 g/m5 (40 Jtb/1000 barrel), zugegeben. Die Ergebnisse
sind der Tabelle 3 zu entnehmen, wobei sie ausgedrückt sind als jtige Verringerung der Breitenstreuung
des Luft/KraftstoffVerhältnisses im Vergleich zu den
Basis-Kraftstoff.
109840/12^1 -16-
Verringerung der Luft/Kraftstoffverhältnis
Breitenstreuung
| Amin | ig Verringerung | i» Verringerung |
| bei Leerlauf | bei 80 km/h | |
| DiCOCOS- | 0 | 12 |
| TaIg- | 27 | 20 |
| D ime t hy1-n-hexad e cy 1- | 56 | 27 |
| Dimethyl-n-octadecyl- | 18 | 15 |
| hydriertes Talg | 30 | 25 |
Dioocosamin ist ein Gemisch von aus Kokosnußöl stammenden
sekundären Aminen. Der Hauptbestandteil ist ein sekundäres Amin mit zwei aliphatischen Gruppen von jeweils
12 Kohlenstoffatomen. Talgamin ist ein Gemisch von gesättigten und ungesättigten primären aliphatischen Aminen,
vorherrschend C-jg- und Cjg-Aminen. Die Hydrierung des TaIgamins
entfernt im wesentlichen die gesamte öngesättigtheit.
(Kraftstoffwirtechaftlichkeitsuntersuchungen)
Die Wirkung von Talgamin und eines Gemische von hydriertem Talgamin und Dimethyl-n-octadecalamin, wurde in der
folgenden Weise hinsichtlich KraftstoffWirtschaftlichkeit,
geprüft. Auf dem Markt erhältliche Standardautomobile wurden verwendet, und sie wurden über einen vorgewählten Bewegungsablauf auf einem Kilometer anzeigenden Dynamometer
109840/1241 -17~
bewegt. Dieses Verfahren ist in der U.S.-Patentschrift
3 050 994 beschrieben. Jedes Kraftfahrzeug wurde zuerst mit den in Tabelle 1 beschriebenen Grundkraftstoffen 64
Stunden betrieben und die KraftstoffWirtschaftlichkeit bestimmt.
Jeder Wagen lief in der gleichen Folge die gleiche Dauer, unter Verwendung des Basis-Kraftstoffes von Tabelle
1, dem man Talgamin, mit einer Konzentration von 112 g/iir
(40 ib/1000 barrel), zugegeben hatte, und die Kraftstoffwirtschaftlichkeit
wurde wiederum beobachtet. Nach 64 Stunden, die einem 3060 km langen Fahren in vorstädtischem Verkehr entsprach, wobei die Spitzengeschwindigkeit
80 km/h, unterbrochen durch Abläufe geringerer Geschwindigkeit und, Leerlauf, erreichte, wurde festgestellt, daß
entweder kein unterschied in der KraftstoffWirtschaftlichkeit
eintrat, oder daß die Kraftstoffwirtschaftlichkeit
schlechter war mit dem Amingemisch als dem Grundkraftstoff. Die Ergebnisse sind der Tabelle 4 zu entnehmen}
Tabelle 4
Kraftst offwirts ohaftlichkeitsbestimmungen
Km/l (Me ilen/Gallone)
Baeis-Kraft Kraftstoff at off + Amin
1968 Chevrolet 7.3 (17.2) 7.0 (16.8)
1969 ford 7.4*17.5) 7.1(17.0) 1968 Plymouth 7.5(17.8) 7.5(17.8)
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unter Verwendung dea gleichen Verfahrens wie vorausgehend
beschrieben, ließ man einen gleichen Versuch mit Automobilen ablaufen, wobei man zunächst den Basis-Kraftstoff
und danach den Basis-Kraftstoff plus eingemischtem,
hydriertem Talgamin im Verhältnis von 14 g/m-* (5 £b/iOOO
barrel), plus Dimethyl-n-octadecylamin im Verhältnis von
42 g/nr (15 Üb/1000 barrel), verwendete. Mit diesem Gemisch
von Aminen wurde in jedem Fall eine Verbesserung der Kraftstoffwirtschaftlichkeit, wie in Tabelle 5 aufgezeigt,
erhalten.
Verbesserung der Kraftstoffwirtschaftlichkeit mit • gemisohten Aminen
Km/l (Me ilen/Gallone)
Basis-Kraft- Kraftstoff
stoff + Amine
1970 Chevrolet 6.8 (16.2) 6.95 (16.5)
1969 Chrysler 7.0 (16.7) 7.4 (17.6)
1969 Ford 5.9 (13.95) 6.0 (14.3)
1969 Mercury 6.3 (15.0) 6.8 (16.1)
1969 Pontiac 6.35 (15.1) 6.6 (15.9)
(Additiv-Konzentrate)
Ein zur Verwendung in dieser Erfindung vorgesehenes Additivkonzentrat
wurde in der Weise hergestellt, daß man 5 Gew.teile hydriertes Talgamin und 15 Gew.teile dimethyl-
109840/1241 ~19~
hydriertes Talgamin in 80 Gew.teilen Lösungsmittel löst,
das aus zwei Vol. gemischten, im Handel erhältlichen
Xylolen und einem Vol. wasserfreien Isopropylalkohol bestand
.
Dimethylhydriertes Talgamin ist ein im Handel erhältliches,
gemischtes Amin, das ungefähr 60 Gew.# Dimethyln-octadecylamin,
ungefähr 30 Gew.^ Dimethyl-n-hexadecylamin
und ungefähr 10 Gew.# weitere, eng verwandte, Amine enthält.
Beispiel 5
(Add it ivkonzentrat)
(Add it ivkonzentrat)
Zu 100 Gewichtsteilen des Konzentrats von Beispiel 4, wurden als Kristallisationsinhibitor ungefähr 0,5 Teile
eines 50 Gew.^igen Konzentrats in Mineralschmieröl zugegeben, wobei das Kondensat aus chloriertem Paraffinwachs
und Naphtalin bestand, und z.B. das im Handel erhältliche, als Paraflow 149 bekannte Produkt war.
Wie bereits festgestellt, können Änderungen des Luft/ Kraftstoff Verhältnisses in den jeweiligen Zylindern einer
Mehrzylindermaschine duroh Zeitablauf eintreten. Solche Änderungen bewirken, daß die Maschine sich so häuf ig wie
einmal pro Sekunde beschleunigt und abfällt, selbst wenn man versucht, das Fahrzeug unter stetigen Äaßgeschwin-109840/1241 -20-
digkeitsbedingungen mit einer featen Gaseinsteilung zu
halten. Wenn die änderung des Luft/KraftstoffVerhältnisses
durch Zeitablauf ausreichend schwer wird, hat der Fahrer das Gefühl, daß sein Wagen gegen Windstöße ankämpft.
Die vorliegende Erfindung verringert dieses Auftreten und bringt eine wesentliche Verbesserung der Stetigkeit
bei festgelegten Geschwindigkeitsbedingungen, wie
ψ dies durch die folgenden Versuche erläutert wird.
Ein Pontiac 1969-Automöbil mit einem Hubraum von 6,5 1
und automatischem Getriebe, wurde im Hin- und Herweg über eine Autobahnstrecke mit 80 km/h bewegt. Ein elektronischer
Tachometer mißt die Drehzahl der Maschine während dem Laufen, und mittels einer geeigneten elektronischen
Schaltung wird die erste Ableitung dieses Signals gebildet. Der aufgezeichnete Ausgang ist somit die Ableitung
der Drehzahl nach der Zeit, d.h. d (Upm)/dt, wobei dies ™ eine unmittelbare Messung der Maschinenbeschleunigung
darstellt.
Das Fahrzeug wurde zuerst mit dem 100 Oktanbasiskraftstoff,
der in Tabelle 1 beschrieben ist, betrieben. Der Wagen wurde dann über die gleiche Strecke mit dem gleichen
Basiskraftstoff betrieben, wobei man jedoch hydriertes
Talgaain im Verhältnis von 28 g/m' (10 fb/iOOO barrel)
Benzin, plus Dimethyl-n-ootadeeylamin im Verhältnis von
84 g/m5 (30 2b/i000 barrel) Benzin eingemischt hatte.
109S40/1241 -21-
Ea wurde festgestellt, daß die Änderungen der Maschinenbeschleunigung
um einen Faktor von 3 verringert wurden, wenn man den Baaiskraftstoff mit den gemiachten Aminen
im Vergleich zu dem Basiakraftstoff allein, verwendete.
Diese Verringerung in der Beschleunigung und Verlangaamung der Maachine, steht unmitterbar im Verhältnis zur
Verringerung des Variationsgrades des Luft/Kraftatoffverhältniaaes
im Hinblick auf die Zeit.
Ea ist festzuhalten, daß während sowohl die primären aliphatischen Amine, als auch die tertiären aliphatischen
Amine, Luft/Kraftstoffverteilungaverhältnisae in annehmbaren
Grenzen achaffen, nur die Verwendung einea tertiären
Amins zusammen mit dem primären Amin einen zusätzlichen
Vorteil im Hinblick auf die Kraftstoffwirtschaftlichkeit liefert. Darüberhinaua dient das tertiäre aliphatisehe
Amin der Verbesserung der Löslichkeit des aliphatischen primären Amine und macht so die wirtschaftliche
Herstellung eines Additivkonzentrats für das Mischen von Benzinzubereitungen im technischen Umfang möglich.
-22-109840/1241
Claims (14)
- Patentansprüche :(\m Kohlenwasserstoffzubereitung, gekennzeichnet durch einen größeren Anteil flüchtiger Kohlenwasserstoffe und einen geringeren Anteil eines tertiären aliphatischen Amins mit einer langen geraden Kette von 12 bis 20 Kohlenstoffatomen und zwei kurz-kettigen Alkylgruppen von 1 bis "3 Kohlenstoffatomen.
- 2. Zubereitung gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen größeren Anteil Benzin, dem von ungefähr 14 g bis ungefähr 224 g/m^ (5-80 fb/iOOO barrel) Benzin 9 tertiäres aliphatischen Amin augesetzt ist.
- 3.. Zubereitung gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß das Amin eine lange gerade Kette von 16 bis 18 Kohlenstoffatomen hat.
- 4· Zubereitung gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß das Amin vorherrschend Dimethyl n-octadecylamin ist.
- 5. Zubereitung gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß das tertiäre Amin, dimethylhydriertea Talgamin ist.
- 6. Zubereit ling gemäß einem der vorausgehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß sie einen größeren Anteil-23·= 109840/1241Benzin enthält, dem 14 g bis ungefähr 224 g/m5 (5-80 tb/ 1000 barrel) Benzin, ein Gemisch von aliphatischen Aminen einverleibt ist, wobei eines der Amine ein primäres aliphatisches Amin mit einer langen geraden Kette mit 12 bis 20 Kohlenstoffatomen und das zweite Amin, das tertiäre Amin ist.
- 7. Zubereitung gemäß Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, daß das tertiäre Amin wenigstens 25 Gew.^ des Gemische bildet.
- 8. Zubereitung gemäß Anspruch 6 oder 7 dadurch gekennzeichnet, daß die Menge des tertiären Amins das ungefähr 1 bis ^f ache der Menge des primären Amins ausmacht.
- 9. Zubereitung gemäß einem der Ansprüche 2 bis 8 dadurch gekennzeichnet, daß die Aminkonzentration von 28 bis112 g/m5 (10 - 40 <b/i000 barrel) Benzin, beträgt.
- 10. Zubereitung gemäß einem der Ansprüche 6 bis 9 dadurch gekennzeichnet, daß die lange gerade Kette in jedem der Amine vorherrschend 16 bis 18 Kohlenstoff atome lang ist.
- 11«, Zubereitung gemäß der Ansprüche 6 bis 10 dadurch gekennzeichnet, daß das primäre Amin hydriertes Talgamin ist.
- 12. Zubereitung gemäß einem der Ansprüche 6 bis 11 da-109840/1241 ~24~durch gekennzeichnet, daß sie ungefähr 5 bis 10 Gew.^ primäres aliphatisch.es Amin, ungefähr 10 bis 50 Gew.# tertiäres aliphatisches Amin und 60 bis 85 Gew.# lösungsmittel enthält, wobei das Lösungsmittel ein Gemisch eines flüssigen aromatischen Kohlenwasserstoffs und eines polaren Lösungsmittels aufweist.
- 13. Zubereitung gemäß Anspruch 12 dadurch gekennzeichnet, daß ihr von ungefähr 0,1 bis ungefähr 2 Gew.56 Kristallisationsinhibitor, der einen wachsalkylierten aromatischen Kohlenwasserstoff enthält, zugegeben wurde.
- 14. ¥erfahrensTerbesserung der Arbeitsweise des Verbrennungsmotors, dadurch, gekennzeichnet, daß man den Motor mit der Zubereitung gemxB einem der Ansprüche 1 bis 11, laufen läßt.109840/1241
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